Die Liebe- Psychologie eines Phänomens

Die Liebe  – Psychologie eines Phänomens, von Peter Lauster

ein Ausschnitt: „Wir sollten unseren Mitmenschen ohne jede Erwartung entgegentreten, die andern sollten nichts von uns erwarten, und wir sollten nichts von ihnen erwarten. Wir sollten die anderen so nehmen, „wie sie sind, und niemals von ihnen erwarten, dass sie werden, wie sie sein sollten.“

Wenn wir keine Zuneigung von anderen erwarten, aber selbst dennoch Zuneigung geben können, dann erst sind wir psychisch frei, ungehemmt und unblockiert. „Diese Freiheit von Erwartungen zu erreichen, ist schwer“, höre ich immer wieder sagen.  Warum? Weil wir uns immer wieder an unsere Erwartungen klammern, weil wir nicht konsequent die Wirklichkeit sehen wollen, wie sie ist. Es gehört Mut dazu, den anderen so zu betrachten, wie er ist. Wir können diesen Mut aufbringen, wenn es uns wirklich ernst damit ist, psychisch frei zu werden und unsere Liebesfähigkeit zu entfalten.

Wirklich lieben kann nur der, der von anderen keine Gegenliebe erwartet, der um der Liebe willen liebt und deshalb nichts fordert. „Das ist schwer“, höre ich wieder Ist es wirklich so schwer, Vertrauen in sich selbst zu haben? Wenn ich zum ersten Mal auf Skiern stehe, dann erscheint es mir schwer, einen kleinen Hügel herunterzufahren. Aber macht es nicht Freude, langsam zu lernen, die ersten Ängste zu überwinden durch Mut, Vertrauen und Lernen und erneuten Mut, Vertrauen und Lernen?

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7 Antworten to “Die Liebe- Psychologie eines Phänomens”

  1. theomix Says:

    Liebe Andrea,
    Peter Lauster, hm hm. In den 80ern fast ein Psycho-Paspt. Gibt es ihn immer noch. (Ja, gerade 69 geworden…)
    Er hat vielen mit seinen Büchern geholfen, und tut das wohl immer noch, wie du überzeugend belegst.
    Keine Gegenliebe erwarten, keine Dankbarkeit – da stimme ich zu. Aber dass ich von anderen gar nichts erwarten soll – keine Regung, kein Mitfühlen, keine Solidarität, keine Gerechtigkeit? Holla, aufgepasst. Vielleicht sagt der Zusammenhang des (unbestrittenen) Zitats etwas dazu? So nackt, wie es da steht, sieht Lausters Freiheit ziemlich autistisch aus.
    Mitfühlende 😉 Grüße
    Jörg

  2. Dori Says:

    Liebste Andrea,

    ich bin der Überzeugung, dass ich diese bedingungslose Liebe nur leben und empfinden kann, wenn ich mich selbst liebe und mit mir ganz alleine glücklich sein kann.
    Dann „brauche“ ich niemand anderen, um glücklich sein zu können. Meiner Meinung nach gibt es keine bessere Voraussetzung für eine solche, von Dir beschriebene Liebe.

    Allerliebste Sonnengrüße

    Dori 🙂

  3. Erika Says:

    Liebste Andrea,
    ich denke auch, je weniger ich mich selbst liebe, desto mehr Erwartungen habe ich an andere.
    Wenn wir das mal umdrehen, je mehr ich mich selbst liebe, desto weniger Erwartungen habe ich an andere.
    Das habe ich aus eigener Erfahrung gelernt. Wenn ich keine Erwartungen habe, was zugegeben manchmal schwer ist, dann bin ich umso mehr überrascht, wenn da was „zurückkommt“ was man nicht erwartet hat. Und je weniger Erwartungen ich habe, desto mehr kommt und kommt, wie wunderbar,
    es grüßt von ♥ Erika

  4. rainer Says:

    Liebe andrea, alles richtig im Rahmen der Leitplanken. Dann gibt es noch die Momente wo eine liebevolle Person auch wehrhaft sein muss….LG rainer

  5. Elisabeth Says:

    Liebste Andrea,
    ich weiß erst seit einigen Monaten, wovon hier die Rede ist, weil ich vorher immer Erwartungen in geliebte Menschen gesetzt habe… Zum Teil sehr hohe Erwartungen… Erst seit ich liebe, ohne etwas zu erwarten, fühle ich mich frei und gut und wunderbar und losgelöst… 🙂 Und seitdem entwickeln sich auch manche Dinge so, wie ich es mir wünsche… 😉
    Liebste Sonnengrüße von Elisabeth

  6. Kronprinz Says:

    Liebe Andrea,
    jeden Menschen so nehmen wie er ist…das unterschreibe ich voll und ganz. Das mit dem Lieben um der Liebe willen, damit komme ich nicht so gut zurecht, das ist mir eine Spur zu theoretisch und zu „kopfgesteuert“.Liebe geht durch Bauch und Herz und wenn man sich eine Gegenliebe erhofft, dann gehört das eben auch dazu. Deshalb kann ich trotzdem Vertrauen zu mir selbst haben. Meine ich zumindest 🙂 Liebe einzufordern ist allerdings für mich etwas ganz anderes und da bin ich dann wieder mit Hr. Lauster einig…
    Unkomplizierte Grüsse vom Kronprinz

  7. andrea2007 Says:

    Ihr Lieben, ich weiss, dass ich Eure Kommentare hier noch nicht beantwortet habe, ich glaube, ich möchte stattdessen noch einen eigenen Beitrag zum Thema schreiben, in dem ich auch Eure schönen Gedanken würdigen werde! Vielen Dank. Liebe Grüsse Andrea

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