Eisen wird durch Eisen geschliffen. So schleift ein Mensch den anderen. Oder: Sind Konflikte immer negativ?
Wer von euch hat schon zu oft des lieben Friedens willen einfach nachgegeben? Ja, Frieden ist etwas Schönes. Aber wenn man des lieben Friedens willen einfach immer die Dinge hinunterschluckt und nicht konfrontiert, dann lösen sich viele Probleme nicht. Vor allem gibt es kein persönliches Wachstum.
Wir müssen alle geschliffen werden. Solange wir leben, besteht Bedarf an Reifung, Korrektur und Wachstum. Stell dir vor, das Eisen geht dem Schleifstein (Eisen) immer aus dem Weg? Es wird stumpfer und stumpfer.
Konflikte sind nicht immer negativ. Aber es kann die Atmosphäre negativ werden, wenn sie nicht ausgetragen werden. In Liebe.
Es stimmt auch nicht, dass beim Austragen von Konflikten immer Verletzungen zurückbleiben. Das hängt ganz davon ab, mit welcher Motivation und in welchem Geist man eine Sache austrägt. Wenn Dinge geklärt werden, ein Baum vom vielen Wildwuchs, der sich oft bildet, “beschnitten” wurde, dann kann die Energie wieder fließen und es können viele neue Früchte hervorkommen.
| Fazit: | Geh den zwischenmenschlichen Herausforderungen nicht aus dem Weg. Das hat nichts mit Streit zu tun. Kläre dein Motiv, fülle dich mit Liebe und suche das Beste für alle. Es geht darum, gemeinsam zu wachsen.” |
Karl Pilsl

4. Mai 2010 um 6:59 vormittags
Liebste Andrea,
Da ist was Wahres dran… und es ist wunderschön… und lässt aus solchen Situationen mit gestärkter Liebe hervorgehen… *lächel*
“fülle es mit Liebe” ist ein weiser Tipp – mit den Augen der Liebe betrachtet ist alles schön und gut… Auch im Konflikt daher niemals die Liebe aus den Augen verlieren
Allerliebste Herzensgrüße zu dir, Elisabeth
4. Mai 2010 um 7:06 vormittags
liebste andrea
hmmm zu der sorte mensch gehöre ich, die gern den frieden hat. wenn es wirklich konflikte gibt dann bin ich in einer art starre und kann nur schwer argumentieren. etwas anderes ists, wenn ich auch mal sauer bin.
es heißt ja, ein gewitter reinigt die luft. irgendwie freunde ich mich damit noch nicht so an. das was du schreibst das klingt auch sehr stimmigh.
das allles auch als chance zur entwicklung und zur reifung wahrnehmen und die liebe miteinfließen lassen…vielleicht mach ich das ja schon und kann deswegen nicht richtig streiten?lach
taubenfriedvolle mauserlgrüße von babsi
4. Mai 2010 um 7:42 nachmittags
Liebe Andrea,
Das ist es, was uns ausmacht nicht wahr?
dein Artikel ist wieder einmal sehr schön und findet den Nerv. Konflikten aus dem Weg zu gehen ist seltenst eine Lösung. Der Konflikt ist dadurch ja nicht weg, er ist nur aufgeschoben. Alles meldet sich irgendwann zurück. Manchmal fehlt mir in solchen Situationen allerdings die Kraft und die Energie, eine Konfliktsituation mit dem nötigen Abstand zu betrachten und lösen zu können. Manchmal ein durchaus schwieriger Weg. Aber wer sagt, dass das Leben einfach ist
Liebe Grüße,
Emily
4. Mai 2010 um 9:08 nachmittags
Liebe Andrea,
Streit ist oft so negativ besetzt. Aber im Sinne des Konflikts ist es etwas Gutes.
Herzliche Grüße, Jörg
4. Mai 2010 um 10:50 nachmittags
Liebste Andrea,
mir fällt spontan ein “Konstruktives Streiten” kann man lernen.
Von Michael Lukas Möller habe ich ein schönes Buch : Die Wahrheit beginnt zu zweit. Einfach ist es nicht, aber wenn man daran arbeitet, ist es lohnenswert, und “jede Herausforderung lässt uns wachsen” wie in Deinem schönen Text. Danke dafür.
Liebe Grüße und Gute Nacht
Erika
4. Mai 2010 um 11:35 nachmittags
Liebe Andrea,
mit Wertschätzung geht alles. Ohne Wertschätzung geht alles kaputt.
Eine “schöne” Übung ist, erst dann seinen eigenen Standpunkt ausdrücken zu dürfen, wenn man zuvor wahrnehmbar bewiesen hat, dass man die Meinung seines Gegenübers so gut mit eigenen Worten ausdrücken kann, dass dieser nichts mehr anzumerken hat…
Liebe Grüße,
Ulf
5. Mai 2010 um 7:15 vormittags
Liebe Andrea,
ich stimme dir da voll und ganz zu. Obwohl ich ein harmonie-süchtiger Mensch bin, verdränge ich Konflikte nicht und gehe sie an, in Liebe. Da Geschehen oft wahre Wunder – für beide Seiten -.
Danke dir für deine wertvollen Zeilen.
Von Herzen
Doris
5. Mai 2010 um 8:52 vormittags
Liebe Andrea,
auch ich gab zu oft des lieben Friedens willen nach und fühlte mich dabei überhaupt nicht wohl dabei. Ich mag keinen Streit und ging den Weg des geringsten Widerstandes, nur um Ruhe zu haben.
Heute ist das meistens anders und ich behaupte meinen Standpunkt, kann argumentieren und stehe zu meiner Meinung. Leicht ist das nicht immer, weil ich auch sehr harmoniesüchtig bin.
Es kommt eben darauf an, wie man Konflikte angeht, dass man den anderen ernst nimmt, ihm zuhört und für beide Seiten eine akzeptable Lösung findet.
Ich wünsche dir einen wundervollen Tag,
liebe Grüße,
die Wanderin
5. Mai 2010 um 10:50 vormittags
Liebste Andrea,
Konflikten aus dem Wege zu gehen, über längere Zeiträume, macht die Menschen krank.
Wertschätzende Auseinandersetzungen sind wichtig, wenn beide an der Beziehung oder Freundschaft arbeiten WOLLEN. Dies ist die Grundvoraussetzung.
Manchmal gehe ich einem Konflikt jedoch auch beWUSST aus dem Weg, weil es zu diesem Zeitpunkt einfach besser ist für alle Beteiligten.
Allerliebste Herzensgrüße von Dori
5. Mai 2010 um 12:27 nachmittags
Liebste Elisabeth, das stimmt, man geht dann gestärkt aus der Situation heraus, der letzte Satz spricht mir so aus der Seele… zur gemeinsamen persönlichen Weiterentwicklung… Allerherzlichste Sonnengrüsse Andrea
5. Mai 2010 um 12:28 nachmittags
Liebe Andrea,
…und es war auch ein “gemeinsames Wachsen”! Bei dem “Schleifen” habe ich komischerweise immer an Fussball gedacht, wo die Trainer, die sehr hart trainieren lassen, immer “Schleifer” genannt werden
hihi.
das Fazit finde ich wirklich toll fomuliert und damit kann ich mich so richtig voll und ganz identifizieren. Und ein positiv motivierter Streit bringt auch immer etwas Gutes und löst negative Dinge auf. Konflikte auszutragen ist mir früher immer sehr schwer gefallen, inzwischen hab ich da so viel durch einen lieben Menschen dazulernen dürfen und kanns jetzt auch gut
Liebe Grüsse vom Kronprinz
5. Mai 2010 um 12:32 nachmittags
Liebste Babsi, glaube mir, auch ich bin friedliebend und gehe liebend gern Streit aus dem Weg. Als Waage höchst harmonie-süchtig und von zuhause geprägt, immer “ein braves Mädchen” zu sein, bin ich schon sehr oft den Weg des geringsten Widerstandes gegangen… in der letzten Zeit stelle ich mich den Themen in meinem Leben jedoch, noch immer mit viel Herz und Fairness, seitdem merke ich, wieviel stärker mich das macht und wie sehr ich mich selber vorher vernachlässigt habe. Da passiert grad sehr sehr viel… Allerliebste Friedenstaubengrüsse Andrea
5. Mai 2010 um 12:47 nachmittags
Liebe Emily, das stimmt, Konflikten dauerhaft aus dem Weg zu gehen, schadet allen Beteiligten und macht schlechte Stimmung… ich verstehe auch gut, was Du schreibst über fehlende Kraft und Energie. Ich glaube, es gibt gute und schlechte Zeitpunkte, einen Konflikt anzugehen… auch wenn es schwierig ist. Es gibt in jedem Konflikt irgendwann den Punkt, an dem es schlimmer ist, ihn nicht anzugehen, als es so weiterlaufen zu lassen wie bisher….
Ja, das ist es, was uns ausmacht und das ist es, das uns weiterbringt…und ein gelöster Konflikt gibt UNGLAUBLICH viel Energie:-) Liebe Grüsse Andrea
5. Mai 2010 um 12:56 nachmittags
Lieber Jörg, auch bei mir ist das Wort selber negativ besetzt, auf Wikipedia wird es mit “Uneinigkeit” beschrieben, das hat niemand wirklich gern… ich sage deshalb oft lieber “Diskussion” oder “Meinungsverschiedenheit” o.ä. Auch wenn es nur “kosmetisch” ist, gehts es mir dabei besser. Und manchmal muss eben auch ein handfester Streit sein… wenn es am Ende eine Lösung gibt, die beiden einigermassen passt, ist es ok… Einige Grüsse Andrea
5. Mai 2010 um 12:57 nachmittags
Liebste Erika, “konstruktives Streiten”, ja das ist genau das, was ich hier auch gemeint habe… Es ist nicht immer einfach, aber wenn man statt sich mit Kleinigkeiten das Leben schwer zu machen, das Hauptziel nicht aus den Augen verliert, wird es am Ende gut sein…. Allerliebste Sonnengrüsse Andrea
5. Mai 2010 um 12:59 nachmittags
Lieber Ulf, sehr treffend, es geht um Wertschätzung und Respekt… diese Übung kannte ich noch nicht, ist sehr einleuchtend…waoh, so den Standpunkt des anderen verstehen und ausdrücken, ein gutes Ziel. Danke für diese Anregung. Liebe Grüsse Andrea
5. Mai 2010 um 12:59 nachmittags
Liebe Doris, Du klingst “beherzt” und das ist grossartig… Alles Liebe, Andrea
5. Mai 2010 um 1:01 nachmittags
Liebe Sonnenwanderin, ich kann jedes einzelne Deiner wunderbare Worte unterstreichen- es ging und geht mir in allem genauso… Es ist ein tolles Gefühl, wenn man diesen Weg geschafft hat, nicht? Dir auch einen wunderbaren sonnigen Tag, liebe Grüsse Andrea
5. Mai 2010 um 1:03 nachmittags
Liebste Dori, richtig krank und unglücklich und energielos… Wenn nur einer wertschätzend arbeiten will und der andere gar nicht, dann darf aber auch der sich durchsetzen, der es will, oder?:-) Ja ich stimme Dir zu, es gibt schlechtere und bessere Zeiptpunkte für Konflikte… auf dass wir immer den “richtigen” Zeitpunkt finden! Allerliebste Sonnengrüsse Andrea
5. Mai 2010 um 1:25 nachmittags
Lieber Kronzprinz, danke an die Erinnerung, dass wir uns oft unterschiedliche Dinge bei dem gleichen Wort vorstellen… Ich bin auch gerde “im Fluss”, die nötigen Dinge anzugehen und ich muss sagen, es geht von mal zu mal besser und hinterher fühle ich mich grossartig und ganz in meiner Mitte…
Du hast ja auch wunderbare Erfahrungen gemacht mit dem Thema und das kommt so richtig von Herzen rüber bei Dir, toll! Liebe Sonnengrüsse Andrea
5. Mai 2010 um 4:33 nachmittags
du liebe nun würd ich gern wieder soviel schreiben zu deinen gedanken und glaube bei uns beiden würde echt der redestoff nicht ausgehn.

ich finde es schön, wie du schreibst über dich und auch wahrnimmst und spürst. das macht stark auch wenn sich wunde punkte öffnen…weil du dich öffnest!
ich will nicht irgendwie komisch rüberkommen aber diese heftige energie bei echt schlimmen sätzen das ritzt immer etwas an mir und ich schaffe es nimm,er konstruktiv zu antworten. da verkriech ich mich lieber in meinen panzer
ich mag dich du herzens waagemensch
alles liebe von babsi
5. Mai 2010 um 5:37 nachmittags
Liebe Andrea,
erwischt, das ist eine meiner Schwächen.
Obwohl ich finde, dass Konflikte nicht immer negativ sind und durchaus notwendig sein können, kann ich Konflikte nur schwer aushalten. Je nachdem mit wem ich sie habe, klopft mein Herz dann bis zum Hals.
Wenn ich kann, vermeide ich sie. Was allerdings dann dazu führt, dass sich Dinge im Inneren aufstauen, die dann irgendwie temperamentvoller rauskommen, als gut ist. Herr Buchstabenwiese kennt diese temperamentvolle Seite von mir ziemlich gut. Und das, obwohl ich bei ihm natürlich keine Schwierigkeiten habe meinen Mund aufzumachen.
Aber ich bin halt darauf programmiert, das liebe Mädchen zu sein, das von allen geliebt werden möchte. *ganzliebguck*
Das keinem wehtun möchte, selbst furchtbar sensibel ist, aber ganz schön zornig werden kann. *tiefseufz* Ganz schön schwierig mit sich selbst zurechtzukommen.
Dabei will gar nicht mehr lieb sein, aber ich will trotzdem, dass man mich lieb hat.
Ich arbeite dran.
Liebe Grüße,
Martina
6. Mai 2010 um 8:09 vormittags
Liebste Babsi, ja wir hätten uns SEHR viel zu erzählen, da bin ich mir sicher:-) Ja, das hast Du gut erkannt, wie das bei mir gegangen ist und noch immer geht… Liebste Babsi, die heftigen Sätze kommen eben bei mir immer seltener, deshalb ist es nicht weniger emotionell, doch ich kann diese Sätze immer unter “da ist jemand sehr verletzt und kämpft” und “er/sie kann es nicht anders” einsortieren und ich verliere eben niemals das Ziel aus den Augen. Was ist mein Ziel und nützt es diesem Ziel, wenn ich jetzt auf Verletzungen stark eingehe oder nützt es eher, wenn ich nach vorne schaue und versuche, eine positive Sichtweise zu erlangen? Das sind so meine spontanen Gedanken dazu… in dem Wissen, dass es von Situation zu Situation unterschiedlich ist… Alles Liebe und ich mag Dich auch, Du Liebe, Andrea
6. Mai 2010 um 8:12 vormittags
Liebe Martina, ich glaube, viele Menschen sind so und ich finde das auch völlig ok. Wie schön, dass Du bei Herrn Buchstabenwiese den Mund aufmachen kannst, das ist ja schon sehr viel. Die meisten Menschen können nicht reden, je näher ihnen der andere Mensch steht… Ich bin auch auf das liebe Mädchen-Sein erzogen worden und hab diese Rolle perfekt ausgefüllt…:-) Und ich bin auch jetzt immer noch sehr liebevoll mit den Menschen, doch ich habe gelernt, dass mich – auch wenn ich mich mal um MEINE Dinge kümmer und MEINE Ziele verfolge- noch immer alle lieb haben… und weil ich dadurch so gut drauf bin und zu mir selber stehe, vielleicht sogar noch ein wenig mehr respektieren dabei:-)
Liebe Grüsse Andrea