Archive for the ‘Schöne Gedanken’ Category

Schöne Gedanken – Erfolg ist kein Zufall

15. Juni 2010

„Eines habe ich in meinem Leben gelernt: Erfolg ist kein Zufall. Du wirst nicht zufällig deinen Traum realisiert sehen bzw. deine Ziele erreichen. Es bedarf sorgfältiger Planung. Das hat überhaupt nichts mit Angst zu tun, sondern es gehört einfach zu einem geordneten Leben, dass man sich mit der Zukunft aktiv, positiv, zielorientiert beschäftigt und die Schritte, die zu gehen sind, plant und durchdenkt.

Du wirst auch nicht zufällig in deinen Beziehungen glücklich sein.
Du wirst auch nicht zufällig ein paar Kilogramm abnehmen.
Du wirst auch nicht zufällig dort ankommen, wo du gerne ankommen möchtest.

Wenn du dich im Meer einfach auf deine Luftmatratze legst und relaxt, wirst du auch sehr schnell feststellen, dass dich die Strömung einfach wohin treibt, auch wenn du dort gar nicht hinkommen möchtest.

Genauso ist es im Leben. Wenn du keine klaren Ziele und keinen klaren Plan hast, wie du deine Ziele erreichen möchtest, wirst du eines Tages wo landen, wo du gar nicht landen wolltest.

Fazit: Schau dir mal ganz gut an, wo du gerade stehst in deinem Leben. Dann stell dir die klare Frage: Wohin will ich eigentlich? Wie muss der Plan aussehen, der mich dorthin bringt? Welche Schritte sind heute zu gehen? Stimmt die Richtung überhaupt? Wenn ja, dann GEH vorwärts, Schritt für Schritt. Und du kommst sicher an.“

Karl Pilsl, Wirtschaftjournalist

… und mehr denn je glaube ich heute daran und freu mich immer wieder, wenn mir das Leben es bestätigt…

Schöne Gedanken – Fortschritt:-)

13. Juni 2010
Ohne Faulheit kein Fortschritt!
Weil der Mensch zu faul war zu rudern,
erfand er das Dampfschiff;
weil er zu faul war, zu Fuß zu gehen,
erfand er das Auto;
weil er zu faul war, abends die Augen zuzumachen,
erfand er das Fernsehen. 🙂
Manfred Hausmann

Schöne Gedanken – Ideen austauschen

10. Juni 2010

Wenn zwei Menschen einen Apfel tauschen,
hat jeder hinterher wieder einen Apfel.

Wenn zwei Menschen Ideen tauschen,
hat jeder hinterher 2 Ideen.

Und meist sogar mindestens zwei,
weil aus dem Zusammendenken
zweier unterschiedlicher Ideen
oft etwas drittes (viertes/fünftes) entsteht …

Nikolai Hotzan, NLP-Akademie Bielefeld
(von dem hab ich es, im Netz wird es Platon zugeschrieben)

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Blog-Freundschaften

9. Juni 2010

Der liebe gokui hat mich in seinem Kommentar hier zu dieser Antwort inspiriert, die als Kommentar dann zu lang wurde und einen eigenen Beitrag verdient hat:

Lieber gokui, ich finde Deine Gedanken dazu super spannend. Wenn ich das richtig verstehe, macht für Dich das Bloggen Dein Leben nicht nur vielseitiger, sondern auch auf eine gewisse Art realer…

Ich hab mir anfangs so oft Sachen wie diese anhören müssen; im Internet wirst Du nur angelogen; pass auf, mit wem Du Kontakt hast, das sind alles Betrüger/Mörder wasauchimmer; gib ja nichts Persönliches preis; dass Du dazu Lust hast, immer vor dem Ding zu sitzen und mit Fremden zu schreiben, statt in der „richtigen“ Welt; mit dem Internet vereinsamen wir doch nur; was sind das für Menschen, die ihre Privatsachen ins Internet schreiben usw usw. Vielleicht kennt Ihr das auch …

Ich hab da nie viel drauf gegeben- wenn es von der einen oder anderen Person auch ein wenig weh getan hat, wenn so abfällig über meine geliebte Blogtätigkeit gesprochen wurde- ich hab mich dadurch nie beirren lassen und die lieben Kommentare, die ich immer bekomme, geben mir recht.  

Mein Fazit: Ich habe liebe und interessante Menschen kennengelernt, einige davon schon live (und andere bald auch noch). Ich habe Menschen kennengelernt, die sich mit ähnlichen Dingen beschäftigen. Meine Gedanken-Welt ist erweitert worden. Ich habe viel Wärme, Freude und Liebe erfahren. Das Netz kann genauso viel oder wenig real sein wie die sogenannte Realität. Ich habe durch das Aufschreiben von Gedanken meine Gedanken oft sortieren können, verarbeiten können und durch die lieben Kommentare oft noch neue Blickwinkel dazubekommen.

Es gab viele Zeiten, da hat mir mein Blog soviel Trost und Stärke gegeben und war ein wunderbarer – ruhiger, friedlicher- Ausgleich zu meinem hektischen und anstrengenden Leben tagsüber. Lieber schreiben statt sprechen, lieber lesen statt hören, auf andere Gedanken kommen; für mich ist das eine wunderbare Art von Abschalten.

Ich habe meinen Blog ursprünglich begonnen, um meinen Freunden zu zeigen, wie mein Leben hier so aussieht. Mit Fotos, Erlebnissen, Events usw. Nachdem ich aber diese Menschen gar nicht unbedingt angesprochen habe, haben sich meine Beiträge verändert und ich hab z.B. mit meinen „Schönen Gedanken“ begonnen, all die Gedichte, die ich über die Jahre gesammelt hatte, durften jetzt aufgeschrieben und mit anderen Menschen geteilt werden…allein das hat sehr viel Spass gemacht.

Ich hab mir anfangs nie Gedanken über Kommentatoren gemacht, heute sage ich, mein Blog hätte sie niemals so entwickeln können, OHNE diese lieben Menschen, die sich immer wieder mit meinen Gedanken auseinandergesetzt haben, ihre eigenen dazugegeben haben und daraus wieder etwas Neues entstehen konnte. Ich hab mir mal die Mühe gemacht und nachgeschaut, wen ich wann „kennengelernt“ habe und hier sind einfach die, die schon am längsten und häufigsten dabei sind:

Ulf mein erster Kommentator seit dem 04.08.2007

Manu 04.11.2007

gokui 17.01.08

Jürgen 07.02.08

Mamü 02.02.08

Dori 04.02.08

skriptum 12.04.08

Herr Schonzeit 16.04.08

Schaps 17.04.08

Elisabeth 19.06.08

Erika 27.10.08

Gaba 20.11.08

Babsi 17.02.09

Ganz besonderen Dank Euch, es war eine schöne Zeit mit Euch, vielen Dank aber auch all den anderen Menschen, die vielleicht „nur“ gelesen haben, denen, die vielleicht „nur “ ab und zu kommentieren oder einfach noch nicht so lange dabei sind, Ihr alle gehört hier dazu und habt auch dazu beigetragen, dass meine Clickzahl jetzt bei 299 096 steht- unvorstellbar, dass hier bald 300.000 Clicks sein werden… und so stolz mich das auch macht, für mich wird immer eines das Wichtigste bleiben, Menschen von Herz zu Herz berühren und das mit einer ganz grossen Prise Humor…

Schöne Gedanken – Urlaub

2. Juni 2010

 

Urlaub ist wie Fernsehen:
Auf das gekonnte Abschalten kommt es an.

Wolfgang Gruner

Schöne Gedanken- fliehen oder befreien?

1. Juni 2010

Wenn wir versuchen,
einer schmerzlichen Situation zu entfliehen,
fliehen wir gleichzeitig vor den Dingen,
die es uns erlauben würden,
uns davon zu befreien.

Wenn wir uns unseren Ängsten stellen und auch die unangenehmen Dinge im Leben anpacken, dann haben wir die Fähigkeiten, mit ihnen umzugehen, also auf gehts…

Claudia Rainville, Metamedizin

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Lieb‘ ist nicht Liebe

30. Mai 2010

Lieb‘ ist nicht Liebe,
Die in der Zeiten Wechsel wechselvoll,
Unwandelbar nicht stets im Wandel bliebe.

Ein Zeichen ist sie fest und unverrückt,
Das unbewegt auf Sturm und Wellen schaut,
Der Stern, zu dem der irre Schiffer blickt,
Des Wert sich keinem Höhenmaß vertraut.

Kein Narr der Zeit ist Liebe! Ob gebrochen
Der Jugend Blüte fällt im Sensenschlag,
Die Liebe wankt mit Stunden nicht und Wochen,
Nein, dauert aus bis zu dem Jüngsten Tag!

Love Is Not Love
W. Shakespeare, Sonnet #116

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Schöne Gedanken – Neugier

28. Mai 2010

Die Neugier steht immer
an erster Stelle eines Problems,
das gelöst werden will.

Galileo Galilei

Mir wurde als Jugendliche meine Neugier zum grossen Teil abgewöhnt, „Sei doch nicht so neugierig“, war ein Satz, den ich zu hören bekam; da wurde ich vorsichtig damit, mich nach anderen zu erkundigen, Fragen zu stellen. Dabei bedeuteten meine Fragen doch nur Interesse an den anderen Menschen, schade, dass sie das so falsch aufgefasst haben. 

In meinen Kursen hab ich dann eine neue Ansicht von Neugier bekommen, Neugier ist Interesse, Wissbegier, ohne Neugier ist meiner Ansicht nach Fortschritt und auch Veränderung nicht möglich. Mit Neugier bin ich offen für das Leben und seine Schätze, bin ich offen für Neues und erstmal komplett wertfrei. 

Heute mag ich meine Neugier und ich mag es, die Geschichten der Menschen erfahren und wer nichts erzählen möchte, der muss ja auch nicht:-) Für mich bedeutet Neugier, dass ich Interessen an einem Menschen habe; dass ich verstehen möchte, wie er tickt; dass ich ihn wahrnehme und so schätze, dass ich mehr von ihm erfahren möchte. Ich wünsche allen Menschen, dass sie sich Ihre Neugier bis ins hohe Alter behalten!

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Schöne Gedanken – Brett vorm Kopf?

26. Mai 2010
Auch die Bretter,
die mancher vor dem Kopf trägt,
können die Welt bedeuten.
 
Werner Finck
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Comeback des Jahres:-)

25. Mai 2010

Es ist geschehen; ich habe das erste Mal seit ca 18(!) Jahren wieder Tennis gespielt! Und -meinen eigenen Befürchtungen zum Trotz- den Ball getroffen!!! Nicht immer und nicht immer ins Feld und auch mal kreuz und quer, doch so nach und nach wurde es kontrollierter und da kamen meine alten Schläge wieder,Vorhand longline und  ich konnte plötzlich Vorhand Slice, ein Schlag, den man heute scheinbar gar nicht mehr spielt:-) und auch der eine oder andere Aufschlag kam sogar.

Bestimmt lag es auch am geduldigen Trainer, der mit der richtigen Mischung aus Lob und Tipps echte Erfolge bei mir erzielte. Ich konnte das nicht nur total gut annehmen und verstehen, sondern teilweise auch richtig gut umsetzen.

Im Vorfeld wurde mir von allen Seiten gesagt, das ist wie Fahrradfahren, das verlernt man nicht. DAS war definitiv nicht überzeugend für mich, denn ich erinnerte mich an das Gleichgewichtsproblem, das ich des öfteren schon beim Fahrradfahren hatte und die daraus resultierenden teilweise schmerzlichen Stürze:-) Ich hab mir dann lieber vorgestellt, es sei wie Klavierspielen, das verlernt man nämlich auch nicht und ist weniger gefährlich:-)

Als Kind hatte ich regelmässig Trainerstunden und hab wirklich nicht schlecht gespielt. Allerdings fehlte es mir immer ein wenig an Begeisterung und Eigeninitiative und deshalb hatte ich dann irgendwann aufgehört.

Heute aber könnte der  Grundstein für mein sensationelles Comeback gelegt worden sein; wenn sich das mit dem Muskelkater wieder gelegt hat, werd ich drüber nachdenken, ich wusste nicht, dass Tennis SOVIELE Muskeln beansprucht und bin heute aus dem Bett gekrochen… 🙂  

Es ist schon witzig, wenn man etwas nach so langer Zeit wieder macht; allein über die Tennisanlage zu gehen, hat soviel alte Erinnerungen und Gefühle wieder hochgeholt; manche Handgriffe kamen komplett „automatisch“; es ist schon toll, was wir im Laufe der Jahre so alles speichern und dann ohne drüber nachzudenken, einfach abrufen können…

Es hat riesig viel Spass gemacht; ich hab mich wie ein kleines Kind gefreut, wenn die Bälle so richtig gut kamen, ich bin noch immer ganz begeistert. Und dieser historische Moment musste natürlich noch dokumentiert werden:-)

Bäume, meine Freunde

23. Mai 2010

Es war mir noch nie so bewusst wie heute, dass ich Bäume über alles liebe. Ich wollte in einem Park die Blumen fotografieren (hab ich auch) und hab statt der Blumen erstmal nur Bäume fotografiert:-) Das waren aber auch ein paar Prachtexemplare:

So sieht SIE von „innen“ aus, so stark und beschützend…

…und so auch…so weich und fliessend zugleich…

…SIE, eine meiner geliebten Trauerweiden; haben die Menschen in dem schönen weissen Haus es gut, so einen Wahnsinns-Baum im Garten zu haben…

Dieser Baum ist wie fliessende Sonne…

…Kastanien sind wirklich kraftvolle und mächtige Bäume, so schön…

Dieser Baum gibt mir Rätsel auf, die Blätter sind wie bei einer Buche..

…aber sie hängen wie ein langes Kleid bis auf den Boden, ich war und bin noch immer völlig fasziniert…Bäume sind einfach etwas Wunderbares für mich…

Schöne Gedanken – Leben ist Atmen

21. Mai 2010

Leben …

… ist das langsame Ausatmen der Vergangenheit

… das tiefe Einatmen der Gegenwart,

… um genügend Luft für die Zukunft zu haben.

.
Postkartentext (ohne Autor)

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Echt nett – Kompliment..

19. Mai 2010

Gestern war ich mit einer Freundin in einer gemütlichen Kneipe was essen und quatschen. 

Als ich auf der Toilette war, sagte er zu meiner Freundin humorvoll:“ Da fehlt doch was…“ Und sie antwortete:“ Ja, ich bin mit einer Freundin hier.“ Worauf er sagte: “ Das ist mir aufgefallen, soll ich nochmal wiederkommen oder wissen Sie, was Ihre Freundin essen möchte?“ Nein, das war keine Anmache, sondern das war einfach nur echt nett und aufmerksam…

Der Kellner blieb auch nett,  als ich mich dann nicht sofort entscheiden konnte und er nochmal wiederkommen musste. Obwohl das Lokal ziemlich voll war, war er super schnell und total ohne Stress.

Als wir bezahlen wollten, hab ich nochmal gesagt: “ Es war echt richtig lecker.“  Und er erwiderte spontan: “ Und Sie waren auch echt nette Gäste.“ … ? 🙂

DAS hab ich auch selten erlebt und der aufmerksame Stammleser erinnert sich bestimmt an DIESE Geschichte:-), die da ganz anders verlief…

Wir sind sehr zufrieden rausgegangen und werden GANZ BESTIMMT wieder dort hingehen, das ist wohl klar.

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Warum Sparen nicht gut ist:-)

18. Mai 2010

Es ist April, eine kleine Stadt an der Riviera, Haupt-Saison, aber es regnet, also ist die Stadt leer.
Alle haben Schulden und leben auf Kredit.

Zum Glück kommt zu einem Hotel ein reicher Russe. Er will ein Zimmer und legt 100$ auf dem Tisch, danach geht er sich das Zimmer anschauen.

Der Hotelchef nimmt die Banknote in die Hand und läuft schnell, um seine Schulden bei dem Fleischlieferanten zu regulieren.

Dieser nimmt die Banknote in die Hand und läuft schnell, um seine Schulden bei dem Schweinezüchter zu regulieren.

Dieser nimmt die 100$ in die Hand und läuft schnell, um bei dem Futterlieferanten seine Schulden zu reduzieren.

Dieser nimmt mit großer Freude das Geld in die Hand und gibt es der Hure, die er kürzlich besucht hat und bei der er die Dienstleistung auf Kredit genommen hat.

Die Hure nimmt das Geld in die Hand und läuft froh, um ihre Schulden bei dem Hotelchef zu regulieren, wo sie auch letztens war und da Kredit hat …

Und in derselben Sekunde kommt der Russe vom Zimmer zurück und sagt, dass ihm das Zimmer nicht gefällt.
Er nimmt seine 100$ zurück und verlässt die Stadt.

Und was ist nun passiert?

Niemand hat verdient, aber die ganze Stadt hat keine Schulden mehr und schaut optimistisch in die Zukunft !!

Gefunden bei Xing in der Gruppe The Secret

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Schöne Gedanken – Recht und Ruhe

17. Mai 2010

Wenn du im Recht bist,
kannst du dir leisten,
die Ruhe zu bewahren;
und wenn du im Unrecht bist,
kannst du dir nicht leisten,
sie zu verlieren.

Mahatma Gandhi /x/details.png/x/bookmark.png

Wenn ich das jezt richtig verstehe, lohnt es sich also immer, die Ruhe zu bewahren?:-) Ich bin dran, gelingt mir nicht immer, aber schon immer öfter:-)

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Schöne Gedanken – EIN Wesen lieben

12. Mai 2010

Man muss nur Ein Wesen recht von Grund auf lieben,
da kommen einem die übrigen alle liebenswürdig vor.

Johann W. Goethe, Die Wahlverwandtschaften

Ist es nicht so? Durch die Augen der Liebe sind alle Menschen liebenswürdig oder zumindestens liebenswürdiger:-) Ja, Energie folgt der Aufmerksamkeit, mein geschätztes Gesetz der Anziehung…

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Schöne Gedanken – Wer fängt an?

11. Mai 2010

Nicht wer zuerst die Waffen ergreift,
ist der Anstifter des Unheils,
sondern wer dazu nötigt.

Niccolo Machiavelli

Kennt Ihr auch solche Leute, die provozieren und provozieren und wenn sich dann mal jemand wehrt, sich beschweren, warum sie jetzt angegriffen werden? Das „durfte“ ich gerade mal eindrucksvoll erleben…

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Schöne Gedanken – Die Strasse des Lebens

9. Mai 2010

Meinst Du, es läge auf der Strasse Deines Lebens
auch nur EIN Stein, ein einzelner vergebens?

Er mag nun hässlich, gross oder klein-
glaub nur: da wo er liegt, da muss er sein!

Nicht, um Dein Weitergehen zu behindern,
nicht, um Dir Mut und Kraft zu mindern.

Nur darum legt ihn in den Sand des Weges
Dir eine güt´ge Hand,
damit Du Dir den Stein sollst recht beschauen

und dann mit Gott in gläubigem Vertrauen
darüber reden sollst und sollst IHN fragen,
was ER Dir mit dem Stein will sagen.

Und ist Dir Gott an jedem Stein begegnet,
dann hat Dich jeder Stein genug gesegnet.

Verfasser mir unbekannt

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Schöne Gedanken – Liebe ist…

7. Mai 2010

Gibt es diese Bilder eigentlich noch? Meine Mutter damals immer die „schönsten“ aus Zeitungen ausgeschnitten und aufbewahrt… Wer die erfunden und geschrieben hat, der hat bestimmt ganz viel Liebe angezogen in seinem Leben, weil er sich immer wieder damit beschäftigt hat, was Liebe ist…:-)

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Schöne Gedanken – Persönlichkeiten

6. Mai 2010

Persönlichkeiten, nicht Prinzipien
bringen die Zeit in Bewegung.

Oscar Wilde

Konflikte sind nicht immer negativ…

4. Mai 2010

Eisen wird durch Eisen geschliffen. So schleift ein Mensch den anderen. Oder: Sind Konflikte immer negativ?

Wer von euch hat schon zu oft des lieben Friedens willen einfach nachgegeben? Ja, Frieden ist etwas Schönes. Aber wenn man des lieben Friedens willen einfach immer die Dinge hinunterschluckt und nicht konfrontiert, dann lösen sich viele Probleme nicht. Vor allem gibt es kein persönliches Wachstum.

Wir müssen alle geschliffen werden. Solange wir leben, besteht Bedarf an Reifung, Korrektur und Wachstum. Stell dir vor, das Eisen geht dem Schleifstein (Eisen) immer aus dem Weg? Es wird stumpfer und stumpfer.

Konflikte sind nicht immer negativ. Aber es kann die Atmosphäre negativ werden, wenn sie nicht ausgetragen werden. In Liebe.

Es stimmt auch nicht, dass beim Austragen von Konflikten immer Verletzungen zurückbleiben. Das hängt ganz davon ab, mit welcher Motivation und in welchem Geist man eine Sache austrägt. Wenn Dinge geklärt werden, ein Baum vom vielen Wildwuchs, der sich oft bildet, „beschnitten“ wurde, dann kann die Energie wieder fließen und es können viele neue Früchte hervorkommen.

Fazit: Geh den zwischenmenschlichen Herausforderungen nicht aus dem Weg. Das hat nichts mit Streit zu tun. Kläre dein Motiv, fülle dich mit Liebe und suche das Beste für alle. Es geht darum, gemeinsam zu wachsen.“

Karl Pilsl

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Die Geschichte vom Salzmännchen

3. Mai 2010

Das Salzmännchen
geht in die Welt.
Es will sie kennenlernen.
Es kommt schliesslich bis ans Meer.
„Wer bist du?“ – „Ich bin das Meer.“ –
„Was ist das?“ – „Ich bin ich.“ –
„Das verstehe ich nicht.“ –
„Dann strecke deinen Fuss
ein bisschen ins Wasser.“
Das Salzmännchen tut’s.
Schnell zieht es ihn wieder zurück.
„Du hast mir etwas weggefressen!“ –
„Du hast etwas von dir hergeben müssen, um mich kennenzulernen.
Willst du mich noch mehr kennenlernen?“ – 
Und das Salzmännchen tauchte immer mehr ins Wasser ein.
Es löste sich dabei immer mehr auf
und hatte doch das Gefühl, immer mehr das Meer kennenzulernen.

Jugendliche im Ev. Gemeindeblatt Silvaplana zum Thema „Sich hingeben- oder: Von ganzem Herzen“

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Schneeschmelze

2. Mai 2010

Bräunliche Böden kommen zum Vorschein. Und schon bald sind sie grün. Wo der Schnee schmilzt, hat es Wasser. Grasland ist mit Krokussen übersät, über Nacht sozusagen. Wer Augen hat zu sehen, kann sich nur wundern, wie schnell Schnee- auch in Massen-vergeht.

Eigentlich vergeht der Schnee nicht. Verwandelt zu Wasser geht er unter die Oberfläche, dringt da ein und hilft die Fruchtbarkeit der Erde zu wecken. Dann spriesst’s und treibt’s dank dem, dass Schnee nicht Schnee geblieben ist. Und rinnt das Schmelzwasser bloss in den nächsten Schachtdeckel, so gibt es mindestens Musik! Die Schneeschmelze – ein Schauspiel, ein Hörspiel über dieses offene Geheimnis: Was sich aus der Starre löst, ist Leben.

Die Schneeschmelze müssten wir darum feiern- wie Geburtstage. Wir müssten bald einmal die letzten Schneeflecken aufsuchen und uns auf unsern Wiesen treffen. Dort müssten wir mit einem Glas Prosecco in der Hand anstossen. Viva- Lebe! Feiern müssten wir dort, Musik machen, tanzen, Gedichte vorlesen, auch Liebesgedichte natürlich (zum Beispiel das stets erfrischende Hohelied Salomos).

Wir würden merken, wie es ganz neu in uns atmet, und uns darüber unbändig freuen. Aufleben würden wir schon hier – und nicht erst im Süden des Mai.

Der Schnee, der vergeht und Wiesen tränkt, macht’s vor: Wer sich hingibt, ermöglicht Leben. Uns allen ein schönes Frühlingserwachen!

Urs Zangger, Pfarrer , im Evangelischen Gemeindeblatt Silvaplana

Danke lieber Urs, wunderschön poetisch geschrieben, ich bin sehr berührt…

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Schöne Gedanken – ich stelle mir vor…

30. April 2010

„Ich versuche, mich selber glücklich zu machen.
Ich stelle mir vor, was ich gerne tun würde,
und dann stelle ich mir vor,
wie ich vorgehen muss, um es immer tun zu können.
Bis jetzt ist mir das ziemlich gut gelungen.“

Bode Miller, Skirennfahrer

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Schöne Gedanken – Liebe ist wichtiger

29. April 2010

Liebe ist wichtiger

Liebe ist wichtiger
als Zwänge, Ängste
und alle noch so
hochvernünftigen Erwägungen,
wichtiger als die Zukunft,
wichtiger als Geduld
und die besten Absichten,
wichtiger als Kompromisse,
Hoffnungen und guter Wille,
so unermesslich wichtiger
als alle Worte, aller Trost
und alle sogenannten
Notwendigkeiten.

Frag nicht warum.

Hans Kruppa

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Schöne Gedanken – Schafherde:-)

28. April 2010

Um ein tadelloses Mitglied
einer Schafherde sein zu können,
muss man vor allem ein Schaf sein.
🙂

Albert Einstein

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Schöne Gedanken – Begeisterung

23. April 2010

Begeisterung ist das Feuer in mir, es ist das freudige Gefühl, dass mich und andere mitreisst. Ich erfülle mich mit diesem wunderbaren Lebensgefühl zu meinem Wohl und zum Wohle anderer. Ich setze bei allem, was ich tue, alles ein, was ich habe. Bin ich begeisterungsfähig, kann ich alles schaffen; denn wohin ich meine Aufmerksamkeit richte, dorthin fliesst meine (Lebens)energie. Das gibt mir Kraft für meine neuesten Ideen.

Begeisterung ist die positive Lebensfrom, die ansteckend auf Deine Umgebung wirkt. Dieser Enthusiasmus ist  der fruchtbare Nährboden für Deine grossen Lebenserfolge, die echte, aufrichtige Leidenschaft für das Leben. Zeige Deinem Partner jeden Tag aufs neue, wie begeistert Du von ihm bist.
Sei von Deiner Arbeit begeistert. Und an den Tagen, da Dich Deine Arbeit nicht gerade berauscht, lege Dich noch mehr ins Zeug, um sie wieder zu mögen.

Begeisterung öffnet die Tür zu neuen Einfällen und macht Dir Mut für Deine aussergewöhnlichen Pläne. Sie ist das helle Licht, das Du für Deine schöpferische Kraft, für Deine Hoffnung brauchst.

Begeisterung ist das Blitzen in Deinen Augen, der Griff Deiner Hand und die unbändige Kraft zur Ausführung Deiner Ideen und Vorhaben. Geh mit Freude, voller Hingabe und Liebe an die Sache, für die Du bereit bist zu kämpfen. Alles, was Du mit Schwung und Leidenschaft anpackst, wird immer von Erfolg gekrönt sein. Finde Lebensziele, die Deiner individuellen Persönlichkeit entsprechen. Tue das Gewöhnliche mit ungewöhnlicher Begeisterung, und Du hast Erfolg. Erfolg ist das ganzheitliche Zusammenwirkungen aller Bereiche Deines Lebens.

„Heute ist mein bester Tag“ von Artur Lassen

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Geschwindigkeit- eine Metapher

21. April 2010

Till Eulenspiegel ging eines schönen Tages mit seinem Bündel an Habseligkeiten zu Fuß zur nächsten Stadt. Auf einmal hörte er, wie sich schnell Hufgeräusche näherten und eine Kutsche hielt neben ihm.

Der Kutscher hatte es sehr eilig und rief: „Sag schnell – wie weit ist es bis zur nächsten Stadt?“

Till Eulenspiegel antwortete: „Wenn Ihr langsam fahrt, dauert es wohl eine halbe Stunde. Fahrt Ihr schnell, so dauert es zwei Stunden, mein Herr.“

„Du Narr“ schimpfte der Kutscher und trieb die Pferde zu einem schnellen Galopp an und die Kutsche entschwand Till Eulenspiegels Blick.

Till Eulenspiegel ging gemächlich seines Weges auf der Straße, die viele Schlaglöcher hatte. Nach etwa einer Stunde sah er nach einer Kurve eine Kutsche im Graben liegen. Die Vorderachse war gebrochen und es war just der Kutscher von vorhin, der sich nun fluchend daran machte, die Kutsche wieder zu reparieren.

Der Kutscher bedachte Till Eulenspiegel mit einem bösen und vorwurfsvollen Blick, worauf dieser nur sagte: „Ich sagte es doch: „Wenn Ihr langsam fahrt, eine halbe Stunde…“

Manchmal ist langsamer schneller, weniger  mehr…ich bin gerade beim Entschleunigen nach der hektischen Saison, tut einfach gut, wenn auch die ganze Müdigkeit auf einmal rauskommen zu scheint…:-)

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Schöne Gedanken – Der Mensch gehört der Erde

19. April 2010

Eines wissen wir: Die Erde gehört nicht dem Menschen.
Der Mensch gehört der Erde.
Das wissen wir.
Alle Dinge sind miteinander verbunden, wie das Blut,
das eine Familie miteinander verbindet.
Alle Dinge sind verbunden.
Das Schicksal dieser Erde ist auch das Schicksal der Söhne
dieser Erde.
Der Mensch hat nicht das Netz des Lebens gesponnen,
er ist nur ein Faden dieses Netzes.
Und was immer er diesem Netz antut, tut er sich selbst an.

Chief Seattle (Indianerweisheit)

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Vor dem Hintergrund des Vulkanausbruchs haben diese Worte eine noch stärkere Wirkung als sonst… Wir sind alle miteinander verbunden, umso wichtiger ist es, sich bewusst zu sein, was wir in die Welt bringen durch unsere Gefühle und unsere Handlungen. Einen guten Start in die neue Woche, von Herzen…

Die vier Hürden zur Wiederentdeckung der Musse

17. April 2010

hier die versprochene Fortsetzung dieses Artikels:

Das erste Hindernis besteht in dem Glauben, den uns all die Ratgeber und Zeitmanager suggerieren: dass es sich nämlich um ein individuelles Problem handele, das man durch eine entsprechende Verhaltensänderung ganz leicht lösen könne. Dabei ist das Gefühl des ständigen Gehetztseins längst kein persönliches, sondern ein kollektives Problem. Wer von lauter gehetzten Menschen umgeben ist, kann sich selbst davon nicht plötzlich ausnehmen und zum entspannten Müssiggänger werden. Deshalb leiden selbst jene unter Zeitnot, die darüber eigentlich bestens Bescheid wissen.

Das zweite Hindernis: Wer Musse nur als Zeit der Wellness und Fitness versteht, unterwirft sie prompt wieder jenem Nützlichkeitsdenken, das bereits unseren gesamten Arbeitsalltag regiert. Musse wäre dann nichts anderes, als eine funktionielle Methode, um die Schaffenskraft wiederherzustellen. Dabei hatte dieser Begriff ursprünglich eine ganz andere Bedeutung: Das „Fernsein von Geschäften oder Abhaltungen“, wie Grimms Wörterbuch die Musse definiert, galt einst als edelste Haltung des Menschen; in solchen Zeiten kam man zu sich selbst, philosophierte vielleicht, genoss die Natur oder bildete sich weiter. Vor allem unterlag Muss keiner Verwertungslogik; man fragte nicht, was etwa das Philosophieren am Ende „bringe“, der Müssiggang war sich selbst genug, ein Lebenswert an sich.

Was geradezu nach verschwenderischem Luxus klingt, betrachten Hirnforscher mittlerweile als Zustand, den wir zur Regeneration dringend benötigen; ein gewisser Leerlauf im Kopf ist für unsere geistige Stabilität geradezu unabdingbar.

Bei Erwerbstätigen stehen selbst Wochenenden, Urlaubs-und Feiertage unter Erfolgsdruck- in diesen Zeiten will schliesslich all das nachgeholt sein, was im Alltag zu kurz kommt. Und wir wundern uns, warum sich die lang ersehnte innere Ruhe nicht so recht einstellen will. Das dritte Hinderniss auf dem Weg zur Musse wäre also der permanente Erwartungsdruck, mit dem wir uns selbst den Weg zum Genuss der freien Zeit verstellen.

Das mit dem Wohlstand ist so eine Sache. Paradoxerweise, und das ist das vierte Hindernis, strengt uns nämlich gerade das an, was eigentlich als Glücksversprechen gedacht ist: die schier unendliche Vervielfältigung der Möglichkeiten. Das bessere Leben, so haben wir gelernt, ist jenes mit dem dickeren Bankkonto, der noch grösseren Wohnung, dem noch schnelleren Auto, der noch weiteren Reise.

Bis in die Achtziger Jahre glaubte man tatsächlich, dass ein Mehr an Möglichkeite die Menschen auch glücklicher mache. Doch mittlerweile meldet die Sozialpsychologie Zweifel an. Denn es hat sich gezeigt: Je grösser die Auswahl, umso mühsamer die Entscheidung. Wer zwischen einer kaum zu überschauenden Zahl von Fernsehkanälen oder Joghurtmarken wählen muss, gewinnt nicht an Freiheit- wie die Werbung suggeriert- sondern erhöht seinen Stresspegel.

Die wahre Kunst des Müssiggangs steht also nicht in entsprechenden Musse-Angeboten. Vielmehr gilt es, mit der fatalen Logik des Immer-Mehr zu brechen und das trügerische FreiheitsVersprechen der Multioptionsgesellschaft zu durchschauen.

Wem es gelingt, sich diese Form der Selbstbestimmung zu bewahren, der dürfte am ehesten auch jene innere Ruhe finden, nach der wir uns alle so sehnen. Denn letztlich hat die Kunst der Musse nichts mit der Zahl der freien Stunde zu tun, sondern mit einer Haltung.
„Musse“, so drückt sich die Wissenschaftsforscherin Helga Nowotny aus, “ ist die Intensität des Augenblicks, der sich zeitlich zu Stunden oder Tagen ausdehnen kann, um sich auf ein Einziges zu konzentrieren: Eigenzeit. Musse ist die Übereinstimmung zwischen mir und dem, worauf es in meinem Leben  ankommt.“

aus Die Zeit

In dem Sinne verzeiht mir bitte, dass dieser Artikel so lang ist und geniesst Euer Wochenende mit dem, was Euch Spass macht und habt ein wenig „Eigenzeit“:-)