Demeter und Persephone

…und hier die gestern versprochene mythologische Geschichte unserer Jahreszeiten…

Demeter war die Göttin der Fruchtbarkeit, die Erdgöttin. Sie brachte der Erde die Früchte und besonders die verschiedenen Getreidearten, auf das die Menschen säen und ernten würden.

Eines Tages verliebte sich kein geringerer als Hades, der Gott der Unterwelt, in ihre Tochter Persephone und entführte sie in die Unterwelt.

Demeters Mutterherz zerbrach vor Sorge und sie wanderte über die Erde auf der Suche nach ihrer verlorenen Tochter. Während dieser Zeit stoppte sie jegliches Wachstum und die Erde brachte weder Getreide noch Früchte hervor.

Göttervater Zeus, der die Entführung bemerkt hatte, sandte daraufhin Hermes, den Götterboten, in die Unterwelt. Er sollte Hades bitten, Persephone zu ihrer Mutter zurückzuschicken. Hades versuchte sich zu weigern, doch dem Willen seines Vaters mußte auch er sich schließlich beugen. Als Zugeständnis durfte Persephone – die mittlerweile Hades Gemahlin war, ein Drittel des Jahres bei ihm in der Unterwelt leben. Da – wie wir wissen – keiner die Unterwelt lebend verlassen durfte, gab Hades ihr einen Granatapfel. Wenn sie davon essen würde war es ihr möglich, zwischen den Welten zu wechseln.

Die Zeit ihres Aufenthalts in der Unterwelt begann im Herbst (Mabon) und dauerte bis in den Frühling, wo sie jeweils von ihrer Mutter empfangen wurde. Jedes Mal während ihres Aufenthaltes im Hades verfiel ihre Mutter wieder in Trauer und liess alles verblühen und verdorren (Winter). Erst im Frühjahr, wenn ihre Tochter zurückkam, konnte sie sich wieder freuen und die Welt von neuem erblühen und wachsen lassen.

PersephoneDemeter

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14 Antworten to “Demeter und Persephone”

  1. Dori Says:

    Liebste Andrea,

    ich kann sie sehr sehr gut verstehen – ich traurere auch, bis im Frühjahr dann die ersten Knospen wieder zu sehen sind. Und alle Meditationen dieser Welt können dies nicht abstellen, aber sie helfen mir dabei, damit „klarzukommen“, mit dem Winter 😉

    Lichtvolle Grüße von Herz zu Herz,
    Dori 🙂

  2. Lilie Says:

    Liebe Andrea,
    was für eine schöne und traurige Geschichte. Und doch, ich liebe den Herbst und sehe in einfach als Frühling des Winters. 😉
    Liebe Grüße
    Iris

  3. andrea2007 Says:

    Liebste Dori, ja das weiss ich von Dir. Schön, dass Du Deine „Helfer“ oder „Hilfsprogramme“ hast…Allerliebste sonnige Ostseegrüsse für Dich zum Speichern für den Winter schickt Dir von Herzen Andrea

  4. andrea2007 Says:

    Ja, liebe Iris, schön und traurig zugleich. Ich mag die römischen Göttergeschichten, auch wenn es doch ziemlich rabbiat und „menschlich“ zugeht… Der Herbst ist der Frühling des Winters… das ist ja eine interessante Sichtweise…:-) Ich sehe den Herbst mit all seinen Farben zum Auftanken und zur Ruhe kommen für den weissen Winter… Ich muss dazusagen, dass der Winter bei uns natürlich unvergleichlich schöner ist, als in der Stadt…Liebe Grüsse Andrea

  5. Mamü Says:

    Liebe Andrea,

    vielen Dank für die Geschichte. Sie ist ja so schön.
    Ich finde eine Erholung vom Sommer immer angenehm. 🙂 Besonders der Herbst ist oftmals so schön. Im Moment zwar nicht, es regnet nämlich unaufhörlich, aber Regen muss ja auch mal sein. Schließlich brauchen wir das Wasser. 😉

    Liebe Grüße,
    Martina

  6. andrea2007 Says:

    Liebe Martina,

    schön, dass Dir die Geschichte gefällt…Ich finde die Erholung vom Sommer auch sehr angenehm, im Herbst kann ich mich schon in mene Schals kuscheln und die Sonne wärmt trotzdem noch ganz wunderbar. Ich schicke Dir ganz viel Sonnenschein und blauen Himmel in Deinen Regen, liebe Grüsse Andrea

  7. Babsi Says:

    ach ich versteh die menschen die im winter probleme haben. ich muß sagen dass mir die kälte jedes jahr mehr zusetzt.letztens hab ich schon gejammert bei 14 grad und da meinten alle nur spöttisch: und was ist erst im winter????

    die schönen seiten hab ich im vorigen beitrag grade aufgezeigt :))

    danke für diese wunderschöne geschichte

    liebste abend bzw nachrgrüße von babsi

  8. andrea2007 Says:

    Liebste Babsi, ich verstehe auch die Menschen, die keinen Winter mögen. Allerdings gibt es an JEDER Jahreszeit ihre schönen Seiten und ich wünsche diesen Menschen, dass sie ein paar positive Dinge auch am Winter finden können… Spaziergang im knirschenden Schnee, Kuschelpullover und Schals, im warmen zuhause sein können wenn es draussen kalt ist… Schneemann bauen, Skifahren, Helligkeit wenn die Sonne auf den Schnee scheint usw….

    Herzlichste Vormittagsgrüsse an Dich, Andrea

  9. Babsi Says:

    lach bei schnee bin ich zweigeteilt. hier in der stadt mag ich ihn gar nicht. das ist matschschnee und wenn auch noch glatteis ist dann komm ich oft gar nicht mehr weiter.
    es muß stark schneien dasss es auch in der stadt schön ist,
    aber außerhalb…da stimm ich dir voll zu. das ist sooo schööön ein spazergang im schnee und dann ein glühwein….jaaaaaa so schööön. oder auch schneehöhlen bauen zb.
    ich bin immer schibob gefahren,(nicht den für kinder) ist wie schifahren nur im sitzen ggg :))

    liebste träumende grüße von babsi

  10. gokui Says:

    ich weis nicht.
    ich kann das ganze jahr über draußen sein, was ich eigentlich auch bin. min. jeden tag 1- 2 stunden an der frischen luft. ich finde, auch der winter hat seine reize, mit dem wind, dem schnee und der kalten luft, auch das lichtspiel der sonne ist oft sehr reizvoll. und wenn sie dann schonmal so richtig schön scheint die sonne, spürt man ihre kraft gleich viel stärker. sie durchdringt einen förmlich.

  11. andrea2007 Says:

    Lieber Gokui, ja das geht mir auch so, jede Jahreszeit hat ihre Vorzüge und schönen Seiten. Die Sonne begleitet uns dabei immer… Sonnig-windige Ostseegrüsse Andrea

  12. gokui Says:

    ah ! mal wieder auf der insel urlaub machen ?
    dann mal schönen urlaub.

    😉

  13. andrea2007 Says:

    Lieber Gokui, im Moment noch Festland, Insel erst nächste Woche- Gran Canaria… Danke Dir, liebe Grüsse Andrea

  14. Tag- und Nachtgleiche – am 21.September | Wie es Euch gefällt Says:

    […] weitere schöne mythologische Geschichte dazu findet Ihr hier und ein paar Gedanken zur Tagundnachtgleich […]

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