Archive for Juli 2009

Schöne Gedanken – Ziele und innere Landkarten

31. Juli 2009

Stellen Sie sich Ihre innere Landkarte vor
In Motivationsseminaren wird viel von „Zielen” gesprochen. Klar: Ohne Ziel kein Erfolg, ohne Ziel treten Sie auf der Stelle. Aber für viele Menschen ist die Metapher vom Ziel eher schädlich. Sie denken an eine Zielscheibe (und daran, wie selten sie wirklich ins Schwarze treffen) oder an einen Wettlauf (und daran, dass immer nur einer gewinnen kann).

Probieren Sie es mit einem anderen Bild: einer Landkarte für Ihr Leben. Das ist in Ihrem Gehirn mit Erfolg besetzt, denn bei Autofahrten haben Sie Ihr Ziel so gut wie immer erreicht. Wenn es einen Stau gibt, kommen Sie auf Umwegen ans Ziel. Sie können landschaftlich schöne Strecken wählen, so dass nicht nur das Ziel, sondern auch der Weg angenehm ist.

simplify-Sofort-Tipp
Suchen Sie sich ein Symbol für Ihre größte Stärke. Wenn Sie z. B. immer hilfsbereit sind, einen Spielzeug-Krankenwagen. Oder eine Taschenlampenbirne, wenn Sie stolz sind auf Ihre guten Ideen. Dieses Symbol stellen Sie auf Ihren Schreibtisch, damit es Sie in Stresszeiten an Ihren „starken Kern” erinnert. Was das Symbol genau bedeutet, braucht ja außer Ihnen niemand zu wissen.

aus dem Newsletter der Gruppe “Die Simplify-Community” bei Xing

Engadin Winter 2008-09

DAS liegt übrigens auf MEINEM Schreibtisch…

Murphy’s Law oder ein Unglück kommt selten allein… ;-)

30. Juli 2009

Als ich vorgestern morgen – in Eile, warum sonst- einen vollen Becher Tee über meinem Schreibtisch ausgeleert habe und ich – schon spät dran- erst noch alles putzen durfte, hab ich mir noch nichts dabei gedacht.

Als mir dann jedoch ein voller Kessel leckerer Tartaresauce auf den Küchenboden im Surfcenter aus der Hand fiel, der Kübel aufplatzte und sich die Sauce auf dem Boden ausbreitete -nochmal unnötiges Putzen-, dachte ich, au wei, was kommt jetzt noch, denn normalerweise passieren immer 3 “solche Dinge” hintereinander und hab dann drauf verzichtet, meinen feinen Apfelkuchen selber aus dem Ofen zu nehmen, ich sah nämlich schon vor meinem geistigen Auge, wie er mit dem Gesicht nach unten der Tartaresauce folgen würde:-)

Ich wurde jedoch nicht verschont, als ich ein Kilo wunderbarer Badilatti-Kaffebohnen in die Kafeemühle auffüllen wollte;  als ich das Paket oben mit der Schere aufschnitt, bemerkte ich nicht, dass die Seitennaht aufgeplatzt war und als ich dann das Paket hochnahm, hab ich grosszügig Kaffeebohnen über das ganze Buffet und den Boden verteilt… wenigstens gabs nichts zu putzen und Kaffeebohnen riechen ja auch so lecker:-)

Irgendwie war ich dann  erleichtert, denn “alle guten Dinge sind drei” und die waren nun voll. Daher zählte es auch nicht mit, dass ich noch einen vollen Becher Zahnstocher umwarf und sie alle einzeln wieder einsammeln durfte… :-)

Manchmal siegt die Schwerkraft, manchmal bin ich einfach aus Müdigkeit ungeschickt und manchmal bin ich eben ein bisschen abergläubisch und da ist sie dann, die “sich selbst erfüllende Prophezeiung”… :-)

Herz_aus_Kaffebohnen_82610

Schöne Gedanken- Was haben Seife und Nächstenliebe gemeinsam?

29. Juli 2009

~ Nur bei Anwendung ~

Ein portugiesischer Seifenfabrikant sagte zu einem Engel:
“Die Nächstenliebe hat nichts erreicht.

Obwohl es schon bald zweitausend Jahre gepredigt wird, ist die Welt nicht besser geworden. Es
gibt immer noch Böses und böse Menschen.”
Der Engel wies auf ein ungewöhnlich schmutziges Kind, das am Straßenrand im Dreck spielte,
und bemerkte: “Seife hat nichts erreicht. Es gibt immer noch Schmutz und schmutzige Menschen
in der Welt.”
“Seife”, entgegnete der Fabrikant, “nutzt nur, wenn sie angewendet wird.”
Der Engel antwortete: “Die Nächstenliebe auch.”

nach Gispert Kranz

00511as und pssst, ganz unter uns – alles “andere” nutzt auch nur, wenn es angewandt wird:-)

Kundengeschichten im Surfcenter – Wind und Leute

28. Juli 2009

“Normalerweise” beginnt der thermische Wind so gegen 11 Uhr und ab mittags ist er dann gut zum Surfen. Im Juni und Anfang Juli hatten wir dieses Jahr sehr selten guten Wind. Seit 2 Wochen ist es der  Hammer, starker Wind, an 2 Tagen schon früh morgens teilweise um 8.00, einfach sensationell.

Und als dann am nächsten Tag der Wind erst gegen Mittag kam, wie es eigentlich “normal” ist, da gab es doch Surfer, die sich prompt BESCHWERT haben, dass es nicht wieder morgens um 8.00 Wind hatte, kopfschüttel…

Und dann gab es noch die Surfer, die sich beschwerten, es hätte nun aber ZUVIEL Wind. HALLO? Bitte sag mit jemand, WANN ein Surfer zurfrieden ist. Kopfschüttel…

Schön war auch der Surfer, der auf unseren ausgehängten Wetterbericht schaute, den ich jeden morgen aus dem Internet runterlade und der ziemlich genau ist; die Vorhersage war sehr gut für die nächsten Tage und der fragte doch im Ernst: “Habt Ihr den Wetterbericht manipuliert?”  ???? Toni’s Antwort und es war wohl auch die einzige, die da passte war: “ja klar.” Kopfschüttel…

Ein Tessiner fragt in etwas undeutlichem Deutsch, ob wir auch “Linzertorte” haben; ich verstehe “Linsensuppe”:-) Grins…

Ein 8jähriges süsses blondes Mädel steht auf Augenhöhe mit den Nussgipfeln vor mir am Buffet, ihre Zähne klapperten vor Kälte, sie hatte eine Mega-Gänsehaut und bestellt einen Nussgipfel für ihre Mutter. Ich frage sie im Spass: ” Einen Nussgipfel für Deine Mama und eine Heizdecke für Dich? ” Sie antwortet spontan: ” Kann man die mieten oder muss man die kaufen.” :-) So süss, die ganze Schlange Menschen fing an zu lachen…

blondesmädchen

Schöne Gedanken – Schlechte Zeiten?

27. Juli 2009

Die Zeit ist schlecht? Wohlan.
Du bist da, sie besser zu machen
.

Thomas Carlyle

Wir können soviel zum Besseren verändern, durch Mut, Menschenverstand, Entschlossenheit, Optimismus, Toleranz, Verständnis, Liebe und Herz. Es ist unsere eigene Entscheidung und liegt in unserer Hand, was wir aus UNSERER Zeit machen.

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Wir sind in der Zeitung!

26. Juli 2009

Engadinerpost

Hier zum mitlesen:

Surfe und Fliege

skr. ” Ich bin kaputt”. Seit fast drei Stunden bin ich auf dem Wasser – es ist ” verrückt”: Frank aus New Jersey, seit ein paar Tagen bei Freunden im Oberengadin und begeisterter Windsufer, atmet schwer, nachdem er soeben an Land gegangen ist. Direkt neben ihm schlägt das Wasser des Silvaplanasees halbmeterhoch ans Ufer, die Gischt ist da wie noch nie in diesem Jahr.

Am Donnerstagmittag herrschen im Mekka des Schweizer Surfsportes Top-Verhältnisse. Der Wind peitscht mit 7-8 Beaufort übers blaugrüne Wasser, grosse Schaumkronen bilden sich. Manch einer der Wind-und Kitesurfer, der sich zuviel zumutet, stürzt spektakulär. Die Könner vollführen Sprünge am laufenden Band. “So sollte es öfters sein”, mein teine klitschnasse Surferin freudestrahlend.

Andere erholen sich im Surfcenter bei Toni Mayer und seinen Mitarbeitern. Sie sind “geschafft” von den selbst für den Silvaplanasee nicht alltäglichen Windverhältnissen.

Bild: Während der eine Windsurfer am Donnerstagmittag auf dem Silvaplanasee zu Höhenflügen abhebt, muss sich der Gestürzte (im Wasser) zuerst wieder aufs Brett zurückkämpfen. Foto: Stephan Kiener

Engadiner Post vom 25.07.09

Dieser Tag wird in die Wind-Geschichte eingehen, vor allem weil der Malojawind  morgens um 8 schon da war und bis abends 8 geblieben ist.

Schöne Gedanken – Am Ende gilt…

24. Juli 2009

Am Ende gilt doch nur, was wir getan und gelebt –
und nicht, was wir ersehnt haben.

(Arthur Schnitzler)

ersehnen

Schöne Gedanken – das Wesentliche

23. Juli 2009

“An einem Seeufer sitzt ein Mann und versucht, mit seinen Händen Fische zu fangen. Ein Wanderer kommt vorbei. Er klopft dem Fischer auf den Rücken und sagt: ” He, guter Mann, komm ich zeige Dir, wie man ein Netz knüpft. Damit kannst Du viel schneller und mehr Fische fangen, als von Hand.” Der Fischer ist so auf den See konzentriert, dass er kaum richtig zugehört hat. Ohne aufzublicken antwortet er dem Wanderer:” Keine Zeit, ich muss jetzt Fische fangen.”

Das tönt zwar trivial, aber es ist tägliche Realität. Wieviele Menschen befinden sich in genau dieser Situation? Keine Zeit für das Wesentliche, ich muss mich auf das Unwesentliche konzentrieren. “

Rene Egli, Das Lola-Prinzip 

Mir fiel spontan die Redewendung dazu ein, “ich seh den Wald vor lauter Bäumen nicht”. Manchmal sind wir so im Alltag gefangen und so beschäftigt, dass wir eben den  Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Dann kann es helfen, das Tempo verringern, statt zu erhöhen; innezuhalten und mal einen Schritt zurückzugehen, die Situation “von aussen” zu  betrachten…

bäume

Für das Auge und für die Seele

22. Juli 2009

Wer hier schon länger liest, weiss dass ich es nicht lassen kann, immer wieder mal schöne Fotos vom Engadin hier zu veröffentlichen, normalerweise meine eigenen Fotos. Ich gebe es offen zu, DIESE hier hab ich bei einem Kollegen geklaut, aber nur weil ich keine Zeit hatte, sie selber zu machen, das war an dem Tag, an dem der Schnee kurz vorbei kam,  ist das nicht einfach wunderschön?

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seht Ihr das Segelboot?

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das ist wirklich echt, sieht fast aus wie eine Fotomontage, gell?

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Blick auf Silvaplana und den Silvaplanasee

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Die Farben sind wirklich so hier, das muss wohl der Kontrast zum Schnee sein:-) Mittlerweile ist übrigens wieder schönster Sommer eingekehrt!

Schöne Gedanken – Das Suchen und das Finden

21. Juli 2009

“Wenn jemand sucht, dann geschieht es leicht, dass sein Auge nur noch das Ding sieht, das er sucht [Gesetz der Anziehung], dass er nichts zu finden, nichts in sich einzulassen vermag, weil er immer nur an das Gesuchte denkt, weil er ein Ziel hat, weil er vom Ziel besessen ist. Suchen heisst: ein Ziel vor Augen zu haben. Finden aber heisst. frei sein, offen stehen, kein Ziel haben. Du, Ehrwürdiger, bist vielleicht in der Tag ein Suchender, denn, deinem Ziel nachstrebend, siehst du manches nicht, was nah vor deinen Augen steht.”

Hermann Hesse, Siddartha

Da erinnere ich mich spontan an diesen Beitrag hier: http://andrea2007.wordpress.com/2009/05/25/schone-gedanken-vom-suchen-und-finden/ Dort ging es auch um Suchen und Finden. Ich dachte immer, es wäre eines meiner grössten Problem, dass ich kein festes Ziel visualisieren konnte. Dann hab ich diesen Worten nach alles richtig gemacht, ein schöner Gedanke:-)

Ziele sind wichtig, Ziele sind Richtungen, Träume, Wünsche. Wenn ich dann meine Träume kenne, wenn ich sie mit Gefühlen, mit Bildern und Ideen gefüllt habe, dann lasse ich sie los und lasse “es geschehen”, denn es gibt bestimmt sehr viel mehr Möglichkeiten, ans Ziel zu kommen, als ich mir jetzt und hier vorstellen kann. Und vielleicht erkenne ich auch auf dem Weg, dass ich noch ganz andere Ziele und Wünsche finden kann…

wegweiser

Schöne Gedanken – Neugier

20. Juli 2009

Ich habe keine besondere Begabung,
sondern bin nur leidenschaftlich neugierig.

Albert Einstein

Das ist sicher die Übertreibung des Jahrhunderts, doch ich bin auch der festen Meinung, dass alles damit beginnt, neugierig und offen zu sein. Echtes Interesse zu haben an anderen Menschen. Die Welt mit offenen Augen zu betrachten und wahrzunehmen. Wer weiss, vielleicht wird aus mir doch noch einmal ein kleiner Einstein:-)

einstein

Irgendwann ist Schluss…

19. Juli 2009

Irgendwann ist Schluss…   

 „An einer Wand in einem Zimmer, hing ein Bücherregal. Dieses wurde von zwei Nägeln gehalten. Das Regal war neu und es gab nicht viele Bücher, die auf dem Regal standen. Deshalb war es für die beiden Nägel auch nicht schwer,das Regal an der Wand festzuhalten.

Im Laufe der Zeit kamen weitere Geschichten dazu, darunter welche, die sehr schwer waren, aber die beiden Nägel verrichteten ihre Arbeit nach wie vor tadellos. Die Belastung, die den Nägeln inzwischen aufgetragen wurde, bemerkte niemand. Und so kamen weitere, noch schwerere Geschichten hinzu und als auf dem Regal kein Platz mehr war, wurden die Bücher quer auf die anderen gelegt und die Last wuchs und wuchs.

Die Nägel, die seit Anbeginn des Regals dieses fest an der Wand hielten, drohten jetzt herausgerissen zu werden. Sie konnten nicht so viel Halt in der Wand finden, um die schwere Last noch zu tragen. Und sie konnten auch nichts tun, um wenigstens ein paar der Geschichten wieder los zuwerden.

Und so kam es, dass eines Tages zu den vielen schweren Geschichten, die schon auf dem Regal lagen noch ein kleiner, leichter Roman hinzu kam, eine schöne Geschichte, wie sie auf jedem Regal gerne anzutreffen ist. In dem Moment aber, in dem der Roman auf dem Regal zum liegen kam, riss das Regal aus der Wand und landete mit einem lauten Knall in tausend Einzelteilen auf dem Boden.

Die beiden Nägel aber hingen kopflos in der Wand und wurden später entsorgt.”

Gefunden auf http://www.metaphern.de
Quelle: unbekannt/Eingesandt von: Ingo Holland-Nell

Bücher, Bücher, Bücher

Phantasie…

18. Juli 2009

Ich sehe gerne in Wolken, im Essen  oder  in Steinen  Gesichter und Figuren.

So gestern beim Kartoffelschälen:

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Ein etwas unförmiger Mond?

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Also die Kopfform lässt auf Mr. Patatoe Simpson schliessen:-)

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Herz-Brötchen und weil ich es so mit Herzen habe:

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Liebes Himmelsherz wohin des Weges …?

Und passend dazu schneien (apropos schneien, es hat die ganze Nacht geschneit, tut es immer noch und die Dächer und die Autos sind ganz weiss und im Garten liegt auch Schnee) mir über einen Zitate-Newsletter diese Worte rein:

Die grösste Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt, -
sieh sie Dir an.

Kurt Tucholsky

Sommer 2009

“Schöne Grüsse aus der Ferne”

17. Juli 2009

Ein Nachruf auf die Postkarte von Birgit Schmid im Magazin des Tagesanzeigers (11.07.09)

“Wenn Telefonkabinen die Dinosaurier des Kommunikationszeitalters sind, kann man Ansichtskarten als Keilschrift- Tontafeln bezeichnen: behäbig, zeichenhaft, schmuck, vom Austerben bedroht. Wer schreibt heute noch Postkarten? Wer erhält noch welche zugeschickt? Stattdessen Feriengrüsse ohne Körper und Geruch, ohne Sonnenölflecken und die steile Handschrift von Freundin M., dieses einst so vertraute Bild persönlicher Prägung, das man seit Jahren nicht mehr zu sehen bekam, weil man auch keine Briefe mehr mit Füller oder Kuli schreibt.

Stattdessen auch auf Reisen SMS, MMS und E-Mails, die spurlos von irgendwo abgehen, Medien, bei denen der Empfänger oft zwischen den Zeilen lesen muss, da sie es erlauben, verklausuliert oder auschweifend zu schreiben. Die Ansichtskarte in ihrer Eindeutigkeit: ” Das Wetter ist schön. Wir essen gut. Meer über 25 Grad.” lässt keine Fragen offen, verlangt nie eine Antwort.

Nur ein “Danke”, das gehört sich. Man darf es erwarten weil Ansichtskartenschreiben aufwendig ist. Man fühlt sich nicht wirklich aufgehoben, wenn man in der stechenden Sonne die fünf Karten für die üblichen Adressaten am Drehständer auswählt, nie ist man mehr Touristin. Briefmarken kaufen, vier Sätze schreiben, den Ehemann nötigen, seine Unterschrift mit drunter zu setzen, Adresse recherchieren, Briefkasten suchen.

Einwerfen! Der Aufwand fürs Postkartenschreiben mag gross sein. Das spricht noch nicht dagegen, die Tradition wieder mal aufzunehmen.

Auf 10.5 mal 14.8 Zentimeter dünnem Karton gibt es keinen Platz für Ausschweifungen. Ein Ausschnitt von Welt im A6-Format, und was für eine Welt: knallfarbig, selbst Kalkutta als Hochglanzprospekt, die volle Postkartenästhetik. Die Schönheiten eines Landes verdichtet, wie man sie in dieser Überdosis nie zu sehen bekommt, weil es sie so gar nicht gibt. Eine der meistverkauften Karten der Schweiz ist seit Jahren der Zürichsee, mit Eiger, Mönch, Jungfrau und Matterhorn in den Hintergrund montiert. Ansichtskarten nehmen es mit der Wahrheit nicht so genau, warum sollten sie. Ferien sind immer eine Übertreibung. Man schläft zu viel, isst zu viel, trinkt zu viel und verklärt selbst die Tage als Sardine an der Costa Brava.

Die Postkarte nimmt die schön gefärbte Ferienerzählung vorweg. Kein anderes Medium generiert so viel Lügentext. Denn der Sonnenuntergang auf Bali oder die glitzernden Schneeberge dulden auf der Rückseite keinen schlechten Frass, krebsrote Haut oder Hudelwetter. Mit den lieben Grüssen, so banal sie sind, schickt man immer ein Lächeln. Es ist die letzte positive Post unter all den Rechnungen, die heute noch im Briefkasten liegen.

[...] Mit dem Ende der Postkarte geht etwas verloren. Die Postkarte nimmt sich das Indianerwort zu Herzen von der Seele, die immer länger als der Körper hat, bis sie zuhause ankommt. Sie trifft meistens ein, wenn man bereits wieder im Räderwerk des Alltags steckt und die Erinnerungen an die Ferien verblassen wie die Ansichtskarte, die vom ersten Meerurlaub  noch immer in der Diele hängt. [...]“

Also ICH bekomme gerne Postkarten, auch wenn nur wenig Text draufsteht; und bis vor nicht allzu langer Zeit hab ich mindstens 10 Karten pro Urlaub verschickt. Ich gestehe, in den letzten Urlauben ist das ein wenig zu kurz gekommen,  ich glaube, ich werde die Tradition wieder aufnehmen… denn “mit den lieben Grüssen, so banal sie sind, schickt man immer ein Lächeln.”

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Schöne Gedanken – ein Freund

16. Juli 2009

Suche deinen Freund stets nur,
um Stunden mit ihm zu erleben.
Denn er ist da,
um das Fehlende in dir zu füllen,
nicht deine Leere.

Khalil Gibran

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Kundengeschichten im Surfcenter – Windvariation und anderes

15. Juli 2009

Nachdem wir im Juni kaum guten Surfwind hatten, bläst seit Samstag wunderbarer Malojawind, der die Surferherzen höher schlägen lässt. Und er kommt sogar schon relativ früh am Morgen, so gegen halb 10 beginnt er, was ein wenig ungewöhnlich ist, startet er normalerweise wirklich erst gegen 11 oder später… (falls man in dem Zusammenhang  “normalerweise” sagen kann:-)

“Was heisst denn das, wenn es JETZT SCHON Wind hat? Hört es dann in einer halben Stunde wieder auf?” Mannomann, was für ein Optimist, können die Menschen denn niemals zufrieden sein? Ich gab die einzige Antwort, die mir dazu einfiel: “Das heisst, dass Du JETZT SCHON aufs Wasser kannst.” :-)

“Was gibt es heute als Menü?” “Käsewähe!” “Kann ich die auch ohne Käse haben?”  naja, es wird wohl etwas schwierig, den Käse aus dem Käsekuchen rauszupicken…:-) Da mag ich doch lieber den, der einen Cheesburger ohne Käse bestellte, das ist einfacher, das ist nämlich ein Hamburger:-)

käsewähe

Schöne Gedanken – verbunden

14. Juli 2009

Wenn man einander schreibt
dann ist man wie durch ein Seil verbunden.

Franz Kafka

verbundenheit

Schwingfest – ein paar Insider-Informationen:-)

13. Juli 2009

Vom Schwingen haben wir leider nichts mehr mitbekommen, denn als wir nach der Arbeit auf dem Platz ankamen, zeugte der nach Caesar’s Lorbeerkranz aussehenden Kopfschmuck auf einigen Häuptern von der bereits stattgefundenden Siegerehrung.

Wir waren 4 Mädels und nachdem wir uns den Kopf zerbrochen hatten, warum manche Schwinger in weissen Hosen und Shirts rumliefen und manche in Tracht, und warum soviele mit dem Kranz auf dem Kopf rumliefen, schickten wir die Mutigste von uns zu einem Schwinger, den wir vorher gemeinsam ausgesucht hatten (Kriterum folgt noch), sie hakte ihn ein und sagte, er müsse jetzt mitkommen.

Da sie einen der Schüchternsten erwischt hatte, zuckte der zusammen, wohin und warum? Zu 4 Frauen an den Tisch, wir haben da ein paar Schwingfragen:-) Ganz geheuer war es ihm nicht, aber er setze sich zu uns und wir erfuhren nun, dass die weissen im Turnverein Schwingen lernten und die Trachtigen aus einer Tradition von Grossvater, Vater usw und die heissen die Sennen oder Senner.

Und das mit dem Kopfschmuck klärte er auch auf, die ersten 20 bekommen einen, 150 hatten teilgenommen.

schwingerkranz

Es war sehr lustig, vor allem, als er dann irgendwann fragte: Warum eigentlich ICH? Und wir sagten, nun ja, wir haben uns den ausgesucht mit dem schönsten Knackarsch hinterteil:-) Und er fragte pikiert? Ihr guckt Männern nur auf den Arsch Hintern? Um dann hinzuzufügen: Gut dass ich das jetzt weiss, da werd ich in Zukunft nur noch meinen Hintern trainieren:-)

Um 12 hatten 2 von ihnen Geburtstag und wir sollten vorne auf der Bühne mitsingen und wir wurden auch nur ganz wenig zu unserem Glück gezwungen, denn EINER packte sich meine beiden Kolleginen GLEICHTZEITIG je unter einen Arm und trug sie ein paar Schritte Richtung Bühne, das Gekreische war gross:-) Und des Geburtstagsständchen mit Hilfe der Band eher auch ein Gekreische…

Schwinger sind echt nette, höfliche und anständige Leute, sie können ordentlich einen trinken und es bleibt immer super friedlich. Einer erzählte von einem Eidgenössischen Schwingerfest mit 50 000 Zuschauern,  die von nur sehr wenigen Personen der Securitas betreut wurden. Alles ist friedlich, denn scheinbar gibt es das ungeschriebene Gesetz, wenn einer Streit anfängt, dann kümmern sich die Schwinger drum – und DAS ist Abschreckung genug:-) Wir haben an diesem Abend weit mehr übers Schwingen gelernt als diejenigen, die den ganzen Tag zugeschaut hatten…:-) Und bestimmt auch sehr viel mehr Spass gehabt, ich hab schon lange nicht mehr soviel getanzt…Ich bin jetzt ein echter Schwingerfestfan:-)

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Schöne Gedanken – Horizont erweitern

12. Juli 2009

„Eine Wolke weiß nicht, warum sie sich in eine gewisse Richtung und mit genau dieser Geschwindigkeit bewegt. Sie spürt einen inneren Drang und weiß, wo der richtige Ort liegt. Aber der Himmel kennt den Grund, und das Muster, dem alle Wolken folgen. Und auch du wirst das erfahren wenn du dich hoch genug in die Lüfte erhebst, um hinter den Horizont zu blicken.“

Mit diesem Zitat von Richard Bach kommentierte Jürgen hier und ich finde, es ist einen eigenen Beitrag wert. Einen wunderschönen Sonntag für Euch alle.

wolken1

Schöne Gedanken – Türen öffnen

11. Juli 2009

Auch eine schwere Tür hat nur einen kleinen Schlüssel nötig.

Charles Dickens

schlüssel2

Bündner-Glarner Schwingfest

10. Juli 2009

Am Samstag findet in Silvaplana das Bündner-Glarner Schwingfest  statt. Was das ist? Bei Wikipedia fand ich das hier:

Schwingen ist eine in der Schweiz beliebte Variante des Ringens, welche auf Sägemehl ausgeübt wird. Das Schwingen gilt, noch vor dem Hornussen und dem Steinstossen, als (vor allem in der Deutschschweiz verbreiteter) Schweizer Nationalsport.

Wettkampfverlauf:

Der Kampf wird auf einer kreisförmigen, 7-14 m durchmessenden, mit Sägemehl gepolsterten Fläche ausgetragen. Die zwei Gegner tragen über ihren Kleidern eine kurze, aus Jute gearbeitete Hose. Die beiden Kontrahenten greifen sich nun an dieser Hose und versuchen den Gegner durch das Anbringen von “Schwüngen” auf den Rücken zu zwingen. Das Schwingen kennt verschiedene Hauptschwünge, die Namen wie “Kurz“, “Übersprung“, “Brienzer“, “Hüfter“, “Buur” oder “Wyberhaagge” tragen. Der Sieg ist gültig, falls der überlegene Schwinger den Unterlegenen mit mindestens einer Hand an der Schwinghose festhält und der Unterlegene den Boden mit beiden Schulterblättern berührt. Nach dem Ende des Kampfes wischt traditionsgemäss der Sieger dem Verlierer die Sägemehlspäne vom Rücken. Geht eine Runde unentschieden aus, so ist der Kampf “gestellt“.

Der Kampf wird von drei Kampfrichtern beurteilt, von denen jeweils einer zusammen mit den Schwingern im Sägemehlring steht. Die Kampfrichter bewerten den Gang und erteilen für einen “Plattwurf” das Maximum von 10 Punkten. Bei einem gestellten Gang erhält der aktivere Schwinger die höhere Punktezahl.

Der Wetterbericht sagt, dass sich das Wetter von der besten Seite zeigen wird. Ich werd wohl leider nicht zum Zuschauen kommen, aber am Abend sicher mal im Festzelt vorbeischauen, mal so ein paar “richtige Kerle anschauen :-)  Die Fachbegriffe “Anschwingen” und “Hosenlupf” gefallen mir…:-)

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Schöne Gedanken – Herz und Verstand

9. Juli 2009

Der Verstand kann uns sagen,
was wir unterlassen sollen.

Das Herz kann uns sagen,
was wir tun “müssen”.

Joseph Joubert

…und die balancierte Mischung davon nenn ich Bauchgefühl…

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Schöne Gedanken – Zu neuen Ufern

8. Juli 2009

Zu neuen Ufern

Wenn wir uns von der Vorstellung lösen,
es müsste immer so weitergehen, wie bisher,
dann laden uns plötzlich
tausend neue Möglichkeiten

zu neuem Leben ein.

Grafik Werkstatt Bielefeld (der Text, nicht das Bild)

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Schöne Gedanken – Freude teilen

7. Juli 2009

Mit Kummer kann man allein fertig werden,
um sich aus vollem Herzen freuen zu können,
muss man die Freude teilen.

Mark Twain

Geht es Euch auch so? Wenn ich wirklich Kummer habe, dann mach ich das erst einmal mit mir selber aus, dann brauche ich den Rückzug und kann auch gar nicht drüber sprechen – nach einer (unterschiedlich langen) Zeit suche ich dann wieder die Nähe meiner liebsten Menschen.

Und obwohl ich mit Herrn Twain gern über das Wort “muss”  noch disktutieren würde; wenn ich was Schönes erlebt habe, dann trage ich mein Herz auf der Zunge und auch wenn ich  nicht jedem inhaltlich auf die Nase binde, WARUM ich dann so glücklich bin, strahle ich dann vor Begeisterung und DIE “muss” dann einfach raus in die Welt und da kann ich ganz schön ansteckend sein… :-)

vollesherz

I’m so glad I’m a woman…

6. Juli 2009

Die liebste Dori beschäftigt sich hier und hier mit dem Thema und als ich Ihren wunderbaren Beitrag las, fiel mir dieses Lied spontan ein, das wir in den 80er auf jeder Party gehört haben. Das war die Zeit, in der wir mit unseren Mädelstreffen starteten. Ich weiss noch sehr gut, beim allerersten Mal standen die Jungs dann plötzlich vor der Tür und wollten mitmachen- ein reines Mädelstreffen, das war ihnen nicht geheuer. Unnötig zu sagen, dass wir sie nicht reingelassen haben. Ich meine, ein Mädelstreffen ist für Mädels…

Ich gebe zu, der Text ist nicht gerade hochgeistig,  ich schrieb ihn trotzdem dazu:

In the morning when I wake up
as I comb my hair
I can hear my daddy saying
It’s a big big world out there
While putting on my make-up
His words clinger in the air
Just use the love I gave you
That you can make it anywhere

I’m so glad that I’m a woman
I know I wouldn’t trade
I know I got it made
We are the life line of mankind

And now is the time for me.You never know what’s gonna happen
And what might come you way
Just stop and think about it
There’s nothing we can do
We can’t live without us and
We can’t live without them too

Life is much a challange
Live it day by day

I’m so glad that I’m a woman…

Schöne Gedanken – die Gedanken sind frei

5. Juli 2009

Inspiriert durch diesen wunderbaren Beitrag von Gaba  über die Freiheit der Gedanken fiel mir dieses Volkslied wieder ein, dass ich früher im Schulchor immer gesungen habe:

Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten,
sie fliegen vorbei, wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschiessen
Es bleibet dabei, die Gedanken sind frei!

Ich denk’ was ich will und was mich beglückt,
doch alles in der Still’, und wie es sich schicket.
Mein Wunsch, mein Begehren kann niemand verwehren,
es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei!

Und sperrt man mich ein in finstere Kerker,
das alles, das sind vergebliche Werke.
Denn meine Gedanken zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei, die Gedanken sind frei!

Drum will ich auf immer den Sorgen entsagen
und will mich auch nimmer mit Grillen mehr plagen.
Man kann ja im Herzen stets lachen und scherzen
und denken dabei: Die Gedanken sind frei!

Urheber / Autor unbekannt

Als Schülerin kam mir der Text immer so rebellisch vor,  nach dem Motto: Ihr seid zwar die Lehrer und sitzt am längeren Hebel und Ihr bestimmt auch das Thema des Unterrichtes, aber meine Gedanken, die sind frei… Heute les ich das komplett anders. Da fällt mein Augenmerk nicht mehr auf “Jäger und erschiessen und Schranken zerreissen”, sondern auf ” man kann im Herzen stets lachen und scherzen; ich denke, was mich beglückt”.

Und zum Abschluss “leihe” ich mir 2 Sätze von Gaba, die  ausdrücken, mit denen ich sehr übereinstimme:

Am Anfang jeder Handlung steht ein Gedanke. -
Meine Gedanken sind mein grösster Schatz.

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Schöne Gedanken – Gefühle ausdrücken

4. Juli 2009

Mit einem kurzen Schweifwedeln
kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken,
als mancher Mensch
mit stundenlangem Gerede. ;-)

Louis Armstrong

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Schöne Gedanken – mein Herz

3. Juli 2009

Mein Herz gleicht ganz dem Meere,
Hat Sturm und Ebb’ und Flut,
Und manche schöne Perle
In seiner Tiefe ruht.

(Heinrich Heine)

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Selbst ist die Frau

2. Juli 2009

Nachdem wir unsere Werbeagentur schon im November mit einem neuen Logo zum Druck auf T-Shirts beauftragt hatten, bis April nichts gehört (und es ehrlicherweise selber über den Winter vergessen) hatten, musste es dann plötzlich noch vor den Ferien rucki-zucki gehen. Mit Mails vom Engadin nach  Koh Samui und zurück wurde das Logo dann mehrmals verändert und abgesegnet. Die Agentur sollte dann Angebote holen für bedruckte Tshirts, das passierte allerdings nicht, bis sich der Chef persönlich einschaltete und behauptete, das sei alles kein Problem, er hätte in Deutschland jemanden, der das für ein paar Euro machen würde… Als ich dann nach den Ferien nachhause kam, war noch immer NICHTS passiert und auf meine Nachfrage kosteten die Tshirts plötzlich auch nicht mehr ein paar Euro, sondern den Preis, für den wir sie verkaufen wollten… super.

Da ist mir dann der Kragen geplatzt, das ging mir alles viel zu langsam und ich hab die Sache selbst in die Hand genommen. Die Adresse einer Schweizer Firma besorgt, angerufen, Logo geschickt, Druckvorlage bestätigt, zack zack, innerhalb von 24 Stunden war der Auftrag plaziert und das auch noch mit einem superschnellen Liefertermin.

Das hatte sich dann irgendwie rumgesprochen und prompt kam der Chef der Werkgruppe von der Gemeinde Silvaplana zu mir und bat mich, für seine Truppe auch Tshirts machen zu lassen. Das ging genauso zack zack, das Logo existierte bereits, ich musste es nur im richtigen Format an die nette Dame der Tshirt-Firma schicken, zack zack, war auch das erledigt. Vor der “Festa Grande” am 1. August werden diese Tshirts geliefert.

Während der Produktion bekam ich immer den neuesten Stand per Mail, erste Muster per Post, ich habe selten eine so professionelle, freundliche und effektive Firma erlebt und deshalb mach ich hier sehr gern Werbung für die Firma Manroof . Herzlichen Dank für die tolle Zusammenarbeit.

Gestern kamen unsere Tshirts,  passend zum heute beginnenden Anlass Engadinwind und sehen super aus. Jetzt kanns losgehen…

surfcenter Silvaplana 004Damenshirt

surfcenter Silvaplana 001Herrenshirt

Nerven-Stöckchen

1. Juli 2009

Die liebe Martina hat ein Stöckchen  aufgenommen und weitergeworfen, ich fand es schon lustig, bei ihr zu lesen und das jetzt aufzuschreiben, hat total Spass gemacht, weil ich dabei so sehr über mich selber lachen musste:

Meine Top Ten der nervigsten Dinge:

1. DUMME Fragen über den Wind, das Wetter, die Geschäftslage oder den Schnee!!!

2. Wenn irgendwas an meinem Computer und/oder Internet und/oder Handy  nicht geht, dann kann ich schon mal …unberechenbar werden…

3. Wenn ich was suche und ich WEISS, es ist irgendwo  und finde es nicht – egal ob im Netz, im Bücherregal, im Kleiderschrank, in meiner HANDTASCHE, wo auch immer, da werde ich wild.

4. Wenn mir jemand gute gemeinte Ratschläge gibt, die mit “Du musst…” anfangen, vor allem wenn ich einfach mal nur Dampf ablassen wollte…

5. Radiowerbung, die ist wirklich sowas von nervig, das Gequatsche und die Stimmen und der Inhalt…ich glaube, das reicht, sonst steiger ich mich noch ohne Radio hören da rein:-) Dabei fällt mir noch ein: warum muss eigentlich Fernsehwerbung immer soviel lauter sein, als der Film? DAS ist auch sehr nervig… (und unklug, denn ich stelle sofort leiser und wenn ich die Fernbedienung schon mal in der Hand habe, zappe ich auch gern mal weg… dummer Fehler von den Werbefritzen  *grins*)

6. Wenn sich die Kunden fettbräsig auf die Terrasse setzen und erwarten, dass sie selbstverständlich bedient werden, obwohl ein grosses und deutlich sichtbareres Schild “Selbstbedienung- Self Service” da hängt und mich dann noch vorwurfsvoll anmaulen.

7. Wenn ich es eilig habe und der vor mir mit 40 über die Strasse schleicht und sein Auto fast um die Kurve trägt.

8. Wenn ich endlich mal wieder zum Friseur möchte (was eh nur 4mal im Jahr passiert, aber DANN muss es SOFORT sein) und meine Lieblingsfriseurin hat erst in der nächsten Woche Zeit für mich.

9. Die Eplus-Menüführung der Handyhotline- sehr langatmig und unpraktisch und somit absolut nerven-und zeitaufreibend.

10. Wenn es genau dann anfängt zu regnen, wenn ich joggen gehen möchte (noch nerviger wäre, wenn es unterwegs passieren würde, aber das ist zum Glück noch nicht passiert)

Wer hat Lust, sich ein paar nervige Dinge von der Seele zu schreiben, ich werf mal einfach los, vielleicht fängt  ja einer von Euch… Viel Spass dabei.

genervt


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