Archiv für die Kategorie ‘Thoughts’

Schöne Gedanken – Erfolg ist kein Zufall

15. Juni 2010

“Eines habe ich in meinem Leben gelernt: Erfolg ist kein Zufall. Du wirst nicht zufällig deinen Traum realisiert sehen bzw. deine Ziele erreichen. Es bedarf sorgfältiger Planung. Das hat überhaupt nichts mit Angst zu tun, sondern es gehört einfach zu einem geordneten Leben, dass man sich mit der Zukunft aktiv, positiv, zielorientiert beschäftigt und die Schritte, die zu gehen sind, plant und durchdenkt.

Du wirst auch nicht zufällig in deinen Beziehungen glücklich sein.
Du wirst auch nicht zufällig ein paar Kilogramm abnehmen.
Du wirst auch nicht zufällig dort ankommen, wo du gerne ankommen möchtest.

Wenn du dich im Meer einfach auf deine Luftmatratze legst und relaxt, wirst du auch sehr schnell feststellen, dass dich die Strömung einfach wohin treibt, auch wenn du dort gar nicht hinkommen möchtest.

Genauso ist es im Leben. Wenn du keine klaren Ziele und keinen klaren Plan hast, wie du deine Ziele erreichen möchtest, wirst du eines Tages wo landen, wo du gar nicht landen wolltest.

Fazit: Schau dir mal ganz gut an, wo du gerade stehst in deinem Leben. Dann stell dir die klare Frage: Wohin will ich eigentlich? Wie muss der Plan aussehen, der mich dorthin bringt? Welche Schritte sind heute zu gehen? Stimmt die Richtung überhaupt? Wenn ja, dann GEH vorwärts, Schritt für Schritt. Und du kommst sicher an.”

Karl Pilsl, Wirtschaftjournalist

… und mehr denn je glaube ich heute daran und freu mich immer wieder, wenn mir das Leben es bestätigt…

Schöne Gedanken – Leben ist Atmen

21. Mai 2010

Leben …

… ist das langsame Ausatmen der Vergangenheit

… das tiefe Einatmen der Gegenwart,

… um genügend Luft für die Zukunft zu haben.

.
Postkartentext (ohne Autor)

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Warum Sparen nicht gut ist:-)

18. Mai 2010

Es ist April, eine kleine Stadt an der Riviera, Haupt-Saison, aber es regnet, also ist die Stadt leer.
Alle haben Schulden und leben auf Kredit.

Zum Glück kommt zu einem Hotel ein reicher Russe. Er will ein Zimmer und legt 100$ auf dem Tisch, danach geht er sich das Zimmer anschauen.

Der Hotelchef nimmt die Banknote in die Hand und läuft schnell, um seine Schulden bei dem Fleischlieferanten zu regulieren.

Dieser nimmt die Banknote in die Hand und läuft schnell, um seine Schulden bei dem Schweinezüchter zu regulieren.

Dieser nimmt die 100$ in die Hand und läuft schnell, um bei dem Futterlieferanten seine Schulden zu reduzieren.

Dieser nimmt mit großer Freude das Geld in die Hand und gibt es der Hure, die er kürzlich besucht hat und bei der er die Dienstleistung auf Kredit genommen hat.

Die Hure nimmt das Geld in die Hand und läuft froh, um ihre Schulden bei dem Hotelchef zu regulieren, wo sie auch letztens war und da Kredit hat …

Und in derselben Sekunde kommt der Russe vom Zimmer zurück und sagt, dass ihm das Zimmer nicht gefällt.
Er nimmt seine 100$ zurück und verlässt die Stadt.

Und was ist nun passiert?

Niemand hat verdient, aber die ganze Stadt hat keine Schulden mehr und schaut optimistisch in die Zukunft !!

Gefunden bei Xing in der Gruppe The Secret

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Schöne Gedanken – Recht und Ruhe

17. Mai 2010

Wenn du im Recht bist,
kannst du dir leisten,
die Ruhe zu bewahren;
und wenn du im Unrecht bist,
kannst du dir nicht leisten,
sie zu verlieren.

Mahatma Gandhi /x/details.png/x/bookmark.png

Wenn ich das jezt richtig verstehe, lohnt es sich also immer, die Ruhe zu bewahren?:-) Ich bin dran, gelingt mir nicht immer, aber schon immer öfter:-)

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Schöne Gedanken – EIN Wesen lieben

12. Mai 2010

Man muss nur Ein Wesen recht von Grund auf lieben,
da kommen einem die übrigen alle liebenswürdig vor.

Johann W. Goethe, Die Wahlverwandtschaften

Ist es nicht so? Durch die Augen der Liebe sind alle Menschen liebenswürdig oder zumindestens liebenswürdiger:-) Ja, Energie folgt der Aufmerksamkeit, mein geschätztes Gesetz der Anziehung…

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Schöne Gedanken – Persönlichkeiten

6. Mai 2010

Persönlichkeiten, nicht Prinzipien
bringen die Zeit in Bewegung.

Oscar Wilde

Konflikte sind nicht immer negativ…

4. Mai 2010

Eisen wird durch Eisen geschliffen. So schleift ein Mensch den anderen. Oder: Sind Konflikte immer negativ?

Wer von euch hat schon zu oft des lieben Friedens willen einfach nachgegeben? Ja, Frieden ist etwas Schönes. Aber wenn man des lieben Friedens willen einfach immer die Dinge hinunterschluckt und nicht konfrontiert, dann lösen sich viele Probleme nicht. Vor allem gibt es kein persönliches Wachstum.

Wir müssen alle geschliffen werden. Solange wir leben, besteht Bedarf an Reifung, Korrektur und Wachstum. Stell dir vor, das Eisen geht dem Schleifstein (Eisen) immer aus dem Weg? Es wird stumpfer und stumpfer.

Konflikte sind nicht immer negativ. Aber es kann die Atmosphäre negativ werden, wenn sie nicht ausgetragen werden. In Liebe.

Es stimmt auch nicht, dass beim Austragen von Konflikten immer Verletzungen zurückbleiben. Das hängt ganz davon ab, mit welcher Motivation und in welchem Geist man eine Sache austrägt. Wenn Dinge geklärt werden, ein Baum vom vielen Wildwuchs, der sich oft bildet, “beschnitten” wurde, dann kann die Energie wieder fließen und es können viele neue Früchte hervorkommen.

Fazit: Geh den zwischenmenschlichen Herausforderungen nicht aus dem Weg. Das hat nichts mit Streit zu tun. Kläre dein Motiv, fülle dich mit Liebe und suche das Beste für alle. Es geht darum, gemeinsam zu wachsen.”

Karl Pilsl

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Die Geschichte vom Salzmännchen

3. Mai 2010

Das Salzmännchen
geht in die Welt.
Es will sie kennenlernen.
Es kommt schliesslich bis ans Meer.
“Wer bist du?” – “Ich bin das Meer.” -
“Was ist das?” – “Ich bin ich.” -
“Das verstehe ich nicht.” -
“Dann strecke deinen Fuss
ein bisschen ins Wasser.”
Das Salzmännchen tut’s.
Schnell zieht es ihn wieder zurück.
“Du hast mir etwas weggefressen!” -
“Du hast etwas von dir hergeben müssen, um mich kennenzulernen.
Willst du mich noch mehr kennenlernen?” - 
Und das Salzmännchen tauchte immer mehr ins Wasser ein.
Es löste sich dabei immer mehr auf
und hatte doch das Gefühl, immer mehr das Meer kennenzulernen.

Jugendliche im Ev. Gemeindeblatt Silvaplana zum Thema “Sich hingeben- oder: Von ganzem Herzen”

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Schneeschmelze

2. Mai 2010

Bräunliche Böden kommen zum Vorschein. Und schon bald sind sie grün. Wo der Schnee schmilzt, hat es Wasser. Grasland ist mit Krokussen übersät, über Nacht sozusagen. Wer Augen hat zu sehen, kann sich nur wundern, wie schnell Schnee- auch in Massen-vergeht.

Eigentlich vergeht der Schnee nicht. Verwandelt zu Wasser geht er unter die Oberfläche, dringt da ein und hilft die Fruchtbarkeit der Erde zu wecken. Dann spriesst’s und treibt’s dank dem, dass Schnee nicht Schnee geblieben ist. Und rinnt das Schmelzwasser bloss in den nächsten Schachtdeckel, so gibt es mindestens Musik! Die Schneeschmelze – ein Schauspiel, ein Hörspiel über dieses offene Geheimnis: Was sich aus der Starre löst, ist Leben.

Die Schneeschmelze müssten wir darum feiern- wie Geburtstage. Wir müssten bald einmal die letzten Schneeflecken aufsuchen und uns auf unsern Wiesen treffen. Dort müssten wir mit einem Glas Prosecco in der Hand anstossen. Viva- Lebe! Feiern müssten wir dort, Musik machen, tanzen, Gedichte vorlesen, auch Liebesgedichte natürlich (zum Beispiel das stets erfrischende Hohelied Salomos).

Wir würden merken, wie es ganz neu in uns atmet, und uns darüber unbändig freuen. Aufleben würden wir schon hier – und nicht erst im Süden des Mai.

Der Schnee, der vergeht und Wiesen tränkt, macht’s vor: Wer sich hingibt, ermöglicht Leben. Uns allen ein schönes Frühlingserwachen!

Urs Zangger, Pfarrer , im Evangelischen Gemeindeblatt Silvaplana

Danke lieber Urs, wunderschön poetisch geschrieben, ich bin sehr berührt…

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Schöne Gedanken – ich stelle mir vor…

30. April 2010

“Ich versuche, mich selber glücklich zu machen.
Ich stelle mir vor, was ich gerne tun würde,
und dann stelle ich mir vor,
wie ich vorgehen muss, um es immer tun zu können.
Bis jetzt ist mir das ziemlich gut gelungen.”

Bode Miller, Skirennfahrer

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Schöne Gedanken – Schafherde:-)

28. April 2010

Um ein tadelloses Mitglied
einer Schafherde sein zu können,
muss man vor allem ein Schaf sein.
:-)

Albert Einstein

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Schöne Gedanken – Begeisterung

23. April 2010

Begeisterung ist das Feuer in mir, es ist das freudige Gefühl, dass mich und andere mitreisst. Ich erfülle mich mit diesem wunderbaren Lebensgefühl zu meinem Wohl und zum Wohle anderer. Ich setze bei allem, was ich tue, alles ein, was ich habe. Bin ich begeisterungsfähig, kann ich alles schaffen; denn wohin ich meine Aufmerksamkeit richte, dorthin fliesst meine (Lebens)energie. Das gibt mir Kraft für meine neuesten Ideen.

Begeisterung ist die positive Lebensfrom, die ansteckend auf Deine Umgebung wirkt. Dieser Enthusiasmus ist  der fruchtbare Nährboden für Deine grossen Lebenserfolge, die echte, aufrichtige Leidenschaft für das Leben. Zeige Deinem Partner jeden Tag aufs neue, wie begeistert Du von ihm bist.
Sei von Deiner Arbeit begeistert. Und an den Tagen, da Dich Deine Arbeit nicht gerade berauscht, lege Dich noch mehr ins Zeug, um sie wieder zu mögen.

Begeisterung öffnet die Tür zu neuen Einfällen und macht Dir Mut für Deine aussergewöhnlichen Pläne. Sie ist das helle Licht, das Du für Deine schöpferische Kraft, für Deine Hoffnung brauchst.

Begeisterung ist das Blitzen in Deinen Augen, der Griff Deiner Hand und die unbändige Kraft zur Ausführung Deiner Ideen und Vorhaben. Geh mit Freude, voller Hingabe und Liebe an die Sache, für die Du bereit bist zu kämpfen. Alles, was Du mit Schwung und Leidenschaft anpackst, wird immer von Erfolg gekrönt sein. Finde Lebensziele, die Deiner individuellen Persönlichkeit entsprechen. Tue das Gewöhnliche mit ungewöhnlicher Begeisterung, und Du hast Erfolg. Erfolg ist das ganzheitliche Zusammenwirkungen aller Bereiche Deines Lebens.

“Heute ist mein bester Tag” von Artur Lassen

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Die vier Hürden zur Wiederentdeckung der Musse

17. April 2010

hier die versprochene Fortsetzung dieses Artikels:

Das erste Hindernis besteht in dem Glauben, den uns all die Ratgeber und Zeitmanager suggerieren: dass es sich nämlich um ein individuelles Problem handele, das man durch eine entsprechende Verhaltensänderung ganz leicht lösen könne. Dabei ist das Gefühl des ständigen Gehetztseins längst kein persönliches, sondern ein kollektives Problem. Wer von lauter gehetzten Menschen umgeben ist, kann sich selbst davon nicht plötzlich ausnehmen und zum entspannten Müssiggänger werden. Deshalb leiden selbst jene unter Zeitnot, die darüber eigentlich bestens Bescheid wissen.

Das zweite Hindernis: Wer Musse nur als Zeit der Wellness und Fitness versteht, unterwirft sie prompt wieder jenem Nützlichkeitsdenken, das bereits unseren gesamten Arbeitsalltag regiert. Musse wäre dann nichts anderes, als eine funktionielle Methode, um die Schaffenskraft wiederherzustellen. Dabei hatte dieser Begriff ursprünglich eine ganz andere Bedeutung: Das “Fernsein von Geschäften oder Abhaltungen”, wie Grimms Wörterbuch die Musse definiert, galt einst als edelste Haltung des Menschen; in solchen Zeiten kam man zu sich selbst, philosophierte vielleicht, genoss die Natur oder bildete sich weiter. Vor allem unterlag Muss keiner Verwertungslogik; man fragte nicht, was etwa das Philosophieren am Ende “bringe”, der Müssiggang war sich selbst genug, ein Lebenswert an sich.

Was geradezu nach verschwenderischem Luxus klingt, betrachten Hirnforscher mittlerweile als Zustand, den wir zur Regeneration dringend benötigen; ein gewisser Leerlauf im Kopf ist für unsere geistige Stabilität geradezu unabdingbar.

Bei Erwerbstätigen stehen selbst Wochenenden, Urlaubs-und Feiertage unter Erfolgsdruck- in diesen Zeiten will schliesslich all das nachgeholt sein, was im Alltag zu kurz kommt. Und wir wundern uns, warum sich die lang ersehnte innere Ruhe nicht so recht einstellen will. Das dritte Hinderniss auf dem Weg zur Musse wäre also der permanente Erwartungsdruck, mit dem wir uns selbst den Weg zum Genuss der freien Zeit verstellen.

Das mit dem Wohlstand ist so eine Sache. Paradoxerweise, und das ist das vierte Hindernis, strengt uns nämlich gerade das an, was eigentlich als Glücksversprechen gedacht ist: die schier unendliche Vervielfältigung der Möglichkeiten. Das bessere Leben, so haben wir gelernt, ist jenes mit dem dickeren Bankkonto, der noch grösseren Wohnung, dem noch schnelleren Auto, der noch weiteren Reise.

Bis in die Achtziger Jahre glaubte man tatsächlich, dass ein Mehr an Möglichkeite die Menschen auch glücklicher mache. Doch mittlerweile meldet die Sozialpsychologie Zweifel an. Denn es hat sich gezeigt: Je grösser die Auswahl, umso mühsamer die Entscheidung. Wer zwischen einer kaum zu überschauenden Zahl von Fernsehkanälen oder Joghurtmarken wählen muss, gewinnt nicht an Freiheit- wie die Werbung suggeriert- sondern erhöht seinen Stresspegel.

Die wahre Kunst des Müssiggangs steht also nicht in entsprechenden Musse-Angeboten. Vielmehr gilt es, mit der fatalen Logik des Immer-Mehr zu brechen und das trügerische FreiheitsVersprechen der Multioptionsgesellschaft zu durchschauen.

Wem es gelingt, sich diese Form der Selbstbestimmung zu bewahren, der dürfte am ehesten auch jene innere Ruhe finden, nach der wir uns alle so sehnen. Denn letztlich hat die Kunst der Musse nichts mit der Zahl der freien Stunde zu tun, sondern mit einer Haltung.
“Musse”, so drückt sich die Wissenschaftsforscherin Helga Nowotny aus, ” ist die Intensität des Augenblicks, der sich zeitlich zu Stunden oder Tagen ausdehnen kann, um sich auf ein Einziges zu konzentrieren: Eigenzeit. Musse ist die Übereinstimmung zwischen mir und dem, worauf es in meinem Leben  ankommt.”

aus Die Zeit

In dem Sinne verzeiht mir bitte, dass dieser Artikel so lang ist und geniesst Euer Wochenende mit dem, was Euch Spass macht und habt ein wenig “Eigenzeit”:-)

Schöne Gedanken – Sunshine

16. April 2010

Nachdem es draussen mit Sonne und Wärme noch nicht so recht klappen will zur Zeit, beschäftige ich mit mit drinnen einfach mal mit “Sunshine-Musik”, waoh, wer da alles von und über Sonnenschein gesungen hat, das macht richtig gute Laune…

Hier ein schönes Stück aus den Vierziger Jahren, “You are my Sunshine, my only Sunshine, you make me happy…”

“Let the Sunshine” aus dem Musical Hair

“Good day Sunshine” von den Beatles, ein Klassiker…

 “You are the Sunshine of my life” von Stevie Wonder …. (dieses Lied hat mich zu diesem Beitrag inspiriert)

Walkin’ on Sunshine von Katrina and the Waves, gute Laune Party Lied aus den Achtzigern…

Hier die deutschen Variatonen mit “Hab Sonne im Herzen, ob’s stürmt oder schneit (passt Wettertechnisch zur Zeit am Besten:-)) von Chris Roberts und “Wochenend und Sonnenschein” von den Comedian Harmonist’s

“Sunshine Summer” von The Corrs gefällt mir wegen der Leichtigkeit

Besonders gern höre ich auch von Gabrielle, “Sunshine through my window…that’s what you are…

und wenn dieser Sonnenschein-Reigen Petrus noch immer nicht erweicht hat, dann lassen wir einfach alle unsere innere Sonne scheinen, ätsch:-)

Das kleine Reh und der Knabe – eine Metapher

15. April 2010

Einst wurde in einem tiefen schattigen Wald ein kleines Reh geboren, das war so neugierig, wie es unter so scheuen Tieren, wie Rehe es sind, selten vorkommt. Dieses kleine Reh untersuchte alles, um es genau kennenzulernen. Es spielte nicht nur mit seinen eigenen Geschwistern, sondern auch mit anderen kleinen Tieren. Ja sogar mit den Vögeln unterhielt es sich.

In dem Wald, in dem dieses kleine Reh lebte, gab es ein von Menschen bewohntes Haus. Das kleine Reh hatte natürlich, wie alle anderen Tiere des Waldes, erfahren, dass man nicht in die Nähe von Menschen gehen durfte. Das war gefährlich. Kein Tier, das sich in die nähere Umgebung von Menschen gewagt hatte, war zurückgekehrt. Die Menschen mussten sie auf irgendeine Art und Weise festgehalten haben.

Aber unser kleines Reh war zu neugierig. Eines Tages ging es zum dem Haus und traf einen Knaben, der war so hübsch und freundlich, dass das Reh sofort Vertrauen fasste und auf ihn zuging. Der Knabe streichelte das Reh so liebevoll, dass es alle Warnungen vergass und mit dem Knaben ins Haus ging. Der legte ein Seil um seinen Haus, liebkoste es, spielte mit ihm und erzählte ihm Geschichten aus dem Leben der Menschen. Das kleine Reh war sehr glücklich.

Mit der Zeit aber beunruhigte es der Gedanke, dass es ein Seil um den Hals trug. “Ich habe meine Freiheit verloren”, dachte es. “Das kann nicht gut sein. Ich bin doch ein Reh. Und ein Reh muss frei sein. Ich liebe den Knaben und freue mich, bei ihm zu sein. Aber was ist, wenn er sein Gefallen an mir verliert? Dann bin ich nur noch ein gefangenes Reh. Und was wird dann?”

Die Ratlosigkeit des kleinen Rehs hielt lange an. Bis eines Tages etwas Überraschendes geschah. Das kleine Reh hatte nie bemerkt, dass das Seil ganz locker um seinen Hals hing. Eines Morgens wachte es auf und sah das Seil neben seinem Kopf liegen. Es war frei. “Ich kann gehen”, dachte es. “Ich kann zurück  in die Freiheit des Waldes.”

Aber es blieb. Und als der Knabe die Augen aufschlug, sprach das Reh zu ihm: “Ich könnte Dich jetzt verlassen.” Der Knabe war erstaunt und sprach: ” Das hast du immer gekonnt. Denn das Seil hab ich dir nur umgelegt, damit die anderen Menschen sehen können, dass du ein zahmes Reh bist und dir nichts antun. Aber wenn du gehen möchtest, kannst du gehen.”

Von nun an war das kleine Reh mit seinem Knaben wieder glücklich. Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie und lieben einander noch heute.

Alexa Mohl, “Metaphern-Lernbuch”

(Anmerkung der Verfasserin, Das kleine Reh und der Knabe ist für eine Frau geschrieben, die Angst hatte, eine Liebesbeziehung einzugehen, weil sie befürchtete, darin die eigene Freiheit zu verlieren)

Meine Interpretation dazu? Wenn wir uns manchmal angebunden fühlen, sollten wir überprüfen, ob wir uns nicht selber angebunden haben…

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Die Wiederentdeckung der Musse

13. April 2010

Nichtstun ist wertvoll. Doch wir haben es verlernt, weil wir nicht mehr aus dem immer schnelleren Alltag ausbrechen können.

Wenn er sich zum Mittagsschlaf zurückzog, hängte der franz. Dichter Saint-Pol-Roux an seine Tür das Schild: ” Poet bei der Arbeit.” Denn er wusste: Müssiggang ist aller Ideen Anfang. Wirklich schöpferische Einfälle kommen einem am ehesten dann, wenn man sie nicht zu erzwingen versucht.

Das gilt beileibe nicht nur für die Poesie. René Descartes, der Begründer des modernen Rationalismus, entwickelte seine Gedanken mit Vorliebe morgens im Bett. Dort sann er über Träume nach oder löste im Kopf mathematische Rätsel. Kein Wunder, dass der geruhsame Philosoph eines Tages auf den Gedanken verfiel, sein (untätiger) Körper und sein (hellwacher) Geist gehörten zu zwei unterschiedlichen Sphären. Entsprang die berühmte kartesianische Dualität , die Trennung von Körper und Geist, also letztlich der Gemütlichkeit?

Heute hingegen würde Descartes vermutlich morgens aus dem Bett springen, seinen Laptop einschalten und als Erstes das elektronische Postfach checken. Dort würde eine Flut aufgelaufener Mails auf ihn warten- für die Entwicklung des Kartesianismus bliebe keine Zeit.

Musse zum Nachdenken? Bei dieser Frage seufzen Desacartes’ heutige Erben wehmütig. Wo soll im hektischen Wissenschaftsbetrieb dafür noch die Zeit herkommen?Ob unter Managern oder Politikern, Selbständigen oder Angestellten- überall breitet sich das Gefühl aus, permanent unter Druck zu stehen und sich keine Atempause gönnen zu dürfen.

Zeiten der Musse sind unter solchen Bedingungen zur bedrohten Ressource geworden. und dieser Mangel zieht sich durch alle Lebensbereiche. Denn wir leben, wie der Soziologe Hartmut Rosa diagnostiziert, in einer “Beschleunigungsgesellschaft”, in der das Gefühl des Gehetztseins zum Dauerzustand geworden ist. Was wir dabei schmerzlich vermissen, sind nicht so sehr die Zeiten des erschöpften Abhängens, sondern vielmehr jene mussevollen Stunden, in denen wir Herr über unsere Zeit sind und – ähnlich wie Descartes im Bett- unsere eigentlich Bestimmung suchen.

Eine Auszeit vom alltäglichen Immer-weiter-so ist mitnichten verlorene Zeit. Warum fällt es uns dennoch so schwer, das Hamsterrad der Geschäftigkeit öfter mal anzuhalten? Warum haben wir verlernt, die “Musse” zu pflegen, wie das in früheren, langsameren Zeiten einmal hiess? Offenbar übersehen wir etwas Entscheidendes: dass wir nämlich, bei allen Klagen über die fehlende Musse, die Beschleunigung unseres Lebens auch geniessen.

Wer die Kunst des Müssiggangs erlernen will, tut gut daran, sich zunächst einmal mit all jenen Mechanismen auseinandersetzen, die ihr entgegenstehen. Vier Hürden sind es, die man bei dieser Selbsterforschung immer wieder stösst.

Fortsetzung folgt…

aus Die Zeit

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Schöne Gedanken – von Früchten und Ideen

12. April 2010

So wie ein Baum
Jahr für Jahr dieselben Früchte trägt,
die doch jedes Jahr neue Früchte sind,
müssen alle dauerhaft wertvollen Ideen
in Gedanken andauernd neu geboren werden.

Albert Schweitzer

Schöne Gedanken – Liebe

11. April 2010

Wenn du geliebt werden willst, liebe.

si vis amari, ama.

Seneca

Ich wünsche Euch von Herzen einen LIEBE-vollen Sonntag…

Schöne Gedanken – mehr davon haben

9. April 2010

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte,
würde ich die gleichen Fehler machen.
Aber ein bisschen früher,
damit ich mehr davon habe.
:-)

Marlene Dietrich

Schöne Gedanken – das universelle Gesetz des Zulassens

5. April 2010

Ich bin so, wie ich bin , und ich bin bereit,
auch alle anderen so sein zu lassen, wie sie sind.

Wenn Du bereit bist, andere so sein zu lassen, wie sie sind, selbst wenn sie dich nicht so sein lassen, wie du bist, dann bist du ein Zulassender. Erst wenn du verstehst, dass ein anderer nicht Teil deiner Erfahrung werden kann, solange du ihn nicht durch dein Denken (oder dadurch dass du deine Aufmerksamkeit auf ihn richtest) dazu einlädst, und dass Umstände nicht Teil deiner Erfahrung werden können, solange sie nicht durch dein Denken (oder dadurch, dass du dein Augenmerk drauf richtest) dazu einlädst, wirst du zulassen können.

The Law of Attraction, Esther und Jerry Hicks

Mmh *überleg*, ich bin wie ich bin, ja damit komm ich gut klar:-). Ich kann auch (fast) immer, die anderen sein lassen, wie sie sind. Ich war immer schon sehr tolerant, verständnisvoll, rücksichtsvoll, manchmal sogar auf Kosten meiner eigenen Wünsche… und ich bin auch immer wieder bereit zu persönlicher Veränderung. Was ich aber wirklich nicht leiden kann ist, wenn andere versuchen, MICH nicht sein zu lassen, wie ich bin!!! Bitte lasst mich die Dinge so tun, wie es zu mir passt, in meinem Tempo, auf meine Weise.

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Ich bin so, wie ich bin , und ich bin bereit,
auch alle anderen so sein zu lassen, wie sie sind.

Schöne Gedanken – Gibt es ein Leben nach der Geburt?

2. April 2010

Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter. “Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?” fragt der eine Zwilling. “Ja auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das was draußen kommen wird.” antwortet der andere Zwilling.

“Ich glaube, das ist Blödsinn!” sagt der erste. “Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?” “So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?”

“So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz.” “Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.” “Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von ‘nach der Geburt’. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum.”

“Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen.” “Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?”

“Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!” “Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht.” “Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt..

Gefunden in der Lola-Gruppe bei Xing


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Schöne Gedanken – Leidenschaften

21. März 2010
Große Leidenschaften sind wie Naturkräfte.
Ob sie nutzen oder schaden,
hängt nur von der Richtung ab,
die sie nehmen.

Ludwig Börne
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Schöne Gedanken – Der Anfang

16. März 2010

Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen.

Aristoteles

auch heute von Herzen ein: …oh ja…

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Schöne Gedanken- Liebe heilt

15. März 2010

Man sagt,
dass Liebe Menschen heilt,
beide,
diejenigen, die sie geben
und jene,
die sie erhalten.

Dr. Klaus Witt

… oh ja …

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Schöne Gedanken – Gelassenheit

11. März 2010

Wenn Wissen und Gelassenheit sich gegenseitig ergänzen,
entstehen Harmonie und Ordnung.

(Dschuang Dsi)

mmh, Ordnung und Harmonie mag ich sehr…
brauche  ich also jetzt mehr Wissen oder mehr Gelassenheit ? :-)

Schöne Gedanken – In jeder Herausforderung steckt eine Chance

10. März 2010

“Wenn du alles, was dir zustößt, egal ob gut oder schlecht, als eine Chance, ein Sprungbrett für die Zukunft betrachtest, dann gehörst du zu jenen Menschen, die bereits von einer höheren Ebene aus ihr Leben gestalten und die Gewinner der Zukunft sind.

Das Leben ist voller Humor, du auch? Die Dinge, die manchmal so um uns herum passieren, sind oft sehr ‘lustig’? Du auch? Humor – die richtige Art – hilft in jeder Situation, das, was passiert, richtig einzuordnen und mit entsprechender Freude im Herzen auch richtig zu reagieren. Um dann zu agieren.

In jeder Herausforderung steckt eine Chance. In jedem Problem steckt das Samenkorn für die Lösung. Ein guter ‘Handwerker’ kann aus allen Stolpersteinen gute Sprungbretter machen.

Worauf konzentrierst du dich? Aufs Problem, oder auf das Samenkorn für die Lösung? Was suchst du? Probleme oder Chancen?

Das, was du suchst, wirst du finden. Das, worauf du dich konzentrierst, das wird auch geschehen. Konzentriere dich auf deine Vision, nicht auf deine Probleme.“

Karl Pilsl 

Schöne Gedanken – Erlebtes

8. März 2010

Erlebtes soll nicht das Gedächtnis beschweren,
sondern den Verstand erleuchten.

Gotthold Ephraim Lessing

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Ich habe den festen Glauben, dass das, was uns geschieht, immer seinen guten Grund und seinen Sinn, die sogenannte “positive Absicht”  hat und mit dieser Lebenseinstellung belastet mich Erlebtes tatsächlich nicht, sondern es bringt mich weiter und bereichtert mich … “Erleuchtete” Grüsse, ich bin bald wieder bei Euch:-)

Die lieben Mitmenschen

3. März 2010

Das Urteil der Mitmenschen

Ein Mann hatte einen Sohn, der sich nicht aus dem Haus traute, weil er sich so hässlich fand.
“Was werden die anderen sagen, wenn sie mich sehen”, sagte er immer.
“Höre nicht auf die Leute”, riet ihm der Vater.
“Du wirst sehen, sie reden und reden, und es ist doch ohne Bedeutung.”

Am nächsten Tag gingen die beiden gemeinsam auf den Markt. Der Alte ritt, der Sohn lief nebenher.
Als sie auf dem Markt ankamen, schüttelten die Menschen über ihn den Kopf.
“Schaut euch nur die beiden an”, sagten sie.
“Da sitzt der Alte gemütlich auf dem Esel und der junge Mann muss laufen.”
“Hörst du?”, sagte der alte Mann zu seinem Sohn.
“Morgen kommen wir wieder.”

Am nächsten Tag gingen sie wieder zum Markt, dieses Mal aber saß der Sohn auf dem Esel und der Vater lief nebenher.
“Seht euch die beiden an!”, riefen die Leute.
“Dieses ungezogene Kind lässt sich tragen, und der alte Mann schleppt sich mühsam durch den Staub.”
“Hast du gehört?”, sagte der Vater.
“Morgen gehen wir wieder auf den Markt.”

Am nächsten Tag gingen Vater und Sohn zu Fuß, dabei führten sie den Esel am Strick.
“Schaut euch diese Dummköpfe an!”, lachten die Händler.
“Sie laufen zu Fuß. Wissen sie denn nicht, dass man einen Esel reitet?”
“Hast du auch das gehört?”, fragte der Vater.
“Morgen gehen wir wieder auf den Markt.”

Als die beiden auf den Marktplatz kamen, saßen sie beide auf dem Esel.
Die Händler schüttelten empört die Köpfe.
“Das arme Tier!”, riefen sie.
“Haben sie denn kein Herz?”

Als sie am fünften Tage auf dem Marktplatz erschienen, brachen die Menschen in schallendes Gelächter aus. Vater und Sohn trugen nämlich den Esel auf dem Rücken.
“Was sind das denn für Tölpel!”, lachten die Leute.
“Tragen den Esel, statt ihn zu reiten!”

Zu Hause setzte sich der Vater zu seinem Sohn.
“Hast du nun gehört, mein Sohn?”, fragte er.
“Egal, was du tust, die Menschen haben immer etwas daran auszusetzen.
Darum ist es wichtig, dass du so handelst, wie du es für richtig hältst und deinen Weg gehst.”

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Schöne Gedanken – Messer

2. März 2010

Unglücksfälle sind wie Messer-
entweder sie arbeiten für uns,
oder sie schneiden uns-
je nachdem, ob wir sie am Griff
oder an der Schneide anfassen.

James Russell Lowell

Ob Du jemanden mit einem Messer heilst oder verletzt, ist Deine eigene Entscheidung.

Gila von Delden , Nicht heulen, Husky

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Im Moment tu ich mir nur selber weh, mit Scheren und mit scharfen Kartonschachteln… autsch….es gibt so Phasen…;-)

Schöne Gedanken – Vorbild

25. Februar 2010

Es gibt keine vernünftigere Erziehung,
als Vorbild zu sein;
wenn es nicht anders geht,
ein abschreckendes.
:-)

Albert Einstein


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