Ja, Ihr Lieben, kaum zu glauben, aber ich bin mittlerweile tatsächlich Zuhause angekommen. Nach einer kurzen, unruhigen Nacht erfuhr ich, dass die Strasse wohl erst gegen 10.00 Uhr geöffnet würde, wenn überhaupt… Das war mir zu unsicher und ich wollte einfach NACHHAUSE… Also bin ich zum Bahnhof, der Herr war äusserst nett und lustig, konnte mir aber nicht zu 100% zusagen, ob das Auto mitkönne. Was ihn nicht davon abhielt, erstmal den vollen Preis (und der war happig) zu kassieren. Es hinge vom Gewicht ab und auch er über meine Witzeleien, ob das Gewicht vom Auto, meines oder gar seines da zähle, lachte, sicher war gar nix…
Ich hab fest dran geglaubt – ich hatte ehrlich gesagt auch keine andere Wahl- und so fuhr ich dann um 08.00 das Auto auf die Rampe und von dort auf den Waggon, na das hat sich gefreut, einen ganzen Waggon ganz für sich allein:-) Und ich stieg dann eine halbe Stunde in den Personenzug und nach 1 1/2 Stunden durch finstere verschneite Berglandschaft in Samedan wieder aus.
Auch dort erwartete mich ein sehr lustiger Bahn-Arbeiter, er erzählte mir sogar Witze, bis mein Auto endlich zu mir kam…:-) Mit nassen Füssen und vor Kälte schlotternd half mir das Tragen meines etwas zu schweren Koffers, wieder warmzuwerden… Es ist Winter! Es ist für mich zwar etwas sehr krass mit dem Klimawechsel, aber wenn ich jetzt den Schneeflocken so zuschaue, wie sie leise und weich und so friedlich fallen, dann regt sich in mir ganz langsam die alljährliche Begeisterung über Schnee.
Ende gut, alles gut, vielen lieben Dank für Eure mitfühlenden Kommentare. Hab ich mich sehr darüber gefreut.





















