Für den, der glaubt,
ist kein Beweis nötig.
Für den, der nicht glaubt,
ist kein Beweis möglich.
Autor mir unbekannt
…ich hab es gestern in einer Krimiserie (!) gehört und fand es einfach schön und für mich sehr passend und wahr… und als ich dann ein Bild dazu suchte, fand ich dieses, was das Zitat für mich noch verstärkt…es ist soviel möglich, wenn ich an mich selber und an meine Fähigkeiten glaube…
“Zum Einfluss der Frauen: Frauen werden zunehmend in Männerberufen arbeiten (und Männer in Frauenberufen) ,der Wiedereinstieg ins Erwerbsleben nach der Baby-Pause – sofern es eine solche noch braucht- [warum sollte es keine Babypause mehr geben zu brauchen?] wird auf gleichem Level möglich sein. In Unternehmen hat ein Kulturwandel stattgefunden: “fair play” und “equal play” haben sich durchgesetzt [wie schön!]
Dass Mütter ihre Kleinkinder direkt zu ihrem Arbeitsplatz mitnehmen, ist selbstverständlich [weil man auf Schreibtischen so toll spielen kann als Kleinkind oder warum?] Alle Gremien sind geschlechterdurchmischt [was für eine Wortkreation!], bei Bewerbungen zählen soziale und emotionale Kompetenz mindestens so viel wie Fachwissen und -diplome. [oh, das klingt SEHR gut, da möchte ich nochmal beruflich neu anfangen...]
Die Kirchen sind entmännlicht, es herrscht ein kontinentaler Kulturaustausch bei steigendem Bewusstsein um die eigene kulturelle Herkunft. Neue Formen des Zusammenlebens verbreiten sich: Die Patchwork-Familien nehmen zu, das generationsübergreifende Wohnen unter einem Dach gewinnt an Bedeutung. [da bin ich ja mal gespannt...]
Die Individualisierung bietet Vor- und Nachteile. Sie erlaubt ein selbstbestimmtes Leben, führt aber auch zu Vereinsamung. Das Zusammenleben in der Welt von morgen ist von gegenseitigem Respekt geprägt [waoh!] , begangene Fehler werden nicht vertuscht, sondern eingestanden [nochmal waoh!] , was dem Lernen und dem Zusammenhalt förderlich ist.
Zur Vernetzung: Die Schweiz von morgen ist noch vernetzter als heute. Zu “mail” und “facebook” gesellen sich weitere neue Kommunikationsmittel, das Telefonieren wird gratis [juchu]. Unterricht findet zunehmend am Computer und über Internet statt [wie schon gesagt, schrecklich diese Vorstellung!] Zudem werden IT-Kenntnisse schon im zarten Kindesalter vermittelt und Büroarbeit zuhause erledigt, was zu einer Verkehrsentlastung führt. [grübel, wenn sich die Menschen nicht mehr live treffen, wird es mit Sicherheit grosse "Verkehrsentlastung" geben...schade drum ].
Die am Pontresiner Symposium geborenen Ideen fliessen in einen gesamtschweizerischen Visionen-Pool ein. Aus den landesweit erfolgten Inputs sollen bis 2011/2012 konkret einsetzbare Projekte herausdestilliert werden.”
“Warum kann Musik uns so glücklich oder traurig machen, uns tiefer berühren, als es Worte je könnten? Das Hören ist der erste Sinn, den wir bereits im Mutterbauch nutzen, und es ist der letzte, der sich ausklingt, wenn der Klang der Welt endgültig verklingt.
Musik geht erst unter die Haut der Mutter und sobald man raus ist aus ihrem Bauch, unter unsere eigene. So fühlt es sich zumindest an. Denn sie nimmt den direkten Weg in die Zentren der Emotion ohne den Umweg über den Verstand. Und wenn beides zusammenkommt, Emotion und Verstand, dann wirkt Musik sogar auf der Haut, es prickelt und plötzlich ist sie da- die “Gänsehaut”.
Gänsehautmomente sind gleichzeitig tiefe Glücksmomente. Aber warum sträuben sich unsere letzten Fellreste, wenn wir Musik hören? Wird die Affenmutter von ihrem Kind getrennt, stösst sie Trennungsrufe aus, die beim Affenkind eine Gänsehaut erzeugen, als Ersatz für mütterliche Wärme. Ähnlich bei uns: Die Urmenschen könnten auf Distanz mit melodischen Lauten, aus denen sich später Gesang und Musik entwickelten, bei den anderen Gänsehaut, also wärmende Nähe, hervorgerufen haben. Sie nahmen sich sozusagen akustisch in den Arm. Womöglich haben wir Musikinstrumente, um dieses wärmende Wohlgefühl zu “instrumentalisieren” – denn durch das gemeinsame Spielen und Hören von Musik vertreiben wir Gefühle der Einsamkeit, Trauer und Isolation. [...] Ein Musikinstrument zu lernen, ist eins der sichersten Glücksrezepte fürs Leben überhaupt.”
Als erstes war da vor über einer Woche ein Anruf von einem Kreditkartenunternehmen auf dem AB, Herr M. sollte doch bitte einen Herrn Huber zurückrufen, die Kreditkarte müsste ausgetauscht werden. Hinter der Nummer verbarg sich dann eines dieser neumodischen nervigen “Rumtippsysteme”, wenn Sie ”blablabla” wollen, dann drücken Sie die 1… usw. 2 Tage lang konnte man die vorgeschlagene Taste zwar drücken aber es passierte dann nix weiter.
Als es dann endlich ging, war Herr Huber 3 Tage hintereinander nicht anwesend. Und als es dann ging und Herr Huber endlich anwesend war, stellte sich heraus, dass es eigentlich um MEINE Karte ging, im Tessin ist nämlich der Name “Andrea” auch männlich belegt…:-) Also rief ICH dann Herrn Huber zurück, der besetzt war und ein anderen Herr meinte nur, das hätten sie doch nun meinem Mann alles schon erklärt… Hallo? Es geht um MEINE Kreditkarte, also will ICH die Erklärung, warum es ein Sicherheitsleck gibt und warum sie vermuten, meine Karte sei betroffen… Das konnte mir der Herr leider nicht so richtig erklären; er sperrte meine Karte dann sofort (nachdem er netterweise vorher gefragt hatte, ob ich Zahlungen mit der Karte beabsichtigt hätte in den nächsten Tagen) und sagte mir innerhalb einer Woche die Lieferung meiner neuen Karte zu.
Sie kam erstaunlicherweise bereits nach 2 Tagen. Ich unterschrieb sie sofort mit einem wasserfesten Filzstift und … kriegte einen kleinen Schreikrampf, denn ich Trottel hatte schön auf dem grossen breiten silbernen Feld unterschrieben… auf dem Code…:-) Mannomann, Blondine und Kreditkarte. Es war mir doch etwas peinlich, bei dem Kreditkartenunternehmen nochmal anzurufen und zu fragen, ob es jetzt Zufall gewesen sei, dass meine Karte noch funktioniere, das hatte ich bei uns im Geschäft gleich ausprobiert. Es wurde mir tatsächlich bestätigt, es sei wirklich ein Zufall (ich glaub doch eigentlich gar nicht an Zufälle, fällt mir grad auf), sie würden mir eine neue Karte schicken… Oh mann, Schweine im Weltall…
“Wie die Welt in gut 10 Jahren aussieht, weiss kein Mensch. Wie sie aussehen sollte, hängt nicht zuletzt von den Visionen und Projekten ihrer Bewohner ab – und vermehrt ihrer Bewohnerinnen. Trendforschern zufolge wird die Gesellschaft von morgen “weiblicher” sein, da sie zusehends von Frauen mitgestaltet wird.” [klingt gut für mich, *grins*]
Im Rondo in Pontresina fand zu diesem Thema ein Symposium statt, rund 2 Drittel der Teilnehmerinnen war unter 25 Jahre alt. Hier ein paar der Diskussionsergebnisse, zusammengestellt aus Wünschen, Träumen, Ideen und Visionen:
“Zum Thema Bildung: 2020 werden neue Fächer Teil des Lehrplans an Schulen sein, Fächer wie “Mensch und Umwelt”, oder “Mutiges und verantwortungsvolles Handeln”. [ find ich sehr positiv und noch ausbaufähig, z.b. Unterrichtsfach "glücklich und positiv Denken und Handeln" usw.]
Generationsübergreifender Unterricht wird häufiger [find ich gut], Schulhäuser werden abgeschafft, da das e-learning. der Unterricht übers Netz, Überhand nimmt [find ich ganz schlecht, nichts ersetzt Unterricht in einer Gruppe/Klasse, persönlicher Kontakt ist für mich unerlässlich und unersetzbar!
Zur Gesundheit: Das Bewusstsein um körperliche und mentale Gesundheit wird zunehmen, eine ausgeglichene Ernährung der Bevölkerung (danke Staatssubventionen für gesunde Lebensmittel) möglich für alle. [sehr positiver Gedanke, wie wird das jedoch finanziert?] Krankenkassen mutieren zu “Gesundheitskassen”. Ein gesunder Lebenswandel wird belohnt, ein ungesunder bestraft, nach Grundsätzen des Verursacherprinzips [grundsätzlich ein guter Gedanke, doch wer entscheidet, wer wegen ungesunden Lebensstils krank wird und wer vielleicht eine Erbkrankheit hat? sehr sensibel zu behandeln, das ist meine Meinung dazu].
Zur silbernen Revolution: eine ständig alternde Bevölkerung, die lange bei guter Gesundheit ist, wird auch länger arbeiten. Änderungen in der Arbeitszeiteinteilung sind abzusehen, das Wort “Pensionierung” bekommt eine andere Bedeutung [äh, nämlich WELCHE?] Auch die jungen Alten sind sehr mobil. Umweltfreundliche risikoarme Fahrzeuge kommen auf den Markt. [auf einmal? und schon in 10 Jahren? Das wage ich zu bezweifeln, so schön es auch wäre...] Ethik und Werte gewinnen an Bedeutung und bestimmen das Handeln. [DAS wäre sehr schön]
Fortsetzung folgt… bis hierher viele gute Ideen, ob die jedoch in 10 Jahre bereits umgesetzt werden sein können…?
Gestern hab ich die Skisaison eröffnet, auch wenn wir nicht wahnsinnig viel Schnee haben, hat es sich allemal gelohnt. Das Wetter war traumhaft, knallblauer Himmel, die Piste fast leer und es machte Spass, Geschwindigkeit, Schnelligkeit, frische Luft und das (Sonnen)Licht zu geniessen… Jedes Jahr schleicht sich da ganz leise einen kurzen Moment lang die Frage ein, kann ich überhaupt noch Skifahren? Und nach den ersten paar Metern die Erleichterung, na klar und mit dem tollen Stöckli Cross Pro heute ging es sogar ganz besonders gut:-) Hier Bilder von einem landschaftlich aussergewöhnlichem Skitag:
Im Dorf sind die Temperaturen eher frühlingshaft, sodass man sich gar nicht vorstellen kann, dass Skifahren überhaupt möglich ist; da wird Velo gefahren und an anderen Orten wird noch Fussball gespielt…:-) und ein grosses Kompliment an die Schnee-und Pistenmacher!!!
Wenn zwei Menschen immer dasselbe denken,
ist einer von ihnen überflüssig.
Winston Churchill
Es leben die Unterschiede bei uns Menschen, bei allem Verständnis und dem wunderschönen Gefühl, auf jemand “Gleichgesinnten” zu treffen. Spannend bleibt es, wenn auch Unterschiede bestehen, spannend ist die Auseinandersetzung mit der Welt des Gegenüber. Das erweitert unseren Horizont, da lernen wir Toleranz und Verständnis für andere und für uns selber. Daran wachsen wir und das macht unser Leben erfüllter und reicher.
Einige von Euch warten sicher schon ganz gespannt auf meinen Bericht vom letzten Wochenende in Zürich, wo ich die liebe Gaba endlich einmal live kennenlernen durfte. Und ich durfte sie recht gut und intensiv kennenlernen, denn die Umstände ergaben, dass ich von ursprünglich 5 die einzige übriggebliebene Teilnehmerin war…
Ein Privatseminar für mich ganz allein, waoh… Eine Ehre, eine grosse Freude und auch ein Stück Verantwortung. Bei nur einem Teilnehmer gibt es keinen Austausch der Erfahrungen mit anderen “Neulingen” oder “Wiederholern”. Die ganze Aufmerksamkeit liegt auf mir. Es geht sehr intensiv und sehr individuell zu, und die Gespräche sind privater und tiefgehender, als in einer grösseren Gruppe.
Und so hatte ich ein unglaublich bereicherndes Wochenende auf allen Ebenen mit einer faszinierenden und sehr liebevollen und lebensklugen “Internetbekanntschaft” Ich habe sehr viel gelernt und für vieles Neues den Grundstein gelegt.
Jetzt übe ich fleissig und ich verrate Euch gern, dass ganz besonders meine “Mittagsgedanken” im entspannten Zustand bereits tolle Auswirkungen gehabt haben; einmal hatte ich eine spontane Idee für eine tolle Schulung im Geschäft, die ich am gleichen Tag sehr erfolgreich umsetzen konnte und einmal konnte ich auf einmal mir selber richtig viel Energie und Wärme geben. Ich bin echt begeistert!!!
Müde macht uns die Arbeit,
die wir liegenlassen,
nicht die,
die wir tun.
Marie von Ebner-Eschenbach
auch wenn ich grundsätzlich total ihrer Meinung bin- nicht erledigte Arbeit kann ein starker Energieräuber sein -macht mich im Moment auch die Arbeit müde, die ich tue…:-) Die Tage sind so lang und intensiv, dass ich noch nicht mal dazukomme, über das nachzudenken, was liegenbleibt;-) Leider kommt deshalb das Bloggen und Kommentieren bei meinen lieben Blogkollegen total zu kurz, ich hoffe, das wird bald wieder anders…
Unsere Wünsche sind
die Vorboten der Fähigkeiten,
die in uns liegen.
Johann Wolfgang von Goethe
Schau an, auch Herr Goethe kannte bereits das universelle Gesetz der Anziehung und wusste um die Macht unserer Gedanken. Dieser Spruch hat mich heute morgen begrüsst, und wenn ich es nicht schon vorher gewusst hätte, dann ganz bestimmt nach diesem ganz besonderen Wochenende, von dem ich noch ausführlicher berichten werde…
Gegen die Infamien des Lebens sind die besten Waffen:
Tapferkeit, Eigensinn und Geduld.
Die Tapferkeit stärkt
der Eigensinn macht Spaß,
und die Geduld gibt Ruhe.
Hermann Hesse
…manchmal…und natürlich gehören auch Liebe und Humor für mich immer ganz fest dazu…
LÄUFT ALLES NACH WUNSCH? ODER FEHLT NOCH EIN STÜCK ZUM GLÜCK?
Gesundheit?
Entspannung?
Erfolg?
Wohlstand?
Kreativität?
Glückliche Beziehungen?
MACH DAS BESTE AUS DEINEM LEBEN!
An einem Wochenende lernst Du die Grundlagen des Ultramind ESP Systems kennen und nutzen.
Nach nur zwei Übungstagen bist Du in der Lage – innerhalb weniger Sekunden – in einen heilsamen und angenehmen Entspannungszustand einzutauchen. Entwickle Deine mentalen Fähigkeiten, so wie sie seit Jahren im Spitzensport und in der Raumfahrt eingesetzt werden.
Die Ultramind-Technik ist kinderleicht erlernbar.
Keine Vorkenntnisse nötig!
“ES GIBT KEINE GRENZEN, AUßER JENEN, DIE DU DIR SELBST ERSCHAFFST!”
Körperliche und geistige Entspannung befreit Dich von unerwünschtem Stress und schenkt Dir ungeahnte Möglichkeiten positive Energie aufzutanken.
NIMM DEIN LEBEN SELBST IN DIE HAND!
Verbessere und erhalte Deine Gesundheit weit ins hohe Alter.
Steigere Deinen beruflichen Erfolg und Kreativität.
Vertraue auf Deine Intuition und treffe die richtigen Entscheidungen.
Entdecke verborgene Talente und Fähigkeiten und finde Wege sie anzuwenden.
Vertiefe und entspanne Beziehungen mit Familie, Freunden und Kollegen – baue besseres Verständnis und Vertrauen auf.
(kopiert von Gaba’s Homepage)
Am Wochenende findet Gaba’s Ultramind-Seminar in Zürich statt. Ich freu mich schon lange drauf, hab ich bei der lieben Dori schon soviel Positives darüber gehört.
Wer ist denn so spontan und macht noch mit? Hier gehts zur Anmeldung…
“Was ihn so faszinierend und bannend macht, ist schwer zu erklären und vielleicht sollten wir es auch nicht bis ins letzte Detail erklären können, sein Zauber würde vielleicht schwinden…Aber es ist schon diese Mischung, die uns verzaubert hat und die gar nicht recht zu greifen ist.
Das Junge, Freche, Intensive, Künstlerische, Sensible, Verletzliche, Verschmitzte, Sympathische und die Energie, die vom richtigen Lebensweg abstrahlt, und noch viel, viel mehr.
Er ist einfach ein Genuss für Augen und Ohren, und der Blick, den wir auf seine Persönlichkeit werfen dürfen, lässt einen zeitgemässen, supernetten Typen mit viel Tiefgang, künstlerischer Virtuosität und Ausnahmetalent erahnen. Alle sind bis über beide Ohren verzaubert, jeder auf seine eigene ganz spezielle Art und Weise…”
Von wem da so geschwärmt wird? David Garrett, dem ungewöhnlichen (und unglaublich gut aussehenden und erst 28 jährigen) deutschen Weltklasse-Geiger, der Klassik, Rock und noch viele anderen Musikrichtungen miteinander verbindet, das nennt sich “Crossover” und sowohl die Idee als auch die Umsetzung begeistern mich sehr. Ich hab ihn gestern bei WettenDass gesehen und zu all den Fähigkeiten ist er auch noch total sympathisch und fast ein wenig schüchtern. Nur wenn er seine Geige in der Hand hat, dann fällt sämtliche Schüchternheit von ihm ab, da ist dann nur noch die ansteckende Freude über seine eigene Musik… unbeschreiblich der Gesichtsausdruck, den er dann hat und sehr berührend und mitreissend, man muss unwillkürlich lächeln…was für ein Effekt!
Einmal live dabeizu sein, ein neuer Wunsch auf meiner Wunschliste…
Der Winter,
das ist auch nur eine Erfindung von Leuten,
die sowieso friern.
Gisela Steineckert
Hier liegt auch schon im Dorf Schnee und auf den Strassen, jetzt schon… und wer hat DAS erfunden?
schön sah es aber schon aus, als ich gestern morgen zur Arbeit fuhr, oder? Und am 21.11. macht der Corvatsch auf, es hat die ganze Nacht geschneit und es schneit noch immer…
Bei Iris und bei Bonafilia hab ich dieses Stöckchen gefunden, ich finde es sehr lustig:
Und so funktioniert es:
Bei der Google-Suche einfach “[dein Name] braucht” (immer mit Anführungszeichen eingeben und die ersten zehn Treffer abschreiben – gerne gesehen sind hierzu kleine Anmerkungen, die jedoch nicht unbedingt sein müssen.
Andrea braucht… 3 Männer… ähm, räusper… kein Kommentar, obwohl eigentlich keine schlechte Idee
Andrea braucht…gar nicht sooo viele Sachen, um wunschlos glücklich zu sein. Es müssen nur die RICHTIGEN Sachen sein…
Andreabraucht… Zuspruch in ihrer Lage. Also will denn Google über “meine Lage” wissen?
Andrea braucht… modische und warme Kleider. JAAA:-) auf jeden Fall, denn es ist wirklich schon sehr sehr kalt hier…
Andrea braucht… keine Haut zu zeigen, um erotisch zu sein. upps…:-)
Andrea braucht… ihre Zeit im Moment für sich… stimmt, brauch ich immer zwischendurch mal.
Andrea braucht … dringend ein liebevolles zu Hause. Ich bin doch kein Haustier
Andrea braucht… sicherlich noch weiter „Personenschutz“. Also ich kann mir ganz gut selber helfen…
Andrea braucht… Schlaf. Stimmt, ich brauch meinen Schlaf, sonst kann ich auch mal nörgelig werden
Andrea braucht… 3 Minuten, um zur Arbeit zu kommen. Im Sommer stimmt das, im Winter sind es doch 10…:-)
Andrea braucht… nen Warnhinweis so in der Art “vorsichtig der Link macht süchtig, bitte fragen sie ihren Mann und Geldbeutel” *lach-mich-kaputt* zum Glück hab ich meinen eigenen Geldbeutel, dass gewisse Links süchtig machen jedoch ist eher wahr…:-)
Wir tauften ihn Benjamin, der blutjungen sympathischen Kellner, auf die Gefahr hin, dass er vielleicht doch Sebastian heissen möge, was unsere zweite Wahl war. Er erschien uns so jung, dass wir vermuteten, dass er seine Schicht so früh beendete, weil er am nächsten Tag eine Englischarbeit schreiben müsse…
Wunderbar höflich und zuvorkommend schleppte er die Menükarte in Form eines riesigen schweren Holzschildes vor unseren Tisch. “Hähnchenbrustfilet”, las meine Freundin laut und setzte damit bei Benjamin einen Dialog mit sich selbst in Gang, der uns in Erstaunen und Lachen versetzte. Er sagte Dinge, antwortete sich selbst, verbesserte sich, ein wahres Schauspiel.
“Hähnchenbrustfilets, die waren GESTERN richtig lecker… als ich ging… zum Abschied… also die sind heute natürlich FRISCH… also NICHT aufwärmt…” es wurde immer verworrener, wir konnten uns das Lachen nicht mehr verkneifen, als er mit dem schweren Schild in der Hand murmelnd den Rückzug antrat ” … deshalb haben Sie wahrscheinlich gelacht…”
Nachdem wir unsere Bestellung aufgegeben haben, kam er sicher mindestens 6mal mit irgendwelchen Nach-Fragen an den Tisch: ” Das Wasser, sollte das still sein oder mit Kohlensäure?” ” Was soll denn als Vorspeise kommen und was als Hauptspeise?” ” Was soll denn zuerst kommen?” Beim letzten Mal leitete er die Frage ein mit: ” Jetzt wirds langsam peinlich… ich müsste noch wissen…” Er kämpfte sichtlich und war dabei von gleichbleibender Freundlichkeit, was hatte dieser Mensch für eine Geduld mit sich selber… bewundernswert.
Trotz aller Fragen oder vielleicht gerade WEGEN all dieser Fragen, bekam er es hin, dass immer nur EINER von uns Dreien etwas zu Essen auf dem Tisch hatte- bestimmt aus Rücksicht, damit sich die beiden anderen ungestört weiterunterhalten konnten;-) – einer bekam Vor-und Hauptspeise ZUSAMMEN und einer bekam GAR KEINE Hauptspeise… Und trotzdem brach keine Panik aus und es blieb eine total ruhige Atmosphäre, wenn man von unseren zwischenzeitlichen Lachanfällen absah… wir hatten schon Muskelkater vom Lachen und wir würden trotz aller Unstimmigkeiten einstimmig dieses Lokal- das es zu seiner Verteidigung erst seit wenigen Wochen gab- weiterempfehlen, das Essen war fantastisch und wir bekamen sogar als Entschuldigung jeder ein feines Dessert offeriert…
Alles geschieht aus Liebe.
Alles zu seiner Zeit.
Am Ende ist alles gut.
Und ist es einmal nicht gut,
dann ist es noch nicht zu Ende.
Diese wunderbaren Worte hat mir die liebe Elisabeth gestern als Kommentar geschickt… An die 1. Zeile glaube ich schon längst ganz fest, an die 2. Zeile sowieso und an die 3. erst recht. Ich hab sie nur noch nie so im Zusammenhang gesehen- und durch die letzten beiden Zeilen wird das Ganze für mich so richtig rund. Wenn etwas noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht zu Ende… was für ein tröstlicher Gedanke… Vielen Dank!