Sonntagsgedanken

hoffentlich 

„Hoffentlich ist morgen schönes Wetter.“

„Hoffentlich hab ich keinen Stau auf der Autobahn.“

 „Hoffentlich mag er mich.“

„Hoffentlich gelingt mir das….“ 

Seid Ihr Euch bewusst, wie oft wir Sätze mit „Hoffentlich“ beginnen? Und wir legen all unsere „Hoffnung“ in den Satz…. Doch was steht wirklich dahinter? Ja richtig, Angst steht dahinter, nicht Hoffnung.

„Hoffentlich mag er mich“, das bedeutet doch, dass ich Angst davor habe, dass er mich nicht mag. „Hoffentlich ist morgen schönes Wetter“, ich befürchte, dass morgen schlechtes Wetter ist… Und was passiert, wenn ich mich darauf konzentriere, was ich NICHT möchte? Da das Unterbewusstsein das Wort „nicht“ nicht kennt, ziehe ich genau das an, was ich NICHT möchte…

Konzentrieren wir uns doch besser, auf die Dinge, die wir möchten….

 

Advertisements

8 Antworten to “Sonntagsgedanken”

  1. Manu Says:

    hi andrea, meine liebe schwester, hoffen ist auch ein bisschen wie beten.(ohne angst)
    ich bete dafür dass …
    und da konzentriere ich mich ganz doll auf das was ich möchte! z.B ich bitte
    darum, dass er(sie,es) mich mag!
    das gegenteil von liebe ist nicht hass,sondern angst.

  2. andrea2007 Says:

    Schwesterlein, wie schön, ein Kommentar von dir und dazu noch ein so schöner…! sehr wahre worte…lgr andrea

  3. Ulf Runge Says:

    Liebe Andrea,

    wer hofft, insbesondere bei den Dingen, die sie oder er nicht beeinflussen kann, ist guten Mutes, aber ist nicht überrascht, wenn es anders kommt.
    Wer hofft, will sich nicht unterkriegen lassen.

    Hoffentlich lässt Du diese Sichtweise auch gelten 🙂
    LG, Ulf

  4. andrea2007 Says:

    Lieber Ulf, ich lasse immer alle Sichtweisen gelten; ich HOFFE, das weisst Du:-) Im übrigen widersprechen sich Deine und meine Sichtweisen gar nicht. Mein Anliegen ist, sich bewusst zu machen, wovor man Angst hat, dann kann man sie überwinden oder zumindestens besser mit ihr umgehen. lgr Andrea

  5. gokuhi Says:

    gegenfrage: warum kann der mensch nicht dankbar sein für das was er bekommt – ganz unabhängig was er bekommt ?

    drückt der gedanke an hoffnung nicht schon unzufriedenheit oder unsicherheit aus ?

    ich denke ja: denn ganz tief im unterbewusstsein, ist sich „mensch“ dadrüber klar, das alles, aber auch wirklich alles vergänglich ist. ganz besonders sein leben. jeden tag stirbt der mensch ein bischen mehr – so könnte man den unterbewussten gedanken zusammenfassen. somit konzentriert sich seine sichtweise gerne auf die zukunft.

    was wird aus dem „jetzt sein“ ?

  6. so-”sonnen- tages”gedanken « gokuhi signs Says:

    […] so-”sonnen- tages”gedanken Abgelegt unter: 04. glück — gokuhi @ 6:06 vormittags angedacht hier.  […]

  7. andrea2007 Says:

    klar kann der mensch dankbar sein für das was-auch-immer er bekommt. aber wieviele menschen kennst du, bei denen das so ist?
    dabei ist dankbarkeit ein sehr energievoll und mächtig. ich bin über viele viele dinge sehr dankbar – so klein sie auch manchmal sind- und ich denke oft dran. das bewegt sehr viel in meinem leben.
    ja, der gedanke an hoffnung drückt unsicherheit aus, genau das sag ich ja oben.
    meine devise ist: sich auf die zukunft ausrichten,also ziele im auge haben, aber im „jetzt“ leben. man kann ja sowieso nur „jetzt“ leben, dass was ich heute tue, hat unweigerlich seine auswirkungen auf die zukunft. aber tue es im „jetzt“…

  8. Schöne Gedanken - Hoffnung ist… « Leben und Lieben in St. Moritz Says:

    […] Schöne Gedanken – Hoffnung ist… Hoffnung […]

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: