Schöne Gedanken – Vollkommenheit

Von einem übergeordneten Blickpunkt
ist jeder und jedes ohne Vorbehalt vollkommen;
von einem normalen Standpunkt aus
gibt es keine Vollkommenheit-
dann ist Vortrefflichkeit das Höchste,
was wir erreichen können,
und sie zu erlangen, erfordert Zeit und Übung.

Wir wachsen auf mit Vergleichen;
unsere Erziehung gründet sich darauf,
ebenso unsere Kultur.
Deshalb mühen wir uns ab,
jemand anderer zu sein als der, der wir sind.

J. Krishnamurti, indischer Philosoph

„Was immer Krishnamurti gesagt hat, niemals hat er daraus eine Theorie gemacht. In allen Vorträgen spricht er darüber, dass man bezweifeln muss, was er sagt. Denn nur das, was wir selbst erkennen, ist wirkliche Einsicht, nicht das, was wir in Büchern lesen. Das gilt auch und besonders für seine Bücher. Er versuchte zu verhindern, dass daraus eine neue Ideologie entsteht. Seine Aussagen sollen uns stattdessen anregen, selbst die Wahrheit unseres Lebens und des Lebens insgesamt herauszufinden.“ (Wikipedia)

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12 Antworten to “Schöne Gedanken – Vollkommenheit”

  1. Babsi Says:

    liebste andrea guten morgen 🙂
    bin ich schlafmützerl mal´die erste *yeaah* 🙂

    man kann die wahrheit nicht in büchern suchen. viele stützen sich auf fakten und zimmern such daraus ihre wahrheit. wenn es „große“leute waren dann war es eben so: eltern, lehrer, ältere, idole, vorbilder, philosophen,…..
    doch für mich bedeuten diese fakten oft etwas ganz anderes als für andere neben mir.
    wir suchen bewußtz dinge und aussagen an denen wir festHALTEN 🙂 irgendwo brauchts ja sicherheiten.
    lassen wir uns von unserer eigenen wahrheit leiten und führen!

    ich hab mich früher fast blind immer auf andere verlassen was ich zb kann und was nicht 🙂 keiner kann es mir sagen..und ich auch nicht anderen..nur raten und meine ansichten darlegen.

    ich wünsch dir alles liebe du liebe. danke für diesen spruch der sehr nachdenklich stimmt

    babsi

  2. andrea2007 Says:

    Liebste Babsi,

    mir helfen Bücher immer sehr. Ich MAG Bücher, ich mag die Gedanken und Ideen von anderen Menschen lesen… und ich höre in mich hinein und schaue, was anklingt – positiv und negativ- und dann baue ich es gegebenenfalls in mein Glaubenssystem ein oder eben nicht. Oder ich merke, dass ich da noch was zu lösen habe…Genauso ist es mit den Ratschlägen von anderen Menschen, ich nehme dankend das an, was zu MIR passt und alles andere gebe ich zurück.
    Das ist sehr effektiv.
    Liebste Herzensgrüsse Andrea

    p.s. das Mail ist unterwegs an Dich.

  3. Babsi Says:

    ja ich lese auch immer und lasse meine gedanken kreisen. es lohnt sich auch, es anzunehmen wenn es stimmig ist für mich. da gehört auch wieder mut dazu stimmts?:)
    vor allem können sich gedanken immer miteinander ergänzen und vielleicht entsteht eine völlig neue idee?;)

    liebste grüße von babsi die grad viiel zum lesen hat freu

  4. andrea2007 Says:

    Liebste Babsi, ich brauch weniger Mut dazu, ich spüre dann meistens Freude, Kraft und Energie und Wärme… und genau, Gedanken ergänzen und bereichern und entwickeln sich dadurch, das geht mir auch so.

    Liebste Lesegrüsse Andrea

  5. Elisabeth Says:

    Liebste Andrea,
    das sind wundervolle Zeilen – und die Früchte sehen so vollkommen aus, richtig zum Anbeißen. Die beiden fragen sich nicht, wer besser ist oder ob sie vollkommen sind oder nicht… sie SIND einfach… Ich bewege mich in meinem Sein und genieße es immer mehr! 🙂
    Allerliebste Grüße von Herzen zu dir, Elisabeth

  6. andrea2007 Says:

    Liebste Elisabeth, in der Schweiz gibt es ein Sprichwort, das da heisst, man solle nicht Äpfel mit Birnen vergleichen:-) und da fand ich dann dieses Bild… Schön, Deine Gedanken… Herzlichste Donnerstagsgrüsse Andrea

  7. theomix Says:

    Liebe Andrea,
    wie soll ich wissen, was vortrefflich ist, wenn ich nicht auch das Gegenteil kenne?
    Natürlich kenne ich diese Art des Vergleichens, und ich merke, je mehr ich mich bejahe, je besser mein Selbst seiner bewusst ist, desto weniger sind mir Vergleiche wichtig.
    Aber wenn das Vergleichen zum Bewusstsein dazugehört wie die Schale zur Birne, dann kommt es eben darauf an, den richtigen Stellenwert herauszufinden: es versperrt den Weg zum Eigentlichen (zur Frucht), aber es kann auch ein Schutz sein.
    Liebe Grüße, Jörg

  8. Erika Says:

    Liebste Andrea,
    das ist schön geschrieben und das Bild zum Anbeißen……danke Dir dafür. Ich stimme dem Beitrag zu und kann von mir sagen, dass ich immer mehr zu mir selbst finde und die sein kann, die ich bin, nicht vollkommen , aber vollkommen in Ordnung. Bücher sind nur ein Hilfsmittel, wir selbst müssen durch unsere eigene Erfahrung und dem Hinspüren lernen, was wir in Wirklichkeit sind und was das Leben ausmacht. So sehe ich das heute. Ich spüre, was mir gut tut und was ich will. Und dass ich ein Teil vom Ganzen bin.Das ist schon ein Riesenfortschritt.
    Liebe Grüße von Erika

  9. zentao Says:

    Liebe Andrea
    Krishnamurti hat ja ganz im Sinne von Buddha gelehrt, auch wenn er Stark beeinflusst war von Rudolf Steiner und Blavastzki. Er war ein grosser Lehrer und Mensch der auch lebte was er schrieb. Vergleichen ist eines unserer grössten Hindernisse auf unserem Weg, denn wir sehen immer nur das was wir nicht haben, wir vergleichen immer aus einem Mangel und nicht aus unserem Reichtum heraus. Erst wenn wir sehen wie Reich wir sind, können wir auch sehen, wo wir noch an uns arbeiten müssen.
    Liebe Grüsse ins schöne Engadin von zentao

  10. andrea2007 Says:

    Lieber Jörg, ich sehe hier eher den ungesunden ständigen Vergleich mit anderen Menschen; der kann DAS besser als ich, werd bloss nicht wie Dein Vater/Deine Mutter usw. Die Frage ist für mich, was man miteinander vergleicht… Deine Worte find ich auch gut, den richtigen Stellenwert zu finden, das ist wirklich wichtig. Liebe Grüsse Andrea

  11. andrea2007 Says:

    Liebste Erika, mir geht es genauso; in der Unperfektion, die ich mir erlaube, die ich akeptiere bin ich endlich perfekt:-) Klingt paradox, aber ich denke, Du verstehst, was ich meine… Bücher sind für mich echte Freunde, echte Helfer, echte Anstupser, und ich nehme mir das, was zu mir passt…Denn LEBEN will ich SELBER, nicht nach Buch…Das was Du das schreibst, ist wirklich ein Riesenfortschritt, ich freu mich für Dich, herzlichst Andrea

  12. andrea2007 Says:

    Lieber zentao, lieben Dank für diese bereichernden Worte. Ein Mensch, der lebte, was er lehrte und schrieb, also authentisch, das gefällt mir sehr. Die Gefahr beim Vergleichen beschreibst Du sehr gut, wir sind alle SEHR reich, wenn wir bei uns selber bleiben… Liebe Grüsse ins Unterland, Andrea

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