Schöne Gedanken – Zweifel und Vertrauen

Zweifel sind eine weitere Form von Glaubenssätzen, die sich auf das Wünschen sehr negativ auswirken. Will man erfolgreich wünschen, ist es ganz wichtig, Zweifeln keine Nahrung zu geben, denn zweifeln ist nichts anderes, als an die Nicht-Erfüllung des eigenen Wunsches zu glauben.

Wer behauptet, nicht daran zu glauben,
glaubt in Wahrheit ebenso:
Er glaubt an das Gegenteil seines Wunsches.

Wir glauben immer irgendetwas. Und sei es nur, dass es nicht funktioniert. Seltsamerweise sind wir in unserem Zweifel oft besser und intensiver als in unserem Glauben an das erfolgreiche Wünschen. Mit Zweifeln stehen wir uns aber nur selbst im Weg. Mit dem Zweifel ruft man seine Wünsche, kaum dass sie ausgesandt wurden, wieder zurück. Oft wird parallel zum Wunsch gesagt oder gedacht: „Das funktioniert ja sowieso nicht.“ Aber auch dieser Gedanken  ist nichts anderes als ein ausgesprochener Wunsch.

Wenn man sich also entscheidet, sich zu beschränken, wird man genau diese Beschränkung erleben. Alles positive Denken hilft nicht, wenn wir tief in unserem Inneren ständig an Mangel und Begrenzungen denken. Denn der Zweifel ist eine tief verwurzelte Einstellung. Wer nicht an den Erfolg glaubt, kann keinen Erfolg haben.

Was macht man nun mit seinen Zweifeln? Wie schafft man es, nicht auf sie zu hören oder dran zu denken?

Am besten ist es, die Gedanken zuzulassen und nicht zu bewerten. Sie sind da, sie blubbern nach oben, werden kurz betrachtet-es sind ja nur Gedanken, denen wir KEINE weitere Kraft schenken – und werden unkommentiert wieder losgelassen und weitergeschickt.

Warum immer nur das Gute bezweifeln?
Warum nicht mal das Schlechte in Frage stellen?

aus Pierre Frankh, Erfolgreich wünschen

Bildquelle

12 Antworten to “Schöne Gedanken – Zweifel und Vertrauen”

  1. Elisabeth Says:

    Danke dir, liebste Andrea,
    ich beschäftige mich zur Zeit sehr, sehr viel mit diesem Thema und lese auch ganz viel dazu und erkenne und lerne und staune… *lächel*
    Allerliebste Sonnengrüße zu dir, Elisabeth

  2. Erika Says:

    Liebste Andrea,
    ich fang mal von unten an:
    das Bild ist sooooo süß und erinnert mich an unsere Teddys, die meinen Sohn immer begleiteten… „Zuversicht“ . Als er nach seiner Narkose erwachte nach 6 stünd. OP und wir nicht wussten, ob er nochmal was sprechen kann, sagte er :“Teddy da“. Das waren die schönsten Worte seines Lebens, wir hatten keinen Zweifel mehr, dass er überlebt….
    Er hat diesen Teddy immer bei sich gehabt und ein zweiter kam dazu, damit der Teddy eine Frau hatte (wir dachten als Ersatz…). Als er erwachsener wurde, gab er mir seine Teddys mit den Worten: Die brauch ich nicht mehr (aber ich: sie sind für mich ein Zeichen, dass Vertrauen belohnt wird)
    Liebe Andrea, ich habe gelernt, Zweifelsgedanken anzunehmen und sie wieder fortzuschicken, manchmal dauert es , aber wenn man losgelassen hat, kommt von selbst das Richtige.
    Danke für Deinen Beitrag, der immer wieder Situationen aus meinem Leben sichtbar macht und wie ich lerne, immer besser damit umzugehen.

    Alles Liebe und Grüße aus dem Aprilwetter

    herzlichst Erika

  3. Mamü Says:

    Oh, das Bild ist ja sooooo süß, liebe Andrea. Teddys haben immer eine große Anziehungskraft auf mich ausgeübt.🙂 Die gucken immer so süß traurig.🙂 Obwohl man die hier ja nur von hinten sieht, aber sooo süß, den traurigen Blick denke ich mir dazu.🙂

    Dieser Satz hier gefällt mir gut: Warum nicht mal das Schlechte in Frage stellen.🙂

    Und: Wir glauben immer etwas. *lach* Ja, genau, auch wenn wir das gar nicht wollen. Jedenfalls geht es mir so.

    Allem kann ich nicht so ganz zustimmen, aber im Großen und Ganzen schon.🙂

    Liebe Grüße,
    Martina

  4. Dori Says:

    Liebste Andrea,

    „unser“ Pierre hat es mal wieder auf den Punkt gebracht.
    Ich konzentriere mich auf meine Stärken, anstatt auf meine Schwächen. Und alles Negative lasse ich – so weit es in meiner Möglichkeit ist – nicht in meine Leben.

    Allerliebste und vorfreudige Sonnengrüße
    Dori🙂

  5. andrea2007 Says:

    Bitte, liebste Elisabeth, das kann ich mir gut vorstellen bei Dir:-) Und ich weiss auch, dass bei Dir der Glaube siegt:-) So wie auch bei mir am Ende…Allerliebste Herzensgrüsse Andrea

  6. andrea2007 Says:

    Liebste Erika, ich bin ganz berührt, dass Du uns diese herzanrührende Geschichte schreibst… ich kann mir vorstellen, was das für Dich bedeutet hat, dass er Dir die Teddys gegeben hat…waoh, Du hast da wirklich Erfahrungen gemacht, dass Zuversicht und Glaube siegt…Wie wundervoll! Alles Liebe für Dich, Andrea

  7. andrea2007 Says:

    Liebe Martina, ich fand das Bild bei der Suche im Netz nach einer passenden Untermalung und auch wenn es vielleicht nicht ganz genau auf den Text passt, ich konnte nicht widerstehen:-) Ja, der von Dir zitierte Satz, der stach auch für mich heraus, der war nämlich mal ein ganz neuer Gedanke. Liebe Grüsse Andrea

  8. andrea2007 Says:

    Liebste Dori, schön zusammengefasst:-) Ja, unser Pierre:-) Morgen verschenk ich das Resonanzbuch zum Geburtstag einer lieben Kollegin, bin gespannt, wie es ankommt:-) Ich spüre Deine Vorfreude und Deine Aufregung und freu mich für Dich mit… Allerliebste Grüsse von Herz zu Herz, Andrea

  9. theomix Says:

    Liebe Andrea,
    zweifel gehört für mich dazu. Und der anfang des zweifelns ist das fragen stellen.
    Der zweifel ist die bewährungsprobe: für das leben, den glauen, auch für das wünschen. Er lässt sich nicht aussperren.
    Und natürlich Erich Fried, angst und zweifel.
    Ohne zweifel sind meine grüße herzlich, Jörg

  10. andrea2007 Says:

    Lieber Jörg, Zweifel gehört auch für mich dazu, er darf für mich aber nicht Überhand nehmen, denn dann gehen die Wünsche bestimmt nicht in Erfüllung. Energie folgt der Aufmerksamkeit, wenn ich mich mehr mit dem „das kann ja nicht klappen“ beschäftige, dann wird es so geschehen… Zweifel sind wichtig, um herauszufinden, was ich wirklich will, ob es gut für mich ist u.v.m. Herrn Fried gebe ich vollkommen recht. Angst UND Zweifel gehören zu der Natur des Menschen und bewahren uns oft vor Gefahren… Liebe Grüsse Andrea

  11. Kronprinz Says:

    Liebe Andrea,
    das ist ja sooo richtig und manchmal auch nicht einfach, denn Zweifel kommen auch mal „einfach so“. Sie zuzulassen und nicht zu bewerten und auch richtig weiterzuschicken, finde ich eine tolle Art damit umzugehen!! Ist einfach super das Buch! Und es wurde soger letzte Woche auf einem Bildschirm über der Kasse im Real-Markt beworben und meine kleine 8-jährige Tochter hat das entdeckt: „Du Papa, das ist doch DEIN Buch, oder ?“😉 Hi hi , sie wusste bestimmt gar nicht, WIE recht sie damit hatte!
    Lieben Gruss in die Berge

  12. andrea2007 Says:

    Lieber Kronzprinz, o ja, die Zweifel kommen immer einfach so… und dann haben sie doch immer was zu sagen… Dieses zulassen und nicht bewerten fällt mir nicht so leicht, ist aber sehr schön… Ja das Buch ist einfach super und dass sogar Deine Tochter es als DEIN Buch bezeichnet ist ja wirklich toll… Ich glaube, ich würde jetzt immer nur im Realmarkt einkaufen, wenn die so tolle Bücher bewerben:-) Liebe Grüsse Andrea

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