Wie geht es weiter in der Schweiz?

die Fortsetzung

„Zum Einfluss der Frauen: Frauen werden zunehmend in Männerberufen arbeiten (und Männer in Frauenberufen) ,der Wiedereinstieg ins Erwerbsleben nach der Baby-Pause – sofern es eine solche noch braucht- [warum sollte es keine Babypause mehr geben zu brauchen?] wird auf gleichem Level möglich sein. In Unternehmen hat ein Kulturwandel stattgefunden: „fair play“ und „equal play“ haben sich durchgesetzt [wie schön!]

Dass Mütter ihre Kleinkinder direkt zu ihrem Arbeitsplatz mitnehmen, ist selbstverständlich [weil man auf Schreibtischen so toll spielen kann als Kleinkind oder warum?] Alle Gremien sind geschlechterdurchmischt [was für eine Wortkreation!], bei Bewerbungen zählen soziale und emotionale Kompetenz mindestens so viel wie Fachwissen und -diplome. [oh, das klingt SEHR gut, da möchte ich nochmal beruflich neu anfangen…]

Die Kirchen sind entmännlicht, es herrscht ein kontinentaler Kulturaustausch bei steigendem Bewusstsein um die eigene kulturelle Herkunft. Neue Formen des Zusammenlebens verbreiten sich: Die Patchwork-Familien nehmen zu, das generationsübergreifende Wohnen unter einem Dach gewinnt an Bedeutung. [da bin ich ja mal gespannt…]

Die Individualisierung bietet Vor- und Nachteile. Sie erlaubt ein selbstbestimmtes Leben, führt aber auch zu Vereinsamung. Das Zusammenleben in der Welt von morgen ist von gegenseitigem Respekt geprägt [waoh!] , begangene Fehler werden nicht vertuscht, sondern eingestanden [nochmal waoh!] , was dem Lernen und dem Zusammenhalt förderlich ist.

Zur Vernetzung: Die Schweiz von morgen ist noch vernetzter als heute. Zu „mail“ und „facebook“ gesellen sich weitere neue Kommunikationsmittel, das Telefonieren wird gratis [juchu]. Unterricht findet zunehmend am Computer und über Internet statt [wie schon gesagt, schrecklich diese Vorstellung!] Zudem werden IT-Kenntnisse schon im zarten Kindesalter vermittelt und Büroarbeit zuhause erledigt, was zu einer Verkehrsentlastung führt. [grübel, wenn sich die Menschen nicht mehr live treffen, wird es mit Sicherheit grosse „Verkehrsentlastung“ geben…schade drum 🙂 ].

Die am Pontresiner Symposium geborenen Ideen fliessen in einen gesamtschweizerischen Visionen-Pool ein. Aus den landesweit erfolgten Inputs sollen bis 2011/2012 konkret einsetzbare Projekte herausdestilliert werden.“

aus der Engadiner Post vom 21.11.09

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2 Antworten to “Wie geht es weiter in der Schweiz?”

  1. Jürgen Says:

    Liebste Andrea,

    ich stelle mir gerade vor, wie der Papst entmannt, sorry, wie die Kirche „entmännlicht“ und „geschlechterdurchmischt“ wird. Na ja, zumindest im Kino haben wir ja schon eine Päpstin, die sogar von einer Freiburgerin gespielt wird. Somit können wir Badener nun stolz ausrufen: „Wir sind Päpstin!“ 😉

    Dann hatten die Maya also doch recht: 2012 wird ein spannendes Jahr.

    Alles Liebe,
    Jürgen

  2. andrea2007 Says:

    Lieber Jürgen, da musste ich recht schmunzeln über Deinen Kommentar:-) Und Maya hin und Maya her- machen wir doch JEDES Jahr zu einem spannenden Jahr:-) Herzliche Grüsse Andrea

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