Archive for Juli 2008

Haben wir nicht alle gern die Kontrolle?

31. Juli 2008

Wie in meinem Beitrag über „Seelenfreunde und Loslassen“ versprochen, nun ein weiterer Auszug aus dem Buch „Eat, love and pray“ von Elisabeth Gilbert.

„Dann frage ich Richard:“ Wie lange wird es also dauern, bis dieses ganze Leiden endlich aufhört?“ „Willst Du ein genaues Datum?“ „Ja.“ „Einen Tag, den du dir im Kalender ankreuzen kannst?“ „Genau.“ „Ich will dir mal was sagen, Groceries – Du hast ein ernsthaftes Problem mit der Kontrolle.“

Meine Wut über diese Äusserung brennt wie Feuer. Ein Problem mit der Kontrolle? ICH? Ich habe Lust, Richard für diese Beleidigung zu ohrfeigen. Doch dann erkenne ich hinter meiner Gekränktheit und Empörung die Wahrheit. die unmittelbare, offensichtliche, lachhafte Wahrheit.

Er hat Recht.

Das Feuer in mir erlischt so schnell, wie es aufgelodert ist. „Du hast völlig Recht“, sage ich. „Ich weiss, dass ich Recht habe, Baby. Hör zu, du bist eine starke Frau und gewöhnt, zu kriegen, was du haben willst, und in den letzten paar Beziehungen hast du das nicht gekriegt und deshalb bist du jetzt völlig blockiert. Das Leben hat sich einmal nicht deinem Willen gebeugt. Und nichts bringt einen Kontrollfreak mehr auf die Palme, als wenn ihm das Leben einen Strich durch die Rechnung macht.“
„Nenn mich bitte nicht einen Kontrollfreak.“
„Aber du hast ein Problem mit der Kontrolle, Groceries. Nun komm schon. Hat dir das noch keiner gesagt?“ Naja, … doch. Aber wenn man sich von jemandem scheiden lässt, hört man nach einer Weile auf, sich all die gemeinen Sachen anzuhören, die der andere einem zu sagen hat… Also reisse ich mich zusammen und gebe es zu:“ Okay, wahrscheinlich hast du Recht. Vielleicht hab ich ein Problem mit der Kontrolle. Ist nur komisch, dass es dir aufgefallen ist. Weil ich nicht glaube, dass es so sehr auffällt. Ich meine- ich wette, die meisten Leute sehen mir dieses Problem nicht auf Anhieb an.“

Richard aus Texys lacht so schallend, dass ihm fast der Zahnstocher aus dem Mund fällt. „Nein? Sogar Ray Charles wüde das sehen, Süsse.“
„Okay, ich glaube, ich habe jetzt genug, vielen Dank.“
“ Du musst lernen, wie man loslässt, Groceries. Sonst machst du dich fix und fertig. Wirst nie wieder ordentlich durchschlafen. Dich ewig drehen und wälzen und dir Vorwürfe machen, weil du so eine Versagerin bist. Was ist nur mit mir los? Warum hab ich all meine Beziehungen versaut? Warum bin ich so eine Niete?  Lass mich raten – mit solchen Fragen hast du dich doch gestern Nacht wieder mal stundenlang rumgeschlagen.“

„Okay, Richard, das reicht“, sage ich. “ Ich will nicht, dass du dich weiter in mich hineinversetzt und in mir herumtrampelst.“
„Dann mach die Tür zu“, sagte mein grosser Yogi aus Texas.“

Mal ehrlich: Haben wir nicht alle gern die Kontrolle?

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Schöne Gedanken- ist Glück ein Geschenk der Götter?

30. Juli 2008
Glück ist kein Geschenk der Götter –
es ist die Frucht Deiner inneren Einstellung!

Erich Fromm

Zwischentief…

29. Juli 2008

Manchmal kann man (Frau) ein noch so positiver Mensch sein, da wacht man (Frau) morgens auf und erinnert sich schaudernd an einen bedrückenden Traum, ein Traum in dem man (Frau) von Kunden richtig fertiggemacht wurde, bis man (Frau) zu weinen begann; ein Traum, in dem einfach alles schiefging und in dem sich alle von einem abwendeten, bedrohlich, beängstigend, beklemmend und überzeichnet, wie Träume manchmal sein können;  und dann bemerkt man (Frau) mit Erleichterung unter der Erschöpfung, dass es zum Glück nur ein Traum war.

Jedoch das Bedrückt-sein bleibt wie eine bedrohliche Wolke über dem Kopf hängen und lässt sich  nicht abwaschen mit einer herrlichen heissen Dusche, nicht wegschminken mit ein wenig fröhlichem Rouge und etwas gewagterem Lidschatten als gewöhnlich, nicht wegtrinken mit einem leckeren Vitamindrink zum Frühstück.

„Ich sollte positive Gedanken haben, “ schiesst einem durch den Kopf.
„Wenn Du nicht so müde und so bedrückt wärst“ antwortet der innere Schweinehund hinterhältig.
„Es wird aber nicht besser werden, ohne positive Gedanken.“ wehrt man (Frau) sich tapfer.
„Positiv denken wird Dir nicht viel bringen, Du musst schon positiv denken UND fühlen, ABER dafür bist Du VIEL zu müde und bedrückt.“ meldet sich der Schweinehund hartnäckig.

„Wie schaff ich es, mich aus dieser Stimmung herauszuholen? Es gibt gar keinen Grund für so eine Stimmung.  Es ist alles in Ordnung, mir geht es gut.“ und man (Frau) zählt einige Dinge auf, die da so wunderbar in seinem (ihrem) Leben sind. Es gibt Tage, da hilft nicht einmal das. Herbst im Juli – der Nebel, der heute morgen tief und dicht über dem See hängt und kaum einen  Sonnenstrahl durchlässt steht als reale Metapher. Man (Frau) ahnt die Sonne, man (Frau) fühlt ihre Wärme aber nicht.

All die Dinge, die man (Frau) sonst im Handumdrehen erledigt, fallen heute schwer und plötzlich sind überall Ecken und Kanten im Weg, die da sonst nicht sind und sich als schmerzhafte blaue  Flecken am Körper verewigen.  Der Alltag beginnt…

Ein paar Stunden später steht man (Frau) an der Front und lacht und scherzt abwechselnd mit der lieben Kollegin und ein paar netten Kunden und erledigt die Arbeit, als wenn es nichts wäre. Der Milchschaum der unzähligen Latte Macchiato’s wird schaumiger denn je, die Pommes Frites werden köstlich knusprig, der Apfelkuchen duftet so fein, dass er schon vor dem Mittagessen verkauft ist.  Der Bann ist schon lange gebrochen, der arme innere Schweinehund liegt kleinlaut, besiegt und angekettet in seiner Hütte und die Sonne scheint…

Es gibt Tage, da weiss man nicht, warum man bedrückt ist und man weiss auch nicht, wie man drüber hinwegkommt. Es gibt Tage, da helfen einem einfach der Alltag und liebgewordene Gewohnheiten…

Besuch …

28. Juli 2008

Durch meinen Blog und meine Internet-Präsenz hab ich mittlerweile so viele liebe Menschen kennengelernt, das ist einfach grossartig. Und jetzt kommen mich diese Menschen auch noch teilweise besuchen!

Ich staunte nicht schlecht, als ich vor 2 Wochen Samstag nachmittags bei Regen das Telefon im Surfcenter in die Hand bekam und eine sympathische Frauenstimme sagte: „Hallo Andrea, hier spricht die Zauberliebe!“ Mir wäre fast der Hörer aus der Hand gefallen… Was für eine nette Überraschung, die Zauberliebe vom Glückshaus-Blog, die ich bereits ziemlich am Anfang meiner Blog-Zeit kennenlernen durfte und wir hatten teilweise einen sehr regen Austausch. Sie wollte mich mit Ihrem Liebsten besuchen kommen, allerdings war die Wetterprognose dermassen beschissen schlecht, dass ich ihr schweren Herzens davon abriet (es war dann auch wirklich grausig, es hat das ganze Wochenende durchgeregnet bis Montag), ich hab mittlerweile auf Ihrem Blog gesehen, dass sie etwas sehr Schönes als Ersatz gefunden haben. Nächstes Mal, liebe Zauberliebe!

Dann ist da noch Alex, der meinen Blog bei Google, mit der Suchkombination „Surfcenter und Cheeseburger“ gefunden hat. Mittlerweile gehört er auch zu meinen lieben Kommentatoren und wir haben uns in der Zwischenzeit auch bei Facebook gefunden. Anhand seines Fotos hab ich erkannt, dass ich ihn auch schon vorher im Surfcenter gesehen hatte. Vorgestern war er nun das erste Mal da und es war ein besonderer Moment, als ich ganz in Gedanken an ihm vorbeiging und  er dann sagte: „Hallo Andrea“. Ich guckte einmal ganz genau hin und siehe da, er war es…:-) Schön, dass Du mit Deiner Familie bei uns warst, lieber Alex.

Und gestern setzte sich beim Mittagessen jemand zu mir an den Tisch und sagte: “ Weisst Du, wer ich bin?“ Ich musste einen Moment überlegen, es war Massimo, ein Kontakt von Xing, den ich allerdings vorher schon aus Silvaplana kannte, aber über Xing wiedergefunden hatte. Und er wiederum war bei uns mit Hans-Jürg verabredet, mit dem ich gemeinsam die Xing-Gruppe Engadin moderiere. Das war wirklich grossartig.  Hab mich sehr gefreut, dass die beiden da waren.

Als ich hinterher mit Toni drüber sprach, flachste ich herum: „Wenn das mit dem Wetter weiterhin so unbeständig bleibt- kein Problem, ich mach ja Kundenwerbung übers Internet, ob ich da meine Internet-Zeit wohl abesetzen kann?“ 🙂

Ich bin gespannt, wer der oder die nächste ist… Herzlich willkommen!

Klingeltöne

27. Juli 2008

Ich geb es zu, ich bin irgendwie ein Technik- Freak… Ich mag coole Handys zum Aufklappen und allem möglichen Schnick-Schnack (nein ich hab noch kein Iphone, aber….), ich werd von meinen Mädels nach Hilfe gefragt bei Handy-Einstellungen, hab eine geile super Digitalkamera, einen Ipod, ich bin in Internet-Netzwerken aktiv, kenn ich mich aus, wie man da in Gruppen eintritt, Fotos hochlädt, buche alle  Reisen nur noch übers Internet, naja, ich denke, das Prinzip ist klar geworden. Und mit diesen technischen Geräten arbeite  ich auch wirklich und nun komm’ ich endlich mal zum Punkt:

Ich beschäftige mich zwischendurch gern mal ganz intensiv mit Handy-Klingeltönen. Ich wähle sie nicht einfach willkürlich, sondern ganz bewusst. Ich mag Realtunes, richtige Songs und nicht diese nervigen quatschenden und ach so lustigen Froschstimmen aus der Werbung. Ich hab auf meinem Handy sogar Gruppen mit unterschiedlichen Klingeltönen eingerichtet; ich höre sofort, ob meine Kollegen anrufen, mein Mann oder Menschen, die ich nicht kenne oder die seltener anrufen. Ein Spleen? Mag sein, das bin eben Ich.

Es gab mal eine Zeit, in der ich einige Grundeinstellungen in meinem Leben stark verändert habe und da fielen plötzlich einige Menschen „durch die Roste“, denn ich war nicht mehr gewillt, mich von ihnen ausnutzen zu lassen.  Meine Hymne zu der Zeit war  Fairytale gone bad” – die Stelle „Out of my life, out of my mind, out of my head“ hatte etwas unglaublich Befreiendes und  etwas Passenderes konnte ich gar nicht finden und ich hab es immer lauthals und mit voller Inbrunst mitgesungen, egal wo ich es hörte…

Bei offiziellen Anrufen aus dem Geschäft „verliere ich meine Religion“ („Loosing my religion“ von REM), das ist mehr ironisch gemeint; die Gruppe „Freunde“ hat „I feel good“ von James Brown und mein Mann hatte bis vor ein paar Tagen „Tell me about it“ von Joss Stone und dann hab ich  – nach einigem Überlegen und mit Hilfe von ElisabethJ – auf „I’ll be waiting“ von Lenny geändert:

You are the only one
I´ve ever known
That makes me feel this way,
Couldn’t on my own
I wanna be with you
Until we´re old
You’ve got the love you need right in front of you
Please come home

As long as I´m livin´ ,
I´ll be waitin´,
As long as I´m breathin´,
I´ll be there,
Whenever you call me,
I´ll be waitin´,
Whenever you need me,
I´ll be there.

 

 
 

 

Kundengeschichten im Surfcenter- nochmal Tea for Two

26. Juli 2008

Ich glaube, ich muss den Spruch streichen, heute schaute eine Kunden lange drauf und sagte dann: „Ich hätte gern Tea for Two, was ist denn da drin?“ und auch als ich dann sagte: „Das ist nur eine Überschrift.“ war sie nicht wirklich überzeugt und fragte nochmal nach: „Sind denn das grössere Portionen?“

Gestern haben wir mit Beate noch rumgeflachst über Begrüssungen. Sie sagte, sie wäre von einer Schweizerin mit „Servelat“ (Schweizer Wurst aus Schweinefleisch, National-Gericht) begrüsst worden und man könnte sich mit ganz viel Good-Will einbilden, sie hätte vielleicht „Servus“ gemeint… 🙂

Heute stellte sich heraus,  SIE  hatte es noch GUT getroffen, ICH wurde heute auf mein freundliches „Guten Morgen“ direkt und ohne Umschweife mit „Mieses Wetter“ begrüsst! Na danke! Ich musste gleich an „Mieses Karma“ denken und erwiderte gutgelaunt: „Die Sonne scheint doch“ – was noch nicht so ganz der Wahrheit entsprach, die Sonne versuchte aber gerade durch die Wolken zu kommen und es war schon sehr hell. Der junge Mann meinte nur miesepetrig: „Ja, irgendwo auf der Welt scheint sie immer.“ Als er dann heute Abend nochmal auf einen Cafè vorbeikam (und das auch noch vergebens, weil wir schon geschlossen hatten) und dann hörte, dass nachmittags schönstes Wetter und sehr guter Surfwind aufgekommen war und er stattdessen WANDERN war … wirklich mieses Karma für den armen Kerl…

Biitii’s Paradise

26. Juli 2008

Es war einmal ein Wettbewerb und meine Leser haben sich fliessig dran beteiligt und dann hab ich ihn gar nicht aufgelöst, HEUTE werd ich das endlich nachholen 🙂 Eure Kreationen haben mir allesamt sehr gut gefallen und ich hab mir die Wahl nicht leicht gemacht.

Es hat sich im täglichen Gebrauch allerdings der Name von meiner lieben Kollegin Beate (Spitzname „Biitii“, weil die Engländer „Beate“ so ähnlich aussprechen) durchgesetzt. Sie hat als Belohnung ihr Mittagessen auch schon bekommen:-) Hier ein paar Fotos  und ich hab einen direkten Link unter „Fotos“ rechts unten gemacht, wird immer wieder mal aktualisiert.

Biitii’s Paradise

Dumm nur für Sie, dass Sie selten dort sitzen kann… 😉

Schöne Gedanken – Letzter Tag

24. Juli 2008

In den letzten Tagen begegnete mir auf anderen Blogs ein bestimmtes Thema immer wieder:

Was würdest Du tun, wenn Du nur noch ein Jahr zu leben hättest? Nutze Deine Zeit immer auf wertvolle Weise. Lebe jeden Tag, als wenn er Dein letzter wäre!

Das Thema find ich unglaublich spannend und ich hab viele tolle Beiträge dazu gelesen, allerdings macht mir die „Endgüligkeit“ in diesen Formulierungen fast ein wenig „Angst“, für mich ist zu wenig Spielraum vor allem im letzten Satz. Ich kann und will gar nicht so leben, als wäre jeder Tag mein letzter. Auf mich wirkt das ein wenig bedrohlich, als wenn man sich ja keine Fehler erlauben dürfe. Das wäre mir zu anstrengend, zu rigoros und zu unflexibel, wo bleibt da -banal ausgedrückt- der SPASS?  

Vielleicht es auch nur Wortklauberei, aber mir entspricht mehr DIESER gemilderte Satz, den ich aus einer Komödie habe (Hitch-der Date Doktor):

“ Beginne jeden Tag, als wäre es Absicht!“

Schöne Gedanken – mit dem Strom schwimmen

23. Juli 2008

Gestern war aufgrund der schrecklichen Kälte so wenig los, dass sogar ein Spatz über den Umweg am Grill entlang, ein paar Hamburger-Brötchen-Krümel aufsammelnd, in die Küche flog!

Dem war wohl auch zu kalt:-) Und beim Kreuzworträtsellösen bekam ich diesen Lösungssatz, der mir irgendwie gut gefiel:

Wer mit dem Strom schwimmt,
erreicht die Quelle nie.

Peter Hille

Kundengeschichten im Surfcenter- Tea for Two

23. Juli 2008

Toni lässt es sich nicht nehmen, die Leute so lange mit „Guten Morgen“ zu begrüssen, bis er eine Antwort erhält. Für ihn gehört es einfach zum Anstand, zu grüssen. Gestern morgen hat er sich fast die Zähne dran ausgebissen. Die Kundin antwortete nämlich immer mit: „Milchcafè, halb und halb.“ Er kann sich dann manchmal schon doof stellen und fragen:“ HÄ ? “ Als er dann den Cafe in die Tasse laufen liess, sagte sie doch tatsächlich:“ Kann ich mal sehen?“ Sie hat wirklich kontrolliert, ob wirklich nur die Hälfte Cafè in der Tasse war. Die Erklärung kam dann postwendend: „Ich dachte, Sie wären Italiener und würden nur Italienisch sprechen.“ HALLO, ist „guten morgen“ etwa italienisch??? *wunder*

Bei mir  hat sich  heute eine Kundin, die mit dem Hintern fast IM Kamin sass, so kalt war ihr, reichlich pikiert beschwert, dass ich es bei der HEISSEN Schoggi, die sie bestellt hatte, es zu gut mit der Hitze gemeint hätte … Wie heiss ist denn heiss? Nachdem sie mein freundliches Angebot, ein wenig kalte Milch hinzuzukippen, angenommen hatte, hat sie sich dann ganz nett bedankt, das hätte jetzt sehr gut geschmeckt! Geht doch 🙂

Süss war die junge Schweizerin, die meine neue Cafè und Tee-Karte las; ich hatte,  um die Karte etwas aufzulockern, über die Auflistung der Teesorten „Tea for Two“ geschrieben, und sie sagte: „Ach, Tee gibt es erst ab 2 Personen?“ JA, und draussen nur Kännchen:-)

Schöne Gedanken – Glaube

22. Juli 2008

„Der Glaube fordert die Seele dazu heraus, weiter zu gehen, als sie sehen kann.“

 William Clarke

Wer bin ich? Fragen über Fragen

21. Juli 2008

Das gleichnamige Buch von Rolf Dobelli (Ein Schweizer!), der BWL studierte und Finanzchef und CEO verschiedener Tochterfirmen des Swissair-Konzerns war, entdeckte plötzlich seine Leidenschaft zum Schreiben. Sein Schreibstil ist eigenartig, d.h. er hat eine sehr eigene Art. „Wer bin ich“ (hier schon mal draus zitiert) enthält 777 Fragen über „Gott und die Welt“.

„Die Beschäftigung mit solchen Fragen war im 19. Jahrhundert ein beliebtes Gesellschaftsspiel, das man mit Gästen, in der Familie oder in aden literarischen Salons pflegte. Übereinkunft war es dabei, die Fragen nicht bierernst und moralisch, sondern spielerisch und ironisch zu beantworten, sie waren weniger ein Medium der sachlichen Information als vielmehr der Selbstdarstellung – ein kunstvolles Versteck- und Offenbarungsspiel. Un letztlich ein spannender Weg zur Selbsterkenntnis.“  soweit der Buchklappentext. Ich hab die Fragen nicht im Stück, aber doch alle gelesen und stelle hier mal die Fragen meiner spontanen Wahl:

– Angenommen, Sie würden entführt. Was wäre Ihrer Meinung nach eine vernünftige Lösegeldsumme?

– Wären Sie lieber sympathischer oder intelligenter?

– Gibt es einen thematischen Schwerpunkt in Ihrem Leben?

– Was wäre Ihnen lieber:

a) Sie fühlen sich jünger, als Sie sind?
b) Sie sind jünger, als Sie sich fühlen?

– Falls nicht in diesem, in welchem Jahrhundert hätten Sie gern gelebt?

– Was würden Sie mit einer Milliarde nicht-übertragbarer Frequent-Flyer Miles anstellen?

– Wieviel Glück verdanken Sie der Tatsache, dass der Sinn des Lebens noch nicht entdeckt wurde?

– Falls Sie geliebt werden: Glauben Sie zu wissen, warum? Möchten Sie, dass man es Ihnen sagt? Oder ziehen Sie es vor, den wahren Grund der Liebe im Dunkeln zu lassen- vielleicht aus Angst vor Belanglosigkeit, Austauschbarkeit, Lächerlichkeit, Peinlichkeit der Gründe?

– Ist das, was die Biene mit der Blüte hat, Liebe?

– Was würden Sie für dauerhaft guten Sex eintauschen:

a) Ihre Karriere
b) Ihr Aussehen
c) Ihren Ehepartner
d) Die letzten 10 Jahre Ihres Lebens
e) 10 Punkte Ihres Intelligenzquotienten?

– Wie oft geht Ihr Hund fremd?

– Lieben Sie sich noch oder mögen Sie sich schon?

– Welches Geräusch entspricht Ihrer Ehe (Partnerschaft) am besten?

a) Beethovens Eroica
b) Eine gut geölte Spielorgel
c) Schallplatte mit einem Sprung
d) Toilettenspülung?

– Mögen Sie Ihre Geheimnisse?

– Angenommen, Sie könnten neue Gefühle entwickeln, ähnlich einem Chemiker, der neue Substanzen kreiert. Welches Gefühl würden Sie erschaffen?

– Welches wäre das ideale Mischungsverhältnis zwischen Verunft und Gefühl?

– Woher wissen Sie, dass Vernunft kein Gefühl ist?

– Ist ein Künstler, dessen Werk erst nach seinem Tod Bekanntheit erlangt, ein erfolgreicher Künstler?

– Wie scheitern Sie am liebsten?

– Kennen Sie erfolgreiche Tiere?

– Wenn Sie Erfolg haben: Gibt er Ihnen recht?

– Würden Sie sich einstellen?

– Möchten Sie in einem Werbespot vorkommen? Wenn ja, wofür?

– Ab welchem Betrag ist ein Gehalt unanständig?

– Möchten Sie Ihr Freund sein?

– Wen würden Sie gern kennenlernen?

– Wen hätten Sie lieber nie kennegelernt?

– Wie häufig machen Sie die Erfahrung, dass es auch ohne Sie geht?

– Wäre die Schweiz genauso schön, wenn ein Indianerstamm dort regierte?

– Nach wie vielen Wochen Urlaub gleicht der Urlaub dem Alltag?

– Wie oft nehmen Sie Ihr Laptop mit in den Urlaub, um dann festzustellen, dass Sie ihn nicht brauchen? Wie oft passiert Ihnen dasselbe mit Ihrer Frau (Ihrem Mann)?

– Was denkt ein Hund, wenn er einem Blindenhund begegnet?

– Wie alt möchten Sie nicht werden?

– Was stört Sie am meisten am Jenseits?

a) Dass es ewig dauert
b) Dass alle gleich sind
c) Dass man anständig sein muss.
d) Dass man Leute trifft, die man lieber nicht mehr sehen möchte?

– Würde es Ihnen etwas ausmachen, wenn man den Inhalt Ihres Hirnes nach Ihrem Tod wie eine Hard Disc lesen könnte?

Wenn ich es mir recht überlege, ist die moderne Version davon das Stöckchen, das mit verschiedenen Fragen von Blog zu Blog wandert…

Ist denn die ganze Welt…

21. Juli 2008

… mit Lenny Kravitz in Locarno beschäftigt?

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Danke Lenny 🙂

So verbreitet sich Deine Message ganz sicher…

Lenny Kravitz Moon and Stars 2008

20. Juli 2008

Lenny Kravitz – Moon and Stars in Locarno

20. Juli 2008

„Bist Du wirklich so ein Lenny Kravitz-Fan?“ fragte mich meine Schwester, als sie hörte, dass ich mit 5 Mädels zum Moon and Stars– Konzert nach Locarno fuhr. Ich zuckte mit den Schultern: „Ich find ihn schon ziemlich cool und ich mag grundsätzlich gern Live-Musik und vor allem ist das ganze Event toll.“

 

Wenn mich jetzt nochmal jemand fragt, ob ich Lenny Kravitz-Fan bin, JAAA. Es war gigantisch. Abgesehen von der tollen Atmosphäre auf der malerischen Piaza von Locarno,

 

13000 Leute und alle total friedlich und gutgelaunt, war Lenny einfach …unbeschreiblich. Er hat eine solche Ausstrahlung, er kann auf dem Publikum spielen, wie auf seinen Instrumenten. Auf eine Handbewegung von ihm, sind 13 000 mitsingende Fans innert 5 Sekunden mucksmäuschenstill, mit einer weiteren bringt er sie in den nächsten 5 Sekunden zum Arme hochreissen und Party machen… Völlig faszinierend.

 

Und dann hatte er auch noch eine Message: „Fühlt Ihr das, was ich fühle? Ich fühle das, was Ihr fühlt, denn wir sind eins. Ich spüre die gute Schwingung hier (good vibes). Auf diesem Platz herrscht absoluter Frieden. Wenn jeder von uns diesen Frieden in die Welt herausträgt, stellt Euch vor, was passiert. Think about it!

Hier findet die „Love-Revolution“ statt. Let love rule your world! Lasst die Liebe Eure Welt regieren! Nehmt das mit Euch. Take it with you.“ Einen Moment lang waren alle still und ein wenig nachdenklich…

 

Es war ein grossartiges Konzert, ich war total begeistert und hab Ausschnitte aus ein paar Liedern mit meiner Kamera mitgeschnitten, mal sehen, ob ich die hochgeladen bekomme.

 

Er kam so total easy rüber, super sympathisch…Wir waren einfach nur begeistert. Wegen eines technischen Defektes begann das Konzert erst um 22.10 statt um 20.30 und kurz vor halb 12 sagte er, er müsse eigentlich um halb 12 aufhören, aber er würde weiterspielen, auch wenn er dafür ins Gefängnis müsse. Es müsse ihn einfach einer von uns auslösen und ihm dann ein Bett geben…Nun, dem Geschrei nach gab es genügend Angebote dafür…:-)

 

Zum Schluss stellte er dann bei „Let love rule“ seine Musiker vor und während die ihre Soli spielten, Der Drummer war einfach der Hammer, so ein Solo hab ich noch nie gehört… Niemand achtete mehr auf Lenny. Der erschien dann plötzlich auf einem der Balkone eines Hauses neben der Bühne und feierte einfach total ab mit den Leuten, die das Konzert auf ihrem eigenen Balkon  (hier die Szene bei Youtube) verfolgt hatten…Stellt Euch mal Lenny Kravitz läuft durch Euer Wohnzimmer…unglaublich.

 

En geile Siech…wie der Schweizer sagt… Ein Supertyp…

mehr Fotos vom gesamten Ausflug hier

Kundengeschichten im Surfcenter: Mein Mann,der Weltverbesserer mit Herz

19. Juli 2008

Eine ältere Dame mit Hut (*zwinker-Dori-zu*) und Hund kommt rein und bestellt ein Müsli (grins nochmal – für aufmerksame Blogleser ein Insiderwitz), ohne zu grüssen. Toni sagt: „Guten Morgen.“ Keine Reaktion, er sagt noch einmal „Guten Morgen“. Er muss es ein drittes Mal sagen, bevor sie es merkt und sagt: „Ach ja, eigentlich sagt man ja erst Guten Morgen.“ RICHTIG …:-)

Erst dann scheint sie ihn genauer anzuschauen und sagt: „Ich kenne Sie irgendwoher.“ Er im Spass: „Vielleicht aus der Zeitung.“ Sie:“ Was machen Sie denn?“ Er: „Das verrate ich Ihnen nicht.“ Sie: „Waren Sie mal Skirennfahrer?“ Ich höre in der Küche zu und lache mich schon kringelig.

Sie kommt ein paar Minuten später mit der leeren Müsli-Schale zurück und Toni fragt sie: „Warum essen Sie so schnell?“ Sie erwidert:“ Ja, das ist das Problem, wenn man allein am Tisch sitzt.“ Er widerspricht einfach und sagt:“ Nein, sie müssen jeden Bissen 20mal kauen, dann werden Sie alt und gesund!“ Sie: „Alt bin ich schon.“ Er: „Es gibt ein Sprichwort, das heisst ‚Nie verzagen, Anton fragen.'“ Was für ein Dialog, ich stehe in der Küche, höre auf zu arbeiten, lache in mich hinein und versuche mir jedes Wort zu merken…

Darauf antwortet sie: „SIE, jetzt hab ich ein dejà vu. Das hab ich schon einmal erlebt, mit genau denselben Worten.“

Das Ganze war äusserst humorvoll und witzig, sie ist mit einem Lachen gegangen und hat sich sicher ein Stück weniger allein gefühlt…

Kundengeschichten im Surfcenter – Müsli 2. Teil

19. Juli 2008

Ich hab alles falsch verstanden, das Müsli-Erlebnis letztens war eigentlich ein Riesen-Kompliment für mein tolles Müsli!!!

Heute war die Dame nämlich wieder da und als sie sah, dass es Müsli gab, machte sie einen kleinen Hüpfer (sie war eher so ein ete-petete-Typ, also sehr überraschend dieser kleine Hüfper), wackelte aufgeregt mit den Armen wie beim Ententanz und rief ganz freudig: „Oh, Müsli!“ 🙂

Schöne Gedanken- wir sind, was wir denken

19. Juli 2008

„Wir sind, was wir denken.

Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken.

Mit unseren Gedanken formen wir unsere Welt.“

Buddha

Kalauer von Beate zum Thema „Schweine im Weltall“

17. Juli 2008

Das Weltall hat unendliche Weiten,
aber irgenwann ist es einfach schweinevoll.

Kundengeschichten im Surfcenter – Vollmond?

17. Juli 2008

Aus Erfahrung wissen wir, dass an dem ersten schönen Tag nach längerer „Regenpause“ noch nicht  viel los ist und da wir unsere Ware jeden Morgen frisch zubereiten, sind wir an genau diesem Tag noch etwas vorsichtig mit den Mengen.

Also vorgestern – dem ersten Tag nach 4 Tagen Regen und Schnee- kommt eine Kundin um halb 12 mittags  ans Büffet und während ich ihre Latte Macchiato mache, sagt sie ganz schnippisch: „Gibts heute kein Müsli?“ (das Müsli bereite ich morgens frisch zu und das gibts nur an Wochenenden und während der Hochsaison, wenn wirklich schon morgens viel los ist) Ich erwidere freundlich und ruhig: „Nein, heute nicht.“ und schäume weiter die Milch. Sie fragt noch schnippischer:“ Und keine Apfelwähe?“ Ich wieder ganz freundlich und ruhig: „Nein, heute nicht.“

Dann bricht es laut und vorwurfsvoll aus ihr heraus: „Was ist denn los mit Euch? Erwartet Ihr denn keine Leute?“ Ich bin einen Moment sprachlos und sage – weiterhin freundlich und ruhig:“ Tut mir leid, wir machen zur Zeit das Müsli nur an den Wochenenden. Es macht doch keinen Sinn, am Abend eine ganze Schüssel Müsli wegzuschmeissen für 1 verkaufte Portion am Tag. Nehmen Sie doch einen feinen Mandelgipfel oder Nussgipfel oder Berliner. Oder vielleicht lieber ein Sandwich?“ (Es ist ja nicht so, als wenn wir kein Angebot hätten, nur die beiden Sachen, die SIE wollte, gab es eben nicht)  Sie schnappt zurück:“ NEIN, das mag ich alles nicht. Gibts hier morgen auch nichts? Dann bring ich meine eigenen Sachen mit!“ (???? Na, das würd uns grad noch fehlen)

Puh, was für eine Laus ist der denn über die Leber gelaufen. Ok, ich weiss, sie wird eh lieber von Toni bedient als von mir (kann ich als Frau ja auch verstehen:-) ) aber deshalb muss sie mich nicht so anfauchen. Toni sagte nachher: „Warum hast Du nicht gesagt; Oh da sind sie leider zu spät, das ist alles schon weg, Müsli isst man nämlich zum Frühstück.“

Wo kämen wir denn da hin, wenn ich lügen müsste, um keinen Anschiss von Kunden zu kassieren. Ich muss mich nämlich nicht rechtfertigen, wie wir unser Geschäft führen.

Wie wir dann nachher festgestellt haben, war das die Folge “ Schweine im Weltall kurz vor Vollmond “ 😉

Schöne Gedanken- Wieviele Welten gibt es?

16. Juli 2008

Erlaube der Welt, die andere sehen, auch zu existieren.

Diese Farben… einfach wunderschön…

15. Juli 2008

Wenn es viel geregnet oder geschneit hat, dann sind am nächsten Tag die Farben gestochen scharf und alles ist wieder „sauber“ und farbintensiv, das Grün ist grüner, das Blau ist blauer und das Weiss strahlt nur so vom Berg, es gibt eine ganz besondere Beleuchtung. So ging also der Tag heute weiter…

 Morgenstimmung

 blauer See

 Blick beim Mittagessen

 Früh-Abendstimmung

Danke Petrus…

15. Juli 2008

…dass Du unseren Deal eingehalten hast 🙂

Heute morgen 7.15 Blick aus dem Fenster… Ein wunderschöner Tag hat begonnen !

Mein erster Award

15. Juli 2008

Dori hat den Arte y Pico Award erhalten!

Liebe Dori: meine herzlichsten Glückwünsche, das hast Du Dir wirklich verdient! Dein Blog ist für mich jeden Tag eine grosse Freude, eine Inspiration, Deine Worte berühren mich und bringen mich zum Nachdenken oder sie treffen auf etwas, das ich selber auch schon erlebt habe. Schön, dass es Dich gibt!

Dori hat den Award von Ray erhalten und sie hat den Award unter anderem an MICH weitergegeben. Liebe Dori, vielen vielen Dank, ich fühle mich sehr geehrt!

Der Erhalt dieses Awards ist mit folgenden Regeln verknüpft:

1. Empfänger müssen 5 Blogs aussuchen, die sie wegen Kreativität, Design, interessantem Inhalt und für ihren Beitrag zur Blogging Gemeinschaft in beliebiger Sprache für würdig erachten, die Auszeichnung zu erhalten.

2. Jeder der 5 ausgewählten Blogs muss den Namen des Autors nennen und eine Link zum Besuchen dessen Seite erstellen.

3. Der Empfänger muss die Auszeichnung zeigen und den Namen nennen und einen Link zu dem Blog erstellen, von dem der Empfänger die Auszeichnung erhalten hat.

4. Alle Auszeichnungsempfänger müssen einen Link zur Arte Y Pico Seite erstellen, um die Leser über den Ursprung der Auszeichnung zu informieren.

Sehr sehr gerne  gebe ich diesen schönen Award nun weiter an folgende 5 Blogger in der Reihenfolge, in der ich sie „kennengelernt“ habe:

Zauberliebe vom Glückshaus

Berend Lange von Berend Lange’s Kompass

Zentao vom zentao-blog

Cati vom Blocati

Mamü von der  Buchstabenwiese

Zauberliebe und Berend begegneten mir schon in den Anfängen meiner Blog-Zeit und sie haben mich beide- auf ihre eigene und besondere Art- zum Weiterschreiben inspiriert und ich hab mich bei Ihnen immer sehr willkommen und verstanden gefühlt.

Zentao schreibt wunderschöne Märchen, Geschichten und Gleichnisse in seinem Blog auf und auch seine eigenen Worte berühren mich immer sehr.

Cati ist eine „Seelenverwandte“ geworden, weil sie täglich ähnliche Dinge mit Menschen erlebt wie ich und Mamü und ich haben uns auf unseren „Blogreisen“ gefunden , und sie schreibt wie ich über „Gott und die Welt“, ich finde immer wieder etwas Neues bei ihr und sie hat soviel Humor, das gefällt mir sehr.

Es fiel mir gar nicht so leicht, mich für nur 5 Blogs zu entscheiden und ich bin mir bewusst, dass es eine Momentaufnahme ist. Es gibt noch viele andere Seiten, die diesen Preis verdient hätten und die ich täglich besuche und auch diesen mir liebgewordenen Menschen gratuliere ich jetzt von Herzen zu ihren Blogs. Ich mag die Gemeinschaft, die hier für mich entstanden ist, sie bedeutet mir viel und schätze jeden Einzelnen von Euch sehr! Vielen Dank.

Weckruf

14. Juli 2008

Mit folgenden Worten hat mich mein Radiowecker heute geweckt:

„Strassenzustandsbericht von Radio DRS: Bernina, Julier, Flüela schneebedeckt.“

Das Phänomen „Der Tourist, der nie Zeit hat“

13. Juli 2008

Es ist für mich wirklich immer ein Phänomen, als Tourist hat man nie Zeit. Als Tourist hat man soviel Programm, dass man fast gestresster ist, als zuhause; als Tourist muss man möglichst viel Hektik verbreiten, als Tourist ist man fix und fertig am Abend; als Tourist drängelt man an vollen Supermarkt-Kassen, auch wenn es dadurch selbstverständlich nicht schneller geht.

Im Winter schon oft erlebt, klassischer Fall:

Die Familie stresst direkt von der Autobahn nach 8 Stunden Autofahrt ins Geschäft: Ski mieten, man will ja morgens gleich ganz früh auf die Piste. Vater sucht noch einen Parkplatz, Mutter mit Kindern geht schon los, man könnte ja ein paar Minuten der kostbaren Urlaubszeit verlieren. Schnell, schnell. Unsere Jungs lassen sich zum Glück nicht hetzen und haben bereits nach 10 Minuten auch den Stresspegel der Frau abgebaut.
Das dauert nur so lange, bis der Mann im Laden erscheint, Stresspegel wieder ganz oben, sie merkt, sie hat diverse Dinge vergessen einzupacken. Der Mann soll’s nicht merken (schaut der sich seine Kreditkartenrechnung etwa nie an?). Ich wickle den Kauf der Handschuhe und diversen Assecoires schnell und diskret mit ihr ab, während der Mann sich erstmal zeigen lässt, was denn die Familie alles gemietet hat. Schnell, schnell, gleich sind wir noch mit Familie XY zum Apero verabredet und auspacken müssen wir auch noch…

Letzte Woche im COOP in St. Moritz: Vor mir ein älteres deutsches Ehepaar, sie stresst und zickt und seufzt vorwurfsvoll, weil es nicht schnell genug geht, er dreht sich schon immer zu mir um und denkt, ICH würde sie antreiben, dabei bin ich ganz ruhig und friedlich und warte vor mich hin.
Und dann passiert das Furchtbare: der Kassenscanner liest den Code der Bierflasche nicht sofort, die Kassiererin muss mehrmals drüberscannen, bevor es geht. Und was erlaubt sich der Kunde? Er mault sie lauthals an: „Bei Aldi geht das aber schneller.“ HALLO? Gehts noch? Die Kassiererin regt sich – zu Recht- noch drüber auf, als ich längst bezahlt habe und verabschiedet mich mit den Worten: „Zum Glück sind nicht alle Kunden so, sonst müsste ich sofort den Job wechseln!“

Die Leute auf dem Campingplatz haben den ganzen Tag Zeit, wenn sie aber eine Portion Pommes bei mir bestellen, können sie kaum drauf warten, „wie lange dauert’s? ich frag ja nur…“ ich kann ihnen die Pommes natürlich auch gefroren geben…

Ich finde es schrecklich, dass man nicht einmal mehr in den Ferien Zeit zu haben scheint. Also wenn ich Ferien habe, dann möchte ich mich erholen, dann möchte ich eben NICHT so rumstressen wir zuhause. Sehen diese gestressten Menschen überhaupt noch, in welch schöner Landschaft sie hier sind?  Checken Sie überhaupt noch, was der GRUND für Ihren Urlaub ist, nämlich mal ohne Termine zu leben? Ohne Druck? Ich lasse mich zwar nicht von der Hektik der Kunden anstecken, sondern werde dann extra ganz ruhig, aber je länger je mehr und natürlich je nach Tagesform nervt mich diese Hektik einfach.

Mein Kollege hat schon mal zu einem gestressten Kunden gesagt: „Langsam, langsam, Sie sind doch in den Ferien hier und nicht auf der Flucht!“

Sweet home Alabama – all summer long

12. Juli 2008

Kid Rock

Dieses Lied mag ich zur Zeit total gern. Das Original „Sweet home Alabama“ ist ein Lied, dass mich an meine Sturm-und Drang-Zeit im Stübli in St. Moritz erinnert und auch heute immer noch live dort gespielt wird. Diese ersten Takte verbreiten schon einfach gute Laune, alles fängt zu tanzen an und wir singen immer „Sweet home Silvaplana“- daraus entstand übrigens auch der Untertitel meines Blogs…

 

Und dann gab’s da auch noch den gleichnamigen Film mit dem schnuckeligen Josh Lucas

 

 

P.S. Patrick Dempsey spielt übrigens auch mit…

Schöne Gedanken- Beschäftigt

11. Juli 2008

Kein Mensch ist so beschäftigt, dass er nicht die Zeit hat, überall zu erzählen, wie beschäftigt er ist.

Robert Lembke, deutscher Journalist

Liebe Leser meines Blog…

10. Juli 2008

Blog-Statistik

Total views: 40,008

Busiest day: 483 — Friday, March 21, 2008

DAS fand ich heute morgen!!! Waoh. 40.000 Clicks seit März 2007! Kurz vor Weihnachten waren es erst 10.000, Ende Februar 20.000 und jetzt DAS… Also in Prozent sind das, ach wen kümmert’s, ich find das einfach SUPERTOLL und ich freu mich, dass ich soviele Leser erreiche und dass soviele immer wiederkommen und auch kommentieren und… STOP! Dankeschön, dankeschön an alle von Euch!

Hier mal ein paar Statistiken:

Top Beiträge für alle Tage bis 2008-07-10 (Zusammengefasst)

Summarize: All Time

Titel Besuche  
We will rock you- Skiservice A 722 Mehr Statistiken
About the author-Aktualisiert 23.06.08 660 Mehr Statistiken
Schöne Gedanken- wenn Dich jemand nicht 540 Mehr Statistiken
Amalgam-Entfernung- Ein Erfahrungsberich 488 Mehr Statistiken
Schöne Gedanken 32 461 Mehr Statistiken
Ob blond, ob braun, ich liebe alle Frau‘ 404 Mehr Statistiken
„Ruf der Steine“ 403 Mehr Statistiken
Was ist Zufall und gibt es Zufall überh 332 Mehr Statistiken
Kundengeschichten im Surfcenter die 4. 304 Mehr Statistiken
Eigenliebe ist das Fundament für Nächs 300 Mehr Statistiken
Engadin – Es ist schon schön, wenn es s 263 Mehr Statistiken
Schöne Gedanken – Charakter erkennen 258 Mehr Statistiken
Schöne Gedanken- aus dem Poesiealbum 1 251 Mehr Statistiken
Soviele Fische im Skiservice 248 Mehr Statistiken
Pippi Langstrumpf 246 Mehr Statistiken
Schöne Gedanken – Worte, die das Herz b 226 Mehr Statistiken
Schöne Gedanken – Stein ins Wasser werf 209 Mehr Statistiken
Der perfekte Mann, die perfekte Frau…: 184 Mehr Statistiken
Was haben mein Grossvater und Heinz Erha 180 Mehr Statistiken
„Was Du tust, spricht so laut, ich kann 175 Mehr Statistiken
Bist Du Adler oder Ente? 170 Mehr Statistiken
Kundengeschichten im Surfcenter , die 3. 161 Mehr Statistiken
Die Rache am Mann ist grausam 😉 154 Mehr Statistiken
Schöne Gedanken – über die Liebe, im D 137 Mehr Statistiken
Abschiedsmail an einen liebgewonnenen (f 132 Mehr Statistiken
„Bis dass die Zeit Euch scheidet…“ 127 Mehr Statistiken
Wir haben immer und jederzeit die Wahl.. 119 Mehr Statistiken
Salix alba „tristis“… Mein Lieblingsba 118 Mehr Statistiken
Familiengeschichte… Der erste Urlaub 117 Mehr Statistiken
Gesucht Menschen mit Ecken und Kanten 114 Mehr Statistiken
Carpe Diem… 112 Mehr Statistiken
„Ja, ja“… und „Ja, aber“ 110 Mehr Statistiken
Kleine Abhandlung über die Reichen und 110 Mehr Statistiken
Wunderschöne Liebeserklärung 107 Mehr Statistiken
Gedanken an der Ostsee – Heinz Erhardt 107 Mehr Statistiken
Seelenfreunde und Loslassen 105 Mehr Statistiken
Was wir können müssen, damit die Zukun 100 Mehr Statistiken

Wie findet man mich? SO:

Search Terms for alle days ending 2008-07-10 (Summarized)

Summarize: All Time

Suchen Besuche
schweine im weltall 494
hintern 329
friseuse 259
we will rock you 252
geburtstag 248
engadin 192
freundinnen 180
glückseligkeit bielefeld 177
sepp bögle 166
gedanken 154
leben und lieben in st.moritz 133
schöne gedanken 133
schöne hintern 127
juni 118
babys 84
eigenliebe 80
silhouette 79
schöne bilder 72
muskulös 62
schöne sprüche 54
rock 53
bali 52
simone jahnig 47
abschiedsmail 41
schöne worte 41
pippi langstrumpf 39
poesiealbum 38
salix alba tristis 38
schöne haare 36
bielefeld glückseligkeit 36
rocky horror picture show 36
„sepp bögle“ 35
cocooning 35
herbstbild 35
osterhase 31
english for runaways 29
glückseligkeit in bielefeld 29
your true gisela 29
leben und lieben in st moritz 28
„schweine im weltall“ 26
gedanken an dich 26
sonnenbaden 26
„sepp boegle“ 26
leben und lieben in st. moritz 25
lebenskünstler 25
homo computerus 25
kundensprüche 24
we 24
juist 23
lustige babys 23

„Schweine im Weltall“ schlägt „Hintern“ um einiges, da bin ich aber froh, zumal die Freunde von „Hintern“ wohl ziemlich enttäuscht sein werden, wenn sie hier landen. Hiermit entschuldige ich mich für die „Fehlleitung“ 🙂

Und über welche Webseiten findet Ihr sonst zu mir?

Referrers for alle days ending 2008-07-10 (Summarized)

Summarize: All Time

Referrer Besuche
ver-rueckt.net 282
glueckshaus.wordpress.com 234
chakrablog.de 211
de.wordpress.com/tag/schone-gedanken 199
menachem2008.wordpress.com 191
gokuhisigns.wordpress.com 177
WordPress Dashboard 149
de.wordpress.com/tag/leben 135
ulfrunge.wordpress.com 126
menachem.netzforum.de 123
christophschaper.de 111
de.wordpress.com/tag/rum-philosophier… 71
google.com/reader/view 69
de.wordpress.com/tag/schone-gedanken/… 69
trinergy3.wordpress.com 66
istschonzeit.wordpress.com 62
bonafilia.wordpress.com 60
hispace.wordpress.com 60
bloglines.com/myblogs_display?sub=622… 59
de.wordpress.com/tag/schone-gedanken/… 49
schapi.blogspot.com 47
lebenlernenlieben.de/startseite/home.… 42
sichtfeld78.wordpress.com 37
wordpress.com/next 36
de.wordpress.com/tag/engadin 33
aci.blogg.de/eintrag.php?id=571 30
lebenlernenlieben.de 29
de.wordpress.com/tag/kundengeschichte… 26
blocati.de/blogroll 25
kopfschuettel.de/2007/09/06/ein-gewag… 24
de.wordpress.com/tag/english-for-runa… 23
wordpress.com/tag/schone-gedanken 21
botd.wordpress.com/top-posts/?lang=de 21
webmail.aol.com/30583/aol/en-us/Suite… 20
de.wordpress.com/tag/schone-gedanken/… 20
yajl.com 18
de.wordpress.com/tag/reisegeschichten 18
de.wordpress.com/tag/liebe 17
skriptum.wordpress.com/2008/05/04/unb… 17
de.wordpress.com/tag/menschen 16

IST DAS AUFREGEND……..

Schöne Gedanken – die nackte Wahrheit

9. Juli 2008

Die beste und sicherste Tarnung

ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit,

die glaubt niemand!

Max Frisch, schweizer Schriftsteller