Wenn wir versuchen,
einer schmerzlichen Situation zu entfliehen,
fliehen wir gleichzeitig vor den Dingen,
die es uns erlauben würden,
uns davon zu befreien.
Wenn wir uns unseren Ängsten stellen und auch die unangenehmen Dinge im Leben anpacken, dann haben wir die Fähigkeiten, mit ihnen umzugehen, also auf gehts…
Claudia Rainville, Metamedizin

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Dieser Artikel wurde am 1. Juni 2010 um 7:38 vormittags veröffentlicht und ist unter Buchtipps, Gefühle, Leben, Meinung, Menschen, Rum-Philosophieren, Schöne Gedanken abgelegt. Du kannst den Antworten zu diesem Eintrag mit Hilfe des RSS-2.0-Feeds folgen.
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1. Juni 2010 um 7:43 vormittags
Weglaufen hat noch nie Probleme gelöst.
1. Juni 2010 um 8:21 vormittags
Liebste Andrea,
das sind wahre Worte. Fliehen hilft nicht, sich dem Schmerz oder der Situation gegenüberstellen und den Widerstand loslassen, dann ergibt sich die Lösung, etwas wird gelöst, losgelöst, aufgelöst.
Diese Erfahrung habe ich schon gemacht. Je mehr ich etwas nicht wollte und mich innerlich dagegen gewehrt habe, je schlimmer wurde es, fast unerträglich. Wenn ich es anschaue, Angst zulasse und wieder verabschiede, wachse ich an der Situation und kann dem ganzen gelassener entgegentreten. Das bedarf einer anstrengenden Übung, aber es lohnt sich für das Leben.
Liebe Grüße
Erika
1. Juni 2010 um 9:44 vormittags
Liebe Andrea,
das habe ich auch lernen müssen. Und es ist manchmal gar nicht so einfach.
Ich habe für mich festgestellt, dass die Angst VOR einer Situation meist schlimmer ist, als die Situation selber. Und das hilft mir diese Situation auch durchzustehen, weil ich weiss, dass es nichts bringt, wegzulaufen. Denn das bewirkt meist das Gegenteil.
Liebe Grüße,
Rima
1. Juni 2010 um 11:46 vormittags
Ja, das sind sehr wahre Worte. Weglaufen ist nur eine kurzfristige Lösung. Denn irgendwann ist man außer Atem, und wenn man dann kurz stehen bleibt, um Luft zu holen, dann holen einen die Probleme schnell wieder ein. Das Übel an der Wurzel zu packen ist die einzig sinnvolle Möglichkeit, es letztlich aus der Welt zu schaffen. Das ist nicht immer leicht und erfordert meist viel Mut und Kraft, aber danach ist das Durchatmen viel leichter.
Herzliche Grüße,
Sunny
1. Juni 2010 um 3:43 nachmittags
Liebe Andrea,
ja, das kenn ich auch nur zu gut aus meiner Vergangenheit. Wenn ich mich jetzt einfach an die Male erinnere, wie toll es war, dieses “Entfliehen” durchbrochen zu haben und sich der Situation gestellt und dann aufgelöst zu haben, dann macht es richtig Spass das zu wiederholen. Und so ein Käpt´n Haddock-Bild passt auch ziemlich gut dazu, wenn der mit Energie und Mut richtig auf diese Situationen “zurennt”
Ich wünsch dir ganz viel davon und bin sicher, du hast da auch so deine “Tricks und Methoden”, wie du das für dich gut schaffst.
Einen ganz lieben Gruss vom Käpt´n Haddock
1. Juni 2010 um 4:51 nachmittags
Liebe Andrea,
ich glaube, jeder muss die Erfahrung einmal selbst erlebt haben. Es ist unbequem sich mit Schmerzhaftem oder Unangenehmen auseinander setzen zu müssen, um wie viel leichter erscheint es, den Dingen einfach aus dem Weg zu gehen. Aber es ist schon so, alles im Leben holt dich irgendwann ein und vor sich selbst konnte man am Ende nie weg laufen. Sich mit etwas auseinander zu setzen, stärkt zudem. Finde ich. Das Bild passt toll zu deinem Beitrag!
Liebe Grüße,
Emily
1. Juni 2010 um 5:24 nachmittags
Liebe Andrea,
hast du das jetzt für Horst K. aufgeschrieben? Da würde es auch passen. er hat sich wenig in die Karten bzw. Seele schauen lassen warum er zurücktritt…
Ein guter Gedanke. In meinen Worten: Fliehen wir vor dem Schmerz, holt er uns ein. Stellen wir uns ihm entgegen, kann er uns überwältigen. Gehen wir durch ihn hindurch, ändert sich etwas.
Herzliche Grüße, Jörg
1. Juni 2010 um 6:16 nachmittags
das stimmt lieber Wortman, manchmal hat es allerdings einen Zeitvorteil gegeben:-)
1. Juni 2010 um 6:17 nachmittags
Liebste Erika, ja das weiss ich, dass Du diese Erfahrung auch gemacht hast und danke Dir für Deine offenen Worte hier. Wir haben alles in uns, um mit unseren Ängsten umzugehen, wenn wir es nicht tun, werden wir krank- seelisch oder körperlich oder gar beides… Sehen wir dem Leben ins Auge und vertrauen auf unsere Fähigkeiten, dann ist alles gut. Liebste Grüsse Andrea
1. Juni 2010 um 6:19 nachmittags
Liebe Rima, da hast Du recht und diese Angst VOR einer Situation entsteht meist auch “nur” bei uns im Kopf… Da hilft dann die Frage: Was wäre das Schlimmste, was passieren könnte? Wenn man sich damit auseinandersetzt, dann ist alles meist gar nicht mehr so furchteinflössend. Liebe Grüsse Andrea
1. Juni 2010 um 6:20 nachmittags
Liebe Sunny, ja die Probleme holen einen ein oder sie mutieren irgendwie ganz fies, auch nicht so schön:-) Mit ein wenig Mut und Kraft und Vertrauen kriegen wir das doch alles hin, wäre doch gelacht, so Powerfrauen wie wir hier alle:-) Herzliche Grüsse Andrea
1. Juni 2010 um 6:24 nachmittags
Lieber Käpt’n Haddock, ja wenn man einmal so eine Situation durchbrochen und aufgelöst hat, dann entwickelt man das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, das ist dann für das nächste Mal ein toller Anker…Und ich sehe wirklich grad den Käpt’n mit viel Energie und Herzblut und Power rennen, mit erhobenem Arm setzt er sich für das ein, was ihm am Herzen liegt; das ist echt toll, da hast Du einen guten Namen gewählt. Und ich hab noch ganz viele Tricks und Methoden im Ärmel:-) Aye Aye, Käpt’n, Seemannsgrüsse von Andrea
1. Juni 2010 um 8:32 nachmittags
liebste andrea
ich hab auch diese erfahrung gemacht. auch wenn die angst mich lang gelähmt hat und mein steuer übernommen hat. sie hatte ihren sinn und nur durchs hineingehen in diese angst konnte ich ihn finden.
nun konnte ich sie schon grötenteils dankbar entlassen
allerliebste grüße von babsi
2. Juni 2010 um 1:28 vormittags
Liebe Andrea,
durch die Angst hindurch, sozusagen. DAs erfordert Mut, aber es befreit auch. Nicht immer gelingt es, aber wir geben uns Mühe, nicht wahr?
Liebe Grüße,
Martina
2. Juni 2010 um 7:59 vormittags
Liebe Emily, ja das stimmt, auf den ersten Blick sieht es leichter aus, dem Unangenehmen aus dem Weg zu gehen, aber dann “drückt” es und das ist auch nicht schön. Das ganze in Angriff zu nehmen, stärkt sehr, da hast Du recht und es stärkt auch fürs “nächste Mal”. Denn wenn ich etwas einmal geschafft habe, dann schaff ich es auch wieder…Das Bild ist klasse, gell? Ich bin selber ganz begeistert davon, dass es mich gefunden hat:-) Liebe Grüsse Andrea
2. Juni 2010 um 8:00 vormittags
Lieber Jörg, nein ich hab das nicht für Herrn K. geschrieben, findest Du, er läuft weg? Leider werden wir wahrscheinlich die wirklichen Hintergründe nicht erfahren, wer weiss, was da noch alles mitgespielt hat bei der Entscheidung… Deine Worte: sehr schön formuliert, bin völlig Deiner Meinung. Herzliche Grüsse Andrea
2. Juni 2010 um 8:03 vormittags
Liebste Babsi, mich hat lange die Angst gelähmt, ich habe viel dran gearbeitet, auch in meinen Kursen und so nach und nach wurde der Riesenberg zu einem erträglichen Hügel und ich konnte ihn Stück für Stück weiter “abtragen”, bis er aufgelöst war. Was für eine Erfahrung, das kann ich Dir sagen, hat mich viel Kraft und Energie gekostet und am Ende genau das, nämlich Kraft und Energie, wiedergegeben. Schön, dass Du auch solche tollen Erfahrunge gemacht hast. Alles Liebe für Dich, Andrea
2. Juni 2010 um 8:06 vormittags
Liebe Martina, ja da hast Du recht und in meinen Kommentaren kannst DU lesen, wie ich noch darüber denke… Die Angst entsteht bei uns selber…Wenn wir DAS in den Griff kriegen, können wir vieles meistern. Liebe Grüsse Andrea
2. Juni 2010 um 2:22 nachmittags
Liebe Andrea,
wie sagte Buddha so schön: “Die Bewegung des Lebens ist lernen.”
Dazu gehören auch “schmerzliche Situationen”. Letztlich haben wir uns alle diese Lernaufgaben selbst ausgesucht, auch die schmerzlichen. Wenn wir dann fliehen, wird uns diese Lernaufgabe in einem weiteren Leben neu gestellt, so lange, bis wir nicht mehr fliehen und uns diesen Dingen stellen, auch wenn uns das vielleicht viel Kraft kostet. Das hast du sehr schön beschrieben: “Aus dem “RIESEN-Berg” wird dann allmählich ein “Hügel”, der sich irgendwann auch noch auflösen kann. Und du bekommst die Kraft zurück, die du vorher investiert hast. Ich DANKE dir.
Von Herzen
Doris
2. Juni 2010 um 3:17 nachmittags
Liebste Andrea,
wie oft bin ich geflohen. Aber die Lernaufgaben kommen immer wieder, jedes Mal ein wenig schmerzhafter, so lange, bis ich sie zulasse, hinschaue, den Schmerz annehme, und dann loslasse. Er kommt nie wieder.
Ich sende Dir viele liebe Herzensgrüße,
Dori
2. Juni 2010 um 8:02 nachmittags
Liebe Doris, das ist ein wahrer und schöner Spruch von Buddha. Ich bin mit Dir einer Meinung, wir geraten so oft in eine bestimmte Situation, bis wir unsere Aufgabe gelernt und die Situation aufgelöst haben…Das Bild vom Berg, das hab ich persönlich erlebt, vielleicht kommt das deshalb auch so bei Dir an…Herzlichste Grüsse zu Dir, Andrea
2. Juni 2010 um 8:05 nachmittags
Liebste Dori, das kenn ich auch zu gut. Diesmal hab ich viel gelernt und mich anders verhalten, dieser Schmerz wird auch nicht wiederkommen, wenn er denn mal ganz abgeklungen ist… Herzlichste Grüsse zu Dir, Andrea