Archive for the ‘Gefühle’ Category

Abschied

16. Juni 2010

Ihr lieben Leser,

das wird heute der letzte Beitrag auf diesem Blog…und ja, es geht an anderer Stelle weiter. Ich verlasse nach 13 Jahren die Schweiz und es verschlägt mich wieder nach Deutschland und da macht mein Blogtitel keinen Sinn mehr. Hier wegzugehen, war eine schwere Entscheidung, die schwerste und schwerwiegendste in meinem ganzen Leben; sie hat ca. 1 1/2 Jahre gedauert, ich hab es mir nicht leicht gemacht; ich habe auf dem Weg zur Entscheidung so unglaublich viel gelernt, habe sehr viele Dinge erlebt und erfahren, für die ich unsagbar dankbar bin, weil sie mich in meiner Entwicklung weitergebracht haben, die guten und die schlechten… und ich weiss in meinem  Herzen, bei all der Traurigkeit für und über das, was ich zurücklasse, dass ich auf dem richtigen Weg bin und ich freu mich auf all die wunderbaren Dinge, die mein Leben mir noch bringen wird.

So manches habe ich hier im Blog verarbeiten können, auch dank Eurer Worte. Ich danke Euch allen für Eure Treue und Eure lieben Kommentare und hoffe natürlich sehr, dass Ihr mich weiterhin begleitet und hier weiterlesen werdet unter http://andrea2110.wordpress.com

Eure Andrea2007

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Schöne Gedanken – Erfolg ist kein Zufall

15. Juni 2010

„Eines habe ich in meinem Leben gelernt: Erfolg ist kein Zufall. Du wirst nicht zufällig deinen Traum realisiert sehen bzw. deine Ziele erreichen. Es bedarf sorgfältiger Planung. Das hat überhaupt nichts mit Angst zu tun, sondern es gehört einfach zu einem geordneten Leben, dass man sich mit der Zukunft aktiv, positiv, zielorientiert beschäftigt und die Schritte, die zu gehen sind, plant und durchdenkt.

Du wirst auch nicht zufällig in deinen Beziehungen glücklich sein.
Du wirst auch nicht zufällig ein paar Kilogramm abnehmen.
Du wirst auch nicht zufällig dort ankommen, wo du gerne ankommen möchtest.

Wenn du dich im Meer einfach auf deine Luftmatratze legst und relaxt, wirst du auch sehr schnell feststellen, dass dich die Strömung einfach wohin treibt, auch wenn du dort gar nicht hinkommen möchtest.

Genauso ist es im Leben. Wenn du keine klaren Ziele und keinen klaren Plan hast, wie du deine Ziele erreichen möchtest, wirst du eines Tages wo landen, wo du gar nicht landen wolltest.

Fazit: Schau dir mal ganz gut an, wo du gerade stehst in deinem Leben. Dann stell dir die klare Frage: Wohin will ich eigentlich? Wie muss der Plan aussehen, der mich dorthin bringt? Welche Schritte sind heute zu gehen? Stimmt die Richtung überhaupt? Wenn ja, dann GEH vorwärts, Schritt für Schritt. Und du kommst sicher an.“

Karl Pilsl, Wirtschaftjournalist

… und mehr denn je glaube ich heute daran und freu mich immer wieder, wenn mir das Leben es bestätigt…

Kontrollierte Begeisterung?

14. Juni 2010

Da les ich doch gestern mit Erstaunen und ein wenig ungläubig in meiner geliebten Sonntagszeitung folgende Überschrift:

Die Fans dürfen nur kurz jubeln – Eine Stunde nach Anpfiff ist Schluss- mehrer Kantone beschränken den WM-Freudentaumel“

Und tatsächlich steht im Artikel, dass mehrere Kantone die Siegesfeiern während der WM  zeitlich beschränken wollen, Autokorsos und Hupkonzerte werden nur bis 1 Stunde nach Abpfiff erlaubt, wer danach noch aus Freude die Hupe betätigt, wird – zumindestens im Thurgau und im Aargau- mit einer 40-fränkigen Busse „wegen missbräuchlicher Abgabe von Warnsignalen“ bestraft…

Die Berner Polizei ist da toleranter, der Polizeidirektor wird so zitiert: „Wir sind kulant und wollen der Leidenschaft keinen Riegel vorschieben. Falls der Freudentaumel überbordet, greifen wir aber auch ein.“ Und in Zürich gibt es kein Zeitlimit, aber örtliche Begrenzungen,“Hupkonzerte in der unmittelbaren Umgebung von Spitälern und Heimen wolle man nicht tolerieren.“ Na ich hoffe, die Fans sind ortskundig:-)

„Etwas Spezielles liessen sich die Verantwortlichen in Basel einfallen. Sie bewilligen jeweils eine „Hup-Route“ in der Innenstadt, wo die Fans ihrer Freude freien Lauf lassen können. “

In einem kleinen Kästchen unter dem Artikel warnt die Suva noch vor dem Lärm dieser – zugegeben äusserst nervigen- WM-Tröten, Vuvuzela genannt. Die Lautstärkemessung ergab den gleich hohen Wert wie den einer Kettensäge…

Na, die Schweizer scheinen zu wissen, wie man den Fans den Spass verdirbt, oder? Kontrollierte, geführte, beschränkte Begeisterung mit Kettensägen-Gerassel… auf die negativen Dinge fokussiert, von Fussball und Nationalstolz und Gemeinsamkeit und was immer sonst Fans dazu bringt, ein Fan zu sein, keine Spur… schade. Da flüstere ich jetzt mal ein vorsichtiges „Hopp Schwiiz“…

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Schöne Gedanken – Ideen austauschen

10. Juni 2010

Wenn zwei Menschen einen Apfel tauschen,
hat jeder hinterher wieder einen Apfel.

Wenn zwei Menschen Ideen tauschen,
hat jeder hinterher 2 Ideen.

Und meist sogar mindestens zwei,
weil aus dem Zusammendenken
zweier unterschiedlicher Ideen
oft etwas drittes (viertes/fünftes) entsteht …

Nikolai Hotzan, NLP-Akademie Bielefeld
(von dem hab ich es, im Netz wird es Platon zugeschrieben)

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Spiel und Spass

4. Juni 2010

In meinen Ferien bin ich viel mit Menschen zusammengewesen, die gerne spielen. Nein nicht im Casino oder Pokern, sondern sogenannte „Gesellschaftsspiele“, Mensch-ärgere-Dich-nicht, Halma, Mühle, Rummy Cube und UNO… Da kamen soviele schöne Kindheitserinnerungen wieder hoch.

Ich habe als Kind immer so gern gespielt und mein Vater hat mir ausser Canasta noch Skat und Doppelkopf beigebracht- dadurch war ich auf Klassenfahrten später immer ganz hoch im Kurs und konnte mit den Jungs ne Runde Skat spielen:-) Und was haben wir stundenlang gekniffelt… Mit der Zeit gab es dann immer weniger Gelegenheiten zum Spielen, es flackerte nochmal kurz auf zur Zeit des Trivial Persuit – das war auch immer sehr witzig und dann wurde nur noch mal ab und zu in den Ferien Canasta gespielt. In meinen Computeranfängen hab ich dann noch endlos Solitaire und Freecell gespielt, bis ich da auch irgendwann keine Zeit mehr für hatte und so allein zu spielen ist eben doch nicht so lustig.

Ich bin richtig froh, dass ich wieder Spass und Gelegenheit zum Spielen bekommen habe und ich gemerkt, dass ich  durch diese Spiele das Gehirn auf leichte und fröhliche Art in Geschicklichkeit, Kombinationsgabe, Auffassungsgabe u.v.m. trainiere. Ich war früher nicht besonders ehrgeizig und ich kann auch gut verlieren, aber manchmal da krieg ich doch so einen richtigen Drive und möchte gewinnen und auf einmal entstand ein richtiger Uno-Wettkampf, ich bin gespannt, wer beim nächsten Mal gewinnt:-)

Schöne Gedanken- fliehen oder befreien?

1. Juni 2010

Wenn wir versuchen,
einer schmerzlichen Situation zu entfliehen,
fliehen wir gleichzeitig vor den Dingen,
die es uns erlauben würden,
uns davon zu befreien.

Wenn wir uns unseren Ängsten stellen und auch die unangenehmen Dinge im Leben anpacken, dann haben wir die Fähigkeiten, mit ihnen umzugehen, also auf gehts…

Claudia Rainville, Metamedizin

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Schöne Gedanken – EIN Wesen lieben

12. Mai 2010

Man muss nur Ein Wesen recht von Grund auf lieben,
da kommen einem die übrigen alle liebenswürdig vor.

Johann W. Goethe, Die Wahlverwandtschaften

Ist es nicht so? Durch die Augen der Liebe sind alle Menschen liebenswürdig oder zumindestens liebenswürdiger:-) Ja, Energie folgt der Aufmerksamkeit, mein geschätztes Gesetz der Anziehung…

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Schöne Gedanken – Die Strasse des Lebens

9. Mai 2010

Meinst Du, es läge auf der Strasse Deines Lebens
auch nur EIN Stein, ein einzelner vergebens?

Er mag nun hässlich, gross oder klein-
glaub nur: da wo er liegt, da muss er sein!

Nicht, um Dein Weitergehen zu behindern,
nicht, um Dir Mut und Kraft zu mindern.

Nur darum legt ihn in den Sand des Weges
Dir eine güt´ge Hand,
damit Du Dir den Stein sollst recht beschauen

und dann mit Gott in gläubigem Vertrauen
darüber reden sollst und sollst IHN fragen,
was ER Dir mit dem Stein will sagen.

Und ist Dir Gott an jedem Stein begegnet,
dann hat Dich jeder Stein genug gesegnet.

Verfasser mir unbekannt

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Schöne Gedanken – Liebe ist…

7. Mai 2010

Gibt es diese Bilder eigentlich noch? Meine Mutter damals immer die „schönsten“ aus Zeitungen ausgeschnitten und aufbewahrt… Wer die erfunden und geschrieben hat, der hat bestimmt ganz viel Liebe angezogen in seinem Leben, weil er sich immer wieder damit beschäftigt hat, was Liebe ist…:-)

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Konflikte sind nicht immer negativ…

4. Mai 2010

Eisen wird durch Eisen geschliffen. So schleift ein Mensch den anderen. Oder: Sind Konflikte immer negativ?

Wer von euch hat schon zu oft des lieben Friedens willen einfach nachgegeben? Ja, Frieden ist etwas Schönes. Aber wenn man des lieben Friedens willen einfach immer die Dinge hinunterschluckt und nicht konfrontiert, dann lösen sich viele Probleme nicht. Vor allem gibt es kein persönliches Wachstum.

Wir müssen alle geschliffen werden. Solange wir leben, besteht Bedarf an Reifung, Korrektur und Wachstum. Stell dir vor, das Eisen geht dem Schleifstein (Eisen) immer aus dem Weg? Es wird stumpfer und stumpfer.

Konflikte sind nicht immer negativ. Aber es kann die Atmosphäre negativ werden, wenn sie nicht ausgetragen werden. In Liebe.

Es stimmt auch nicht, dass beim Austragen von Konflikten immer Verletzungen zurückbleiben. Das hängt ganz davon ab, mit welcher Motivation und in welchem Geist man eine Sache austrägt. Wenn Dinge geklärt werden, ein Baum vom vielen Wildwuchs, der sich oft bildet, „beschnitten“ wurde, dann kann die Energie wieder fließen und es können viele neue Früchte hervorkommen.

Fazit: Geh den zwischenmenschlichen Herausforderungen nicht aus dem Weg. Das hat nichts mit Streit zu tun. Kläre dein Motiv, fülle dich mit Liebe und suche das Beste für alle. Es geht darum, gemeinsam zu wachsen.“

Karl Pilsl

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Die Geschichte vom Salzmännchen

3. Mai 2010

Das Salzmännchen
geht in die Welt.
Es will sie kennenlernen.
Es kommt schliesslich bis ans Meer.
„Wer bist du?“ – „Ich bin das Meer.“ –
„Was ist das?“ – „Ich bin ich.“ –
„Das verstehe ich nicht.“ –
„Dann strecke deinen Fuss
ein bisschen ins Wasser.“
Das Salzmännchen tut’s.
Schnell zieht es ihn wieder zurück.
„Du hast mir etwas weggefressen!“ –
„Du hast etwas von dir hergeben müssen, um mich kennenzulernen.
Willst du mich noch mehr kennenlernen?“ – 
Und das Salzmännchen tauchte immer mehr ins Wasser ein.
Es löste sich dabei immer mehr auf
und hatte doch das Gefühl, immer mehr das Meer kennenzulernen.

Jugendliche im Ev. Gemeindeblatt Silvaplana zum Thema „Sich hingeben- oder: Von ganzem Herzen“

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Schneeschmelze

2. Mai 2010

Bräunliche Böden kommen zum Vorschein. Und schon bald sind sie grün. Wo der Schnee schmilzt, hat es Wasser. Grasland ist mit Krokussen übersät, über Nacht sozusagen. Wer Augen hat zu sehen, kann sich nur wundern, wie schnell Schnee- auch in Massen-vergeht.

Eigentlich vergeht der Schnee nicht. Verwandelt zu Wasser geht er unter die Oberfläche, dringt da ein und hilft die Fruchtbarkeit der Erde zu wecken. Dann spriesst’s und treibt’s dank dem, dass Schnee nicht Schnee geblieben ist. Und rinnt das Schmelzwasser bloss in den nächsten Schachtdeckel, so gibt es mindestens Musik! Die Schneeschmelze – ein Schauspiel, ein Hörspiel über dieses offene Geheimnis: Was sich aus der Starre löst, ist Leben.

Die Schneeschmelze müssten wir darum feiern- wie Geburtstage. Wir müssten bald einmal die letzten Schneeflecken aufsuchen und uns auf unsern Wiesen treffen. Dort müssten wir mit einem Glas Prosecco in der Hand anstossen. Viva- Lebe! Feiern müssten wir dort, Musik machen, tanzen, Gedichte vorlesen, auch Liebesgedichte natürlich (zum Beispiel das stets erfrischende Hohelied Salomos).

Wir würden merken, wie es ganz neu in uns atmet, und uns darüber unbändig freuen. Aufleben würden wir schon hier – und nicht erst im Süden des Mai.

Der Schnee, der vergeht und Wiesen tränkt, macht’s vor: Wer sich hingibt, ermöglicht Leben. Uns allen ein schönes Frühlingserwachen!

Urs Zangger, Pfarrer , im Evangelischen Gemeindeblatt Silvaplana

Danke lieber Urs, wunderschön poetisch geschrieben, ich bin sehr berührt…

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Was es alles gibt…

1. Mai 2010

Diese Saison hat bei uns ein sehr sehr lieber und guter Arbeitskollegen geschafft, dessen Hautfarbe mit „Milchschokolade“  zu bezeichnen wäre. Er hat einen unglaublich typisch schweizerischen Namen von seiner Mutter, bei der Hautfarbe hat sich eher der Vater durchgesetzt:-). Und er hat das grossartigste, ansteckendste Lächeln, mit dem ich je angestrahlt wurde…Ich habe ausserdem selten jemanden erlebt, der so locker damit umgeht, als einziger weit und breit „dunkel“ zu sein.  Die grösste Freude hatte er diesen Winter an einem „Geschenk“, dass ihm ein Freund aus Amerika mitgebracht hatte und das er allen stolz und mit seinem ansteckenden Lächeln zeigte,  nämlich dieses hier:

Schöne Gedanken – Begeisterung

23. April 2010

Begeisterung ist das Feuer in mir, es ist das freudige Gefühl, dass mich und andere mitreisst. Ich erfülle mich mit diesem wunderbaren Lebensgefühl zu meinem Wohl und zum Wohle anderer. Ich setze bei allem, was ich tue, alles ein, was ich habe. Bin ich begeisterungsfähig, kann ich alles schaffen; denn wohin ich meine Aufmerksamkeit richte, dorthin fliesst meine (Lebens)energie. Das gibt mir Kraft für meine neuesten Ideen.

Begeisterung ist die positive Lebensfrom, die ansteckend auf Deine Umgebung wirkt. Dieser Enthusiasmus ist  der fruchtbare Nährboden für Deine grossen Lebenserfolge, die echte, aufrichtige Leidenschaft für das Leben. Zeige Deinem Partner jeden Tag aufs neue, wie begeistert Du von ihm bist.
Sei von Deiner Arbeit begeistert. Und an den Tagen, da Dich Deine Arbeit nicht gerade berauscht, lege Dich noch mehr ins Zeug, um sie wieder zu mögen.

Begeisterung öffnet die Tür zu neuen Einfällen und macht Dir Mut für Deine aussergewöhnlichen Pläne. Sie ist das helle Licht, das Du für Deine schöpferische Kraft, für Deine Hoffnung brauchst.

Begeisterung ist das Blitzen in Deinen Augen, der Griff Deiner Hand und die unbändige Kraft zur Ausführung Deiner Ideen und Vorhaben. Geh mit Freude, voller Hingabe und Liebe an die Sache, für die Du bereit bist zu kämpfen. Alles, was Du mit Schwung und Leidenschaft anpackst, wird immer von Erfolg gekrönt sein. Finde Lebensziele, die Deiner individuellen Persönlichkeit entsprechen. Tue das Gewöhnliche mit ungewöhnlicher Begeisterung, und Du hast Erfolg. Erfolg ist das ganzheitliche Zusammenwirkungen aller Bereiche Deines Lebens.

„Heute ist mein bester Tag“ von Artur Lassen

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Schöne Gedanken – Sunshine

16. April 2010

Nachdem es draussen mit Sonne und Wärme noch nicht so recht klappen will zur Zeit, beschäftige ich mit mit drinnen einfach mal mit „Sunshine-Musik“, waoh, wer da alles von und über Sonnenschein gesungen hat, das macht richtig gute Laune…

Hier ein schönes Stück aus den Vierziger Jahren, „You are my Sunshine, my only Sunshine, you make me happy…“

„Let the Sunshine“ aus dem Musical Hair

„Good day Sunshine“ von den Beatles, ein Klassiker…

 „You are the Sunshine of my life“ von Stevie Wonder …. (dieses Lied hat mich zu diesem Beitrag inspiriert)

Walkin‘ on Sunshine von Katrina and the Waves, gute Laune Party Lied aus den Achtzigern…

Hier die deutschen Variatonen mit „Hab Sonne im Herzen, ob’s stürmt oder schneit (passt Wettertechnisch zur Zeit am Besten:-)) von Chris Roberts und „Wochenend und Sonnenschein“ von den Comedian Harmonist’s

„Sunshine Summer“ von The Corrs gefällt mir wegen der Leichtigkeit

Besonders gern höre ich auch von Gabrielle, „Sunshine through my window…that’s what you are…

und wenn dieser Sonnenschein-Reigen Petrus noch immer nicht erweicht hat, dann lassen wir einfach alle unsere innere Sonne scheinen, ätsch:-)

Das kleine Reh und der Knabe – eine Metapher

15. April 2010

Einst wurde in einem tiefen schattigen Wald ein kleines Reh geboren, das war so neugierig, wie es unter so scheuen Tieren, wie Rehe es sind, selten vorkommt. Dieses kleine Reh untersuchte alles, um es genau kennenzulernen. Es spielte nicht nur mit seinen eigenen Geschwistern, sondern auch mit anderen kleinen Tieren. Ja sogar mit den Vögeln unterhielt es sich.

In dem Wald, in dem dieses kleine Reh lebte, gab es ein von Menschen bewohntes Haus. Das kleine Reh hatte natürlich, wie alle anderen Tiere des Waldes, erfahren, dass man nicht in die Nähe von Menschen gehen durfte. Das war gefährlich. Kein Tier, das sich in die nähere Umgebung von Menschen gewagt hatte, war zurückgekehrt. Die Menschen mussten sie auf irgendeine Art und Weise festgehalten haben.

Aber unser kleines Reh war zu neugierig. Eines Tages ging es zum dem Haus und traf einen Knaben, der war so hübsch und freundlich, dass das Reh sofort Vertrauen fasste und auf ihn zuging. Der Knabe streichelte das Reh so liebevoll, dass es alle Warnungen vergass und mit dem Knaben ins Haus ging. Der legte ein Seil um seinen Haus, liebkoste es, spielte mit ihm und erzählte ihm Geschichten aus dem Leben der Menschen. Das kleine Reh war sehr glücklich.

Mit der Zeit aber beunruhigte es der Gedanke, dass es ein Seil um den Hals trug. „Ich habe meine Freiheit verloren“, dachte es. „Das kann nicht gut sein. Ich bin doch ein Reh. Und ein Reh muss frei sein. Ich liebe den Knaben und freue mich, bei ihm zu sein. Aber was ist, wenn er sein Gefallen an mir verliert? Dann bin ich nur noch ein gefangenes Reh. Und was wird dann?“

Die Ratlosigkeit des kleinen Rehs hielt lange an. Bis eines Tages etwas Überraschendes geschah. Das kleine Reh hatte nie bemerkt, dass das Seil ganz locker um seinen Hals hing. Eines Morgens wachte es auf und sah das Seil neben seinem Kopf liegen. Es war frei. „Ich kann gehen“, dachte es. „Ich kann zurück  in die Freiheit des Waldes.“

Aber es blieb. Und als der Knabe die Augen aufschlug, sprach das Reh zu ihm: „Ich könnte Dich jetzt verlassen.“ Der Knabe war erstaunt und sprach: “ Das hast du immer gekonnt. Denn das Seil hab ich dir nur umgelegt, damit die anderen Menschen sehen können, dass du ein zahmes Reh bist und dir nichts antun. Aber wenn du gehen möchtest, kannst du gehen.“

Von nun an war das kleine Reh mit seinem Knaben wieder glücklich. Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie und lieben einander noch heute.

Alexa Mohl, „Metaphern-Lernbuch“

(Anmerkung der Verfasserin, Das kleine Reh und der Knabe ist für eine Frau geschrieben, die Angst hatte, eine Liebesbeziehung einzugehen, weil sie befürchtete, darin die eigene Freiheit zu verlieren)

Meine Interpretation dazu? Wenn wir uns manchmal angebunden fühlen, sollten wir überprüfen, ob wir uns nicht selber angebunden haben…

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Schöne Gedanken – Liebe

11. April 2010

Wenn du geliebt werden willst, liebe.

si vis amari, ama.

Seneca

Ich wünsche Euch von Herzen einen LIEBE-vollen Sonntag…

Schöne Gedanken – mehr davon haben

9. April 2010

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte,
würde ich die gleichen Fehler machen.
Aber ein bisschen früher,
damit ich mehr davon habe.
🙂

Marlene Dietrich

Frühling – es grünt so grün…

8. April 2010

Das ist aus einem der ersten Musicals, die ich gesehen habe und ich liebe es noch immer, mit der zauberhaften Audrey Hephurn ist es meine Lieblingsversion… In der Freizeit haben wir mit dem Schulchor die Lieder nachgesungen, soviel Lebensfreude…

Alles was gut tut, tut gut…

6. April 2010

Für den einen mag das Lied kitschig oder oberflächig sein, einer mag Udo Jürgens vielleicht nicht, für mich ist das Lied ein herrlicher Ohrwurm, den ich letztens bei der Schlagerparty beim Nachtskifahren wieder einmal gehört habe; unglaublich fröhlich und LEICHT, ein  Gute-Laune-Song; und ein Lied, dass sich mit dem beschäftigt,was gut tut, kann ja sowieso nur gut sein:-) und die Textzeilen, die ich besonders mag, die hab ich hervorgehoben…

Alles, was gut tut


Okay ich werd‘ älter – doch klug werd‘ ich nie.
Ich brauch‘ keine Regeln – Ich hab‘ Phantasie!
Ich kann dir nicht sagen – was ist falsch – was verkehrt.
Das kriegst – du nur raus – wenn dich keiner belehrt!

Ich sah nie nach rückwärts – und selten voraus.
Und gab’s eine Dummheit – ließ ich sie nicht aus.
Bereut hab‘ ich gar nichts, denn ich war – all die Zeit
Kein Kind von — Traurigkeit!

Wenn ich dir meine Sünden beichte, wirst du blaß.
D’rum: wenn ich dir was raten kann, dann das:

Tu‘ alles, was gut tut – gut tut – gut tut.
Denn alles, was gut tut – tut gut – tut gut.
Schmeckt Wasser dir fad, trink‘ Wein,
Und willst du ein Bad, spring‘ rein,
Tu‘ alles, was gut tut – doch nie allein!

Warum denn verwirrt sein – von Klugscheißerei,
Warum denn beirrt sein – die Seele ist frei.
Und sagen die and’re: Das ist recht – das ist schlecht,
Dann sag‘ – vielen Dank, ich weiß selbst – was ich möcht‘!

Ich lass‘ mich nicht biegen – und nicht kommandier’n,
Vielleicht kann ich fliegen – man muß es probier’n!
Macht dich etwas glücklich, tauch‘ dein Herz – in Musik,
Genieß‘ den — Augenblick!

Man lebt entweder gar nicht, oder jetzt und hier.
D’rum: soll ich dir was raten, rat‘ ich dir:

Tu‘ alles, was gut tut – gut tut – gut tut.
Denn alles, was gut tut – tut gut – tut gut.
Wer immer nur fragt – hört nein,
Doch wer etwas wagt – hat Schwein!
Tu‘ alles, was gut tut – doch nie allein!

Vergiß, was and’re denken – frag‘ nicht, was sich gehört,
Genieß‘ dein Glück – und änd’re, was dich stört!!

Tu‘ alles, was gut tut – gut tut – gut tut.
Denn alles, was gut tut – tut gut – tut gut.
Tu‘ alles, was gut tut – gut tut – gut tut.
Denn alles, was gut tut – tut gut – tut gut.
Sag‘ was du willst – laut und klar,
Und liebe mit Haut – und Haar.
Tu‘ alles, was gut tut
Alles, was gut tut – mach‘ Träume wahr!

Schöne Gedanken – das universelle Gesetz des Zulassens

5. April 2010

Ich bin so, wie ich bin , und ich bin bereit,
auch alle anderen so sein zu lassen, wie sie sind.

Wenn Du bereit bist, andere so sein zu lassen, wie sie sind, selbst wenn sie dich nicht so sein lassen, wie du bist, dann bist du ein Zulassender. Erst wenn du verstehst, dass ein anderer nicht Teil deiner Erfahrung werden kann, solange du ihn nicht durch dein Denken (oder dadurch dass du deine Aufmerksamkeit auf ihn richtest) dazu einlädst, und dass Umstände nicht Teil deiner Erfahrung werden können, solange sie nicht durch dein Denken (oder dadurch, dass du dein Augenmerk drauf richtest) dazu einlädst, wirst du zulassen können.

The Law of Attraction, Esther und Jerry Hicks

Mmh *überleg*, ich bin wie ich bin, ja damit komm ich gut klar:-). Ich kann auch (fast) immer, die anderen sein lassen, wie sie sind. Ich war immer schon sehr tolerant, verständnisvoll, rücksichtsvoll, manchmal sogar auf Kosten meiner eigenen Wünsche… und ich bin auch immer wieder bereit zu persönlicher Veränderung. Was ich aber wirklich nicht leiden kann ist, wenn andere versuchen, MICH nicht sein zu lassen, wie ich bin!!! Bitte lasst mich die Dinge so tun, wie es zu mir passt, in meinem Tempo, auf meine Weise.

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Ich bin so, wie ich bin , und ich bin bereit,
auch alle anderen so sein zu lassen, wie sie sind.

Frohe Ostern :-)

4. April 2010

Für mich hat Ostern viel von Weihnachten… nicht nur wegen der Schoggi und auch nicht, wegen der Lawinenschüsse und dem Schneepflug, die mich um 5 Uhr das erste Mal geweckt haben…:-)

Ich wünsche Euch allen von Herzen frohe Ostern und alles Liebe

Schöne Gedanken – Gibt es ein Leben nach der Geburt?

2. April 2010

Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter. „Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?“ fragt der eine Zwilling. „Ja auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das was draußen kommen wird.“ antwortet der andere Zwilling.

„Ich glaube, das ist Blödsinn!“ sagt der erste. „Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?“ „So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?“

„So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz.“ „Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.“ „Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von ’nach der Geburt‘. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum.“

„Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen.“ „Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?“

„Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!“ „Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht.“ „Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt..

Gefunden in der Lola-Gruppe bei Xing


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Was brauchst DU…?

1. April 2010

…wenn du mal traurig bist; … wenn Du mal nicht weiter weisst; … wenn Dich jemand geärgert oder enttäuscht hat?

Also ICH brauche dann einfach

– Zuneigung, Zuwendung, Streicheleinheiten, eine Umarmung, ein wenig Bestätigung;

– dass ich auch mal traurig, ärgerlich, enttäuscht sein DARF,

– dass mir jemand ehrlich zuhört, wenn ich reden will und mich schweigen lässt, wenn nicht reden will,

– dass mir jemand das Gefühl gibt, dass es einmal wirklich um mich geht und es ihn oder sie wirklich interessiert, WIE es MIR geht…

(und das funktioniert bei mir live, per SMS, Mail und per Telefon);

… und DANN bin ich innerlich auch wieder fähig, auf Ratschläge zu hören (denn dann hab ich nicht mehr das Gefühl, sie fliegen mir um die Ohren oder er“schlagen“ mich), Dinge zu diskutieren und nach Lösungen und Erklärungen zu suchen…

…denn ich bleibe selten lange in so einer Stimmung und ich weiss auch in dunklen Momenten- ich schrieb es hier und andernorts schon häufig- dass es nach einer Zeit immer wieder aufwärts geht und die Sonne wieder scheint. Und dass auch das Negative seinen Sinn hat; daran glaube ich fest und das macht mich stark.

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Schöne Gedanken – Alltagsglück

30. März 2010

Alltagsglück

Ein Sonnenstrahl am Morgen,
ein Licht in dunkler Nacht,
ein Gruss von einem Freund,
ein Kind, dass herzlich lacht.

Ein sternenklarer Himmel,
ein Farbklecks an der Wand,
ein Blümchen in der Mauer,
ein Klee am Strassenrand.

Kein Geld kann es ersetzen,
kein Gold bringt es zurück,
wie wichtig ist im Leben,
des Alltags kleines Glück.

Norbert von Tiggelen
http://Phosphorkeule.mystorys.de

Habt einen schönen (All)tag voller kleiner und grosser Glücksmomente!

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Schöne Gedanken – die Welt anders sehen

28. März 2010

Wenn Du beginnst,
mit dem Herzen zu denken,
mit der Seele zu lieben,
und mit dem Geist zu fühlen,
wirst du die Welt anders sehen.

Autor unbekannt

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Schöne Gedanken – Wissen und Glauben

27. März 2010
Es ist selten,
daß ein Mensch weiß,
was er eigentlich glaubt.

Oswald Spengler

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Ich glaube an die Liebe, es gibt ganz viele weitere „Dinge“, von denen ich WEISS, dass ich an sie glaube und doch entdecke ich immer wieder neue Glaubenssätze an mir, von denen ich nichts weiss und andere, die nicht einmal „auf meinem eigenen Mist gewachsen sind“, sowie ich in aussergewöhnlichen Situationen auch mal merke, dass ich unter extremen Bedingungen gar nicht mehr an das glaube, was ich dachte, dass ich dran glaube… 🙂

So verwirrend das jetzt klingen mag, umso spannender ist es, sich mit seinen Glaubenssätzen zu beschäftigen!

Schöne Gedanken – Wolke

25. März 2010

Vergiss nicht,
jede Wolke,
so schwarz sie auch ist,
dem Himmel zugewandt
doch ihre Sonnenseite hat.

Autor unbekannt

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Schöne Gedanken – Lachen und Sonnenschein

24. März 2010

Was der Sonnenschein für die Blumen ist,
das sind lachende Gesichter für die Menschen.

Joseph Addison

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Blogparade – Schwach oder Stark

23. März 2010

Die liebe Gaba hat hier zur Blogparade aufgerufen, zu einem Thema, das ich selber auch sehr spannend finde.  Folgende Fragen gibt sie uns auf den Weg:

Kennst Du Deine Stärken und Schwächen?
Fühlst Du Dich stark?
…oder empfindest Du Dich als schwach?
Ist stark immer stark?
Bleibt schwach immer schwach?

Was findest Du besonders stark?
… und was ist für Dich schwach?
Wärst Du gern ein wenig stärker?
Was müsste geschehen, damit Du Dich stark empfindest?
Warst Du schon mal schwach?
Wie hast Du Dich dabei gefühlt?
 

Wie bin ich an dieses Thema herangegangen? Ich hab erst einmal eine Liste geschrieben mit all den Dingen, die ich selber als meine Schwächen und meine Stärken ansehe – die erspare ich Euch im Detail:-)

Was als Fazit dabei herauskam? Die Erkenntnis, dass ich mich niemals als schwachen Menschen angesehen habe, nicht einmal in meinen schwächsten Momenten; ich wusste und weiss immer, dass ich stark bin.

Natürlich hatte auch ich (und hab noch immer) schwache Momente, auch ich hab meine Ängste (die ich nicht als Schwäche ansehe, denn sie warnen mich davor, unüberlegt zu handeln) und meine Zweifel. Ich habe aber schon vieles geschafft, vieles überstanden, vieles gemeistert. Mein Lebensweg hat mich zu einem starken Menschen gemacht und genau diese Stärke ist manchmal auch meine Schwäche. Ich habe lange gebraucht, Hilfe anzunehmen; ich habe lange gebraucht, auch mal „nein“ zu sagen; ich hab eher immer gesagt: „ich kann das schon, das geht schon, ich komme allein klar“. Oft bin  ich zu selbstkritisch und neige dazu, meine eigenen Fähigkeiten nicht angemessen zu schätzen und anzuerkennen.

Und da bin ich bei meiner nächsten Erkenntnis zum Thema angelangt. Jede Schwäche ist auch eine Stärke und jede Stärke kann auch eine Schwäche sein:

Ich bin selbstkritisch. Was meinst Du? Ist das eine Schwäche oder eine Stärke? Wenn ich mich damit selber fertig mache und nur schlecht von mir denke und somit nichts auf die Reihe kriege- dann ist es sicher eine Schwäche. Wenn ich mich aber selber überprüfe, auch mal Fehler bei mir selber suche, statt immer bei den Anderen oder im Aussen, wenn ich erkenne, was ich kann und was nicht, was ich verbessern kann und dadurch auch ins Handeln komme, dann ist es eine ganz grosse Stärke.

Und so ging es mir mit meiner kompletten Liste:
Ich bin Harmonie-süchtig, dadurch bin ich auf der anderen Seite Harmonie-spendend. Negativ- Positiv.

Ich bin einfühlsam, das ist schön für  viele Menschen, es gibt aber auch die, denen das gar nicht recht ist, dass ich mich in sie einfühle. Positiv- negativ. (allerdings merk ich das meist und nehme darauf Rücksicht, deshalb hinkt dieses Beispiel vielleicht ein wenig).

Ich konnte (fast) jede angebliche Schwäche in eine Stärke umformulieren. Denn wie ich es schon so oft geschrieben habe, auf die Mischung kommt es an, auf die Dosierung, die Balance. Viele Eigenschaften und Fähigkeiten sind an sich neutral, was wir draus machen, wir wir mit ihnen umgehen, das macht sie erst zu einer Stärke oder einer Schwäche.

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