Schöne Gedanken- Inweltschutz

Hier ein weiteres schönes Zitat aus dem bereits hier und hier zitierten Buch „Wie man sich ins Leben verliebt“ von Wolf von Bremgarten:

„Wurden auch Sie schon von Entsetzen und Wut erfasst, als Sie aus Flugzeugen oder Raumschiffen aufgenommene Bilder brennender Regenwälder sahen? Erfüllte auch Sie schon heiliger Zorn darüber, dass Schlieren von Rauch, Smog und giftigen Gasen unseren blauen Planeten umfassen wie die giftigen Tentakeln eines tödlichen Ungeheuers, das seine Beute umschlingt?  Solch heiliger Zorn ist wichtig und richtig und hat schon sehr viel sehr Positives bewirkt: Umweltschutz ist populär wie nie zuvor. Es sind auch Anfangserfolge zu verzeichnen. […] Zur Entwarnung besteht keinerlei Anlass. Der Schutz unserer Umwelt behält erste Priorität.

Aber Achtung –  Umweltschutz ist nicht alles. Da ist eine andere, ebenso wichige Welt, die es dringendst zu schützen gilt: unsere Inwelt. INWELTSCHUTZ  TUT NOT! Wenn wir die Inwelt nicht aktiv schützen, gehen unsere Seelen kaputt. Wem nützt ein geschützter blauer  Planet, auf dem kaputte Menschen wandeln? Menschen mit kaltem Herzen und finsterem, aggressivem  Gesicht? Und ohne Freude am Leben?[…]

Es ist Zeit für aktiven Inweltschutz, und der beginnt mit einem klaren Entschluss: Weigern wir uns ab sofort, täglich das gesammelte Elend der Welt auf unsere Schultern zu laden. Führen wir eine gesunde Seelen-Hygiene ein, ähnlich unserer täglichen Körperhygiene, beginnen Sie menschliches Elend nach folgendem Grundsatz zu behandeln: Verbessern oder vergessen.

Sie haben richtig gelesen: es ist ethisch und moralisch richtig, sich von Elend, das man beim besten Willen nicht verbessern kann, abzuwenden! Wer ständig das Elend der ganzen Welt auf seine Schultern zu laden versucht, hat keine Kraft mehr, dem leidenden NÄCHSTEN unter die Arme zu greifen. […] Die Natur gab uns grade so breite Schultern, dass es ausreicht, unser eigenes Elend plus das unserer Nächsten einigermassen zu tragen- nicht das der ganzen Welt.

Mutter Theresa aus Kalkutta war in Sachen aktiver Nächstenliebe eine absolute Weltmeisterin. Und gerade SIE warnte davor, das Elend der ganzen Welt verbessern zu wollen. Sie riet vielmehr zur „Nächstenliebe um die Ecke“, indem sie sagte: „Finden Sie Ihr eigenes Kalkutta.“

imagesherz

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44 Antworten to “Schöne Gedanken- Inweltschutz”

  1. theomix Says:

    Liebe Andrea,
    das kann ich bestätigen. Meine Lehrmeisterin war die Erfahrung. Bei manchen Hilfsbedürftigen (die, die materielle Hilfe von mir wollen) merkte ich bald, dass die meisten MIR die Verantwortung für ihre Misere geben möchten. Da musst du dich abgrenzen. Sonst gibt es kein Halt und Ziel.
    Eine Hauch zu viel Pathos hat der Herr von Bremgarten für meinen Geschmack. Aber es ist ein wertvoller Gedanke!
    Dir einen schönen Tag,
    herzlich Jörg

  2. Mamü Says:

    Liebe Andrea,

    vielen Dank für diesen Beitrag. Er spricht mir so aus der Seele. Ja, es gibt so viel, was zu schützen wäre, so viel wo etwas getan werden muss. Doch ich finde es auch alles zu viel, es erschlägt einen, man fühlt sich so machtlos, weil man nicht gleichzeitig überall etwas tun kann. Und das schlechte Gewissen, das einem ständig überall gemacht wird, weil man nicht hierfür eintritt und nicht dafür usw., obwohl man manchmal selbst genug am Hals hat. Man traut sich kaum, das eigene bisschen Glück, das man mal zwischendurch hat, zu genießen und zu leben. Ja, und vor lauter erschlagen werden und schlechtem Gewissen fehlt einem die Kraft überhaupt etwas zu tun. Und dabei braucht man wirklich nur mal zu seinem Nächsten blicken, der ebenfalls dringend der Hilfe bedarf, doch über ihn schaut man hinweg, weil man nur noch in die Ferne sieht.

    Wenn jeder bei sich selbst mal anfangen würde, die Verantwortung für sich selbst übernähme, seine Seele zu heilen, wieder zu lieben, Menschen mit Liebe zu betrachten, die Welt mit Liebe zu betrachten, den Fokus auf das Positive richten würde, dann würden alle automatisch viel liebevoller mit den Menschen, seinen Nächsten und der Umwelt und den Tieren umgehen und nichts läge ihnen ferner, als etwas zu zerstören, kaputt zu machen.

    Ich mag überhaupt keine Nachrichten mehr gucken, da gibt es nur noch Negatives. Krieg, Krieg und nochmals Krieg, Wirtschaftskrise, Angstmachen vor Grippeviren, von denen jedes Jahr gesagt wird, dass sie dieses Mal besonders schlimm sind… Es kommt einem so vor, als gäbe es nichts Schönes und Gutes mehr auf der Welt. Der Fokus liegt NUR noch auf all das Schlimme. Das kann irgendwie nicht richtig sein, weil die Balance fehlt, der Ausgleich. Kein Wunder, dass die jungen Menschen oft schon hoffnungslos in die Zukunft sehen.

    Liebe Grüße,
    Martina

  3. april Says:

    Ein SUPER-Beitrag, der mir aus der Seele spricht. Mutter Theresa hat auch gesagt, dass sie auf keine Demo gegen den Krieg geht, wohl aber zu einer für den Frieden. –
    Ich vermeide es schon seit geraumer Zeit, Katastrophen- und Unfallmeldungen genauer anzusehen. Man kriegt ja viel mit ohne es zu wollen. Dann muss man sich nicht auch noch damit beschäftigen.

  4. manu Says:

    Liebe Andrea,
    – Verbessern oder Vergessen-
    Das gefällt mir sehr.
    Hanneloore ist so ein typischer Fall von: Schau doch mal, wie schlecht es der Welt geht, wie krank der Herr Kennichnicht ist, oder der Unfall auf der A7,schrecklich, das habe ich nun schon 3 mal in den Nachrichten gesehen…..(Man könnte auch um-od.abschalten…)
    Was man nicht wirklich ändern kann, sollte man sich nicht so zu Herzen nehmen.
    Das hat nichts damit zu tun, dass man wegschauen soll, aber man soll sich selber gut tun und daran denken, wie breit die eigenen Schultern sind.
    Lieben Gruß und Bussi
    Manu

  5. Josephine Says:

    Liebe Andrea,

    ja, es ist besser, die Herausforderung des sich um andere kümmerns in unmittelbarer Nähe anzunehmen. Das ist oft genug schwerer, als das in die Ferne schweifen. Und selbst dem geht die Fähigkeit voran, die eigenen Möglichkeiten und Grenzen genau zu kennen. Mich zu zermürben fügt fremden Elend nur mein weiteres hinzu.

    Danke für diesen schönen Beitrag und Alles Liebe für Dich!
    Josephine

  6. wortman Says:

    es ist ethisch und moralisch richtig, sich von Elend, das man beim besten Willen nicht verbessern kann, abzuwenden!

    Das habe ich schon immer gesagt, komischerweise wurde mir nie geglaubt. Vielleicht bringt dein Beitrag ja mal etwas mehr Verständnis auf.

  7. Erika Says:

    Liebste Andrea,
    ich schließe mich dem Vorredner an , ich kann das auch nicht hören in den Nachrichten und überall. Ich habe kein schlechtes Gewissen mehr, wenn ich das nicht an mich ziehe, aber im eigenen Umfeld, z. B. im Altenheim kleine Gesten der Nächstenliebe, das kann ich aus ganzem Herzen tun.
    Liebe Grüße Erika

  8. wortman Says:

    Man kann eben nicht alle Elend dieser Welt bekämpfen. So sollte man sich eben mit der Nähe befassen und den Rest „links liegen“ lassen.

  9. rotegraefin Says:

    Das Wort „Nicht“ versteht das Unterbewusstsein nicht.
    Also wortmann heißt Dein Satz ins Unterbewusste übersetzt, man kann die ganze Welt retten!
    Wer so etwas „verrücktes“ behauptet, hat meistens eine Mutter wie ich gehabt, die einen aus irgendeinem unerfindlichen Grunde nicht so lieben konnte, wie man es als Kind gebraucht hätte. Dies ist mittlerweile Vergangenheit und Vergangenheit ist mittlerweile zu einem Tabu geworden.
    Also schluckt man als ein braves Kind allen Frust und alle Enttäuschung wieder brav herunter und macht aus seinem Herzen eine Mördergrube.
    Hier alle Leichen wieder aus dem Keller zu holen und ihnen eine würdige Bestattung zu gönnen und über die nicht beachteten Wünsche und Hoffnungen zu trauern scheint mir eine wichtige Aufgabe für den Innenweltschutz zu sein.
    Je mehr ich diesen Prozess bei mir ernst nehme und wirklich erledige, trage ich 1. zu meiner Selbstliebe bei und kann dann auch wieder den Blick für meinen Nächsten bekommen.

  10. wortman Says:

    @gräfin: Man kann die Welt keinesfalls retten! Punkt Schluss. Soll ich mir einen Kopf darum machen, wo überall in der Welt Unrecht geschieht?
    Die lassen sich eh nicht belehren. Also kümmer ich mich nicht drum und guck lieber um die Ecke vor meiner Haustür. Da ist Hilfe notwendiger als in irgendeinem x-beliebigen Staat, wo ich eh nie hinkommen werde/will.

    Vergangenheit ist absolut kein Tabu. wie kommst du denn dadrauF?

  11. rotegraefin Says:

    „Man“ schafft das sowieso nicht. „Frau“ vielleicht wenn es richtige Männer gibt, die dem Leben dienen wollen und nicht es beherrschen. 😉

    Grrrr immer diese Missverständnisse und Rechthabereien, hasse ich. PUNKT

    Außerdem braucht die Welt nicht mehr gerettet werden, denn sie wurde gut geschaffen. Das Vergnügen an dieser schönen Welt trüben mir lediglich die Kriegshetzer und die blutige Gewalt Anwender. Denen würde ich gerne die Hände festhalten. Das kann ich nur nicht alleine.

    Ich habe mal einen Spruch gelesen, „die Menschen verhungern nicht, weil wir zu viel essen, sondern weil wir zu wenig nachdenken.“

    Wenn Du dann bei mehr als um die Ecke guckst, dann kommen wir vielleicht auch in einen guten Dialog.

  12. Lilo Says:

    Das lässt sich ja auch sehr gut auf den Tierschutz anwenden. Viele Leute in Deutschland kümmern sich lieber um herrenlose Hunde im Süden, als um den vernachlässigten und verflohten, ungepflegten Husky im Nachbarhaus, der seit Wochen nicht mehr spazieren geführt wurde. Selbst wenn diese Leute sämtliche herrenlose Hunde hierher nach Deutschland holen würden, würde sich an der Einstellung der Menschen dort nichts ändern. Es würden immer wieder neue herrenlose Tiere nachkommen. Das ist so eine riesige Aufgabe. Aber dem Nachbarhund würde vielleicht schon ein Anruf beim Veterinäramt genügen. Tja.

  13. andrea2007 Says:

    Lieber Jörg, das kann ich mir gut vorstellen, dass Du in Deinem Job Dich auf „gesunde“ Art oft abgrenzen musst. Auf eine etwas andere Art muss ich das auch, wir schrieben ja an anderer Stelle schon mal über die Gemeinsamkeiten in unseren Jobs;-).

    Vielleicht liegt ein wenig viel Pathos in den Worten, aber Du weisst ja sicher auch, dass man manchmal übertreiben muss, um eine Idee zu veranschaulichen und damit sie im Gedächtnis bleibt.
    Liebe Grüsse Andrea

  14. andrea2007 Says:

    Liebe liebe Martina, Deine Worte sprechen mir aus dem Herzen. Auch ich schaue kaum noch Nachrichten, weil ich es nicht ertragen kann, nur von Krieg und Katastrophen, von Mord und Totschlag zu hören und zu lesen. Ich glaube, durch das Breittreten in der Öffentlichkeit passieren noch viel mehr schlimme Dinge. Denn heutezutage bekommt jemand, der ein Verbrechen begeht meist mehr Aufmerksamkeit, als einer, der eine gute Tat vollbringt. Traurig.
    Deshalb find ich es auch wichtig, das eigene Glück zu schätzen und zu leben, das DÜRFEN wir, liebe Martina! Liebste Grüsse Andrea

  15. andrea2007 Says:

    Liebe Ingrid, da schreibst Du auch ein sehr gutes Zitat, genau. Und wie ich das mit den Nachrichten sehe, hab ich ja schon im vorigen Kommentar geschrieben. Gleichgesinnte sonnige Grüsse Andrea

  16. andrea2007 Says:

    Liebes Schwesterlein, schön von Dir zu hören. Ja, nicht nur Hanneloore ist so ein Fall, ich kenn doch noch jemand, der sich stundenlang über diese schrecklichen Unfälle und Krankheiten unterhalten könnte, wenn ich das zuliesse…;-) Es ist gut zu wissen, wie breit und stark unsere eigenen Schultern sind und zu akzeptieren, dass sich die Breite und Stärke je nach eigener Lebenssituation auch mal verändern.

    Lass uns bald telefonieren, meine Süsse, Bussi, Andrea

  17. andrea2007 Says:

    Liebe Josephine, schön dass Dir dieser Beitrag auch gefällt und danke für Deine ergänzenden Gedanken. Ich hoffe, Du hast Dich mittlerweile schon gut in Deinem neuen Zuhause eingelebt. Herzliche Grüsse Andrea

  18. andrea2007 Says:

    Lieber Wortman, zu Deinen ersten beiden Kommentaren: wie Du siehst, bist Du hier unter Gleichgesinnten, stimmen doch die meisten der Idee zu. Liebe Grüsse Andrea

  19. andrea2007 Says:

    Liebste Erika, das ist ein schöner Gedanke, kein schlechtes Gewissen zu haben und gleich „vor der Haustür“ zu helfen. Ich bin sicher, die Menschen in „Deinem“ Altersheim wissen DICH sehr zu schätzen. Herzlichste Grüsse Andrea

  20. andrea2007 Says:

    Liebe rotegraefin, ich stimme Dir zu, dass es wichtig ist, alte Verletzungen irgendwann einmal aufzuarbeiten. Auch wenn es mal weh tut, auch wenn es lange dauern kann. Es ist jedoch wichtig- meiner Meinung nach- für unsere Entwicklung und für das Leben, das wir führen können und wollen. Mit zuviel Altlasten lebt es sich schwerer…Ich hab in den letzten 2 Jahren sehr viel in diesem Bereich getan und es hat GUT getan, auch wenn es noch nicht fertig ist, aber das macht gar nichts. Ich weiss jetzt, das ich das KANN. Liebe Grüsse Andrea

  21. wortman Says:

    @Gräfin: Das geschriebene Wort beinhaltet immer Mißverständnisse gegenüber dem gesprochenem Wort 😉
    Welche Rechthaberei meinst du? Das man die Welt nicht retten kann?
    Will sie gerettet werden oder ist sie schon längst alleine auf dem Weg sich von dem Virus Mensch zu befreien? 😉

  22. rotegraefin Says:

    Statt einer differenzierten Antwort eines meiner Lieblingszitate:
    „Der Schlüssel zur Freiheit

    1. Spiegel – Gesetz

    Alles was mich am anderen stört, ärgert, aufregt oder in Wut geraten lässt und ich anders haben will, habe ich selbst in mir.

    Alles, was ich am anderen kritisiere oder sogar bekämpfe und verändern will, kritisiere, bekämpfe oder unterdrücke habe ich in Wahrheit in mir selber und hätte es gerne anders.

    2. Spiegel – Gesetz

    Alles, was der andere an mir kritisiert, bekämpft und verändern will und ich mich deswegen verletzt fühle, so betrifft es mich – ist dies in mir noch nicht erlöst, meine gegenwärtige Persönlichkeit fühlt sich beleidigt – der Egoismus ist noch stark.

    3. Spiegel ­– Gesetz

    Alles was der andere an mir kritisiert und mir vorwirft oder anders haben will und bekämpft und mich dies nicht berührt, ist es sein eigenes Bild, sein eigener Charakter, seine eigenen Unzulänglichkeiten, die er auf mich projiziert.

    4. Spiegel – Gesetz

    Alles, was mir am anderen gefällt, was ich an ihm liebe, bin ich selbst, habe ich selbst in mir und liebe dies im anderen. Ich erkenne mich selbst im anderen – in diesen Angelegenheiten sind wir eins.“
    (Verfasser unbekannt)

    @wortmann
    „Wer ein Leben rettet, rettet eine ganze Welt.“ jüdisches Sprichwort

  23. Marie-Rose Blatz Says:

    Liebe Andrea,
    Ich habe den Text „Schöne Gedanken – Inweltschutz“ gelesen und bin sehr froh das ich nicht die einzige bin die so denkt. Wenn ich jemanden helfen kann, moralisch oder materialisch, mach ich dass mit vieler Liebe und Aufmerksamkeit ; leider kann mann nicht der ganze welt helfen und deshalb bin ich miteinverstanden dass mann sich von den ganzen negative Nachrichten schützen muss. Ich habe viele Erörterungen mit meinem Mann darüber, da er nicht mit mir einverstanden ist.
    Ganz richtig sind auch die Texte von Rotegräefin, die ich schon in einem franzÔsiche Buch gelesen habe.
    Ich möchte noch vieles sagen, aber ich beherrsche nicht genug die deutsche Sprache wenn ich von Philosophie oder Spiritualität sprechen möchte. Schade.
    Ich benutze auch die Gelegenheit um dir, liebe Andrea, ein sehr schönes, liebevoll Jahre 2009 zu wünschen. Recht herzlich. Marie-Rose

  24. wortman Says:

    @Gräfin: Diese Spiegel-Gesetze sind recht interessant, entbehren aber auch nicht einer gewissen Gefahr: Die Überschätzung der eigenen Person bzw. der eigenen Innenwelt.

  25. andrea2007 Says:

    Liebe Rotegraefin, lieber Wortman,

    ich möchte mich da nicht weiter einmischen, nur soviel, Eure Diskussion find ich sehr spannend, bitte nicht aufhören, wenn Ihr weitermachen möchtet!! Wie alles im Leben, in „gesunden Dosen“ angewandt, hat vieles seinen positiven Sinn. Das mit dem Spiegeln hab ich abgewandelt schon mal hier erwähnt: https://andrea2007.wordpress.com/2008/08/10/alles-was-mich-trifft-betrifft-mich/

    Liebe Grüsse Andrea

  26. andrea2007 Says:

    Liebe Marie-Rose, schön, wieder von Dir zu lesen. Vielen lieben Dank für Deine Gedanken zu dem Thema, ich finde, Dein Deutsch ist sehr gut und ich verstehe alles, was Du schreibst!!! Auch Dir noch persönlich und nachträglich an dieser Stelle alles Liebe für das Neue Jahr. Liebe Grüsse Andrea

  27. wortman Says:

    Vielleicht sollte die Gräfin ihre Gesetze noch einmal bei deinem Link posten. Würde vielleicht auch besser zusammenpassen, oder?

  28. rotegraefin Says:

    Danke Andrea für die Einladung hier weiter zu schreiben.

    @ wortmann
    Zu der Gefahr: „Das Leben ist eins der gefährlichsten und endet meist mit dem Tod.“ und
    „Heute ist der erste Tag vom Rest Deines Lebens.“
    Ich habe im meinem Leben festgestellt, dass ich mich regelmäßig unterschätzt habe und die Freude darüber, wenn es mal gestimmt habe mit Hochmut, Stolz oder wie Du es nennst Überschätzung der eigenen Person verwechselt habe.
    Bist Du Lehrer oder so etwas in der Art?
    Wie kommst Du auf die Idee Dich selber als einen Virus zu bezeichnen? Oder bist Du kein Mensch?
    Ich habe hier gepostet. Es steht Dir frei die Spiegelgesetze zu kopieren und auf den Link zu stellen, wo sie Deiner Meinung nach besser passen.

  29. wortman Says:

    Das mit dem „Virus“ habe ich mal irgendwo gelesen. Ewig her, keine Ahnung mehr, wo das war 😉
    Ich Lehrer? Bitte nicht. Die Schüler würden freiwillig lernen nur um nicht sitzen zu bleiben um mich loszuwerden 🙂

    Das mit dem „ersten Tag“ gefällt mir. Im Grunde das Zeichen, man solle leben und nicht in Vergangenheiten herumtreiben. Positiv nach vorne schauen und den nächsten Schritt tun.
    Diese Spiegelgesetze sind nicht uninteressant aber ohne Quellenhinweis ist es etwas schlecht, weiter damit zu arbeiten.

    Dadurch, dass du diese Dinge wie „Unterschätzung“, „Hochmut“ etc. festgestellt hast, bist du aber auch in der Lage, diese Dinge zu ändern.

    Wann ist man Mensch? Wenn man denkt? Wenn man Humanität lebt? Eine gesunde Portion Egoismus gehört auch dazu, würde ich sagen. Ansonsten wird man schnell zum Spielball derer, die man eigentlich nicht gerne in seiner Nähe hat.
    Wegen der Natur: Jeder redet von globaler Erwärmung etc. etc. Was ist, wenn „Natur“ ein lebendes Objekt wäre… wenn es sich befreien will, von dem, was ihm Schmerzen bereitet? Dann sieht man vielleicht auch Katastrophen in einem anderen Licht…
    Bevor du nun denkst, ich bin esotherisch abgedreht ;), keine sorge, ich kann Realitäten tief ins Auge gucken 🙂 Fantasie und realität, passend gemischt, ergeben manchmal interessante Blickwinkel.

  30. rotegraefin Says:

    @wortmann,
    das ist der Unterschied zwischen uns. Ich fand die Spiegelgesetze eines Tages auf meinem Schreibtisch und hab sie da offen liegen gelassen, weil ich fand, meine Kollegen alles Hausmeister könnten sie gut gebrauchen.

    Dann haben sie mich geärgert besonders den Satz mit dem Egoismus.

    Es ist mir völlig egal in welche Richtung Du abgedreht bist. So wie Du schreibst scheinst Du einer zu sein, der sich ernst nimmt. Ob Du Dich tragisch nimmst wird sich noch zeigen. 😉

    Wir sind hier bei dem Thema Innenweltschutz und der hängt eng mit der Umwelt zusammen. Alles steht in einer Wechselwirkung zu einander.
    Wir müssen nur wieder die richtige Balance 😉

  31. andrea2007 Says:

    Lieber Wortman, liebe Rotegraefin,

    ich verfolge weiterhin gespannt Eure Diskussion, wenn ich nicht drauf antworten, dann nur weil ich mich nicht einmischen möchte…

    weiterhin gute Gedanken und viel Spass. Liebe Grüsse Andrea

  32. wortman Says:

    Andrea, ich glaube nicht, dass die Gräfin was dagegen hat, wenn du dich einklinkst. Mein Segen hast du 😉

    Alles hat seine Wechselwirkungen. Balance ist sehr wichtig und deswegen gehört hier auch unbedingt der Begriff „Akzeptanz“ hinein. Das Annehmen von widrigen und/oder positiven Umständen. Der sogenannte Inweltschutz ist zwar unabdingbar, doch kommt es hier auch auf die richtige Portion Schutz an. Zu viel lässt einen vielleicht für die Außenwelt egoistisch, kaltherzig oder hochmütig erscheinen.

    Diese Gesetzte lagen plötzlich auf deinem Tisch? Da wollte dir wohl jemand einen Tipp mit dem Zaunpfahl geben, oder wie soll man das interpretieren? 😉

    Ich mich tragisch nehmen? Niemals nicht. Ich bestehe aus 90% Humor, da passt keine Tragik in die Einkaufstasche 🙂

  33. rotegraefin Says:

    Wie schön wortmann zu 90% aus Humor zu bestehen ist sehr sehr viel. Gratuliere!
    Humor ist wenn man trotzdem lacht! Kommt von Humus-Erde und leitet über zu humilitas -Demut. Demut wurde mir beigebracht bedeutet Mut zum Dienen. 🙂

    Schade, dass keine Tragik passt! Hast Du den Platz für Trauer und Schmerz?
    Wenn nicht, dann lassen wir diesen Dialog lieber bleiben. Denn ich würde sonst in meine alte Falle tappen, Dich so lange zu attackieren bis Du Aua schreist. Und da „ein Indianer ja keinen Schmerz kennt“ würdest Du vermutlich nur wütend werden und ich hätte meine alte negative Botschaft, „die Menschen sind schlecht“ mal wieder bestätigt bekommen und keine Ahnung davon, warum ich schon wieder isoliert werde. Dabei suche ich lediglich einen Angst freien Kontakt.
    Im Moment beschäftige ich mich gerade mit der Regel des Benedikt und bin in seinem 3.Kapitel auf den Vers 8 gestoßen und mir fallen tausende von Schuppen von den Augen.
    „8. Keiner darf im Kloster dem Willen seines eigenen Herzens folgen.“
    Da kann ich nur sagen: „Aha daher der Name Bratkartoffel!“ 😉 http://www.benediktiner.de/ und http://www.abtei-st-hildegard.de/benedikt/benediktusregel/alle_kapitel/16.htm
    Wer bedenkt, dass diese Regel mit die europäische Entwicklung entscheidend geprägt hat und wer diesen Vers zu Ende denkt, klar bekommt, dass man auf diese Art und Weise „nützliche Idioten“ (Lenin) erzieht, der lernt entweder zu verzweifeln oder zu verstehen.
    Danke aber für das bisschen Verstehen bis jetzt.

  34. wortman Says:

    Dort, wo Trauer und Schmerz nötig ist, sind die Gefühle auch vorhanden. so wie vor drei Wochen als mein Schwiegervater starb…

    Och, du kannst mich ruhig attackieren 😉 So lange du es sachlich machst und nicht in eine persönliche Beleidigungsschiene verfällst, können wir stundenlang streiten 🙂 Da bin ich hart im Nehmen 🙂 Außerdem: Bisschen streiten hält den Geist fit.

    Regel des Benedikt… *grübel* das sagt mir was…
    Also Punkt 8 ist ein regelrechter „Hammer“. Beuge dich, frage nicht, denke nicht, tue was man dir sagt und folge der Masse… *örks* Wenn man das weiter denkt… da fallen mehr als Schuppen.

    Danke wegen dem „Verstehen“. Ich glaube, am Anfang haben wir auch etwas nebeneinander her geredet, oder täusch ich mich da nur?

  35. andrea2007 Says:

    ne ne, lieber wortman, da misch ich nicht mit, ich kann da auch gar nicht mitreden und ich geniesse Euren schlagabtausch einfach mal… liebe Grüsse und viel Spass noch, andrea

  36. wortman Says:

    Die Schlagtauscherei macht richtig Spass, Andrea 🙂

  37. Erika Says:

    @wortman : von Dir könnte ich noch einigen Unterricht in Kommentieren und Schaftauscherei äh Schlagtauscherei gebrauchen……
    ich hab gern Spaß und nehme aber vieles zu persönlich…..Aber das wird besser, wenn ich so weiter Eure Blogs verfolge….
    Schönen Abend auch Dir , liebe Andrea, Dich bewundere ich auch in Sachen kommentieren
    Eriak:-) 🙂

  38. rotegraefin Says:

    @wortmann
    Oh „das Gespräch zwischen Mann und Frau ist ein interkultureller Austausch“ habe ich mal gelesen und wieder ein Stückchen mehr verstanden.
    Ich komme aus einer untergehenden Gesellschaftsschicht. Ein Onkel erzählte mir mal folgenden Witz:
    Zwei baltische Grafen treffen sich nach dem 1. Weltkrieg in Berlin wieder:
    „Oh wie geht’s dir mein Liaba?“
    „Danke schlecht, mein Liaba!“
    „Schlecht????“
    „Ja ich arbeite!“
    „Du arbeitest??“
    „Ja und das gegen Geld. Ich komm mir vor wie ein Hure.“ 😀
    Da Du ja offensichtlich zur denkenden Kategorie Mensch gehörst, kannst Du den Witz ja auch mal zu Ende denken und mir Deine Schlussfolgerungen mitteilen. Ich habe einige Jahre dazu gebraucht, als Betriebsblinde, um den ganzen Sinn voll zu erfassen. Du hast also alle Chancen es schneller zu schaffen. 😉

  39. wortman Says:

    @Gräfin: Den Witz muss ich mir erstmal durchs Gemüt ziehen. Den möchte ich mir in Ruhe sacken lassen.
    Das mit der untergehenden Schicht kann man aber auf zwei Arten sehen: Aus alter Sicht des Adeligen oder ins Moderne gezogen: Der Untergang der Mittelschicht in unseren Landen.

    @Erika: Dinge zu persönlich nehmen ist nicht grade sehr gesund und bietet viel Platz für Missverständnisse und falsche Reaktionen/Aktionen.

  40. rotegraefin Says:

    Eben weil ich die alte Sicht der Adeligen mit der Muttermilch aufgesogen habe und dann bewusst zurück ins Glied getreten bin, kann ich seit einigen Jahren aufmerksamer das Phänomen des Untergangs der Mittelschicht beobachten, die die gleichen Fehler machen wie die Adeligen nur ein bisschen schneller.
    „Aber was kümmert mich der Schiffbruch, wenn Gott der Ozean ist?“ 😀

  41. rotegraefin Says:

    @ wortmann
    War es das jetzt?
    Ist der Groschen immer noch nicht gefallen? Brauchst noch einen ? 🙂

    Habe ich Dich überfordert und für klüger gehalten als Du bist? 😉

    Ich warte noch auf eine Antwort! Muss ich da warten bis zum St. Nimmerleinstag?

    Grrrrrrrrrr das hasse ich! 😀

  42. Wortman Says:

    *lach* ist ja richtig knuffig wie du so grrrrr.st 😉
    Das Reallife hat nun mal absoluten Vorrang.

    Aber was kümmert mich der Schiffbruch, wenn Gott der Ozean ist?
    Mich eine Menge. Der lässt mich glatt untergehn 🙂

    …bewusst zurück ins Glied getreten bin…
    Warum das? Schutz? Sicherheit?
    Der Adel von heute ist eh nicht mehr das, was er mal war… und wenn ich mir den Pinkelprinzen ansehe… bin ich froh, dieser Welt nicht anzugehören 🙂

  43. rotegraefin Says:

    Hihihi Wortmännchen!

    Was freut mich das. Endlich bin ich mal am längeren Hebel 🙂 „Rache ist Blutwurst und Leberwurst ist Zeuge.“
    Hilfe was habe ich mich als Kind geärgert, wenn mein viiiiiiel älterer Vetter mit mir gewippt hat und mich oben zappeln ließ. Ich sehe noch sein Funkeln in den Augen und die Freude darüber mehr Macht zu haben, als ich.
    Hab ich jetzt mehr Schwerkraft als Du?
    Komm ich reich dir meine Hand am Anfang ist es nicht schlimm wenn einmal die Gefühlswogen über Dich schwappen. Das Wasser trägt. Weißt Du das nicht? Irgendwann findest Du an dem auf und ab Gefallen und lachst wenn Du wieder auftauchst.

    @zurück ins Glied
    Um zu lernen! Überall traf ich auf Menschen, die sich schlechter oder besser als andere fühlten oder sahen. (Meine Verwandtschaft) Andererseits auch gleichzeitig sehr liebenswerte und nette Menschen. Ich hatte keine Ahnung warum ich mit denen immer über kurz oder lang nicht klar kam und keine Ahnung, warum ich nicht glücklich sein konnte.
    Als ein adeliger Freund dann von mir erzählte, dass er die Karriereleiter hoch marschiert und ein öffentlich gut angesehenes Amt antreten würde. Wusste ich dass ich verloren hatte. Da habe ich mir gesagt: „Das ist falsch. Der Adel hat genug Mist gebaut, wir haben zurück ins Glied zu treten und andere vor zu lassen.“
    Jetzt bin ich dabei diese Einstellung zu korrigieren, weil in unserem schönen Land ganz wenige nur noch wissen was Recht und Anstand ist.
    Wenn ich schon untergehe, dann bitte mit Würde. Aber wem, wie mir, alles genommen wurde, der ist frei und kann doch nur noch gewinnen oder? 🙂

  44. abitene Says:

    Ich denke, die Sache mit dem Umweltschutz/ Klimakatastrophe ist ein Ablenkungsmanöver um eben genau davon abzulenken, dass es um unsere Seelen viel schlechter bestellt ist. Und die sind unsterblich! Wir sollten uns wieder um unser Seelenheil kümmern, an die 10 Gebote halten.

    Bin ein sehr naturverbundener Mensch, Vegetarier auch, aber dieses Getue der Tier- und Umweltschützer ist einfach daneben. Die regen sich über die Tötung von zN Robben auf, sagen aber keinen Mucks zu den Tausenden von Kindstötungen, die täglich im Mutterleib durchgeführt werden. Das ist doch alles völlig schräg und daneben.

    Um etwas zu verändern müssen wir bei uns selbst anfangen, uns bekehren und die 10 Gebote unseres Schöpfers befolgen.
    Gruss, abitene von
    http://wegwahrheitleben.wordpress.com/2009/10/27/die-bekehrung-des-augustinus-1/

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