Archive for August 2007

Tringgeld-Verprassen

31. August 2007

Irgendwas scheinen wir richtig zu machen im Surfcenter, wir haben genug Trinkgeld zusammen bekommen, dass wir im La Collina in Pontresina einen richtig schönen Abend verbringen konnten.

Das Team beim Schlemmen….

allle mal mit Flavia mit Mafioso-Hut:-)

Schön war’s mit Euch, heute abend und die ganze Saison. Danke Dream-Team!

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Wie kommt man auf meinen Blog, 3. Teil

30. August 2007

Also ich muss mal wieder ein paar Such-Kriterien loswerden an dieser Stelle…

An oberster Stelle steht „schöne Hintern“… das ist fast täglich dabei und ich möchte zu gern die Gesichter der Suchenden sehen, wenn sie „nur“ 2 zwar sexy, aber angezogene hintern in meinem „We will rock you“ Artikel finden:-)

Die Bar „Glückseligkeit in Bielefeld“, wenn die mir was zahlen würden für jeden klick, dann würde ich einen direktlink machen und reich werden:-)

Auch immer gern gesucht „Friseuse“, „Nagelstudio Kiel“, „schöne Haare“.

letztens suchte jemand „perfekte Eigenschaften einer Frau“, äusserst interessant…

danach kam „ich hätte gerne mehrere Frauen“, vielleicht dieselbe Person?:-)

Aber mein Lieblingssuch-Begriff  ist “ wann henkt eine Frau am Mann“ 🙂  also wenn ich da mal nachfragen dürfte…

Vollmond…

28. August 2007

…ja gefürchtet und geliebt, der Vollmond. Meine liebe Freundin P. aus OE fängt an, sich bei Vollmond zu streiten und wird grantig. Meine andere liebe Freundin C. aus D. schlafwandelt und steht schon mal nachts nackt auf der Strasse, wenn man die Wohnungstür nicht abschliesst oder sie räumt alle Schubladen aus oder sie erwürgt sich fast mit ihrem Bademantel… Ich träume bei Vollmond sehr intensiv und schlafe nicht so gut…

Und doch, ist er nicht wunderschön, wenn er so rund ist und man sein Gesicht sieht und das Gefühl hat, er lächelt einem wohlwollend zu? Ich fühl mich dann immer gut aufgehoben. Und auf alles wirft er sein Licht und die Bergkämme sind ganz klar und scharf erkennbar. Sein Licht wirft einen wunderschönen glitzernden Kegel auf den See… und ich möchte Euch mein Lieblingsgedicht zum Thema aus dem Buch „Märchenprinz und Gummibär“ von Sonja Marlin nicht vorenthalten:

Mondschein

Bei Vollmond sagt man, werde immer,

was sowieso schon schlimm ist, schlimmer.

Doch ist der Mond dann wieder schmaler,

wird auch das Schöne wieder schaler.

Drum bitt‘ ich Dich, da dies der Fall ist,

besuch‘ mich, wenn der Mond schön prall ist.

Wenn Du nicht kannst zu dieser Stund,

dann tun wir so, als wär er rund.

und hier müssen wir auch so tun, als sei er rund, denn mein Fotoapparat hat ihn leider verzerrt…:-(

Kundengeschichten im Surfcenter, die 2. oder die Apfelkuchenprinzessin

26. August 2007

Wir erleben wirklich die unterschiedlichsten Dinge  am Buffet und im Shop im Surfcenter…

Da kommt Sohnemann (sicher ein knapp 1980-geborener, also schon „gross“) mit Papi ans Buffet und will dort Surfschuhe kaufen… ok, Beate geht mit den beiden in den Shop, wo Papi dann einen Kalauer nach dem anderen reisst, wie z.B. “ Wie wir Maschinenbauer sagen „weg oder ab“ (kann mir jemand erklären, was er meinte?) , Sohnemann sagt auf die Frage, ob die Schuhe passen, „Ja, und ich hoffe, ich bin ausgewachsen“ , hahha wie lustig und Papi, der nebenbei bemerkt auch zahlte für den ausgewachsenen Sohnemann, wollte dann die Schachtel mitnehmen für eventuelle Reklamationen, mit dem Kommentar: „Ich hab schon Pferde kotzen sehen.“ Beate dann nur ganz trocken zu mir: „und dann wundern’se sich, dass’se keine Frau finden“:-)…

Schön auch der Deutsche, der mich ernsthaft fragte: „kann ich auch in Mark zahlen?“ In MARK, wann wurde nochmal der Euro eingeführt? Allerdings sei zu seiner Verteidigung gesagt, dass er einen wirklich heissen blonden Feger dabei hatte, vielleicht hat ihn das so verwirrt:-) 

Die Schweizerkundengeschichte des Tages, ein älteres Ehepaar fragt mich, „Haben Sie Getränke offen oder in der Flasche?“ Ich antworte: “ In der Flasche.“ Daraufhin er: “ Dann hätte ich gern ein GLAS Mineralwasser“… ??????? Ich stell ihm wortlos eine FLASCHE Mineralwasser vor die Nase und er sagt, “ Ach  doch in Flaschen.“ …. ??????????

Beate sagt in solchen Fällen immer: “ Mein Vater hätte jetzt gesagt, wer macht denn SOWAS?“ oder „Rosinen sind auch im Kuchen 🙂 Mein Kommentar war nur „Schweine im Weltall treffen auf Osterhasen aus aller Welt“:-)

Lustig auch, was am Buffet so alles bestellt wird, mal abgesehen davon, dass sie die Surfbretter in der Küche vermuten …

„Ich hätte gern 1 Tag Wind und ne Cola.“ oder

„1 Kilo Liebe bitte und 1 Bier.“

Aber mein wirklicher Lieblingskunde ist seit diesem Wochenende Matze, ein süsser Schweizer Surfer, dem ich 2 Stück Apfelkuchen unter Einsatz meines Lebens 🙂 reserviert hatte am Samstag, obwohl er sie erst 2 Stunden später als vereinbart abholte. Und als ich ihm den Kuchen brachte, dekoriert mit kleinen Schweizer-Fähnchen, da strahlte er mich an und sagte:“ Wenn Du nicht schon verheiratet wärst, dann würde ich Dich jetzt sofort heiraten.“ Sehr charmant, finde ich und wieder einmal der Beweis: Liebe geht durch den Magen.

Als er heute dann wiederkam (und wieder Apfelkuchen reservierte), wusste er plötzlich meinen Namen und als ich ihn drauf ansprach, ob er sich danach erkundigt hätte, sagte er, ich kann Dich doch nicht immer „Apfelkuchen-Prinzessin“ nennen… Worauf ich nur grinsend sagte: “ Och, von mir aus… naja, den Apfelkuchen kannste ruhig weglassen…:-) “ Als er sich dann ins Unterland verabschieden wollte, war ich (leider) grad unterwegs, er hat sagar noch Beate gefragt, wo ich sei. Und deshalb- falls er jemals auf meinem Blog landen sollte, kann er hier lesen, dass ich das äusserst nett und aufmerksam fand, dass er sich noch von mir verabschieden wollte…Ciao Matze, bis zum nächsten Jahr.

Wir sind Helden…

24. August 2007

Höchste Zeit, dass das einmal festgehalten wird!!!Wenn Du NACH 1980 geboren wurdest, hat das hier nichts mit Dir zu tun!

(Aber Du solltest trotzdem Weiterlesen. Schon allein, um zu verstehen, warum die Pampers-Generation (zu der Du auch gehörst) keine Helden hervorbringen wird.

Wenn Du als Kind in den 50er, 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten !

Wir sind Helden !!!

Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags.

Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und  Cadmium.

Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel.

Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen und auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.

Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen.

Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.

Wir verließen morgens das Haus zum Spielen.

Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen.

Niemand wusste, wo wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei !

Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt.
Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld außer wir selbst.
Keiner fragte nach „Aufsichtspflicht“. Kannst Du dich noch an „Unfälle“ erinnern?

Wir kämpften und schlugen einander manchmal grün und blau.
Damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht besonders.

Wir aßen ungesundes Zeug, (Schmalzbrote, Schweinsbraten, etc.) keiner scherte sich um Kalorien, tranken Alkohol und wurden trotzdem nicht zu dick. Und auch nicht Alkoholsüchtig.

Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen. 
 

Wir hatten nicht:

Playstation, Nintendo64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf
Video oder DVD, Surround-Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms, Jahreskarten im Fitness-Club, Handys, etc.

Wir hatten: Freunde !

Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir
marschierten einfach zu denen nach Hause und klingelten.
Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne
Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern.

Keiner brachte uns und keiner holte uns…

Wie war das nur möglich?

Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein:
Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir auch nicht besonders viele Augen aus.

Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war,
musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen.

Fahrräder (nicht Mountainbikes!) wurden von uns selbst repariert!

Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte damals nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.

Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und  keiner konnte sich verstecken.
Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, dass die Eltern ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel herausboxen. Im Gegenteil: Sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei!

Na so etwas!

Unsere Generation hat eine Fülle von  innovativen Problemlösern und
Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht.

Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem
mussten wir umgehen, wussten wir umzugehen!

Und Du gehörst auch dazu?!?

Herzlichen Glückwunsch !!!

geb. nach 1980 => So, jetzt wisst Ihr Warmduscher das auch; -)

geb. vor 1980 => WIR SIND HELDEN ! ! ! ! ! ! !

🙂

Teure Mieten in Moskau…

23. August 2007

Das fand ich heute in den News von Bluewin… Der Hammer, oder? 

[Bluewin/raw] –  Extreme räumliche Enge, erzwungene Gemeinsamkeit, erkaltete Emotionen, ein Ex-Gatte mit eigenartigem Verhalten, aufgestauter Frust – eine Mixtur dieser Motive liess die Frau nun zu brachialen Mitteln greifen: sie steckte den Penis ihres geschiedenen Mannes in Brand.

Gegenüber der der russischen Zeitung «Twoi Djen» erklärte der am besten Stück empfindlich verletzte Mann: «Ich habe lichterloh gebrannt. Es war unglaublich schmerzhaft.» Tiefere Beweggründe für das Ausrasten seiner Ex-Frau wollten dem Brandopfer nicht in den Sinn kommen: womit er das verdient habe, wisse er nicht. Er habe lediglich friedlich vor dem Fernseher gesessen und Wodka getrunken.

Was einige, nicht unwesentliche Detail-Fragen aufwirft. Wieviel Wodka muss man getrunken haben, um nicht zu merken, dass sein Penis in Brand gesetzt werden soll? Welche Sendungen im russischen Fernsehen schaut man sich offensichtlich unbekleidet an? Wie zündet man einen Penis an, wurde ein Brandbeschleuniger eingesetzt, wenn ja, war es gar der Wodka? Welche Form der Rache wird die Frau beim nächsten Mal einsetzen, sollte der Mann nicht das Weite suchen?

Ins Bild einer Geschichte mit mehr Fragen als Antworten passt auch: ob der Verbrannte, bzw. sein verbrannter Penis wieder vollständig genesen wird, ist gemäss Moskauer Polizei «schwer vorhersehbar.» Solcherlei Prognosen gehören allerdings auch nicht in den Kernkompetenz-Bereich von Kriminalisten, vielleicht sollte ein Arzt um Rat gefragt werden. Sofern das Opfer nach dem Sprichwort «gebranntes Kind scheut das Feuer» verfährt, aber in jedem Fall ein gewiefter Makler, der dem Mann räumliche Distanz zur Ex ermöglicht.

Eine schwierige Aufgabe: aktuelle Studien weisen Moskau – in erster Linie wegen der Wohnkosten – als teuerste Stadt der Welt aus. Die russische Metrople nimmt diesen «Spitzenplatz» das zweite Jahr in Folge ein, noch vor London, Seoul oder Tokio (zum Vergleich: Genf findet sich auf Platz sieben, Zürich auf Platz neun). Für eine 1-Zimmer-Wohnung sind 650 US-Dollar eher die Regel als die Ausnahme, selbst für einzelne Zimmer sind zwischen 300 bis 400 Dollar zu berappen. Tendenz stark steigend.

Der perfekte Mann, die perfekte Frau…:-)

23. August 2007

 In Zürich hat ein Fachgeschäft mit Ehemännern eröffnet, in dem sich Frauen neue Ehemänner aussuchen können. Am Eingang hängt eine Anleitung, die die Regeln erklärt, nach denen hier  eingekauft werden kann:

„Das Geschäft darf nur einmal aufgesucht werden. Es gibt 6 Stockwerke mit Männern, deren Eigenschaften von Stock zu  Stock besser werden. Sie können sich entweder einen Mann aus dem Stockwerk aussuchen, auf dem Sie sich befinden, oder Sie können ein Stockwerk weiter hoch gehen und sich dort umsehen. Sie können aber nicht zurück auf ein niedrigeres Stockwerk gehen, das Sie bereits verlassen haben.“

Eine Frau geht ins Geschäft um sich einen Mann zu suchen.
Im 1. Stock hängt ein Schild: „Diese Männer haben Arbeit.“

Im 2. Stock hängt ein Schild: „Diese Männer haben Arbeit und mögen Kinder.“

Im 3. Stock hängt ein Schild: „Diese Männer haben Arbeit, mögen Kinder und sehen gut aus.“                                  

„Wow“, denkt die Frau, fühlt sich aber gezwungen weiter zu gehen.

Sie geht zum 4. Stock und liest: „Diese Männer haben Arbeit, mögen Kinder, sehen verdammt gut aus und helfen im Haushalt.“

„Oh Gott, ich kann kaum widerstehen“, denkt sie sich,  geht aber dennoch weiter.

Im 5. Stock steht zu lesen: „Diese Männer haben Arbeit, mögen  Kinder, sehen
verdammt gut aus, helfen im Haushalt und haben eine romantische  Ader.“                 
Sie ist nahe dran zu bleiben, geht aber dann doch zum 6. Stock weiter.    

Auf dem Schild steht: „Sie sind die Besucherin Nummer 31.456.012.. Hier  gibt es keine Männer. Das Stockwerk existiert nur, um zu zeigen, dass es  unmöglich ist, Frauen zufrieden zu stellen. Vielen Dank für Ihr Interesse im Fachgeschäft für Ehemänner. Auf Wiedersehen.“

Gegenüber hat ein Fachgeschäft für Ehefrauen eröffnet.

Es hat ebenfalls sechs Stockwerke.
Im ersten Stock gibt es Frauen, die Sex lieben.

Im 2. Stock gibt es Frauen die Sex lieben und Geld haben.
Der 3. bis 6. Stock wurde noch nie von einem Mann besucht.

Geburtstag von Beate

22. August 2007

…für die Ungelduldigen unter , spätestens morgen sind die Fotos online:-)

Ich hab’s noch heute geschafft, juchu… da sind sie…

Kleine Abhandlung über die Reichen und die Vermögenden:-)

22. August 2007

Jetzt „muss“ ich schon wieder fremde Worte ausleihen und kommentieren. Da ist im Magazin vom Tagesanzeiger dieser Bericht über Reiche. Der interviewte Soziologe -der vorher Pirvatbankier war (also ein Insider)- erforscht die Reichen und die Superreichen. Mein erster Gedanke war, ach die armen Reichen müssen erforscht werden. Doch dann las ich weiter und fand ein paar wirklich gute Denkansätze .

Die Frage, ob er in seinem Buch „Goldkinder“ , in dem er um mehr Sympathien für die Reichen wirbt, nicht übertreibt, rechtfertigt er,Thomas Druyen heisst er übrigens, dass immer mehr sehr Reiche Stiftungen gründen, spenden, an allen Ecken und Enden helfen, ohne das an die grosse Glocke zu hängen. Wenn einer sehr viel Geld hat, ist er ein Leben lang Vorurteilen ausgesetzt. Es fehlt der vorurteilslose Blick: Wer ist eigentlich wie reich geworden? Wer lässt etwas von seinem Geld an die Gesellschaft zurückfliessen?

Ein grundlegendes Problem fast aller Reichen ist jedoch die Sinnfrage: Wer alles haben kann, stellt sich viel eher die Frage, was man im Leben eigentlich alles anfangen will. auf eine solche Entscheidungsfreiheit sind die meisten Menschen nicht gut vorbereitet. Wir sind eher darauf angelegt, auf das Leben irgendwie zu reagieren.

Der Unterschied zwischen Reichen und Vermögenden ist gravierend. Die Spezies der Reichen erkennt man daran, dass sie sich ausschliesslich für ihr Geld interessieren, konsumfreudig und luxusorientiert sind. Als Vermögende bezeichnet er die Leute, die bereit sind, in ihrem Gemeinwesen Verantwortung zu übernehmen.

Wie verändert einen plötzlicher Reichtum und wie verändert sich der Charakter eines Menschen?Mehr Geld heisst mehr Unabhängigkeit. Dies bietet erstmal einen Wettbewerbsvorteil, um Selbstbewusstsein aufzubauen. Auf der anderen Seite scheinen diese Leute gar ncith zu verstehen, was für Optionen sie eigentlich haben. Der Charakter eines Menschen verändert sich nicht grundlegend (sagt ER, ich stimme da nicht 100% zu, dazu später). Aber der Umgang mit anderen Menschen verändert sich, man beginnt ihre Motive zu hinterfragen, warum ist der jetzt so freundlich? Warum widerspricht mir niemand? Warum wurde ich eingeladen?Und es braucht viel Übung, die richtigen Antworten zu finden. Menschen, die immer reich waren, haben oft einen hoch entwickelten Sensor dafür, was andere von ihnen wollen. Viele Reiche reagieren darauf mit noch mehr Bescheidenheit oder Grosszügigkeit. Es gibt reiche Leute, die bezahlen, weil sie keine Lust haben, anschliessend Danke sagen zu müssen.

Abschliessend sagt er, dass in einer freien Gesellschaft jedem überlassen werden muss, was er mit seinem Geld macht, aber jedem klar sein sollte, dass sich eine Gesellschaft nur durch die Wahrnehmung gegenseitiger Verantwortung erhalten lässt.

Aus meiner grossen Erfahrung im Sportgeschäft in St. Moritz mit Reichen, Superreichen, Vermögenden, Neureichen usw. kann ich folgendes dazu sagen: Es gibt sehr viele Reiche, die uns sehr anständig behandeln und Fachkompetenz schätzen und anerkennen. Da entstehen nette Kontakte, gute Gespräche und manch einer hat schon beim obersten Boss viel Positives über uns erzählt. Oftmals sind die Menschen, die das Geld wirklich selber verdienen, am nettesten, jodoch Ehefrauen oder Kinder haben so diese gewissen „Allüren“.

Dann gibt es den „östlichen Bereich“, diese Menschen sind teilweise aufgrund sprachlicher Barrieren etwas „distanziert“ um es nicht als unfreundlich zu bezeichnen, das muss man einfach so hinnehmen und bei diesen speziellen ist dann mein grösster Sport, ihnen möglichst viel Geld aus der Tasche zu ziehen… Aber auch dort gibt es immer mehr Menschen, die gemerkt haben, dass wir uns von viel Geld allein nicht beeindrucken lassen, sondern die menschliche Seite zählt und die sind dann auch wirklich sehr nett und wissen unseren Service zu schätzen. Im Grunde passen sich über kurz oder lang unsere Kunden alle unserer sportlichen, lockeren, aber kompetenten Atmosphäre an und fühlen sie bei uns wohl.

Da war der Russe, der in der Skimiete Schlange stehen musste und unserem Kollegen 100 Franken vor die Nase hielt, Hier, nimm mich zuerst dran. Doch dieser Kollege lächelte ihn nett an, lehnte dankend ab und sagte, einer nach dem anderen, nehmen Sie doch in der Zwischenzeit einen Cafe an der Bar. Das Gesicht von dem Kunden war filmreif…

Ich hatte dann diesen netten jungen Herrn, der nur … irgendwas sprach, was ich nicht verstand, wir haben uns nur mit Händen und Füssen „unterhalten“, er hat eine Jacke probiert und mir dann einen 1000 Franken-Schein aus dem Bündel 100er in seiner Hosentasche in die Hand gedrückt, und wir haben immer gelächelt und Gesten gemacht, haben uns super „verstanden“ und nach 5 Minuten war er wieder draussen, er zufrieden, ich zufrieden. So kann’s auch gehen…

Und dann natürlich all die unzähligen vielen netten Reichen, die sich gern beraten lassen,nicht nach dem Preis fragen und zufrieden aus dem Laden gehen, uns weiterempfehlen und gern wiederkommen. Das macht natürlich sehr viel Spass.

Eines ist sicher, im Verkauf und in den Ferien lernt man nicht nur viele Menschen kennen, sondern man lernt auch die Menschen kennen…;-) Es ist eine Menge Menschenkenntnis und Einfühlungsvermögen gefordert und wie oft haben wir schon gestresste Familien „von oben runtergeholt“, d.h. von ihrem Stress runtergebracht.Und oft komm ich mir gar nicht mehr „nur“ als Verkäuferin vor (auch wenn das ein ehrenwerter Beruf ist, der einen sehr fordert, vor allem bei so anspruchsvoller Kundschaft), sondern wie eine Gastgeberin, die erstmal einen Cafe anbietet, über dem man dann nett ins Gespräch kommt. Da geht es dann um alles Mögliche, von Wettervorhersage, Schneeprognose, Skilehrer-buchen über Ausgehtips und Schlechtwetterprogramm bis hin zu Friseur-Terminen. Im Gespräch beginnt dann plötzlich ein Verkauf und am Ende hat der Kunde einen Skilehrer für die Kinder, den neuesten Test-Ski und ein neues Ski-Outfit für den Herrn, einen Friseur-Termin für die Gattin und einen Tisch für ein Schweizer-Spezialitäten-Restaurant für den Abend. Und die Geschäftskasse und die Trinkgeldkasse füllen sich und alle sind zufrieden…:-)

Ob ich die Reichen beneide? Klar, manchmal ist es sicher schön, durch einen Laden zu shoppen ohne auf den Preis achten zu müssen. Aber nach einer Zeit wird das ja auch mal langweilig und wie oft wird nur noch gekauft, weil man das Neueste haben muss und nicht, weil man wirklich Freude dran hat. Und viel Reichtum und Besitz bringt auch viel Verantwortung, Sich-Kümmern-Müssen, Erhalten und Pflegen mit sich, das ist sicher auch nicht immer lustig und easy. Also beneide ich die Reichen? Nein, definitiv nicht.

Mir geht es gut, ich kann mir viel Schönes leisten und in den Urlaub fahren, wohne schon an einem der schönsten Orte der Welt und mal ehrlich, wirklich reich ist doch der, der gute Freunde hat und gute Beziehungen führt…

Gesucht Menschen mit Ecken und Kanten

20. August 2007

Im Tagi von heute stand ein interessanter Artikel über die Job-Anforderungen von morgen, geschrieben von einer erfahrenen Unternehmensberaterin; hier mal meine subjektive Zusammenfassung:

Arbeiten im Jahre 2020- „Creative Work – Business der Zukunft“

Sie wollen Ihrem Arbeitsleben neuen Schwung geben? Deshalb machen Sie einen Termin bei der Biografie-Designerin (Klasse-Berufsbezeichnung). Sie unterstützt bei der Weiterentwicklung eines ganzheitlichen Lebenskonzeptes, das bezahlte Arbeit für Unternehmen, unbezahlte Familienarbeit sowie freiwillige wohltätige Arbeit in Balance bringt. Ihr Unterstützungsportfolio reicht von der Arbeit an inneren Einstellungen und Umsetzungsblockaden über die Beratung für auhtentischen äusseren Auftritt bis hin zum Management der virtuellen Biografie im Goolge-Reich.

Eines ist klar, in den nächsten Jahren werden innerhalb und ausserhalb von Unternehmen neue Berufe und Rollen entstehen, deren Bedeutung und Nachfrage sich aus heutiger Sicht nicht auf Anhieb erschliesst. Doch wer hätte sich vor 15 Jahren vorstellen können, den Titel eines Wellnesscoachs, einer Game-Designerin, einem Waldkindergärtner oder einer Foodstylistin auf einer Visitenkarten zu finden?

Die neuen Berufe haben eines gemeinsam: Sie sind nicht statisch und sie beschäftigen sich im weitesten Sinne damit, „einen Unterschied zu machen.“ Nur wer sich erfolgreich differenziert, wer also schnell authentische Produkte, Service und Geschäftsmodellinnovationen auf den Markt bringt, bleibt wettbewerbsfähig, denn unsere Wirtschaft ist längst vom materiellen Überfluss geprägt. Ob es sich um Autos, Zahnpasta oder Versicherungsprodukte handelt, die Auswahl ist nahezu unüberschaubar.

Für die Arbeitskultur heisst das:

Kreativität und Empathie, die Fähigkeit sich in andere Menschen einzufühlen, werden zur neuen Schlüssel-Ressource. Unternehmen, denen es gelingt, ihr kreatives Kapital zu pflegen und zu mehren, haben einen Wettbewerbsvorteil. Dabei ist Kreativität nicht auf den künstlerischen Bereich beschränkt. Gefragt ist die Fähigkeit, kreativ zu denken und zu handeln bei möglichst vielen Mitarbeitern. Kreativität kommt nicht nur von „Kreativen“, sondern ist in allen Menschen angelegt. Kreativität bedeutet künftig: schnell neue Zusammenhänge herstellen, vielfältige Perspektiven einnehmen und frische Fragen an alte Problem stellen.

Gerade Menschen mit Ecken und Kanten bringen Kreativität, die Fähigkeit, „einen Unterschied zu machen“ ins Unternehmen, sie bilden ein eigenes, unverwechselbares Profil aus. „Wer bin ich? Was macht mir wirklich Freude? Wo sind meine unverwechselbaren Stärken und Talente? Welches Umfeld macht mich stark?“ – das werden die zentralen „Karrierefragen“. Die Logik dahinter: Wer an seien Stärken und Talenten arbeitet, hat mehr Freude am Arbeiten und diese Freude ist eine unschätzbare Energiequelle und Kreativitätsbooster.

Hier noch ein paar aussergewöhnliche Berufsbezeichnungen: Der CDO, Chief Destruction Officer, stellt Schein-Jobs in einem Unternehmen in Frage und ist der Kundensichtweise verpflichtet. Er arbeitet eng zusammen mit dem  CSO, Chief Storytelling Officer (Chef-Märchenerzähler?) , welcher hat die Fähigkeit „Unsichtbares sichtbar zu machen“, in Geschichten, Ankedoten und Bilder zu übersetzen. Dadurch gelingt es ihm, die Emontionen im Unternehmen, die positiven und negativen Triebkräfte zu bündeln und zu bearbeiten.

Und dann gibt es noch den Downaging Trainer, der minimiert mentale, körperliche und emotionale Alterungserscheinungen bei Menschen im Arbeitsprozess. Vom klassischen Ausdauertraining über individuelle Gesundheitschecks, persönliche Ernährungspläne bis hin zu Arbeit an einer positiven, inneren Lernhaltung und Stressbewältigungsstrategien kümmert er sich darum, dass Menschen lange mit Lust und Leistungskraft arbeiten können.

Leider werden wir bislang kaum weder in der Schule noch im Beruf dabei unterstützt, unser einzigartiges Profil zu entwickeln und es wird wahrscheinlich  für die neuen Berufe auch keine formalen Ausbildungen geben. Aber es wird sehr genaue Anforderungsprofile geben, die stark die Persönlichkeitsseite berücksichtigen – und viel Raum für die individuelle Ausgestaltung der Rollen beinhalten.

Kundensprüche im Surfcenter die 1.

16. August 2007

Wieviele Ausdrücke und Aussprachen gibt es für Latte Macchiato? Also gut, ich verrate ein paar davon:

Latte Matschato (die schlammige Version), Latte Maschato (die sehr beliebte Version), Latto Macchiata (die intellektuelle Version), Cafe im Glas (die saloppe Version), meine Lieblingsaussprache ist jedoch Latte Makakkio…:-)

und dann war da noch der Herr, der bestellte so: „Ich hätte auch gern ne Latte….“  Pech gehabt, für sowas bin ich dann doch nicht zuständig:-)

Schön auch der kleine freche Junge (Aktionstyp wie der Vater), „ich will ein Eis“. Worauf ich sagte, das muss mir schon Deine Mutter oder Dein Vater  sagen, das kann ich nicht entscheiden. Darauf hin der Kleine: “ ICH  entscheide das „….:-) und nur meine Antwort: „Zahlst denn Du auch?“ konnte ihn zum Schweigen bringen…

Oh ja, auch schön die Schweizer-Bestellung von einem Cheeseburger: “ I hätt au gern so as Hackplätzli“….

Oder die Deutsche Dame, die ernsthaft fragte, die roten Preise auf den Etiketten bei der Bekleidung, sind das EURO?

Überraschung…. Happy Birthday Sabine

14. August 2007

…so ne coole Geburtstagsparty… für die liebe Sabine

Prost Julie…

 Danke Olli

Engadin Wind Party 2007 am Corvatsch

14. August 2007

hier mal die Fotos…

Engadin Wind 2007

9. August 2007

Heute hat also der Aufbau des Events und die Einschreibung begonnen, passsend dazu nach einem bisher wunderschönen Sommer mit viel Wind und Sonne, heute Regen, Regen und nochmals Regen…

 ach halt, hier ein bisschen Sonne…nun gut, wir nehmen es mit Humor und bauen erstmal auf.

aha, auf der Grossleinwand sieht man, letztes Jahr wurde gesurft…;-)

Besonders interessant der Aufbau der Schanze, am Morgen kam mein Freund, der Heli mit 4x 350kg schweren Gewichten, die er ins Wasser versenkte…ziemlich beeindruckend, wenn man das auf den Fotos auch nicht so erkennen kann…

Das war dann auch das aufregendste an diesem Tag, ansonsten hatten wir reichlich Zeit, Toni zu fotografieren…:-)

mit Wale…………………..mit Steffi-Josephine…mit Curdin, der immer in den Kühlschrank gucken muss…

was machen die Dänen in der Zwischenzeit?ja abhängen…

während die Holländer ein Laptop-Camp aufmachen…

 

da schauen sogar unsere Schaufensterpuppen…:-)

Fortsetzung folgt…und alle fotos hier nochmal zum anschauen 

Das Schweigen der Lämmer – oder Kommunikation im Surfcenter

7. August 2007

Dies Gespräch zwischen Toni und Beate wurde aufgezeichnet, 1 Tag nach dem letzten Pata-Negra-Treffen der Herren…:-)

Toni: “ Beate?“

Beate: „Ja, Toni?“

Toni: „Morr’n isch Zieschtig, oderrr?“

Beate: “ Ja, Toni“

Toni: „Mit Beleuchtung?“

Beate: „was?“

Toni: „Mit Beleuchtung?“

Beate: „Ja, abends!“

Toni: “ Määäähhh…!“

.

Schweizer Kühe können über’s Wasser gehen…

4. August 2007

…ist schon wieder Silvester? :-)

1. August 2007

…man könnte es fast meinen, oder? Heute fragte mich eine Kundin, Du sag mal, was läuft denn hier im Dorf Silvester??? Ich war mir dann nicht ganz sicher, ob sie den heutigen    1.August-Feiertag meinte oder wirklich Silvester hier Ferien machen wollte… Sie meinte den 1. August und hat es verwechselt wegen des Feuerwerks, das nebenbei bemerkt mindestens so schön ist, wie Silvester…