Archive for April 2010

Schöne Gedanken – ich stelle mir vor…

30. April 2010

“Ich versuche, mich selber glücklich zu machen.
Ich stelle mir vor, was ich gerne tun würde,
und dann stelle ich mir vor,
wie ich vorgehen muss, um es immer tun zu können.
Bis jetzt ist mir das ziemlich gut gelungen.”

Bode Miller, Skirennfahrer

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Schöne Gedanken – Liebe ist wichtiger

29. April 2010

Liebe ist wichtiger

Liebe ist wichtiger
als Zwänge, Ängste
und alle noch so
hochvernünftigen Erwägungen,
wichtiger als die Zukunft,
wichtiger als Geduld
und die besten Absichten,
wichtiger als Kompromisse,
Hoffnungen und guter Wille,
so unermesslich wichtiger
als alle Worte, aller Trost
und alle sogenannten
Notwendigkeiten.

Frag nicht warum.

Hans Kruppa

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Schöne Gedanken – Schafherde:-)

28. April 2010

Um ein tadelloses Mitglied
einer Schafherde sein zu können,
muss man vor allem ein Schaf sein.
:-)

Albert Einstein

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Basel finde ich grossartig

27. April 2010

Mein Tom Tom führte mich brav durch die Innenstadt und kannte sogar alle Einbahnstrassen… Nur einmal hab ich ne Strasse verpasst, weil sie nicht aussah, wie eine Durchgangsstrasse, da musste ich ein wenig gewagt drehen und kaum war das etwas verbotene Mannöver vollbracht, sah ich ihn auch schon böse schauen, den Polizisten…ups…

Flucht nach vorn, ich lächelte ihn nett an, liess die Scheibe runter: “Können Sie mir vielleicht helfen? Ich muss zum Hotel…  da vorne und bin auf der falschen Seite, wie mach ich das jetzt am Besten?” Er lächelte zurück und antwortete nett: “Fahren Sie mal ausnahmsweise da einfach rum…” Also noch ein verbotenes Mannöver, aber diesmal mit Erlaubnis:-) Ich bedankte mich freundlich und winkte ihm noch einmal zu, er winkte sogar zurück. Was für eine entspannte Stadt:-) und eine wunderschöne noch dazu…

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Tierische Fahrt über den Julierpass :-)

26. April 2010

Verabschiedet hat mich ein Eichhhörnchen, dass noch schnell vor mir über die Strasse huschte; über den Julierpass begleitet haben mich 3 Murmeltiere, die vor ihrem Loch Luft schnappten – wahrscheinlich wollten sie schauen, ob endlich der Frühling kommt, weil sie gar nicht mehr müde sind und den Winterschlaf längst beendet haben:-) -, in Bivio haben mir ein paar Pferde, Pony’s und ein kleiner grauer Esel auf deiner Weide am Strassenrand eine gute Reise gewünscht. Der Rhein hat mich – anfangs lustig sprudelnd, dann ruhige fliessend- die ganze Strecke bis Basel begleitet… und in Savognin wurde aus “braun” endlich “GRÜN” und der Frühling begrüsste mich in voller Schönheit, mit wunderbarer Luft und überall blühenden Bäumen und Blumen… waoh…

Für mich ist die Fahrt über den Julierpass (2284m) von Silvaplana (1815m) bis nach Tiefencastel (815m) immer eine spannende wunderbare Reise durch die Natur, es macht mir soviel Spass zu beobachten, wie Licht, Farben, Pflanzen-und Tierwelt sich mir je nach Jahres- und Tageszeit immer wieder neu präsentieren.

Schöne Gedanken – Begeisterung

23. April 2010

Begeisterung ist das Feuer in mir, es ist das freudige Gefühl, dass mich und andere mitreisst. Ich erfülle mich mit diesem wunderbaren Lebensgefühl zu meinem Wohl und zum Wohle anderer. Ich setze bei allem, was ich tue, alles ein, was ich habe. Bin ich begeisterungsfähig, kann ich alles schaffen; denn wohin ich meine Aufmerksamkeit richte, dorthin fliesst meine (Lebens)energie. Das gibt mir Kraft für meine neuesten Ideen.

Begeisterung ist die positive Lebensfrom, die ansteckend auf Deine Umgebung wirkt. Dieser Enthusiasmus ist  der fruchtbare Nährboden für Deine grossen Lebenserfolge, die echte, aufrichtige Leidenschaft für das Leben. Zeige Deinem Partner jeden Tag aufs neue, wie begeistert Du von ihm bist.
Sei von Deiner Arbeit begeistert. Und an den Tagen, da Dich Deine Arbeit nicht gerade berauscht, lege Dich noch mehr ins Zeug, um sie wieder zu mögen.

Begeisterung öffnet die Tür zu neuen Einfällen und macht Dir Mut für Deine aussergewöhnlichen Pläne. Sie ist das helle Licht, das Du für Deine schöpferische Kraft, für Deine Hoffnung brauchst.

Begeisterung ist das Blitzen in Deinen Augen, der Griff Deiner Hand und die unbändige Kraft zur Ausführung Deiner Ideen und Vorhaben. Geh mit Freude, voller Hingabe und Liebe an die Sache, für die Du bereit bist zu kämpfen. Alles, was Du mit Schwung und Leidenschaft anpackst, wird immer von Erfolg gekrönt sein. Finde Lebensziele, die Deiner individuellen Persönlichkeit entsprechen. Tue das Gewöhnliche mit ungewöhnlicher Begeisterung, und Du hast Erfolg. Erfolg ist das ganzheitliche Zusammenwirkungen aller Bereiche Deines Lebens.

“Heute ist mein bester Tag” von Artur Lassen

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Schöne Gedanken – mit uns fühlen

22. April 2010

Menschen zu finden,
die mit uns fühlen und empfinden,
ist wohl das schönste Glück auf Erden.

Carl Spitteler, Schweizer Dichter

… und dafür bin ich zutiefst dankbar…

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Geschwindigkeit- eine Metapher

21. April 2010

Till Eulenspiegel ging eines schönen Tages mit seinem Bündel an Habseligkeiten zu Fuß zur nächsten Stadt. Auf einmal hörte er, wie sich schnell Hufgeräusche näherten und eine Kutsche hielt neben ihm.

Der Kutscher hatte es sehr eilig und rief: „Sag schnell – wie weit ist es bis zur nächsten Stadt?“

Till Eulenspiegel antwortete: „Wenn Ihr langsam fahrt, dauert es wohl eine halbe Stunde. Fahrt Ihr schnell, so dauert es zwei Stunden, mein Herr.“

„Du Narr“ schimpfte der Kutscher und trieb die Pferde zu einem schnellen Galopp an und die Kutsche entschwand Till Eulenspiegels Blick.

Till Eulenspiegel ging gemächlich seines Weges auf der Straße, die viele Schlaglöcher hatte. Nach etwa einer Stunde sah er nach einer Kurve eine Kutsche im Graben liegen. Die Vorderachse war gebrochen und es war just der Kutscher von vorhin, der sich nun fluchend daran machte, die Kutsche wieder zu reparieren.

Der Kutscher bedachte Till Eulenspiegel mit einem bösen und vorwurfsvollen Blick, worauf dieser nur sagte: „Ich sagte es doch: “Wenn Ihr langsam fahrt, eine halbe Stunde…“

Manchmal ist langsamer schneller, weniger  mehr…ich bin gerade beim Entschleunigen nach der hektischen Saison, tut einfach gut, wenn auch die ganze Müdigkeit auf einmal rauskommen zu scheint…:-)

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“Ent-Globalisierung”?

20. April 2010

Mich beschäftigt auch dieses Thema schon seit ein paar Tagen, gestern sah ich im Fernsehen einen Beitrag über den nicht mehr stattfindenden Fracht-Luftverkehr und der Interviewte erzählte lang und breit, dass Luxusgüter wie z.B. Blumen aus Afrika, Früchte aus “Timbuktu”  u.ä. jetzt nicht geliefert werden können und wenn sie dann auf anderem Wege kommen, teurer für den Endverbraucher werden. Da kann ich nur den Kopf schütteln. Was sind das für Probleme…?

Sollte uns die Natur endlich einen Weg gezeigt haben, keine unreifen Erdbeeren aus Israel mehr zu essen? Nicht mehr unnötig Güter um die Welt zu fliegen, nur weil jemand im Februar Erdbeeren essen will?(die dann sowieso nicht richtig schmecken). Sollte uns die Natur wirklich dazu bringen, einheimische Früchte und Gemüse zu essen, wenn sie vor Ort reif sind? Waoh, dann lern ich – und viele der Kinder heute- vielleicht wieder, wann eigentlich Pflaumenzeit ist und wann Erdbeerzeit?

Werden wir “ent-globalisiert”? Wird die Welt wieder ein wenig grösser und wir dabei bewusster und langsamer? Planen wir vielleicht jetzt besser und sind bestimmte Dinge vielleicht jetzt auch per Telefon, Internet usw. oder gar noch ganz anders zu erledigen? Vielleicht fallen gewisse Dinge einfach weg und sind nicht mehr wichtig, vielleicht haben wir alle wieder ein wenig mehr Zeit für uns und für andere Menschen…

Wie bei allen Dingen gibt es immer Gutes und Schlechtes, so auch bei diesem Vulkanausbruch und es liegt halt in MEINER Natur, mich auf das Gute zu konzentrieren…

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Schöne Gedanken – Der Mensch gehört der Erde

19. April 2010

Eines wissen wir: Die Erde gehört nicht dem Menschen.
Der Mensch gehört der Erde.
Das wissen wir.
Alle Dinge sind miteinander verbunden, wie das Blut,
das eine Familie miteinander verbindet.
Alle Dinge sind verbunden.
Das Schicksal dieser Erde ist auch das Schicksal der Söhne
dieser Erde.
Der Mensch hat nicht das Netz des Lebens gesponnen,
er ist nur ein Faden dieses Netzes.
Und was immer er diesem Netz antut, tut er sich selbst an.

Chief Seattle (Indianerweisheit)

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Vor dem Hintergrund des Vulkanausbruchs haben diese Worte eine noch stärkere Wirkung als sonst… Wir sind alle miteinander verbunden, umso wichtiger ist es, sich bewusst zu sein, was wir in die Welt bringen durch unsere Gefühle und unsere Handlungen. Einen guten Start in die neue Woche, von Herzen…

Der Vulkan spuckt…

18. April 2010

…und die Welt steht still…

Mal abgesehen von den noch nicht absehbaren Umwelt-Folgen, ist es für mich noch immer unglaublich,was da passiert. Der Vulkan legt fast den kompletten Flugraum in Europa lahm und teilweise weit darüber hinaus und das auf noch unbestimmte Zeit. Plötzlich wird alles langsamer, bewusster, ruhiger… überall auf der Welt sitzen die Menschen fest oder bewegen sich nicht fort. Sie kommen nicht nachhause oder nicht von Zuhause weg. Glücklich, wer sich frei bewegen kann; mir tun die Transitpassagiere leid, die kein Visum für das Land haben, in dem sie jetzt zwischengelandet sind und im Transitbereich auf Feldbetten übernachten mussten und nicht wissen, wann es weitergeht. Spontan fiel mir “Terminal” mit Tom Hanks ein, eine wahre Geschichte.

2 Norweger hat es uns heute als “unfreiwillige” Kunden beschert, sie konnten nicht zu ihrem eigentlichen Ziel fliegen, haben dann Ski bei uns gemietet und geniessen nun ein  ungeplantes Skiwochenende. Eine weitere Kundin konnte nicht sagen, wie lange sie die Ski mieten wird, weil sie auf ihren Rückflug nach London wartet, aber nicht weiss, wann das sein wird…

Das ist für mich alles genauso unwirklich, wie dies Foto nach einer Montage aussieht …

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Die vier Hürden zur Wiederentdeckung der Musse

17. April 2010

hier die versprochene Fortsetzung dieses Artikels:

Das erste Hindernis besteht in dem Glauben, den uns all die Ratgeber und Zeitmanager suggerieren: dass es sich nämlich um ein individuelles Problem handele, das man durch eine entsprechende Verhaltensänderung ganz leicht lösen könne. Dabei ist das Gefühl des ständigen Gehetztseins längst kein persönliches, sondern ein kollektives Problem. Wer von lauter gehetzten Menschen umgeben ist, kann sich selbst davon nicht plötzlich ausnehmen und zum entspannten Müssiggänger werden. Deshalb leiden selbst jene unter Zeitnot, die darüber eigentlich bestens Bescheid wissen.

Das zweite Hindernis: Wer Musse nur als Zeit der Wellness und Fitness versteht, unterwirft sie prompt wieder jenem Nützlichkeitsdenken, das bereits unseren gesamten Arbeitsalltag regiert. Musse wäre dann nichts anderes, als eine funktionielle Methode, um die Schaffenskraft wiederherzustellen. Dabei hatte dieser Begriff ursprünglich eine ganz andere Bedeutung: Das “Fernsein von Geschäften oder Abhaltungen”, wie Grimms Wörterbuch die Musse definiert, galt einst als edelste Haltung des Menschen; in solchen Zeiten kam man zu sich selbst, philosophierte vielleicht, genoss die Natur oder bildete sich weiter. Vor allem unterlag Muss keiner Verwertungslogik; man fragte nicht, was etwa das Philosophieren am Ende “bringe”, der Müssiggang war sich selbst genug, ein Lebenswert an sich.

Was geradezu nach verschwenderischem Luxus klingt, betrachten Hirnforscher mittlerweile als Zustand, den wir zur Regeneration dringend benötigen; ein gewisser Leerlauf im Kopf ist für unsere geistige Stabilität geradezu unabdingbar.

Bei Erwerbstätigen stehen selbst Wochenenden, Urlaubs-und Feiertage unter Erfolgsdruck- in diesen Zeiten will schliesslich all das nachgeholt sein, was im Alltag zu kurz kommt. Und wir wundern uns, warum sich die lang ersehnte innere Ruhe nicht so recht einstellen will. Das dritte Hinderniss auf dem Weg zur Musse wäre also der permanente Erwartungsdruck, mit dem wir uns selbst den Weg zum Genuss der freien Zeit verstellen.

Das mit dem Wohlstand ist so eine Sache. Paradoxerweise, und das ist das vierte Hindernis, strengt uns nämlich gerade das an, was eigentlich als Glücksversprechen gedacht ist: die schier unendliche Vervielfältigung der Möglichkeiten. Das bessere Leben, so haben wir gelernt, ist jenes mit dem dickeren Bankkonto, der noch grösseren Wohnung, dem noch schnelleren Auto, der noch weiteren Reise.

Bis in die Achtziger Jahre glaubte man tatsächlich, dass ein Mehr an Möglichkeite die Menschen auch glücklicher mache. Doch mittlerweile meldet die Sozialpsychologie Zweifel an. Denn es hat sich gezeigt: Je grösser die Auswahl, umso mühsamer die Entscheidung. Wer zwischen einer kaum zu überschauenden Zahl von Fernsehkanälen oder Joghurtmarken wählen muss, gewinnt nicht an Freiheit- wie die Werbung suggeriert- sondern erhöht seinen Stresspegel.

Die wahre Kunst des Müssiggangs steht also nicht in entsprechenden Musse-Angeboten. Vielmehr gilt es, mit der fatalen Logik des Immer-Mehr zu brechen und das trügerische FreiheitsVersprechen der Multioptionsgesellschaft zu durchschauen.

Wem es gelingt, sich diese Form der Selbstbestimmung zu bewahren, der dürfte am ehesten auch jene innere Ruhe finden, nach der wir uns alle so sehnen. Denn letztlich hat die Kunst der Musse nichts mit der Zahl der freien Stunde zu tun, sondern mit einer Haltung.
“Musse”, so drückt sich die Wissenschaftsforscherin Helga Nowotny aus, ” ist die Intensität des Augenblicks, der sich zeitlich zu Stunden oder Tagen ausdehnen kann, um sich auf ein Einziges zu konzentrieren: Eigenzeit. Musse ist die Übereinstimmung zwischen mir und dem, worauf es in meinem Leben  ankommt.”

aus Die Zeit

In dem Sinne verzeiht mir bitte, dass dieser Artikel so lang ist und geniesst Euer Wochenende mit dem, was Euch Spass macht und habt ein wenig “Eigenzeit”:-)

Schöne Gedanken – Sunshine

16. April 2010

Nachdem es draussen mit Sonne und Wärme noch nicht so recht klappen will zur Zeit, beschäftige ich mit mit drinnen einfach mal mit “Sunshine-Musik”, waoh, wer da alles von und über Sonnenschein gesungen hat, das macht richtig gute Laune…

Hier ein schönes Stück aus den Vierziger Jahren, “You are my Sunshine, my only Sunshine, you make me happy…”

“Let the Sunshine” aus dem Musical Hair

“Good day Sunshine” von den Beatles, ein Klassiker…

 “You are the Sunshine of my life” von Stevie Wonder …. (dieses Lied hat mich zu diesem Beitrag inspiriert)

Walkin’ on Sunshine von Katrina and the Waves, gute Laune Party Lied aus den Achtzigern…

Hier die deutschen Variatonen mit “Hab Sonne im Herzen, ob’s stürmt oder schneit (passt Wettertechnisch zur Zeit am Besten:-)) von Chris Roberts und “Wochenend und Sonnenschein” von den Comedian Harmonist’s

“Sunshine Summer” von The Corrs gefällt mir wegen der Leichtigkeit

Besonders gern höre ich auch von Gabrielle, “Sunshine through my window…that’s what you are…

und wenn dieser Sonnenschein-Reigen Petrus noch immer nicht erweicht hat, dann lassen wir einfach alle unsere innere Sonne scheinen, ätsch:-)

Das kleine Reh und der Knabe – eine Metapher

15. April 2010

Einst wurde in einem tiefen schattigen Wald ein kleines Reh geboren, das war so neugierig, wie es unter so scheuen Tieren, wie Rehe es sind, selten vorkommt. Dieses kleine Reh untersuchte alles, um es genau kennenzulernen. Es spielte nicht nur mit seinen eigenen Geschwistern, sondern auch mit anderen kleinen Tieren. Ja sogar mit den Vögeln unterhielt es sich.

In dem Wald, in dem dieses kleine Reh lebte, gab es ein von Menschen bewohntes Haus. Das kleine Reh hatte natürlich, wie alle anderen Tiere des Waldes, erfahren, dass man nicht in die Nähe von Menschen gehen durfte. Das war gefährlich. Kein Tier, das sich in die nähere Umgebung von Menschen gewagt hatte, war zurückgekehrt. Die Menschen mussten sie auf irgendeine Art und Weise festgehalten haben.

Aber unser kleines Reh war zu neugierig. Eines Tages ging es zum dem Haus und traf einen Knaben, der war so hübsch und freundlich, dass das Reh sofort Vertrauen fasste und auf ihn zuging. Der Knabe streichelte das Reh so liebevoll, dass es alle Warnungen vergass und mit dem Knaben ins Haus ging. Der legte ein Seil um seinen Haus, liebkoste es, spielte mit ihm und erzählte ihm Geschichten aus dem Leben der Menschen. Das kleine Reh war sehr glücklich.

Mit der Zeit aber beunruhigte es der Gedanke, dass es ein Seil um den Hals trug. “Ich habe meine Freiheit verloren”, dachte es. “Das kann nicht gut sein. Ich bin doch ein Reh. Und ein Reh muss frei sein. Ich liebe den Knaben und freue mich, bei ihm zu sein. Aber was ist, wenn er sein Gefallen an mir verliert? Dann bin ich nur noch ein gefangenes Reh. Und was wird dann?”

Die Ratlosigkeit des kleinen Rehs hielt lange an. Bis eines Tages etwas Überraschendes geschah. Das kleine Reh hatte nie bemerkt, dass das Seil ganz locker um seinen Hals hing. Eines Morgens wachte es auf und sah das Seil neben seinem Kopf liegen. Es war frei. “Ich kann gehen”, dachte es. “Ich kann zurück  in die Freiheit des Waldes.”

Aber es blieb. Und als der Knabe die Augen aufschlug, sprach das Reh zu ihm: “Ich könnte Dich jetzt verlassen.” Der Knabe war erstaunt und sprach: ” Das hast du immer gekonnt. Denn das Seil hab ich dir nur umgelegt, damit die anderen Menschen sehen können, dass du ein zahmes Reh bist und dir nichts antun. Aber wenn du gehen möchtest, kannst du gehen.”

Von nun an war das kleine Reh mit seinem Knaben wieder glücklich. Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie und lieben einander noch heute.

Alexa Mohl, “Metaphern-Lernbuch”

(Anmerkung der Verfasserin, Das kleine Reh und der Knabe ist für eine Frau geschrieben, die Angst hatte, eine Liebesbeziehung einzugehen, weil sie befürchtete, darin die eigene Freiheit zu verlieren)

Meine Interpretation dazu? Wenn wir uns manchmal angebunden fühlen, sollten wir überprüfen, ob wir uns nicht selber angebunden haben…

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Kundengeschichten – gestern in der Pizzeria

14. April 2010

Wir wurden bereits vorgewarnt, das Essen sei sehr gut, Preis Leistung absolut ok, der Service jedoch sei ein wenig verbesserungswürdig…:-) Das ist für mich ja eine Herausforderung. Zu 4 so netten Mädels werden die doch wohl auch nett sein…

Bei der telefonischen Reservierung waren sie es auch. Ich war zudem völlig begeistert von der Neugestaltung nach dem Umbau, wirklich superschön und mit Liebe eingerichtet…und dann ging es los. Der Ungeduldseufzer des Kellners bei der Apero-Bestellung war noch zu klein, um uns zu ärgern. Zeit, die Essensbestellung gleich mit aufzunehmen, hatte er jedoch schon nicht…

Als er dann den Prosecco brachte, wollten wir gleich das Essen bestellen. Meiner lieben Freundin P. ist aus Versehen ein wenig Prosecco auf den Tisch gekippt und in die Putzaufregung und das Lachen dabei, mischte sich doch unser lieber Kellner ein mit diesen Worten, die ich wohl nie mehr vergesse werde, leider könnt Ihr den überheblichen Gesichtsausdruck dabei jetzt nicht sehen, aber stellt ihn Euch bitte dazu noch vor und dann nochmal verdoppeln: “SIGNORE… bitte…ich habe noch 50 andere Gäste, die bedient werden wollen, das Restaurant ist voll…. “

Das Lachen blieb uns im Hals stecken, der Unglaube über diesen Spruch liess uns ganz brav und zackig unsere Bestellung aufgeben, doch als er weg war, konnten wir uns gar nicht mehr beruhigen. WAS hatte er gesagt? Das wäre ja so, wenn wir zu einem unentschlossenen Kunden in der Hochsaison sagen würden, jetzt machen Sie mal vorwärts und entscheiden sich, ob sie DIE Hose oder DIE Hose kaufen, ich habe schliesslich noch andere Kunden, die auf mich warten…

ohne Worte…

Ich wurde dann auch noch äusserst arrogant belehrt, dass zu Spargel Mailänder Art (grüner Spargel mit Parmesan überbacken und Spiegelei) keine Kartoffeln passen… DAS kann ich ja ganz gut leiden, wenn ich Kartoffeln will, dann will ich Kartoffeln…

Es machte mir daher  im Gegenzug ganz viel Freude, ihm ganz besonders freundlich (und das KANN ICH sehr gut) mitzuteilen, dass er etwas vergessen hatte: “Denken Sie bitte noch an das Wasser, das wir bereits bei Ihnen bestellt hatten!?”

Unnötig zu erwähnen, dass der Rest des Abends ähnlich weiterging; als Digestif wollten wir einen Schnaps, P. sagt – schon leicht eingeschüchtert von der Art des Kellners-, ” Wir hätten gern noch einen Schnaps.”  Er zuckt mit ganzem Körpereinsatz mit den Schultern mit genervtem Gesicht: “Was denn für einen?” Sie:” Ja was haben Sie denn.” Er noch genervter:” Was WOLLEN Sie denn, dann sag ich Ihnen, ob wir das haben.”

Und aus reiner Schikane fragte er dann, als er die Bestellung brachte, nochmal bei jedem Getränk, was für wen sei, obwohl er DAS mit Sicherheit noch wusste, nach der Vorgeschichte. Unglaublich. Wir haben den Abend dann dort sofort abgebrochen, OHNE Trinkgeld (was mir normalerweise niemals in den Sinn kommen würde) und haben privat in kuscheliger angenehmer Atmosphäre noch einen schönen Abend verbracht…

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Die Wiederentdeckung der Musse

13. April 2010

Nichtstun ist wertvoll. Doch wir haben es verlernt, weil wir nicht mehr aus dem immer schnelleren Alltag ausbrechen können.

Wenn er sich zum Mittagsschlaf zurückzog, hängte der franz. Dichter Saint-Pol-Roux an seine Tür das Schild: ” Poet bei der Arbeit.” Denn er wusste: Müssiggang ist aller Ideen Anfang. Wirklich schöpferische Einfälle kommen einem am ehesten dann, wenn man sie nicht zu erzwingen versucht.

Das gilt beileibe nicht nur für die Poesie. René Descartes, der Begründer des modernen Rationalismus, entwickelte seine Gedanken mit Vorliebe morgens im Bett. Dort sann er über Träume nach oder löste im Kopf mathematische Rätsel. Kein Wunder, dass der geruhsame Philosoph eines Tages auf den Gedanken verfiel, sein (untätiger) Körper und sein (hellwacher) Geist gehörten zu zwei unterschiedlichen Sphären. Entsprang die berühmte kartesianische Dualität , die Trennung von Körper und Geist, also letztlich der Gemütlichkeit?

Heute hingegen würde Descartes vermutlich morgens aus dem Bett springen, seinen Laptop einschalten und als Erstes das elektronische Postfach checken. Dort würde eine Flut aufgelaufener Mails auf ihn warten- für die Entwicklung des Kartesianismus bliebe keine Zeit.

Musse zum Nachdenken? Bei dieser Frage seufzen Desacartes’ heutige Erben wehmütig. Wo soll im hektischen Wissenschaftsbetrieb dafür noch die Zeit herkommen?Ob unter Managern oder Politikern, Selbständigen oder Angestellten- überall breitet sich das Gefühl aus, permanent unter Druck zu stehen und sich keine Atempause gönnen zu dürfen.

Zeiten der Musse sind unter solchen Bedingungen zur bedrohten Ressource geworden. und dieser Mangel zieht sich durch alle Lebensbereiche. Denn wir leben, wie der Soziologe Hartmut Rosa diagnostiziert, in einer “Beschleunigungsgesellschaft”, in der das Gefühl des Gehetztseins zum Dauerzustand geworden ist. Was wir dabei schmerzlich vermissen, sind nicht so sehr die Zeiten des erschöpften Abhängens, sondern vielmehr jene mussevollen Stunden, in denen wir Herr über unsere Zeit sind und – ähnlich wie Descartes im Bett- unsere eigentlich Bestimmung suchen.

Eine Auszeit vom alltäglichen Immer-weiter-so ist mitnichten verlorene Zeit. Warum fällt es uns dennoch so schwer, das Hamsterrad der Geschäftigkeit öfter mal anzuhalten? Warum haben wir verlernt, die “Musse” zu pflegen, wie das in früheren, langsameren Zeiten einmal hiess? Offenbar übersehen wir etwas Entscheidendes: dass wir nämlich, bei allen Klagen über die fehlende Musse, die Beschleunigung unseres Lebens auch geniessen.

Wer die Kunst des Müssiggangs erlernen will, tut gut daran, sich zunächst einmal mit all jenen Mechanismen auseinandersetzen, die ihr entgegenstehen. Vier Hürden sind es, die man bei dieser Selbsterforschung immer wieder stösst.

Fortsetzung folgt…

aus Die Zeit

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Schöne Gedanken – von Früchten und Ideen

12. April 2010

So wie ein Baum
Jahr für Jahr dieselben Früchte trägt,
die doch jedes Jahr neue Früchte sind,
müssen alle dauerhaft wertvollen Ideen
in Gedanken andauernd neu geboren werden.

Albert Schweitzer

Schöne Gedanken – Liebe

11. April 2010

Wenn du geliebt werden willst, liebe.

si vis amari, ama.

Seneca

Ich wünsche Euch von Herzen einen LIEBE-vollen Sonntag…

Fusion???

10. April 2010

(im Original ist die Flasche noch mehr lila)

jetzt bin ich verwirrt, hab ich die Fusion von Niv-ea und Milk…a verpasst? Oder ist die Osterausgabe von Nivea einfach lila? :-) Ist auch noch Butter drin…Gemein ist, dass ich jedes Mal, wenn ich die Flasche sehe, an Schokolade denken muss und das schon gleich morgens früh …:-)

Schöne Gedanken – mehr davon haben

9. April 2010

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte,
würde ich die gleichen Fehler machen.
Aber ein bisschen früher,
damit ich mehr davon habe.
:-)

Marlene Dietrich

Frühling – es grünt so grün…

8. April 2010

Das ist aus einem der ersten Musicals, die ich gesehen habe und ich liebe es noch immer, mit der zauberhaften Audrey Hephurn ist es meine Lieblingsversion… In der Freizeit haben wir mit dem Schulchor die Lieder nachgesungen, soviel Lebensfreude…

Schöne Gedanken – Achtung und Bewunderung

7. April 2010

Es ist mehr wert,
jederzeit die Achtung der Menschen zu haben,
als gelegentlich ihre Bewunderung.

Jean-Jacques Rousseau /x/details.png/x/bookmark.png

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Alles was gut tut, tut gut…

6. April 2010

Für den einen mag das Lied kitschig oder oberflächig sein, einer mag Udo Jürgens vielleicht nicht, für mich ist das Lied ein herrlicher Ohrwurm, den ich letztens bei der Schlagerparty beim Nachtskifahren wieder einmal gehört habe; unglaublich fröhlich und LEICHT, ein  Gute-Laune-Song; und ein Lied, dass sich mit dem beschäftigt,was gut tut, kann ja sowieso nur gut sein:-) und die Textzeilen, die ich besonders mag, die hab ich hervorgehoben…

Alles, was gut tut


Okay ich werd’ älter – doch klug werd’ ich nie.
Ich brauch’ keine Regeln – Ich hab’ Phantasie!
Ich kann dir nicht sagen – was ist falsch – was verkehrt.
Das kriegst – du nur raus – wenn dich keiner belehrt!

Ich sah nie nach rückwärts – und selten voraus.
Und gab’s eine Dummheit – ließ ich sie nicht aus.
Bereut hab’ ich gar nichts, denn ich war – all die Zeit
Kein Kind von — Traurigkeit!

Wenn ich dir meine Sünden beichte, wirst du blaß.
D’rum: wenn ich dir was raten kann, dann das:

Tu’ alles, was gut tut – gut tut – gut tut.
Denn alles, was gut tut – tut gut – tut gut.
Schmeckt Wasser dir fad, trink’ Wein,
Und willst du ein Bad, spring’ rein,
Tu’ alles, was gut tut – doch nie allein!

Warum denn verwirrt sein – von Klugscheißerei,
Warum denn beirrt sein – die Seele ist frei.
Und sagen die and’re: Das ist recht – das ist schlecht,
Dann sag’ – vielen Dank, ich weiß selbst – was ich möcht’!

Ich lass’ mich nicht biegen – und nicht kommandier’n,
Vielleicht kann ich fliegen – man muß es probier’n!
Macht dich etwas glücklich, tauch’ dein Herz – in Musik,
Genieß’ den — Augenblick!

Man lebt entweder gar nicht, oder jetzt und hier.
D’rum: soll ich dir was raten, rat’ ich dir:

Tu’ alles, was gut tut – gut tut – gut tut.
Denn alles, was gut tut – tut gut – tut gut.
Wer immer nur fragt – hört nein,
Doch wer etwas wagt – hat Schwein!
Tu’ alles, was gut tut – doch nie allein!

Vergiß, was and’re denken – frag’ nicht, was sich gehört,
Genieß’ dein Glück – und änd’re, was dich stört!!

Tu’ alles, was gut tut – gut tut – gut tut.
Denn alles, was gut tut – tut gut – tut gut.
Tu’ alles, was gut tut – gut tut – gut tut.
Denn alles, was gut tut – tut gut – tut gut.
Sag’ was du willst – laut und klar,
Und liebe mit Haut – und Haar.
Tu’ alles, was gut tut
Alles, was gut tut – mach’ Träume wahr!

Schöne Gedanken – das universelle Gesetz des Zulassens

5. April 2010

Ich bin so, wie ich bin , und ich bin bereit,
auch alle anderen so sein zu lassen, wie sie sind.

Wenn Du bereit bist, andere so sein zu lassen, wie sie sind, selbst wenn sie dich nicht so sein lassen, wie du bist, dann bist du ein Zulassender. Erst wenn du verstehst, dass ein anderer nicht Teil deiner Erfahrung werden kann, solange du ihn nicht durch dein Denken (oder dadurch dass du deine Aufmerksamkeit auf ihn richtest) dazu einlädst, und dass Umstände nicht Teil deiner Erfahrung werden können, solange sie nicht durch dein Denken (oder dadurch, dass du dein Augenmerk drauf richtest) dazu einlädst, wirst du zulassen können.

The Law of Attraction, Esther und Jerry Hicks

Mmh *überleg*, ich bin wie ich bin, ja damit komm ich gut klar:-). Ich kann auch (fast) immer, die anderen sein lassen, wie sie sind. Ich war immer schon sehr tolerant, verständnisvoll, rücksichtsvoll, manchmal sogar auf Kosten meiner eigenen Wünsche… und ich bin auch immer wieder bereit zu persönlicher Veränderung. Was ich aber wirklich nicht leiden kann ist, wenn andere versuchen, MICH nicht sein zu lassen, wie ich bin!!! Bitte lasst mich die Dinge so tun, wie es zu mir passt, in meinem Tempo, auf meine Weise.

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Ich bin so, wie ich bin , und ich bin bereit,
auch alle anderen so sein zu lassen, wie sie sind.

Frohe Ostern :-)

4. April 2010

Für mich hat Ostern viel von Weihnachten… nicht nur wegen der Schoggi und auch nicht, wegen der Lawinenschüsse und dem Schneepflug, die mich um 5 Uhr das erste Mal geweckt haben…:-)

Ich wünsche Euch allen von Herzen frohe Ostern und alles Liebe

Schlüssel-Schnickschnack

3. April 2010

Der liebe Herr Schonzeit hat auf humorvolle Weise seinen Schlüsselschnickschnack beschrieben, da bin ich auch auf den Geschmack gekommen.

Also hier mal 2 Fotos davon:

Also gross muss er sein mit dem langen Band, sonst finde ich ihn in den Tiefen meiner riesigen Handtasche nicht wieder. Das Band ist vom Musikal “Ich war noch niemals in New York”, dass ich mit meiner lieben Schwester live in Hamburg gesehen habe und es ist immer wieder eine sehr schöne Erinnerung.

Der Karbinerhaken… der stammt aus dem Surfcenter, ich mag einfach Karabinerhaken…

Das pinkfarbene Band ist aus Filz und es steht Heimat drauf und das hat mir meine grosse Schwester geschenkt, wir 3 Mädels haben es alle an unserem Schlüsselbund, was echt eine schöne Bedeutung hat, da wir – zum Zeitpunkt als sie es uns schenkte- alle an verschiedenen Orten wohnten.

Der Löwe hat den Namen Flavio, den hab ich mal auf dem Weg nach Ischgl mit einer lieben Freundin gekauft.

Den chinesischen Anhänger hat mir eine liebe Kollegin mal zum Geburtstag geschenkt, da ich im chinesischen Horoskop Feuerpferd bin.

Das Schweizermesser darf natürlich nicht fehlen; es ist nicht mein erstes, ich hab schon einige am Flughafen lassen müssen, weil ich wieder mal vergessen hatte, dass Messer – so klein sie auch sind- nicht im Handgepäck erlaubt sind.

Ach ja, Schlüssel sind auch noch dran, ein Hausschlüssel, dabei ist die Haustür bei uns immer offen:-); ein Wohnungsschlüssel, ok, den brauch ich und der Schlüssel für den Nachtsafe unsere Bank im Dorf, den brauch ich im Sommer, wenn ich die Tageseinnahmen dort einwerfe… ups, jetzt hätte ich fast den Autoschlüssel für meinen Punto vergessen!!! :-)

Was für ein Sammelsurium, für 4 Schlüssel… typisch Frau? Na dann zeigt mal her, Eure Schlüsselschnickschnacks, wenn Ihr Euch traut:-)

Schöne Gedanken – Gibt es ein Leben nach der Geburt?

2. April 2010

Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter. “Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?” fragt der eine Zwilling. “Ja auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das was draußen kommen wird.” antwortet der andere Zwilling.

“Ich glaube, das ist Blödsinn!” sagt der erste. “Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?” “So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?”

“So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz.” “Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.” “Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von ‘nach der Geburt’. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum.”

“Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen.” “Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?”

“Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!” “Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht.” “Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt..

Gefunden in der Lola-Gruppe bei Xing


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Was brauchst DU…?

1. April 2010

…wenn du mal traurig bist; … wenn Du mal nicht weiter weisst; … wenn Dich jemand geärgert oder enttäuscht hat?

Also ICH brauche dann einfach

- Zuneigung, Zuwendung, Streicheleinheiten, eine Umarmung, ein wenig Bestätigung;

- dass ich auch mal traurig, ärgerlich, enttäuscht sein DARF,

- dass mir jemand ehrlich zuhört, wenn ich reden will und mich schweigen lässt, wenn nicht reden will,

- dass mir jemand das Gefühl gibt, dass es einmal wirklich um mich geht und es ihn oder sie wirklich interessiert, WIE es MIR geht…

(und das funktioniert bei mir live, per SMS, Mail und per Telefon);

… und DANN bin ich innerlich auch wieder fähig, auf Ratschläge zu hören (denn dann hab ich nicht mehr das Gefühl, sie fliegen mir um die Ohren oder er”schlagen” mich), Dinge zu diskutieren und nach Lösungen und Erklärungen zu suchen…

…denn ich bleibe selten lange in so einer Stimmung und ich weiss auch in dunklen Momenten- ich schrieb es hier und andernorts schon häufig- dass es nach einer Zeit immer wieder aufwärts geht und die Sonne wieder scheint. Und dass auch das Negative seinen Sinn hat; daran glaube ich fest und das macht mich stark.

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