Erfolgreiches Wünschen – an einem Beispiel

Am Beispiel der erträumten Partnerschaft

„Das ist wohl der grösste Wunsch von uns Menschen: Jemanden zu finden, der mit uns durch dick und dünn geht, der uns versteht, bei dem wir uns geliebt und angenommen fühlen. Der Wunsch nach dem Partner ist wohl der, der den tiefgreifendsten Einfluss auf unser Leben hat.

Gerade beim Partnerwunsch ist es also wichtig, dass wir uns fragen: “ Was will ich wirklich?“ , d.h. welche Eigenschaften soll dieser Mensch haben. Drum prüfe, was Du wirklich wünschst, denn es wird in Erfüllung gehen.

Mindestens genauso wichtig ist es allerdings, nach der eigenen Motivation zu fragen:“ Warum will ich einen Partner, was soll er mir bringen?“ Meistens ist es so, dass das, was ich im Aussen zu erhalten wünsche, in Wahrheit in meinem Inneren fehlt.

Lautet mein Wunsch z.B.:“ Ich will jemanden, der mich bedingungslos liebt.“ so heisst das in Wahrheit: „ich werde nicht geliebt, ich bin nicht liebenswert, ich liebe mich selbst nicht.“ Viele suchen also nur deshalb nach einem Partner, der sie bedingungslos liebt, weil sie sich selbst nicht lieben.

Die eigentliche Ausgangsbasis für den Wunsch müsste jedoch lauten:“ Ich bin liebenswert, so wie ich bin. Ich akzeptiere all meine Mängel und Fehler und nehme mich genauso an, wie ich jetzt bin. Ich bin einzigartig und schön und komme meiner Liebe zu mir selbst jeden Tag näher. Durch meine Liebe zu mir selbst ziehe ich den Menschen an, der mich mit den gleichen Augen betrachtet wie ich mich. Ich bin offen und bereit, die Liebe zu mir selbst zuzulassen sowie die Liebe eines anderen Menschen. Ich gebe meinen Hindernissen und Blockaden keine weitere Kraft und die Liebe in mir kann frei fliessen. Ich bin offen und bereit, damit die Liebe in meinem Leben in Erscheinung tritt.“

Wenn ich mir einfach nur jemanden wünsche, der mich liebt, ohne jedoch mich selbst anzunehmen, würde ich die mir entgegengebrachte Liebe überhaupt nicht annehmen können. Erst durch die innere Bereitschaft kann ich all das zulassen, was ich brauche. Ich muss dann gar nicht mehr suchen, ich werde gefunden.“

aus „Erfolgreich wünschen“ von Pierre Frankh

Bildquelle

10 Antworten to “Erfolgreiches Wünschen – an einem Beispiel”

  1. Dori Says:

    Liebste Andrea,

    ganz genau das ist es. Ich habe dieses Kapitel verschlungen, und ich habe ganz genau verstanden, was ich bisher beim Wünschen meines Partners falsch gemacht habe. Ich hätte mir einen Partner wünschen müssen, der in derselben Frequenz schwingt wie ich und der sich mit mir ZUSAMMEN WEITERENTWICKELN will. So einfach ist das😉

    Allerliebste Herzensgrüße

    Dori🙂

  2. ina Says:

    liebe andrea,
    die auszüge machen wirklich appetit auf das buch, sehr schön beschrieben. ich wünsche dir einen entspannten freitag und ein schönes wochenende, liebe grüße!

  3. Elisabeth Says:

    Liebste Andrea,
    ich weiß, und ich arbeite genau daran – bete jeden Tag Affirmationen wie diese, damit meine Wünsche wahr werden… Meine Geschichte ist kompliziert, und das Buch habe ich soeben dem Menschen geborgt, der das Wünschen lernen will, damit unsere Liebe neugeboren werden kann… Ich glaube daran, dass dieser Wunsch wahr wird, ganz bald…
    Allerliebste Herzensgrüße von Elisabeth

  4. Manu Says:

    Liebe andrea,
    ….stimmt, stimmt, stimmt!
    Ja!
    Man kann nur wirkliche Liebe weitergeben, wenn man sich selbst liebt und sich mit all den kleinen „Macken“ akzeptiert.
    Und das mit dem Wünschen klappt auch- man muß nur genau wissen, was man will!
    Außerdem sollte man NUR nach vorne schauen(auch wenn das nicht immer gelingen kann)
    Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schön das Leben ist, wenn man das Tal durchschritten hat und wieder auf dem Weg nach oben ist!!
    Ich wünsche Dir, dass Du den Gipfel immer im Auge hast.

    Danke Dir für Deine schönen Gedankenanstöße!!!!!
    Bis nächste Woche, freu freu!!
    Umarmung
    Deine Manu

  5. andrea2007 Says:

    Liebste Dori, ja so einfach ist das:-) Und der Satz vom miteinander weiterentwickeln ist so sehr in meinem Herzen… Ich wünsche Dir, dass Du genau diesen Menschen finden wirst…wenn die Zeit dafür da ist… und Du das auch annehmen kannst und magst…Allerliebste Herzensgrüsse an Dich zurück, Andrea

  6. andrea2007 Says:

    Liebe Ina und ich hab das Buch „Nicht heulen Husky“ auf Deinen Tipp hin, mittlerweile schon „verschlungen“… Eine beeindruckende Geschichte, freue mich auf ein weiteres Buch von ihr, dass ich gleich mitbestellt hatte:-) Das Resonanzbuch kann ich jedem wärmstens empfehlen, es ist sehr sehr wirkungsvoll. Liebe Grüsse an Dich, Andrea

  7. andrea2007 Says:

    Liebste Elisabeth, das klingt tatsächlich ein wenig kompliziert, allerdings auch voller Hoffnung und Offenheit, ich bin gespannt, was draus wird und denke fest an Dich, Herzlichste Abendgrüsse Andrea

  8. andrea2007 Says:

    Liebes Schwesterlein, genau- mit sich selber nicht mehr so streng sein, das hab ich auch in den letzten Monaten gelernt und es fühlt sich echt gut an:-) Das mit dem Wünschen hat bei mir ja auch schon sensationell geklappt, da bin ich sehr glücklich drüber… Ich schau auch gern mal nach hinten, denn da kann ich manchmal doch noch viel draus lernen und gewisse Muster erkennen und auflösen, die mich sonst weiterhin blockiert hätten… Aber ich weiss, was Du meinst, Du Liebe! Ich hab den Gipfel sogar immer VOR meinem Auge hier:-) Ich freu mich auch, Dich nächste Woche zu sehen, Bussi, Deine Andrea

  9. Mamü Says:

    Liebe Andrea,

    das erinnert mich ein wenig an das Buch von Eva-Maria Zurhorst. „Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest“.😀
    Aber das nur so am Rande.

    Sich selbst lieben und sich annehmen, das ist schwer zu lernen, wenn man es nicht schon als Kind gelernt hat, finde ich. Den Grundstein hierfür legen schon die Eltern, indem sie das Kind bedingungslos lieben und es annehmen wie es ist. Was aber, wenn ein Kind oft gehört hat, dass es nicht gewollt war, wenn ein Kind sich als störend empfunden hat? Es nur ein Unfall war. Sich dieser Gedanke wie ein Stachel in die Seele gebohrt hat. Ob man als Erwachsener diesen Stachel jemals ganz entfernt bekommt?
    Wünschenswert wäre es.🙂

    Liebe Grüße,
    Martina

  10. andrea2007 Says:

    Liebe Martina, von dem Buch hab ich auch schon gehört, es aber noch nicht gekauft. Der Satz ist herrlich provozierend und neugierig machend (und mein Deutsch war auch schon mal besser, grins). Da hast Du sehr recht, dass die Kindheit sehr entscheidend ist für Selbstliebe, für viele andere Glaubenssätze und Einstellungen übrigens auch. Es gibt zum Glück gute „Methoden“, diesen Dingen auf die Spur zu kommen und sie dann zu lösen, zu verwandeln, zu verändern. Liebe Grüsse Andrea

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