Kundengeschichten im Surfcenter- Mal umgekehrt

Untertitel: Krise? Keine Krise…

…zumindestens scheint der einheimische Lieferant keine zu spüren. Zugegeben, wir sind ein kleiner Kunde bei ihm, doch als wir letzte Woche eine Bestellung aufgaben, rief ein paar Stunden später der Chef persönlich zurück und teilte uns mit, sie würden die Bestellung nicht liefern. Auf unseren vorsichtigen Hinweis, der Fahrer führe sowieso täglich 2mal direkt an unserer Haustür vorbei, kam nur ein unfreundliches: Das wäre zu kompliziert und das Anhalten und Abladen wäre zuviel Aufwand.

Vor diesem Gespräch bestand die Möglichkeit, mit uns Umsatz zu machen, bei freundlichem und guten Service berücksichtigen wir gerne Lieferanten, bei denen wir sonst vielleicht weniger bestellen würden. NACH diesem Gespräch bestellen wir ganz sicher NICHTS mehr dort.

Wie sagt Julia Roberts in Pretty Woman,  als sie vollgepackt mit Einkaufstaschen in den Laden zurückgeht, wo sie vorher arrogant und unhöflich rausgeworfen wurde? „Dummer Fehler“… 🙂

einkaufswagen

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16 Antworten to “Kundengeschichten im Surfcenter- Mal umgekehrt”

  1. elisabeth Says:

    Liebe Andrea,

    es gibt eben Leute, die muss die Krise in die Beine zwingen
    damit sie bescheidener werden.
    Ob aber solche Leute auch dadurch freundlicher oder zumindest höflicher werden, ist wirklich die Frage.
    Man kann die schlimmsten Nachrichten ja immer noch freundlich und nett erklären…
    wenn mans nicht kann:
    Dummer Fehler fürwahr!
    liebe Grüße
    elisabeth

  2. gabaretha Says:

    Liebe Andrea,
    Kopfschüttel – wie heißt es so schön?
    Eine andere Mutter hat ja auch ein schönes Kind 😉
    …und ganz bestimmt ist das wieder mal kein Zufall und der günstigere Lieferant mit dem optimalen Service, sitzt möglicherweise schon in den Startlöchern 😉 Der „alte“ Lieferant hat seine Entscheidung getroffen…und darf (muss) auch die Konsequenz dafür tragen.

    Ich wünsche Dir viele liebe Kunden (und serviceorientierte Lieferanten), die Deine Arbeit mit noch mehr Freude füllen,
    besser und besser,
    Gaba

  3. Mamü Says:

    Liebe Andrea,

    „das Anhalten und Abladen wäre zu viel Aufwand.“ *lach* Das hat Anhalten und Abladen so an sich, oder nicht? Ware beamen funktioniert leider noch nicht. *grins* Das sollte man sich vielleicht überlegen, bevor man sich als Lieferant selbständig macht. *verständnislos mit dem Kopf schüttel*

    Heute braucht er euch nicht als Kunden. Vielleicht aber kommt mal der Tag, da wäre er froh, euch nicht so unhöflich abgewiesen zu haben. Wer sich nur auf „alte“ und „große“ Kunden verlässt, statt sich auch immer wieder um neue zu bemühen, der ist irgendwann verlassen und steuert von selbst in die Krise. Da kriegt man ja die Krise. 😉

    Liebe Grüße,
    Martina

  4. theomix Says:

    Liebe Andrea,
    erschreckend stur. Eine Lektion aus der Reihe „Wie schneide ich mir ins eigene Fleisch?“ Kapitel: „Langfristige Wirkung“.
    Liebe Grüße, Jörg

  5. Babsi Says:

    Liebste Andrea!

    Wie gut, dass es merere Lieferanten gibt zum wählen und ganz bestimmt ist da mindestens einer dabei der weniger Aufhebens um gute nden macht.
    Viel Lärm um nichts sag ich da nur.
    Alles liebe für dich von Babsi

  6. Ulf Runge Says:

    Liebe Andrea,

    das ist einzig richtige Reaktion, wenn der Lieferant kein Monopolist ist.
    Es lebe der freie Markt, bei dem sich die Kunden die Lieferanten und Dienstleister aussuchen können.

    Mal abgesehen, dass ihr nicht mehr bei ihm bestellt. Diesem Lieferanten wird zukünftig nicht mehr Deine Freundlichkeit zuteil werden. Das könnte sogar der größere Verlust sein. Selbst wenn er unentdeckt bliebe.

    Liebe Grüße,
    Ulf

  7. Elisabeth Says:

    Liebste Andrea,
    wieso musste ich trotzdem schmunzeln? Weil ich dein Ende so ergreifend und bezaubernd fand, genau: Dummer Fehler, ganz, ganz dumm! 😉 Selber Schuld.
    ICH würde sehr gerne so jemanden wie DICH beliefern wollen – so liebe, sonnige Kunden gibt es vermutlich selten und diesen Schatz und diese Freude würde ich mir wahrlich nicht entgehen lassen und sogar mehrmals im Jahr vorbeikommen! 🙂
    Allerliebste Sonnengrüße zu dir von Elisabeth

  8. Dori Says:

    Liebste Andrea,

    es gibt halt eben Menschen, die haben „den Knall noch nicht gehört“. Stelle ich auch immer wieder fest. Oder ist das in der Schweiz anders als sonstwo? Ich meine, wo schließlich BB in der Schweiz geheiratet hat – kicher! könnte es ja sein, dass es dort gar keine Krise gibt!

    Und ob Du es glaubst oder nicht: die Julia Roberts Geschichte habe ich selbst (vor cirka 15 Jahren) erlebt. Ich meine natürlich den Punkt des Einkaufens in einer Nobelboutique. Nur damals war ich noch nicht so selbstbewußt wie heute und anschließend sehr geknickt.

    Fröhliche Sonnengrüße

    Dori 🙂

  9. andrea2007 Says:

    Liebe elisabeth, ich sage nur: jeder trifft seine eigenen Entscheidungen…danke für Deine Sichtweise. Liebe Grüsse Andrea

  10. andrea2007 Says:

    Liebe Gaba, ja andere Mütter haben auch schöne Töchter und Söhne:-) Da schreibst Du es auch, jeder trifft seine eigenen Entscheidungen und trägt dann die Konsequenzen dafür. Vielen Dank für Deine lieben Wünsche, Liebe Grüsse Andrea

  11. andrea2007 Says:

    Liebe Martina, ich beobachte viele Dienstleister, Geschäfte und Restaurants hier, die meinen, sie bräuchten die Einheimischen und die „Kleinen“ nicht, viele sind daran schon kaputt gegangen.
    Wenn ich so denken würde, wie dieser Ex-Lieferant, wäre das ja so, als wenn ich die Kunden, die nur 1 Cola bestellen, nicht bedienen würde, weil der Aufwand von Schubalde auf und Flasche rausnehmen und öffnen zu gross wäre:-) Ich hoffe, Du kriegst KEINE Krise:-) alles Liebe Andrea

  12. andrea2007 Says:

    Lieber Jörg, prägnant und kurzweilig umschrieben:-) danke. Liebe Grüsse Andrea

  13. andrea2007 Says:

    Liebe Babsi, viel Lärm um nichts- das dachte vielleicht auch der Ex-Lieferant…;-)Es gibt zum Glück genug andere, gute Lieferanten, die serviceorientiert sind, alles Liebe Andrea

  14. andrea2007 Says:

    Lieber Ulf, lieben Dank für Deine unterstützenden Worte UND für Dein liebes Kompliment. Ha, der Verlust ist also ganz auf SEINER Seite, der Arme:-) Liebe Grüsse Andrea

  15. andrea2007 Says:

    Liebste Elisabeth, Du Sonnenschein, ja der letzte Satz, der ist mir so oft präsent, wenn ich „solche “ Dinge sehe oder erlebe und dann muss ich immer lachen…Wenn Du mehrmals im Jahr vorbeikommen würdstest- auch ohne Lieferung- dann wäre das übrigens sehr sehr schön:-)! Allerherzlichste Sonnengrüsse Andrea

  16. andrea2007 Says:

    Liebste Dori, kannst Du Dir vorstellen, dass ich bei „BB“ erst an Brigitte Bardot gedacht habe und gar nicht auf den anderen Namen kam? Soviel zu nachhaltiger Beeindruckung:-) Oh, Dein Erlebnis klingt gar nicht lustig, vielleicht kannst Du ja heute mit Deinem neuen Selbstbewusstsein nochmal reingehen und vorher woanders ganz viel wunderbare Sachen kaufen und dann… einfach nur so für Dein Ego:-) Aber das hast Du heute natürlich gar nicht mehr nötig. Alles alles Liebe für Dich, Andrea

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