Kundengeschichten im Skiservice – Kann man da noch was am Preis machen?

Vor Ostern haben wir nochmal massiv runtergesetzt, zwischen 30 und 50%, also wirklich gute Preise. Aber kaum ist ein roter Preis auf den Teilen, haben die Kunden das Gefühl, sie wären auf dem türkischen Bazar…

– „Muss ich für das Skidepot auch zahlen? Ist doch Ende Saison.“ „Wenn Sie ein Auto mieten, kriegen Sie dann den Parkplatz auch gratis dazu?“

– Ein gnädiges, bestimmtes: „Ich nehm die 3 Teile für 1000Fr.“  Moment, mach ICH den Preis oder der Kunde?

-„Kann man da noch was am Preis machen?“ Ja, Sie können gern 10% mehr zahlen! 🙂

-Frage an Toni: „Kann man da noch was am Preis machen?“ „Nein, ich möchte auch in die Ferien fahren, wie Sie…“

-ganz schlau gedacht:“ Was machen Sie denn mit der Jacke, wenn Sie sie jetzt nicht verkaufen?“ Aber wir sind schlauer:“ Dann kommt sie ins Outlet!“ „Ach, sie haben ein Outlet?“ Ja, haben wir und deshalb und überhaupt sowieso kostet das Teil soviel wie es kostet.

Es ist wirklich mühsam manchmal; wir haben zwar logischerweise nicht mehr die gleiche grosse Auswahl wie während der Saison, aber die Ware ist genauso hochwertig wie vorher und wir bieten noch immer den gleichen guten Service. Ist das plötzlich weniger wert, nur weil schon März ist?

Natürlich  kommt es auch immer noch ein bisschen darauf an, WIE jemand fragt. Wenn jemand nett fragt oder mehrere Teile kauft, dann kann man auch man noch etwas mehr nachlassen; wenn jemand aber unverschämt ist oder uns den Preis vorschreiben will, dann sorry, soll er es lieber woanders versuchen…Solche Kunden möchten wir gar nicht haben; das ist die Geschichte mit dem kleinen Finger und der ganzen Hand.

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6 Antworten to “Kundengeschichten im Skiservice – Kann man da noch was am Preis machen?”

  1. sabine Says:

    jaja, in surlej sind auch nur noch solche leute im geschäft, leider!!!
    gestern auch eine mit einer lederjacke, die ihr wirklich gut gefallen hat, die sie gar nicht mehr losgelassen hat und die ist auch massiv runtergeschrieben.
    dann fragt sie, ob das der endgültige preis ist!?
    JA.
    dann lass ichs lieber, obwohl sie mir wirklich gefällt.
    ich wette sie wird sich noch schwarz ärgern, dass sie die Jacke nicht genommen hat, so günstig bekommt sie nie wieder eine…

  2. Cati Says:

    Tja, so sind sie die Leute. Und ich denke mal, die Masse der Leute, die bei Euch in der Gegend Urlaub macht hat wohl mehr als genug Kapital ;-)!

  3. zentao Says:

    Liebe Andrea
    Ich frag auch immer, ob das der Endpreis sei? Aber wie Du sagst, kommt es darauf an, wie man fragt. Ich war ja früher auch im Verkauf und meine Meinung; Die herabgesetzte Ware, sollte nicht im gleichen Raum wie die Aktuelle, nicht herabgesetzte Ware, verkauft werden. Wenn möglich in einem separaten Raum (Keller oder Nebenraum).Am Besten Vor oder Nachsaison, während der Saison solltet Ihr keine herabgesetzte Ware verkaufen, das stört den Verkauf der Regulären Ware. Auch wer Geld hat, wird bei Gelegenheit, lieber die günstigere Ware kaufen.Die ganze Welt ist ein Basar.

    Es gilt noch immer;
    Was nichts kostet, ist nichts Wert.

    Liebe Grüsse zentao

  4. andrea2007 Says:

    Liebe Sabine, ja so wird es sein…aber auch wir ändern diese Menschen nicht;-) Lgr Andrea

  5. andrea2007 Says:

    Liebe Cati,
    eben, so sind die Leute- aber erst, wenn sie einen hauch von einem roten Preis irgendwo sehen. vorher haben wir da selten diskussionen… es häufte sich eben grad und da musste ich’s mal loswerden. ich hätte vielleicht noch ein grosses ironisches lächeln dazumalen sollen;-)
    lächelnde grüsse andrea

  6. andrea2007 Says:

    Lieber zentao, danke für deine ansichten. ich finde nicht, dass man die ware räumlich trennen sollte, jeder kann für sich selbst entscheiden, ob er regulär oder heruntergesetzt kauft. natürlich spart jeder gern, klar, ich auch.
    ich finde es nur lästig, wenn von bereits reduzierter ware noch weitere nachlässe erwartet werden. und vor allem, das WIE ist entscheidend, das möcht ich nochmal betonen. es gibt genug fälle, in denen wir noch ein wenig entgegenkommen. lgr andrea

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