Modeling

Aus „Modeling“ mit NLP von Robert Dilts

„Thomas Jefferson hat einmal gesagt: “ Wenn zwei Individuen zusammenkommen und einen Dollar tauschen, gehen beide mit einem Dollar davon. Wenn die gleichen Menschen eine Idee austauschen, gehen beide mit zwei Ideen davon.“ In dieser Aussage kommt in vielerlei Hinsicht das äusserst generative Potential oder die „Wirtschaftlichkeit“ von Modeling zum Ausdruck.

Modeling ist im Wesentlichen ein Prozess des Ideenteilens. […] Ausser eine Methodik bereitzustellen, mit der Ideen expliziter und leichter kommunizierbar werden, kann Modeling die Art und Weise verändern, wie wir einander sehen und wahrnehmen.
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Wenn wir beispielsweise jemanden sehen, der etwas besser macht als wir selber, können wir, statt diese Person anzusehen und uns unzureichend, eifersüchtig oder misstrauisch zu fühlen, hingehen und modelieren, wie sie tun, was sie tun. Dann können auch wir die Fähigkeit erwerden, die die andere Person hat. Statt dieser Person etwas wegzunehmen, können sowohl wir als auch die andere Person davon profitieren: wir, indem wir eine neue Fähigkeit erwerben, und die andere Person, indem sie im Hinblick auf ihre Fertigkeiten ein besseres Verständnis und eine bewusste Kompetenz hat. Auch viele andere können dadurch profitieren, dass sie Zugang zu einer wertvollen Fähigkeit haben, die modelliert wurde.“
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Diese Sichtweise finde ich grossartig, ein sogenanntes „win-win“, da  wird es niemanden wundern, dass meine Masterarbeit ein Modeling sein wird:-) Näheres dazu zu einem anderen Zeitpunkt.
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14 Antworten to “Modeling”

  1. Elisabeth Says:

    Liebste Andrea,
    genauso ist es – wunderbar, dass du darüber schreibst!!! Ich habe in den letzten Monaten bereits so viele Menschen modelliert, so viel gelernt, es wird nun bestimmt spannend, eine ganze Projektarbeit daraus zu machen! 🙂 Lernen von den Besten, indem ich genau hischaue und wahrnehme, was ist! 🙂
    Liebste Herzensgrüße von Elisabeth

  2. rainer Says:

    Liebe andrea, win win ist natürlich eine großartige Sache…

    Jefferson hat auch gesagt, der Baum der Freiheit muss von Zeit zu Zeit mit dem Blut von Patrioten gedüngt werden. Da geht der eine Patriot weiter und der andere liegt unter dem Baum….LG Rainer

  3. Dori Says:

    Das ist aber ein sehr schöner Aspekt, liebste Andrea.
    Und ich finde, dass dieses Post irgendwie sehr gut zu meinem heutigen Post passt.
    Ich persönlich freue ich mich immer, wenn ich von jemand anderem etwas lernen und annehmen darf.
    Als ich mich noch nicht selbst liebte, war ich oft sehr eifersüchtig auf andere Menschen, und fühlte mich unzulänglich.
    Ich bin gespannt, was die nächste Zeit noch so alles aus Deinem NLP-Seminar zu uns kommt 😉
    Allerliebste Sonnengrüße
    Dori 🙂

  4. Babsi Says:

    liebe andrea

    das ist eine interessante und gute grundlage für mich :-)))

    sich miteinander auszutauschen
    sich zu motivieren
    und voneinander lernen

    ich bin ja auch ein neugieriger mensch.wenn ich wem seh der etwas kann, das mich interessiert frage ich nach.klar kommt auch bei mir mal etwas eifer hoch“boaaa der kann das und ich kann so wenig“
    aber das interesse überwiegt meine mibderwertigen gedanken

    unsere spiegel die uns täglich begegnen und uns faszinieren zu studieren…davon können wir doch nur profitieren oder?;))

    bitte mehr davon liebste andrea!!!

    alles liebe eine neugierige babsí

  5. andrea2007 Says:

    Liebste Elisabeth, cool dass Du das im Alltag anwendest. Ich freu mich auch schon auf meine Arbeit, werde aber heute abend mal den Fragebogen dafür erstellen und bald loslegen mit Interviews, um Informationen und Strategien zu sammeln…und dann auch mal berichten. Allerliebste Sonnengrüsse Andrea

  6. andrea2007 Says:

    Lieber Rainer, was für ein blutiges Beispiel *schauder*. Modeling ist komplett unblutig, das kann ich Dir versprechen:-) Liebe Grüsse Andrea

  7. andrea2007 Says:

    Liebste Dori, ich lerne auch immer von anderen Menschen und habe immer schon mal genauer nachgefragt, wie sie machen, was sie da machen. Also kann ich diese Fähigkeit jetzt anwenden und ausbauen, deshalb fühlt es sich für mich auch so gut an. Und das mit dem unzulänglich kenn ich auch noch, heute weiss ich, was ich kann und was nicht und kann mit beidem umgehen. Und jetzt weiss ich ja, wie ich etwas lernen könnte, wenn ich wollte…:-) Es ist wirklich sehr spannend. Allerliebste Sonnengrüsse zurück, Andrea

  8. andrea2007 Says:

    Liebe neugierige Babsi, es gefällt mir sehr, wie Du damit umgehst. Meine Einstellung ist, ich MUSS gar nicht alles können und deshalb kann ich mittlerweile Menschen, die etwas können, sehr wertschätzen und mit Interesse und Wohlwollen betrachten. Und wenn ich doch mal einen Stich Neid oder Eifersucht verspüre, dann weiss ich- DA muss ich mal genauer hinschauen, bei MIR, warum das so ist und was kann ich ändern.
    Neugierig sein ist sehr von Vorteil dabei… Ich verspreche, mehr zu schreiben:-) Liebste Grüsse Andrea

  9. theomix Says:

    Liebe Andrea,
    interessant, daraus eine methode zu entwickeln – aus dem sich gegenseitig anregen. Sozusagen analoges bloggen, live und in farbe? Anregend. Liebe grüße, Jörg

  10. Elisabeth Says:

    Liebste Andrea,
    wirklich eine ganz tolle Sache!!! Ich finde leider immer so viel anderes, was zu tun ist… Ich sollte mich mal hinsetzen und auch zu arbeiten beginnen… Du spornst mich nun richtig an, das zu tun! 🙂 Danke dir dafür!
    Allerliebste Sonnengrüße von Elisabeth

  11. andrea2007 Says:

    Lieber Jörg, so hab ich es noch gar nicht gesehen, ja interessant, da hast Du recht. Mit bloggen hat es für mich weniger zu tun, aber ich könnte natürlich auch mal einen erfolgreichen Blogger modelieren:-) Liebe Grüsse Andrea

  12. andrea2007 Says:

    Liebste Elisabeth, wir können uns ja gegenseitig anspornen:-) Ich hab im Moment halt vom Kurs selber noch soviel Energie und Schwung, ich kann gar nicht anders, als anfangen:-) Da bleiben wir dran, Du Liebe, gell? Allerliebste Sonnengrüsse Andrea

  13. Ulf Runge Says:

    Phantastisch, liebe Andrea,

    das ist für mich die bisher wunderschönste Beschreibung einer Win-Win-Situation!

    Ich habe heute kurz vor dem Betreten des Supermarktes einen Euro (in der Hand) gegen einen Euro (im Einkaufswägelchen) getauscht.
    Und ich muss sagen, ich kann mich zwar noch an die witzige Szene erinnern, in der es geschah, sehe noch das Gesicht der Dame vor mir, aber ich glaube, es wird keinen nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen.

    Ganz anders, wenn wir uns austauschen, über das was wir fühlen und denken. Einer der sieben Wege zur mehr „Effektivität“ im Leben, die Stephen R Covey beschreibt, handelt von Win-Win-Situationen, die man herbeiführen sollte. Thomas Jefferson würde Covey’s Buch mit Sicherheit eine Widmung geschrieben haben, wenn er noch lebte.

    Liebe Grüße,
    Ulf

  14. andrea2007 Says:

    Lieber Ulf, Du bist ja richtig begeistert, wie schön! Mir geht es genauso, deshalb hab ich das hier auch veröffentlicht. Herrn Covey werd ich sofort auf meine Wunschliste setzen, hört sich sehr gut an; allerdings muss ich erstmal den Stapel Bücher lesen, der auch noch auf mich wartet, hab mir selber einen Buch-Kauf-Stopp verordnet:-) Ganz herzliche Grüsse Andrea

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