Schöne Gedanken – was ich nicht verändern kann

„Man kann die eigene Identiät auch in dem entdecken, was man nicht verändern kann:

Wenn ich es nicht verändern kann, dann muss es ein Teil von mir sein, es muss zu mir gehören.“

Mit anderen Worten: Ich muss es als einen Bestandteil meiner selbst akzeptieren, wenn ich nicht weiss, was ich tun kann, um es zu verändern, und wenn ich es nicht verändern kann.

Was bleibt, wie es ist, wird zum roten Faden, der meine Erfahrungen miteinander verbindet.“

aus „Die Veränderung von Glaubenssystemen“ von Robert Dilts.

roterfaden

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21 Antworten to “Schöne Gedanken – was ich nicht verändern kann”

  1. Babsi Says:

    liebe liebe Andrea 🙂

    so viele „nicht“ das macht mich schon ganz verwirrt 🙂

    in mir keimt nun die frage auf, WAS ich verändern möchte. und warum? es geht um MICH. und vielleicht ist gerade das, was an mir haftet, das was mich ausmacht.

    ich wollte früher so gern weniger sensibel sein und dafür einen hauch mehr Härte bekommen. Daran arbeite ich heute noch, dennoch gehört es zu mir. „wie der Name an der Tür…*träller*:-))))

    Bleib wie DU bist

    Alles Liebe von Babsi

  2. andrea2007 Says:

    Liebste Babsi, hier noch ein paar „nicht“ und noch meine persönliche Meinung zum Text von oben.

    Dinge, die mich an mir stören, möchte ich grundsätzlich gern verändern. Es gibt Eigenschaften, Schwächen usw, die ich – zumindestens im Moment- nicht ändern kann oder nicht weiss, wie ich sie ändern kann. Und da finde ich es äusserst befreiend und erleichternd, diese Eigenschaften einfach als zu mir gehörig ansehen zu dürfen und was zu mir gehört, hat auch immer seinen guten Grund. Wenn ich statt der Veränderung den guten Grund dahinter erkenne, ist die Veränderung vielleicht gar nicht mehr nötig oder schon passiert:-)

    Deine Sensibilität hat Dir bestimmt schon ganz viel Gutes beschert:-), ich empfinde Dich dadurch als sehr einfühlsam und „menschlich“, in Deinen Kommentare und auf Deinem Blog. Das ist eine sehr schöne Fähigkeit.

    Liebste Grüsse Andrea

  3. Elisabeth Says:

    Ein superschöner Gedanke, liebste Andrea!
    Und passt auch gut zu meinem heutigen Beitrag… 🙂 Ich bin ok, und du bist ok. Alles ist gut. Was ich nicht verändern kann, wird liebevoll integriert. Der rote Faden… ein schönes Bild… Danke dir!
    Sonnige Herzensgrüße zu dir von Elisabeth

  4. Babsi Says:

    du liebe erst mal vielen Dank *freu*
    jetzt nehm ich einfach mal das An von DIR 🙂

    das ist schön beschrieben.genau, das was zu uns gehört auch annehmen. und wir entscheiden was uns stört, nur wir ob und wie wir es verändern..

    liebe herzensgrüße von babsi

  5. theomix Says:

    Liebe andrea,
    ja, natürlich. Das Akzeptieren des eigenen Schattens gehört dazu, das Annehmen der unangenehmen Eigenschaften, die man sich loswünscht. Aber das zum roten Faden zu machen, könnte ohne Visionen und Hoffnungen zur Resignation führen.
    Trotzdem ein guter Gedanke!
    Herzliche Grüße, Jörg

  6. elisabeth Says:

    Liebe Andrea,

    ich kann es nicht ändern, deshalb gehört es zu mir.
    Wenn ich wirklich alles probiert habe um es zu ändern und ich kriegs nicht hin muss es ein Teil von mir sein. Na, dann nehm ich’s hin und liebe mich trotzdem. Es bleibt mir nichts anderes übrig. Noch geht’s nicht anders.

    ich kenn das gut wie Du siehst liebe Andrea
    elisabeth

  7. Manu Says:

    Liebe Andrea,
    Selbstliebe-ja man soll sich lieben mit allen Stärken und Schwächen.Alles was man schon hundertmal versucht hat an sich zu ändern(und immer noch nicht geschafft hat), soll man genauso lieben, weil es zu einem gehört, wie der Fingerabdruck.Den kann man ja bekanntlich nicht mal verändern auch wenn man es wollte.
    Ist das Leben kompliziert!
    Ich kann Babsi nur zustimmen:Bleib wie Du bist!!
    Bussi
    Deine Manu

  8. Martha Says:

    Hmm – wenn ich das ändern würde, was mir an mir nicht gefällt, ja dann bräuchte ich ganz viel Kraft – und soviel Kraft werde ich wohl oder übel einfach nie haben. Aber ich habe die Kraft und Energie mit dem heute so zu leben, dass es für mich stimmt. Hmm – das versteht jetzt sicher niemand ist aber so.

    Häb en wunnerbare Tag, Martha

  9. andrea2007 Says:

    Liebste Elisabeth, ja schön wie sich der rote Faden auch zwischen unseren Blogs immer wieder findet und weiterentwickelt. „was ich nicht verändern kann, wird liebevoll integriert“, das ist ein sehr schöner Satz von Dir, der spricht mir aus dem Herzen. Und macht alles soviel „leichter“… Allerherzlichste Sonnengrüsse Andrea

  10. andrea2007 Says:

    Liebste Babsi, das kommt von Herzen und ich freu mich, dass Du es vom mir annehmen kannst! Bei den Dingen die mich stören, frage ich mich erstmal, ob sie wirklich negativ sind oder ob sie eben einfach „nur“ mich stören und dann sieht manches schon ganz anders aus… Herzlichste Sonnengrüsse Andrea

  11. andrea2007 Says:

    Liebster Jörg, das ist ein etwas sehr schwarzgemaltes Bild, so viele und so schlechte Eigenschaften hab ich auch nicht und ich würde mal behaupten, mein Humor und mein Optimismus überwiegen am Ende immer…:-) Ich entscheide selber, ob die negativen Eigenschaften so eine Macht bekommen und auch viele positve sind am roten Faden beteiligt. Herzliche Grüsse Andrea

  12. andrea2007 Says:

    Liebe elisabeth,

    ja, Du kennst das auch gut, wie ich aus Deinen Worten entnehme und es scheint mir, Du gehst ganz wunderbar damit um! Alles Liebe Andrea

  13. andrea2007 Says:

    Liebes Schwesterlein, genau um diese 100mal-versucht-und-nicht-geschafft-Dinge geht es. Und ich mache es mir leichter, wenn ich aufgebe, gegen Windmühlen anzukämpfen, sondern das dann liebevoll als einen Teil von mir anzunehmen und meine Energie woanders einzusetzen. Danke fürs liebe Kompliment und weil ich im grossen und ganzen doch ganz zufrieden mit mir bin, so wie ich bin, verspreche ich, dass ich im Herzen so bleibe, wie ich bin:-) Umarmung, Deine Andrea

  14. andrea2007 Says:

    Liebe Martha, herzlich willkommen auf meinem Blog- wollte ich schreiben, bevor ich einen Besuch bei Dir machte und voller Erstaunen und Freude sah, dass ich in Deiner Blogroll bin und ganz viele mir bekannte und vertraute anderen Blogs auch. Somit bist Du hier kein „Neuling“, und deshalb natürlich ganz besonders herzlich willkommen!

    Ich verstehe genau, was Du meinst, die Kraft, die ich auf den Versuch der Veränderung einsetze und es nicht schaffe, ist vielleicht besser eingesetzt bei den Dingen, die für mich stimmen… Oft genug ist Veränderung jedoch gar nicht so schwierig und braucht nicht viel Kraft und meist sind die kleinen Schritte schon sehr sehr wirkungsvoll… Häb du au en wunderbare Tag, liabs Grüessli, Andrea

  15. weilwirunslieben Says:

    Liebe Andrea,

    Dein Beitrag spricht mir aus der Seele.

    Erst Recht, seitdem ich kürzlich „Willkommen in Teufels Küche – Glanz und Elend der Chaotiker“ von Ulla Meinecke gelesen habe. Das war sehr beruhigend. Bis dahin habe ich es eher mit Mark Twain gehalten:

    „Als wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen.“ Das ist auf Dauer sehr anstrengend!

    LG Michael

  16. Martha Says:

    Liebe Andrea,

    ja ich frage mich, warum dass Veränderung bei mir immer so kräfteraubend ist. Und ich schaffe das einfach nicht – jedenfalls nie für lange – nie für so lange, dass es sich auch lohnen würde *kopfschüttel* warum fahni ächt jez wiider afa jeissu?
    Nein, ich will nicht jammern. Ich will versuchen, das beste daraus zu machen – auch wenn ich noch nicht weiss, ob es wirklich gut ist, wenn ich diese Veränderung anstrebe. Es könnte doch auch einfach gut sei, so wie es ist ? – Nein, jetzt suche ich keine Entschuldiung mehr, dafür, dass ich nicht schon lange damit angefangen habe. Ich weiss zwar, dass es Jahre dauern wird, bis sich da eine kleine Veränderung zeigen wird, aber wenn, dann werde ich glücklich sein. Das will zwar nicht heissen, dass ich nicht auch jetzt glücklich bin – nur dann wäre ich sicher noch glücklicher, falls das möglich wäre *kicher*

    Ach sei einfach ganz lieb gegrüsst, bisous, Martha

  17. Ulf Runge Says:

    Liebe Andrea,

    jetzt mache ich etwas, was ich noch nie gemacht habe.
    Ich klau meinen eigenen Kommentar, den ich bei einem Blog soeben angemerkt habe (bei Elisabeth’s Trinergy), weil ich der Meinung bin, er passt genauso gut bei diesem, Deinen Artikel:

    Nicht immer ist man da, wo man glaubt hinwollen zu müssen.
    Ein Ziel zu haben und doch zugleich zu akzeptieren,
    dass so manche Dinge nicht gleich und sofort zu ändern sind,
    das ermöglicht einem, mit den Muss-Dingen leichter umzugehen.

    Will sagen: Liebe, was Dir als Dir Prüfung und Aufgabe auferlegt ist,
    und Du wirst merken, dass diese Liebe Dir den Schlüssel zu einer
    womöglich bisher unbekannten Leichtigkeit öffnet.

  18. Ulf Runge Says:

    Liebe Grüße (vergessen),
    Ulf

  19. andrea2007 Says:

    Lieber Michael, da stimm ich mit Dir überein, dass es nach Mark Twain sehr anstrengend zugeht. Ich bin mittlerweile auch lieber auf dem Weg der „Leichtigkeit“ unterwegs, auch wenn das natürlich nicht IMMER funktioniert. Das Buch von Ulla Meinecke hab ich nicht gelesen, werd es mal auf meine Merkliste setzen. Liebe Grüsse Andrea

  20. andrea2007 Says:

    Liebe Martha, ich glaube, Du wirst wissen, wann die Zeit Veränderung gekommen ist und wenn Du noch nicht angangen hast, dann heisst es entweder, sie ist nicht die richtige oder Du bist noch nicht bereit dazu oder ihre Zeit ist eben einfach noch nicht gekommen. Und meiner Erfahrung nach ist es so, dass- wenn ich die Veränderung dann wirklich richtig in Angriff nehme und sie fühlt sich richtig an, dann passiert sie leicht und schnell. Wir sind doch alle auf dem Weg, ein bisschen glücklicher zu werden und macht es das Leben nicht spannend und schön? Alles Liebe für Dich, Andrea

  21. andrea2007 Says:

    Lieber Ulf, ich „verzeihe“:-) Dir grosszügig, weil ich mich SEHR über Deinen schönen Kommentar freue, sehr schön formuliert. Genau, wir bekommen genau die Aufgaben im Leben, für die wir bereit sind und die wir bewältigen können und sie helfen uns auf unserem Weg und unserer Entwicklung. Manchmal erschliesst sich uns der Sinn erst zu einem späteren Zeitpunkt und dann verstehen wir, warum wir genau diese Situation hatten und diese und jene Eigenschaft haben oder eben grad NICHT haben. Liebe Grüsse für Dich, Andrea

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