Kundengeschichten im Skiservice – wie wichtig ist Sprache?:-)

Eine sehr „feste“ Damen steht schon seit 5 Minuten vor dem Gestell mit den Herren-Rugby’s, hat schon alles mögliche rausgerupft und ich geh nochmal zu ihr. Sie spricht kaum ein Wort Englisch, aber fliessend Russisch… mit mir;-) Ich muss lachen, sie lacht.

Sie versucht mir irgendetwas begreiflich zu machen und ich geb mir alle Mühe, sie zu verstehen, aber… Sie hält mir immer ein Shirt in Medium vor die Nase und macht eine Handbewegung nach oben. Grösser? ich zeige ihr XL, das war es nicht. Sie malt immer mit dem Finger etwas auf das Gestell, ich kann’s nicht lesen. Ich muss lachen, sie muss lachen, Irgendwas mit 5, aha, 5XL? So viele hab ich nicht. Ich lache, sie lacht. Das war’s irgendwie auch nicht. 

Kein Stück weitergekommen. Dann sagt sie „Boy“. AHHH, grosses Stück weitergekommen, es soll nicht für sie selber sein. Und dann hat sie einen Geistesblitz, sie nimmt ein Preisetikett von 159,– und biegt es so um, dass da nur noch 15 steht. JETZT, der Junge ist 15 Jahre alt, das waren die Zahlen, die sie immer auf das Gestell gemalt hatte… Sie lacht, ich lache.  Alles gut!

Sie hat dann Medium für Ihren 15jährigen Enkel genommen, war doch ganz einfach:-)

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14 Antworten to “Kundengeschichten im Skiservice – wie wichtig ist Sprache?:-)”

  1. Dori Says:

    Liebe Andrea,

    ich sags ja immer: es gibt keine (Sprach-) Barrieren. Wenn man sich verstehen WILL, dann klappt das auch 🙂

    Liebe (jetzt wolkenverhangene) Grüße

    Dori

  2. Gisela Göttmann Says:

    liebe Andrea, das der russischen Kundin hat mich jetzt wirklich aufgemuntert, nachdem ich schon wieder viel zu lange am recherchieren war. danke und bis bald,
    liebe Grüsse, Gisela

  3. andrea2007 Says:

    Liebe Dori, das lernt man im Verkauf ganz besonders- und bei uns mit alle den verschiedenen Nationalitäten erst recht…Bin da schon recht geübt, auch wenn diese Dame mich an den Rand meiner telepahtischen Fähigkeiten gebracht hat:-) hier ist das Wetter übrigens auch nicht besser, Schneesturm, brrrr, frierende Grüsse Andrea

  4. andrea2007 Says:

    Liebe Gisela, wie schön, dass Du es vor lauter Recherche auch noch zu mir geschafft hast. Und es freut mich, dass ich Dich ein wenig erheitern konnte… Liebe Grüsse Andrea

  5. ahora Says:

    Hallo, andrea, Deine Geschichte ist lustig und beweist wieder einmal, das das Lachen der Schlüssel zu vielem ist.

    Ich glaube ich lebe auf einem anderen Kontinent. Hier in Ostbayern, also man nennt das Gebiet den Saurüssel und es liegt direkt am Inn und der Donau hatten wir gestern 24 Grad auf der Terrasse und heute – Moment, ich schau gerade mal nach – 23 Grad. Es ist Föhn.
    Liebe Grüße
    Barbara

  6. andrea2007 Says:

    liebe barbara, ja lachen ist eine internationale sprache, solange man sich nicht „auslacht“.

    wie neidisch bin ich, dass du sonne und wärme hast, hier regnet es grusig in den schnee und der nebel hängt ganz tief, bähhh….der einzige föhn, der mich begeistert, ist der den ich als coop-supercard-prämie gerade gratis geliefert bekam…:-)

    liebe grüsse andrea

  7. skriptum Says:

    Du bringst mich heute schon zum zweiten Mal zum Lachen, liebe Andrea! Vor allem, weil Deine kleine Geschichte mal wieder bestätigt, dass man sich trotz unterschiedlicher Sprachen durchaus verstehen kann, wenn man sich mit gutem Willen begegnet und verstehen möchte. Es ist eben – wenn es darauf ankommt – nicht wichtig, eine Fremdsprache perfekt zu beherrschen, sondern nur, sich verständlich machen zu können. Und mit einem Gegenüber wie Dir scheint das absolut kein Problem zu sein.

    Очень приятно! *g

    Schön, dass Ihr das regeln konntet.

  8. andrea2007 Says:

    hallo scriptum, das freut mich, andere zu lachen zu bringen ist etwas schönes. wenn man kommunkations-wissenschaftlern glauben soll, dann macht bei der Kommikation ja eh nur 7% Sprache, 38% Tonfall und 55% Körpersprache aus. was sich mal wieder bewahrheitet hat, unser „gespräch“ hätte auch als pantomime durchgehen können, smile.
    kommunikative grüsse, andrea

  9. skriptum Says:

    Wenn man sich mit jemandem ganz ohne Worte versteht, ist es doch normalerweise sowieso am schönsten, hm? ;o)

    Allerdings muss das nicht unbedingt im Kaufhaus stattfinden *g

  10. andrea2007 Says:

    🙂 ja skriptum, da kann ich mir auch bessere orte vorstellen….

    und ich verzeih Dir, dass Du unser geschäft „kaufhaus“ nennst *grins*
    liebe grüsse Andrea

  11. skriptum Says:

    Du siehst mich augenklimpernd ;o)

  12. andrea2007 Says:

    Ganz die Unschuld, gell? gegen Augenklimpern bin ich immun, das versucht mein Stift schon immer mit mir…Pech gehabt, skriptum *lach*

  13. skriptum Says:

    Ich bin aber kein Stift, sondern ein Füllfederhalter. Mindestens! ;o)

  14. andrea2007 Says:

    kicher…:-)

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