Schöne Gedanken- Bitte höre mir zu

Bitte, höre mir zu

Wenn ich Dich darum bitte, mir zuzuhören, und Du Dich aber bemühst, mir Ratschläge zu erteilen, dann hast Du weder verstanden, worum ich Dich gebeten habe, noch was ich jetzt brauche.
Wenn ich Dich darum bitte, mir zuzuhören, und Du Dich aber bemühst, mir zu erklären, ich dürfte nicht so fühlen, dann trittst Du auf meinen Gefühlen herum.
Wenn ich Dich darum bitte mir zuzuhören, und Du Dich aber bemühst, meine Probleme zu lösen, dann hast Du mich nicht verstanden und Du bist weit weg von mir.
Bitte, hör mir doch zu! Alles, worum ich Dich bitte ist, erzähle mir nichts und tue jetzt auch nichts, höre mir einfach nur zu.
Ratschläge sind billig zu haben, Horoskope und Ratgeber gibt es am Zeitungsstand. Ich kann sie mir kaufen, denn ich bin nicht hilflos! Ich bin vielleicht entmutigt und mir fehlt es an Klarheit, aber hilflos bin ich nicht.
Wenn Du aber etwas für mich tust, was ich selber für mich tun kann und auch tun muss, dann trägst Du dazu bei, dass ich ängstlich und schwach erscheine.
Wenn Du es aber einfach als eine schlichte Tatsache akzeptierst, dass ich so fühle wie ich fühle, egal wie irrational es Dir auch erscheinen mag, dann kann ich aufhören an Dich zu appellieren und kann beginnen zu verstehen was geschehen ist.
Wenn Du das verstanden hast, dann kann ich besser verstehen, was geschah, und dann werden sich auch Antworten einstellen.
Vielleicht hilft deshalb manchen Menschen das Gebet, weil Gott schweigt und keine Ratschläge gibt, weil er geduldig darauf warten kann, dass wir selbst die Antworten finden.

Also, bitte höre mir zu.
Und wenn du dann sprechen willst, dann verspreche ich, dir zuzuhören.

(aus der Betreuungsarbeit der Polizei San Francisco / USA)

 

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21 Antworten to “Schöne Gedanken- Bitte höre mir zu”

  1. Elisabeth Says:

    Wow, einfach nur wow, liebste Andrea…
    Genau das ist es, auf den Punkt gebracht… Wie oft habe ich ähnliche Worte verwendet, um meinem Gegenüber DAS klarzumachen… Denn es ist so einfach… Hm… das kann man nur weiter verbreiten 🙂
    Allerliebste Grüße von Elisabeth

  2. Dori Says:

    Liebste Andrea,

    beim Bloggen ist das ja so: man schreibt schöne Texte, die Gedichte, die einen berühren, alles ist schön und puschelig :-), und dann kommt plötzlich solch ein Knaller-Text daher, der zutiefst berührend ist. Weil er mir den Spiegel vorhält. Sicherlich war ich schon oft in der Situation, dass mir jemand Ratschläge erteilte, wo ich überhaupt nichts mit anfangen konnte. Ich wollte einfach nur, dass man mir zuhört.
    Genau so habe ich aber auch schon gehandelt, dass ich Ratschläge erteilt habe und hinterher dachte: eigentlich wollte dieser Mensch von mir nur in den Arm genommen werden und sich einmal aussprechen.
    Seither höre ich genauer zu, wenn mir jemand etwas erzählen möchte.
    Sonnige Herzensgrüße für Dich
    Dori 🙂

  3. Mamü Says:

    Liebe Andrea,

    vielen Dank für diesen Text. Manchmal möchte man wirklich, dass einfach nur jemand zuhört. Manchmal möchte man wirklich keine Ratschläge. Und immer wünscht man sich, dass der andere die Gefühle respektiert, die man hat, sie vielleicht sogar versteht. Ein wunderbarer Text.

    Ich schlüpfe jetzt mal in die Rolle des Zuhörers oder auch des Nicht-Zuhörers. 🙂 Manchmal fühlt man sich als Zuhörer so, als würde von einem verlangt, dass man eine Lösung für den anderen findet, fühlt sich verantwortlich, weil man ja angesprochen wurde. Wie erlösend ist es da sein, wenn weiß, dass eine Lösung gar nicht gefordert wird, sondern dass man einfach nur zuhören braucht, um dem anderen zu helfen. 🙂 Wobei der Teil des Zuhörens gar nicht so einfach ist, wenn man das Gefühl hat dem anderen helfen zu müssen/wollen.

    Ich bin z.B. ein Mensch, der nach Lösungen sucht, wenn ein Problem auftaucht. Deshalb war Mathe wohl auch immer mein Lieblingsfach. 😉 Ich fühle mich ständig für alles verantwortlich, was gar nicht so toll ist. Ich mache mir Gedanken über Dinge, über die ich mir eigentlich keine Gedanken machen müsste. *seufz* Es ist aber nicht so, dass ich andere deshalb mit Ratschlägen überhäufe. Nee, absolut nicht, ich mache mir die Gedanken nur für mich, halte mich dann aber raus. Denn jeder muss letztendlich selbst wissen, was er tut und die Chance haben, es für sich herauszufinden.

    Aber bei meiner Mutter war das schon mal anders. Als sie an Krebs erkrankte und sie all die schlimmen Behandlungen über sich hat ergehen lassen müssen, habe ich ihr jeden Tag stundenlang zuhören müssen, wie schlecht es ihr geht, dass sie nicht mehr leben will usw.
    Ich fühlte mich oft in Zugzwang, Abhilfe zu schaffen, für sie Lösungen finden zu müssen, weil ich wollte, dass es ihr gut geht. Ich ertrug es nicht, dass es ihr so schlecht ging. Ich konnte doch nicht einfach nur zugucken und nichts tun. Ich glaubte auch, dass das von mir erwartet wurde. Ich fühlte mich sehr überfordert damit, ich hatte das Gefühl, die Verantwortung dafür zu tragen, wie es ihr geht, Lösungen finden zu müssen. Ich versuchte ständig sie aufzubauen, ihr Mut zu machen, was wahnsinnig viel Kraft kostete. Sie lehnte fast alles mit fadenscheinigen Gründen ab. Das hat mich fertig gemacht. Es war ja nicht so, dass ich sie nicht verstanden hätte. Zumindest insoweit, wie ein Nicht-Betroffener einen Betroffenen überhaupt verstehen kann. Ich dachte immer, dass ich für sie stark sein muss, damit sie wieder Hoffnung bekommt und sie die schwere Zeit besser durchstehen kann. Damit sie wieder Lebenswillen bekommt. Irgendwann hatte ich selbst keine Kraft mehr, weil alles ins Leere lief, dabei wollte ich unbedingt, dass es ihr gut geht. Doch das stand offenbar nicht in meiner Macht.

    Viel später, als meine Mutter nicht mehr lebte, dachte ich, vielleicht hätte ich ihr manchmal auch einfach nur zuhören sollen, vielleicht wollte sie sich das alles einfach nur von der Seele reden. Vielleicht wollte sie gar nicht, dass man ihr Mut und Hoffnung macht. Vielleicht wollte sie einfach nur kundtun, wie schlimm alles ist und wie besch…en es ihr geht. Mittlerweile weiß ich von mir selbst, dass das manchmal nötig ist, dass das raus muss, dass man die „Anerkennung“ dieses besch…enen Zustands, des eigenen Gefühls braucht, um damit umzugehen. Vielleicht hätte ich das einfach nur aushalten sollen, ohne nach Lösungen zu suchen. Vielleicht wäre das sogar weniger kraftraubend für mich gewesen.
    Obwohl es natürlich schon Gespräche gab, wo ich ihr einfach nur zugehört habe. Nach diesen Gesprächen konntest du mich dann einfach nur noch in die Ecke werfen. Ich habe erst viel später kapiert, dass sie die Verantwortung für ihr Leben selbst trug.

    Was ich nur sagen wollte, es ist von dem der Ratschläge geben will, statt einfach nur zuzuhören, nicht unbedingt respektlos gemeint, sondern oftmals will er nur helfen. Doch das ist etwas, dass man im Leben auch lernen muss, wann ist was wirklich eine Hilfe. Denn es gibt ja durchaus auch Situationen, in denen man gerne eine Meinung oder einen Rat hören möchte, natürlich immer mit der Freiheit, die Entscheidung selbst treffen zu können, ohne dass der andere beleidigt ist, wenn man den Rat nicht annimmt.

    Ich glaube, je näher einem ein Mensch steht, desto schwieriger ist es, einfach nur zuzuhören, nicht sofort alle Hebel in Bewegung zu setzen, um dem anderen zu helfen. Mehr tun zu wollen, als „nur“ zuzuhören. Obwohl gerade das manchmal genau das richtige ist. 🙂

    Mir gefällt dieser Text wirklich gut. Er ist für beide Seiten eine Bereicherung. 🙂

    Liebe Grüße an dich,
    Martina

  4. Mamü Says:

    Oh, das war aber jetzt ein sehr sehr langer Kommentar. Sorry, Andrea.

  5. theomix Says:

    Liebe Andrea,
    bei Seelsorge- und Psychotherapie-Kursen wird das ja gelehrt. Zuhören! Auf die Ebene der Gefühle achten!
    Der Gesprächspartner soll Wegbegleiter sein, Geburtshelfer für den eigenen Weg des Gegenübers.
    Aber das umzusetzen ist manchmal harte Arbeit, wenn ich z.B. gar nicht bereit bin für das Gegenüber, wenn das Anliegen eigenen Schmerzen auslöst usw.
    Aber das ist ein SEHR SCHÖNER Text, der das gute Anliegen kurz zusammenfasst. Und auch umsetzbar für die private, nicht-professionelle Ebene.
    Auch der Hinweis auf das Gebet. Ich glaube schon lange, dass Gebete dazu dienen, nicht Gott zu verändern, sondern den, der betet.
    Obwohl es auch Gebete gibt, die Gott in den Ohren liegen. Aber das ist eine andere Geschichte…
    Einen guten Tag, mit offenen Ohren
    wünscht dir und allen, die das lesen,
    Jörg

  6. Ika (Dornen) Says:

    Hallo Andrea,
    unbekannter Weise schreibe ich hier einmal einen Kommentar.
    Deinen Namen habe ich in anderen Blogs schon öfters einmal gelesen und Dir deshalb einen Besuch erstatte.
    Und es hat mir hier gut gefallen. 😉
    Deine Gedanken über die „guten Ratschläge“ anstelle des Zuhörens haben mir gefallen.
    Ich hasse es, wenn ich mich mal aussprechen will (und das dauert lange, bis ich das mal tue!) und der Andere gibt mir gute Ratschläge und weiß alles ganz genau! Da gehe ich fast in die Luft.
    Ich werde mir diesen Text kopieren und dann gegebenfalls weiter geben…
    Vielen Dank.
    Herzlichen Gruß
    Ika

  7. freidenkerin Says:

    Ein sehr guter Text. Und auch ein sehr dringender, notwendiger. Denn die Kunst des mitfühlenden, hilfreichen Zuhörens scheint bisweilen vom Aussterben bedroht zu sein. Was mir seit geraumer Weile besonders sauer aufstößt ist die Untugend, einem Sprechenden ganz unverblümt ins Wort zu fallen. Dies ist in meinen Augen eine Respektlosigkeit sondergleichen. Diesen Text sollte man veröffentlichen, möglichst oft, möglichst viel! Damit die Sitte des respektvollen Zuhörens wieder an Wert gewinnt.
    Aus dem wolkenverhangenen München wünsche ich dir noch einen guten und schönen Tag.

  8. andrea2007 Says:

    Liebste Elisabeth, ich kenn das… hab so ein Exemplar zuhause, der immer sofort und ungefragt sagt, Du musst das und das machen… Ich weiss, er meint es nur gut… und wenn Du magst, kannst Du es SEHR GERN weiterverbreiten:-) Herzlichste Grüsse Andrea

  9. andrea2007 Says:

    Liebste Dori, da freu ich mich jetzt, dass Dich „mein“ Beitrag so anspricht. Diese Art von Zuhören, die braucht schon ein wenig Übung und ich glaube ja auch, dass jeder der Ratschläge gibt, es gut meint.
    Mein Kursleiter hat uns etwas wunderbares beigebracht und vorgelebt: hol Dir immer erst den „Auftrag“ ab. Wenn Du Dir nicht sicher bist, frag nach und wenn Du KEINEN Auftrag hast, dann höre einfach nur zu…Das ist etwas, das ich mir sehr zu Herzen genommen habe. Seitdem frage ich ganz oft, „darf ich?“ oder „Möchtest Du…“ bevor ich meinen Senf zu etwas dazu gebe.
    Allerliebste Grüsse Andrea

  10. andrea2007 Says:

    Liebe Martina, waoh, das ist tatsächlich ein langer Kommentar, danke dass Du Dir die Zeit genommen hast, uns Deine „Geschichte“ zu erzählen. Sie hat mich sehr berührt und ich hab richtig mitgefühlt. Ich wiederhole es hier nochmal, ich glaube auch, dass die meisten Ratschläge mit guter Absicht dahinter gegeben werden.

    Ja, jeder hat die Verantwortung für sich selber, da gebe ich Dir recht, da hab ich auch manchmal Mühe mit, hab zwar kein Helfersyndrom, aber als Sternzeichen Waage bin ich harmoniesüchtig und gerechtigkeitsliebend und somit übernehm ich gern mal Dinge für andere…

    Du hast völlig Recht, der Text ist für Zuhörer UND Erzähler eine Bereicherung. Liebste Grüsse Andrea

  11. andrea2007 Says:

    Lieber Jörg, dieser Ausdruck ist sehr schön: „Geburtshelfer für den eigenen Weg des Gegenübers.“
    Sowas lernen wir im NLP auch und ich bin eh der Meinung, dass man nur jemandem helfen kann, wenn er bereit ist, sich helfen zu lassen. Ich kann vielleicht Gedankenanstösse und Ideen geben, machen muss es jeder selbst.
    Im Verkauf ist es auch sehr wichtig, richtig zuzuhören, es spart eine Menge Energie und Zeit…ich bin mit offenen Ohren UND AUGEN unterwegs:-) Liebe Grüsse Andrea

  12. andrea2007 Says:

    Liebe Ika, herzlich willkommen auf meinem Blog. Schön, dass Du den Weg hierher gefunden hast und es Dir gefällt. Ich sehe es gerade vor mir, wie Du in der von Dir beschriebenen Situation- schon leicht wütend- sagst, Moment mal und dann in Deiner Tasche kramst und den Zettel mit diesem Beitrag Deinem Gegenüber zum lesen gibst:-) Im Ernst, ich kann Dich sehr gut verstehen, manchmal möchte ich einfach nur was loswerden und dann ist es schon wieder gut und ich möchte dann keine noch so gut gemeinten Ratschläge, und schon gar nicht diese, die so gehen: Warum hast Du nicht das und das gemacht? Macht im Nachhinein nicht wirklich viel Sinn…
    Verständnisvolle Grüsse Andrea

  13. andrea2007 Says:

    Liebe Freidenkerin, schön, wie Du den Gedanken weiterspinnst. Ja das mit dem Dazwischengequatsche, das ist noch schlimmer, als nicht richtig Zuzuhören bzw. das geht wohl Hand in Hand. Dieser Ausdruck gefällt mir: „die Kunst des mitfühlenden, hilfreichen Zuhörens „, das ist doch eine Kunst, die es sich zu lernen lohnt, für uns alle. Liebe Grüsse am Ende eines sonnigen und knackig kalten Wintertages, Andrea

  14. Cati Says:

    Liebe Andrea, auch ich fand diesen Text sehr gut! Wie Du nur immer wieder so tolle Sachen findest! Ganz liebe Neujahrsgrüße auf diesem Weg für Dich!

  15. Erika Says:

    Liebe Andrea,
    ein Blick oder ein Augenkontakt würde schon reichen, dass man merkt, der andere nimmt mich wahr. Ich habe mich schon oft darüber geärgert, dass mein Gegenüber nie in meine Richtung sieht und nichts sagt. Ich könnte mit einer Wand reden, Das Buch „Du kannst mich einfach nicht verstehen“ von Deborah Tannen ist mir grad ins Auge gefallen.
    Liebe Grüße
    Erika

  16. andrea2007 Says:

    Liebste Erika, ich kenn das auch sehr gut. Manchmal hilft es, andere Worte zu benutzen als sonst, manchmal hilft es, eine neue „Taktik“ anzuwenden, das sprengt jedoch den Rahmen dieses Beitrages. Ein anderes Mal mehr, liebe Grüsse Andrea

  17. andrea2007 Says:

    Liebe Cati, schön, dass Du mal wieder vorbeischaust, auch Dir ein gesundes, fröhliches Neues Jahr. Liebe Grüsse Andrea

  18. Lilo Says:

    Liebe Andrea,
    das ist so wahr! Es gibt nur ganz wenige Menschen die wirklich einfach nur zuhören!
    Ganz liebe Grüße und ein schönes und glückliches neues Jahr
    Lilo

  19. andrea2007 Says:

    Liebe Lilo, Dir auch ein glückliches neues Jahr mit ganz viel Liebe und Gesundheit. Einfach nur zuhören ist auch gar nicht soooo einfach, finde ich:-) Ich mach mir halt schon auch immer meine eigenen Gedanken und manchmal sprudeln die auch raus…:-) Ich arbeite dran, wie Du an meinen obigen Kommentaren erkennen kannst…Liebe Grüsse Andrea

  20. kronprinz Says:

    „Nur“ zuhören ist manchmal wirklich schwer, wenn einem wirklich etwas an dem Menschen liegt, der etwas sagt. Trotzdem ist es richtig und sich anzugewöhnen ggf einen „Auftrag“ für etwas zu erfragen, ist ein super Hilfsmittel. Ich nehms gerne mit! Danke dafür!

    Viele Grüsse vom Kronzprinzen

  21. andrea2007 Says:

    Lieber Kronprinz, „nur“ zuhören ist auch manchmal zu wenig, irgendeine Reaktion wünscht sich bestimmt jeder, der eine Geschichte erzählt…Mit Nachfragen kann der Zuhörer das herausfinden…das funktioniert sehr gut, ich hab’s erlebt:-) Liebe Grüsse Andrea

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