Kundengeschichten 9 – „Für SIE schon…“ und „SIE haben es gut…“

Letzte Woche beschwerten sich alle Kunden, es müsse dringend schneien. Als es dann endlich schneite, meckerte die erste Kundin natürlich sofort, sie möchte aber Sonne. Und ich sagte freundlich: “ Wenn es jetzt schneit, dann gibt es doch morgen ganz tollen Schnee, das ist doch so schön.“ Und sie erwiderte im Ernst ziemlich angezickt: “ Ja, für SIE schon.“

???? Was hab ich IM Geschäft davon, wenn auf der PISTE schöner Schnee liegt?

Das erinnert mich an all die Kunden, die mich immer neidisch anschauen, wenn sie mit mir IM LADEN sprechen und sagen: „Ach, SIE haben es gut, Sie können jeden Tag Skifahren…“ HALLO? Irrtum vorbehalten, fahren SIE jeden Tag Ski und ich steh hier im Geschäft,oder? 🙂

Noch besser der Kunde im Sommer im Surfcenter, der fragte, wann wir schliessen und als ich sagte, Mitte September, schwärmte er: „Ach SIE haben es gut, den ganzen Winter Ferien…“

Advertisements

7 Antworten to “Kundengeschichten 9 – „Für SIE schon…“ und „SIE haben es gut…“”

  1. gokui Says:

    ja kunden sind was feines. kenne ich.

    „ach sie machen montage ? das finde ich gut, dann sehe sie ja was von deutschland.“ antwort: „ja alle baumärkte und etaphotels hauptsächlich“*grins dabei*

  2. andrea2007 Says:

    hihi, ich kann’s mir lebhaft vorstellen…ich frag mich oft, ob die Leute einfach dumm sind oder ob sie nur nicht denken…Lgr Andrea

  3. gokui Says:

    hallo,

    nein sie stellen sich das einfach ganz anders vor. sie glauben wirklich man sieht sich den ganzen tag die stadt an, so als wär man ein touri. tatsache ist aber, zumindest war es bei mir so, man sieht tatsächlich viel, nur eben nicht die sehenswürdigkeiten.
    was man sieht sind viel die menschen mit denen man zu tun hat oder auch nicht.
    das ist regional schon recht interessant. und was auch immer ist, es läuft eigentlich nie so wie es laufen soll. man muß sich also immer auf neue überraschungen gefasst machen. das fördert natürlich auch die flexibilität und ist, wenn es einen nicht nur nervt, unheimlich interessant.

  4. andrea2007 Says:

    lieber gokui, danke für den einblick. ja, das kann ich mir vorstellen, dass man nicht viel dazu kommt, die gegend anzuschauen; wenn man durch die arbeit aber mit „einheimischen“ menschen wie du und ich zusammenkommt, lernt man dann eine stadt nicht fast noch besser kennen? es hat sicher, wie jeder andere job, seine vor-und nachteile. reisen,flexibel zu bleiben und neue menschen kennenzulernen wäre für mich ein grosser vorteil eines jobs.
    lgr andrea

  5. Kerstin S. aus B. auf R. an der O. Says:

    Ich habe den Strand und die Ostsee direkt vor meiner Tür… in 200 Meter Entfernung.
    Frage mal, wie oft ich da im Sommer rumliege? ;-)))

  6. gokui Says:

    hallo andrea2007,

    tatsächlich hast du recht, man lernt so viel mehr über die leute als über die stadt selbst. was aber noch viel wichtiger ist, man lernt über sich selbst viel…

    http://gokuhisigns.wordpress.com/01-mehr-uber-den-admin/meine-jobs/

  7. andrea2007 Says:

    Hallo Kerstin, ich hoffe jedoch, du kommst mindestens genauso oft an den Strand wie ich auf die Piste im Winter…Das ist im Schnitt schon 1mal die Woche…Liebe Grüsse Andrea

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: