Mein Tom Tom führte mich brav durch die Innenstadt und kannte sogar alle Einbahnstrassen… Nur einmal hab ich ne Strasse verpasst, weil sie nicht aussah, wie eine Durchgangsstrasse, da musste ich ein wenig gewagt drehen und kaum war das etwas verbotene Mannöver vollbracht, sah ich ihn auch schon böse schauen, den Polizisten…ups…
Flucht nach vorn, ich lächelte ihn nett an, liess die Scheibe runter: “Können Sie mir vielleicht helfen? Ich muss zum Hotel… da vorne und bin auf der falschen Seite, wie mach ich das jetzt am Besten?” Er lächelte zurück und antwortete nett: “Fahren Sie mal ausnahmsweise da einfach rum…” Also noch ein verbotenes Mannöver, aber diesmal mit Erlaubnis:-) Ich bedankte mich freundlich und winkte ihm noch einmal zu, er winkte sogar zurück. Was für eine entspannte Stadt:-) und eine wunderschöne noch dazu…
Verabschiedet hat mich ein Eichhhörnchen, dass noch schnell vor mir über die Strasse huschte; über den Julierpass begleitet haben mich 3 Murmeltiere, die vor ihrem Loch Luft schnappten – wahrscheinlich wollten sie schauen, ob endlich der Frühling kommt, weil sie gar nicht mehr müde sind und den Winterschlaf längst beendet haben:-) -, in Bivio haben mir ein paar Pferde, Pony’s und ein kleiner grauer Esel auf deiner Weide am Strassenrand eine gute Reise gewünscht. Der Rhein hat mich – anfangs lustig sprudelnd, dann ruhige fliessend- die ganze Strecke bis Basel begleitet… und in Savognin wurde aus “braun” endlich “GRÜN” und der Frühling begrüsste mich in voller Schönheit, mit wunderbarer Luft und überall blühenden Bäumen und Blumen… waoh…
Für mich ist die Fahrt über den Julierpass (2284m) von Silvaplana (1815m) bis nach Tiefencastel (815m) immer eine spannende wunderbare Reise durch die Natur, es macht mir soviel Spass zu beobachten, wie Licht, Farben, Pflanzen-und Tierwelt sich mir je nach Jahres- und Tageszeit immer wieder neu präsentieren.
Mal abgesehen von den noch nicht absehbaren Umwelt-Folgen, ist es für mich noch immer unglaublich,was da passiert. Der Vulkan legt fast den kompletten Flugraum in Europa lahm und teilweise weit darüber hinaus und das auf noch unbestimmte Zeit. Plötzlich wird alles langsamer, bewusster, ruhiger… überall auf der Welt sitzen die Menschen fest oder bewegen sich nicht fort. Sie kommen nicht nachhause oder nicht von Zuhause weg. Glücklich, wer sich frei bewegen kann; mir tun die Transitpassagiere leid, die kein Visum für das Land haben, in dem sie jetzt zwischengelandet sind und im Transitbereich auf Feldbetten übernachten mussten und nicht wissen, wann es weitergeht. Spontan fiel mir “Terminal” mit Tom Hanks ein, eine wahre Geschichte.
2 Norweger hat es uns heute als “unfreiwillige” Kunden beschert, sie konnten nicht zu ihrem eigentlichen Ziel fliegen, haben dann Ski bei uns gemietet und geniessen nun ein ungeplantes Skiwochenende. Eine weitere Kundin konnte nicht sagen, wie lange sie die Ski mieten wird, weil sie auf ihren Rückflug nach London wartet, aber nicht weiss, wann das sein wird…
Das ist für mich alles genauso unwirklich, wie dies Foto nach einer Montage aussieht …
Den Lauf der Jahreszeiten hier im scheinbar ewigen Schnee erkenne ich an der Farbe der Seen. Im Dezember meist noch schwarz und dunkel, den Winter über schnee-weiss, im Frühjahr tauen sie und sind weiss-blau und ganz hell und das Wasser drückt nach oben…
durch meine braunen Sonnenbrillengläser sah der See noch blauer aus, sieht man das?:-) Also wenn jemand die Welt farbiger sehen möchte und intensiver, dann einfach braune Gläser vor die Augen und geniessen. Mit einem Sonnenuntergang hatte ich das letztens auch schon und konnte gar nicht verstehen, dass niemand meine Begeisterung teilte, bis ich die Brille abnahm…
Wenn Du Dich in Resonanz
mit Deinen wahren Wünschen befindest,
brauchst Du nicht zu kämpfen
oder übertrieben Kraft aufzuwenden.
Du bist getragen von Leichtigkeit und Glück.
Du bist geborgen in Deiner eigenen Fülle.
Genau das steht Dir zu.
“Ich hasse Kaktusse” , grummelte ich. ” Ich mag sie”, sagte Jedd. “Weisst Du, warum sie so grosse Arme haben?”
“Nein.”
“Wenn ein Kaktus sich auf eine Seite neigt”, sagte er,”wächst ihm auf der anderen Seite ein Arm, damit er wieder gerade wird. Wenn er dann langsam in die Richtung des neuen Armes kippt, wächst ihm auf der gegenüberliegenden Seite einer. Und so weiter. Deshalb siehst Du welche mit achtzehn Armen. Ein Kaktus versucht immer aufrecht zu stehen. Bewundernswert, wenn sich etwas so bemüht, sein Gleichgewicht zu halten.”
Auszug aus J.R. Moehringer, “Tender Bar”
MEIN Thema, Gleichgewicht zu erlangen und zu halten…haben vielleicht deshalb die Kakteen hier meine Aufmerksamkeit erregt, obwohl ich sie nicht wirklich schön finde, aber absolut faszinierend…
Wir kamen mit dem netten und sympathisch aussehenden blonden Herrn am Nebentisch in dieser wunderbaren Strandbar kurz vor Sonnenuntergang ins Gespräch über die gutmütig-ironische Frage, ob die canarischen Kellner “Unfreundlichkeit” und “Kunden ignorieren ” wohl bereits im 1. Lehrjahr lernen
Nach einer halben Stunde Plaudern und Schweigen im Wechsel platzte es dann völlig unerwartet aus ihm heraus: “Jetzt weiss ich, an wen mich Ihr Mann erinnert.” Wir guckten beide überrascht und erwartungsvoll…
“Er ist eine Mischung: Bruce Springsteen meets Dr. House.” Toni mit seinhem Urlaubs-Dreitagebart fühlte sich sichtlich geschmeichelt, obwohl er keine Ahnung hat, wer Dr. House ist und ich diese Serie auch verweigere, aber wenigstens weiss, wie der Typ aussieht.
Der nette Herr fuhr fort: ” Zum Glück ist meine Frau jetzt nicht dabei. Die wäre jetzt weg. Sie steht voll auf Dr. House. So Macho usw, das kommt heute an bei den Frauen, Weicheier sind out.”
Wir konnten nur schweigend und staunend diesem “Ausbruch” folgen, der von einem freundlichen Lächeln begleitet, auf uns einströmte… Und dann kam es , das Kompliment: ” Naja, umsonst haben sie ja auch nicht so ‘ne tolle Frau, da muss man schon was zu bieten haben…”
Ich bin fast vom Stuhl gefallen, so unvorbereitet traf mich das mit meiner Königspudelstrandfrisur und Salzkrusten am ganzen Körper… einfach süss …
Der liebe Ulf hat mir hier viel Spass beim Kundesein gewünscht. Dazu ist mir dann gleich was eingefallen:
Was macht beim Shoppen am wenigsten Spass? Welcher Moment ist der, der am wenigsten Freude bereitet? Richtig, das Bezahlen (es sei denn, man hat ein Superschnäppchen gemacht *grins*)… Und in diesen Moment versuche ICH als Verkäuferin immer, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Ein bisschen blödeln, lächeln, ein nettes Wort über das gekaufte Teil, was auch immer, da sind meiner Fantasie keine Grenzen gesetzt…
HIER ist das auch so, zumindestens bei Man-go in Las Palmas, da blödelt und scherzt die Kassierin auch ungeniert - nur nicht mit MIR, der KUNDIN, sondern mit ihrem HANDY, *plauder plauder*…während sie meine Kreditkarte nimmt, *kicher kicher* mich unterschreiben lässt und *plapper plapper* auch weiter bei der nächsten Kundin… unglaublich.
HIER ist es auch selbstverständlich, sich mit der Kollegin durch den ganzen Laden schreiend zu unterhalten und auch während des Zahlungsversuches eines Kunden NICHT damit aufzuhören … DAS wird dann NEBENBEI erledigt.
HIER ist es glaube ich, vorgeschrieben, den Kunden NICHT in die Augen zu sehen und möglichst NICHT zu beachten beim Kassieren und völlig verboten ist es scheinbar, zu grüssen, wenn wenn ein Kunde den Laden betritt, geschweige denn zurückzugrüssen,wenn der Kunde zuerst gegrüsst hat.
HIER motzt man den Kunden am Strand um 17.20 auch an, wenn er es wirklich nicht verstanden hat, dass die Liegestuhlreihe JETZT zusammengestellt wird und der Kunde dafür aufstehen muss. DAZU beschimpft man ihn und beklagt sich lauthals, dass man jetzt schon 20 Minuten Überzeit gearbeitet hat und der Chef das nicht bezahlt.
Ich glaube, das Erholsamste an diesen Ferien ist, dass ich mir keine Gedanken übers WETTER machen muss…
-keine Diskussionen, wie es war, wird oder woanders ist
-keine Diskussionen, wie der Wetterbericht zu interpretieren ist
-keine Beschwerden, dass es nicht so ist, wie gewünscht
-keine Vorwürfe, was ICH mit dem Wetter gemacht habe
…und das GRÖSSTE daran, ich muss nicht täglich METEO gucken und Wetterberichte vergleichen und ausdrucken, um das zu sehen, was unsere Kunden sehen und zu überlegen, was sie daraufhin wohl unternehmen werden…
HIER scheint die Sonne, wenn sie scheint,
es windet, wenn es windet und
wenn der Himmel sich bewölkt,
dann tut er es eben…
Unkommentiert und unkompliziert… HERRLICH…
Ich habe der lieben Sunny letztens irgendwo versprochen, etwas über Lachmöwen zu schreiben – wie kamen wir eigentlich drauf, wegen der Pfeiffschweine vielleicht?
Also Lachmöwen… eine meiner täglichen Yoga-Übungen, heisst “die Möwe” und weil es dabei um Gleichgewicht und Balance geht und ich anfangs immer umgekippt bin und lachen musste, bin ICH wenn ich diese Übung jetzt mache, eine LACHmöwe…
Das Kreischen der Lachmöwen ist die fröhliche Begrüssungsmelodie, wenn ich am Anleger in Norddeich ankomme, um auf meine geliebte InselJuist zu fahren…
Und vielleicht bin ich aus all diesen Gründen so auf Lachmöwen sensibilisiert und sie haben mich an der Ostsee diesmal so fasziniert, dass ich sie ständig fotografieren “musste”. Da waren die “fetten”, die frechen, die kreischenden, die gierigen, die zutraulichen, die Einzelpicker, die auf den Pollern und die eine, die partout nicht mit dem Gesicht aufs Foto wollte…
Die liebe Bonafilia hat mir eine Postkarte aus Ihrem Urlaub geschickt *freu-ganz-doll*. Danke danke! Irgendwie gab es da eine Art Postkarten-Wichtel-Aktion, die ich verpasst habe, also weiss ich nicht so genau, wie die Regeln sind, ich stell die Postkarte einfach mal hier rein:
Und meine Postkarte an sie sollte auch schon längst bei ihr im Kasten sein…
P.s. das ist nicht die italienische Sonne da im Hintergrund, sondern mein Blitz:-)
Diese Fotos hat mir ein lieber Stammkunde geschickt, wunderschön… auf dem untersten find ich so die Kombination so lustig zwischen Segeln, Fischen und Stand Up Paddeln
Keine Ahnung, ob man es Lagune nennt oder einfach riesengrosse Bucht- das Meer hier ist auf jeden Fall so, wie ich es noch nirgendwo anders auf der Welt gesehen habe. Recht flach, kaum hoehere Wellen, durchzogen von endlosen Sandbaenken, die fast weiss aus dem hellen tuerkis der Wassers hervorblitzen. Man kann locker 300 m (oder ist es mehr, ich kann schlecht schaetzen) vom Ufer laufen, es sieht aus, als wuerde man UEBERS Wasser gehen. Die Japaner flanieren auf den Sandbaenken mit Sonneschirm, als waeren sie auf der schoensten Promenade. Oder man kann stundenlang auf der Sandbank sitzen und sich vom klaren Wasser sanft berieseln lassen, sanfte Entspannung und Entschleunigung pur.
Neuankoemmlinge erkennt man sofort an ihrer Begeisterung und an diesem sowas-hab-ich-noch-noch-nie-gesehen-ist-sowas-moeglich-Blick.
In den tieferen Stellen dawischen kann man wunderbar schwimmen, empfehlenswert ist es trotzdem eher “flach” zu schwimmen, damit man sich nicht doch aus Versehen zu nah an die Sandbaenke kommt und sich die Knie aufschuerft;-)
Das Wasser ist wunderbar klar und sauber, sodass man die kleinen -fast durchsichtigen- “Bammeli” (Mini-Fische) UND ihren Schatten ueber den hellen Sandboden huschen sehen kann. Es ist ausserdem so wunderbar warm, dass man das Gefuehl hat, in der schonesten und groessten Badewanne der Welt zu sein.
Gestern bin ich im Dorf von Chaweng auf die beste Verkaueferin getroffen: sie war ganz klein, alles an ihr war klein, die Fingernaegel wie die eines Baby’s, aber ihre Stimme ganz gross und laut und ihre Ueberzeugungskraft beispielhaft.
Ich schaue bei den Strandkleidern und frage “Is it all one size?” “Yes, one size, you try!!!!” Bei one size weiss ich, dass ich da eigentlich nicht reinpasse, denn hier ist alles eher fuer kleine Thai-Frauen gemacht und sicher nicht fuer deutsche Frauen von 1.78 und Koerbchengroesse C Ich antworte also in ihrem Englisch-Stil “No good, one size.” Und dann kommt sie “Different size is too complicate, people have so many different size, so I have only one size. FITS ALL.” Was fuer eine Logik, ich musste lachen und… ihr am Ende recht geben, denn das Kleid passte mir tatsaechlich…und natuerlich hab ich es gekauft - nachdem ich ein bisschen gehandelt habe, da gehoert ja dazu… :-)
Ich werd das jetzt in meinem Shop im Surfcenter auch einfuehren, verschiedene Groessen ist viel zu kompliziert, es gibt jetzt nur noch eine Groesse, die passt dann allen…:-)
Gestern Abend waren wir am 1. Koh Samui Jazz-Festival. Es war in einem schoenen Pub an der Samui Park Avenue am sehr edlen Flughafen.
Das ganze startete mit einem Vortrag von Schuelern der Musikhochschule Koh Samui’s oder wie das hier heisst. Kleine herzige Maedchen und Jungss mit Geige und Gitarre…wie das klingt, koennt Ihr Euch vielleicht vorstellen;-) Unter dem Blitzlichgewitter… der Eltern und Lehrer quietschte es sanft vor sich hin. Wir schauten uns an und ich dachte nur, oh je, wenn das jetzt so weiter geht…
Doch dann ging es professionell weiter, zuerst spielte eine nationalitaeten-maessig bunt zusammengewuerfelte Band, den Drummer kannt ich vom Fruehstueck im Hotel und er hatte mich sogar auch erkannt;-) Ich dachte natuerlich erst, er waere auch Gast und staunte nicht schlecht, als er ploetzlich auf der Buehne stand. Und den Bassisten -was wir zu dem Zeitpunkt auch nicht wussten, dass er eben selbiger ist- haben wir noch fast von der Theke vertrieben- nun ja dadurch hatten wir die Pool Position, hab noch nie bei nem Konzert so nah dran gestanden.
Es waren da ungefaehr 100 leute, 20 von der Musikschule mit Eltern, 20 von der Presse (ja die waren gigantisch vertreten fuer den kleinen Anlass), 20 Musiker, 20 Sponsoren, aeh… ich haette doch nochmal genauer zaehlen sollen;-)… Der Samuichannel machte einen Live-Mitschnitt und ein ganz eifriger hektischer Fotograf fiel uns durch sein Gehabe sehr auf…(boese Zungen behaupten, er sei ein Deutscher oder ein Schweizer gewesen…)
Der Hoehepunkt dann Mr. Koh Saxman, der sehr Show-bewusst seinen “Einzug” gestaltete, er hatte viel Fans… und zu recht, denn sowohl spielerisch hatte er es richtig drauf, als auch menschlich, super sympahtisch, schuettelte all den Kindern die Hand, die ihn mit grossen Augen ansahen und wahrscheinlich gar nicht recht wussten, was passierte. Er war ganz Mr. Sympahtisch, Mr. Ausstrahlung.
Eine wunderhuebsche junge Thai-Frau sang dann mit toller Stimme scheinbar thailaendische Erfolgsschlager, alles sang mit und so kitschig das auch war, war es irgendwie trotzdem stimmig und passend.
Mein Favorit kam dann, er sah eher aus wie ein Maori als ein Thai, mit einem Mund, der gar nicht anders konnte, als strahlen und unglaublich Toene rausbringen. Es begann ein Spiel zwischen seiner Stimmt und dem Saxophon, der Hammer. ich fuehlte mich sofort an den Stil von Al Jareau erinnert, einfach genial.
Ein ungefaehr 12 jaehriger leicht pummeliger Junge stand die ganze Zeit mit seinem Saxophon wartend vor der Buehne, Mr. Koh Saxman war sichtlich sein absolutes Idol und der holte ihn dann schlussendlich auch auf die Buehne und er legte da 2 Stuecke hin, wie ein grosser, beeindruckend.
Ein Festival, wie man es nicht jeden Tag erlebt, sehr speziell, und genau deshalb eben auch ein Festival.
Beinahe waere es noch ein kleines Fiasko geworden, denn nachdem um 22.00 der letzte Flieger ankommt, gab es weit und breit KEIN TAXI und die Nr. vom Hotel hatte ich auch nicht dabei… Zum Glueck half uns der Sicherheitsbeamte, der kurz vor seinem Feierabend alles checkte, und rief auf seinem Handy ein Taxi fuer uns. Ich kann immer nur wiederholen, wir freundlich, hilfsbereit und humorvoll die Thai sind.
Und als kleine Zugabe waren die Musiker heute alle beim Fruhestueck bei uns im Hotel…
Waehrend wir noch am Strand auf das wunderschoene klare Meer schauen, wird hinter uns schon schoen eingedeckt fuer den Abend und grosses Thai-Buffet ist angesagt. Klingt gut, wir reservierenfuer 8 Uhr einen Tisch in der vordersten Reihe, von dem man aufs Wasser blicken kann.
Ich komme ein bisschen spaeter aufs Zimmer und Toni kuendigt mir an, dass er mir beim Essen etwas erzaehlen muss. Macht mich ganz unruhig, ist sonst so gar nicht seine Art.
Punkt 8 Uhr oeffnet der tropische Himmel seine Schleusen und innerhalb kuerzester Zeit steht alles unter Wasser, das schoene Bueffet wir unter einem Dach aufgebaut, wir schnappen uns einen Tisch im trockenen. Das Personal ist auf solche Zwischenfaelle eingerichtet, ist einfach schade. Bei der Vorspeise fragt Toni mich dann mit unheilvoller Stimme: “WAS hast Du am Flughafen gemacht?” Ich voellig verwirrt und typisch Frau sofort schlechtes Gewissen, krame mehr oder weniger erfoglos im Gedaechtnis. “Eben hat die Einwanderungsbehoerde angerufen, WAS hast Du am Flughafen (in Koh Samui wurde mir jetzt immerhin klar) unterschrieben? Und dann viel es mir wie Schuppen von den Augen, es war etwas hektisch und irgendsoeine nette Dame wollte mit ein paar Fragen stellen fuer eine Umfrage. Da hab ich dann meinen Namen und auch das Hotel angegeben. OH Schreck, was hatte ich damit getan? Er konnte aber nicht mehr an sich halten und grinste: ” Wir haben 7 Tage Thailand-Urlaub gewonnen!” Es tat mir leid, seine Freude abzuwuergen, aber mir wurde sofort klar, dass das nur Timesharing sein konnte. (den bereits abgemachten Termin hat er dann am naechsten Morgen abgesagt).
Der Abend wurde aber noch besser; denn als wir noch diskutierten, wer von uns recht hatte, fing ploetzlich die Kueche, die man durch eine grosse Glascheibe sehen konnte, an zu brennen, es leuchtete dunkelorange, grosses Geschrei, hektisches Durcheinander der Kellner, die Gaeste wurden panisch, eine Frau schrie: ” GAS, GAS, run….” und alles brachte sich in Sicherheit. Es schuettete noch immer aus allen Kanaelen, ich blieb in sicherer Entfernung stehen, weil mein Mann natuerlich als Schweizer Feuermann a.D. sich die Sache von nahem anschauen musste…Aus allen Richtungen kamen Hotelangestellte mit Feuerloeschern gerannt, das Feuer war jedoch schon geloescht und alles unter Kontrolle. Was fuer eine Aufregung.
Und was macht mein Mann? Er setzt sich wieder an den Tisch und isst seelenruhig weiter. Wir waren dann mit einem anderen Tisch die einzigen Gaeste, die Band spielte nur fuer diese beiden Tische und das ganze Bueffet stand uns zur Verfuegung. Es traute sich sonst niemand mehr zurueck.
Es war dann noch ein lustiger Abend, weil jeder noch seine Version des ganzen erzaehlte und ich bewundere die Thai mal wieder um ihre Froehlichkeit, um ihre Leichtigkeit, Gelassenheit.
Nur den Chefkoch, den sah ich draussen mit einer Zigarette und zittrigen Haenden…
Die Menschen hier sind sehr aufmerksam, hoeflich, froehlich und wahnsinnig angenehm. Unser Hotel hat 2 Gebaeude und wir muessen immer mal ueber die Strasse. Dort ist extra ein Wachmann in schoener Uniform, der mit einem sehr lauten Pfiff auf seiner Trillerpfeife extra den Verkehr fuer uns aufhaelt und wenn ich alleine bin, geht er sogar mit ueber die Strasse:-) (oder sollte ich mir doch Sorgen machen, dass mir ueber die Strasse geholfen wird? )
Am Strand sind sehr viel Verkauefer unterwegs, die sind geschaeftstuechtig, aber nicht aufdringlich. Ein einfaches nettes “Nein” reicht und sie gehen weiter. Daher machen sie auch viel mehr Geschaefte, denn wir sind nicht mit Abwimmeln beschaeftigt, sondern auch mal mit gucken… Es wird alles angeboten: Essen, Henna-Tatoos, Bikinis und Sarong, Tischdecken, Eiscreme, Strandspielzeug, wer braucht da noch Geschaefte? Wie im Schlaraffenland- mittags essen wir also entweder einen frisch gebratenen Riesen-Maiskolben (koestlich) und kunstvoll geschnittene Ananas oder Poulet-Satey-Spiesse mit Chilisosse. Es wird vor unseren Augen bebraten und dann noch gebracht. Fuer kein Geld, es ist alles sehr sehr guenstig hier.
Das Englisch der Thai ist herrlich, meist kaum zu verstehen und immer mit sehr viel Kichern und Lachen untermalt. Unser Eiscreme-Verkaeufer sagt immer, “Oh yes, icecreme later, at four o’clock” und lacht sich kaputt, weil wir das einmal am ersten Tag so gesagt haben. Und wenn wir dann sein heissgeliebtes Magnum Almond (ja das gibts hier am Strand) essen, fuegt er grinsend hinzu:” eat icecreme - good for you, good for me - happy new year.”
Von 16- 21.00 Uhr ist Happy-Hour: pay one, drink two (wie auf der Hossabar neulich, smile), die wird mit einem lauten GONG eingeleitet.
Und die Verkaeufer kennen natuerlich dieses Wort jetzt und wenn wir dann mal nichts kaufen wollen, dann rufen sie verschmitzt “happy hour”…
Das Lustigste sagte neulich eine junge Thai, bei der ich keine Massage wollte in dem Moment und sie auf spaeter vertroestet hatte, sie sagte also darauf: “I see you, when you see me” und kicherte in sich hinein.
Also ich behaupte ja, ich haette mich in meinem Master-Kurs veraendert. An dieser Stelle 2 Bewweise:-)
Der erste ist fast der “schwerwiegendere”, ich hab viel viel viel weniger Kleider in den Koffer gepackt als sonst fuer 2 Wochen am Meer - dass der Koffer leider trotzdem genausoviel wog, lag ausschliesslich an den vielen Buechern, die ich dabei hab:-)
Der zweite Beweis: Ich bin sehr viel gelassener und habe mehr Grundvertrauen… Wie ich das erkannt habe? Nun als wir in Frankfurt am Flughafen bei der ausserordentlich netten Dame von der Lufthansa einchecken wollten, teilte sie uns – nach ein paar Einkaufstipps fuer Koh Samui- mit, dass wir in unseren Unterlagen keine Transfer/Flug von Bangkok nach Koh Samui hatten, keine Flugnummer, keine Uhrzeit, gar nichts. Nach kurzem Schreck rief ich die Notfallnummer der Reisegesellschaft an. Auch eine sehr nette junge Dame, die scheinbar den Notdienst zuhause machte, denn auch sie konnte mir keine Uhrzeit sagen, aber eine -wenn auch komische- Flugnummer. Die ganze Zeit dachte ich zwar, na das kann ja was werden, aber ich war mir sicher, dass alles gut gehen wuerde.
In Bangkok trafen wir dann auf die dritte sehr nette und hilfsbereite Dame, die fuer uns dann gleich telefonierte, denn die komische Flugnummer war eben keine gewesen. Innerhalb 10 Minuten hatten wir nicht nur alle Daten, sondern sie hatte auch organisiert, dass unser Gepaeck in den richtigen Flieger kam, ohne dass wir uns drum kuemmern mussten, genial.
“Frueher” waere ich sicher nicht so ruhig geblieben, vielleicht haetten wir dann auch nicht so kompetente Menschen getroffen? Ende gut, alles gut
Viel zu spät begreifen viele
Die versäumten Lebensziele:
Freude, Schönheit der Natur,
Gesundheit, Reisen und Kultur.
Darum, Mensch, sei zeitig weise!
Höchste Zeit ist’s! Reise, Reise! (Wilhelm Busch)
Ich nehme Herrn Busch für die nächsten Wochen beim Wort und werde auch in meinen Ferien an Euch denken, ab und zu hier vorbeischauen, je nachdem wo ich bin, mehr oder weniger, und natürlich die schönsten Erlebnisse mit Euch teilen. Bereits feststehende Reiseziele sind Thailand und Timmendorf:-)Alle Liebe und bis bald, Eure Andrea
Ein Ausschnitt aus “Kleine Philosophie für Nichtphilosophen” von Friedhelm Moser:
“Wir gestatten uns eine Zwischenfrage: Warum fühlt sich der Philosoph so glücklich auf der Insel? Und was ist das überhaupt, eine Insel?
Die Insel ist vom Rest der Welt abgeschnitten. Sie ist ein Kosmos für sich. Auf der Insel gehen die Uhren anders. Die ideale Insel richtet sich nicht nach Fahr-oder Dienstplänen. Anstelle der Stechuhr herrschen Jahreszeiten und Witterung, Ebbe und Flut.
Die Insel ist endlich und überschaubar, sie hat einen Rand, den man überschreiten kann. Das ist sehr wichtig! Ich selbst fühle mich erst dann auf einer Insel zuhause, wenn ich sie einmal ganz umrundet habe. Das muss an einem Tag möglich sein, sonst handelt es sich für mein Empfinden nicht mehr um eine Insel. Auch die Zahl der Bewohner muss sich in Grenzen halten. Auf einer richtigen Insel kennt jeder jeden. Die Haustüren werden nicht abgeschlossen. Die Insel ist ein Ort des Vertrauens.
Die Insel ist ein Stück Land in der Gewalt des Wassers . Die Klippen erbeben, wenn sich die Sturmfluten an ihnen brechen. Der Wind ist feucht und salzgeschwängert. Die Monumente der Zivilisation zerfallen auf der Insel rascher als auf dem Festland, die Elemente gebärden sich launisch und ungezähmt.
Abgeschiedenheit in der Weite, idyllische Geborgenheit, Offenheit für die Natur - all das macht die Insel zu einem Spiegel des romantischen Menschen. In ihr entdeckt er sich selbst, als Individuum abseits der Gesellschaft, als in sich ruhendes, in sich stürmendes Ich. “
Diese Worte haben mich sehr angesprochen, ich habe beim Lesen ”meine” Insel Juist vor Augen, zu der ich eine ganz besondere Beziehung habe, die ich bisher nicht in Worte fassen konnte. Vielleicht ist ein Teil dieses Textes der tiefe Grund und vielleicht muss ich den Grund auch eigentlich gar nicht kennen, sondern darf einfach das schöne Gefühl geniessen.
“Hauptfigur von “The Mentalist” ist der charismatische Patrick Jane, (Simon Baker).Sein Job innerhalb des CBI (California Bureau of Investigation) ist es, die Ermittlungen einer Spezialeinheit zu unterstützen und zu beschleunigen. Jane, der seine glamouröse Karriere als “Mentalist” mit vermeintlich übersinnlichen Fähigkeiten nach einer familiären Tragödie beendete, besitzt eine unvergleichliche Beobachtungsgabe und verblüffende Kombinationsfähigkeiten. Mit seinen unkonventionellen Methoden löst er auf nahezu spielerische Weise auch die rätselhaftesten Fälle.
Zu Janes besonderen Eigenschaften zählen allerdings auch ein sehr freizügiger Umgang mit Vorschriften und Regeln und die Vorliebe, Grenzen jeder Art zu überschreiten, was regelmäßig zu Konflikten mit der CBI-Teamleiterin Teresa Lisbon (Robin Tunney) führt. Janes exzentrische Methoden sind für Teresa und ihre Kollegen Kendall Cho (Tim Kang), Wayne Rigsby (Owain Yeoman) und Grace Van Pelt (Amanda Righetti) nicht selten ein Ärgernis. Gleichzeitig sind die Ermittler von seinen offenkundigen Fähigkeiten immer wieder erstaunt.”
Ja, es ist eine Kriminalserie wie alle CIS und NSI und wie sie alle heissen. ABER sie ist doch ein wenig anders. Die erfrischende und unkonventionelle Art des Mentalisten gefällt mir einfach. Ich muss so oft über seine Art mit Menschen und vor allem Autorität umzugehen, einfach lachen. Er arbeitet zudem mit Tricks und Illusionen, aber auch mit sehr guter Beobachtung und Bauchgefühl. Das spricht mich sehr an.
Mein Osteopath sagte neulich, er hätte bei der Serie gleich an mich gedacht – ich hatte ihm ein bisschen von NLP erzählt- das ginge doch in eine ähnliche Richtung und da gebe ich ihm voll und ganz recht. Und da ich ab Freitag für 16 Tage meinen NLP-Master in Bielefeld mache, ist das doch für mich jetzt fast schon “Schulfernsehen”:-)
Und mal ehrlich, sieht er nicht schnuckelig aus?
(kleiner Tipp, Sonntags 21.15 Sat1)
Und damit verabschiede ich mich für die nächsten 2 Wochen, natürlich werd ich online sein und auch Beiträge schreiben. Vielleicht komme ich nur nicht mehr soviel zum Kommentieren bei Euch. Auf jeden Fall an dieser Stelle einfach mal ein herzliches Dankeschön an alle meine Leser und Kommentatoren. Lasst es Euch gutgehen.
Traditionell fahren meine liebe Freundin Pia (die diese Bilder malt) jedes Jahr einmal nach Ischgl, um ein wenig in Samnaun zollfrei zu shoppen und in Ischgl dann zum Apresski, dieses Jahr waren wir sogar VOR dem APRESski Skifahren:-)
Was kann man auf einem Mädelsausflug alles (kennen)lernen?
-Doofe Verkäuferinen, die dumm rumstehen und zuschauen, wie wir alles rausrupfen, statt uns zu bedienen. Und die dann noch, als ich ganz stolz mit einer schönen Bluse vorm Spiegel stand und sie dummerweise auch noch um ihre Meinung fragte – und zwar so: “Die ist doch superschön, was meinen Sie?”- mit einem zögerlichen “Ja…” antwortete, worauf ich sagte: ” DAS Ja hat zu lange gedauert” und sie mir ernsthaft eine total langweilige Bluse zeigte und meinte, die würde sie eher an mir sehen. FRECHHEIT und DUMMHEIT treffen aufeinander. Beinahe hätte sie mir den im Grunde schon sicheren Kauf noch ausgeredet, die dumme Kuh nette und patente Verkäuferin.
-die verschiedensten Anmachen, ein Beispiel: “Macht Ihr mal ein Foto von unserer Männergruppe?” Ja klar, gern. Natürlich wollten die dann ein Gegenfoto von uns machen. Ja auch ok. Und dann: “An welche Emailadresse sollen wir das denn schicken?” Netter Versuch…:-)
-nicht jeder, der wie ein Russe aussieht, ist auch einer; er könnte auch ein Kölner sein, der selber von sich sagt, er würde immer für einen Russen gehalten, aber nen Body hatte der, mein lieber Schwan
- die Kombination einer Österreicherin und einer Deutschen in Österreich scheint etwas ganz Besonderes zu sein, denn Pia wurde ständig gefragt: “Was machst Du denn mit einer Deutschen?” nochmal FRECHHEIT!
Normalerweise mag ich es nicht, jedem auf die Nase zu binden, dass ich im Engadin wohne und deshalb hab ich diesmal auf die VIEL zu oft gestellte Frage, wo ich herkomme, immer mit Bielefeld geantwortet. Zum Schluss ging mir das aber so auf die Nerven, dass ich dann hinterherbluffte: “Ich WOHNE da aber nicht mehr!” Der Typ guckte leicht irritiert, naja er konnte ja auch nichts dafür
-sprachliche Missverständnisse mit Steirern: Er fragt:” Wie lange braucht Ihr denn von der Schweiz hierher?” Ich antworte: “über 10 Jahre” und erst an seinem total verständnislosen Blick merke ich, dass er NICHT gefragt hat, wielange wir schon in der Schweiz sind:-)
- und hier der neue Nr. 1 Hit, es gibt auch eine schöne Choreographie dazu:-)
ich verschwinde mal für ein paar Tage in die alte Heimt, mein NLP-Practicioner-Testing-Wochenende steht an. Bitte Daumen drücken, ich konnte in den letzten Wochen nicht wirklich viel lernen und üben, aber ich werd das Ding schon schaukeln. Ich freu mich auf die anderen Kursteilnehmer und bin auch ein wenig aufgeregt.
Vielleicht schaffe ich es von unterwegs, ein wenig zu schreiben, ansonsten bin ich spätestens ab Dienstag wieder hier. Eine schöne Zeit für Euch alle, Eure Andrea
Ich kann es nicht lassen, nur damit Ihr wisst, wo ich NICHT sein kann:-)
Als frisch gebackenes “Wahrnehmungs-Monster” fand ich in meinen Ferien am Strand von Gran Canaria ein wahres Fest für meine neu enteckten Sinneskanäle;-) Schon immer hab ich gern Menschen beobachtet in ihren Eigenarten und ihrer Einzigartigkeit.
Auf meinen Spaziergängen am Strand sah ich sie: die Leichtfüssigen, mit geradem Blick nach vorn; diejenigen, die die Welt auf ihrem Rücken zu tragen scheinen; diejenigen, die die Welt als Kugel VOR sich hertragen; die Selbstbewussten, die Unsicheren und dann … die Na-ckten…Hunderte von ihnen…
Unvermeidbar auf meinem Spaziergang kam ich am Na-cktbadestrand vorbei. Für mich hatte es irgendwie etwas Aufdringliches, seinen Körper so komplett zur Schau zu stellen und damit meine ich nicht die, die na-ckt sonnenbaden, sondern die, die laufen, rumstehen und “alles in den Wind hängen”.
Es mag prüde klingen, für mich ist Na-cktheit etwas Privates und dann empfinde ich sie auch als schön. Dort am Strand hatte ich in den ersten Tagen wirklich Mühe, den Menschen ins Gesicht zu schauen, wenn sie mir bestenfalls ihre mit Piercing’s geschmückten Brüste entgegenstrecken (ganz zu schweigen von all den anderen Stellen, an denen es Piercing’s gibt), mit ihren nackten Popo’s wackeln und ihre “besten Stücke” in Szene setzen.
Ich hätte nicht hinschauen müssen, klar, doch wie schon erwähnt, gestaltete sich das anfangs eher schwierig, wenn ich mich mit der Zeit auch dran gewöhnt habe. Ich akzeptiere, dass “sie” es mögen, nehme mir gleichzeitig aber auch mein Recht, es selber nicht schön finden zu müssen.
Ist es nicht viel schöner, an einem Körper noch etwas entdecken zu können? Ein Bikini, der noch ein wenig verhüllt- wenn auch viel verspricht… Das Herausblitzen eines weissen Streifens Haut, verursacht durch eine leicht verrutschte Badehose…
Und während ich darüber nachdenke, sehe ich eine Parallele zu diesen Talkshows – die ich auch nicht mag und daher nicht anschaue- in denen Menschen sich auch “na-ckt” präsentieren, in dem sie ihr komplettes Privatleben breittreten, sich vor laufender Kamera anschreien und kein Geheimnis unausgesprochen lassen.
Auch das sind Dinge, die für mich nicht in die Öffentlichkeit gehören, und das schreibe ich in vollem Bewusstsein, dass jemand bereits meinen Blog als viel zu privat ansehen und ihn mit den gleichen Masstäben messen könnte, die ich in diesem Beitrag anwende.
Für mich gilt: na-ckt – ob seelisch oder körperlich- zeige ich mich nur Menschen, denen ich vertraue, die ich mag und schätze und die ich mir selber aussuche. Und umgekehrt suche ich mir auch die Menschen aus, die ich mir “na-ckt” -wiederum köperlich und seelisch- anschauen möchte.