Archive for Oktober 2008

Angekommen…

31. Oktober 2008

Ja, Ihr Lieben, kaum zu glauben, aber  ich bin mittlerweile tatsächlich Zuhause angekommen. Nach einer kurzen, unruhigen Nacht erfuhr ich, dass die Strasse wohl erst gegen 10.00 Uhr geöffnet würde, wenn überhaupt… Das war mir zu unsicher und ich wollte einfach NACHHAUSE… Also bin ich zum Bahnhof, der Herr war äusserst nett und lustig, konnte mir aber  nicht zu 100% zusagen, ob das Auto mitkönne. Was ihn nicht davon abhielt, erstmal den vollen Preis (und der war happig) zu kassieren. Es hinge vom Gewicht ab und auch er über meine Witzeleien, ob das Gewicht vom Auto, meines oder gar seines da zähle, lachte, sicher war gar nix…

Ich hab fest dran geglaubt – ich hatte ehrlich gesagt auch keine andere Wahl- und so fuhr ich dann um 08.00 das Auto auf die Rampe und von dort auf den Waggon, na das hat sich gefreut, einen ganzen Waggon ganz für sich allein:-) Und ich stieg dann eine halbe Stunde in den Personenzug und nach  1 1/2 Stunden durch finstere verschneite Berglandschaft in Samedan wieder aus.

Auch dort erwartete mich  ein sehr lustiger Bahn-Arbeiter, er erzählte mir sogar Witze, bis mein Auto endlich zu mir kam…:-) Mit nassen Füssen und vor Kälte schlotternd half mir das Tragen meines etwas zu schweren Koffers, wieder warmzuwerden… Es ist Winter! Es ist für mich zwar etwas sehr krass mit dem Klimawechsel, aber wenn ich jetzt den Schneeflocken so zuschaue, wie sie leise und weich und so friedlich fallen, dann regt sich in mir ganz langsam die alljährliche Begeisterung über Schnee.

Ende gut, alles gut, vielen lieben Dank für Eure mitfühlenden Kommentare. Hab ich mich sehr darüber gefreut.

Schlaflos in Thusis

30. Oktober 2008

oder… “Manchmal führen all die vielen Weg NICHT ins Paradies” ;-)

Nach der langen Reise von Gran Canaria mit Umsteigen in Madrid und über den riesigen Flughafen hetzen, weil die Zeitspanne zum Anschlussflug ziemlich knapp bemessen war und der Flieger aber dann doch mit Verspätung abflog, kam ich dann endlich nach 9 Stunden in Zürich am Flughafen an und mein Koffer war gleich der erste, wunderbar. Ich stellte mir schon vor, wie schön es ist, wieder im eigenen Bett zu schlafen.

Bis ich die Verkehrsnachrichten hörte: Thusis – Tiefencastel beidseitig gesperrt! Julierpass schneebedeckt! Und ich zwar mit 4×4 unterwegs, aber was nutzt das mit Sommerreifen? Den Autoverladezug  durch den Verainatunnel in Klosters konnte ich zeitlich nicht mehr schaffen, der letzte fährt um 20.50, hätte auch nix genutzt, weil es dort auch so viel geschneit hatte, dass ich gar nicht erst am Bahnhof angekommen wäre.

Mmh, um Thusis zu umgehen hätte ich noch über die Lenzerheide fahren können und dann über den Julier, aber bei den Schneeverhältnissen? Besser nichts riskieren. Ausserdem hab ich nur Turnschuh und Sandalen im Gepäck und nicht mal eine warme Jacke. Ich hab die ganze Zeit mit C. und B. telefoniert, eine hat immer mit mir gesprochen, die andere im Internet nach Informationen gesucht, superlieb. Und dann hab ich mich entschieden, in Thusis zu übernachten und morgen früh mit dem Autoverladezug nach Samedan zu fahren. Lästig, aber nicht zu ändern.

Im Hotel war noch ein Zimmer frei, ein sehr nettes Ehepaar führt es und es besteht die Aussicht, dass die Strasse morgen früh um 08.00 wieder geöffnet wird. Es waren auf der ganzen Strecke (im weiteren Verlauf Richtung San Bernadino ist auch ein grosses Stück gesperrt) 50 (!)Bäume umgestürzt, es ist sogar schon seit gestern abend gesperrt, das gab es nicht mehr seit dem Lawinenwinter 1976!

Nun liege ich hier gemütlich im Bett und habe Internetzugang, alles gut. Bin gespannt, wie es morgen weitergeht. So wollte ich auf jeden Fall Nicht enden:

“Unterwegs in die nächste Dimension”

29. Oktober 2008

“Unterwegs in die nächste Dimension, Meine Reise zu Heilern und Schamanen” von Clemens Kuby, das Buch (was mir meine liebe Freundin Utah geschenkt hat, danke nochmal an dieser Stelle) hab ich am Strand ganz in Ruhe lesen können und es hat mich völlig fasziniert.

Klappentext: “Eine Querschnittslähmung brachte Clemens Kuby dazu, sein Leben vollkommen neu zu betrachten und sich intensiv mit dem Thema Heilen auseinanderzusetzen. Sehr offen und persönlich beschreibt er hier, wie es ihm gelang, im Dialog mit der Seele die Selbstheilungskräfte so zu aktivieren, dass sich die Lähmung zurückbildete und die Ärzte von einem Wunder sprachen. Ausgehend von diesen Erfahrungen bereiste Kuby als Dokumentarfilmer verschiedene Länder und Kulturen, um Heilungsphänomene zu recherchieren.”

Für mich gibt es 2 Kernaussagen in dem Buch:

Einmal: “Jeder kann heute die Gesundheitsreform in die eigenen Hände nehmen und seine Selbstheilungskräfte aktivieren. Es gibt bereits viele Praktiker, Autoren und Berater, die uns wirkungsvolle geistige Werkzeuge mit auf den Weg geben. Bewusst verzichte ich darauf, sie zu zitieren, denn ich wüsste nicht, wo ich anfange und aufhören sollte. Es sind zu viele Einflüsse, denen ich in diesem <…> Leben ausgesetzt war, um jetzt belegen zu können, wie meine Gedanken entstanden sind.” <…>
“Wenn mir eine solche Kostbarkeit (die Hilfe zur Selbstheilung durch einen Schamanen) zuteil wurde, hat dies aufrichtigen Dank in jeder Form verdient. Denn es ist das grösste Geschenk, wenn jemand anderes an mich glaubt, an meine eigenen Kräfte, sodass sie tatsächlich zum Tragen kommen und ich es dadurch schaffe, mein Schicksal wieder in die eigene Hand zu nehmen.” 

Und der zweite Gedanke: ” Jeder, der den Entschluss fasst, sein Weltbild zu ändern, findet seine Wegweiser. Es gibt nicht den richtigen Weg, jeder folgt seiner Wahrheit. Er darf sie nur nicht zum Dogma machen, das führt zu Intoleranz und Krieg. 
Wenn ich meine Bewusstseinsentwicklung als Ganzes wahrnehme, betrachte ich sie als Bergtour auf den Gipfel des Glücks. Dabei sehe ich normalerweise nur meinen Weg und die, die vor mir sind, rufen ständig von oben herunter, hier geht’s lang, und ich rufe meinen Nachfolgern wiederum zu, wo sie zu laufen haben.
Wären die Dogmatiker in der Lage, mal um den Berg herumzuschauen, würden sie sehen, dass von allen Seiten Routen auf den Gipfel des Glücks führen. Auf jeder Route stehen Wegweiser mit anderen Bezeichnungen für den Gifpel. Bei den einen heisst er Erleuchtung, bei den anderen Gott oder Allah oder Einssein, den Frieden finden, das höhere Selbst oder das innere Selbst usw. Erst wenn man oben angelangt ist, sieht man, dass es ein Berg ist, auf den es von allen Seiten hochgeht. Überall sind Menschen unterwegs. Nur sehr wenige, die im Aufstieg begriffen sind, sehen mehr als ihren eigenen Weg.
Die Idee, der Wunsch, die Sehnsucht, das Gebet, das Mantra, die Hinwendung, die Absicht -  all das ist unser stärkster Antrieb in diesem lebendigen Universum. Wenn wir damit unser Glück schmieden, formen wir unser Schicksal selbst.”

Der Anfang und das Ende des Tages

28. Oktober 2008

Beide Fotos direkt vom Balkon gemacht, einmal Richtung Osten, einmal Richtung Westen, ist das nicht einfach traumhaft? Heute morgen hätte ich ein wolkenloses Foto machen können, ich fand DIESES hier von gestern aber viel ausrucksstärker, diese Schattierungen sind einfach grandios und das Licht, das sich auf dem Wasser spiegelt…

Schöne Gedanken – Ich bin ich und du bist du

27. Oktober 2008

WIR

Ich bin ich – und du bist du
wenn ich rede – hörst du zu
wenn du sprichst – dann bin ich still
weil ich dich verstehen will.
Wenn du fällst – helf ich dir auf,
und du fängst mich, wenn ich lauf.
Wenn du kickst – steh ich im Tor,
pfeif ich Angriff – schiesst du vor,
spielst du pong – dann spiel ich ping,
und du trommelst wenn ich sing.
Allein kann keiner diese Sachen,
zusammen können wir viel machen.
Ich mit dir und du mit mir -

das sind wir.

(Autor mir unbekannt)

Die Welt ist klein

26. Oktober 2008

Dieser Urlaub ist geprägt von witzigen Zusammentreffen und da ich ja nicht an Zufälle glaube, wird mir die Bedeutung vielleicht später noch aufgehen…

Bei der Zwischenlandung  in Madrid sprach uns ein Schweizer an, der schon von Zürich mitgeflogen war: “Ich kenne Euch.” Und in der darauffolgenden Stunde versuchten wir  mit dem Abfragen von Orten, an denen er und wir schon gewesen waren (das waren sehr viele, nur kein einziger zur gleichen Zeit), woher er uns kannte. Wir sind zwar nicht drauf gekommen, aber hatten dadurch ein sehr nettes und kurzweiliges Gespräch.

Vor 4 Tagen waren wir abends an der Promenade in einem schönen spanischen Restaurant essen. Nach dem Essen kamen wir mit dem Wiener Pärchen am Nebentisch (der SEHR eng neben unserem stand) ins Gespräch und es stellte sich heraus, dass der Ehemann viele Jahre bei einer Surfmarke (die wir auch im Surfcenter führen) Vertreter in Österreich war und eng mit einen guten Freund von Toni zusammengearbeitet hatte. Es fanden sich dann auch noch weitere gemeinsame Bekannte.

Vorgestern morgen stand ein Surfer auf der Strandpromenade vor unserem Balkon, Toni kam mit ihm ins Gespräch und lud ihn ein, sich unsere Wohnung anzuschauen. Im Gespräch stellte sich heraus, dass er schon oft am Silvaplanasee zum Surfen war und Toni dann tatsächlich auch als “den Mann am Grill” wiedererkannte.

3 solche Geschichten nacheinander, ich finde das total spannend. Mal sehen, wer uns noch so “über den Weg läuft”…

Schöne Gedanken – hitzefrei

24. Oktober 2008

Wenn die Sonne der Liebe in unserem Herzen scheint,
dann blüht das Glück in den schönsten Farben
und alle Zweifel und Fragen haben hitzefrei.

Der Tag kann kommen…

23. Oktober 2008

Als Schülerin hab ich Joggen gehasst, dank eines Sportlehrers, der uns kreuz und quer durch den Kunstpark neben dem Ratsgymnasium jagte und zur Sparrenburg und zurück. Vor ein paar Jahren in den Ferien hab ich dann aus einer Laune heraus, Joggen am Strand entdeckt und fand es klasse, vor allem wie ich mich nachher fühlte.

In den letzten Wochen habe ich einiges an Gewicht verloren, auf allen Ebenen, körperlich und seelisch. Dazu kommt, dass ich hier sehr viel schreibe, für mich, für andere, für Euch. Auch beim Schreiben verliere ich “Gewicht”, verliere an “Schwere”.

Da fällt es mir hier leicht, jeden morgen zu joggen. Heute war Tag 4 und er war der Beste bisher:-)Meine Muskeln und werden täglich leichter, der Atem ruhiger und rythmischer, die Pausen kürzer, die Strecke länger und der Spass dran grösser.  Meine schnellen Fortschritte motivieren mich und ich freue mich beim Laufen schon auf’s nächste Mal. Mit jedem Schritt lasse ich etwas los und mein Kopf wird immer klarer.

Und wenn ich danach dann noch im Pool meine Runden schwimme – schwimmen mochte ich schon als Kind sehr gern und da hat oben erwähnter Sportlehrer mit seinem blöden Schwimmunterricht auch zum Glück nichts dran ändern können-, dann fühle ich mich erfrischt, fit und erfüllt von Leichtigkeit. Glücksgefühle…

Noch ein paar gezielte Musekelübungen, anderthalb Stunden für mich und meinen Körper, grossartig. Ich begrüsse sogar den Muskelkater, der ab und zu an den unterschiedlichsten Stellen auftritt, denn ich geniesse es, meinen Körper zu spüren und Stück für Stück mehr anzukommen -  bei MIR.

Schöne Gedanken – Mit dem Herzen sehen

22. Oktober 2008

Ursprünglich hätte ich geschrieben:

“Man kann in jedem Stein ein Herz sehen,
man muss nur richtig hinschauen.”

Und vor meinem Kurs hätte ich das wahrscheinlich auch so gepostet. HEUTE ist für mich in dem Satz zuviel “man” statt  “ich” und einmal zuviel “muss”, das Wort mag ich gar nicht und somit schreibe ich HEUTE:

“Ich sehe ein Herz in jedem Stein,
wenn ich hinschaue.”

und ich gehe sogar noch weiter:

“Ich schaue mit dem Herzen,
und ich sehe das Herz in Allem.”

Tuesdays with Morrie

21. Oktober 2008

“The most important thing in life is to learn
how to give out love and
to let it come in”

Das ist für mich der wichtigste Gedanke aus dem Buch “Tuesdays with Morrie”, ein Buch das ich seit Jahren im Bücherregal hatte, ohne es bisher gelesen zu haben. Erst als ich in meinem NLP-Kurs den Film mit dem unvergesslichen Jack Lemmon in seiner letzten Rolle sehen durfte, fiel mir das Buch wieder ein und in die Hände. Bücher finden mich immer zum richtigen Zeitpunkt, das zeigt sich immer wieder!

An dieser Stelle eine kleine Entschuldigung, dass ich den Originaltext in Englisch zitiere, er ist zu schön für eine Übersetzung…

Das Buch offenbart soviel einfache Lebensweisheit, ich würde es hier am liebsten im Ganzen zitieren ;-) Der an einer tödlichen Krankheit leidende 78-jährige Morrie hat die Wahl, wie er die ihm verbleibende  Zeit verbringt. Er kann sich aufgeben und schon vorzeitig vom Leben zurückziehen oder er kann das Beste aus seiner verbleibenden Zeit machen. Und so geht er voller Würde und voller Liebe den letzten Weg zwischen Leben und Tod und lässt die Welt teilhaben. Sein ehemaliger Student Mitch besucht ihn immer an Dienstagen und lernt die wohl wichtigsten Lektionen von seinem alten Lehrer.

“A teacher affects eternity, he can never tell, where his influence stops.”

Morrie fragt Mitch einmal: “ Es ist ok für Dich, oder? Wenn Männer weinen?” Für mich war es schon vor dem Film ok, wenn Männer weinen, ich glaube jedoch, NACH dem Film wissen es einige Menschen mehr…

Eine meiner weiteren Lieblingsstellen: “The culture we have, does not make people feel good about themselves. And you have to be strong enough to say, if the culture doesn’t work, don’t buy it.”

Morrie hat seine eigene “Kultur” geprägt und gelebt. Und als Lehrer seinen Schülern Werte mitgegeben.

“Whites and Blacks, Catholics and Protestants, men and women. If we saw each other as more alike, we might be very eager to join in one big human family in this world, and to care about that family the way we care about our own.
Invest in the human family. Invest in people. Build a little community of those you love an who love you.

But believe me, when you are dying, you see it is true. We all have the same beginning- birth- and we have the same end- death. So how different can we be?

In the beginning of life, when we are infants, we need others to survive, right? And at the end of life, when you get like me, you need others to survive, right?

But here’s the secret: in between, we need others as well.”

Kopfkino…

20. Oktober 2008

In unserer Wohnung hier auf Gran Canaria komme ich mir vor, wie auf einem Schiff. Ich sehe nicht die Promenade, die vor der Tür hergeht, sondern ich schaue vom Frühstückstisch direkt aufs Meer…

Am Meer kann ich in Ruhe dem Schauspiel der Wolken zuschauen und – nachdem mein “Visualisierungs-Kanal” bei meinem Kurs freigelegt wurde -  ich sehe die tollsten Figuren und Formen in ihnen. Kennt Ihr den Film “Caspar” ? Da spuken so lustige weisse Geister herum , die ihre Form ständig verwandeln, und sie kichern und haben den grössten Spass an ihrem Spiel.

So ist für mich das Spiel der Wolken, ich sehe die witzigsten Formen und Figuren und auch ich kichere in mich hinein und habe den grössten Spass.

Schöne Gedanken – Ein Genie ist ein Mann…

18. Oktober 2008

Ein Genie ist ein Mann,
dem es wenigstens ein einziges Mal gelingt,
eine Frau davon zu überzeugen,
dass sie Unrecht hat.

aus “Alles Liebe” von Heinz Erhardt

Dieses Buch bekam ich übrigens von einem Mann geschenkt! Und so verabschiede ich mich mit diesen leicht provokanten Worten und einem ironischen Augenzwinkern für die nächsten 2 Wochen auf die Kanaren. Wie ich mich kenne, werd’ ich auch von dort regelmässig hier sein… Alles Liebe für Euch.

P.S. Ok, OK, die ausgleichende und harmonie-liebende Waage kommt in mir durch, hier der Ausgleich zum Gedicht von oben aus demselben Buch:

Diese Fremdwörter

Wenn einer viele Fraun sich nahm,
so nennt man so was “polygam”,
genügt ihm aber eine schon,
nennt man den Zustand “monoton”.

und tschüss…

Schöne Gedanken-Handeln nicht Wissen

17. Oktober 2008

Das grosse Ziel des Lebens ist nicht Wissen,
sondern Handeln.

Thomas Henry Huxley antik-anatomie-text-ingpcyhe0546.jpeg

 

 

 

Zusatz nach Elisabeth’s Kommentar:

Wissen ist solange ein Gerücht, bis es im Körper ist.

Schöne Gedanken – nimm Dir Zeit

15. Oktober 2008

Nimm Dir Zeit zum Arbeiten
- es ist der Preis des Erfolges.

Nimm Dir Zeit zum Denken
- es ist die Quelle der Kraft.

Nimm Dir Zeit zum Spielen
- es ist das Geheimnis ewiger Jugend.

Nimm Dir Zeit zum Lesen
- es ist der Brunnen der Weisheit.

Nimm Dir Zeit zum Träumen
- es bringt Dich den Sternen näher.

Nimm Dir Zeit Dich umzuschauen
- der Tag ist zu kurz um selbstsüchtig zu sein.

Nimm Dir Zeit zu lachen
- es ist die Musik der Seele.

Nimm Dir Zeit freundlich zu sein
- es ist der Weg zum Glück

Nimm Dir Zeit zu lieben und geliebt zu werden
- es ist der wahre Reichtum des Lebens.

Freude und Dankbarkeit…

13. Oktober 2008

empfinde ich… und ich mag sie momentan gar nicht in Worte fassen. ABER  in Musik:

Mit diesem “unbeschwerten” Lied klang unser Kurs gestern aus. DANKE Dir N.

Heldenreise…

12. Oktober 2008

Am Donnerstag hatte ich Abschiedsschmerz. Es waren nur noch 3 Tage im Kurs. Nur noch 3 Tage mit den Menschen, die mir in den 16 Tagen sehr ans Herz gewachsen sind. Mit den Menschen, vor denen ich mich sehr geöffnet habe, die sich mir sehr geöffnet habe, die mich unterstützt und die meine Unterstützung angenommen haben und mit denen ich manchmal geweint und ganz ganz oft viel gelacht habe.
Unser Kurs begann mit den Worten des Kursleiters, dass wir alle auf einer Heldenreise sind. Und manchmal begegnen uns Helden auch einmal Dämonen und Drachen, als Helden gehen wir unbeirrt unseren Weg und sammeln das Handwerkszeug, das nötig ist, unseren Weg weiterzugehen. Das hat uns die ganze Zeit begleitet und für mich ist das ein sehr schönes Bild.

Heute ist nun der letzte Tag und ich spüre keinen Abschiedsschmerz. Ich bin voller Dankbarkeit für all die wunderbaren Dinge, die ich lernen und erfahren konnte mit genau DIESEN Menschen, denn ich glaube fest daran, dass ich immer den “richtigen” Menschen begegne (und nach dem Gesetz der Anziehung such ich mir die ja auch aus) und auch wenn ich sie alle vermissen werde, freue ich mich jetzt sehr darauf, all das was ich lernen durfte und konnte in die Welt mitzunehmen und zu beobachten und zu spüren; ich freue mich über die alten und  neuen Fähigkeiten, die ich (wieder)entdecken durfte ; ich freu mich auf die Veränderungen und darauf, zu sehen, wie all die Dinge so nach und nach greifen und “rund werden” und all das Neue vermischt mit all dem Alten zu leben…

Kleiner Held…

Overload…;-)

11. Oktober 2008

Ihr Lieben,

mein Kurs nimmt zur Zeit soviel Raum ein, auch über die Kurszeiten hinaus, dass mir sehr wenig Zeit für anderes übrig bleibt. Ich werde Eure Kommentare nach und nach noch beantworten, freue mich schon drauf, Eure Worte noch einmal in Ruhe lesen zu können. Und ich freue mich auch, auf Euren Blogs wieder stöbern zu können. Das Schreiben fehlt mir …

Bis bald, ein wunderschönes Wochenende wünscht Euch Andrea

Schöne Gedanken – Jeder Mensch…

9. Oktober 2008

“Jeder Mensch hat sein eigenes Modell von der Welt.”

Das ist einer meiner absoluten Lieblingssätze aus dem NLP und das Schönste daran: kein Modell ist besser oder schlechter als das andere, es ist nur ANDERS!

Mit Schweizer Kennzeichen unterwegs in Deutschland

7. Oktober 2008

Es hat einige Vorteile, mit einem Schweizer Kennzeichen in Deutschland unterwegs zu sein, ich kann parken ohne einen Parkschein ziehen zu müssen,  Knöllchen werden nicht nachgeschickt und nur wenn ich die Politesse noch beim Aufschreiben sehe, zieh ich mich dezent zurück:-) Ich kann auch etwas schneller auf der Autobahn fahren, weil … s.o. wird nicht nachgeschickt.

Letztens hab ich die Familie im Auto hinter mir beobachtet und konnte der Mutter von den Lippen ablesen, wie sie freudestrahlend auf mein Kennzeichen deutete und rief: “Guckt mal, ein Schweizer”. Die Schweizer sind gern gesehen in Deutschland, die Reaktionen, wenn ich erzähle, dass ich in der Schweiz wohne oder wenn die Leute denken, ich sei Schweizerin, sind ausnahmslos positiv, interessiert, neugierig und ich höre immer viele nette “Schweiz-Geschichten”.

Heute hat mich auf einem Parkplatz ein BMW vorgelassen, damit ich besser einparken konnte. Als ich ausstieg, ging das Fenster runter und ein äusserst netter, charmanter Herr sagte: “Grüssen Sie mir die Schweiz”. Und ich war so verdutzt, dass ich lächelte und erwiderte: “Danke, ja mach ich gern.” :-)

Lass Dein Licht scheinen

6. Oktober 2008

Unsere grösste Angst ist nicht,
dass wir unzulänglich sein könnten.
Unsere grösste Angst ist,
dass wir grenzenlos mächtig sein könnten.
Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit,
änstigt uns am meisten.

Wir fragen uns: Wer bin ich, um so brilliant zu sein?
Aber wer bist du, es nicht zu sein? …

Es dient der Welt nicht,
wenn du dich klein machst.
Sich zu beschränken,
nur damit andere um dich herum
sich nicht unsicher fühlen,
hat nichts Erleuchtendes. …

Und wenn wir unser Licht scheinen lassen,
dann geben wir anderen die Erlaubnis, es auch zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind,
befreit unsere Gegenwart automatisch andere.

Marianne Williamson aus der Eröffnungsrede von Nelson Mandela 1994

Schöne Gedanken – offen für alles

5. Oktober 2008

Wer offen für ALLES ist,
der kann nicht ganz DICHT sein.

Wie man mit vier Flügeln erfolgreich fliegt

3. Oktober 2008

“…Ungefähr bei der zwanzigsten Scheidungsverhandlung, die mich als jungen Juristen beschäftigte, begann es mir langsam zu dämmern, was es denn eigentlich war, das die Ursache praktisch aller Scheidungen darstellte. Dazu kam mir ein altes asiatisches Sprichwort in den Sinn, das den Hauptfehler fast aller gescheiterten Liebespartner treffend bildhaft beschreibt:

Binde zwei Vögel zusammen-
und trotz vier Flügeln
können sie nicht fliegen!

Praktisch alle diese Menschen vor Gericht hatten sich voll guten Willens zum gemeinsamen Höhenflug durchs Leben verbunden- und waren abgestürzt oder gar nicht richtig gestartet! Warum? Weil sich sich, wie die erwähnten Vögel, allzu eng verbanden. So blieb kein Platz mehr für den individuellen Flügelschlag, ohne den kein Paarflug möglich ist. Wenn sich vier Flügel ständig in die Quere kommen, ist nur Flattern, aber kein Fliegen möglich. Fehlender Abstand und Missachtung der nötigen Distanz führen eben zum Absturz – bei Vögeln und bei Liebespartnern…

Haben Sie, liebe Leserin, lieber Leser, schon einmal Schwäne beobachtet, wie sie lieben, wie sie fliegen? Da ist nicht nur viel Anmut, sondern auch sehr viel Weisheit der Natur: sie fliegen sehr nache beim Partner, aber nie allzu nahe! Nie lassen sie es zu, dass sich ihre Flügel gegenseitig behindern – trotz aller tiefen Verbundenheit. Erfolgreich beherrschen die Schwanenpaare die Kunst des Wechselspiels zwischen Nähe und Distanz. Sie zeigen uns, wie man mit vier Flügeln erfolgreich fliegt!

[...] Schwanen-Paare fligen nicht nur erfolgreich und gekonnt, sondern sie lieben auch monogam, uns sie werben stets auf neue umeinander, mag die Partnerschaft auch noch so alt sein. [...] Wenn sich ihre Schnäbel berühren, bilden ihre beiden schön gebogenen Hälse von der Brust bis zum Kopf ein Herz. Ein gemeinsam gebildetes Herz: Kennen Sie ein schöneres Symbol für Geborgenheit und Liebe?”

 

aus “Wie man sich ins Leben verliebt” von Wolf vom Bremgarten  (hier schon einmal zitiert)

Schöne Gedanken – Unterwegs

1. Oktober 2008

Hier  nochmal etwas Schönes von Herrn Kruppa:

Unterwegs

Wir wollen
Liebe und Geborgenheit,
Freiheit und Verschmelzung;
wir versuchen,
Widersprüche zu vereinigen,
Gegensätze aufzulösen;
unsere Ansprüche sind masslos,
wir verlangen das Unmögliche,
und skeptische Gesichter
erinnern uns an Testamente.

Der Mensch ist das,
womit er sich abfindet.

Wir geben die Suche nicht auf
nach der Heimat unserer Sehnsucht,
richten uns nicht ein
im Exil unserer Möglichkeiten.
Wir stolpern, fallen
gehen zwei Schritte vorwärts
und einen zurück,
bleiben aber unterwegs
unverbesserlich
in unserer Liebe
zum Unerreichten.

Sagten wir heute,
es sei unerreichbar,
dann wären dies
unsere letzten Worte.


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