Archive for Dezember 2008

Das neue Jahr 2009

31. Dezember 2008

Ich glaube immer nur dann an Horoskope, wenn sie mir gefallen:-) Dieses hier (aus der “Freundin”)gefällt mir ausserordentlich:

2009 wird ein aufregendes Jahr! Es steht im Zeichen von Power-Planet Mars- und der verleiht uns gewaltige Energie zur Verwirklichung unserer Träume:

Erfüllung in der Liebe,
neue Chancen im Job,
mehr Power, Vitalität
und Leidenschaft.

Es gibt Träume, die man nicht einmal mit Freunden teilt, weil man sich gar nicht zutraut, sie eines Tages selbst wahr werden zu lassen. Eine Weltreise, auf einen komplett neuen Beruf umsatteln, als Couchpotatoe seinen ersten Marathon laufen- das Leben könnte so viel bereithalten…

Wenn nicht jetzt, wann dann? So lautet die kosmische Ansage für das Jahr 2009. Was auch immer Sie Grosses vorhaben, tun Sie es! Jetzt! Springen Sie ins kalte Wasser! Wer etwas in seinem Leben ändern möchte, hat die allerbesten Chancen. Denn Mars führt dieses Jahr Regie. Und er gilt als Macho unter den Himmelskörpern, ist tatendurstig, willensstark, energiegeladen und mutig.
Wessen Leben so dahingeplätschert ist, sich nicht schlecht anfühlt, aber eben auch nicht grossartig, der kann jetzt zum grossen Befreiungsschlag ansetzen. Alles kommt auf den Prüfstand, Veränderungen fallen leichter. Natürlich wird einem nichts geschenkt, die Ärmel müssen Sie schon selber hochkrempeln – aber Kraft und Ausdauer für die verwegensten Projekte sind in diesem Jahr im Übermass vorhanden. Starten Sie beherzt in das aufregende Mars-Jahr- und machen Sie Ihre Träume wahr!

Waoh, das spricht mich total an. Nachdem 2007 das Jahr der Selbstbestimmung war, 2008 das Jahr der Ernte, (nachzulesen hier)  wird 2009 das Jahr der Veränderungen und Traumverwirklichung!!! Was für eine Entwicklung.

Happy New Year für Euch alle!!! Erfüllt Euch Eure Träume und liebt das Leben und lebt die Liebe!

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Schöne Gedanken- will das Glück Dir was Gutes schenken

30. Dezember 2008

Will das Glück nach seinem Sinn
dir was Gutes schenken,
sage Dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken.

Jede Gabe sei begrüßt,
doch vor allen Dingen
das, worum du dich bemühst
möge dir gelingen.

( Wilhelm Busch +1908)

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Manchmal können wir das Glück nicht annehmen, auch wenn es uns umrennt…Ich wünsche Euch allen von Herzen viel Glück und alles Liebe !

Schöne Gedanken- für mein liebes Brittchen

29. Dezember 2008

 Diese wunderschönen und wahren Worte schickte mir mein liebes Kusinchen zu Weihnachten:

Das Leben ist eine Gelegenheit, nütze sie!
Das Leben ist ein Traum, mach  aus ihm Wirklichkeit!
Das Leben ist eine Herausforderung, nimm sie an!
Das Leben ist eine Pflicht, erfülle sie!
Das Leben ist ein Spiel, spiel es!
Das Leben ist wertvoll, geh behutsam mit ihm um!
Das Leben ist Liebe, genieße sie!
Das Leben ist Traurigkeit, überwinde sie!
Das Leben ist eine Hymne, singe sie!
Das Leben ist ein Kampf, nimm ihn an!
Das Leben ist ein Abenteuer, pack es an!
Das Leben ist Leben, verteidige es!

Mutter Theresa

 

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Weisst Du, wieviel Stern-lein ste-he-hen?

28. Dezember 2008

…oder Ich seh den Ster-nen-him-mel  ss120171

Ja, diese Lieder kamen mir in den Sinn, als ich gestern mit meinem Schädel nicht nur mit voller Wucht, sondern auch noch mit voller Geschwindigkeit (ich wollte ins Lager loslaufen) unter ein ausgezogenes Mützenregal knallte… weisst Du, wieviel Sternlein stehen? Nun, ich stand so unter Schock, dass ich erst gedacht habe, was war das jetzt eigentlich, der völlig erschrockene Blick meiner Kundin sagte mir dann klar und deutlich, das irgendwas nicht in Ordnung war:-)

Nachdem ich heute immer noch recht starke Kopfschmerzen hatte und vor allem mein ganzer Rücken total verzogen und gestaucht ist und höllisch weh tat, bin ich dann doch mal schnell in der Mittagspause zum Doktor. Und der diagnostizierte ein seltsames Phänomen, ich habe ein  sogenanntes “Beschleunigungs-Trauma:-)

Und dazu kommt noch, dass ich als absolute Voltaren-Hasserin genau DAS verschrieben bekam und ich nun fast zur Voltaren-Liebhaberin werde, weil ich (fast)komplett schmerzfrei bin- zumindestens von Tablette zu Tablette…es ist einfach göttlich, vorübergehend mal schmerzfrei zu sein und erst jetzt merk ich eigentlich, wie STARK die Schmerzen waren und wieviel Energie sie mir geraubt haben.

Ich bekam noch eine andere Tablette verschrieben, mit einer seltsamen Anweisung: Ich darf sie nur vor dem Schlafengehen nehmen und dann nachts nicht mehr aufstehen und Autofahren…!? (Kein Scherz) äh, das wird wohl kein Problem sein, das mach ich auch eher selten:-)

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Die gesammelte Erika

27. Dezember 2008

Die liebe Erika schreibt wundervolle Kommentare, mit eigenen und fremden Gedichten. Ich hab ihr schon vorgeschlagen, einen eigenen Blog zu schreiben. Bis sie das vielleicht eines Tages wirklich tut, werd ich jetzt etwas von ihr veröffentlichen. Liebe Erika, lieben Dank für all Deine lieben Worte. Vorhang auf für  …. ta ta ta… Tusch…ein paar Auszüge aus

Die gesammelte Erika!

Liebe Andrea,

DU UND ICH
Ich für mich.
Du für Dich.
Für das WIR müssen
beide
etwas tun.
Einer allein kann ein WIR
nicht zusammenhalten.

Das hab ich mal gelesen, gefällt mir sehr gut.
Viele Grüße von Erika  (28.10. hier)

Du bist etwas Besonderes
Du bist etwas Besonderes. Das wollte ich dir schon immer einmal sagen. Als Gott dich schuf legte er liebevoll ein Stück von sich selbst in dich hinein. Er wollte, dass du einmalig bist. (Ruth Heil)
Das ist eine schöne Karte, die ich einmal bei einem Frauenfrühstück mit der Referentin Ruth Heil gekauft habe.”
Jeder ist einmalig, schon in der Bibel ist zu lesen(Psalm 139) “ich danke Dir dass ich wunderbar gemacht bin”
Das gilt für JEDEN . Ich will doch angenommen werden, so wie ich bin,
dann muss ich doch auch den anderen annehmen, so wie er ist.
Ist nicht leicht, aber das Versuchen lohnt sich IMMER
Sei ganz lieb gegrüßt liebe einmalige Andrea
Erika (13.11. hier)

Abschied sei für die Seele dasselbe
wie Fieber für den Körper:
Es ist zwar vorübergehend unangenehm,
doch es reinigt und befreit.
Sigrun Hopfensperger

Liebe Grüsse
Erika (07.11. hier)

Liebe Andrea,
manchmal ist es ein schweres LOS-
es einfach zu LASSEN
wie es ist.

so wie es ist
ist es gut

war das jetzt gut?? *lach*
Liebe Grüße
Erika

ich lasse jetzt wieder los
(bis die nächste Idee kommt)  (19.11. hier)

Die Kunst guter Kommunikation liegt nicht im Reden, sondern im
Zuhören. Daher vermindere dein Mitteilungsbedürfnis und steigere im
gleichen Masse den Anteil (und die Qualität) deines Zuhörens :-)(R.Hiltmann)

(Erika 17.11. hier)

Gib Deinem Leben die Hand
und lass Dich überraschen,
welchen Weg es mit Dir geht.
(unbekannt)

Erkenn,
wo du stehst,
wo du hinwillst.
Mach deinen Plan.

UND DANN GEH!

(Erika 16.11. hier)

Glück ist, wenn man löslässt
seine Angst und seine Wut
Glück ist wenn man spürt
es wird doch wieder gut.

Glück ist wenn man weint vor Freude
Glück ist wenn man trotzdem lacht
Glück ist wenn man andre Leute
deshalb manchmal glücklich macht.

(Erika 25.11. hier)

Liebe Andrea,
wer die Musik der Seele hört,
versteht die Melodie des Lebens.

(Erika 24.11. hier)

Lieber Fritz,
willkommen in Andrea`s Welt
Du hast gekostet ganz viel Geld.
Sie soll Freude an Dir haben
und sich an Deiner Durchsicht laben.
Bleib immer ruhig auf ihrer Nase sitzen,
Deine Gläser sollen immer blitzen,
damit Andrea auch richtig durchblicken kann,
sie wird Dir ewig danken dann.
Ich finde Dich ganz wunderbar
sei herzlichst gegrüßt von ERIKA

(08.12. hier)

es war mal eine Andrea
die war für Euch Alle da
sie schrieb Geschichten und Zeilen
manchmal muss sie sich beeilen
weil im Geschäft die Kunden warten
von denen es gibt verschiedene Arten
Ja, Jeder ist ein Unikat
wäre es dem nicht, wie schad
wenn alle würden gleich denken
könnten wir uns nicht so schön beschenken

(Erika 23.12. hier)

Kundengeschichten im Skiservice – Weihnachtskoller?

26. Dezember 2008

Manchmal denke ich, es ist die Höhenluft oder gibt es einen Weihnachtskoller?

Heute kommt ein Kunde zu uns ins Geschäft und hat einen Depotzettel für sein Snowboard in der Hand- allerdings von einer anderen Filiale (an der Signalbahn), die komplett woanders ist und auch noch komplett anders aussieht und checkt es nicht einmal…*wunder* Weil er dann zu faul war, dorthin zu  fahren, hat er dann kurzerhand nochmal neu bei uns gemietet…

Im der Filiale im Kempinski hat eine Kunden für JEDEN Tag eine Skiunterhose und ein Skiunterhemd gekauft…Ist ok? JA, ist VÖLLIG OK, denn jedes Teil kostet 159.–Fr. UND sie bleibt 15 TAGE!!! ( und das macht….15x2x159…ja rechnet es ruhig aus…)

Während sich meine Kundin für jeden Pups  jedes Kleinteil von mir regelrecht BEDIENEN liess; als ich bei den Stirnbändern kapitulierte, ihr die Schublade öffnete und sie einfach mal selber machen lassen wollte, weil sie auch gar nicht gesagt hatte, was sie überhaupt genau suchte, pflaumte sie mich im arrogantesten Ton an: “What do YOU recommand, because I think, that’s your JOB.” 

faa011000151 Ja, Ruhe bewahren…. ommmmhhhh….:-)

Schöne Gedanken – Wer eine Vision hat

25. Dezember 2008

Wer eine Vision hat,
der hat KRAFT!

Man lebt nicht, wenn man
nicht FÜR ETWAS lebt.

Robert Walser (Weihnachstkartentext)

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Habt Ihr Träume und Visionen? Glaubt Ihr an sie?
Wenn Ihr auch “in Bildern denkt”, dann macht Euch grosse starke, fröhlich, helle, farbige, energiegeladene, liebevolle Bilder von Euch mit Eurer bereits erreichten Vision, holt sie ganz nah an Euch ran und FÜHLT das grosse Glück und die Freude, das erreicht zu haben, was Ihr Euch wünscht! Es funktioniert!

Einen farbigen, glücklichen 1. Weihnachtstag für Euch.

Mein Weihnachtswunsch

24. Dezember 2008

Ist das nicht eine wundervolle Weihnachts-Liebeserklärung?

Ich wünsche Euch allen von Herzen ein liebevolles Weihnachstfest!

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Schöne Gedanken- ein männlicher Briefmark

23. Dezember 2008
»Ein männlicher Briefmark erlebte«

Ein männlicher Briefmark erlebte
Was Schönes, bevor er klebte.
Er war von einer Prinzessin beleckt.
Da war die Liebe in ihm erweckt.

Er wollte sie wiederküssen,
Da hat er verreisen müssen.
So liebte er sie vergebens.
Das ist die Tragik des Lebens!

Joachim Ringelnatz
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Heute mal etwas zum Schmunzeln und ich wünsche Euch damit ganz viel wunderbare Weihnachstpost.

Schöne Gedanken – werde ein “besserer” Mensch

22. Dezember 2008

Werde ein “besserer” Mensch
und sorge dafür,
Dich selbst zu erkennen,
ehe Du jemanden kennenlernst,
von dem Du erwartest,
dass er dich richtig erkennt.

Jeder Mensch hat sein eigenes Modell von der Welt… das mir das nicht früher schon öfter begegnet ist…:-)

Kundengeschichte im Skisservice – Missverständnisse?

21. Dezember 2008

Ein junger Mann – mit etwas dürftigen Englischkenntnissen- will eine Schneebrille kaufen. Ich frage ihn: “Do you wear a helmet for skiing?” und mache mit einer Handbewegung noch klar, was ein “helmet” ist. Er antwortet: “No, I rented Skis.” :-) Schön, dass wir drüber gesprochen haben…

Ein nettes Ehepaar aus Dubai, beide probieren Skikleider, die Dame bei meiner lieben Kollegin und der Herr bei mir. Nachdem er sein Skioutfit probiert und ausgesucht hat, frage ich ihn: “Do you need Ski underwear?” Und er antwortet: “No, I don’t like to wear underwear.” …!!! Ich schaue meine Kollegin an, sie mich, wir grinsen, aus der Kabine kommt das laute Lachen seiner Frau und wir stimmen ein…Herrliche Situationskomik, dem armen Herrn war es ein kleines bisschen peinlich… bis er dann von unserem Lachen angesteckt wurde. Das Verkaufsgespräch lief von da noch lustiger und fröhlicher ab als vorher.

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Schöne Gedanken- Kann ich einen anderen Menschen glücklich machen?

19. Dezember 2008

Diese Frage wurde in der Gruppe “Glücksforschung” bei Xing gestellt. Hier ein paar Auszüge aus Antworten, von mir ein wenig abgeändert, aber es sind alles zitierte Gedanken, die mich sehr angesprochen haben:

Ich suchte das,
was mir andere geben konnten.
Ich brauchte es,
weil es mir fehlte.
Aber dann spürte ich,
dass ich in mir selbst zu finden hatte,
was ich bei anderen suchte.
so wurde ich ein reiferer Mensch.
  [das stammt auch nicht von mir, könnte aber inhaltlich von mir sein, Andrea]

Glück ist für mich ein Zustand in mir drin und ein Gefühl, für das es viele Worte gibt. Für meine Gefühle bin ich selbst verantwortlich, ich empfinde sie und ich alleine kann sie verändern. Deshalb kann ich eigentlich einen anderen Menschen nicht glücklich oder un-glücklich machen und ich kann auch nicht von einem anderen Menschen glücklich oder un-glücklich gemacht werden. Ich kann niemand anderen für mein Glück und Unglück verantwortlich machen …

Für die Empfindung meiner Gefühle gibt es freilich Auslöser, die mir andere präsentieren, aber diese Gefühle haben
immer etwas mit mir selbst zu tun.

“Ich liebe dich – aber was geht es Dich an ? “

dieser provokative Satz von Prof. Kurt Tepperwein in einem seiner Seminare über Liebe und Partnerschaft hat mich  sehr nachdenklich gemacht und zum Umdenken gebracht.[...]

Ich persönlich bin der Auffassung, dass es jeweils an der/die zu beglückenden Person liegt, ob sie/er es annehmen kann. Ich erwarte nichts … ich kann niemanden im eigentlichen Sinne glücklich machen. Wenn es jemanden gibt, der sich “glücklicher” fühlt, wenn ich ihr/ihm geholfen habe, egal, was es nun war, dann geschieht dies im Geiste der anderen Person. Da hat der “Glücksspender” keinen Einfluss drauf.

Wir können höchstens einen Impuls (Schwingung) geben, vielleicht auch in Form von Geschenken, der kraftvoll genug ist, damit andere ihn aufgreifen und in Glück umsetzen können, wenn sie das denn wollen. Aber Impulse können wir haufenweise geben und so dann zum Glück animieren ;-)). Unser Gegenüber kann ja entscheiden, ob er den Impuls aufgreift und daraus für sich Glück generiert. [Zitatende]

Lasst uns ganz viele Glücksimpulse geben – uns selber und anderen- und immer offen sein für die Glücksimpulse anderer Menschen!!!blume-0443

Carpe Diem – Carpe momentum

18. Dezember 2008

Der wichtigste Tag in Deinem Leben ist der heutige Tag. Nutze ihn!
Denn Deine Zukunft ist eine Kette aus lauter Heute.

Arthur Lassen

18238911…eine Kette aus lauter Heute… das find ich einfach sooo schön…

Kundengeschichten im Skiservice -auf ein Neues

16. Dezember 2008

Die russische Kundin möchte Mietbekleidung, meine liebe Kollegin F. gibt ihr die schlichte schwarze Goretex-Hose und -Jacke. Da meckert sie die Kundin in gebrochenem Englisch an: “Why do you have only black? Why don’t you have other colours?” Und F. antwortet äusserst schlagfertig: “Because this is rental stuff. If you want other colours, you have to buy it!” :-)
Unsere Mietbekleidung ist wirklich gute Qualität und mit schlichtem Schwarz kann man eigentlich nichts falsch machen. Ergebnis dieses Disputes? Die Kundin hat für über 1000 Franken wunderbar eingekauft- andere Farben:-)

Süss war wiederum der ältere Herr, der aussah wie der Weihnachtsmann mit wehendem weissem Haar und Bart. Er erkundigte sich nach Skischuhen mit Hinteneinstieg, was wir schon lange nicht mehr verkaufen. Als er dann den Preis für ein paar neue Skischuhe zu hören bekam, sagte er ganz herzig: “Seid Ihr denn ein teurer Schuppen?”

 

7015ski_corv nun ja, wie sieht es denn aus? :-)

Blogparade- Was für mich Weihnachten bedeutet

14. Dezember 2008

Die liebe Dori hat hier eine Blogparade gestartet zum Thema Weihnachten. Ein heikles Thema für mich. Seit ich in der Schweiz lebe, bedeutet Weihnachten für mich:

-weit weg von meiner Familie zu sein,
-wahnsinnig viel Arbeit zu haben,
-der Auftakt von 3 Wochen durcharbeiten
-mich zu wundern, wie lieblos manche Menschen Geschenke für Ihre Lieben einkaufen 
-am Heiligen Abend nach einem friedlichen, kurzen Abendessen unterm Baum einzuschlafen:-),
-um dann am 25.12. wieder fit im Laden zu stehen.

Bisher war ich immer ganz zufrieden damit, weil Weihnachten für mich als Jugendliche immer mit Enttäuschung verbunden war. Mir hat das Fest immer sehr viel bedeutet, das Weihnachtskekse backen mit meinen Grosseltern nach geheimen Familienrezepten und das gemeinsame “kochen” des  traditionellen Heringssalates nach einem NOCH geheimeren Familienrezept waren der wundersame Einstieg in die kindliche Weihnachtsstimmung. Und am allerschönsten fand ich es, wenn meine beiden grossen Schwestern bei mir waren!!!
Aufgrund unserer etwas speziellen Familienverhältnisse waren  wir alle immer ziemlich hin- und hergerissen und vieles lief dann doch nicht immer so fröhlich, unbeschwert und harmonisch ab, wie ICH mir Weihnachten wünschte. Und somit hab ich den Weihnachtsgedanken im Laufe der Zeit einfach mal etwas unterdrückt und hab dann irgendwann selbst geglaubt, dass mir Weihnachten nicht mehr soviel bedeutet.

Seit ich im Herbst auch ein bisschen in meiner Kindheit rumgestöbert habe, weiss ich jedoch, dass Weihnachten für mich im Herzen ganz viel bedeutet, auch wenn ich es so nicht lebe:

-Kinderlachen
-glänzende Augen
-ganz viele Kerzen und Lichter
-ein schön geschmückter Weihnachtsbaum
-harmonische Stunden mit den Liebsten
-sich miteinander wohlfühlen
-sich gegenseitig eine Freude machen
-das Fest der Liebe
-besinnliche Stunden
-Zeit miteinander zu verbringen

Einen schönen und besinnlichen 3. Advent für Euch alle!

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Schneeballschlacht

13. Dezember 2008

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Die liebe Lilo hat es doch gewagt, mit MIR – die solche Unmengen von Schnee zur Verfügung hat- eine Schneeballschlacht anzuzetteln, na DU traust Dich was :-)

Aber anders als bei einer “richtigen” Schneeballschlacht, darf ich nicht zurückwerfen. Es gilt die Regel, dass man niemanden bewerfen darf, der schon getroffen wurde!

Also schick ich mal meine Schneebälle an Elisabeth, an Dori und an Ulf. Viel Spass und ein schönes Wochenende.

Wieviel Schnee ist noch “gesund” ?

13. Dezember 2008

Puh, langsam ertrinken wir im Schnee. Heute morgen war ein kleines Erdbeben im Unterengadin, unser Bett hat aber auch gezittert. In Silvaplana-Surlej findet grad eine Krisensitzung der Lawinenkommisssion statt. Die Strasse zwischen Sils und Maloja ist seit Mittwoch gesperrt und wohl auch noch bis nächste Woche. Sie können keine Lawinen sprengen, weil sonst der ganze Wald mit runterkommt. Der Weg nach Italien, wo all die Grenzgänger wohnen, ist somit versperrt und die Firmen (Elektriker, Maler usw)  im Engadin liegen teilweise fast brach, weil sie keine Arbeiter haben. Im Supermarkt in Silvaplana schafffen sie nur noch zu Zweit …. Und für morgen ist nochmal eine Riesenmenge Schnee von Süden angesagt, au wei…

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P.S. am 14.12.08 8:15: Die Luftseilbahn Corvatsch und der Volg Silvaplana (und bestimmt noch viele andere) haben gestern den Moment genutzt, in dem der Himmel ein wenig aufklarte und ihre Mitarbeiter mit der Heli Bernina eingeflogen und Unterkünfte hier für Sie gesucht. Voraussichtliche Strassenöffnung Dienstag…

Die Geschichte vom Kampf zwischen den beiden Wölfen

12. Dezember 2008

… aus dem Buch “Die 5 Geheimnisse, die Sie entdecken sollten, bevor Sie sterben.”

Die Navajo-Indianer erzählen sich eine wunderbare Geschichte. Ein alter Mann aus dem Stamm sprach zu seinem Enkel: “Manchmal hab ich das Gefühl, dass in mir ein Kampf tobt- ein Kampf zwischen den zwei Wölfen. Der eine Wolf ist böse. Er ist der Wolf des Zorns und Neids, der Sorgen, des Vorwurfs, der Gier und Arroganz, des Selbstmitleids, der Schuld, der Ablehnung, der Minderwertigkeit oder Überlegenheit; der Angst vor der Heilwerdung von Körper und Seele, vor dem Erfolg und davor, dass das, was die anderen gesagt haben, wahr sein könnte; der Angst, in den Mokassins eines anderen zu laufen, um nicht mit seinen Augen sehen  und seinem Herzen fühlen zu müssen, wie sich die Wirklichkeit aus seiner Sicht darstellt, so dass ich an hohlen Ausreden festhalten kann, die ich im Inneren längst als falsch erkannt habe.  

Der andere Wolf ist gut. Er ist der Wolf der Freude, des Friedens, der Liebe und Hoffnung, der Gelassenheit, Bescheidenheit und Güte, des Mitgefühls für jene, die mir geholfen haben, wenngleich ihre Bemühungen nicht immer perfekt waren, der Bereitschaft, mir selbst und anderen zu vergeben und zu erkennen, dass ich mein Schicksal selbst in die Hand habe.”

Nachdem der Enkel eine Weile über die Worte seines Grossvaters nachgedacht hatte, fragte er:  “Sag mir, Grossvater, welcher der beiden Wölfe wird nun gewinnen?” Und der alte Mann antwortete: “Der Wolf, den ich zu füttern beschliesse.”

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Die fünf Geheimnisse…

12. Dezember 2008

Die fünf Geheimnisse, die Sie entdecken sollten, bevor Sie sterben

Dieser Buchtitel sprang mich regelrecht an am Flughafen Zürich auf dem Weg nach Gran Canaria. Buchrückentext: “John Izzo hat im Rahmen einer grossen Studie über zweihundert Menschn zwischen 60 und 120 Jahren befragt. Menschen, von denen andere sagten, sie hätten Erfüllung gefunden: Ärzte, Wissenschaftler, Handwerker, Holocaustüberlebende und Führungskräfte. Hier erzählt John Izzo, was er erfahren hat. Aus den unterhaltsamen nachdenklich stimmenden  Geschichten der befragten “Älteren” kristallisieren sich Stück für Stück Prinzipien heraus, die deren Leben zu einem Erfolg gemacht haben. Begleiten Sie den Autor bei der Entdeckung der “fünf Geheimnisse”.”

Gibt es das Geheimnis eines geglückten Lebens? Unzählige Bücher beschäftigen sich mit dieser Frage, die meisten von ihnen basieren allerdings eher auf Spekulation und den persönlichen Erfahrungen ihrer Autoren. Im Gegensatz dazu präsentiert Bestsellerautor John Izzo das lebendige Resultat einer soziologischen Studie, in deren Rahmen Hunderte von Menschen interviewt wurden. Izzo stellte ihnen Fragen wie „Was machte Sie am glücklichsten? “, „Was bereuen Sie am meisten?“, „Was zählt wirklich, und was stellte sich als unwesentlich heraus?“, „Was hätten Sie gern etwas früher gewusst?“ Daraus gewann er die Essenz der Lebensweisheit von über 200 älteren Menschen – Christen und Muslimen, Männern und Frauen, außergewöhnlich erfolgreichen und ganz „normalen“ Menschen. Überraschendes Ergebnis der Befragung: Unabhängig von Religion, Geschlecht, Hautfarbe und sozialem Status stimmten die Auskünfte weitgehend überein. Die „fünf Geheimnisse“, die John Izzo entdeckte, sind universell und können somit auch allen Lesern wertvolle und wirklich fundierte Lebenshilfe bieten.

John Izzo zieht daraus die Konsequenz: „Wir müssen nicht warten, bis wir alt sind, um weise zu werden. Wir können die Geheimnisse des Lebens in jedem Alter entdecken, und je eher wir sie entdecken, desto erfüllter wird unser Leben sein. “

“Egal wie alt Sie sind, Sie werden wünschen, Sie hätten dieses Buch früher gelesen. Es enthält persönliche Anekdoten und authentische Weisheit, die das Herz gefangen nimmt”

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Und ich werde jetzt NICHT die 5 Geheimnisse verraten, sondern nur ein paar Worte und Geschichten aus dem Buch zitieren, die mich sehr berührt haben. Ich sage nur eines: Die Geheimnisse sind ganz einfach…man muss sie nur leben:-)

Schöne Gedanken – Intelligenz

10. Dezember 2008

Der Nachteil der Intelligenz  besteht darin,
dass man ununterbrochen gezwungen ist,
dazulernen. ;-)

George Berhard Shaw

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p.s. aus aktuellem Anlass zur Erklärung: dieser Spruch ist für mich super IRONISCH gemeint!!! 

Kundengeschichten im Skiservice – eine neues Kapitel

9. Dezember 2008

JA, da passieren sie endlich wieder, die lustigen Kundengeschichten:

Gestern kommt eine Italienierin in den Laden, mit einem fetten Pelzstirnband, dass fast als Augenbinde gelten könnte und blafft mich an: “Ich hätte gern genau diegleiche Hose wie meine Freundin!” “äh…ja, und wie sieht die aus?” “Weiss!” Sie lässt sich nicht davon beirren, dass wir mindestens 10 Paar verschiedene weisse Hosen haben und fügt noch hinzu: “…die sind so schön.”  Wenn ich hellsehen könnte, wäre ich Lottomillionär oder beim Zirkus:-)

Der junge Schweizer mit dem Stoppelhaarschnitt, der einen Helm bei mir kaufen möchte, sagt beim Probieren: “Das wird jetzt ein Problem mit der Grösse, ich lasse mir nämlich die Haare wieder wachsen und dann brauche ich sicher eine grössere Grösse.” Ich konnte ihn beruhigen, weil der Helm, der er dann gekauft hat (!)  eh 3 Kopfgrössen abdeckt und man ihn individuell einstellen kann… Was müssen DAS für Haare sein???

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Nachsatz zu “Fritz ist da”:-)

8. Dezember 2008

 Also das ist doch wirklich Ironie des Schicksals, jetzt hab ich eine Lesebrille und was passiert?
Ich bekomme  einen neuen Computer (unfreiwillig, der alte hat schlappgemacht)  mit einem 22″ Bildschirm, auf dem alles mega-gross drauf ist…

 …und im Coop gibt es jetzt Einkaufswagen mit LUPE (kein Scherz, hier ein Zeitungsartikel darüber)… wofür brauch ich da überhaupt noch ne Lesebrille? :-) Sorry Fritz, nicht persönlich gemeint *lach*

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Fritz ist da…

8. Dezember 2008

Wer Fritz ist? … Ein bisschen Geduld bitte:-)

In der letzten Zeit hatte ich das Gefühl, beim Lesen nicht mehr so gut sehen zu können und wenn mir jemand zu nah stand, dann war mir das unangenehm, weil ich ihn nicht so 100%ig klar sehen konnte. Also das typische: “wenn die Arme zu kurz sind, um zu lesen” schien begonnen zu haben…meist wenn ich müde war.

Ich machte dann letzte Woche endlich einen Augentest und tatsächlich, weitsichtig 1,5. Eine  Brille musste her. Der Verkäufer war wirklich ausserordentlich gut. Er hat mir mit Charme, Fachwissen, Humor und viel Geduld alles sehr gut erklärt und mir für einige Dinge gleich Bespiele gezeigt, sodass ich gar nicht anders konnte… Am Ende kam eine Lesebrille dabei heraus, die – nun ja, ich denke, nicht viele Menschen haben als erste Brille gleich so ein Hightech- Modell. Super-Entspiegelung und “Computersicht” (mit letzterem Schlagwort hatte er mich natürlich am Haken:-) Meine Augen sind es mir wert.

Das richtige Modell zu finden, war das Schwierigste. Ich wollte auf keinen Fall so ein Modell, über das ich drübergucken muss. Ich wollte eine grosse Brille und nichts mit Metall und Glitzer. Dafür hab ich sicher 100 Brillen ausprobiert:-) Am Ende kam folgendes Modell dabei heraus: FRITZ von der Firma Martin&Martin (deutsche Designer), was ich sehr passend finde, da ich ja bereits Fan von TomTom bin:-) Könnte mich über den Namen wirklich noch immer kaputtlachen. Die Firmen-Philosophie passt auch gut zu mir, obwohl ich das erst nachher im Netz nachgelesen habe:

“Mit viel Liebe zum Detail und hohem Anspruch am Ganzen, mit neuen kreativen Ideen und vielfältiger Erfahrung entwickelt Martin&Martin unverkennbares Design. Durch ihre klare Farben-und Formensprache wird jede Fassung zu einem unverwechselbaren Einzelstück, die den Ausdruck der Persönlichkeit hervorhebt. Eine Kollektion für absolute (und kompromisslose) Individualisten…”

Und hier das Ergebnis (sie sieht auf dem Foto viel dunkler aus, als sie ist, hier nochmal die Brille allein)

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Hallo Fritz, willkommen in meinem Leben. Ich denke, das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft…:-)

Schöne Gedanken – Dummheiten

7. Dezember 2008

Man sollte eigentlich im Leben niemals die gleiche Dummheit zweimal machen,
denn die Auswahl ist so gross.

Bertrand Russell (brit. Mathematiker und Nobelpreisträger)

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Ich summe…

6. Dezember 2008

Als ich neulich mal erzählte, dass ich mit Ipod (auf EINEM Ohr) Skifahre, wenn ich alleine fahre, wurde ich gefragt, ob ich im Sessellift dann immer laut mitsinge:-) Nun, ich muss zugeben, ich singe tatsächlich laut im Lift, wenn ich – wie am Donnerstag ganz oft, weil es so leer war- allein im Lift sitze. Und sonst summe ich… Das hat mir schonmal jemand gesagt, dass ich auch im Auto beim Musikhören immer mitsumme…Ich summe gerne und oft ist es mir gar nicht bewusst.

Irgendwie kann ich gar nicht anders, und da ich auf meinem Ipod natürlich nur Lieder habe, die ich kenne und mag, summe ich dann ganz besonders viel mit. Das macht gute Laune. Hast Du schon mal versucht, mit richtig schlechter Laune zu singen oder zu summen? GEHT NICHT. Aber schon mal versucht, schlechte Laune zu behalten, wenn Du singst? GEHT AUCH NICHT:-)

Meine Lieblingsfunktion auf dem Ipod ist “zufällige Titel” -wobei ich ja keine zufälligen Titel auf meinem Ipod habe, ist vielleicht nur schlecht ausgedrückt, grins. Lustig wird es immer, wenn ein Kapitel meiner Hörbücher “zufällig” angespielt wird…:-) Ich fand es auf jeden Fall sehr nett von James Blunt, dass er mich durch die schlechte Sicht, die da plötzlich auf der Piste herrschte, heile nach unten begleitet hat, la la la … summmmm….

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Schöne Gedanken – Die Goldene Regel

5. Dezember 2008

“Ich denke von Dir,
wie ich wünsche,
dass Du über mich denkst.”

“Ich spreche von Dir,
wie ich möchte,
dass Du über mich sprichst.”

“Ich handle Dir gegenüber so,
wie ich wünsche, dass Du
es mir gegenüber tust.”

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Gedanken über das Na-ckt-Sein

4. Dezember 2008

Als frisch gebackenes “Wahrnehmungs-Monster” fand ich in meinen Ferien am Strand von Gran Canaria ein wahres Fest für meine neu enteckten Sinneskanäle;-) Schon immer hab ich gern Menschen beobachtet in ihren Eigenarten und ihrer Einzigartigkeit.

Auf meinen Spaziergängen am Strand sah ich sie: die Leichtfüssigen, mit geradem Blick nach vorn; diejenigen, die die Welt auf ihrem Rücken zu tragen scheinen; diejenigen, die die Welt als Kugel VOR sich hertragen; die Selbstbewussten, die Unsicheren und dann … die Na-ckten…Hunderte von ihnen…

Unvermeidbar auf meinem Spaziergang kam ich am Na-cktbadestrand vorbei. Für mich hatte es irgendwie etwas Aufdringliches, seinen Körper so komplett zur Schau zu stellen und damit meine ich nicht die, die na-ckt sonnenbaden, sondern die, die laufen, rumstehen und “alles in den Wind hängen”.

Es mag prüde klingen, für mich ist Na-cktheit etwas Privates und dann empfinde ich sie auch als schön. Dort am Strand hatte ich in den ersten Tagen wirklich Mühe, den Menschen ins Gesicht zu schauen, wenn sie mir bestenfalls ihre mit Piercing’s geschmückten Brüste entgegenstrecken (ganz zu schweigen von all den anderen Stellen, an denen es Piercing’s gibt), mit ihren nackten Popo’s wackeln und ihre “besten Stücke” in Szene setzen.

Ich hätte nicht hinschauen müssen, klar, doch wie schon erwähnt, gestaltete sich das anfangs eher schwierig, wenn ich mich mit der Zeit auch dran gewöhnt habe. Ich akzeptiere, dass “sie” es mögen, nehme mir gleichzeitig aber auch mein Recht, es selber nicht schön finden zu müssen.

Ist es nicht viel schöner, an einem Körper noch etwas entdecken zu können? Ein Bikini, der noch ein wenig verhüllt- wenn auch viel verspricht… Das Herausblitzen eines weissen Streifens Haut, verursacht durch eine leicht verrutschte Badehose…

Und während ich darüber nachdenke, sehe ich eine Parallele zu diesen Talkshows – die ich auch nicht mag und daher nicht anschaue- in denen Menschen sich auch “na-ckt” präsentieren, in dem sie ihr komplettes Privatleben breittreten, sich vor laufender Kamera anschreien und kein Geheimnis unausgesprochen lassen.

Auch das sind Dinge, die für mich nicht in die Öffentlichkeit gehören, und das schreibe ich in vollem Bewusstsein, dass jemand bereits meinen Blog als viel zu privat ansehen und ihn mit den gleichen Masstäben messen könnte, die ich in diesem Beitrag anwende.

Für mich gilt: na-ckt – ob seelisch oder körperlich- zeige ich mich nur Menschen, denen ich vertraue, die ich mag und schätze und die ich mir selber aussuche. Und umgekehrt suche ich mir auch die Menschen aus, die ich mir “na-ckt” -wiederum köperlich und seelisch- anschauen möchte.

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Schöne Gedanken – Die Liebe

3. Dezember 2008

Liebe

Wo immer sie auftritt
ist die Liebe
unser Herr und Meister.

Sie ist nicht
ausschweifende Lust,
nicht Begierde des Fleisches,
kein Splitter des Verlangens,
im Widerstreit mit dem Ich,
auch kein Teil des Fleisches,
das gegen den Geist
zu Felde zieht.

Denn die Liebe
lehnt sich nicht auf.
Sie verläßt nur
die ausgetretenen Pfade
vergangener Geschicke.

Khalil Gibran

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Mein ganz spezieller Schneemann- für Martina

2. Dezember 2008

Liebe Martina, ich hab Dir einen Schneemann versprochen, ich hab da ein ganz besonderes Exemplar gesehen, sogar mit Beleuchtung :-) Erkennst du ihn? Er hat eine spitze Mütze auf und seine Arme enden in spitzen Händen… und er hat auch noch Vorfahrt *grins*

winter2008-9-050

P.s. Es schneit schon wieder, völlig verrückt. Man kann nicht mal Skifahren, weil sie wegen der schlechten Sicht keine Lawinen abschiessen können und es somit viel zu gefährlich ist… Ich wollte Frau Holle schon sagen, das Tal ist voll, mach mal Pause:-)

Wahrscheinlich sind sämtliche Bestellungen aller Engadiner für einen schneereichen Winter auf einmal geliefert worden:-)

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Dorfplatz in Silvaplana

Kampf der Wetterhähne…oder Krieg der Wetterfrösche

1. Dezember 2008

“Wetter-Wick packt Bucheli am Wickel.

Er rüttelt am Meteo-Monument. Mit einem Schlungg schlänzt er den SF-Wetterguru zu Boden. Blumenkohlwolken verdunkeln den Himmel. Ein Sturm im Wasserglas zieht auf. ARD-Frosch Kachelmann warnt schon am nächsten Tag im Nachhinein vor der Unbill an der Wetterfront. Der Krieg der Wetterfrösche donnergrollt am Firmament.

So oder irgendwie mag es sich zugetragen haben. Ähnlichkeiten mit lebenden Wettergöttern sind weder zufällig noch aus der verschmutzten Luft gegriffen. Warum nur, fragen wir Wetterleuchten, bekämpfen sich die Herren über Hoch- und Tiefdruck derart unerbittlich? Die Muotathaler Wetterfrösche sind sich ja auch nicht spinnefeind, sondern beobachten Spinnen und anderes Getier beim Balzverhalten. Oder hören das Gras wachsen. Jeder anders. Und machen draus einen fast freundlichen Wettbewerb. Statt einen feindschaftlichen Bewerb ums Wetter.

Die Wetterkampfhähne gockeln und gifteln. Wenn’s bei EM-Spielen hierzulande Katzen hagelt oder Söihünd schneit, ist es den Spielern genauso schnuppe wie dem Zuschauer, wer nun wettermässig recht gehabt hat und wer nicht. Ob der Wick Peter punktet, der Bucheli Thomas die Nase im Wind hat oder der Kachelmann Jörg alles besser weiss. Beim Schlussgang im Wetter-Schwinget gibt’s allemal immer nur Verlierer: die Zuschauer zuhause. Weil die inzwischen längst nicht mehr wissen, wem sie nun vertrauen sollen. Am besten noch immer dem Güggel auf dem Mist. Solange das Wetter noch draussen stattfindet. “(Urs Padel- Chefredakteur Tele)

Die Sendung “Meteo” ist scheinbar die meistgesehene Sendung im Schweizer Fernsehen. Deshalb wohl auch das ganze Theater. Es gab nun tatsächlich eine komplette Doku über diesen Wetterfrosch-Krieg. Unglaublich… Ich muss gestehen, seit Herr Kachelmann für das Wetter im Engadin zuständig ist (hier schrieb ich schon drüber), ist zwar das Wetter nicht besser oder schlechter, aber die Vorhersagen stimmen einfach besser und gerade im Sommer für das Surfcenter ist der Wetterbericht für uns sehr wichtig.

ABER seit Herr Kachelmann den Auftrag für das Engadin bekommen hat, erwähnt Herr BUCHELI in der oben genannten meistgesehen Sendung des Schweizer Fernsehens das Engadin mit KEINER SILBE mehr!!! Das ist doch wohl der Hammer, oder?

Uns ist es zur Zeit jedoch völlig schnurz, was die Herren denken oder sagen, hier SCHNEIT es ununterbrochen und die Wintersaison wird grossartig!

winter2008-9-039

winter2008-9-047


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