Archive for the ‘Buchtipps’ Category

Schöne Gedanken- fliehen oder befreien?

1. Juni 2010

Wenn wir versuchen,
einer schmerzlichen Situation zu entfliehen,
fliehen wir gleichzeitig vor den Dingen,
die es uns erlauben würden,
uns davon zu befreien.

Wenn wir uns unseren Ängsten stellen und auch die unangenehmen Dinge im Leben anpacken, dann haben wir die Fähigkeiten, mit ihnen umzugehen, also auf gehts…

Claudia Rainville, Metamedizin

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Hanni und Nanni

31. Mai 2010

Da les ich im Kinoheftchen, dass es eine Verfilmung von Hanni und Nanni gibt – den Büchern, die ich als Kind (und auch noch ein bisschen später:-) ) verschlungen habe, ich hatte alle 12 oder 15 Bände oder wieviele es damals gab… Zwischenzeitlich wollte ich dann auch mal auf so ein cooles Internat, aber zum Glück nicht nachhaltig:-). Ich habe die Bücher immer und immer wieder gelesen und konnte gar nicht genug davon bekommen.

Zitat aus dem Kinoheftchen:

„Die Abenteuer von Hanni und Nanni sind von der Engländerin und bekannten Autorin Enid Blyton( 1897-1968) geschrieben worden. Sie erschuf einen weltberühmten Jugendbuch-Klassiker, der gerade auch in der heutigen Zeit Werte vermittelt und Millionen begeistert. Generationen von jungen Mädchen haben mit Hanni und Nanni gelitten, heimlich Mitternachtspartys gefeiert, Mutproben verübt und wilde Streiche ausgeheckt. Denn hier geht es um das Leben, Zusammenhalt und echte Freundschaft.

Mit ihrem ersten Kinoausflug sind die Zwillinge, unterlegt von einem knackigen Soundtrack, im Hier und Jetzt angekommen: Hanni und Nanni reloaded. Das ist authentisch und bewahrt dabei den unvergleichlichen Charme der Büher und Hörspiele.

Mit Hanni und Nanni ist es- auch dank einer perfekt ausgesuchten Besetzung- gelungen, dem Internat Lindenhof neues Leben einzuhauchen und einen magischen Ort heraufzubeschwören. Einen Ort, wo Pferde auf dem Flur stehen, Mädchen auf Matratzen durch Treppenhäuser rasen und eine noch für die andere einsteht. Und das ganze ohne Zauberei und Spezialeffekte. Der perfekte Film für Mädchen, Frauen und alle, die einfach keine Lust darauf haben, erwachsen zu werden.“

Das klingt sehr ansteckend. Ich wusste gar nicht, dass das heute noch aktuell ist und bin ganz begeistert, dass es sogar verfilmt wurde, vielleicht schnapp ich mir ein paar Mädchen und schau mir den Film einfach mal an:-)

Hier gehts zum Trailer:

Lieb‘ ist nicht Liebe

30. Mai 2010

Lieb‘ ist nicht Liebe,
Die in der Zeiten Wechsel wechselvoll,
Unwandelbar nicht stets im Wandel bliebe.

Ein Zeichen ist sie fest und unverrückt,
Das unbewegt auf Sturm und Wellen schaut,
Der Stern, zu dem der irre Schiffer blickt,
Des Wert sich keinem Höhenmaß vertraut.

Kein Narr der Zeit ist Liebe! Ob gebrochen
Der Jugend Blüte fällt im Sensenschlag,
Die Liebe wankt mit Stunden nicht und Wochen,
Nein, dauert aus bis zu dem Jüngsten Tag!

Love Is Not Love
W. Shakespeare, Sonnet #116

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Schöne Gedanken – Begeisterung

23. April 2010

Begeisterung ist das Feuer in mir, es ist das freudige Gefühl, dass mich und andere mitreisst. Ich erfülle mich mit diesem wunderbaren Lebensgefühl zu meinem Wohl und zum Wohle anderer. Ich setze bei allem, was ich tue, alles ein, was ich habe. Bin ich begeisterungsfähig, kann ich alles schaffen; denn wohin ich meine Aufmerksamkeit richte, dorthin fliesst meine (Lebens)energie. Das gibt mir Kraft für meine neuesten Ideen.

Begeisterung ist die positive Lebensfrom, die ansteckend auf Deine Umgebung wirkt. Dieser Enthusiasmus ist  der fruchtbare Nährboden für Deine grossen Lebenserfolge, die echte, aufrichtige Leidenschaft für das Leben. Zeige Deinem Partner jeden Tag aufs neue, wie begeistert Du von ihm bist.
Sei von Deiner Arbeit begeistert. Und an den Tagen, da Dich Deine Arbeit nicht gerade berauscht, lege Dich noch mehr ins Zeug, um sie wieder zu mögen.

Begeisterung öffnet die Tür zu neuen Einfällen und macht Dir Mut für Deine aussergewöhnlichen Pläne. Sie ist das helle Licht, das Du für Deine schöpferische Kraft, für Deine Hoffnung brauchst.

Begeisterung ist das Blitzen in Deinen Augen, der Griff Deiner Hand und die unbändige Kraft zur Ausführung Deiner Ideen und Vorhaben. Geh mit Freude, voller Hingabe und Liebe an die Sache, für die Du bereit bist zu kämpfen. Alles, was Du mit Schwung und Leidenschaft anpackst, wird immer von Erfolg gekrönt sein. Finde Lebensziele, die Deiner individuellen Persönlichkeit entsprechen. Tue das Gewöhnliche mit ungewöhnlicher Begeisterung, und Du hast Erfolg. Erfolg ist das ganzheitliche Zusammenwirkungen aller Bereiche Deines Lebens.

„Heute ist mein bester Tag“ von Artur Lassen

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Schöne Gedanken – Zweifel und Vertrauen

31. März 2010

Zweifel sind eine weitere Form von Glaubenssätzen, die sich auf das Wünschen sehr negativ auswirken. Will man erfolgreich wünschen, ist es ganz wichtig, Zweifeln keine Nahrung zu geben, denn zweifeln ist nichts anderes, als an die Nicht-Erfüllung des eigenen Wunsches zu glauben.

Wer behauptet, nicht daran zu glauben,
glaubt in Wahrheit ebenso:
Er glaubt an das Gegenteil seines Wunsches.

Wir glauben immer irgendetwas. Und sei es nur, dass es nicht funktioniert. Seltsamerweise sind wir in unserem Zweifel oft besser und intensiver als in unserem Glauben an das erfolgreiche Wünschen. Mit Zweifeln stehen wir uns aber nur selbst im Weg. Mit dem Zweifel ruft man seine Wünsche, kaum dass sie ausgesandt wurden, wieder zurück. Oft wird parallel zum Wunsch gesagt oder gedacht: „Das funktioniert ja sowieso nicht.“ Aber auch dieser Gedanken  ist nichts anderes als ein ausgesprochener Wunsch.

Wenn man sich also entscheidet, sich zu beschränken, wird man genau diese Beschränkung erleben. Alles positive Denken hilft nicht, wenn wir tief in unserem Inneren ständig an Mangel und Begrenzungen denken. Denn der Zweifel ist eine tief verwurzelte Einstellung. Wer nicht an den Erfolg glaubt, kann keinen Erfolg haben.

Was macht man nun mit seinen Zweifeln? Wie schafft man es, nicht auf sie zu hören oder dran zu denken?

Am besten ist es, die Gedanken zuzulassen und nicht zu bewerten. Sie sind da, sie blubbern nach oben, werden kurz betrachtet-es sind ja nur Gedanken, denen wir KEINE weitere Kraft schenken – und werden unkommentiert wieder losgelassen und weitergeschickt.

Warum immer nur das Gute bezweifeln?
Warum nicht mal das Schlechte in Frage stellen?

aus Pierre Frankh, Erfolgreich wünschen

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Schöne Gedanken – Messer

2. März 2010

Unglücksfälle sind wie Messer-
entweder sie arbeiten für uns,
oder sie schneiden uns-
je nachdem, ob wir sie am Griff
oder an der Schneide anfassen.

James Russell Lowell

Ob Du jemanden mit einem Messer heilst oder verletzt, ist Deine eigene Entscheidung.

Gila von Delden , Nicht heulen, Husky

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Im Moment tu ich mir nur selber weh, mit Scheren und mit scharfen Kartonschachteln… autsch….es gibt so Phasen…;-)

Erfolgreiches Wünschen – an einem Beispiel

26. Februar 2010

Am Beispiel der erträumten Partnerschaft

„Das ist wohl der grösste Wunsch von uns Menschen: Jemanden zu finden, der mit uns durch dick und dünn geht, der uns versteht, bei dem wir uns geliebt und angenommen fühlen. Der Wunsch nach dem Partner ist wohl der, der den tiefgreifendsten Einfluss auf unser Leben hat.

Gerade beim Partnerwunsch ist es also wichtig, dass wir uns fragen: “ Was will ich wirklich?“ , d.h. welche Eigenschaften soll dieser Mensch haben. Drum prüfe, was Du wirklich wünschst, denn es wird in Erfüllung gehen.

Mindestens genauso wichtig ist es allerdings, nach der eigenen Motivation zu fragen:“ Warum will ich einen Partner, was soll er mir bringen?“ Meistens ist es so, dass das, was ich im Aussen zu erhalten wünsche, in Wahrheit in meinem Inneren fehlt.

Lautet mein Wunsch z.B.:“ Ich will jemanden, der mich bedingungslos liebt.“ so heisst das in Wahrheit: „ich werde nicht geliebt, ich bin nicht liebenswert, ich liebe mich selbst nicht.“ Viele suchen also nur deshalb nach einem Partner, der sie bedingungslos liebt, weil sie sich selbst nicht lieben.

Die eigentliche Ausgangsbasis für den Wunsch müsste jedoch lauten:“ Ich bin liebenswert, so wie ich bin. Ich akzeptiere all meine Mängel und Fehler und nehme mich genauso an, wie ich jetzt bin. Ich bin einzigartig und schön und komme meiner Liebe zu mir selbst jeden Tag näher. Durch meine Liebe zu mir selbst ziehe ich den Menschen an, der mich mit den gleichen Augen betrachtet wie ich mich. Ich bin offen und bereit, die Liebe zu mir selbst zuzulassen sowie die Liebe eines anderen Menschen. Ich gebe meinen Hindernissen und Blockaden keine weitere Kraft und die Liebe in mir kann frei fliessen. Ich bin offen und bereit, damit die Liebe in meinem Leben in Erscheinung tritt.“

Wenn ich mir einfach nur jemanden wünsche, der mich liebt, ohne jedoch mich selbst anzunehmen, würde ich die mir entgegengebrachte Liebe überhaupt nicht annehmen können. Erst durch die innere Bereitschaft kann ich all das zulassen, was ich brauche. Ich muss dann gar nicht mehr suchen, ich werde gefunden.“

aus „Erfolgreich wünschen“ von Pierre Frankh

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Schöne Gedanken – Ein Ausdruck bedingungsloser Liebe

22. Februar 2010

„Es ist ein Ausdruck bedingungsloser Liebe,
wenn man einem anderen das Recht gibt,
zu denken, was er will.“

Das Lola-Prinzip von Rene Egli

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100 Bücher

13. Februar 2010

Auch wenn mich in letzter Zeit bei Awards und Stöckchen zurückgehalten habe, dieses hier -bei Herrn Schonzeit und bei Lilie gefunden- das ist natürlich als Leseratte total meins. Erstellt wurde die Liste für die ZDF-Sendung ”Unsere Besten – Das große Lesen” von 2004.

Die gelesenen Bücher habe ich dabei fett dargestellt und wenn ich nur den Film gesehen habe, dann  in kursiv. Sollte beides zutreffen, fett UND kursiv.

01. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien
02. Die Bibel (nicht komplett, aber grosse Teile)
03. Die Säulen der Erde, Ken Follett

04. Das Parfum, Patrick Süskind
05. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry
06. Buddenbrooks, Thomas Mann
07. Der Medicus, Noah Gordon
08. Der Alchimist, Paulo Coelho
09. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling
10. Die Päpstin, Donna W. Cross
11. Tintenherz, Cornelia Funke
12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon
13. Das Geisterhaus, Isabel Allende
14. Der Vorleser, Bernhard Schlink
15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe
16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón
17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen
18. Der Name der Rose, Umberto Eco
19. Illuminati, Dan Brown
20. Effi Briest, Theodor Fontane
21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling
22. Der Zauberberg, Thomas Mann
23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell
24. Siddharta, Hermann Hesse
25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende
27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn
28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt
29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse
30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley
31. Deutschstunde, Siegfried Lenz
32. Die Glut, Sándor Márai
33. Homo faber, Max Frisch

34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
37. Owen Meany, John Irving
38. Sofies Welt, Jostein Gaarder
39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams
40. Die Wand, Marlen Haushofer
41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
43. Der Stechlin, Theodor Fontane
44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse
45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee
46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
47. Der Laden, Erwin Strittmatter
48. Die Blechtrommel, Günter Grass
49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
50. Der Schwarm, Frank Schätzing
51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks
52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling
53. Momo, Michael Ende
54. Jahrestage, Uwe Johnson
55. Traumfänger, Marlo Morgan
56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger
57. Sakrileg, Dan Brown
58. Krabat, Otfried Preußler

59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren
60. Wüstenblume, Waris Dirie
61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro
62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson
63. Mittsommermord, Henning Mankell
64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
65. Das Hotel New Hampshire, John Irving
66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi
67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse
68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher
69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling
70. Tagebuch, Anne Frank
71. Salz auf unserer Haut, Benoite Groult
72. Jauche und Levkojen, Christine Brückner
73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen
74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann
75. Was ich liebte, Siri Hustvedt
76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers
77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
79. Winnetou, Karl May
80. Désiree, Annemarie Selinko
81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving
83. Die Sturmhöhe, Emily Bronté
84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern

85. 1984, George Orwell
86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy
87. Paula, Isabel Allende
88. Solange zu da bist, Marc Levy
89. Es muss nicht immer Kaviar sein, J. M. Simmel
90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho
91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow
93. Schachnovelle, Stefan Zweig
94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi
96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojeweski
97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel
99. Jane Eyre, Charlotte Bronté
100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood

Fazit, ich bin wirklich ne Leseratte, 48 1/2 gelesene Bücher, 16 davon zusätzlich als Film gesehen und 7 nur als Film gesehen… wie wohl die Schweizer Liste aussehen würde:-)

Was können wir aus unserer Vergangenheit machen?

10. Februar 2010

Durch das Betrachten der Vergangenheit
verändern wir unsere Zukunft.

Wenn wir unser Leben betrachten, unsere Leistungen und unsere Karriere, unsere grössten Erfolge und Niederlagen, unsere Partnerschaften und Beziehungen, unseren Wohlstand oder unsere Existenznöte, dann sehen wir zum einen in den Spiegel unserer Überzeugungen, mit denen wir in der Vergangenheit all das haben entstehen lassen. Zum anderen erschaffen wir gleichzeitig bereits Neues- je nachdem, wie wir das Vergangene beurteilen und bewerten.

Diesen schöpferischen Prozess könnten wir natürlich bewusst einsetzen, indem wir Vergangenes neu abspielen lassen. Oder anders gesagt, indem wir es in Gedanken transformieren.

Wir könnten uns zum Bespiel ganz bewusst allein auf die Stärken der jeweiligen Situation zurückbesinnen: Was haben wir daraus gelernt? Wie stark sind wir daraus hervorgegangen? Zu welchen weiteren Schritten hat uns dies geleitet? Könnten wir heute dieses Leben führen, das wir heute führen, wenn damals alles anders verlaufen wäre? Würden wir heute diese Kraft oder dieses Durchhaltevermögen besitzen? (das sind tolle kraftvolle Fragen)

Durch die Krisen und die Dramen, die wir überwunden haben, wurden wir zu dieser wundervollen Person, die wir heute sind. Gerade die vergangenen Dramen oder Niederlagen haben uns oft die Augen geöffnet, haben uns wieder dorthin geführt, von wo wir mutig und tapfer neue Schritte gehen konnten. Ein Leben ohne Niederlagen gibt es nicht. Ein Leben ohne Probleme oder Schwierigkeiten gibt es nur in unserem Anspruchsdenken.

Das Leben stellt uns viele Hürden auf. Aber Hürden sind nichts Negatives, auch wenn wir dazu neigen, sie als solche zu betrachten. Hürden helfen uns, stärker und kraftvoller zu werden. Nur wer viele Probleme und Krisen in seinem Leben gelöst hat, kann sich relativ sicher und ruhig neuen Herausforderungen stellen und sie mit Leichtigkeit überwinden.

Vergangene Krisen stellen ein grosses Potenzial für uns dar.

Wir müssen sie nur richtig betrachten, damit wir nicht an alten Verletzungen hängenbleiben, sondern das Potenzial nutzen, das sich für uns daraus entwickelt hat.

Erst dann wandeln wir unsere eigene Geschichte, unsere Vergangenheit, in eine kleine Erfolgsstory. Und diese Geschichte ist nicht einmal gelogen, sie entspricht der Wahrheit. Wir haben es geschafft. Wir sind wundervoll, aussergewöhnlich, grossartig, sind immer wieder aufgestanden und haben uns vorwärtsbewegt. Wenn wir unser Leben auf diese Weise betrachten, erkennen wir, dass wir uns jedes Mal weiterentwickelt haben.

Welchen Nutzen wir aus dieser Erkenntnis ziehen, liegt ganz allein un unserer eigenen Entscheidungskraft.

Pierre Frankh, Das Gesetz der Resonanz

Schöne Gedanken- In Resonanz mit Deinen Wünschen

5. Februar 2010

Wenn Du Dich in Resonanz
mit Deinen wahren Wünschen befindest,
brauchst Du nicht zu kämpfen
oder übertrieben Kraft aufzuwenden.
Du bist getragen von Leichtigkeit und Glück.
Du bist geborgen in Deiner eigenen Fülle.
Genau das steht Dir zu.

Das Gesetz der Resonanz, Pierre Frankh

Schöne Gedanken- Flow

28. Januar 2010

In einer Aufgabe aufzugehen ist Glück, darin unterzugehen Unglück. Glück ist im Fluss sein und kein Vor-sich-hin-Dümpeln. Deshalb hat der amerikanische Psychologe Mihaly Csikszentmihalyi diese Art von Glück auch Flow genannt. Flow ist etwas anderes als „Fun“ oder „Kick“ – also nicht nur eine kurzzeitige, aufgeputschte Erregung, sondern ein optimales Zusammentreffen von Aufmerksamkeit, Motivation und Umgebung.

Wann bin ich im Flow? Wenn ich nicht darüber nachdenke. Wann bin ich raus? Wenn ich auf die Uhr gucke, um zu schauen, wie lange ich drin war.  Oder wie lange ich noch muss. Flow heisst nicht: “ Der Weg ist das Ziel“, sondern eher: „Verfolge Dein Ziel, als wenn Du keines hättest.“ Flow ist eine Mischung aus Zen-mässiger Achtsamkeit und sportlichem Ehrgeiz.

Manchen Erwachsene meinen, sie hätten sich als Kind nie gelangweilt. Ich hab da andere Erinnerungen. Wenn ich zu Hause die Spülmaschine ausräumen musste, hatte ich selten grosse Lust dazu. Aber dann hab ich mir das interessanter gemacht, indem ich das Besteck aus dem Korb mit links in die Luft geschmissen habe und mit rechts wieder auffing. Das hat zwar etwas länger gedauert, aber die Zeit ging schneller vorbei.

Für Flow ist nicht entscheidend, was ich tue, sondern wie ich es tue. Theoretisch kann man in jedem Beruf glücklich werden, praktisch ist es leichter, wenn er Gestaltungsmöglichkeiten hat und unseren Stärken entspricht.

Für Flow-Momente muss man sich mehr als einen Moment Zeit nehmen. Flow ist wie ein Kaminfeuer. Es ist nicht das Strohfeuer, sondern der ungeteilte Holzstamm, der nachhaltig Wärme spendet, der langsam glühende Scheit. Und man muss nicht ständig aufstehen und nachlegen, man kann einem Gedanken nachgehen und schauen, wohin er einen trägt.

Eckart von Hirschhausen, Glück kommt selten allein.

Liebeserklärungen an das Meer- „La Mer“

25. Januar 2010

Zu dieser wunderbaren nostalgischen Version in französisch, gibt es eine swingende und englische Variante von Robbie Wiliams und einen noch neueren deutschen Text von Herrn Hirschhausen in seinem Glücksbuch

La Mer

Mensch, Meer, gut siehst Du aus
Mensch, Meer, lang nicht gesehen
Du rauschst und berauschst
Mensch, Meer, sag, wer
Gibt Dir diese Kraft, ewig hin und her?

Mensch, Meer, Du hast keine Uhr
Gehst pünktlich und doch nach dem Mond
Du weisst schon alles, Meer, was lohnt
Mit Dir dikutier’n bei Deinem Horizont

Oje, Du schmeckst nach Salz
Hat wirklich nur Wind geheult?
Sehnst Du Dich still nach der Schweiz?
Hast Du Freiheit Dir so vorgestellt?

Mensch, Meer, wenn Du Dich traust
Komm mit, ich zeig Dir Berlin
Und dann werden Du und ich nie mehr
Allein um die Häuser ziehn.

Im Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen

24. Januar 2010

„Je mehr wir uns  in unserem neuen Selbstwertgefühl verankert haben, je mehr wir unsere inneren Räume geöffnet haben, umso stärker ist auch der Drang, uns ein einer neuen Weise wieder unserer Umwelt zuzuwenden. Der Selbstaufopferung wurden kräftig die Flügel beschnitten, damit wir wieder Luft zum Atmen hatten. Wir haben dabei vielleicht erkannt, dass die frühere Uneigennützigkeit nicht immer ganz ehrlich empfunden war. Unser Einsatz diente nicht nur den Notwenigkeiten, sondern wir benutzten ihn auch dazu, Anerkennung, Liebe und Respekt zu erwerben. Ein Deal, der uns oft zu viel gekostet hat. Selbsterkenntnis und inneres Wachstum sollten jedoch nicht zum Selbstzweck werden, und Fürsorge, Liebe und Harmonie sind natürliche Wesensteile von uns, die  auch jetzt noch gelebt sein wollen. Nur opfern wollen wir uns nicht! Es ist ein reifer Ausdruck unserers Selbst, das Gewonnene wieder teilen und mit anderen ausleben zu wollen.

Lernen Sie, um Unterstützung zu bitten, wenn Ihnen bestimmte Aufgaben, die sie für sinnvoll halten und die Ihnen Spass machen, dann aber doch wieder zu viel werden. In Zukunft gilt es klar zu unterscheiden, was das eigene Motiv für den Einsatz für andere ist. Steckt wirklich Liebe oder die Lust zu teilen dahinter, oder erwarten Sie eine Gegenleistung? Auch das muss kein Problem sein, nur sollten Sie sich zumindest selbst über ihre Ansprüche im Klaren sein. Oder nährt Sie die Dankbarkeit der anderen  noch so sehr, dass es sich dafür lohnt, Ihrer Gesundheit zu schaden? Gehen Sie Schuldgefühlen aus dem Weg, indem Sie anderen helfen?

Unsere Erfahrungen haben uns mehr als deutlich darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig es ist, eine gesunde Balance einzuhalten. Nur aus einem Überschuss heraus fliesst unsere Energie auf natürliche Art von innen nach aussen den anderen zu. Je mehr wir uns um uns selbst kümmern, umso besser ist es letztlich auch für die anderen.

Ich bin überzeugt, dass Liebe, Mitgefühl und Helfenwollen zu uns gehören. Sicherlich haben viele Frauen auch aus diesem Grund einen helfenden Beruf erwählt. Dabei ist das Motiv durchaus auch egoistisch: Es kann viel Freude machen und sehr befriedigend sein, andere Menschen bei tiefen Prozessen auf ihrem Weg zu unterstützen – sei es gesundheitlich oder auf ihrer inneren Reise zu sich selbst- und sich dabei auch selbst zu begegnen.

Andrea Kaffka, Die sieben Phasen der inneren Wandlung

Umgib Dich mit Menschen, die Dich motivieren!

22. Januar 2010

Umgib Dich mit Menschen, die an dich glauben, die von deiner Kraft überzeugt sind, die das wundervolle Talent in dir sehen, die das Potenzial in dir erkenen, die sich mit deinen Visionen verbinden und diese Visionen unterstützen können.


Warum solltest du bei Menschen bleiben, die dich in deinem Enthusiasmus bremsen und nicht an deine Kraft und deine Kreativität glauben? Wer oder was in dir sagt dir, dass du dies aushalten musst? Unser Leben sollte fliessend leicht und heiter sein, von positiver, kraftvoller Energie getragen, von einer Energie, die uns voranbringt, die uns hilft, grösser zu werden, damit wir über uns hinauswachsen und neue Schritte wagen können. Oft aber umgeben wir uns mit Menschen, die uns blockieren oder in unserer Entwicklung hemmen, weil uns dies bereits aus unserer Vergangenheit vertraut ist. (…)

Es gibt nur einen einzigen Menschen auf der ganzen Welt, der ihnen die Erlaubnis dazu erteilt und dieser Mensch bist DU. Nur DU lädst andere Menschen ein, nach Belieben in deinem Leben herumzufuhrwerken. Es ist immer DEINE Entscheidung, wie du künftig damit umgehst.

Umgib dich mit Menschen, die dir wohlgesonnen sind und die dir Anerkennung, Hochachtung und Würde schenken.

– Wenn du solche Menschen in deinem Leben noch nicht kennst, dann nutze dein gedankliches Resonanzfeld.
– Sei dir bewusst, dass es diese Menschen gibt, die dein volles Potenzial erkennen.
– Sei dir sicher, dass diese Menschen jetzt in dein Leben treten.
und vor allem erkenne dein eigenes Potenzial.
– Beginne, dich selbst zu achten und zu lieben und dich voller Anerkennung zu behandeln. Je zielgerichteter du dies tust, desto rascher wird sich dein Umfeld verändern.
Der grösste Turbo, um schnell in das gewünschte Resonanzfeld zu kommen, ist, andere in ihren Wünschen zu fördern. Je mehr man gibt, desto mehr bekommt man zurück. Da Gleiches immer Gleiches anzieht, wirst du rasch von Menschen umgeben sein, die deine innere Freigiebigkeit spiegeln und dich fördern wollen.

Das bedeutet natürlich nicht, dass du sofort deine Freunde  oder deine Familie aufgeben musst, damit sich deine Wünsche verwirklichen. Es bedeutet allerdings, dass du dich zusätzlich dorthin begeben solltest, wo sich deine Wünsche bereits für andere erfüllt haben.

Die Welt steht dir offen. Du musst die Tür nur einen Spaltbreit öffnen, damit die Energie zu dir fliessen kann. Den Rest macht das Resonanzfeld, wenn du offen und bereit bist.

Das Buch der Resonanz, Pierre Frankh

Berge tun gut…

20. Januar 2010

Hier ein weiterer Auszug aus dem Glücksbuch von Herrn Hirschhausen, den gerade ICH hier gut nachvollziehen kann:-)

„Massive Glücksmomente

Berge tun gut, zu allen Zeiten. (…) In meinem letzten Urlaub war ich zum ersten Mal länger als eine Woche am Stück „trekken“ in Nepal. Und den Anblick der Achttausender aus immerhin fast 4000 selbst erkletterten Metern Höhe werde ich nie mehr vergessen. Ich hab natürlich versucht, ein Foto von den Gipfeln zu machen. Und während ich durch den Sucher schaute, ertappte ich mich dabei, in Gedanken den Bergen zuzurufen:“Ey, ich bekomme euch nicht alle auf ein Bild, könnte ihr nicht ein bisschen zusammenrutschen?“ Aber die Berge bewegten sich nicht. Kein Stück. Und dafür liebe ich sie. Sie sind so erfrischend uneitel.

Gebirgszüge stehen zu ihren Falten. Ihnen ist es gleichgültig, ob ich sie fotografiere oder nicht. Sie fangen nicht hektisch an, sich mit ihrem Bergkamm schön zu machen, sobald ein Fotoapparat auf sie gerichtet ist. Sie denken in anderen Dimensionen. Beziehungsweise sie denken nicht- sie meditieren. Sie ruhen in sich. Sie sind sich selbst Fundament genug und sind vom Kleingläubigen so schnell nicht zu versetzen. Wolken kommen und gehen, können mal ihren Gipfel vernebeln, aber das ficht sie nicht an. Die Berge wissen, der nächste Wind, der nächste sonnige Tag, und die Welt sieht wieder anders aus. Das Grün der Wiesen ist vergänglich, die Kinder werden grösser, irgendwann erwachsen sein. (…) Und die Berge werden all das aussitzen, ihnen kann keiner was. Auch wenn m an den Berg rufen hört, wenn man genauer lauscht, raunt er uns noch etwas anderes zu. Nicht nur „Bezwing mich“, sondern die tiefere erdverbundene Botschaft der Gipfel lautet leise: „Wenn du dich zu ernst nimmst, machst du was falsch- und zwar massiv!“

…und ja, das ist meine Hand, die sich da spiegelt, während ich durch die Fensterscheibe des Panoramarestaurants auf 3057 m Höhe fotografiere; die Fernsicht an dem Tag war so grandios, dass man  ganz im Hintergrund  bis zum Matterhorn schauen konnte…einfasch faszinierend und wunderschön…

Schöne Gedanken – Lachen und Weinen

13. Januar 2010

Lachen und Weinen

Humor, so habe ich gedacht,
ist immer, wenn man trotzdem lacht.
Doch gibt es Zeiten dann und wann,
wo man partout nicht lachen kann.
Da hilft nur eins, so will mir scheinen:
Weinen.

Sonja Marlin, Märchenprinz und Gummibär

… und das ist manchmal so befreiend, dass man dann auch wieder ehrlich und von Herzen lachen kann…

Schritt für Schritt

11. Januar 2010

Hier noch ein toller Gedanke aus meinem neuen Lieblingsbuch „Das Gesetz der Resonanz“ von Pierre Frankh:

„Überfordere Dich nicht

Beginne Dein „neues “ Leben behutsam und mit liebevoller Geduld, damit du dich nicht selbst komplett überforderst. Gehe lieber Schritt für Schritt in die geplante Veränderung.
Beginne vor allem mit den Vorhaben, die dir leichtfallen, denn dadurch gewinnst du Mut zu grösseren Plänen. Verliere nie dein Ziel aus den Augen, aber fühle dich nicht verpflichtet, sie auf der Stelle anzugehen. Wenn du deine künftigen Vorhaben ständig in Gedanken lebendig hälst, musst du nichts erzwingen, sondern es werden sich auf spielerische Weise neue Möglichkeiten ergeben, Türen öffnen oder Menschen an deine Seite treten, die dir bei deinem Vorhaben behilflich sind.

Wenn wir in Resonanz mit unseren Wünschen stehen, werden wir zwar auch Entscheidungen treffen und neue Schritte wagen, aber es wird uns wesentlich leichter fallen. Wer jedoch glaubt, sofort  alles auf einmal ändern zu müssen, dem kann passieren, dass er sich überfordert, weil er mit seinen Wünschen noch gar nicht mitgewachsen ist und die transformierten Resonanzfelder nicht bewusst  aufrechterhalten kann.[…)

Gehen wir dagegen Schritt für Schritt vor, wachsen wir mit unseren Aufgaben. Wir entwickeln uns mit unseren in die Wege geleiteten Veränderungen selber weiter und erreichen oftmals schneller als geahnt Ergebnisse, die wir für unmöglich hielten. Vor allem aber sind wir glücklich. Wir sind auf dem Weg dorthin glücklich und wir sind auch am Ziel glücklich. Wir finden am Ziel immer wieder neue Vorhaben, weil wir uns weiterentwickelt haben wir für unseren weiteren Weg neue, spannende und grössere Visionen entdecken.

Wir sind ständig in Bewegung und werden es immer sein. Das einzig Sichere in unserem Leben ist die Veränderung. Aber wir können die Veränderungen in unserem Leben beeinflussen und lenken. Das ist wie beim Autofahren: Letztendlich bereitet das Fahren Freude, nicht nur das Erreichen eines Zieles. Anstonsten würden wir während der ganzen Fahrt leiden. Haben wir aber bereits Freude, wenn wir unterwegs sind, und fühlen wir uns sicher am Steuer unseres Lebens, können wir unser Leben bewusst in jede Richtung lenken, die wir uns wünschen.“

Schöne Gedanken – Humor

8. Januar 2010

Humor

Zuweilen kommt es schon mal vor,
dass Du wen triffst, der hat Humor,
der nicht nur dumme Witze reisst,
aus reiner Schadenfreude lacht,
nein, der Dich froh und heiter stimmt,
weil er sich selbst auf’s Korn gern nimmt.

Du spürst, hier ist ein Mensch, ein Clown,
dem kannst Du absolut vertrau’n,
denn wer in einer lock’ren Art
die eig’nen Schwächen offenbart,
der geht bestimmt – ich wette drum-
auch tolerant mit and’ren um.

Sonja Marlin, Märchenprinz und Gummibär

Unser Herz

7. Januar 2010

Ich lese gerade das Buch “ Das Gesetz der Resonnanz“ von Pierre Franckh. Und da hab ich etwas für mich ganz besonders Schönes und „Überzeugendes“ gefunden:

Wissenschaftliche Studien haben in vielen Tests folgendes herausgefunden und sind weltweit anerkannt:

„Das muss man sich vorstellen: Das Herz erzeugt ein Energiefeld, dass weitaus grösser ist, als das Energiefeld des Gehirn! (…) Es hat eine solche Stärke, dass es weit über den eigenen Körper hinausreicht. Man konnte nachweisen, dass es eine Verbindung zwischen Herz und Gehirn gibt, wobei das Herz dem Gehirn signalisiert, welche Hormone, Endorphine oder anderen Chemikalien es im Körper erzeugen soll.

Es ist also das Herz, das alle Informationen verteilt! Aber auf welche Weise „kommuniziert“ es mit dem Gehirn und den Organen? In weiteren Versuchsreihen fand man heraus, dass alle Informationen mittels Emotionen weitergegeben werden. In unseren Emotionen sind also sämtliche Informationen enthalten, durch die unser Herz das Gehirn und die Organe wissen lässt, was unser Körper zum jeweiligen Zeitpunkt braucht.  (Total beeindruckend, oder?)

Als man weiterforschte, entdeckte man, dass das elektrische und magnetische Feld, das vom Herzen ausgesandt wird, nicht nur durch unsere Emotionen aufgebaut wird, sondern seine Kraft durch eine weitere bedeutende Ursache erhält, und zwar durch unsere Überzeugungen, durch all die Dinge also, die wir tief in uns glauben und nach denen wir unser Leben ausrichten!

Unser Herz gilt als eine Art Vermittler, der alle unsere Überzeugungen und Emotionen in elektrische und magnetische Schwingungen und Wellen wandelt. Unser Überzeugungen stehen durch die elektrischen und magnetischen Wellen, die unser Herz aussendet, in Wechselwirkung mit der physischen Welt.

Warum ist das so wichtig für uns zu wissen? Ganz einfach, weil wir dadurch endlich verstehen, warum sich manche Wünsche so leicht erfüllen, während andere Wünsche noch nicht in unserem Leben manifestiert werden können, obwohl wir uns doch so viel Mühe geben und sie nach bestem Wissen und Gewissen visualisieren.

-Sagen wir uns beständig Affirmationen oder bauen wir Bilder vor unserem geistigen Auge auf, ohne von der Erfüllung unseres Wunsches gefühlsmässig überzeugt zu sein, sendt nur unser Gehirn seine elektromagnetischen Wellen aus, während unser eigentliches Gefühlszentrum – das Herz- unser wirkliche  Überzeugung, meistens unsere Zweifel und Ängste, mit 5000-fach grösserer Stärke in  die Welt sendet. Die Konsequenz liegt klar auf der Hand: Es kann sich nur das wirklich in unserem Leben erfüllen, woran wir aus tiefstem Herzen glauben.

Stärken wir unsere Überzeugungen mit der Kraft der Emotionen, ist die ausgesandte Energie ungleich grösser. Sind wir aber traurig, deprimiert oder befinden uns gerade in einem energetischen Loch, können wir uns wünschen, was wir möchten: Die ausgesandte Kraft der eher tristen Emotionen, die über die Herzregion ausgesendet werden, wird immer wesentlich stärker sein als der Wunsch, den wir von unserem Verstand aus senden.

Deswegen ist das Wichtigste beim Wünschen:

Was immer Du Dir wünschst, bring es von der Verstandesebene in die Herzregion.
-Sollen unsere Wünsche in Erfüllung gehen, müssen wir stets von der Verwirklichung unserer Wünsche überzeugt sein.
-Sollen unsere Wünsche in Erfüllung gehen, sollten wir uns immer zuerst in eine glückliche Stimmung bringen.

In unserer Welt kann sich nur das verwirklichen, woran wir aus tiefstem Herzen glauben. Das gilt vor allem im Hinblick darauf, was wir von uns selbst glauben. Die Meinung, die wir über uns selbst haben, bestimmt unser Erleben. Dies bedeutet natürlich auch, dass wir erst dann die Kraft und Macht besitzen, Dinge zu entwickeln, wenn wir verstehen lernen, dass alle Kraft und alle Macht uas unserem Inneren entspringt und nicht von aussen auf uns zukommt. Die äussere Welt spiegelt also stets unser innres Bewusstsein wider.“

Mit dem Herzen können wir die Welt verändern.“

Männliche und weibliche Energie

15. Dezember 2009

„Reagieren wir nicht seit Urzeiten auf diese Ursprungsenergie, die jeder von uns hat? Ist es nicht so, dass Menschen, die „männlich“ oder „weiblich“ auf uns wirken,(was auch immer das für uns sei), eine starke Ausstrahlung auf uns haben. Wenn Sie ein Mann sind, kann eine strahlende Frau, ob beim Einkaufen oder vor Ihnen am Bankschalter, Sie tagelang inspirieren. Umgekehrt lassen sich Frauen tagelang von der Energie eines „männlichen“ Mannes tragen, den sie z.B. im Kino erlebt haben. Denken Sie nur an Filme wie „Vom Winde verweht“ oder „Jenseits von Afrika“. Wir Menschen leben in diesen Polaritäten und lieben es, wenn die Grundenergie zwischen uns hin und herströmt.
Geniessen Sie es, wenn diese Energie Ihnen begegnet, atmen Sie sie ein, lassen Sie sie auch ohne zielgerichtete Gedanken durch Ihren ganzen Körper strömen und erfreuen Sie sich daran. Es ist ein Geschenk ihrer Lebendigkeit.

[…] Als Frau werden Sie wissen, wie es ist weibliche Kleidung zu tragen, die Ihre feminine Essenz und Stärke betont, in der Sie sich fühlen wie eine Königin, würdevoll und doch verführerisch (das kann auch ein Hosenanzug sein). Leben Sie ihre weibliche Energie: strahlend, frisch, lebendig, bewegt und vor allem entspannt. Männer werden sie anziehend finden auch ohne die plumpe vermeintliche Sexyness mit dem kurzen Röckchen. Geniessen Sie die Göttin in Ihnen, die mit Heiterkeit und Grazie ihren Impulsen folgt und das Leben geniesst.

Als Mann aktivieren Sie alles, was Sie sich männlich, kraftvoll, stark, unabhängig fühlen lässt, jenseits von peinlicher Macho-Allüre und Goldkettchen. Es geht eher um deutliche Präsenz, Furchtlosigkeit, den Helden in Ihnen, der bereit ist alles zu wagen. Lassen Sie sich mutig auf das Leben ein, riskieren Sie etwas und geniessen Sie Ihre Kraft und Bestimmtheit.

Wenn Sie jetzt das Gefühl haben, „das kann ich nicht- ich weiss nicht mehr wie das geht, habe keine Lust drauf und keine Kraft dafür“, dann wird es für Sie höchste Zeit, Ihr Leben wieder so zu entspannen und mit Leichtigkeit auszustatten, dass das wieder möglich wird, übrigens unabhängig von Ihrem Alter.“

Martina Schmid-Tanger in „Charisma-Coaching, Von der Ausstrahlungskraft zur Anziehungskraft“

Schöne Gedanken – Musik und Gänsehaut

27. November 2009

„Warum kann Musik uns so glücklich oder traurig  machen, uns tiefer berühren, als es Worte je könnten? Das Hören ist der erste Sinn, den wir bereits im Mutterbauch nutzen, und es ist der letzte, der sich ausklingt, wenn der Klang der Welt endgültig verklingt.

Musik geht erst unter die Haut der Mutter und sobald man raus ist aus ihrem Bauch, unter unsere eigene. So fühlt es sich zumindest an. Denn sie nimmt den direkten Weg in die Zentren der Emotion ohne den Umweg über den Verstand. Und wenn beides zusammenkommt, Emotion und Verstand, dann wirkt Musik sogar auf der Haut, es prickelt und plötzlich ist sie da- die „Gänsehaut“.

Gänsehautmomente sind gleichzeitig tiefe Glücksmomente. Aber warum sträuben sich unsere letzten Fellreste, wenn wir Musik hören? Wird die Affenmutter von ihrem Kind getrennt, stösst sie Trennungsrufe aus, die beim Affenkind eine Gänsehaut erzeugen, als Ersatz für mütterliche Wärme. Ähnlich bei uns: Die Urmenschen könnten auf Distanz mit melodischen Lauten, aus denen sich später Gesang und Musik entwickelten, bei den anderen Gänsehaut, also wärmende Nähe, hervorgerufen haben. Sie nahmen sich sozusagen akustisch in den Arm. Womöglich haben wir Musikinstrumente, um dieses wärmende Wohlgefühl zu „instrumentalisieren“ – denn durch das gemeinsame Spielen und Hören von Musik vertreiben wir Gefühle der Einsamkeit, Trauer und Isolation. […] Ein Musikinstrument zu lernen, ist eins der sichersten Glücksrezepte fürs Leben überhaupt.“

Dr. med. Eckart von Hirschhausen, Glück kommt selten allein…

und hier meine „akustische Umarmung“:

Neue Wege…

27. Oktober 2009

„Neue Wege findet man nicht dadurch, dass einem gesagt wird, wo’s langgeht, sondern dadurch, dass man in einer liebe-und vertrauensvollen Umgebung Neues riskiert und zu entdecken wagt. Immer wieder haben mir andere Menschen gesagt, wie ich sein sollte (so wie sie natürlich), und oft hat man mir den Vorwurf gemacht, stur zu sein.

Nachdem ich einmal damit angefangen hatte, mich selbst zu lieben und mir selbst zu vertrauen, konnte ich bereitwillig auf neue Möglichkeiten eingehen, wenn mir diese mit Liebe und Verständnis gezeigt wurden. Dies gab mir die Möglichkeit, mein eigenes Tempo und meine Richtung zu finden. Das Wichtigste dabei war die Entdeckung der kleinen Schritte. Ich lernte, dass ich es nicht eilig haben durfte und dass es keine Abkürzungen gab.

Mit neuen Augen zu schauen und neue Möglichkeiten zu entdecken heisst nicht, alles hinter sich zu lassen, was in der Vergangenheit vertraut und angenehm war. Es bedeutet vielmehr, ab und zu Zwischenbilanz zu ziehen. Damit meine ich zu sortieren, was mir bisher geholfen hat, um es beizubehalten; all das, was nicht mehr hilfreich ist, loszulassen und schliesslich Neues hinzuzufügen, soweit ich es noch benötige.

Das Neue kann seinen Platz leichter finden, wenn wir uns darauf einstellen, dass wir erst einmal durch eine Phase von Chaos und Verwirrung hindurchmüssen. Vielen von uns haben sich neue Türen dadurch geöffnet, das wir ohne Warnung in eine traumatische Situation gebracht wurden, die uns gezwungen hat, uns anders als bisher zu verhalten. Für manche Menschen ist das der einzige Anlass für Veränderungen.

Vielleicht müssen wir nicht erst auf Katastrophen in unserem Leben warten. Eine Alternative wäre, uns und unsere vielen Gesichter ganz bewusst mit neuen Augen zu betrachten. Möglicherweise können wir uns verschiedenen Gesichter dazu nutzen, jene noch in uns schlummernden Teile zu unterstützen und ihnen Entfaltungsmöglichkeiten zu geben, sodass sie wachsen und sich verwandeln können.“

Aus „Meine vielen Gesichter“ von Virginia Satir

türen öffnen

Buchtipp- Ich hab Dich im Gefühl

16. Oktober 2009

Die liebste Dori hat mich neulich nach einem Buchtipp gefragt, hier ist er… Gerade am Strand in weniger als 2 Tagen hab ich das neue Buch von Cecelia Ahern verschlungen „Ich hab Dich im Gefühl“

Nach einem schlimmen Unfall braucht Joyce eine Bluttransfusion und überlebt nur knapp. Danach ist für Joyce nichts mehr in ihrem Leben wie es bisher war. Danach ist für Joyce nichts mehr in ihrem Leben wie es bisher war. Sie zieht bei ihrem Vater ein und viele merkwürdige Dinge geschehen, die sie sich nicht erklären kann. Joyce erinnert sich an Dinge, die sie nie erlebt hat und spricht Sprachen, die sie nie zuvor gelernt hat. Ihre Freundinnen und ihr Vater halten sie für etwas verrückt, da Joyce neuerdings auch über Kunst und Architektur Bescheid weiß, ohne sich je damit befasst zu haben.

Immer wieder trifft sie zufällig und an den verschiedensten Orten auf einen Mann, der ihr Herz zum Rasen bringt und der ihr seltsam vertraut erscheint, auch wenn sie weder seinen Namen kennt, noch weiß, wo er herkommt.

Auf ihrer Suche kommt sie ihrem Vater noch näher, trifft auf die unterschiedlichsten Menschen und beginnt zu begreifen, dass es Dinge auf der Welt gibt, die sich dem Menschen nicht unbedingt logisch erschließen, aber wundervolle Möglichkeiten bieten und das Glück zum Greifen nah bringen.

Jede einzelne Zeile, jedes einzelne Wort, ist Genuss und Berührung pur. Mal humorvoll, mal lustig, mal traurig und zornig, mal nachdenklich. Eine wunderbar gefühlvolle Geschichte mit einem Hauch Melancholie von Cecelia Ahern in deren ureigenem Stil geschrieben. Ein herrlich berührendes Leseerlebnis.

Und ich glaube fest daran, dass wir manchmal- ganz manchmal im Leben das Glück haben, für so eine besondere Verbindung keine Bluttransfusion zu brauchen…

Ich_hab_dich_im_Gefuehl

Entscheidungen…

13. Oktober 2009

Ich habe ein interessantes Buch gelesen, „Die Schatzkammer des Erfolgs“ von Richard Bandler und John La Valle – Ein Trainingsbuch über Verkäufer & Manager. In einem Kapitel  geht es um Entscheidungen. Richard Bandler wird von einem Geschäftsmann gefragt, ob er ihm bei einer Entscheidung helfen könne, er stände vor einer grösseren Entscheidung.

Die Frage lautete, ob er ihm bei einer Entscheidung helfen könne und nicht ob er ihm helfen könne, sich zu entscheiden, was ein feiner, aber entscheidender Unterschied ist. Richard Bandler erkennt daran, dass der Geschäftsmann sich längst entschieden hat und nun Hilfe braucht, die Entscheidung durchzuführen. Und es bestätigt sich dann auch im weiteren Gespräch, dass er die Umsetzung der Entscheidung von Tag zu Tag aufschiebt, seit Wochen und Monaten.

Irgendwie hat da was „Click“ bei mir gemacht. Viele Menschen haben  Schwierigkeiten mit der Entscheidungsfindung. Wenn ich mir das jetzt so durch den Kopf gehen lasse, hapert es jedoch mindestens genauso häufig daran, Entscheidungen in die Tat umzusetzen. Interessanter Gedankenanstoss, die nächste Frage ist natürlich, WARUM es manchmal so schwierig ist, das durchzuführen, was innerlich längst entschieden ist. Oder vielleicht ist das „warum“ auch nicht so wichtig, sondern wie dieser diesen Teufelskreis des Aufschiebens unterbrochen werden kann…

weggabelung

Schöne Gedanken – Segelschiffe

13. September 2009

Segelschiffe

Sie haben das mächtige Meer unterm Bauch
und über sich Wolken und Sterne.
Sie lassen sich fahren vom himmlischen Hauch
mit Herrenblick in die Ferne.

Sie schaukeln kokett in des Schicksals Hand
wie trunkene Schmetterlinge.
Aber sie tragen von Land zu Land
fürsorglich wertvolle Dinge.

Wie das im Winde liegt und sich wiegt,
tauweb überspannt durch die Wogen,
da ist eine Kunst, die friedlich siegt
und ihr Fleiss ist nicht verlogen.

Es rauscht wie Freiheit. Es riecht wie Welt-
Natur gewordene Planken
sind Segelschiffe. – Ihr Anblick erhellt
und weitet unsre Gedanken.

Joachim Ringelnatz (der einen grossen Teil seines Lebens Seemann war) aus seinem Buch „Bist du schon auf der Sonne gewesen?“ , dass ich von einem treuen Blogleser geschenkt bekommen habe. Lieber Herr S. aus B., herzlichen Dank, ich habe mich sehr darüber gefreut. Ihre Andrea

segelschiff1

und irgendwie passt doch der unvergessliche Hans Albers dazu, oder nicht?

4 Ausgangspunkte für Erfolg im Team

9. September 2009

Hier ein weiterer interessanter Auszug aus „Teamlife“ von Ralph Kruger

„Hier sind die 4 Ausgangspunkte zum Teamlife-Erfolg:

1. Erwartungen klären
2. Spielregeln erstellen
3. Sinnfrage definieren
4. Kleine Schritte tun

Diese 4 Ausgangspunkte können auf jedes Team, auf jede Gruppe von Menschen, die beruflich oder privat etwas zusammen erreichen wollen, und auf jede Einzelperson angewendet werden. Auch in einer Liebesbeziehung müssen die Partner gegenseitig ihre Erwartungen vom anderen und von der Beziehung klären. Dann setzen sie gewisse Spielregeln untereinander fest. Sie müssen auch die Sinnfrage der Beziehung beantworten können, um dann gemeinsam die erforderlichen kleinen Schritte zur erfolgreichen Beziehung zu gehen.

Angenommen, jemand nimmt sich vor, Teil eines winning teams zu werden. Weshalb? Was ist die Motivation dazu? Es geht immer darum, einen Grund zu finden, um etwas zu tun. Wird dieser nicht gefunden, ist keine Motivation vorhanden, entsprechend Notwendiges zu tun. Bevor jemand etwas tut, sollte sie oder er sich klar darüber werden, weshalb sie es tun wollen. Kein Grund, keine Chance.

Weshalb wollen zwei Menschen heiraten? In den meisten Fällen, um eine Familie zu gründen. Doch egal, welcher Art der Grund ist, die Hauptsache ist, dass einer vorhanden ist. Sind sich Partner oder Teammitglieder über die Motive einig, müssen sie damit anfangen, die kleinen Schritte zu tun, die zum Erreichen ihrer gemeinsamen Ziele notwendig sein. Dasselbe gilt in einem Betrieb. Auch Vorgesetzte sollten, zusammen mit ihrer Belegschaft, Erwartungen klären, Spielregeln festsetzen, die Sinnfrage besprechen und die kleinen Schritte zur Umsetzung festlegen.“ 

Familie

Ziel und Sinn… Ziel vor Sinn…

11. August 2009

Auszug aus „Teamlife“ von Ralph Krueger (hier schonmal zitiert)

In den Neunzigerjahren versagte diese [Eishockey]Nationalmannschaft in wichtigen, grossen Spielen oft. Sobald es, auch materiell, um etwas ging, wirkte die Mannschaft wie gelähmt. […] In kritischen Momenten dominierte ihre Angst ihre Aktionen. Blockierte die eigene Angst ihre Möglichkeiten, Chancen herauszuspielen und zu nutzen. Diese mentale Schwäche musste ich innerhalb von zehn Monaten beheben. Doch wo genau lag das Problem?

Die Spieler brauchten eine neue Zieldefinition. Ihr Ziel hiess bis dazumal: Gewinnen. Ihr Fokus war auf Populärwerden und Geldverdienen gerichtet. Dieser Fokus musste auf ihrer Festplatte umprogrammiert werden. Die neue Definition von Ziel war ausgezeichnete, hervorragende Ausführung im Moment. Das bedeutet: Wo immer sich die Spieler befinden, auf dem Eis beim Trainin, im Hotel beim Essen, an Orten der Freizeit, sollen sie, in jedem Moment, ihr Bestes geben. Und erst der Sinn der ganzen Sache ist es zu gewinnen. Auf dem Weg zum Erfolg liegt darin vielleicht der wichtigste Punkt des Tuns: den Unterschied zwischen Ziel und Sinn zu verstehen.

Steht ein Lehrling kurz vor seinem Abschluss oder eine Nationalmannschaft kurz vor einem Weltmeistertitel, können Ziel und Sinn zwischen Abschluss oder Durchfallen, zwischen Weltmeisterschaft oder Rang zwei entscheiden. WEnn eine Mannschaft fünf Minuten vor Ende des Spiels mit einem Tor Unterschied führt und dann beginnt, das Ziel, also die Asuführung, mit dem Sinn, nämlich dem Siegen, zu vertauschen, besteht die Gefahr, dass Ängste aufkommen, die zu einer Niederlage führen können. Beim Lehrling besteht die gleiche Gefahr. Bereitet er sich nicht optimal vor, hat er im Voraus nicht alles getan, um beid er Prüfung gut abzuschneiden, wird er im entscheidenden Moment auch unsicher werden und seinen Abschluss vielleicht vermasseln.

Viele Firmen setzen Ziele in Zahlen um. Viele Einzelpersonen tun dasselbe. Nimmt man eine Fixierung auf Zahlen in seine Ausführung hinein, ist es schwierig, sich 100%ig auf die momentane Aufgabe zu konzentrieren. Im Moment der Krise werden gerade diese Zahlen Ängste verursachen, die dann die ganze Ausführung blockieren können. Zahlen und materielle Werte haben sicher ihren Platz, wenn man Zukunftsbilder erzeugt. Das Ziel muss aber die hervorragende Ausführung im Moment sein.[…]

Den Weg, den man geht, hat man so gut zu gehen, wie man ihn nur gehen kann. Und genau darum dreht es sich. Wenn wir uns auf einem Weg befinden, müssen wir uns auf diesen konzentieren, ist das Begehen dieses Weges das Ziel. Dabei gibt es keine Abkürzungen. Der Weg verlangt, Schritt um Schritt begangen zu werden.

Macht man aus dem Ziel einen Sinn, werden auch materielle Erfolge erzielt. Oft schneller als umgekehrt. Doch diese materiellen Erfolge sind mist nicht von Dauer und machen einen nicht richtig glücklich, weil ihre Basis nicht tief in einem fundiert ist.

Die gedankliche Stukturierung von Ziel und Sinn bringt nicht immer die perfekten Resultate, doch sie setzen einen Rahmen, in welchem Erfolg möglich ist.

sinnziel

Schöne Gedanken – das Wesentliche

23. Juli 2009

„An einem Seeufer sitzt ein Mann und versucht, mit seinen Händen Fische zu fangen. Ein Wanderer kommt vorbei. Er klopft dem Fischer auf den Rücken und sagt: “ He, guter Mann, komm ich zeige Dir, wie man ein Netz knüpft. Damit kannst Du viel schneller und mehr Fische fangen, als von Hand.“ Der Fischer ist so auf den See konzentriert, dass er kaum richtig zugehört hat. Ohne aufzublicken antwortet er dem Wanderer:“ Keine Zeit, ich muss jetzt Fische fangen.“

Das tönt zwar trivial, aber es ist tägliche Realität. Wieviele Menschen befinden sich in genau dieser Situation? Keine Zeit für das Wesentliche, ich muss mich auf das Unwesentliche konzentrieren. “

Rene Egli, Das Lola-Prinzip 

Mir fiel spontan die Redewendung dazu ein, „ich seh den Wald vor lauter Bäumen nicht“. Manchmal sind wir so im Alltag gefangen und so beschäftigt, dass wir eben den  Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Dann kann es helfen, das Tempo verringern, statt zu erhöhen; innezuhalten und mal einen Schritt zurückzugehen, die Situation „von aussen“ zu  betrachten…

bäume

Schöne Gedanken – Bist Du ein Pinguin? :-)

29. Juni 2009

Die Pinguin-Geschichte

Diese Geschichte ist mir tatsächlich genau so passiert. Vor Jahren wurde ich als Moderator auf einem Kreuzfahrtschiff engagiert. Da denkt jeder: ”Tolle Sache.” Das dachte ich auch, bis ich auf das Schiff kam. Dort merkte ich leider schnell: Ich war, was das Publikum betraf, auf dem falschen Dampfer. Die Gäste hatten sicher einen Sinn für Humor. Ich habe ihn nur in den zwei Wochen nicht gefunden. Aber noch schlimmer: Seekrankheit kennt keinen Respekt vor der Approbation. Kurz gesagt – ich war auf der Kreuzfahrt kreuzunglücklich.
Endlich, nach drei Tagen auf See, fester norwegischer Boden. Ich ging in den Zoo. Oder besser gesagt: Ich wankte. Im Zoo sah ich einen Pinguin auf seinem Felsen stehen. Ich dachte: ”Du hast es ja auch nicht besser als ich. Immerzu Smoking? Wo ist eigentlich deine Taille? Die Flügel zu klein. Du kannst nicht fliegen. Und vor allem: Hat der Schöpfer bei dir die Knie vergessen?” Mein Urteil stand fest: Fehlkonstruktion.
Dann ging ich eine kleine Treppe hinunter und sah durch eine Glasscheibe in das Schwimmbecken der Pinguine. Und da sprang “mein” Pinguin ins Wasser, schwamm dicht vor mein Gesicht, schaute mich an, und ich spürte, jetzt hatte er Mitleid mit mir. Er war in seinem Element. Boh ey. Ohne Worte.
Ich habe es nachgelesen: Ein Pinguin ist zehnmal windschnittiger als ein Porsche! Mit der Energie aus einem Liter Benzin käme er über 2500km weit! Pinguine sind hervorragend geeignet, zu schwimmen, zu jagen, zu spielen – und im Wasser viel Spaß zu haben. Sie sind besser als alles, was Menschen jemals gebaut haben. Und ich dachte: Fehlkonstruktion!
Der Pinguin erinnert mich an zwei Dinge: erstens, wie schnell ich Urteile fälle, nachdem ich jemand in nur einer Situation gesehen habe, und wie ich damit komplett daneben liegen kann. Und zweitens: wie wichtig das Umfeld ist, damit das, was man gut kann, überhaupt zum Tragen kommt, zum Vorschein und zum Strahlen.
Menschen haben die Tendenz, sich an allem festzubeißen, was sie nicht können, was ihnen Angst macht. Das kann man machen, aber es ist nicht sinnvoll. Wir alle haben unsere Stärken und unsere Schwächen. Viele unternehmen große Anstrengungen, um ihre Macken auszubügeln. “Verbessert” man seine Schwächen, wird man eventuell mittelmäßig. Stärkt man hingegen seine Stärken, wird man einzigartig. Wenn wir immer wieder denken: “Ich wäre gerne so wie die anderen”, kleiner Tipp: “Andere gibt es schon genug!” Viel sinnvoller, als sich mit Gewalt an die Umgebung anzupassen, ist, das Umfeld zu wechseln.
Menschen ändern sich nur selten komplett und von Grund auf. Salopp formuliert: Wer als Pinguin geboren wurde, wird auch nach sieben Jahren Therapie und Selbsterfahrung in diesem Leben keine Giraffe werden. Sich für die Suche nach den eigenen Stärken um Hilfe zu bemühen, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Intelligenz. Ein guter Therapeut wird wie ein guter Freund oder eine gute Freundin nicht lange fragen: Warum hättest du gerne so einen langen Hals? Sondern: Was willst du? Was macht dir Freude? Wann geht dein Herz auf? Wann haben andere mit dir Freude? Was ist dein Beitrag? Wofür brennst du, ohne auszubrennen?
Und wenn du merkst, du bist ein Pinguin, schau dich um, wo du bist. Wenn du feststellst, dass du dich schon länger in der Wüste aufhältst, liegt es nicht nur an dir, wenn es nicht “flutsch”. Alles, was es braucht, sind kleine Schritte in die Richtung deines Elements. Finde dein Wasser. Und dann heißt es: Spring ins Kalte! Und Schwimm! Und du weißt, wie es ist, in deinem Element zu sein.

Eckart von Hirschhausen

und wer sich diese wunderschöne Geschichte lieber vorlesen lassen möchte, gerne hier: