Archive for September 2008

Bielefeld! Bielefeld? :-)

30. September 2008

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Wie Kommunikation den Erfolg garantiert

29. September 2008

„Erfolgreich gehen wir mit Menschen um, indem wir gewisse Fehler im Umgang mit ihnen tunlichst vermeiden. Was meinen Sie, liebe Leserin, lieber Leser, ist einer der grössten Erfolgsverhinderer zwischen den Menschen? Schlechte Absicht? Unehrliches Verhalten? Unethische Motive? Der Versuch, andere zu betrügen? Aus meiner Berufserfahrung mit sehr vielen Menschen vor Gericht kann ich Ihnen sagen, dass es in 80% aller Streitfälle etwas anderes ist: mangelhafte Kommunikation!  Der eine teilt einem zweiten etwas mit, das der zweite unbemerkt falsch versteht und dem dritten als richtig mitteilt. Die Folge sind Schäden, und schon rollt die Prozesslawine los. Schlechte Kommunikation kann Lebensfreude zerstören…

In unserem Alltag läuft das ganz ähnlich: Erfolg haben wir mit Menschen, wenn wir es schaffen, ihnen ganz genau verständlich zu machen, was wir ihnen mitteilen wollen. Das Wort KOMMUNIKATION stammt vom lateinischen Wort „communis“ und heisst eigentlich: „zu etwas Gemeinsamem machen, kommun machen“. Und das Wort MITTEILEN heisst ja eigentlich „einen Gedanken mit einem anderen teilen“. Teilen kann man aber Gedanken nur, wenn er beim anderen ganz klar ankommt! Gegen diese scheinbar banale Realität wird laufend verstossen, und das führt ständig zu Zank und Streit! Wie verhindern wir das am besten? Durch drei einfache, aber immer konsequent eingesetzte Kontrollfragen:

1. Weiss ich klar, was ich sagen will?
2. Drücke ich mich klar aus?
3. Hat mich der andere klar verstanden?
Alle drei Fragen folgen aus der Liebe zur Wahrheit, die allein echte Erfolge bringt.

Wissen Sie, in welchem Buch wir die beste Anleitung zu erfolgreicher Kommunikation finden? In der guten, alten Bibel! In einem einzigen, kurzen Satz enthält sie alle drei Kontrollfragen. Er lautet kurz und knackig:

„Euer JA sei ein JA – Euer NEIN sei ein NEIN.“

Auszug aus  „Wie man sich ins Leben verliebt“ von Wolf vom Bremgarten, 77 Tipps für Glück, Erfolg und Lust am Leben.

Autobahngedanken

27. September 2008

Ich mag lange Autofahrten. Manchmal ganz besonders, wenn ich alleine bin. Da kann ich meinen Gedanken so herrlich freien Lauf lassen. Selten hab ich so gute Ideen und Gedanken wie beim Autofahren und ich gerate in den grössten Stress, diese Gedanken und Ideen dann auch festzuhalten. Schon mal bei 180 auf der Autobahn am Lenkrad Notizen aufgeschrieben? 🙂 Auf jeden Fall steht jetzt schon das Konzept für die erste Schulung, die ich im November im Skiservice geben werde…

Im Radio höre ich interessante Geschichten und schöne Musik und die seltsamsten Radioquizze (heisst das so), bei Bayern 3 gibts ne „Cash-Kuh“, die man „melken“ kann. Der Verehrsbericht in NRW mit 20 Stau´s im Sendegebiet lässt mich darüber freuen, dass ich auf der A7 fahren darf. Ich wundere mich über Autofahrer, die auch bei schlechter Witterung noch ohne Licht fahren. Ich geniesse diese kleinen Autobahnduelle und wenn einer mal so dicht auffährt, als wenn er schauen wollte, was ich alles im Kofferraum habe, lasse ich ihn vorbei und nutze die „Gasse“, die er vor mir frei macht;-)

Und ich danke an dieser Stelle nochmals herzlich dem Porsche Cayenne, der auf einmal so auffällig langsam wurde neben mir und mich dazu bewegte, auch langsam zu fahren und mir damit eine fette Busse ersparte… 

Ich schaue gern auf die Kennzeichen der anderen Autos, wundere mich regelmässig, wenn ich einen Schweizer sehe, obwohl ich ja selber mit Schweizer Kennzeichen in Deutschland unterwegs bin. Dann spiele ich gern „Kennzeichen-Scrabble“ und lese Worte wie „MIL-SE“, „BIT-TE“, „KI-EZ“ „BI-ER“ und „GÖ-RE“ 🙂

Interessant find ich auch die Aufschriften der zahlreichen LKW´s, hier eine kleine Auswahl:

„Soester Pumpernickel“ (mmmh, gibts in der Schweiz nicht, mögen Schweizer auch gar nicht)
„Verpackungen aus dem ♥ Deutschlands“ (was sich übrigens in Thüringen zu befinden scheint, ich meine das Herz Deutschlands)
„Kussmaul Transporte aus Brondorf“ (das hab ich NICHT erfunden, das stand da wirklich)
und beeindruckend fand ich das hier:
Bis man Äpfel per Email verschicken kann,  müssen wir uns die Strasse leider noch teilen.“

Hatte ich schon erwähnt, dass ich lange Autofahrten allein wirklich mag? 😉

War Eva eine Zicke und Adam ein Langweiler?

26. September 2008

 Zwei Frauen  und ein Mann  beobachten ein Pärchen, bei denen SIE sehr zickig rüberkam und ER ziemlich miesepetrig und gelangweilt, einfach super schlecht drauf:

Oli: „Alle Frauen SIND zickig.“ Ich:“ Ja ok, jede Frau ist mal zickig, vielleicht hat er sie verrückt gemacht.“ Oli: „Oder er ist so schlecht gelaunt, weil sie so zickig ist.“ Sabine: “ Vielleicht ist das genauso wie bei der Frage, ob zuerst das Huhn oder das Ei da waren.“  Ich: “ Du meinst also, Eva war auch schon ne Zicke?… Vielleicht war Adam ja auch schon ein Langweiler.“

War Eva eine Zicke und Adam ein Langweiler?

Vielleicht war Eva im Paradies einfach langweilig. Ich meine, im Paradies muss man ja wohl nicht einmal Hausarbeit machen und auch sonst nicht arbeiten, sonst wäre es ja nicht das Paradies, oder? Sie wollte vielleicht mal ausgehen und Spass haben, mehr Abwechslung. Und dann war da nur Adam, der sich immer so brav und vernünftig benahm und sagte:“ Was Du immer hast, Du bist nie zufrieden, wir leben immerhin im Paradies!“  … und setzte sich wieder vor´s Feuer und starrte weiter stumm hinein. Da kann frau schon mal zickig werden:-)

Keine Mädels weit und breit, mit denen sie quatschen und sich über Adam beschweren konnte, nicht einmal Mode gab es, immer nur dasgleiche langweilige Feigenblatt. Kein Wunder war sie ganz ausgehungert nach neuem Input, als die Schlange daherkam mit ihrem verführerischen Vorschlag.

Und dann wieder Adam, der Langweiler: „Nein Eva, das dürfen wir nicht, das ist verboten, lass das.“ Mal ehrlich, da kann man Eva doch voll verstehen, oder etwa nicht???

(Danke an Oli und Sabine für das nette Gespräch und an Bonafilia für den Link zu den Bildern von Adam und Eva)

Zwischensaison-Pläne

24. September 2008

Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.“ Mit diesem schönen Zitat von Erich Kästner  leite ich meine Zwischensaison  ein.

Die Zwischensaison ist diesmal etwas ganz Besonderes für mich, denn ich mache einen 16tägigen NLP-Practitioner-Kurs und ich freu mich riesig drauf. Ich bin in den letzten Jahren an verschiedenen Stellen mit NLP in Kontakt gekommen und ich habe gemerkt, dass mir das sehr viel Spass macht und mir sehr liegt. Es geht um Kommunikation und Wahrnehmung, um den guten Umgang mit Menschen (nicht nur geschäftlich) und  um Werte, Ziele und Visionen. Und es hilft mir im persönlichen Bereich und im Beruf sehr viel weiter.

Ich war schon länger auf der Suche nach dem passenden Kurs für mich und hatte auch über Xing den Kontakt mit dem Leiter der NLP Akademie in Bielefeld aufgenommen. Normalerweise besteht der Practicioner-Kurs aus mehreren Wochenenden über das ganze Jahr verteilt und das ist für mich natürlich unmöglich, da ich an den Wochenenden immer arbeite.

Ich hatte diesen Kurs trotzdem immer weiter vor Augen und siehe da, dann schickte mir der Leiter das neue Programm – die Herbstakademie. 16 Tage im Stück – das liegt mir eh mehr, als einzelne Wochenenden, zwischen denen ich die Hälfte oder mehr wieder vergesse- und dann noch genau in meiner Ferienzeit, juchu! Nun werd ich diesen Kurs, in dem es auch um alte Strukturen und Gedankenmuster geht, in meiner alten Heimatstadt machen, irgendwie finde ich das besonders passend.

 Mein einziges Problem ist natürlich, dass es – laut Ulf– diese Stadt gar nicht gibt…:-) hier  gehts zur Aufklärung: http://www.bielefeldverschwoerung.de/

Das Wissen der Missen

23. September 2008

Kolumne aus der Sonntagszeitung von Karin Oehmigen

„Soll keiner sagen, Krisen hätten nicht ihr Gutes. Die Baisse der Banken zum Beispiel hat nicht nur Kurse purzeln und Köpfe rollen lassen. Dem Finanzdebakel ist auch die Inflation des Blondinenwitzes zu verdanken. Seit Marcel Ospel bewiesen hat, dass graue Schlägen keine Garantie für kluges Schalten und Walten sind, hat der Bankerwitz („Wie kommt ein UBS-Banker zu einer Million Dollar? Er fängt mit zwei Millionen an.“) den Blondinenwitz quasi abgelöst.

Und nun zur Krise bei der Wahl zur Miss Schweiz. Auch ihr lässt sich durchaus Positives abgewinnen. Dank der Streiterei wurde endlich in Erwägung gezogen, einen Intelligenz-Quotienten für Missen einzuführen. Ab sofort bekommt den MQ nur, wer alle sieben Bundesräte aufsagen kann. Damit wissen die Missen nicht nur mehr als viele ihrer Mitbürger. Sie sind auch bestens gerüstet, um im Kreise der Intelligenz aus Sport, Showbizz und Politik eine gute Figur zu machen.

Könnte ja sein, dass zu ihrer Rechten Noch-Präsident George Dabbeljuh Bush über amerikanische Importe diskutiert, „deren Mehrzahl von ausserhalb des Landes kommt“. Zu ihrer Linken dann Superkicker Lothar Matthäus, der erklärt, wie viel „physische Kraft“ ihn die Spiel kosten, „und zwar nicht nur körperliche.“ Während Entertainer Dieter Bohlen, von gegenüber in ihr Décolleté schielend, sie über die Pläne ihres Managers aufklärt. Dieser überlegt nämlich gerade, „ob wir nicht eine Openair-Tournee machen und draussen auftreten“.

Zwischen solch gescheiten Mannen muss ein Mädel schon mehr drauf haben, als nur ein schönes Gesicht.“   🙂

Schöne Gedanken – Hoffnung ist…

22. September 2008

Hoffnung

ist nicht die Überzeugung,
dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit,
dass etwas Sinn hat,
egal wie es
ausgeht.

Vaclav Havel

Ich bin immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort…

Sonntagmorgen – Für Euch…

21. September 2008

… Ihr lieben Leser meines Blogs, lasse ich die Sonne aufgehen…

… und wünsche Euch allen von Herzen einen wundervollen, sonnigen Sonntag.

I love your Blog

20. September 2008

Dori, Zauberliebe und Gaba und während ich an diesem Beitrag bastle auch Elisabeth haben mir und jeweils sechs anderen Blogautoren eine wunderschöne Auszeichnung zum Geschenk gemacht:

I love your blog

Vielen herzlichen Dank dafür, ihn gleich 4mal bekommen zu haben, ist für mich etwas ganz Besonderes, Ihr Lieben! Und gerade Ihr 4 seid für mich ganz Besonders. Da wird mir ganz warm ums Herz.

 

Und jetzt hab ich grad beim Surfen in meinem Administrations-Bereich gesehen, Steffi hatte ihn mir bereits am 20.August verliehen. Lieben Dank auch Dir, liebe Steffi. Jetzt hab ich ihn also 5mal bekommen, waoh…

Die Regeln für die Weitervergabe dieser Auszeichnung lauten:

1. Der Blogger kann das Logo auf seinen /auf ihr Blog tun.
2. Verlinke die Person von der Du den Award bekommen hast.
3. Nominiere mindestens 7 weitere Blogs.
4. Verlinke diese Blogs mit Deinem und,
5. Hinterlasse eine Nachricht auf den nominierten Blogs.

Da ich den Award wirklich an die Blogs weitergeben möchte, die ich zu meinen täglichen Highlights zähle, achte auch ich nicht darauf, wer ihn schon bekommen hat und wer nicht und gebe ihn sogar an die 4 lieben Menschen zurück, die ihn mir verliehen haben.

Und meine Lieblingsblogs sind:

Dori – Chakra Balance Blog
Elisabeth – Trinergy Blog
Gaba -Mach das Beste aus Deinem Leben
Zauberliebe – Das Glückshaus
Ulf Runge – Mein Schreibtagebuch
Zentao – Blog über Zen und anderes
Mareike – Sichtfeld

Martina- Buchstabenwiese
Schaps

Das sind die Blogs, auf denen ich mich täglich so tummle und die Menschen dahinter sind mir sehr ans Herz gewachsen. Sie bringen mich zum Lachen, zum Fett-Grinsen, zum Schreiben, zum Glücklichsein, zum Freuen, zum Nachdenken, zum Lernen, zum Nachmachen und zu wunderbaren Einsichten. Ich danke Euch allen herzlichst für Eure insprierenden Blogs.

Ja, und ich weiss,  das sind 9 und nicht 7 🙂

Ich hab’s getan…

20. September 2008

… ich hab ihn mir nochmal angeschaut und noch mehr Spass gehabt als beim ersten Mal… 🙂  dancing queen … watch that scene … having the time of my life…

(Mädels, mit EUCH würd ich ihn auch noch ein Drittes Mal anschauen, dann auch mit After-Film-Party:-) )

Auszüge aus meinem Leben als „Strohwitwe“

19. September 2008

Wie schon erwähnt, bin ich seit Samstag für 1 Woche Strohwitwe, wie jedes Jahr um diese Zeit. Mein Mann ist in seinem wohlverdienten Männerurlaub. Ich geniesse es, mal allein zuhause zu sein und Dinge zu tun, die ich sonst nicht tue… Mmmh, stimmt das überhaupt? Tue ich wirklich Dinge, die ich sonst nicht tue? Und wenn ja, warum?  KANN ich sie sonst nicht machen oder DARF oder WILL ich sie sonst nicht machen? Oder noch besser- tue ich im Grunde vielleicht einfach nur das, was ich sonst auch tue oder nur zu anderen Zeiten?

Ich werd da jetzt ein Selbstexperiment machen und schreibe mal auf, was alles anders ist, weil ich allein bin:

– ich miste an einem Samstag Abend meinen Kleiderschrank endlich mal wieder aus, über die überaus wohltuende Wirkung hatte ich hier schon mal drüber geschrieben

-ich hab die Zeit, alle unerledigten „Haufen“ quer durch die Wohnung zu vernichten, herrlich!

– ich hab meine alte Fotokiste rausgesucht und drin rumgewühlt, Mann, die 80er waren echt das Jahrzehnt des schlechten Geschmacks und ich war auf manche Outfits damals so stolz. Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich im Leben schon so viele verschieden Frisuren hatte, oder besser Varianten einer Frisur:-)

– ich telefoniere schon früh morgens mit meiner liebsten Freundin in Bielefeld – AUSGIEBIG;-)

– ich schaue ungeniert 3 Folgen meiner Gilmore Girls auf DVD hintereinander am ABEND zur besten Fernsehzeit

– ich hab mein Sportprogramm wieder begonnen (das im Laufe der Saison eingeschlafen war) und lasse das Velo einfach im Wohnzimmer vorm Fernseher stehen

– ich mache selber Feuer im Kamin im Surfcenter und bin jedesmal ein wenig stolz, dass ich es kann 🙂

– ich muss jetzt selber für alle kochen im Surfcenter – was mir Spass macht, weil zur Zeit eh nur noch Freunde, Kollegen und Bekannte zum Essen kommen.

– ich merke, wie sehr ich mich auf Toni verlasse, in so vielen Dingen, auch in den kleinen und alltäglichen, vor allem in den kleinen und alltäglichen; und das ich, die immer so stolz auf ihre Selbständigkeit ist; ist es wohl wert, mal richtig drüber nachzudenken, macht aber überhaupt kein Bauchweh… Nachdenken beendet: das nennt man Arbeitsteilung, jeder macht das, was er besser kann, ganz einfach!

– es ist kälter im Schlafzimmer oder liegt das an den Minus-Temperaturen draussen? 🙂

– ich spreche nicht mehr soviel…:-)

– wir gehen vom Rest-Trinkgeld (ein Essen war schon MIT Toni) nur mit den Mädels einen Abend so richtig aus!

– da ich jetzt Toni’s Aufgaben mit übernommen habe, kann ich mich gut in seine Lage versetzen und ertappe mich dabei, dass ich mich über genau diegleichen Dinge aufregen kann wie er;-) Trägt sicher zum besseren Verständnis bei.

Fazit: ich mache kaum Dinge, die ich sonst nicht auch mache, vielleicht mach ich sie zu anderen Tageszeiten oder ausgiebiger. Es ist schön, mal nur mit mir selber zusammenzusein und die Wohnung für mich allein zu haben, mir meine Zeit selber einzuteilen und in mich hineinzuhören, wie ich mich „mit mir“ fühle, was mir fehlt und warum, ist es die Macht der Gewohnheit oder fehlt es mir wirklich? Und am Ende der Woche freue ich mich dann sehr, dass die Woche zu Ende ist… 🙂 Solche Auszeiten tun auch der Beziehung gut und man weiss sich nachher wieder mehr zu schätzen; es ist schön, wenn man sich auf den anderen freuen kann.

Exkurs: die wahre Liebe

18. September 2008

“ Die wahre Liebe vereinigt alle Seelenaspekte zweier Menschen in immer währender Harmonie von Intellekt, Fürsorge, Leidenschaft und Freude. Alles, was unvollkommen und leer war, wird vollständig und erfüllt. Nichts kann wirklich Liebende trennen. Die wahre Liebe dauert immer und ewig. Ein vorzeitiges Ende findet sie in der Frage, wer das Klo putzt.“

Aus „Der Weg der Kaiserin“ von Christine Li, Ulja Krautwald (übrigens KEIN Zitat, das repräsentativ für den Inhalt des Buches ist 🙂 )

Lieber Gelb trinken, als schwarz malen

17. September 2008

Mit diesem Satz startet eine im grossen Stil angelegte neue Werbekampagne des Schweizer Nationalgetränkes Rivella (was den Österreichern ihr Almdudler und den Deutschen vielleicht ihre Bionade).

Wir flachsen immer mit unseren Kunden und vor allem Toni fragt immer, möchten Sie Rivella rot, blau, grün oder gelb. Gelb gab es bisher eben nicht (nur dieser Kunde war wohl seiner Zeit voraus, grins).

Auf jeden Fall rief Toni letztens mal ganz aufgeregt: “ Es gibt jetzt Rivella gelb.“ Wir mussten echt lachen und am nächsten Tag war eine Promotion-Flasche in der Post. Was ist neu? Es ist laktosefrei und mit Bio-Soja, das sogar aus Süddeutschland kommt. Ich habs noch nicht probiert, aber mir gefällt die Werbung: Lieber Gelb trinken, als schwarz malen.

Als ich mich selbst zu lieben begann…

16. September 2008

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist –
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man REIFE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.

Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner
.
Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !

Charlie Chaplin
an seinem 7 0. Geburtstag am 1 6. April 1 9 5 9

Strohwitwe…

15. September 2008

Seit Samstag bin ich nun urlaubshalber für eine Woche Strohwitwe. Und da wollte ich doch mal wissen, woher dieses Wort eigentlich kommt. Bei Wikipedia fand ich folgendes:

„Strohwitwer (entsprechend dem englischen Grasswidower, Grasswidow: „Graswitwe“),
ist ein „Witwer auf Zeit“, also ein zeitweilig von der Frau verlassener Ehegatte bzw. Lebenspartner. Typischerweise tritt so eine Situation bei Reisen ein, die nicht gemeinsam unternommen werden.

Die Bezeichnung gilt allerdings ausschließlich als gerechtfertigt, wenn zu erwarten ist, dass der Lebenspartner wieder in den gemeinsamen Alltag zurückkehren wird. [Na, das hoffe ich doch!] Es besteht keine Konvention darüber, wie lange man alleinstehend leben muss, um zutreffend als Strohwitwer/Strohwitwe bezeichnet werden zu können. So ist eine Trennung von lediglich einigen Minuten ebenso denkbar wie ein Zeitraum von mehreren Jahren.

Stroh steht hier für Bett, wie in der Klage Marthes im Faust:
„Gott verzeih’s meinem lieben Mann,
Er hat an mir nicht wohl gethan!
Geht da stracks in die Welt hinein,
Und läßt mich auf dem Stroh allein.“

Strohwitwen gibt es vermutlich ebenso häufig, die männliche Form tritt jedoch öfter auf, da sie das Klischee des im Haushalt unbeholfenen Mannes bedient.“

Und lässt mich auf dem Stroh allein…“Mein“ geliebter Faust ist wirklich eine wahre Funggrube an Lebensweisheiten… Ich fand dann noch ein paar andere, teilweise wohl nicht ganz so ernst gemeinte Bedeutungen in verschiedenen Foren:

„Damit war früher eigentlich das auf dem Stroh im Heuschober entjungferte und danach verlassene Mädchen gemeint.“

„Kaum ist der Bauer zum Markt, landet die Bäuerin mit dem Knecht im Stroh.“

„Strohwitwer können leicht Feuer fangen bzw. wenn man sich mit dem einlässt, brennt das Feuer nicht allzu lang.“

Feuer im Kamin

14. September 2008

Gestern hat es nur einmal geregnet und zwar den ganzen Tag. Da hab ich ein Feuer im Kamin gemacht und die armen durchgefrorenen Surfschüler sind fast reingekrochen.

Feuer im Kamin –  ich liebe das! Es gibt diese ganz besondere Wärme und es knistert und prasselt so schön; es verbreitet eine unglaubliche Gemütlichkeit. Wenn ich ins Feuer schauen, werde ich ganz ruhig und zufrieden und versinke in dem lustigen Spiel der Flammen. Farben und Formen entstehen und verändern sich ständig. Meine Gedanken fliessen und gleichzeitig kann ich ganz „gedanken-los“ sein und einfach nur schauen und geniessen und mich wärmen lassen, durch und durch.

Das Promi-Dinner im Surfcenter

12. September 2008

Auf Sabine’s Geburtstag entstand die Idee, ein Wett-Tiramisu-„Backen“ zu veranstalten. Sabine’s Tiramisu gegen Toni’s… Was für eine Herausforderung. Hier die beiden Konkurrenten:

Kalle brachte noch seine Freunde aus Kanada mit, womit das ganze zu einem Bayrisch-Schweizerisch-Kanadisch-Deutschen Abend wurde:-) und  machte für uns die köstlichsten bayrischen Speckknödel

und nachher gab es zwei verschiedene Tiramisu… Mmmhhh, wer war der Gewinner? WIR, die wir 2 total unterschiedliche, aber beide sensationelle Desserts essen durften!

Und warum das nun ein Promi-Dinner war? Nun ja, die Gespräche waren recht angeregt und dass Toni  früher in seiner Zeit in Aspen immer mit Jack Nickolson Ski gefahren ist (ohne am Anfang überhaupt zu wissen, wer er ist), aber dass SEAN CONNERY– als er noch 007 war-  in Silvaplana Surfen gelernt hat, das hörte ich heute zum ersten Mal. Morgen werd ich mal nachforschen, ob das wahr ist:-)

Julie und Rusty schauen auch schon ganz skeptisch:-) Es war ein sehr lustiger Abend, wir hatten viel Spass (und viel zu viel zu Essen), DANKE dafür!

(Weitere Fotos hier)

Wie geh ich mit negativen Gefühle um?

11. September 2008

Vor längerer Zeit hab ich das spannende Buch „Lebe das Leben, von dem Du träumst“ von Barbara Sher gelesen, ein Thema möchte ich hier zitieren:

„Wir alle haben die Angewohnheit, unsere Gefühle vor uns zu verstecken. Quasi automatisch leugnen wir unangenehme Gefühle und versuchen, sie in angenehme zu verwandeln. Doch es fällt uns schwer, dieses Selbsttäuschungsmanöver einzugestehen. […]

Betrachten Sie Ihre Gefühle mit demselben distanzierten Respekt, mit dem Sie ein Gewitter oder eine Ameise beobachten würden. Lassen Sie mich etwas sagen, das Sie überraschen könnte: Ihre Gefühle auf diese Art und Weise einfach nur zu registrieren, wird Ihnen mehr Selbstakzeptanz und Selbstrespekt bescheren, als Sie duch das blosse Aufsagen von Selbstbejahungen wie zum Beispiel: ‚Meine Gefühle sind in Ordnung!‘ oder ‚Ich bin ein guter Mensch!‘ je erreichen können. […]

Gibt es einen Weg, schlechte Gefühle schnell loszuwerden, um sich wieder gut zu fühlen? Es gibt einen Weg, aber es ist nicht der, negative Gefühle zu verdrängen und zu versuchen, sie durch positive Gedanken zu ersetzen. Mit Gefühlen arbeiten heisst, sie zu erleben.

Wenn Sie sich verletzt fühlen, ist Ihnen wahrscheinlich zum Heulen zumute. Wenn Sie Angst vor etwas haben, verspüren Sie Fluchttendenzen. Wenn Sie wütend sind, kann es sein, das Sie einmal ordentlich über die Schlechtigkeit des Lebens wettern müssen. So will es unsere menschliche Natur. Und obwohl wir dazu erzogen wurden, unsere Gefühle in der Öffentlichkeit im Griff zu haben und erst nachzudenken, bevor wir handeln- was übrigens sehr weise ist- bedeutet das nicht, dass wir uns diese Art der Gefühlskontrolle auch in unserem privaten Leben zur Gewohnheit machen sollten.

Mein Rat? Schlucken Sie Ihre negativen Gefühle nicht hinunter, sondern heben sie sie so lange auf, bis Sie alleine sind. Gehen Sie dann an einen Ort, an dem Sie niemand sieht oder hört, und lassen Sie ihnen dort freien Lauf. Schreien Sie, toben  Sie, schütteln Sie die Fäuste udn verfluchen Sie Ihre Feinde. Tun Sie, was immer Ihre Gefühle Ihnen befehlen.

Ja, Sie lesen richtig:[…] Es mag seltsam klingen, aber die wenigen Minuten, in denen Sie einem Gefühl freien Lauf lassen, reduzieren seine Intensität radikal und ermöglichen, dass es auf eine ganz natürliche Weise vergeht. So wie dunkle Wolken sich nach einem ordentlichen Gewitter verziehen.

Unausgedrückte Gefühle sind giftig. Deshalb hat die Natur uns Instrumente an die Hand gegeben, mittels derer wir sie ausdrücken können- um die Gifte loszuwerden, die sich innerlich angesammelt haben.

Ich persönlich glaube, dass das Ausdrücken von negativen Gefühlen der einzige natürliche Weg ist, um ein schlechtes Gefühl in ein gutes zu verwandeln. Lassen Sie also, sobald sie alleine sind, die Fassade fallen und geben Sie der Angst und dem Schmerz und der Wut Gelegenheit, zum Ausdruck zu kommen. Andernfalls tragen Sie diese Gefühle noch Tage, Wochen oder Monate mit sich herum, bis sie sich eines Tages in Situationen einmischen, in denen sie nichts zu suchen haben, und dort Katastrophen verursachen.“

Das klingt für mich sehr plausibel und unglaublich befreiend. Meine Gefühle sind mein Kompass – positiv oder negativ-sie sagen mir, ob ich mich wohlfühle, wo ich hinmöchte und was mir nicht passt. Also sind beide Gefühle – positiv und negativ- sehr wichtig, sie gehören zu mir und sie möchten beachtet und gehört werden. Wichtig dabei ist, dass ich nicht in den negativen Gefühlen hängenbleibe. Aber wenn ich mir diese negativen Gefühle genau anschaue, werden Sie sich auflösen.

Schöne Gedanken- Jenseits aller Zweifel

9. September 2008

Jenseits aller Zweifel

Jenseits aller Zweifel
liegt ein Land,
das uns gehört,
in dem wir paradiesisch leben können,
wenn überfliessende Liebe
uns die Grenzen
vergessen lässt,
die uns zur zweiten Haut geworden sind.

Musik- Stöckchen von Herrn Schonzeit

9. September 2008

Herr Schonzeit hat ein Stöckchen geworfen:

„Mit diesem Stöckchen aus meiner eigenen Feder will ich einige Top 3 meines Lebens einfach mal breittreten und hoffe ihr habt Spaß daran und macht vielleicht mit. Es geht um die jeweiligen Highlights aus den jeweiligen Gebieten. Die herausragenden Beispiele und vielleicht auch um die Gründe, warum sie so herausragend sind. Ich werde das alles bei mir vorerst nicht erläutern, stehe aber Fragen sehr offen gegenüber.“

 

 

DIE 5 Interpreten

Randy Crawford
Barry White
Nickelback
Jack Johnson
Zucchero

DIE 5 Alben

Orange Blue – In love with a dream
Meat Loaf – Bat out of Hell
Gloria Estafan – Abriendo Puertas
Eric Clapton – Unplugged
Wir sind Helden – Die Reklamation

DIE 5 Singles

Corinne Bailey Rae – Put your records on
Antonello Venditti – Amici mai
Sunrise Avenue – Fairytale gone bad
David Bisbal- Camina y Ven
Robbie Williams – Angels

DIE 5 Konzerte

Lenny Kravitz in Locarno
Al Jareau in Düsseldorf
Tina Turner in Zürich
Earth Wind & Fire in Dortmund
Gölä in St. Moritz

DIE 5 Soundtracks

Rocky Horror Picture Show
Top Gun
Notting Hill
When Harry meets Sally
Four Weddings and a Funeral

Ich gebe das Stöckchen weiter an alle, die auch soviel Freude und Spass an Musik haben wie ich und für die Musik immer viel mit Stimmung und Erinnerung zu tun hat…

Loslassen

8. September 2008

L o s l a s s e n… Das Wort begegnet mir zur Zeit überall.  „Man muss loslassen können.“ Loslassen, damit Platz für Neues entsteht. Loslassen, um Luft zum Atmen zu geben. Loslassen, um die Hände frei zu haben, etwas Neues zu umarmen. Loslassen, um Veränderung zu begrüssen.

All diese Ideen find ich toll, das Wort „Loslassen“ selber  jedoch macht mir immer ein komisches Gefühl im Bauch und ich hab viel darüber nachgedacht, warum das so ist. Dabei kam etwas ganz einfaches heraus:  dass das Wort ist für mich negativ belastet .

Denke ich an  Loslassen, denke ich gleichzeitig an Gleichgültigkeit. Ich lasse etwas los- es interessiert mich nicht mehr. Es bedeutet mir nicht mehr so viel. Ich lasse etwas los, weil es vorbei ist. Ich lasse los, weil es egal ist, ob ich es „habe“ oder ncht. Loslassen ist abwertend. Als wenn ich alles in meinem Leben aufgeben müsste, dabei gibt es doch so vieles Schönes, dass es Wert ist, zu bleiben.

Die Grenze zwischen jemand-loslassen und gleichgültig-gegenüber-jemandem-sein ist dermassen sensibel und fliessend für mich, dass ich bei dem Wort Bauchweh krieg und es ist nicht schwer zu verstehen, warum das so ist: Ich habe es jahrlang zu spüren bekommen, dieses Gefühl…

Ich ersetze das Wort bei mir jetzt offiziell durch „Hab Vertrauen.“ Wenn ich diese  Worte in mir wirken lasse, fühle ich mich grossartig und muss nichts mehr festhalten. Festhalten hat auch etwas mit Kontrolle zu tun. Wenn ich vertraue, muss ich nichts mehr kontrollieren. Ich bin immer am richtigen Ort, ich treffe immer die richtigen Menschen. Mit diesem Gefühl im Bauch ist alles möglich.

Und damit ich diesen „neuen Glaubensatz“ auch leben und erleben darf, hat das Universum mir grad eine tolle Bestellung geliefert 🙂 Eine Situation, in der ich Vertrauen haben kann, in der ich Vertrauen haben üben kann, in der ich tiefstes Vertrauen habe. Seitdem hat übrigens auch das Wort „Loslassen“ ein wenig seinen „Schrecken“ verloren…

Liebe ist…

7. September 2008

Bei Zauberliebe und bei Elisabeth fand ich einen Beitrag über Nena’s „Liebe ist“ und die Worte erinnerten mich an den Teil der Predigt bei der kirchlichen Trauung von Bobo und Gregor, der mich- und ich bin wirklich alles andere als bibelfest – sehr berührt hat und den ich tatsächlich nachgelesen habe.

„Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie blähet sich nicht, sie stellet sich nicht ungebärdig, sie suchet nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber der Wahrheit; sie verträgt alles, sie glaubet alles, sie hoffet alles, sie duldet alles. Die Liebe höret nimmer auf, so doch die Weissagungen aufhören werden und die Sprachen aufhören werden und die Erkenntnis aufhören wird.[…]

Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die grösste unter ihnen.“

Das Hohelied der Liebe, 1.Korinther 13

Schöne Gedanken- aus Erfahrungen lernen

5. September 2008

„Nur ein Idiot glaubt,
aus den eigenen Erfahrungen zu lernen.

Ich ziehe es vor,
aus den Erfahrungen anderer zu lernen,
um von vornherein eigene Fehler  zu vermeiden.“

Otto Graf von Bismarck –  Kanzler

Ich muss mir nicht erst selber die Hände an der heissen Herdplatte verbrennen, um zu lernen, dass das weh tut. Und doch- vieles lernen wir erst, wenn wir es am eigenen Leibe spüren, OBWOHL wir wissen müssten, dass wir uns selber damit nicht gut tun. Wie heisst es so altklug: „Wer nicht hören will, muss fühlen.“  Interessanter Gedankenansatz von Herrn Bismarck, auch wenn er ein wenig preussisch-zackig rüberkommt.

I am what I am

5. September 2008

Inspiriert wurde ich von Elisabeth’s Post  und mir fiel ein, dass ich das hier immer schon mal loswerden:-) : (kleiner tipp, schön laut stellen, dann fetzt es so richtig!)

I am what I am
I am my own special creation
So come take a look
Give me the hook or the ovation
It is my world
That I want to have a little pride in
My world
And it is not a place I have to hide in
Life is not worth a damn
Till you can say
I am what I am

I am what I am
I don’t want praise I don’t want pity
I bang my own drum
Some think it’s noise I think it’s pretty
And so what if I love each sparkle and each bangle
Why not try to see things from a different angle
Your life is a sham
Till you can shout out
I am what I am

I am what I am
And what I am needs no excuses
I deal my own deck
Sometimes the aces sometimes the deuces
It is one life and there’s no return and no deposit
One life so it’s time to open up your closet
Life’s not worth a damn till you can shout out
I am what I am

I am what I am
And what I am needs no excuses
I deal my own deck sometimes the aces sometimes the deuces
It’s one life and there’s no return and no deposit
One life so it’s time to open up your closet
Life’s not worth a damn till you can shout out
I am what I am

I am, I am, I am good
I am, I am, I am strong
I am, I am, I am worthy
I am, I am, I belong

I am, I am, I am useful
I am, I am, I am true
I am, I am somebody
I am as good as you.

Ich glaube, Bonafilia wird auch richtig laut mitsingen… 🙂

Festlicher Abend anlässlich des Jubiläums

4. September 2008

„Als Schule ohne verlässliche Erfahrungswerte einen Festlichen Abend inder Stadthalle zu planen, ist zunächst ein schwer kalkulierbares Unterfangen. Wenn aber die 800 Plätze des grossen Saals Monate im Voraus ausgebucht sind und auch der hinzugemietete kleinere Festsaal mit weiteren 400 Plätzen innerhalb kürzester Zeit über Kartenbestellungen gefüllt wird, dann ich das eine beglückende Resonanz, die Mut macht. Sicher wird auf diese Weise deutlich, dass in Bielefeld gerne gefeiert wird. Doch es zeigt darüber hinaus eine besondere Verbundenheit mit dem Ratsgymnasium, über die ich froh und dankbar bin.
Wenn dann noch das Programm im Wesentlichen durch Ehemalige verschiedener Generationen ausgestaltet wird:
– von Bands der Schulgeschichte, die sich extra für diesen Anlass wieder neu formieren und sogar ins „Trainingslager“ gehen,
-von heute als Autoren tätigen ehemaliger Schülern, die Textbeiträge vorbereiten,
und
-von einem inzwischen sehr moderationserfahrenen Absolventen, der die Leitung des Abends übernimmt-
dann verstärkt sich der Eindruck einer echten Verwurzelung der Schule bei den Ehemaligen und in der Stadt.“

So schreibt der -wie bereits erwähnt- äusserst sympathische Direktor im Programmheft als Einleitung zu einem grossartig gelungenen und erlebten Abend. Ich könnte es nicht besser formulieren. War ich doch auch vom grossen Zustrom und den immer ausverkauften Karten beeindruckt.
 
Jede der verschiedenen Bands lockte reichlich Tanzlustige auf die Tanzfläche, sei es mit Walzer, deutschem Liedgut, guter Rockmusik, Udo Lindenberg-Kopie und vielem mehr. Mein persönlicher Favorit war der Sänger einer aktuellen Schulband, eine unglaubliche Stimme und eine Wahnsinns-Interpretation von diesem Lied hier

http://www.youtube.com/watch?v=iul4SBlHIf8

Einer der Textbeiträge wurde von Hans Zippert, EX-Chefredakteur des Satiremagazins „Titanic“, heute Kolumnist „Zippert zappt“ bei der Welt,  der äusserst bissig, aber doch liebevoll die Schule durch den Kakao zog und seiner Verwunderung darüber Ausdruck gab, dass er nach der Schulzeit plötzlich ausgerechnet damit Geld verdiente, was sein Deutschlehrer immer mit „nicht ausreichend“ bewertet hatte:-)

Mir gefiel ausserordentlich, dass sich  die Gäste aus Lehrern, ehemaligen Lehrern, ehemaligen Schülern (wahlweise mit Partner), Eltern von Schülern UND vor allem Schülern aus der Oberstufe zusammensetzten. Das grosse Interesse bei den Oberstufenschülern fand ich bemerkenswert, vielleicht hatte ich einen besonderen Bezug dazu, weil auch mein eigener Neffe dazu gehörte. Sie waren alle so schön angezogen, viele hatten die Tanzstunde schon hinter sich und tanzten wirklich sehr gut zu jeder Art von Musik, es gab da ein paar total süsse Paare, ich finde diese Generation einfach total klasse.

Zum offiziellen Teil sei noch das Dessert nach Mitternacht erwähnt, da war ein riesiger Turm von Dr. Oetkers (sicher einer der berühmtesten Ehemaligen der Schule) Götterspeise in grün, rot und gelb aufgebaut, die ich damals schon im Schullandheim nicht besonders gern mochte… Die Idee und damit verbundene Erinnerung war aber genial. 

Wie Ihr sicher schon gemerkt habt, schaffe ich es problemlos, über meine Eindrücke des Abends zu schreiben, weniger jedoch über meine persönlichen Kontakte. Da gäbe es viel zu erzählen, ich hatte wirklich ein paar ganz ganz besondere Begegnungen und Gespräche; jemand machte mir ein besonders schönes Kompliment, indem er mir sagte: „Du macht einen sehr ausgeglichenen Eindruck, den Eindruck eines in sich ruhenden Menschen.“ Ich konnte das Kompliment übrigens zurückgeben. 

Einige Paare machten mir jedoch Angst, weil entweder der Mann sich zu einem kleinen Diktator entwickelt hatte oder in dem anderen Fall zum grauen Mäuschen. Der ehemalige Klassentrottel hatte zwar einen Doktortitel, und doch war im Grunde niemand auffällig zu jemandem anderen geworden. Charakter und Persönlichkeit waren natürlich weiterentwickelt, aber der Mensch von früher war immer noch zu erkennen. Und daran änderte wunderbarer Weise auch ein Doktortitel bzw. das Nicht-Besitzen eines solchen nichts. Das war eine schöne Erkenntnis.

Ach ja, und für Alex:-)  wie Du siehst, hab ich mich nicht in „Einheits-Schwarz“ gekleidet, denn ich mag Farbe; ich war allerdings schon ein wenig ausserirdisch, aber das bin ich für die zuhause eh schon, also hab ich mich einfach rundherum super wohl gefühlt.

Lachen ist die beste Medizin

3. September 2008

Gestern hab ich „zufällig“ in die Talkrunde von Herrn Markus Lanz auf dem ZDF geschaltet und da sass doch tatsächlich Herr Dr. Hirschhausen den ich hier und hier schon mal ztiert hatte. Er redete wie ein Wasserfall, voll Begeisterung und Schwung und mit dem grössten Humor, faszinierend. Und er ist tatsächlich sowohl Kabarettist wie auch ernstzunehmender Arzt zu gleichen Teilen.

Der  Titel des Gespräches war: „Lachen ist die beste Medizin“, und das konnte er statistisch ganz einfach beweisen:

„Kinder lachen 40mal am Tag
Erwachsene 20mal
Tote gar nicht.“ 🙂

In dem Sinne mit einem herzlichen Lachen wünsche ich allen einen grossartigen Tag!

450 Jahre Ratsgymnasium

3. September 2008

Ja, jetzt sitze ich seit einer Stunde vorm Computer und es drängt mich eigentlich, über das tolle Wochenende zu schreiben, das ich erlebt habe; und ich kriegs nicht hin. Ein unbeschreibliches Wochenende?
Ich hab auch keine Fotos gemacht.  Ein Wochenende, an dem ich definitiv NICHT die Rolle des Beobachters einnahm? Definitiv JA.

Ich könnte jetzt von dem gut besuchten Treffen in der alten Turnhalle schreiben, in der seit eh und je ein so grelles Licht scheint, dass man als schon-etwas-länger-Ehemaliger freiwillig Zuflucht auf dem nur wenig erhellten Schulhof sucht, damit man nicht jede Lachfalte ausgeleuchtet bekommt 🙂

Ich könnte davon schreiben, dass ich mich an den Menschen erfolgreich vorbeischlängelte, die ich damals schon nicht besonders mochte oder interessant fand. Bis auf den einen, der eine angeregte Unterhaltung ständig mit dem Satz unterbrach: “ Also da hab ich mal was Interessantes erlebt…“ , dann gähn, schnarch, die wirklich un-interessante Geschichte preisgab und dann alle weiterredeten, als hätte er nichts gesagt.
Ich könnte auch erzählen, dass unser Chemielehrer immer noch zwanghaft auf jugendlich macht und sich die Haare ganz fies färbt und gar nicht merkt, wie lächerlich das wirkt oder dass der Turnlehrer (der einzige Lehrer, den ich kenne, der NUR Sport unterrichtet und damit sein Leben lang durchkam) mit seinen mittlerweile weissen Haaren immer noch äusserst attraktiv aussieht und eine echte Persönlichkeit ist.
Erwähnenswert wäre ganz sicher der aufgestellte, super sympathische Direktor, der so ein richtiger Westfale ist, voller Temperament und Begeisterung, ein wenig rauh, aber sehr herzlich und viel am Lachen; ein Direktor, um den ich die heutigen Schüler höchstgradig beneide.

Ich könnte erwähnen, dass der harte Kern unserer Truppe später noch in einer wirklich grauslichen Kneipe gelandet ist, weil wir alle noch nicht nachhause wollten und wir dann leicht angesäuselt erst um 4 Uhr mit dem Taxi nachhause fuhren.

Ich könnte das seltsame „Stufentreffen“ am nächsten Tag im Cafe Knigge, in dem wir immer unsere legalen und illegalen „Freistunden“ verbracht hatten, beschreiben; es kamen nur 2 Männer und 10 Frauen, von denen ich eine erst überhaupt nicht kannte, die dann mit mir über Leute sprach, die ich auch nicht kannte… War ich auf dem richtigen Treffen? Ja, nachdem ich ihren Namen endlich herausbekommen hatte, wusste ich auch, warum ich sie ausgeblendet hatte 😉 Dort entstand die Idee, bei Xing eine Gruppe „Ratsgymnasium“ zu gründen, was – wie sich später herausstellt- schon jemand gemacht hatte, tatsächlich jemand aus UNSERER Stufe.

Wie könnte ich meine unglaublich tolle Stimmung beschreiben, diese unbändige Freude, dort zu sein, liebe Menschen wiederzutreffen, die tollen und die lustigen Gespräche wiedergeben, die alten Erinnerungen, die alten Geschichten und erstaunlich viele neue Ansätze …Ich glaube, wenn ich diesen Beitrag schreiben würde, könnte ich das alles gar nicht wirklich beschreiben…Vielleicht wird der Artikel über die Ball-Nacht dagegen wirklich ein Artikel, der wird aber noch bis morgen warten müssen…oder übermorgen… 🙂

Flughafengespräche

2. September 2008

Es war unmöglich, folgendes laut geführte Gespräch eines jungen Paares in der Schlange der Handgepäckkontrolle in Zürich mitzubekommen:

Er Deutscher, sie- wie sich im Laufe des Gespräches herausstellte Brasilianerin, ein wenig untersetzt, standen direkt hinter mir, ich hörte am Anfang nur die Stimmen. Sie entschuldigte sich in einer Tour bei ihm, dass sie so aufgeregt sei. Keine Ahnung, ob sie zum ersten Mal flog oder was genau die Aufregung war, das kam einfach sehr seltsam rüber.

Er: „Deine Tante wird sagen, Du bist aber fett geworden.“   ??????
Sie- sichtlich verlegen: „Ach, lass das doch.“
Er insistiert:“ Ja, das ist aber so, da musst Du halt was gegen machen, so wie ich.“
Sie leicht verärgert: „Jetzt hör auf.“
Er hat aber noch ein As im Ärmel:“ Auf dem Hochzeitsvideo bist Du noch schön schlank.“  !!!!!!!
Das ist ihre Chance:“ Deine Mutter hat vielleicht toll getanzt auf der Hochzeit, zu „Über den Wolken von Reinhard Mey.“

Bei der folgenden Diskussion, zu welchem Lied seine Mutter nun wirklich getanzt hat, fängt er an, lauthals einen alten deutschen Schlager zu singen… Die Präsentation seiner Stimme reicht ihm noch nicht: “ Ich bin ja auch ein sehr guter Tänzer.“ Da sie nicht reagiert fügt er hinzu:“ Wenn ich beim Karaokesingen soo tanze (ich sehe aus den Augenwinkeln eine Super-Star-Pose), dann sieht das doch gut aus, oder?“

Sie kann sich endlich rächen für die Diskussion über ihre Figur und sagt SEHR beiläufig:“ Geht so.“ (was eher so ausdrückt, ich will keinen Streit, aber ehrlich gesagt als Brasilianerin bin ich anderes gewohnt beim Tanzen)
Das lässt er aber noch nicht gelten:“ Wenn ich bei Dir (ich denke, er meinte in Brasilien) so tanzen würde, könnte ich doch sicher mithalten, oder?“

Zum Glück muss er sein Handgepäck in dem Moment aufs Band legen und sie kommt um die Antwort drumrum. Und er erzählt der netten Dame am Gepäckband erst einmal ausführlich und wichtig, dass er das 1. Mal seit einem Jahr ohne Laptop verreise…

Da nun dreh ich mich endlich um und sehe ihn in voller Schönheit, ein kleiner unscheinbarer blasser leicht spiessiger Mann. Da tat er mir um seine Wichtigtuerei schon fast wieder leid. Wie lange diese Ehe wohl hält, ICH hätte ihm schon längst eine gehauen;-)

Es ist September…(Für T.)

1. September 2008

Der September wird MEIN Monat und DAS ist mein Monatslied, abgesehen von schönen Erinnerungen macht es einfach tierisch gute Laune:-)

„…chasing the clouds away…remember…in September never was a cloudy day… hei-di-hei-di-hei-di -ho..“ 🙂

Indiskretes Stöckchen

1. September 2008

Dori hat mir ein Stöckchen zugeworfen, dass sie von Ray  bekommen hat, der es wiederum von Luiza aufgefangen hat.

Die Regeln sind wie folgt:

Aussuchen, wen man aushorchen möchte.
Eine Frage überlegen, was man von dem Jeweiligen schon immer wissen wollte, und ist es auch noch so indiskret – also Vorsicht an die Beworfenen
Holz (mit einem Trackback) sorgsam dort ablegen
Ach, ja und natürlich die Frage, die man selbst gestellt bekommen hat, mehr oder weniger ausführlich beantworten, wenn man darüber sprechen mag/kann/darf.

Dori hat mir die Frage gestellt:

Wann und wo hast Du Deinen Toni kennengelernt?

Meine Antwort: Liebe Dori, das ist wirklich eine sehr indiskrete Antwort in unserem Fall und ich befürchte, um die ganze Geschichte lesen zu können, musst auch Du noch warten, bis ich das Buch endlich geschrieben habe:-) Ich verrate nur soviel, es hat genug Romantik und Dramatik in unserer Geschichte für einen dicken Schmöker…

Um aber doch etwas (wahres) zu antworten: Toni war mein 1. Kontakt, als ich mich vor vielen Jahren im Skiservice für eine Wintersaison bewarb. Und dann waren wir erst einmal 2 Jahre sehr gute Arbeitskollegen und Freunde…

Dann haben wir uns verliebt.
1 Jahr später haben wir uns getrennt.
5 Jahre später hat er mich zurückgeholt.
Dies Jahr sind wir 10 Jahre verheiratet.

Meine indiskreten Fragen gehen an:

Mareike: Wieso bist Du aus Deiner geliebten Heimat im Norden Deutschlands weggegangen?

Elisabeth: Wie kamst Du eigentlich zu den Roten Nasen?

Schaps: Wenn Du nur noch Schreiben ODER Fotografieren dürftest, um Deiner Kunst Ausdruck zu verleihen, wofür würdest Du Dich entscheiden und warum?

Herr Schonzeit: Welcher ist Dein Lieblings-Kino-Film aller Zeiten?