Archive for the ‘MEINE LIEBLINGSBEITRÄGE’ Category

Schöne Gedanken – Ich bin ich und du bist du

27. Oktober 2008

WIR

Ich bin ich – und du bist du
wenn ich rede – hörst du zu
wenn du sprichst – dann bin ich still
weil ich dich verstehen will.
Wenn du fällst – helf ich dir auf,
und du fängst mich, wenn ich lauf.
Wenn du kickst – steh ich im Tor,
pfeif ich Angriff – schiesst du vor,
spielst du pong – dann spiel ich ping,
und du trommelst wenn ich sing.
Allein kann keiner diese Sachen,
zusammen können wir viel machen.
Ich mit dir und du mit mir –

das sind wir.

(Autor mir unbekannt)

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Alles was mich trifft – betrifft mich

10. August 2008

Es heisst , dass die Menschen, mit denen man zu tun hat, einen selber spiegeln. Also die Eigenschaften des anderen, die mich stören, sind die Eigenschaften, die mich eigentlich an mir selber stören. Der andere „spiegelt“ mich.

Diese Aussage hat für mich irgendwie nie so richtig gepasst, ich wehrte mich dagegen, so schwarz-weiss zu denken und ich fand mich da oft einfach nicht wieder. Da flatterte mir letzte Woche so ein Heftchen ins Haus, in dem ein Kurs für die „Spiegelgesetz-Methode“ angeboten wurde. (der Link zum Buch dazu hier)  Ich las mit Spannung folgende Beschreibung:

Alles was wir im Aussen wahrnehmen, steht in einem direkten Bezug zu unserem Inneren- es ist ein Spiegel unseres Wesens, ein Spiegel unserer tiefsten Überzeugungen und meist unbewussten Gedanken, Situationen, Menschen, „Zufäll“ etc, die Emtionene wie z.B. Ärger, Angst, Zorn, Frustration in uns auslösen, spiegeln Eigenschaften von uns selbst.

Das soll jetzt aber nicht heissen, dass wir genauso sind wie unser Gegenüber. Nein, ganz im Gegenteil. Wir sind eben nicht so wie unser Gegenüber. Und genau hier fängt es an, interessant zu werden. Warum nervt es so ungemein, wenn jemand zu spät kommt? Warum kann man nicht mit ansehen, wenn jemand ruhig und gelassen ist, aber man selbst nicht weiss, wo einem der Kopf steht? Wofür steht das Zu-Spät-Kommen, wofür die Gelassenheit, wenn wir uns darüber ärgern?

Diese Wesenszüge unseres Gegenübers spiegeln uns etwas. Sie spiegeln uns Eigenschaften, die wir uns niemals zutrauen würden, die für uns schlecht sind, ungezogen, verachtend. Aber warum stören uns nur einige dieser „schlechten Angewohnheiten“? Es gibt zahlreiche „schlechte Situationen“, bei denen wir ruhig bleiben, die für uns kein Problem darstellen. Warum stören uns nur diese paar gewissen Punkt?  [ DAS hab ich mich schon oft gefragt, wenn ich mich über gewisse schlechte Angewohnheiten von Menschen/Kunden ärgere und über andere einfach nur lachen kann.]

Alles was mich trifft – betrifft mich!

Unsere negativen Glaubenssätze, Ängste, Erfahrungen, „Lebensweisheiten“ und Schmerzen manifestieren sich im Aussen- sie werden Realität… und sie werden uns von unserer Umwelt gespiegelt- jeden Tag aufs Neue. Eigentlich sollten wir diesen Spiegeln nicht böse sein, denn sie zeigen uns ganz genau auf, was wir in uns loswerden dürfen, welche schlechten Erfahrungen, welchen alten Glaubenssatz wir löschen dürfen.“

Also heisst das für mich, wenn mich etwas an meinem Gegenüber stört, ist es nicht unbedingt eine Eigenschaft, die ich selber habe, sondern es hat etwas mit meinen Glaubensmustern, meiner Erziehung und meinen Erfahrungen zu tun. DAS hört sich für mich richtig an.

Ich werde ab jetzt einfach ganz genau hinschauen, wenn mich etwas stört an meinem Gegenüber, und versuchen, „dahinter“ zu schauen. Eines hab ich blitzartig kapiert: Ich ärgere mich über schlechtes oder unhöfliches Benehmen, weil ICH dazu erzogen wurde, höflich zu sein und mich anständig zu benehmen,   „danke“ und „bitte“ und „Guten Tag“ zu sagen. „Das macht man so…“ oder „Das gehört sich nicht für ein Mädchen“ „Funktioniere…“, „Sei ein braves Mädchen…“ „Aus Dir muss mal was werden…“ usw usw. Das hat mich immens geprägt, vor allem weil es von meinem Vater kam, dem  zu der Zeit wichtigsten Menschen in meinem Leben und er es sicher gut mit mir meinte.

Ich werde dieses „gute Benehmen“ jetzt sicher nicht „auflösen“ oder damit aufhören, aber doch ein wenig lockerer zu nehmen versuchen und vor allem, zu hinterfragen, ob das im Einzelfall jetzt und heute für mich noch so passt; ist es jetzt und hier meine wirkliche Überzeugung oder ist es das nur, weil ich es eben so gelernt habe.  

Klingeltöne

27. Juli 2008

Ich geb es zu, ich bin irgendwie ein Technik- Freak… Ich mag coole Handys zum Aufklappen und allem möglichen Schnick-Schnack (nein ich hab noch kein Iphone, aber….), ich werd von meinen Mädels nach Hilfe gefragt bei Handy-Einstellungen, hab eine geile super Digitalkamera, einen Ipod, ich bin in Internet-Netzwerken aktiv, kenn ich mich aus, wie man da in Gruppen eintritt, Fotos hochlädt, buche alle  Reisen nur noch übers Internet, naja, ich denke, das Prinzip ist klar geworden. Und mit diesen technischen Geräten arbeite  ich auch wirklich und nun komm’ ich endlich mal zum Punkt:

Ich beschäftige mich zwischendurch gern mal ganz intensiv mit Handy-Klingeltönen. Ich wähle sie nicht einfach willkürlich, sondern ganz bewusst. Ich mag Realtunes, richtige Songs und nicht diese nervigen quatschenden und ach so lustigen Froschstimmen aus der Werbung. Ich hab auf meinem Handy sogar Gruppen mit unterschiedlichen Klingeltönen eingerichtet; ich höre sofort, ob meine Kollegen anrufen, mein Mann oder Menschen, die ich nicht kenne oder die seltener anrufen. Ein Spleen? Mag sein, das bin eben Ich.

Es gab mal eine Zeit, in der ich einige Grundeinstellungen in meinem Leben stark verändert habe und da fielen plötzlich einige Menschen „durch die Roste“, denn ich war nicht mehr gewillt, mich von ihnen ausnutzen zu lassen.  Meine Hymne zu der Zeit war  Fairytale gone bad” – die Stelle „Out of my life, out of my mind, out of my head“ hatte etwas unglaublich Befreiendes und  etwas Passenderes konnte ich gar nicht finden und ich hab es immer lauthals und mit voller Inbrunst mitgesungen, egal wo ich es hörte…

Bei offiziellen Anrufen aus dem Geschäft „verliere ich meine Religion“ („Loosing my religion“ von REM), das ist mehr ironisch gemeint; die Gruppe „Freunde“ hat „I feel good“ von James Brown und mein Mann hatte bis vor ein paar Tagen „Tell me about it“ von Joss Stone und dann hab ich  – nach einigem Überlegen und mit Hilfe von ElisabethJ – auf „I’ll be waiting“ von Lenny geändert:

You are the only one
I´ve ever known
That makes me feel this way,
Couldn’t on my own
I wanna be with you
Until we´re old
You’ve got the love you need right in front of you
Please come home

As long as I´m livin´ ,
I´ll be waitin´,
As long as I´m breathin´,
I´ll be there,
Whenever you call me,
I´ll be waitin´,
Whenever you need me,
I´ll be there.

 

 
 

 

Liebe Leser meines Blog…

10. Juli 2008

Blog-Statistik

Total views: 40,008

Busiest day: 483 — Friday, March 21, 2008

DAS fand ich heute morgen!!! Waoh. 40.000 Clicks seit März 2007! Kurz vor Weihnachten waren es erst 10.000, Ende Februar 20.000 und jetzt DAS… Also in Prozent sind das, ach wen kümmert’s, ich find das einfach SUPERTOLL und ich freu mich, dass ich soviele Leser erreiche und dass soviele immer wiederkommen und auch kommentieren und… STOP! Dankeschön, dankeschön an alle von Euch!

Hier mal ein paar Statistiken:

Top Beiträge für alle Tage bis 2008-07-10 (Zusammengefasst)

Summarize: All Time

Titel Besuche  
We will rock you- Skiservice A 722 Mehr Statistiken
About the author-Aktualisiert 23.06.08 660 Mehr Statistiken
Schöne Gedanken- wenn Dich jemand nicht 540 Mehr Statistiken
Amalgam-Entfernung- Ein Erfahrungsberich 488 Mehr Statistiken
Schöne Gedanken 32 461 Mehr Statistiken
Ob blond, ob braun, ich liebe alle Frau‘ 404 Mehr Statistiken
„Ruf der Steine“ 403 Mehr Statistiken
Was ist Zufall und gibt es Zufall überh 332 Mehr Statistiken
Kundengeschichten im Surfcenter die 4. 304 Mehr Statistiken
Eigenliebe ist das Fundament für Nächs 300 Mehr Statistiken
Engadin – Es ist schon schön, wenn es s 263 Mehr Statistiken
Schöne Gedanken – Charakter erkennen 258 Mehr Statistiken
Schöne Gedanken- aus dem Poesiealbum 1 251 Mehr Statistiken
Soviele Fische im Skiservice 248 Mehr Statistiken
Pippi Langstrumpf 246 Mehr Statistiken
Schöne Gedanken – Worte, die das Herz b 226 Mehr Statistiken
Schöne Gedanken – Stein ins Wasser werf 209 Mehr Statistiken
Der perfekte Mann, die perfekte Frau…: 184 Mehr Statistiken
Was haben mein Grossvater und Heinz Erha 180 Mehr Statistiken
„Was Du tust, spricht so laut, ich kann 175 Mehr Statistiken
Bist Du Adler oder Ente? 170 Mehr Statistiken
Kundengeschichten im Surfcenter , die 3. 161 Mehr Statistiken
Die Rache am Mann ist grausam 😉 154 Mehr Statistiken
Schöne Gedanken – über die Liebe, im D 137 Mehr Statistiken
Abschiedsmail an einen liebgewonnenen (f 132 Mehr Statistiken
„Bis dass die Zeit Euch scheidet…“ 127 Mehr Statistiken
Wir haben immer und jederzeit die Wahl.. 119 Mehr Statistiken
Salix alba „tristis“… Mein Lieblingsba 118 Mehr Statistiken
Familiengeschichte… Der erste Urlaub 117 Mehr Statistiken
Gesucht Menschen mit Ecken und Kanten 114 Mehr Statistiken
Carpe Diem… 112 Mehr Statistiken
„Ja, ja“… und „Ja, aber“ 110 Mehr Statistiken
Kleine Abhandlung über die Reichen und 110 Mehr Statistiken
Wunderschöne Liebeserklärung 107 Mehr Statistiken
Gedanken an der Ostsee – Heinz Erhardt 107 Mehr Statistiken
Seelenfreunde und Loslassen 105 Mehr Statistiken
Was wir können müssen, damit die Zukun 100 Mehr Statistiken

Wie findet man mich? SO:

Search Terms for alle days ending 2008-07-10 (Summarized)

Summarize: All Time

Suchen Besuche
schweine im weltall 494
hintern 329
friseuse 259
we will rock you 252
geburtstag 248
engadin 192
freundinnen 180
glückseligkeit bielefeld 177
sepp bögle 166
gedanken 154
leben und lieben in st.moritz 133
schöne gedanken 133
schöne hintern 127
juni 118
babys 84
eigenliebe 80
silhouette 79
schöne bilder 72
muskulös 62
schöne sprüche 54
rock 53
bali 52
simone jahnig 47
abschiedsmail 41
schöne worte 41
pippi langstrumpf 39
poesiealbum 38
salix alba tristis 38
schöne haare 36
bielefeld glückseligkeit 36
rocky horror picture show 36
„sepp bögle“ 35
cocooning 35
herbstbild 35
osterhase 31
english for runaways 29
glückseligkeit in bielefeld 29
your true gisela 29
leben und lieben in st moritz 28
„schweine im weltall“ 26
gedanken an dich 26
sonnenbaden 26
„sepp boegle“ 26
leben und lieben in st. moritz 25
lebenskünstler 25
homo computerus 25
kundensprüche 24
we 24
juist 23
lustige babys 23

„Schweine im Weltall“ schlägt „Hintern“ um einiges, da bin ich aber froh, zumal die Freunde von „Hintern“ wohl ziemlich enttäuscht sein werden, wenn sie hier landen. Hiermit entschuldige ich mich für die „Fehlleitung“ 🙂

Und über welche Webseiten findet Ihr sonst zu mir?

Referrers for alle days ending 2008-07-10 (Summarized)

Summarize: All Time

Referrer Besuche
ver-rueckt.net 282
glueckshaus.wordpress.com 234
chakrablog.de 211
de.wordpress.com/tag/schone-gedanken 199
menachem2008.wordpress.com 191
gokuhisigns.wordpress.com 177
WordPress Dashboard 149
de.wordpress.com/tag/leben 135
ulfrunge.wordpress.com 126
menachem.netzforum.de 123
christophschaper.de 111
de.wordpress.com/tag/rum-philosophier… 71
google.com/reader/view 69
de.wordpress.com/tag/schone-gedanken/… 69
trinergy3.wordpress.com 66
istschonzeit.wordpress.com 62
bonafilia.wordpress.com 60
hispace.wordpress.com 60
bloglines.com/myblogs_display?sub=622… 59
de.wordpress.com/tag/schone-gedanken/… 49
schapi.blogspot.com 47
lebenlernenlieben.de/startseite/home.… 42
sichtfeld78.wordpress.com 37
wordpress.com/next 36
de.wordpress.com/tag/engadin 33
aci.blogg.de/eintrag.php?id=571 30
lebenlernenlieben.de 29
de.wordpress.com/tag/kundengeschichte… 26
blocati.de/blogroll 25
kopfschuettel.de/2007/09/06/ein-gewag… 24
de.wordpress.com/tag/english-for-runa… 23
wordpress.com/tag/schone-gedanken 21
botd.wordpress.com/top-posts/?lang=de 21
webmail.aol.com/30583/aol/en-us/Suite… 20
de.wordpress.com/tag/schone-gedanken/… 20
yajl.com 18
de.wordpress.com/tag/reisegeschichten 18
de.wordpress.com/tag/liebe 17
skriptum.wordpress.com/2008/05/04/unb… 17
de.wordpress.com/tag/menschen 16

IST DAS AUFREGEND……..

Das war es wert… ;-)

19. Juni 2008

Erinnert Ihr Euch noch an mein ganz spezielles  Ikea– Erlebnis? Ich kann Euch sagen, es war jede Sekunde wert, seit gestern scheint endlich auch bei uns die Sonne, schaut selbst (hier noch ein paar neue Fotos):

 die Bank

die Stühle (leider mein Finger mit drauf, wie doof)

und nun mal im Stück…

 von vorne in voller Schönheit

 man hat doch einen Traum-Blick, oderrrr?

 und es ist auch schon ein Treffpunkt- voller Erfolg! Meine liebe Kollegin Sonja hat schon gesagt, sie würde jetzt immer anrufen und reservieren… 🙂

Seelenfreunde und Loslassen

4. Juni 2008

In dem Buch „Eat pray love“ von Elisabeth Gilbert – zu dem ich an anderer Stelle noch mehr schreiben werde- fand ich folgende Definition zu der Aufgabe eines Seelenfreundes, die mich sehr angesprochen hat und mir einige Situationen in meinem Leben verständlich gemacht hat. Und es passte zum Zeitpunkt, nämlich zum Ende einer langen Wintersaison, in der Beziehungen aufgebaut, ausgebaut, geklärt, unterlassen und verabschiedet wurden. Jede Art der Beziehung oder Nicht-Beziehung hat ihre Aufgabe, ihren Zeitpunkt und ihre Dauer und wenn es sein soll, wird sie weitergehen. Das empfinde ich sehr tröstlich.

„Das Problem ist, du verstehst nicht, was das Wort bedeutet. Die Leute meinen, ein Seelenfreund sei jemand, der perfekt zu einem passt, und genau das wünschen sich alle. Aber ein wirklicher Seelenfreund ist ein Spiegel, ist der Mensch, der dir alles zeigt, was dich hemmt, der dir zeigt, wer du bist, damit du dein Leben verändern kannst. Ein wahrer Seelenfreund ist wahrscheinlich der wichtigste Mensch, den du je treffen wirst, weil er deine Mauern niederreisst und dich ohrfeigt, bis du aufwachst.

Aber immer mit einem Seelenfreund leben? Nein. Zu anstrengend. Seelenfreunde treten in unser Leben, nur um eine weitere Schicht unserer Seele aufzudecken, dann verschwinden sie wieder. Gott sei Dank. Dein Problem ist, dass du da einfach nicht loslassen kannst. Es ist vorbei. Seine Aufgabe war’s, dich aufzurütteln, dich aus dieser Ehe, die du hinter dir lassen musstest, rauszuholen, dein Ego ein bisschen aufzumischen, dir deine Widerstände und Abhängigkeiten aufzuzeigen, dein Herz ein bisschen aufzureissen, damit neues Licht hereinfällt, dich so verzweifelt zu machen, dass du dein Leben ändern musstest. Das war sein Job und er hat ihn grossartig erledigt, aber jetzt ist es vorbei. 

Das Problem ist, du kannst einfach nicht akzeptieren, dass dieser Beziehung nur eine kurze Haltbarkeit beschieden war. Du bist wie der Hund auf der Müllkippe – du leckst an einer leeren Konservenbüchse und versuchst, doch noch was Nahrhaftes in ihr zu finden. Aber wenn du nicht aufpasst, klemmst du dir dabei die Schnauze ein und machst dich unglücklich für den Rest deines Lebens. Also lass es.

Wohnt Ihr noch oder bringt Ihr Euch schon um? :-)

1. Mai 2008

 

Also mich wundert es, dass Ikea nebem dem Kundenservice nach der Kasse nicht auch noch einen Stand mit „Eheberatung“ oder „Trennen-leicht gemacht“ (Schwerpunkt: neu erstandene Güter-Trennung) eröffnet… Ein gemeinsamer Besuch bei Ikea ist wirklich der Härtetest für Beziehungen, wer DAS übersteht, übersteht alles 😉

Zurück zum Anfang: Schon in Bielefeld waren mein Göttergatte und ich bei Ikea, weil wir einen Teil der Terrasse im  Surfcenters neu gestalten wollen. Bei diesem Besuch wollte wir Ideen sammeln, es lief total harmonisch ab, wir fanden recht schnell, was wir suchten, die passenden Polster, alles perfekt. Also beschlossen wir am 30.05. in Dietlikon bei Zürich alles zu kaufen. Bis hierher vorbildlich.

Und dann am Morgen vor dem „Ausflug“:

T: „Schau doch mal, ob es das überhaupt gibt in dem Ikea.“

A: „Hab ich schon und ich hab im Internet nicht genau DAS gefunden, aber ähnliches.“

T: „Dann müssen wir ja gar nicht erst fahren.“

A:“Vielleicht ist ja nicht alles im Internet ausgestellt und sonst finden wir eben was anderes.“

T:“Dann können wir ja auch nach Chur in ein anderes Geschäft fahren.“

A:“Das können wir ja noch immer tun, wenn wir bei Ikea nichts finden.“

Pause…

T:“Müssen wir wirklich ins Unterland, wenn wir doch am Sonntag nochmal fahren?“

A:“Das nützt ja nix, Sonntag fahren wir in den Urlaub. Und „müssen“ müssen wir nicht. Wir können auch alles so lassen, wie es seit 10 Jahren ist.“

T(grummelt vor sich hin): „Wir kriegen aber den Bus nicht, wie sollen wir das denn transportieren?“

A:“Ikea liefert auch.“

T:“Nein, die liefern nicht!“

A. schaut im Internet und natürlich liefern sie. 😉

Am nächsten Tag stundenlang bei Ikea haben wir endlich etwas gefunden (die genauen Details DAZU erspare ich Euch lieber,) und uns entschieden:

T:“Das kriegen wir niemals ins Auto.“

A:“Sicher passt das rein.“

T:“Sicher nicht.“

A:“ Schau doch mal, das geht bestimmt.“

T:“Ich werd wohl wissen, wie breit mein Auto ist.“

A:“Ok, dann lassen wir alles hier stehen und gehen zum Kundendienst.“

Beim Kundendienst:(K)

T: “ Wir möchten etwas kaufen, das nicht in unser Auto geht. Liefern Sie auch?“

K:“ Also das kommt darauf an, was und wohin.“

T:“ Ins Engadin.“

K:“ Also so weit können wir nur vom Zentrallager liefern und das dauert 3-4Wochen.“

A:“Das macht nichts, wir brauchen es eh nicht früher. Haben Sie denn das Modell dort lieferbar?“

K tippt in ihrem Computer: „Ach so, Gartenmöbel, nein, die können wir nicht liefern.“

A:“Und was schlagen Sie uns jetzt vor?“

K:“Geht es denn wirklich nicht in Ihr Auto? Die Masse des Paketes sind….“

T:“Nein, das geht nicht ins Auto.“

K (leicht überheblich):“Was haben Sie denn für ein Auto?“

T:“ES GEHT NICHT INS AUTO.“

A:“Ich glaube doch, dass es reingeht!“

Nachdem die Schlange vor dem Kundendienst immer länger wird und die Dame nicht weiterhelfen kann, machen wir mal einen weiteren Rundgang durch die Austellung (das machen die ganz schön geschickt bei Ikea, immer wieder dadurch und dadurch laufen).

A:“ Komm, wir versuchen es einfach, ins Auto zu bekommen. Das geht sicher rein.“

T:“ Dann müssen wir aber alles auspacken, sonst geht es nicht rein.“

A: „Ist doch egal, hauptsache es geht rein.“

T:“ Dann kaufen wir jetzt erst ein Paket, schauen ob es reingeht und dann eventuell noch ein zweites.“

A:“ Wenn eines reingeht, geht das zweite auch rein, ich renn doch nicht noch ein viertes Mal durchs ganze Haus und stell mich nochmal hier an.“

An der Kasse wurde T. dann milder gestimmt, da ihm die nette Kassierin die Ikea Family-Card anbot und wir somit auf die komplette Gartenmöbel- und Polster- Geschichte 20% bekamen!!!

Vor dem Auto:

T:“Hast Du ein Messer dabei?“

A:“Nein, geht doch auch der Schlüssel.“

Kisten mit dem Autoschlüssel aufgerissen und jedes einzelne Teil einzeln ins Auto gepackt. Und wer hatte nun recht?

A:“ Siehst Du, passt alles rein.“

T:“JA, ABER  wenn wir es nicht ausgepackt hätten, hätte es NICHT reingepasst.“

A:“Das ist doch egal, es hat alles reingepasst. Wir haben etwas Schönes gefunden, wir haben alles im Auto, wir haben 20% gespart und noch das Geld für den Transport. Alles ist gut.“

T (widerwillig):“ Ja, heute bist Du der Held. Aber das stand ja auch in Deinem Horoskop!“   ??? 🙂

 

 

 

 

Je älter wir werden, desto jünger werden die 18-jährigen ;-)

27. April 2008

Bei meinen lieben Blog-Kollegen Dori und Ulf ging es grad um’s Älterwerden. Vor meinem 40.Geburtstag hatte ich meine einzige und heftige Alters-Krise. Das war ganz ganz schlimm und ich konnte es überhaupt nicht steuern. Fragen quälten mich; will ich so weiterleben? wird das jetzt alles einfach so weiterlaufen? wo führt das alles hin? Am Tage meines 40. dann war sie verschwunden, die Krise, einfach so, alles wendete sich zum Guten und ich muss heute immer noch ein wenig schmunzeln darüber.

Jedes Alter ist ein schönes Alter, diese Dinge haben sich dabei entwickelt:

-Ich werde mit mehr Respekt behandelt, es wird mehr Wert auf meine Meinung gelegt und die jungen Kollegen orientieren sich gern an mir. Das ist ein schönes Gefühl.

-Meine natürliche Autoriät wird respektiert.

-Ich werde gefragt, ob meine Kollegin Isa (26) meine Tochter ist (autsch)

-Ich werde gefragt, ob meine Kollegin Isa (26) meine Zwillingsschwester ist (fishing for compliments)

-Ich werde gefragt, ob meine Kollegin Isa (26) meine Schwester ist (damit können wir beide sehr gut leben)

.
-Dass die Augen manchmal, wenn ich müde bin, nicht mehr so ganz gut sehen, gleicht sich damit aus, dass sie, wenn ich ausgeschlafen bin, gestochen scharf sehen (zumindest den Preis auf dem “Sale”-Schild bei den tollen Schuhen letztens konnte ich von ganz weit schon erkennen, smile).

.
-Ich bin gelassener und kann auch mit schwierigen Situationen besser umgehen.

-Ich kann Nichts-Tun besser geniessen, weil ich weiss, dass ich es mir mehr als verdient habe.

.
-Ich “muss” es nicht mehr jedem recht machen, denn ich kann besser unterscheiden, was für mich richtig ist und was nicht. Wer zu mir passt und wer nicht.

.
-Ich mache immer noch sehr gern Party, muss aber nicht mehr auf allen Hochzeiten tanzen…

-Der „Tag danach“ ist schwerer als früher…;-)

-Ich weiss, dass ich immer am richtigen Ort bin und muss nicht mehr nervös von A nach B hetzen.

-Ich werde von jungen Leuten gesiezt und auch wenn ich sie dann duze, bleiben sie beim “Sie” (autsch).

-Ich „muss“ nicht mehr jede Mode mitmachen, ich hab meinen Stil gefunden, den ich modisch aktualisiere.

-Ich hab nicht mehr das Gefühl, etwas verpasst zu haben, wenn ich mal bei etwas nicht dabei war.

-Ich kenne meine Schwächen und meine Stärken und muss nicht vorgeben, etwas zu können, das mir gar nicht liegt.

-Ich bin stolz auf das, was ich im Leben erreicht habe.

-Ich bin stolz auf den Menschen, der ich geworden bin.

-Ich kenne meine Werte.

-Ich habe mir meinen persönlichen Glauben „zusammengebastelt“.

-Ich treffe auf Menschen, die geboren sind, als ich Abitur machte, und die sind auch schon „gross“ 🙂

Wenn ich mir mein Alter aussuchen dürfte, dann würde ich niemals nochmal Schüler sein wollen, am liebsten wäre mir irgendwas zwischen 28 und 33; doch wenn ich dann darüber nachdenke, was ich in der Zwischenzeit alles gelernt habe und wie ich mich entwickelt habe, wie ich jetzt mit Situationen umgehe, dann möchte ich keinen Tag jünger sein als heute und jetzt…

Schöne Gedanken – Bücher sind Freunde

9. März 2008

„Es geht uns mit den Büchern

wie mit den Menschen.

Wir machen zwar viele Bekanntschaften,

aber wenige erwählen wir zu unseren Freunden.“

Ludwig Feuerbach, Philosoph (1804 – 1872)

Schöne Gedanken – Verheiratetsein

2. März 2008
Die Ehe funktioniert am besten,
wenn beide Partner ein bisschen unverheiratet bleiben.
.
Claudia Cardinale – italienische Filmschauspielerin
.

20.000

25. Februar 2008

Vor lauter Schwesternbesuch und Nachtskifahren habe ich total verpasst, dass ich am 22.02. den 20.000en Click auf meinem Blog hatte. Wenn ich bedenke, dass ich kurz vor Weihnachten 10.000 hatte, kann ich nur sagen:

Waoh! Ich bin begeistert! Ich bin erstaunt!Ich bin dankbar! Ich finds megacool! Megahuregeil (ups, ist Schwyzerdütsch, und  das musste jetzt hierher) Ich hab ein fettes Grinsen im Gesicht! Ich freue mich! Ich mache Luftsprünge! Ich werde weitermachen! Es macht Spass!

Thank you!

18. Februar 2008

Nachdem ich auf mehreren Blogs  und in einigen Foren darüber kommentiert habe, ist es Zeit, selber einen Beitrag über sie zu schreiben:

Die Dankbarkeit… nach der Liebe ist sie das mächtigste Gefühl, das das eigene Leben verändert.

Das Geheimnis glücklicher Menschen ist die Fähigkeit, den Moment als Wunder zu erkennen und dafür dankbar zu sein„. (Bodo Schäfer in „Die Gesetze der Gewinner“)

Es ist unmöglich, negativ zu sein, wenn man dankbar ist.

Es ist unmöglich, zu jammern, wenn man dankbar ist.

Es ist unmöglich, zu kritisieren- sich selbst und andere- und zu beschuldigen, wenn man dankbar ist.

Es ist unmöglich, traurig zu sein, wenn man dankbar ist.

Dankbarkeit hat die Macht, Leben zu verändern. Sie bringt Freude und Glück in Dein Leben. Dankbarkeit zieht weitere Dinge an, für die Du dankbar sein kannst.

Wie kann ich dankbar sein und worüber?

Ich habe jederzeit die Chance, dankbar zu sein. Ich kann dankbar sein für die Menschen, die ich liebe und von denen ich geliebt werde, für kostbare Momente. Für Gesundheit, ein schönes Zuhause, ein Lächeln von einem fremden Menschen, das Auto, das ich fahre, für einen sonnigen Tag, für die Bücher, die ich lese (und die Blogs), viele Kommentare auf meinem Blog, für ein nettes Wort, ein Lob, ein tolles Erfolgserlebnis im Job, meinen Computer, mein Handy, alles, was ich besitze, ein tolles Gespräch, einen Kuss, ein Kinderlachen,…

Die Liste kann man endlos fortführen. Es ist ein guter Anfang, einfach mal alles aufzuschreiben, was einem in den Sinn kommt, sei es auch noch so „klein“…

Und deshalb hab ich immer meinen „Dankbarkeitsstein“ in meiner Hosentasche, ich nehme mir mehrmals täglich die Zeit, ein paar Dankbarkeits-Gedanken zu fühlen, am besten immer grad ein paar auf’s Mal, ich fühle dann richtig da hinein, spüre wie es sich in mir ausbreitet und spüre innerlich Wärme, das versetzt mich in eine tolle Stimmung / Schwingung und es passieren viele weitere Dinge, für die ich dankbar bin. Einfach genial. Wenn ich mal nicht so gut drauf bin, hilft es mir schnell aus dem „Loch“ wieder heraus; wenn ich eh schon gut drauf bin, bin ich noch mehr voller Freude, Zuversicht und Liebe und stecke andere Menschen damit an.

Auf den Punkt gebracht ist das einfache Umsetzung vom Gesetz der Anziehung: Energie folgt der Aufmerksamkeit und die Aufmerksamkeit folgt der Energie. Ich schenke mit meinem Dankbarkeitsstein meine Aufmerksamkeit den Dingen, für die ich dankbar bin und ziehe somit weitere Dinge an, für die ich dankbar bin. Ist doch ganz einfach, oder?  🙂

Für mich hatten übrigens früher Worte wie „Dankbarkeit“ und „dankbar-sein“ immer einen theatralischen Beigeschmack, es war nur mit der Kirche verbunden, ich fand das eher übertrieben und altmodisch. DAS hat sich jetzt komplett verändert und dafür bin ich dankbar.  🙂

Über Dankbarkeit findet man auch seine Visionen, seine Träume.
Wenn ich regelmässig die Dinge aufschreibe, ausspreche oder mir selber erzähle, für die ich dankbar bin und die bereits sehr schön sind in meinem Leben, dann merke ich, was mich glücklich macht, dann erkenne ich den roten Faden in meinem Leben, das was mich antreibt und bewegt.

Seit ich mich bewusst damit beschäftige, haben sich sehr viele schöne Dinge in meinem Leben ereignet, vieles hat sich zum Positiven verändert und ich weiss, das ist nur der Anfang 🙂

Was ist Zufall und gibt es Zufall überhaupt?

13. Januar 2008

Bevor ich mich über den „Zufall“ persönlich äussere, wie ich das Ulf versprochen habe, hab ich mal recherchiert und lasse einige Berühmtheiten zu Wort kommen: 

Der Zufall ist das sanfte Ruhekissen jener, die das Göttliche, Sinnvolle und den Kreaturen ein Ziel zuweisende aus dem Kosmos ausscheiden möchten, zugunsten der öden Fabel, das All sei jenseits jeder Sinnverwirklichung ganz nebenher und absolut von selber zustande gekommen.

Herbert Fritsche

Der Zufall ist ein Pseudonym, das der liebe Gott wählt, wenn er anonym bleiben will.

Albert Schweitzer

Das, wobei unsere Berechnungen versagen, nennen wir Zufall.

Albert Einstein 

Ereignisse, die der Mensch nicht begreift, nennt er Zufall.

unbekannt

Der Zufall ist ein Rätsel, welches das Schicksal dem Menschen aufgibt.

(Friedrich Hebbel)

Der Zufall hat keinen Verstand. Es heisst, er sei blind.

(Erich Kästner)

Das Schicksal wird im Leben oft “Zufall” genannt.

(Oswald Spengler)

Geschichte ist die Addition von Zufällen.

(Werner Höfer)

Was wir Zufall nennen, ist vielleicht die Logik Gottes.

(Georges Bernanos)

Mensch, werde wesentlich:

Denn wenn die Welt vergeht,

so fällt der Zufall weg.

Das Wesen, das besteht.

Angelus Silesus

 Ich glaube nicht an den Zufall. Was wäre denn das für eine Welt, wenn plötzlich etwas Blindes und Sinnloses in ihren geordneten Ablauf eingreifen dürfte!

unbekannt

Wer zurückblickt, wird feststellen, dass man die Aneinanderreihung von vermeintlichen Zufällen gleichsam ihre Fügung nennen kann. Der Rückschluss lässt die Aussage zu: nichts passiert „zufällig“ ohne Sinn. Im „Guten “ wie im „Schlechten“. Das schwere Wort „Schicksal“ braucht man für diese Erkenntnis gar nicht erst  zu bemühen.

Frank Fehlberg, Historiker und Religionssoziologe

Zufall ist ein Wort ohne Sinn; nichts kann ohne Ursachen existieren.

(Voltaire)

 Kein Sieger glaubt an den Zufall. (Friedrich Nietzsche)

2008 – Das Jahr der Ernte…

11. Januar 2008

Am Silvesterabend 2006 habe ich ganz spontan gesagt : „2007 wird das Jahr der Selbstbestimmung.“ Ich habe tatsächlich Recht behalten. Ich habe mich „selbst (neu) bestimmt“, ich habe vieles Gelernte umgesetzt, ich habe Altes losgelassen, Neues zugelassen, meinen Blog angefangen (ein grosser Schritt in der Selbstbestimmung für mich), Dinge in die Hand genommen und verändert und vieles mehr…

Dann kam 2008 und noch hatte ich kein „Motto“. Dann war ich am 03.01. bei der Akkupunktur, bei einem sehr netten älterer Herrn (sieht aus wie der Weihnachtsmann und ist auch so gütig und lustig), er fragte mich spontan, wie mein neues Jahr werden würde.

Ich antwortete auch spontan. “Das letze Jahr war das Jahr der Selbstbestimmung  und dieses Jahr ist das Jahr der ERNTE.” Das fiel mit genau in dem Moment ein, weil ich am Tag vorher ein paar so wundervolle Dinge erlebt hatte, die mich auf diesen Gedanken gebracht haben…und da passt ja der Schöpflöffel, den ich Silvester beim Bleigiessen gestaltet habe, perfekt dazu. Uns allen eine fette Ernte im Jahr 2008.

Schöne Gedanken 53 – von Pia

7. Januar 2008

Die wichtigste Stunde in Deinem Leben

ist immer der gegenwärtige Augenblick;

Der bedeutsamste Mensch in Deinem Leben,

ist immer der , der Dir gerade gegenübersteht;

Das notwendigste Werk in Deinem Leben

ist stets die Liebe.

…das hat sie für mich geschrieben, wunderschön, oder? DANKE!

Und noch’n Gedicht…

3. Januar 2008

Ich könnte manchmal vor Glück
eine ganze Allee von
Purzelbäumen schlagen

Heinz Erhardt

Und was treibt DICH an?

3. Januar 2008

Gestern hatte ich ein sehr gutes Gespräch mit einem lieben Stammkunden. Es ging um Arbeiten und Motivation, um Liebe und Verantortung für andere, um das, was wichtig ist im Leben, also ein ganz „leichtes“ Gespräch 😉  Wie oft hatte ich dieses Thema in der letzten Zeit und ich kam wieder zu dem Schluss, dass die meisten Menschen wissen, was sie NICHT möchten und NICHT wissen, was sie möchten. Ich schliess mich selber da auch nicht ganz aus.

Er erzählte mir dann, es gäbe in seinem Leben nichts, was ihn so sehr antreiben würde, dass er Dinge in seinem Leben ändern würde, es gäbe nicht so den richtigen „Kick“  und er fragte mich dann: „Was bringt Dich dazu, jeden Morgen aufzustehen und im Laden zu stehen? “

Darauf wusste ich sofort eine Antwort. Es ist natürlich nicht der Umsatz, schon gar nicht das Geld, es sind die Menschen. Ich liebe Menschen, ich bin gern mit ihnen zusammen, ich interessiere mich für ihre Vielseitigkeit, für ihre Facetten, für ihre Eigenarten, für die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede, für ihre Geschichten.

Ich beobachte gerne Familien und/oder Paare und schaue, wie sie miteinander umgehen, wo sie sich gleichen und wo sie sich unterscheiden. Das ist so spannend und macht sehr viel Spass. Mein Chef würde das zwar jetzt nicht gern lesen, das Verkaufen ist dabei (fast) nur Nebensache… Wiederum merken die Gäste auch, dass ich nicht so auf’s Verkaufen fixiert bin und fühlen sich somit weder gedrängt noch im Kaufzwang, das macht wohl auch meinen Erfolg aus. Sie fühlen sich wohl, weil ich sie als Mensch betrachte und nicht als Geldesel, iiiaaaahhh 😉

Es macht mir Spass, mit ihnen zu plaudern; ich hab soviele nette, lustige, interessante Unterhaltungen; ich hab ja schon mal drüber geschrieben, ich fühle mich eher als Gastgeberin und das an einem der schönsten Orte der Welt in einem wunderschönen Geschäft mit einem SuperTeam.

Das ist natürlich das nächste, was mich antreibt. Dieses Jahr läuft das mit unserem Team noch besser als letztes Jahr und es war die letzten Jahre schon immer TOP. Ich freu mich morgens drauf, meine Kollegen zu sehen. Diese strenge Zeit jetzt gerade schweisst uns dermassen zusammen, alle packen an, alle sind auch erschöpft noch  gut drauf, wir lachen viel zusammen und erzählen uns gegenseitig unsere kleinen Kundengeschichten. Es ist einfach toll, wenn man sich so aufeinander verlassen kann.  Falls es jemand von Euch jetzt liest: DANKE TEAM.

ICH BIN IM RADIO…

19. Dezember 2007

Es ist nicht zu glauben, letzte Woche wurde ich von meiner lieben Freundin Vanessa für’s Radio Engiadina „von Samnaun bis Pontresina“,über meinen Blog interviewt!!!!!!!! Wie cool ist das denn? Mann, war ich erst aufgeregt, dann ging es jedoch ganz locker zu und sie kann das eine oder andere „äh“ einfach rausschneiden. Und das kam dabei raus:

(Und weil mich die Technik hier verlässt, muss ich den Text halt hier reinschreiben)

Vanessa: Ein Blog ist eine Wortkreuzung aus dem Englischen World Wide Web und Log wie Logbuch. Es ist ein auf einer Internetseite geführtes und daher öffentlich einsehbares Tagebuch. Und so ein Tagebuch gibt es auch im Engadin. Und zwar von Andrea M. Sie hat den Blog aus ganz einfachen Gründen aufgeschaltet.

Andrea: Urprünglich war meine Idee, dass meine Kollegen zuhause in Deutschland sehen, was für einen Tagesablauf ich hier habe. Sie können sich nicht vorstellen, wie ich hier lebe und was ich hier mache und da hab ich mir überlegt, wenn ich ein bisschen amüsant und lustig schreibe, was hier passiert, dann haben sie einen besseren Einblick in mein Leben.

Vanessa: Die Idee hat sie dann im Februar verwirklicht. In der Anfangszeit haben noch nicht so viele Leute auf den Blog von Andrea geklickt. Darum hat sie dann Eigeninitiative ergriffen.

Andrea: Am Anfang hab ich natürlich mein ganzes Adressbuch angeschrieben und hab allen geschrieben, schaut doch mal vorbei. Das waren dann meine Freunde, Arbeitskollegen usw. Und nach und nach sind irgendwie Leute – keine Ahnung, wie sie drauf gekommen sind- bei mir gelandet und haben angefangen, zu kommentieren, sind interessiert gewesen und so ist irgendwie eine ganz nette Bloggemeinschaft entstanden.

Vanessa: Die Bloggemeinschaft hat sich dann schnell ausgedehnt. Als sie startete, war die Wahl-Engadinerin froh, wenn sie 2 oder 3 Clicks am Tag hatte und  20 Clicks im Monat. Aber wie gesagt, es hat sich schnell verbreitet.

Andrea: Im November hab ich 2500 Clicks gehabt und bald sind es 10.000 und das wird noch vor Weihnachten passieren. (ist es schon seit einer Woche, übrigens)

Vanessa: Die steigenden Zahlen haben auch damit zu tun, dass Andrea M. täglich neue Sachen auf ihrem Blog veröffentlicht. Leicht süchtig sei sie schon danach. Aber es macht auch Spass, wenn man die Geschichten auf ihrem Blog liest.

Andrea: Auf meinem Blog findet man Kundengeschichten – vom Surfcentrum, dort schaff ich im Sommer, und vom Skiservice Corvatsch, dort schaff ich im Winter -, einfach lustige Begebenheiten -ohne Namensnennung natürlich- man findet Fotos vom Engadin; ich hab einen schönen Fotoapparat und wenn ich unterwegs bin, mach ich gerne Fotos; man findet meine Lebensanschauung, wie ich das Leben sehe; man findet Events, die hier stattfinden, kleine Berichte über Party’s usw.

Vanessa: Viele Leute bezeichnen Andrea M. auch schon als „Stimme vom Engadin“ und bittet sie um Rat; vor allem wie es ist, als Nicht-Engadiner im Engadin zu wohnen. Aber natürlich ist die Seite für Engadiner auch sehr interessant. Man findet den Blog, wenn man auf Google „Leben und Lieben in St. Moritz“ eingibt. Wieso gerade unter „Liebe“ der Blog von Andrea auftaucht, ist weil sie soviel schreibe über…

Andrea: Liebe zum Engadin, Liebe zum Skifahren, Liebe zum Schreiben-das ist es ganz sicher bei mir- und Liebe zu den Menschen

Was haben mein Grossvater und Heinz Erhardt gemeinsam?

5. Dezember 2007

Durch die Gedichte und Limericks von Ulf auf seinem Blog wurde ich inspiriert, mich auf der Homepage von Heinz Erhardt umzuschauen. Mal abgesehen von seinem grossartigen, manchmal albernen, manchmal besinnlichen Humor ist er für mich immer eine schöne Erinnerung an meinen Grossvater Otto, liebevoll auch „Ötte“ genannt. Nicht nur, dass sie sich figur-und frisur-mässig ähnlich sahen, auch Charme, Verschmitztheit und Humor der beiden sind vom selben Schlag.

Mein Grossvater hatte immer ein paar Zeitungsausschnitte bei sich, kramte plötzlich ein seiner Brieftasche danach und fing dann an, eine „wahre“ Geschichte zu erzählen. Wie oft gingen wir ihm auf den Leim und merkten erst bei der Pointe, dass er uns wieder „nur“ einen Witz erzählt hatte.

Im hohen Alter machte er über Silvester noch einen Ausflug, mit anderen älteren Herrschaften. Der Silvester-Abend war dermassen langweilig und trist, dass er irgendwann die Nase voll davon hatte. Er holte seine Brieftasche aus dem Zimmer, stellte sich vor die gesammelte Mannschaft und fing an, Witze, lustige Geschichten usw zu erzählen. Ein One-Man-Show!!! Die Gäste lachten Tränen, er bekam nicht nur an dem Abend, sondern nachher noch schriftlich Dank-Sagungen, so ein schönes Silvester hatten die schon lange nicht mehr erlebt.

Im Tennisclub, in dem er in früheren Jahren Präsident war, er spielte sogar noch bis Anfang 70 selber noch Tennis!- war er immer ein gern gesehener und äusserst geschätzer Gast, und wie oft sass er mit den jungen Leuten an einem Tisch, die sich gern von ihm unterhalten liessen.

Ich erinnere mich auch noch, als er in den hohen 70ern noch meine Tante und ihre Familie in Fort Knox besuchte. Dort war der Grandpa from Germany DIE Attraktion, er konnte nur schlecht englisch, hat sich aber blendend mit allen unterhalten. Humor und Charme sind wohl international… 🙂

Passend dazu ein Gedicht von Heinz Erhardt:

Die Katze sitzt vorm Mauseloch,
in das die Maus vor kurzem kroch,
und denkt: „Da wart nicht lang ich,
die Maus, die fang ich!“

Die Maus jedoch spricht in dem Bau:
„Ich bin zwar klein, doch bin ich schlau!
Ich rühr mich nicht von hinnen,
ich bleibe drinnen!“

Da plötzlich hört sie – statt „miau“ –
ein laut vernehmliches „wau-wau“
und lacht: „Die arme Katze,
der Hund, der hatse!

Jetzt muß sie aber schleunigst flitzen,
anstatt vor meinem Loch zu sitzen!“
Doch leider – nun, man ahnt’s bereits –
war das ein Irrtum ihrerseits,
denn als die Maus vors Loch hintritt –
es war nur ein ganz kleiner Schritt –
wird sie durch Katzenpfotenkraft
hinweggerafft! – – –

Danach wäscht sich die Katz die Pfote
und spricht mit der ihr eignen Note:
„Wie nützlich ist es dann und wann,
wenn man ’ne fremde Sprache kann …!“

Lieber Opi Otto, Du warst ein ganz besonderer Mensch, Vater, Grossvater. Wir werden Dich immer in unserem Herzen tragen und wann immer wir von Dir erzählen und über Dich sprechen, dann lachen wir viel. Dein Humor und Deine Lebensfreude und Deine Grosszügigkeit waren und sind bespielhaft. Danke!

Eisbären…

1. Dezember 2007

Hey, wir woll’n die Eisbären sehn!

Eisbären findet doch irgendwie jeder niedlich, oder? Wir verkaufen jetzt sogar Eisbären im Geschäft in riesengross, mittel und klein, total süss.

 

Und Pia hat die passenden Bilder dafür für’s Schaufenster gemalt.

und aus dem Fenster raus, haben wir heute schon 2 Stück verkauft…. 🙂

Menü des Tages

27. November 2007

Sie haben die Wahl

 

L

J

Dringend oder Wichtig? – Für C. ;-)

25. November 2007

Ein sehr lieber Freund sagte letztens zu mir: “ Ich frage mich mehr und mehr, warum ich fast nur noch die Dinge tue, die dringend sind, statt der Dinge, die wichtig sind…“

Das hat mich sehr nachdenklich gemacht. Es gibt einen grossen Unterschied zwischen dringend und wichtig. Je länger wir wichtige Dinge aufschieben, desto dringender werden sie. Gleichzeitig fühlen wir uns immer schlechter. Selbst nebensächliche Aufgaben werden mit der Zeit zu Monstern.

Jemand, der sich ständig um die dringenden Dinge kümmern muss, kann sich nicht ausreichend um die wichtigen Dinge kümmern. Je mehr Dringliches unser Leben bestimmt, desto weniger wird es durch Wichtiges bestimmt. Der Preis, den wir für die Dringlichkeit bezahlen, ist der Verlust des Wichtigen in unserem Leben. Die wichtigen Dinge in unserem Leben dürfen nicht zu kurz kommen, weil wir uns um dringend gewordene Dinge kümmern müssen.

Das Geheimnis ist, die wichtigen Dinge des Lebens zu nehmen und sie unglaublich wichtig zu machen. Mach es einfach unglaublich dringend, mit allem Wichtigen so schnell wie möglich zu beginnen.

Wir müssen immer wieder innehalten, um nicht vom Strom des Dringlichen mitgerissen zu werden. Das Dringliche hat die Neigung, so „laut“ zu schreien, dass es wichtig wirkt. Aber in ruhigen Momenten, können wir differenzieren und uns auf die Richtung besinnen, die wir als die für uns wichtige erkannt haben.

Und wir brauchen solche Pausen, um uns mehr auf die Menschen zu besinnen, die uns wichtig sind. Nichts kann die Zaubermomente ersetzen, die wir mit diesen Menschen zusammen erleben können. Nichts kann unser Leben auch nur annähernd so bereichern.

P.S. Herr Bodo Schäfer hat mir bei diesem Beitrag wieder etwas geholfen:-)

Entscheidungen…

23. November 2007

Zu meinem Beitrag „Wir haben immer und jederzeit die Wahl“  passt dieses Thema sehr gut:

Triff Entscheidungen

Es war einmal ein kleiner Bach, der kam an den Rand einer grossen Wüste. Dort hörte er eine Stimme: „Los gehe ruhig weiter.“ Aber der Bach fürchtete sich vor dem Neuen und Unbekannten. Er hatte Angst vor der Veränderung. Er wollte zwar mehr Wasser haben und ein schöneres Leben führen, aber er wollte sich nicht verändern und kein Risiko eingehen.

Doch wieder sprach die Stimme:“ Wenn Du den Schritt nicht wagst, dann wirst Du nie erfahren, wozu Du in der Lage bist. Vertraue einfach darauf, dass Du auch in einer neuen Umgebung zurechtkommst. Fliesse ruhig weiter.“

Da entschloss sich der Bach, weiterzugehen. Und es war ihm nicht sehr wohl dabei. In der Wüste wurde es immer heisser und schliesslich verdunstete der Bach. Die aufgestiegenen kleinen Tröpfchen sammelten sich oben in der Luft. Dort bildeten sie dann Wolken, die über die Wüste zogen. Die Wolken reisten viele Tage, bis sie hinter der Wüste zum grossen Meer kamen. Dort regneten sie sich leer.

Das Bächlein führte nun ein viel schöneres Leben, als es jemals zu träumen gewagt hatte. Während es sich sanft von einer Welle tragen liess, überlegte es lächelnd: „Ich habe mehrmals meine Daseinsform verändert – und doch bin ich jetzt mehr ich selbst als je zuvor.“

Entscheidungen zu treffen fällt vielen Menschen schwer. Sie haben Angst, Risiken einzugehen, Angst vor Veränderung, Angst vor innere Veränderung, was denken die anderen.

Mit jeder Ent-Scheidung wählen wir eine Möglichkeit und trennen uns von allen anderen. Wir können uns entscheiden, an dem, was wir haben, festzuhalten. Dann sind wir aber nicht frei für eine neue Chance. Und das heisst gleichzeitig, dass wir uns entschieden haben, uns von unseren Träumen und unserer Vision für eine erfüllendere Zukunft zu trennen. Oder wir können loslassen und haben dann beide Hände frei für unsere Ziele und Träume.

Für viele Menschen scheint die ideale Entscheidung die zu sein, die sich geradezu aufdrängt. Darum neigen sie oft dazu, zu warten, bis nur noch eine Alternative übrig geblieben ist, weil die andere an Attraktivität verloren hat. Wir übersehen dabei, dass es sich dann nicht mehr wirklich um eine Entscheidung handelt. Noch schlimmer ist es für mich, wenn ich so lange mit der Entscheidung warte, bis sie ein anderer für mich trifft.

Erst wenn wir beide Alternativen würdigen, hat die Wahl wirklich Kraft. Je mehr wir die nicht gewählte Alternative würdigen- obwohl wir sie nicht gewählt haben- umso mehr werten wir die Alternative auf, die wir gewählt haben.

Im Grunde ist es gar nicht möglich, sich NICHT zu entscheiden; auch wenn wir uns nicht entscheiden haben, haben wir uns entschieden. Wir haben dann gewählt, dass alles so bleibt, wie bisher. Oder wir haben die Unentschlossenheit gewählt, dieser Zustand kostet enorm viel Energie.

Meine Entscheidungen von heute bestimmen mein Leben von morgen. Der Schlüssel zu der Fähigkeit, eine schnelle Entscheidung zu treffen, ist, sich seiner Werte bewusst zu sein. Wenn ich Klarheit über meine Werte habe, fallen mir Entscheidungen leicht.

Mit Sternzeichen Waage gehöre ich sicher nicht zu den entscheidungsfreudigen Menschen unter der Sonne:-) In den wichtigen Situationen meines Lebens kam mir immer mein Aszendent Steinbock zur Hilfe, wenn ich mich endlich für etwas entschieden hatte, dann hab ich es durchgezogen und dann stand die Entscheidung felsenfest. (Waren immerhin 5 Ortswechsel dabei) Rückblickend hab ich immer gute Entscheidungen getroffen und mit dem Vertrauen im Bauch weiss ich, dass ich fähig bin, auch weiterhin gute Entscheidungen zu treffen.

Mein Motto: „Lieber ein gemachter Fehler, als eine verpasste Chance.“

 Wer nichts tut, kann auch keine Fehler machen. Wer viel tut, macht vielleicht auch mal einen Fehler, aber auch viel Richtiges.

Einen guten Beitrag dazu findet Ihr auf Berend’s Blog („Welche Richtung“). Ich wünsche Euch immer gute und schnelle Entscheidungen.

Wir haben immer und jederzeit die Wahl…

18. November 2007

Eines der Themen, mit dem ich mich schon länger beschäftige und das mir immer wieder begegnet- ich habe sogar schon mal eine Schulung darüber gemacht-, wird auch bei meinem bereits vielzitierten Sepp Bögle in seinem Buch „einfach-sein“ beschrieben:

Wir dürfen und sollen uns immer entscheiden. Wenn wir dieses Gesetz in seiner Einfachheit verstanden haben, wissen wir auch, dass wir alles zu 100% selber in der Hand haben. Das heisst, dass wir zu 100% für alles selber Verantwortung tragen. Davor haben viele Menschen Angst.

Verantwortung hat 2 Seiten: Verantwortung für andere kann Belastung sein. Verantwortung für sich selbst ist die absolute Freiheit. Wir können endlich aufhören, mit dem Finger auf andere zu zeigen, um sie für unser Leben verantwortlich zu machen. Wir holen die Macht zurück, die wir bisher anderen eingeräumt haben. Zu 100% Selbstverantwortung bedeutet, das wir zwar sehr viel Beeinflussungen unterliegen, die Entscheidung, was wir schlussendlich denken und wie wir handeln, jedoch immer selbst treffen.“

Die Schamanen der Ur-Hawaiianer nennen es „Mana“ und das bedeutet soviel wie: alle Kraft und Macht liegt in Dir, nicht im Aussen. Also Schluss mit der Opferrolle: Wenn Dir eine Situation nicht passt, ändere sie, ändere Dich oder geht auf Distanz zum Thema.

Bodo Schäfer zeigt in seinen „Die Gesetze der Gewinner“ (hier schon mal zitiert) folgendes Beispiel:

„Der Meister hatte seinen Schüler in die Stadt geschickt, um Orangen zu verkaufen. Der Schüler kam am Abend zurück und klagte: “ Man hat mich schlecht behandelt. Die Leute in der Stadt sagen, die Früchte seien überteuert. Unter diesen Umständen konnte ich nichts verkaufen.“ Der Meister sagte:“ Leider bist Du nicht so klug und weise wie die Orangen.“ Der Schüler kniff die Lippen zusammen. Daraufhin nahm der Meister eine Orange in die Hand und fragte:“ Wenn ich diese Orange auspresse, was wird dann herauskommen?“ „Natürlich Orangensaft“, antwortete der Schüler. „Richtig“, sprach der Meister, “ wenn ich aber mit dem Hammer draufschlage, was wird dann herauskommen?“ „Ebenfalls Orangensaft“, knurrte der Schüler. „Und wenn ein Maulesel drauftritt, was wird dann herauskommen?“, fragte der Meister weiter. „Es wird immer Orangensaft herauskommen“, erwiderte der Schüler ungeduldig. Darauf der Meister: „Die Orange antwortet immer mit dem, was in ihr ist- ganz gleich, was ihr zugefügt wird. Sie lehrt uns, dass es in unserer Macht liegt, wie wir auf eine Situation reagieren. Du aber hast anderen die Schuld gegeben und ihnen somit die Macht gegeben.“ 

und das ist seine Interpretation, die ich genial finde:

„Wenn die Dinge schlecht laufen, dann suchen wir gewöhnlich nach anderen Umständen oder Personen, die wir für unsere negativen Resultate verantwortlich machen können. Wir schieben die Schuld auf die Wirtschaftslage, unsere Eltern, unseren Partner, das Wetter, die Politiker, unseren Chef… (…)

Sie können erst wie ein Gewinner leben, wenn Sie die volle Verantwortung übernehmen. Sie mögen ja nicht verantwortlich sein für alle Umstände, in denen sie sich befinden (darüber könnte man übrigens noch diskutieren, anmerk.von mir). Aber Sie sind alleine verantwortlich, wie Sie auf diese Umstände reagieren und wie Sie die Umstände interpretieren.

George Bernard Shaw hat es auf den Punkt gebracht: >Man gibt immer den Verhältnissen dei Schuld für das, was man hat. Ich glaube nicht an Verhältnisse. Diejenigen, die in der Welt vorankommen, gehen hin und suchen sich die Verhältnisse, die sie wollen. Und wenn sie sie nicht finden können, schaffen sie sie selbst<.

Wir haben jeden Tag die Wahl. Jeder Tag macht uns ein kostbares Geschenk: Er schenkt uns einen Augenblick, in dem es möglich ist, alles zu ändern, was uns unglücklich macht. Wir neigen dazu, diese Geschenke nicht anerkennen zu wollen. Denn wenn wir zugeben würden, dass wir die Wahl haben, dann hätten wir keine Entschuldigung mehr. Dann würde es ja allein an uns liegen. Also geben wir den Umständen , die ausserhalb von uns liegen, viel mehr Macht, als ihnen gebührt.

Akzeptieren Sie, dass Ihr Leben heute ist, wie es ist, weil Sie in der Vergangenheit die Weichen dazu gestellt haben. Erst dann können Sie nämlich die bewusste Entscheidung treffen, heute die Weichen für eine bessere Zukunft stellen. Erst dann haben Sie die Macht über Ihr Leben.

Die letzte aller menschlichen Freiheiten ist die, seine Einstellung in jeder gegebenen Situation selbst zu wählen.

Ein Meister wusste auf jede Frage eine Antwort. Darbüer ärgerten sich zwei seiner Schüler so sehr, dass sie beschlossen, ihn hereinzulegen. Sie wollten einen kleinen Vogel hinter ihrem Rücken halten und den Meister fragen, ob das Tier lebendig oder tot sei. Würde der Meister antworten:“Der Vogel lebt“, so wollten sie dem Vogel schnell die Kehle zudrücken. Der Meister hätte dann etwas Falsches gesagt. Würde der Meister hingegen sagen: „Er ist tot“, so würden sie den Vogel einfach fliegen lassen. Auch in diesem Fall hätte sich der Meister geirrt. Also traten sie vor den Meister und fragten:“ Sag uns, lebt der kleine Vogel hinter unserem Rücken, oder ist er tot?“ Der Meister schaute die beiden eine Weile ruhig an und antwortete: „Was immer ich sage – es liegt in Eurer Hand.

Schöne Gedanken 40

17. November 2007

Wenn es sich nicht vermeiden lässt,

lassen Sie eine Mahlzeit ausfallen,

aber niemals ein Buch.

Jim Rohn

Zuhause…Heimat…

16. November 2007

Durch einen Artikel von Gokuhi bin ich daran erinnert worden, dass ich darüber auch schon mal etwas schreiben wollte. Zuhause –  Heimat…wo ist das? Was bedeutet es für mich? Ist es dort, wo ich wohne? Ist es dort, wo ich herkomme? Ist es dort, wo ich mich wohlfühle? Kann es an verschiedenen Orten gleichzeitig sein?

Wenn ich von Silvaplana nach Bielefeld fahre, dann sage ich, ich fahre nachhause. Wenn ich von Bielefeld zurück nach Silvaplana fahre, dann sage ich, ich fahre nachhause. Ja, beide Orte sind für mich zuhause.

Der Ort, an dem ich fast 30 Jahre gelebt habe, der ist und bleibt Heimat, Zuhause; dort fühl ich mich nach kürzester Zeit heimisch. Ich habe noch meine Familie, meine Mädels und Freunde und Bekannte dort. Durch meinen Jahresrythmus mit langer Zwischensaison hab ich das Glück, jedes Jahr längere Zeit dort zu verbringen und meine Freundschaften pflegen zu können. Das bedeutet mir sehr viel und dafür bin ich auch sehr dankbar.

Der Ort, an dem ich mittlerweile seit über 10 Jahren wohne, der ist auch Heimat und Zuhause, hier hab ich mich eingelebt, hier habe ich neue Freunde und Kollegen gefunden, hier habe ich eine „neue Familie“ gegründet, hier fühle ich mich wohl und hier möchte ich bleiben.

Und dann gibt es noch Ferienorte, an denen man sich daheim fühlt. Orte, an die man immer wieder zurückkehrt, für mich ist und bleibt das die Insel Juist. Sobald ich die Insel betrete, habe ich ein ganz starkes Gefühl von „nachhause- kommen“, es ist nicht genau  zu beschreiben, es ist ienfach ein sehr sehr gutes Gefühl. Juist ist der einzige Ort, nach dem ich manchmal richtig doll Heimweh habe…Umso schöner, dass ich es mindestens 1mal im Jahr schaffe, dort hinzufahren…

Bei Wikipedia hab ich eine gute Beschreibung für Heimat gefunden:

„Das deutsche Wort Heimat verweist auf eine Beziehung zwischen Menschen und Raum. Allerdings ist die geographisch-historische Eingrenzung der Bezugsräume keine feststehende, sondern situationsbedingt verschiebbar. Heimat kann eine Gegend oder Landschaft meinen, aber auch sich auf Dorf, Stadt, Land, Nation oder Vaterland beziehen. Heimat bezeichnet somit keinen konkreten Ort (Heimstätte), sondern Identifikation. Es ist die Gesamtheit der Lebensumstände, in denen ein Mensch aufwächst. Auf sie wird seine Psyche geprägt, ihnen „ist er gewachsen“. „

Nachrichten schauen?

14. November 2007

In seinem Buch „Einfach-sein“ schreibt Sepp Bögle (meine Begegnung mit ihm nochmal hier)  folgende interessante Zeilen:

„Den Grad unserer Beeinflussung können wir selbst bestimmen. Niemand kann uns zwingen, Nachrichten zu lesen, zu hören oder zu sehen. Das Argument, ich muss doch wissen, was in der Welt geschieht, oder ich kann sonst gar nicht mitreden, ist zu billig. Wie viele Bilder und Berichte über Kriege, Katastrophen und Unfälle muss man sich noch anschauen, um zu wissen, dass es das alles gibt.“

Das ist sicher auf der einen Seite ein wenig provokant. Doch wenn ich ehrlich bin, stimme ich zum grossen Teil zu. Wenn ich Nachrichten schaue, sehe ich fast ausschliesslich Krieg, Katastrophen, schreckliche Unfälle, Verschuldung, Hass usw. Ist es das, worauf ich meine Aufmerksamkeit richten möchte? Ist es das, in das ich noch mehr Energie geben möchte? In das ich MEINE Energie geben möchte? Wenn niemand mehr hinschauen würde, wären die Nachrichten dann noch immer derart gestaltet? Das sind die Fragen, die mich beschäftigen.

Gedankenhygiene – das Wort geistert mir sehr oft durch den Kopf. Womit fülle ich meinen Geist? Und was für Auswirkungen hat es auf meinen Zustand? Welche Wirkung hat mein Zustand auf meine Mitmenschen? Wer „The Secret“ bereits gelesen hat, weiss, worauf ich hinauswill. Gleiches zieht Gleiches an,  Aufmerksamkeit folgt der Energie und Energie folgt der Aufmerksamkeit.

Sepp beschreibt es so:

„Ursache und Wirkung. Es gibt keine Ursache ohne Wirkung. Es gibt aber auch keine Wirkung ohne Ursache. Das heisst, es gibt keinen Zufall.

Wenn ich Weizen säe, werde ich auch immer Weizen ernten. Gedanken werden zu Worten, Worte werden zu Handlungen, Handlungen werden zu Gewohnheiten, Gewohnheiten werden zum Charakter. Der Charakter bestimmt unser Leben. Unser Leben wird bestimmt von unseren Gedanken.“

Buchtipps – Traumreisende 2. Teil. Schliesse die Kreise in Deinem Leben

13. November 2007

Was jetzt kommt, das hat mir schon sehr weitergeholfen, ich hab es – abgeändert wie es auf mich passt- schon häufig angewendet und seitdem lebe ich viel friedlicher und mit immer weniger altem Ballast….

„Die Zeit ist ein Kreis und unsere Beziehungen sind ebenfalls Kreis. Als Kinder der Aborigines haben wir früh im Leben gelernt, wie wichtig es ist, jeden Kreis, jede Beziehung zu schliessen. Wenn es eine Meinungsverschiedenheit gibt, dann bleiben wir wach, bis sie gelöst ist. Den sonst würde es bedeuten, einen Kreis offen zu lassen, mit losen Enden. “

„Aber“, fragte Beatrice, „was ist, wenn du jemanden gebeten hast, etwas zu tun? Zum Beispiel hast du jemanden drei- oder viermal um etwas gebeten, und er hat es nicht getan. Gewiss wärest du doch von ihm enttäuscht. Es wäre nicht leicht, einfach zu sagen, vergiss es, und den Kreis mit einem positiven Ton zu schliessen, wie du gesagt hast. “

„Nun, die Alternative ist die, das Gefühl der Enttäuschung weiterhin mit dieser Person in Verbindung zu bringen. Zehn Jahre später würde der blosse Gedanke an diesen Namen wieder dieses Gefühl hervorrufen, und das wiederum würde eine physische Verzerrung deines Körpers bedingen. Du musst zugeben, dass das nicht sehr weise ist.“

„Wie also würdest du damit umgehen?“

„Persönlich würde ich zu der anderen Person sagen: ‚Soll ich dir was verraten? Ich war enttäuscht, als du meine Bitte, mir einen Gefallen zu tun, ignoriert hast. Und ich habe wieder und wieder gebeten und mich immer mehr enttäuscht gefühlt. ‚ Und ich würde lachen  und hinzufügen ‚ Offenbar lerne ich langsam. Ich hätte schon nach deiner ersten Reaktion erkennen sollen, dass du dies nicht tun würdest. Es war etwas, was du nicht tun wolltest. DU hast es vermutlich ziemlich töricht gefunden, als ich dich immer weider darum gebeten habe. Du hast recht. Es war töricht. Es tut mir leid, dass ich so lange gebraucht habe, um zu merken, dass du nicht daran interessiert warst.‘ Am Ende würden wir zusammen über mein Verhalten lachen und die Begegnung  hätte uns weiser gemacht. Damit wäre mein Kreis geschlossen.“

„Aber was ist, wenn es wirklich eine schwerwiegende Angelegenheit gewesen wäre? Nimm beispielsweise an, ein Verwandter von dir würde Dinge tun oder sagen, die dich sehr verletzen, die dich wirklich aufbringen. Was würdest du in solch einer Beziehung mit dem Kreis machen?“

„Ich würde sehr entschieden zu dem Verwandten sagen: ‚ Ich hab dich lieb, aber ich mag nicht, wie du handelst. Ich merke, dass das kein Irrtum von dir ist. Ich weiss, es ist richtig für dich, so zu sein, weil du dich entschieden hast, dich auf diese Weise auszudrücken. Aber ich habe es versucht, und ich kann das, was du sagst und tust, nicht als richtig für mich akzeptieren, also muss ich unsere Beziehung nun loslassen. Ich kann keine weitere Energie mehr hineinstecken. Ich hab dich lieb, aber ich mag das nicht, was du tust. Und deswegen wünsche ich dir das Beste und sage dir Lebewohl‘.“

„Donnerwetter“, sagte Beatrice, „du meinst also, wenn ich den Kreis auf einer höheren Ebene schliesse, dann ist die Sache für mich beendet. Wenn der andere das akzeptiert, ist der Kreis auch für ihn geschlossen. Wenn er es nicht akzeptiert, was ich sage, spielt das keine Rolle, denn jeder nicht geschlossene Kreis ist nur noch dessen Sache, dessen Herausforderung, denn er ist es ja, der den Kreis offen hält.“

“ Ganz recht. Du musst nicht jeden Menschen mögen. Nicht jeder ist liebenswert. Liebe das Ewige in allen Menschen, und stecke deine Energie in jene, die von ähnlichem Bewusstsein sind wie du. Die einzige Art, wie du jemanden beeinflussen kannst, ist die durch dein Beispiel. Der andere wird sich erst verändern, wenn er dazu bereit ist. Und vergiss nicht, das ist richtig so.“

Wunderschöne Liebeserklärung

12. November 2007

Harry und Sally Liebesszene

Ich liebe Dich dafür, dass Dir kalt ist, wenn draussen 25 Grad sind. Ich liebe Dich dafür, dass Du anderthalb Stunden brauchst, um ein Sandwich zu bestellen. Ich liebe Dich dafür, dass Du eine Falte über der Nase kriegst, wenn Du mich so ansiehst. Ich liebe Dich dafür, dass ich nach einem Tag mit Dir Dein Parfum immer noch an meinen Sachen riechen kann. Und ich liebe Dich auch dafür, dass Du der letzte Mensch bist, mit dem ich reden will, bevor ich abends einschlafe. Und das liegt nicht daran, dass ich einsam bin. Und das liegt nicht daran, dass Silvester ist. Ich verrate Dir, warum ich heute Abend hierher gekommen bin. Wenn man begriffen hat, dass man den Rest des Lebens zusammen verbringen will, dann will man, dass der Rest des Lebens so schnell wie möglich beginnt. 

Ratsgymnasium

9. November 2007

Am 26.10.07 war ich auf dem Ehemaligentreffen an meiner alten Schule in Bielefeld, dem ehrwürdigen humnanistischen Ratsgymnasium. Ob ich ein Jubiläum hatte? Nein, ich bin einfach nur Mitglied im Ehemaligenverein und da gibt es jedes Jahr ein gemütliches Beisammensein mit Lehrern, ehemaligen Schülern, Lehrern, die ehemalige Schüler sind, Lehrern, deren Eltern bereits Lehrer waren, ehemaligen Schüler, deren Kinder heute Schüler sind…

Und deshalb kennt man auf den Ehemaligentreffen immer sehr viele Menschen, Menschen jeder Altersstufe, ob es der Apotheker vom „Alten Markt“  ist, die Immobilienmaklerin (smile), der Jurist, der Zahnarzt oder halt der Lehrer.

Ja, Tradition, die wird gross geschrieben am Rats, die bekommt man gleich von der Sexta an mit…

Tradition, etwas das heute nicht mehr selbstverständlich gepflegt wird. Etwas dass sich nicht so genau „fassen“ und erklären lässt. Woher kommt nun diese Zuneigung zu dieser Schule? Diese Zuneigung, die auch die derzeitigen Schüler verspüren, eine Mutter verriet mir, “ mein  (15jähriger) Sohn geht nicht gern zur Schule, aber das Rats liebt er über alles.“

So geht es vielen, und viele Ehemalige, die nicht einmal besonders gern zur Schule gingen, bekommen heute noch glänzende Augen, wenn sie von ihrer Schule erzählen. Was macht diesen besonderen Zauber aus?

Ich hab mal rumgefragt, was denn diese Zuneigung ausmacht und die unterschiedlichsten Antworten bekommen.

– das Schullandheim auf Langeoog, das verbindet einen so, (man fährt in den ersten 4 Schuljahren 3mal im Klassenverband hin, dann noch Ferienkurse usw)

– das Niveau der Schule 

– das Niveau der Schüler

– dass die alten eingesessenen Bielefelder Familien ihre Kinder schon seit eh und je auf’s Rats schickten

– der Beginn mit Latein als erster Fremdsprache

– die vielen Partnerschaftsschulen in europäischen Ländern

– die aussergewöhnlichen Klassenfahrten in der Mittel- und Oberstufe

– dass man im schönen Kunstpark Händchen- haltend die ersten Runden drehen konnte

– dass man samstags noch Unterricht hat

– dass wir noch soviele Lehrer „vom alten Schlag“ hatten

– die Tradition

– der Ehemaligenverein (1924 gegründet!) der in seiner Form wirklich einzigartig ist, es gibt keine Schule, die so einen Verein in der Perfektion und Grösse führt.

Für den Aussenstehenden sind das alles wahrscheinlich keine wirklichen Argumente für die besondere Verbundenheit, für den Stolz, auf dieser Schule gewesen zu sein, für das Zusammengehörigkeitsgefühl.

Wahrscheinlich ist es die Summe von all dem und noch viel mehr, dass nicht erklärt werden kann; ich werde weiterhin zu den Ehemaligentreffen gehen, wenn es mir zeitlich und räumlich möglich ist, vielleicht zum Jubiläum nächstes Jahr?

Ich erinnere mich noch sehr gut an das 425 jährige, da war ich im Schulchor und wir fuhren 1 Woche alle zusammen nach Langeoog ins Schullandheim zur Probe, Mozarts Krönungsmesse; ein unvergesslicher Aufenthalt, wir haben stunden lang gesungen, zum üben, am Strand, beim Essen, es hat soviel Spass gemacht. Und dann das grosse Konzert in der Oetkerhalle, waoh, wo sonst nur die ganz grossen Konzerte stattfanden und dann wurde auch noch eine Schallplatte augenommen davon… ach, wenn ihr jetzt mein glänzenden Augen sehen könntet…:-)