Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Schöne Gedanken- Kann ich einen anderen Menschen glücklich machen?

19. Dezember 2008

Diese Frage wurde in der Gruppe „Glücksforschung“ bei Xing gestellt. Hier ein paar Auszüge aus Antworten, von mir ein wenig abgeändert, aber es sind alles zitierte Gedanken, die mich sehr angesprochen haben:

Ich suchte das,
was mir andere geben konnten.
Ich brauchte es,
weil es mir fehlte.
Aber dann spürte ich,
dass ich in mir selbst zu finden hatte,
was ich bei anderen suchte.
so wurde ich ein reiferer Mensch.
  [das stammt auch nicht von mir, könnte aber inhaltlich von mir sein, Andrea]

Glück ist für mich ein Zustand in mir drin und ein Gefühl, für das es viele Worte gibt. Für meine Gefühle bin ich selbst verantwortlich, ich empfinde sie und ich alleine kann sie verändern. Deshalb kann ich eigentlich einen anderen Menschen nicht glücklich oder un-glücklich machen und ich kann auch nicht von einem anderen Menschen glücklich oder un-glücklich gemacht werden. Ich kann niemand anderen für mein Glück und Unglück verantwortlich machen …

Für die Empfindung meiner Gefühle gibt es freilich Auslöser, die mir andere präsentieren, aber diese Gefühle haben
immer etwas mit mir selbst zu tun.

„Ich liebe dich – aber was geht es Dich an ? “

dieser provokative Satz von Prof. Kurt Tepperwein in einem seiner Seminare über Liebe und Partnerschaft hat mich  sehr nachdenklich gemacht und zum Umdenken gebracht.[…]

Ich persönlich bin der Auffassung, dass es jeweils an der/die zu beglückenden Person liegt, ob sie/er es annehmen kann. Ich erwarte nichts … ich kann niemanden im eigentlichen Sinne glücklich machen. Wenn es jemanden gibt, der sich „glücklicher“ fühlt, wenn ich ihr/ihm geholfen habe, egal, was es nun war, dann geschieht dies im Geiste der anderen Person. Da hat der „Glücksspender“ keinen Einfluss drauf.

Wir können höchstens einen Impuls (Schwingung) geben, vielleicht auch in Form von Geschenken, der kraftvoll genug ist, damit andere ihn aufgreifen und in Glück umsetzen können, wenn sie das denn wollen. Aber Impulse können wir haufenweise geben und so dann zum Glück animieren ;-)). Unser Gegenüber kann ja entscheiden, ob er den Impuls aufgreift und daraus für sich Glück generiert. [Zitatende]

Lasst uns ganz viele Glücksimpulse geben – uns selber und anderen- und immer offen sein für die Glücksimpulse anderer Menschen!!!blume-0443

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Zivile Trauung von Bobo und Gregor

25. April 2008

Bobo ist in China auf Kantonesisch ein männlicher und weiblicher Vorname und bedeutet dort so viel wie “Schatz”, ihr chinesischer Name lautet Li Zhang (oder so ähnlich, spricht sich aber „Schaoli“)

Schon im Januar fragte Bobo mich, ob ich ihre Trauzeugin wäre; ich hab mich sehr darüber gefreut, denn auch wenn sie noch nicht so genau die Bedeutung eines Trauzeugen und auch noch gar nicht die Bedeutung der zivilen Hochzeit überhaupt verstanden hatte- für mich bedeutet Trauzeugin zu sein, sehr viel.

Wikipedia sagt folgendes dazu:

Ein Trauzeuge ist eine benannte Person, die bei einer Eheschliessung anwesend ist und diese bezeugen kann. Üblich ist, dass ein Trauzeuge auch nach der Heirat als Ansprechpartner und ggf. als Vermittler für die Eheleute zur Verfügung steht.

Nachdem die Beiden sich nun 4 Jahre kennen und sowohl in Shanghai als auch in Zürich zusammen gelebt haben, war letzten Freitag nun der grosse Tag. Ich war plötzlich so nervös, dass mein Magen total verrückt spielte. Dabei war ICH es doch nicht, die heiratete… Oder war es die Erinnerung an meine Nervosität, als wir vor fast 10 Jahren heirateten?

Das Wetter war den ganzen Vormittag grauslich, ungemütlich, kalt, doch genau eine Viertelstunde vor der Trauung kam die Sonne durch- ein schönes Zeichen. Und sie blieb – bis wir wieder zuhause waren. Es war sehr feierlich und natürlich musste ich mir ein paar Tränchen verkneifen, denn während ich dort sass und den Worten der Standesbeamtin lauschte, wurde mir wieder einmal bewusst, was für ein grosser Schritt eine Heirat ist und wie schön es ist, wenn 2 Menschen diesen Schritt zusammen gehen.

Als Bobo gefragt wurde, ob sie nicht auch ein paar Tränen hätte verdrücken müssen, sagte sie, sie hätte sie sich verkniffen – wegen des Make-Ups… 🙂

Im August ist die grosse kirchliche Trauung und das ist für die meisten die „eigentliche“ Hochzeit und ich glaube, deshalb war allen nicht so ganz bewusst, dass die Beiden mit dem heutigen „Ja“-Wort bzw. wie die Standesbeamtin amüsanterweise sagte mit dem heutigen „yes-Wort“ Mann und Frau sind und denselben Namen tragen.

Der Moment, in dem Bobo unterschreiben sollte, war ein bisschen holperig, denn sie hatte scheinbar darüber vorher gar nicht nachgedacht und somit ihren neuen Namen noch nicht geübt und es entstand eine kleine lustige Diskussion, das Ergebnis war

  genial, oder?

 

 

Bobo war eine wunderhübsche Braut

 mit Wahnsinns-Schuhen

und die beiden sind ein wirklich glückliches Paar

Ganz besonders aufgefallen bei den Beiden ist mir, dass sie unglaublich liebevoll miteinander umgehen und dass sie ganz viel zusammen lachen. 

Ich wünsche Euch auch an dieser Stelle noch einmal von Herzen alles Liebe und Gute zu Euer Eheschliessung und freu mich auf ein rauschendes Fest im August, am 08.08.2008 und das kann ja nur alles wunderbar werden, ist die Zahl „8“ doch in China die grösste Glückszahl!

p.s. Hier alle Fotos

 

3. Dezember 2007