Der Reifen eines Rades wird von den Speichen gehalten.
Doch das Leere darin ist das Sinnvolle beim Gebrauch.
Aus nassem Ton werden Gefässe geformt.
Jedoch die Leere darin ermöglicht erst das Füllen der Krüge.
Aus Mauern, durchbrochen mit Türen und Fenstern, baut man ein Haus.
Aber der Leerraum, das Nichts macht es erst bewohnbar.
So ist das Sichtbare zwar von Nutzen, doch das Wesentliche bleibt unsichtbar.
Laotse

August 19, 2008 um 11:36
Liebe Andrea,
Ein Mensch mag von außen ansehnlich und hübsch sein – oder auch nicht – doch darauf kommt es gar nicht an. Sein Inneres, seine Seele, das Unsichtbare also, macht ihn erst zu dem, was er ist und was wir an ihm lieben.
Danke, dass Du uns immer so offen Deine Seele zeigst!
Alles Liebe,
Mareike
August 19, 2008 um 12:53
Liebe Andrea,
so wündervolle Worte. Danke dir für diesen Denkanstoss!
Liebe Grüsse,
Sabrina
August 19, 2008 um 3:36
Liebste Andrea,
wie wahr. Vieles ist nicht so, wie es zu sein scheint. Wie heißt es so schön in einem Lied von Ich + Ich: “das, was auf dem Etikett stand, war nicht drin”. Deshalb ist es immer gut, erst einmal genau hinzuschauen und auch den eigenen Blickwinkel zu überprüfen.
Was nützt Dir z. B. der attraktivste Partner an Deiner Seite, wenn er Dich letztendlich im Stich lässt, gerade dann, wenn Du ihn am meisten brauchst? Richtig. Nichts.
Nachdenkliche Grüße sendet Dir
Dori
August 19, 2008 um 7:02
Waoh, liebe Mareike, jetzt macht Du mich ganz sprachlos… Danke für Deine liebe Worte!
Und ja, Du hast recht, die schönste Hülle verbirgt auf Dauer nicht die Leere im Inneren…Ist es nicht oft so, dass wir jemanden kennenlernen, der auf den ersten Blick nicht besonders attraktiv oder gutaussehend ist und wenn wir ihn kennen- und schätzenlernen, er auch äusserlich viel attraktiver für uns wird? Genauso natürlich auch umgekehrt…
Ich freu mich immer sehr über Deinen Kommentare, du Liebe, nochmals Danke! Liebe Grüsse Andrea
August 19, 2008 um 7:03
Liebe Sabrina, gern geschehen:-) Ich gebe diese Gedankenanstösse mit dem Niederschreiben auch immer mir selbst… Viele Grüsse Andrea
August 19, 2008 um 7:05
Liebste Dori, das ist ein schöner Auszug aus dem Lied, passt perfekt zu “meinem” Spruch. Ja, gues Aussehen nützt Dir nicht viel, wenn Du im entscheidenden Moment alelingelassen wirst… Aber DIESE Art von Menschen ziehst DU ja zum Glück jetzt NICHT mehr an:-) Herzlichste Grüsse Andrea
August 22, 2008 um 5:27
ein kunst im leben besteht darin das nichts zu sehen und dem scheinbaren sinnlosen jene bedeutung abzugewinnen, die dem gerecht wird was man leben nennt.
ist es nicht eine eigenschaft des menschen das zu vermissen was er nicht sieht, riecht oder in den händen halten kann ? sein streben nach genau immer diesen dingen kann uns doch soviele schöne gedanken geben.
August 22, 2008 um 2:13
danke lieber gokui, für Deine schönen ergänzenden Zeilen. Dazu fällt mir noch spontan ein: “Die Macht der Liebe ist allgegenwärtig. Doch was nicht erkannt wird, scheint nicht vorhanden”
Auf dass wir immer das Wesentliche erkennen, liebe Grüsse Andrea
August 22, 2008 um 7:55
wer das leben spührt – spührt die liebe
August 29, 2008 um 8:45
[...] hier inspiriert [...]