Archive for the ‘NLP’ Category

Schöne Gedanken – Ideen austauschen

10. Juni 2010

Wenn zwei Menschen einen Apfel tauschen,
hat jeder hinterher wieder einen Apfel.

Wenn zwei Menschen Ideen tauschen,
hat jeder hinterher 2 Ideen.

Und meist sogar mindestens zwei,
weil aus dem Zusammendenken
zweier unterschiedlicher Ideen
oft etwas drittes (viertes/fünftes) entsteht …

Nikolai Hotzan, NLP-Akademie Bielefeld
(von dem hab ich es, im Netz wird es Platon zugeschrieben)

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Schöne Gedanken – Neugier

28. Mai 2010

Die Neugier steht immer
an erster Stelle eines Problems,
das gelöst werden will.

Galileo Galilei

Mir wurde als Jugendliche meine Neugier zum grossen Teil abgewöhnt, „Sei doch nicht so neugierig“, war ein Satz, den ich zu hören bekam; da wurde ich vorsichtig damit, mich nach anderen zu erkundigen, Fragen zu stellen. Dabei bedeuteten meine Fragen doch nur Interesse an den anderen Menschen, schade, dass sie das so falsch aufgefasst haben. 

In meinen Kursen hab ich dann eine neue Ansicht von Neugier bekommen, Neugier ist Interesse, Wissbegier, ohne Neugier ist meiner Ansicht nach Fortschritt und auch Veränderung nicht möglich. Mit Neugier bin ich offen für das Leben und seine Schätze, bin ich offen für Neues und erstmal komplett wertfrei. 

Heute mag ich meine Neugier und ich mag es, die Geschichten der Menschen erfahren und wer nichts erzählen möchte, der muss ja auch nicht:-) Für mich bedeutet Neugier, dass ich Interessen an einem Menschen habe; dass ich verstehen möchte, wie er tickt; dass ich ihn wahrnehme und so schätze, dass ich mehr von ihm erfahren möchte. Ich wünsche allen Menschen, dass sie sich Ihre Neugier bis ins hohe Alter behalten!

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Schöne Gedanken – Die Strasse des Lebens

9. Mai 2010

Meinst Du, es läge auf der Strasse Deines Lebens
auch nur EIN Stein, ein einzelner vergebens?

Er mag nun hässlich, gross oder klein-
glaub nur: da wo er liegt, da muss er sein!

Nicht, um Dein Weitergehen zu behindern,
nicht, um Dir Mut und Kraft zu mindern.

Nur darum legt ihn in den Sand des Weges
Dir eine güt´ge Hand,
damit Du Dir den Stein sollst recht beschauen

und dann mit Gott in gläubigem Vertrauen
darüber reden sollst und sollst IHN fragen,
was ER Dir mit dem Stein will sagen.

Und ist Dir Gott an jedem Stein begegnet,
dann hat Dich jeder Stein genug gesegnet.

Verfasser mir unbekannt

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Schöne Gedanken – ich stelle mir vor…

30. April 2010

„Ich versuche, mich selber glücklich zu machen.
Ich stelle mir vor, was ich gerne tun würde,
und dann stelle ich mir vor,
wie ich vorgehen muss, um es immer tun zu können.
Bis jetzt ist mir das ziemlich gut gelungen.“

Bode Miller, Skirennfahrer

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Geschwindigkeit- eine Metapher

21. April 2010

Till Eulenspiegel ging eines schönen Tages mit seinem Bündel an Habseligkeiten zu Fuß zur nächsten Stadt. Auf einmal hörte er, wie sich schnell Hufgeräusche näherten und eine Kutsche hielt neben ihm.

Der Kutscher hatte es sehr eilig und rief: „Sag schnell – wie weit ist es bis zur nächsten Stadt?“

Till Eulenspiegel antwortete: „Wenn Ihr langsam fahrt, dauert es wohl eine halbe Stunde. Fahrt Ihr schnell, so dauert es zwei Stunden, mein Herr.“

„Du Narr“ schimpfte der Kutscher und trieb die Pferde zu einem schnellen Galopp an und die Kutsche entschwand Till Eulenspiegels Blick.

Till Eulenspiegel ging gemächlich seines Weges auf der Straße, die viele Schlaglöcher hatte. Nach etwa einer Stunde sah er nach einer Kurve eine Kutsche im Graben liegen. Die Vorderachse war gebrochen und es war just der Kutscher von vorhin, der sich nun fluchend daran machte, die Kutsche wieder zu reparieren.

Der Kutscher bedachte Till Eulenspiegel mit einem bösen und vorwurfsvollen Blick, worauf dieser nur sagte: „Ich sagte es doch: „Wenn Ihr langsam fahrt, eine halbe Stunde…“

Manchmal ist langsamer schneller, weniger  mehr…ich bin gerade beim Entschleunigen nach der hektischen Saison, tut einfach gut, wenn auch die ganze Müdigkeit auf einmal rauskommen zu scheint…:-)

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Das kleine Reh und der Knabe – eine Metapher

15. April 2010

Einst wurde in einem tiefen schattigen Wald ein kleines Reh geboren, das war so neugierig, wie es unter so scheuen Tieren, wie Rehe es sind, selten vorkommt. Dieses kleine Reh untersuchte alles, um es genau kennenzulernen. Es spielte nicht nur mit seinen eigenen Geschwistern, sondern auch mit anderen kleinen Tieren. Ja sogar mit den Vögeln unterhielt es sich.

In dem Wald, in dem dieses kleine Reh lebte, gab es ein von Menschen bewohntes Haus. Das kleine Reh hatte natürlich, wie alle anderen Tiere des Waldes, erfahren, dass man nicht in die Nähe von Menschen gehen durfte. Das war gefährlich. Kein Tier, das sich in die nähere Umgebung von Menschen gewagt hatte, war zurückgekehrt. Die Menschen mussten sie auf irgendeine Art und Weise festgehalten haben.

Aber unser kleines Reh war zu neugierig. Eines Tages ging es zum dem Haus und traf einen Knaben, der war so hübsch und freundlich, dass das Reh sofort Vertrauen fasste und auf ihn zuging. Der Knabe streichelte das Reh so liebevoll, dass es alle Warnungen vergass und mit dem Knaben ins Haus ging. Der legte ein Seil um seinen Haus, liebkoste es, spielte mit ihm und erzählte ihm Geschichten aus dem Leben der Menschen. Das kleine Reh war sehr glücklich.

Mit der Zeit aber beunruhigte es der Gedanke, dass es ein Seil um den Hals trug. „Ich habe meine Freiheit verloren“, dachte es. „Das kann nicht gut sein. Ich bin doch ein Reh. Und ein Reh muss frei sein. Ich liebe den Knaben und freue mich, bei ihm zu sein. Aber was ist, wenn er sein Gefallen an mir verliert? Dann bin ich nur noch ein gefangenes Reh. Und was wird dann?“

Die Ratlosigkeit des kleinen Rehs hielt lange an. Bis eines Tages etwas Überraschendes geschah. Das kleine Reh hatte nie bemerkt, dass das Seil ganz locker um seinen Hals hing. Eines Morgens wachte es auf und sah das Seil neben seinem Kopf liegen. Es war frei. „Ich kann gehen“, dachte es. „Ich kann zurück  in die Freiheit des Waldes.“

Aber es blieb. Und als der Knabe die Augen aufschlug, sprach das Reh zu ihm: „Ich könnte Dich jetzt verlassen.“ Der Knabe war erstaunt und sprach: “ Das hast du immer gekonnt. Denn das Seil hab ich dir nur umgelegt, damit die anderen Menschen sehen können, dass du ein zahmes Reh bist und dir nichts antun. Aber wenn du gehen möchtest, kannst du gehen.“

Von nun an war das kleine Reh mit seinem Knaben wieder glücklich. Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie und lieben einander noch heute.

Alexa Mohl, „Metaphern-Lernbuch“

(Anmerkung der Verfasserin, Das kleine Reh und der Knabe ist für eine Frau geschrieben, die Angst hatte, eine Liebesbeziehung einzugehen, weil sie befürchtete, darin die eigene Freiheit zu verlieren)

Meine Interpretation dazu? Wenn wir uns manchmal angebunden fühlen, sollten wir überprüfen, ob wir uns nicht selber angebunden haben…

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Schöne Gedanken – In jeder Herausforderung steckt eine Chance

10. März 2010

„Wenn du alles, was dir zustößt, egal ob gut oder schlecht, als eine Chance, ein Sprungbrett für die Zukunft betrachtest, dann gehörst du zu jenen Menschen, die bereits von einer höheren Ebene aus ihr Leben gestalten und die Gewinner der Zukunft sind.

Das Leben ist voller Humor, du auch? Die Dinge, die manchmal so um uns herum passieren, sind oft sehr ‚lustig‘? Du auch? Humor – die richtige Art – hilft in jeder Situation, das, was passiert, richtig einzuordnen und mit entsprechender Freude im Herzen auch richtig zu reagieren. Um dann zu agieren.

In jeder Herausforderung steckt eine Chance. In jedem Problem steckt das Samenkorn für die Lösung. Ein guter ‚Handwerker‘ kann aus allen Stolpersteinen gute Sprungbretter machen.

Worauf konzentrierst du dich? Aufs Problem, oder auf das Samenkorn für die Lösung? Was suchst du? Probleme oder Chancen?

Das, was du suchst, wirst du finden. Das, worauf du dich konzentrierst, das wird auch geschehen. Konzentriere dich auf deine Vision, nicht auf deine Probleme.“

Karl Pilsl 

Ich bin dann mal …

5. März 2010

hier…

http://www.nikolaihotzan.de/nlp/Advanced-NLP-Master/advanced-nlp-master.html

Die lieben Mitmenschen

3. März 2010

Das Urteil der Mitmenschen

Ein Mann hatte einen Sohn, der sich nicht aus dem Haus traute, weil er sich so hässlich fand.
„Was werden die anderen sagen, wenn sie mich sehen“, sagte er immer.
„Höre nicht auf die Leute“, riet ihm der Vater.
„Du wirst sehen, sie reden und reden, und es ist doch ohne Bedeutung.“

Am nächsten Tag gingen die beiden gemeinsam auf den Markt. Der Alte ritt, der Sohn lief nebenher.
Als sie auf dem Markt ankamen, schüttelten die Menschen über ihn den Kopf.
„Schaut euch nur die beiden an“, sagten sie.
„Da sitzt der Alte gemütlich auf dem Esel und der junge Mann muss laufen.“
„Hörst du?“, sagte der alte Mann zu seinem Sohn.
„Morgen kommen wir wieder.“

Am nächsten Tag gingen sie wieder zum Markt, dieses Mal aber saß der Sohn auf dem Esel und der Vater lief nebenher.
„Seht euch die beiden an!“, riefen die Leute.
„Dieses ungezogene Kind lässt sich tragen, und der alte Mann schleppt sich mühsam durch den Staub.“
„Hast du gehört?“, sagte der Vater.
„Morgen gehen wir wieder auf den Markt.“

Am nächsten Tag gingen Vater und Sohn zu Fuß, dabei führten sie den Esel am Strick.
„Schaut euch diese Dummköpfe an!“, lachten die Händler.
„Sie laufen zu Fuß. Wissen sie denn nicht, dass man einen Esel reitet?“
„Hast du auch das gehört?“, fragte der Vater.
„Morgen gehen wir wieder auf den Markt.“

Als die beiden auf den Marktplatz kamen, saßen sie beide auf dem Esel.
Die Händler schüttelten empört die Köpfe.
„Das arme Tier!“, riefen sie.
„Haben sie denn kein Herz?“

Als sie am fünften Tage auf dem Marktplatz erschienen, brachen die Menschen in schallendes Gelächter aus. Vater und Sohn trugen nämlich den Esel auf dem Rücken.
„Was sind das denn für Tölpel!“, lachten die Leute.
„Tragen den Esel, statt ihn zu reiten!“

Zu Hause setzte sich der Vater zu seinem Sohn.
„Hast du nun gehört, mein Sohn?“, fragte er.
„Egal, was du tust, die Menschen haben immer etwas daran auszusetzen.
Darum ist es wichtig, dass du so handelst, wie du es für richtig hältst und deinen Weg gehst.“

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Schöne Gedanken- Die Welt ist so wie Du sie denkst und fühlst

19. Februar 2010

Die Welt ist voller Wunder,
Du kannst sie erleben,
jeden Tag,
wenn Du dich nur traust.

Die Welt ist voller Fallen,
sie schnappen zu,
jeden Tag,
wenn Du es zulässt.

Die Welt ist lebendig,
wie Du,
jeden Tag,
wenn Du nicht stehen bleibst.

Die Welt ist eine Schönheit,
Du kannst sie sehen,
jeden Tag,
wenn Du nur willst.

Die Welt ist anders,
jeden Tag,
Du bestimmst wie Deine Welt ist.

Nicht die Welt bestimmt Dein Leben,
sondern Du die Welt!

Anne Gottweis (die Autorin ist 20 Jahre alt, ich wünschte, ich hätte das in ihrem Alter auch schon gewusst:-) ) Ich hab diese Gedanken im Lola-Prinzip gefunden…

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Was können wir aus unserer Vergangenheit machen?

10. Februar 2010

Durch das Betrachten der Vergangenheit
verändern wir unsere Zukunft.

Wenn wir unser Leben betrachten, unsere Leistungen und unsere Karriere, unsere grössten Erfolge und Niederlagen, unsere Partnerschaften und Beziehungen, unseren Wohlstand oder unsere Existenznöte, dann sehen wir zum einen in den Spiegel unserer Überzeugungen, mit denen wir in der Vergangenheit all das haben entstehen lassen. Zum anderen erschaffen wir gleichzeitig bereits Neues- je nachdem, wie wir das Vergangene beurteilen und bewerten.

Diesen schöpferischen Prozess könnten wir natürlich bewusst einsetzen, indem wir Vergangenes neu abspielen lassen. Oder anders gesagt, indem wir es in Gedanken transformieren.

Wir könnten uns zum Bespiel ganz bewusst allein auf die Stärken der jeweiligen Situation zurückbesinnen: Was haben wir daraus gelernt? Wie stark sind wir daraus hervorgegangen? Zu welchen weiteren Schritten hat uns dies geleitet? Könnten wir heute dieses Leben führen, das wir heute führen, wenn damals alles anders verlaufen wäre? Würden wir heute diese Kraft oder dieses Durchhaltevermögen besitzen? (das sind tolle kraftvolle Fragen)

Durch die Krisen und die Dramen, die wir überwunden haben, wurden wir zu dieser wundervollen Person, die wir heute sind. Gerade die vergangenen Dramen oder Niederlagen haben uns oft die Augen geöffnet, haben uns wieder dorthin geführt, von wo wir mutig und tapfer neue Schritte gehen konnten. Ein Leben ohne Niederlagen gibt es nicht. Ein Leben ohne Probleme oder Schwierigkeiten gibt es nur in unserem Anspruchsdenken.

Das Leben stellt uns viele Hürden auf. Aber Hürden sind nichts Negatives, auch wenn wir dazu neigen, sie als solche zu betrachten. Hürden helfen uns, stärker und kraftvoller zu werden. Nur wer viele Probleme und Krisen in seinem Leben gelöst hat, kann sich relativ sicher und ruhig neuen Herausforderungen stellen und sie mit Leichtigkeit überwinden.

Vergangene Krisen stellen ein grosses Potenzial für uns dar.

Wir müssen sie nur richtig betrachten, damit wir nicht an alten Verletzungen hängenbleiben, sondern das Potenzial nutzen, das sich für uns daraus entwickelt hat.

Erst dann wandeln wir unsere eigene Geschichte, unsere Vergangenheit, in eine kleine Erfolgsstory. Und diese Geschichte ist nicht einmal gelogen, sie entspricht der Wahrheit. Wir haben es geschafft. Wir sind wundervoll, aussergewöhnlich, grossartig, sind immer wieder aufgestanden und haben uns vorwärtsbewegt. Wenn wir unser Leben auf diese Weise betrachten, erkennen wir, dass wir uns jedes Mal weiterentwickelt haben.

Welchen Nutzen wir aus dieser Erkenntnis ziehen, liegt ganz allein un unserer eigenen Entscheidungskraft.

Pierre Frankh, Das Gesetz der Resonanz

Unser Herz

7. Januar 2010

Ich lese gerade das Buch “ Das Gesetz der Resonnanz“ von Pierre Franckh. Und da hab ich etwas für mich ganz besonders Schönes und „Überzeugendes“ gefunden:

Wissenschaftliche Studien haben in vielen Tests folgendes herausgefunden und sind weltweit anerkannt:

„Das muss man sich vorstellen: Das Herz erzeugt ein Energiefeld, dass weitaus grösser ist, als das Energiefeld des Gehirn! (…) Es hat eine solche Stärke, dass es weit über den eigenen Körper hinausreicht. Man konnte nachweisen, dass es eine Verbindung zwischen Herz und Gehirn gibt, wobei das Herz dem Gehirn signalisiert, welche Hormone, Endorphine oder anderen Chemikalien es im Körper erzeugen soll.

Es ist also das Herz, das alle Informationen verteilt! Aber auf welche Weise „kommuniziert“ es mit dem Gehirn und den Organen? In weiteren Versuchsreihen fand man heraus, dass alle Informationen mittels Emotionen weitergegeben werden. In unseren Emotionen sind also sämtliche Informationen enthalten, durch die unser Herz das Gehirn und die Organe wissen lässt, was unser Körper zum jeweiligen Zeitpunkt braucht.  (Total beeindruckend, oder?)

Als man weiterforschte, entdeckte man, dass das elektrische und magnetische Feld, das vom Herzen ausgesandt wird, nicht nur durch unsere Emotionen aufgebaut wird, sondern seine Kraft durch eine weitere bedeutende Ursache erhält, und zwar durch unsere Überzeugungen, durch all die Dinge also, die wir tief in uns glauben und nach denen wir unser Leben ausrichten!

Unser Herz gilt als eine Art Vermittler, der alle unsere Überzeugungen und Emotionen in elektrische und magnetische Schwingungen und Wellen wandelt. Unser Überzeugungen stehen durch die elektrischen und magnetischen Wellen, die unser Herz aussendet, in Wechselwirkung mit der physischen Welt.

Warum ist das so wichtig für uns zu wissen? Ganz einfach, weil wir dadurch endlich verstehen, warum sich manche Wünsche so leicht erfüllen, während andere Wünsche noch nicht in unserem Leben manifestiert werden können, obwohl wir uns doch so viel Mühe geben und sie nach bestem Wissen und Gewissen visualisieren.

-Sagen wir uns beständig Affirmationen oder bauen wir Bilder vor unserem geistigen Auge auf, ohne von der Erfüllung unseres Wunsches gefühlsmässig überzeugt zu sein, sendt nur unser Gehirn seine elektromagnetischen Wellen aus, während unser eigentliches Gefühlszentrum – das Herz- unser wirkliche  Überzeugung, meistens unsere Zweifel und Ängste, mit 5000-fach grösserer Stärke in  die Welt sendet. Die Konsequenz liegt klar auf der Hand: Es kann sich nur das wirklich in unserem Leben erfüllen, woran wir aus tiefstem Herzen glauben.

Stärken wir unsere Überzeugungen mit der Kraft der Emotionen, ist die ausgesandte Energie ungleich grösser. Sind wir aber traurig, deprimiert oder befinden uns gerade in einem energetischen Loch, können wir uns wünschen, was wir möchten: Die ausgesandte Kraft der eher tristen Emotionen, die über die Herzregion ausgesendet werden, wird immer wesentlich stärker sein als der Wunsch, den wir von unserem Verstand aus senden.

Deswegen ist das Wichtigste beim Wünschen:

Was immer Du Dir wünschst, bring es von der Verstandesebene in die Herzregion.
-Sollen unsere Wünsche in Erfüllung gehen, müssen wir stets von der Verwirklichung unserer Wünsche überzeugt sein.
-Sollen unsere Wünsche in Erfüllung gehen, sollten wir uns immer zuerst in eine glückliche Stimmung bringen.

In unserer Welt kann sich nur das verwirklichen, woran wir aus tiefstem Herzen glauben. Das gilt vor allem im Hinblick darauf, was wir von uns selbst glauben. Die Meinung, die wir über uns selbst haben, bestimmt unser Erleben. Dies bedeutet natürlich auch, dass wir erst dann die Kraft und Macht besitzen, Dinge zu entwickeln, wenn wir verstehen lernen, dass alle Kraft und alle Macht uas unserem Inneren entspringt und nicht von aussen auf uns zukommt. Die äussere Welt spiegelt also stets unser innres Bewusstsein wider.“

Mit dem Herzen können wir die Welt verändern.“

Männliche und weibliche Energie

15. Dezember 2009

„Reagieren wir nicht seit Urzeiten auf diese Ursprungsenergie, die jeder von uns hat? Ist es nicht so, dass Menschen, die „männlich“ oder „weiblich“ auf uns wirken,(was auch immer das für uns sei), eine starke Ausstrahlung auf uns haben. Wenn Sie ein Mann sind, kann eine strahlende Frau, ob beim Einkaufen oder vor Ihnen am Bankschalter, Sie tagelang inspirieren. Umgekehrt lassen sich Frauen tagelang von der Energie eines „männlichen“ Mannes tragen, den sie z.B. im Kino erlebt haben. Denken Sie nur an Filme wie „Vom Winde verweht“ oder „Jenseits von Afrika“. Wir Menschen leben in diesen Polaritäten und lieben es, wenn die Grundenergie zwischen uns hin und herströmt.
Geniessen Sie es, wenn diese Energie Ihnen begegnet, atmen Sie sie ein, lassen Sie sie auch ohne zielgerichtete Gedanken durch Ihren ganzen Körper strömen und erfreuen Sie sich daran. Es ist ein Geschenk ihrer Lebendigkeit.

[…] Als Frau werden Sie wissen, wie es ist weibliche Kleidung zu tragen, die Ihre feminine Essenz und Stärke betont, in der Sie sich fühlen wie eine Königin, würdevoll und doch verführerisch (das kann auch ein Hosenanzug sein). Leben Sie ihre weibliche Energie: strahlend, frisch, lebendig, bewegt und vor allem entspannt. Männer werden sie anziehend finden auch ohne die plumpe vermeintliche Sexyness mit dem kurzen Röckchen. Geniessen Sie die Göttin in Ihnen, die mit Heiterkeit und Grazie ihren Impulsen folgt und das Leben geniesst.

Als Mann aktivieren Sie alles, was Sie sich männlich, kraftvoll, stark, unabhängig fühlen lässt, jenseits von peinlicher Macho-Allüre und Goldkettchen. Es geht eher um deutliche Präsenz, Furchtlosigkeit, den Helden in Ihnen, der bereit ist alles zu wagen. Lassen Sie sich mutig auf das Leben ein, riskieren Sie etwas und geniessen Sie Ihre Kraft und Bestimmtheit.

Wenn Sie jetzt das Gefühl haben, „das kann ich nicht- ich weiss nicht mehr wie das geht, habe keine Lust drauf und keine Kraft dafür“, dann wird es für Sie höchste Zeit, Ihr Leben wieder so zu entspannen und mit Leichtigkeit auszustatten, dass das wieder möglich wird, übrigens unabhängig von Ihrem Alter.“

Martina Schmid-Tanger in „Charisma-Coaching, Von der Ausstrahlungskraft zur Anziehungskraft“

Schöne Gedanken – die 5 Freiheiten

24. November 2009

Die 5 Freiheiten

Die Freiheit zu sehen und zu hören,
was im Moment in mir ist und mit mir ist
und nicht,
was dort sein sollte,
dort war oder vielleicht sein könnte!

Die Freiheit das auszusprechen,
was ich wirklich fühle und denke
und nicht,
was von mir erwartet wird!

Die Freiheit zu fühlen,
was ich fühle,
und nicht das,
was ich fühlen sollte!

Die Freiheit um das zu bitten,
was ich möchte und brauche
und nicht
warten, warten, warten
auf Erlaubnis!

Die Freiheit zu wagen,
was mich reizt,
statt immer nur Sicherheit zu wählen!

Virginia Satir

… waoh, da spricht einiges bei mir an…

Blogparade von Gaba

31. Oktober 2009

Die liebe Gaba hat eine wunderbare Blogparade ins Leben gerufen:

Gibt es eine Weisheit, die Dir ganz besonders geholfen hat?
Welche Worte haben bei Dir nachhaltigen Eindruck hinterlassen?
Welches Motto, welche These oder welchen Rat hast Du verinnerlicht?
Gibt es einen Satz, den Du wieder und wieder beherzigst?
Welche Gedanken sind oder waren hilfreich für Dich?

Die Welt ist so, wie Du sie denkst.

Nachdem ich diesen Satz im „Lola-Priznzip“ vor Jahren gelesen hatte, hat sich viel für mich verändert. Vor allem hab ich Eigenverantwortung übernommen, für das was ich denke, für das was ich erlebe und erfahre. Wenn ich etwas positiv sehe, dann ist es für mich auch positiv. Ich kann jederzeit selbst entscheiden, wie meine Welt ist… waoh, wieviele Möglichkeiten eröffnet mir das, mein Leben wunderbar zu gestalten. Und ich verstehe auch, warum die Welt der anderen anders aussieht, sie sehen die Dinge einfach anders als ich und manchmal auch gleich… und damit komm ich zu meinem zweiten wichtigen Satz, der eine der Grundannahmen im NLP ist:

Jedes Verhalten hat eine positive Absicht.

Das ist ein wunderbar kraftvoller Satz. Denn so denke ich über alle Dinge, die mir passieren auf eine positive Art und Weise. Es hat mir schon sehr geholfen, das Verhalten von Menschen (und auch mein eigenes) sehr viel toleranter zu sehen.
Warum begegnet mir jetzt genau DIESER Mensch? Warum passiert mir jetzt diese Sache? Was kann ich draus lernen oder was SOLL ich draus lernen? Was will dieser Mensch Gutes für mich? Was ist das GUTE daran, dass mir das jetzt passiert? Mit diesen Fragen beschäftige ich mich sehr häufig.

Ich lenke dadurch meine Aufmerksamkeit auf Positives, gehe raus aus dem Problemdenken und da Energie der Aufmerksamkeit folgt, sind wir jetzt bei meinem dritten wichtigen Satz angekommen:

Energie folgt der Aufmerksamkeit

und ich bin mir sehr bewusst, dass meine 3 Sätze sehr eng miteinander verwoben sind.

Energie

Neue Wege…

27. Oktober 2009

„Neue Wege findet man nicht dadurch, dass einem gesagt wird, wo’s langgeht, sondern dadurch, dass man in einer liebe-und vertrauensvollen Umgebung Neues riskiert und zu entdecken wagt. Immer wieder haben mir andere Menschen gesagt, wie ich sein sollte (so wie sie natürlich), und oft hat man mir den Vorwurf gemacht, stur zu sein.

Nachdem ich einmal damit angefangen hatte, mich selbst zu lieben und mir selbst zu vertrauen, konnte ich bereitwillig auf neue Möglichkeiten eingehen, wenn mir diese mit Liebe und Verständnis gezeigt wurden. Dies gab mir die Möglichkeit, mein eigenes Tempo und meine Richtung zu finden. Das Wichtigste dabei war die Entdeckung der kleinen Schritte. Ich lernte, dass ich es nicht eilig haben durfte und dass es keine Abkürzungen gab.

Mit neuen Augen zu schauen und neue Möglichkeiten zu entdecken heisst nicht, alles hinter sich zu lassen, was in der Vergangenheit vertraut und angenehm war. Es bedeutet vielmehr, ab und zu Zwischenbilanz zu ziehen. Damit meine ich zu sortieren, was mir bisher geholfen hat, um es beizubehalten; all das, was nicht mehr hilfreich ist, loszulassen und schliesslich Neues hinzuzufügen, soweit ich es noch benötige.

Das Neue kann seinen Platz leichter finden, wenn wir uns darauf einstellen, dass wir erst einmal durch eine Phase von Chaos und Verwirrung hindurchmüssen. Vielen von uns haben sich neue Türen dadurch geöffnet, das wir ohne Warnung in eine traumatische Situation gebracht wurden, die uns gezwungen hat, uns anders als bisher zu verhalten. Für manche Menschen ist das der einzige Anlass für Veränderungen.

Vielleicht müssen wir nicht erst auf Katastrophen in unserem Leben warten. Eine Alternative wäre, uns und unsere vielen Gesichter ganz bewusst mit neuen Augen zu betrachten. Möglicherweise können wir uns verschiedenen Gesichter dazu nutzen, jene noch in uns schlummernden Teile zu unterstützen und ihnen Entfaltungsmöglichkeiten zu geben, sodass sie wachsen und sich verwandeln können.“

Aus „Meine vielen Gesichter“ von Virginia Satir

türen öffnen

Entscheidungen…

13. Oktober 2009

Ich habe ein interessantes Buch gelesen, „Die Schatzkammer des Erfolgs“ von Richard Bandler und John La Valle – Ein Trainingsbuch über Verkäufer & Manager. In einem Kapitel  geht es um Entscheidungen. Richard Bandler wird von einem Geschäftsmann gefragt, ob er ihm bei einer Entscheidung helfen könne, er stände vor einer grösseren Entscheidung.

Die Frage lautete, ob er ihm bei einer Entscheidung helfen könne und nicht ob er ihm helfen könne, sich zu entscheiden, was ein feiner, aber entscheidender Unterschied ist. Richard Bandler erkennt daran, dass der Geschäftsmann sich längst entschieden hat und nun Hilfe braucht, die Entscheidung durchzuführen. Und es bestätigt sich dann auch im weiteren Gespräch, dass er die Umsetzung der Entscheidung von Tag zu Tag aufschiebt, seit Wochen und Monaten.

Irgendwie hat da was „Click“ bei mir gemacht. Viele Menschen haben  Schwierigkeiten mit der Entscheidungsfindung. Wenn ich mir das jetzt so durch den Kopf gehen lasse, hapert es jedoch mindestens genauso häufig daran, Entscheidungen in die Tat umzusetzen. Interessanter Gedankenanstoss, die nächste Frage ist natürlich, WARUM es manchmal so schwierig ist, das durchzuführen, was innerlich längst entschieden ist. Oder vielleicht ist das „warum“ auch nicht so wichtig, sondern wie dieser diesen Teufelskreis des Aufschiebens unterbrochen werden kann…

weggabelung

Testing- Wochenende

27. August 2009

Heute mach ich mich auf den Weg, um mir hier mein NLP-Master-Zertifikat zu verdienen:-) Meine Projektarbeiten hab ich rechtzeitig eingeschickt, am Wochenende werde ich u.a. eine davon vor der Gruppe präsentieren müssen und bin schon ein wenig aufgeregt.

Ich werde immer wieder gefragt, was NLP ist, ich finde es nicht so einfach, eine kurze Antwort darauf zu geben, diese Beschreibung hier trifft es meiner Meinung nach ganz gut und gleichzeitig ist es so viel mehr:

„In der Ausbildung lernen Sie, die Kommunikation mit sich selbst und anderen Menschen drastisch zu verbessern. Sie lernen wie Sie Ihr Potential entfalten und nutzen können, wie Sie Ihre Lern- und Kreativitätsstrategien entscheidend verbessern können. Wie Sie innerhalb von Sekunden in energievolle und selbstbewusste Zustände wechseln können, wie Sie Blockaden überwinden und damit die Qualität Ihres Lebens erhöhen können.

NLP steht für Neurolinguistisches Programmieren und ist ein in den achtziger Jahren in den USA entwickeltes Kommunikations- und Motivationsmodell. Es wurde von dem Linguisten John Grinder und dem Mathematiker und Gestalttherapeuten Richard Bandler durch die genaue Analyse sehr erfolgreicher Psychotherapeuten entwickelt und lässt sich in seiner heutigen Entwicklungsform außer in therapeutischen Kontexten in nahezu jedem anderen Lebensbereich – Führung, Therapie, Sport, Gesundheit, Rhetorik, Partnerschaft, Erziehung, Verkauf – anwenden.

NLP bietet eine Vielfalt an Methoden, um seine Gefühle sowie Verhaltens- und Denkmuster bewusst zu machen und sowohl zielorientiert als auch konstruktiv weiterzuentwickeln. NLP bietet auch viele Möglichkeiten, um persönliche Stärken und Fähigkeiten zu entdecken und auszubauen.“

Da ich nicht weiss, ob ich unterwegs online sein werde, wünsche ich Euch allen hier und heute ein schönes Wochenende und wir lesen und spätestens nächste Woche wieder.

NLP-Balance

Schöne Gedanken- was sagt das über mich?

24. August 2009

Ein Urteil über eine Sache
charakterisiert nicht immer die Sache,
aber fast immer den Urteilenden.

(Autor mir unbekannt)

urteil1

Irgendwann ist Schluss…

19. Juli 2009

Irgendwann ist Schluss…   

 „An einer Wand in einem Zimmer, hing ein Bücherregal. Dieses wurde von zwei Nägeln gehalten. Das Regal war neu und es gab nicht viele Bücher, die auf dem Regal standen. Deshalb war es für die beiden Nägel auch nicht schwer,das Regal an der Wand festzuhalten.

Im Laufe der Zeit kamen weitere Geschichten dazu, darunter welche, die sehr schwer waren, aber die beiden Nägel verrichteten ihre Arbeit nach wie vor tadellos. Die Belastung, die den Nägeln inzwischen aufgetragen wurde, bemerkte niemand. Und so kamen weitere, noch schwerere Geschichten hinzu und als auf dem Regal kein Platz mehr war, wurden die Bücher quer auf die anderen gelegt und die Last wuchs und wuchs.

Die Nägel, die seit Anbeginn des Regals dieses fest an der Wand hielten, drohten jetzt herausgerissen zu werden. Sie konnten nicht so viel Halt in der Wand finden, um die schwere Last noch zu tragen. Und sie konnten auch nichts tun, um wenigstens ein paar der Geschichten wieder los zuwerden.

Und so kam es, dass eines Tages zu den vielen schweren Geschichten, die schon auf dem Regal lagen noch ein kleiner, leichter Roman hinzu kam, eine schöne Geschichte, wie sie auf jedem Regal gerne anzutreffen ist. In dem Moment aber, in dem der Roman auf dem Regal zum liegen kam, riss das Regal aus der Wand und landete mit einem lauten Knall in tausend Einzelteilen auf dem Boden.

Die beiden Nägel aber hingen kopflos in der Wand und wurden später entsorgt.”

Gefunden auf http://www.metaphern.de
Quelle: unbekannt/Eingesandt von: Ingo Holland-Nell

Bücher, Bücher, Bücher

Schöne Gedanken – was ich nicht verändern kann

23. Juni 2009

„Man kann die eigene Identiät auch in dem entdecken, was man nicht verändern kann:

Wenn ich es nicht verändern kann, dann muss es ein Teil von mir sein, es muss zu mir gehören.“

Mit anderen Worten: Ich muss es als einen Bestandteil meiner selbst akzeptieren, wenn ich nicht weiss, was ich tun kann, um es zu verändern, und wenn ich es nicht verändern kann.

Was bleibt, wie es ist, wird zum roten Faden, der meine Erfahrungen miteinander verbindet.“

aus „Die Veränderung von Glaubenssystemen“ von Robert Dilts.

roterfaden

Tiefe

4. Juni 2009

„Manchmal denken Mitglieder eines Systems, die erfolgreich sein wollen:<Ah, wenn ich irgendein Gefühl der Traurigkeit oder irgendein Gefühl der Angst habe, dann versage ich.> Ihnen ist nicht klar, dass solche Gefühle dem Erfolg erst Tiefe verleihen. Vielen Menschen sagen <Erfolg, Erfolg, Erfolg> und ignorieren die andere sehr wichtige Seite des Lebens, die der Tiefe. Dadurch, dass man sich traurig fühlt und sogar dadurch, dass man sich schwach fühlt, erhält das Leben Tiefe. Die Tiefe der Angst verleiht dem Erfolg Tiefe. Wenn ich genau weiss, womit ich konfrontiert bin, kann ich das Gefühl der Angst, das Gefühl der Traurigkeit empfinden und trotzdem weitergehen.

Ich sehe, dass manche Leute versuchen, Traurigkeit und Angst zu ignorieren, als würden sie sagen:< Dreht Eucht einfach weg; fokussiert auf das Ziel, und vergesst eure Angst; packen wir es an!>

Doch wahre Tiefe bedeutet, dass man alles mit einbezieht. Sie bedeutet, dass man alles umarmt, worum es im Leben geht. Und wenn Sie keine Schwäche in sich selbst zulassen können, wenn Sie keine Beziehung zum Gefühl der Angst oder zum Gefühl der Traurigkeit Ihrer Klienten herstellen können, wie wollen Sie dann anderen Menschen helfen, erfolgreich zu sein?

Wie Don Juan zu Carlos Castaneda (Zitat aus dem Film Don Juan de Marco, mit Jonny Depp und Marlon Brando) sagte: <Ein Krieger zu sein bedeutet, dass man sich sowohl dem Schrecken als auch dem Wunder des Menschseins zu stellen vermag.> “

Robert Dilts in „Die Veränderung von Glaubenssystemen“

Das ist genau das, was ich auch darüber denke. Es hilft mir nicht, meine Ängste zu unterdrücken oder wegzudrücken. Im Gegenteil, ich kann aus meinen Ängsten lernen; meine Angst zeigt mir, wo ich genau hinschauen soll, wo es etwas zu lernen, zu verändern, zu verstehen gibt. Meine schlechten Gefühle sind wie ein Kompass, der mich darauf hinweisen möchte, wo ich NICHT hinmöchte, wo ich mich NICHT wohlfühle. Wichtig ist, dass ich mich von meinen Ängsten nicht dauerhaft lähmen lasse und nicht ewig in ihnen verharre, sondern hinschaue, mir das Wichtige mitnehme und weitergehe

Was ist ein Meister?

19. Mai 2009

„Der Meister sagt seinem Schueler nie, was er zu tun hat. Beide sind nur Reisegefaehrten, die das schwer zu ertragende Gefuehl von Fremdheit angesichts sich staendig veraendernder Wahrnehmungen und neuer Horizonte miteinander zu teilen, die sich ihnen eroeffnen, von Tueren, die sich schliessen, von Fluessen, die manchmal den Weg unterbrechen, doch die man nicht ueberschreiten, sondern denen man folgen sollte. {…}

Was ist ein Meister? Meine Antwort ist: ein Meister ist nicht derjenige, der etwas lehrt, sondern derjenige, der den Schueler dazu inspiriert, das Beste von sich zu geben, um herauszufinden, was er schon weiss.“

Paul Coelho, Die Hexe von Portobello

Das finde ich sehr schoen und ist fuer mich total schluessig, denn fuer mich ist der wahre Meister  derjenige, der seinen Schueler sein Potenzial selbst entdecken laesst…

Blogparade zum Thema Intuition

14. Mai 2009

Die liebe Gaba hat hier zur Blogparade zum Thema „Intuition“ aufgerufen.  Da ich mich am Strand mit dem Thema beschaeftigt habe, hab ich nicht so direkt auf ihre Fragen geantwortet, sondern meinen Gedanken ihren freien Lauf gelassen.

Das Thema interessiert mich sehr, ich schreibe mir selber eine „gute“ und stark wachsende Intuition zu. Warum dann empfinde ich es so schwierig, Intuition zu beschreiben? Vielleicht weil Intuition etwas „un-beweisbares“ ist? Vielleicht weil ich so oft intuitiv handle, dass ich gar nicht mehr merke, das mich meine Intuition gefuehrt hat?

Ich erinnere mich noch gut, als ich das Wort zum ersten Mal gehoert habe, da ging es um die sogennante „weibliche“ Intuition und man(n) machte sich kraeftig drueber lustig. Wenn einer Frau die Argumente ausgehen, dann nennt sie es „weibliche Intuition“. Ich musste schon damals drueber schmunzeln…

Was bedeutet nun Intutition? Bei Intuition denke ich auch zugleich an Instinkt und an Impulsivitaet. Sie ist fuer mich eine Mischung und ein Ergebnis aus Einfuehlsamkeit, Vertrauen,Wahrnehmung, Voraussicht,  Erfahrung, Bauchgefuehl und Verstaendnis.

Ich glaube, dass ich in Bezug auf andere Menschen eine starke Intuition habe, speziell in Bezug auf ihre Stimmung, ihren Zustand. Da spuere ich immer sehr schnell, worum es geht, je naeher die Menschen mir stehen, desto besser. Und intuitiv kann ich auf diese Stimmung zunaechst einen Moment eingehen, um die Menschen dann- wenn es eine traurige oder energielose Stimmung ist-  dort herauszuholen.

Es ist schon vorgekommen, dass eine liebe Kollegin zu mir gesagt hat, Du liest ja eh in mir wie in einem offenen Buch (was so natuerlich nicht stimmt) . Oder ein lieber Freund sagt mir, wahrscheinlich hast DU schon verstanden, warum ich etwas getan habe, bevor ich es selber verstanden habe. Und ein anderer Kollege hat mich ernsthaft schon gefragt, als ich von meinem Kurs zurueckkam:“ Und- kannst Du jetzt wirklich hellsehen?“

Da diese Menschen damit kein Problem haben, sondern sich da eher drueber freuen, hab ich auch kein Problem damit, diese Seite an mir zu leben. Ich beobachte sehr stark, wie die Menschen reagieren, (im NLP nennt man das Rapport) ich will sie ja weder vor den Kopf stossen noch ihnen zu nahe treten. Ich  gehe sehr respektvoll damit um. Und ich nutze dieses „Wissen“ nicht gegen die Menschen, sondern hoechstens um Ihnen zu helfen, wenn sie es wollen oder einfach um sie besser zu verstehen.

Modeling

21. April 2009

Aus „Modeling“ mit NLP von Robert Dilts

„Thomas Jefferson hat einmal gesagt: “ Wenn zwei Individuen zusammenkommen und einen Dollar tauschen, gehen beide mit einem Dollar davon. Wenn die gleichen Menschen eine Idee austauschen, gehen beide mit zwei Ideen davon.“ In dieser Aussage kommt in vielerlei Hinsicht das äusserst generative Potential oder die „Wirtschaftlichkeit“ von Modeling zum Ausdruck.

Modeling ist im Wesentlichen ein Prozess des Ideenteilens. […] Ausser eine Methodik bereitzustellen, mit der Ideen expliziter und leichter kommunizierbar werden, kann Modeling die Art und Weise verändern, wie wir einander sehen und wahrnehmen.
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Wenn wir beispielsweise jemanden sehen, der etwas besser macht als wir selber, können wir, statt diese Person anzusehen und uns unzureichend, eifersüchtig oder misstrauisch zu fühlen, hingehen und modelieren, wie sie tun, was sie tun. Dann können auch wir die Fähigkeit erwerden, die die andere Person hat. Statt dieser Person etwas wegzunehmen, können sowohl wir als auch die andere Person davon profitieren: wir, indem wir eine neue Fähigkeit erwerben, und die andere Person, indem sie im Hinblick auf ihre Fertigkeiten ein besseres Verständnis und eine bewusste Kompetenz hat. Auch viele andere können dadurch profitieren, dass sie Zugang zu einer wertvollen Fähigkeit haben, die modelliert wurde.“
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Diese Sichtweise finde ich grossartig, ein sogenanntes „win-win“, da  wird es niemanden wundern, dass meine Masterarbeit ein Modeling sein wird:-) Näheres dazu zu einem anderen Zeitpunkt.
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