Archiv für Juni 2008

Gedicht über Kiel – für Herrn Schonzeit ;-)

30. Juni 2008

Lieber Herr Schonzeit, auf Deinen ausdrücklichen Wunsch hab ich hier jemanden gefunden, der Gedichte über Kiel geschrieben hat;-)

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Willkommen in Kiel…..

 

 Im März 2007 fuhr das Segelschulschiff Gorch Fock wieder in die Welt hinaus,

segelte über den Atlantik und war weit weg von zu Haus.

Oftmals hörte man es dort aus der Flüstertüte schallen.

Alle Segel setzen, an die Schoten, Halsen und Fall’n.

 

 Eisberge waren in Sicht und  dem Schiff sehr nah.

Für die Besatzung war es sicher  eiskalt, oben auf der Rar.

Viele Freunde hat man wieder gefunden.

Seemannslieder und Shantys miteinander gesungen.

 

Doch auf eines freut sich die Besatzung sehr,

nach Haus zu fahren übers weite Meer.

Zu Weihnachten bei der Familie zu sein,

denn dort ist man nicht wie auf dem Meer allein.

 

Es geht nach Hause in die Kieler Förde hinein,

an Backbord Laboe und dann in den Hafen rein.

Kiel ist stolz und zufrieden, dass das Schiff wieder zu Hause ist.

Wie hat diese Stadt dich und die Sailors vermisst.

 

Nun zu Weihnachten wünsche ich allen ein friedliches Fest

Die Besatzung geht nach Hause und das Schiff liegt in der Wik fest.

Im nächsten Jahr geht es dann wieder auf das Meer hinaus.

Ein Großereignis wirft dann seine Schatten voraus.

 

Bei der Parade der Kieler Woche, werden wir die Gorch Fock vorne sehen

Menschen aus der ganzen Welt kommen nach Kiel um dieses Ereignis zu sehen.

50 Jahre fährt das Schiff dann schon in die Welt hinaus

und freute sich allerdings auch immer wieder auf zu Haus.

 

 

 

 

Il vento del Maloggia

30. Juni 2008

Il vento del Maloggia

 

Aperta la finestra,

sentii il vento. Soffia quasi sempre

in quest’alto paese,

di cui è l’anima e il messagio.

Ma la mattina presto

È ancora calmo e solo a poco a poco

Si leva lungo la giornata,

Poi decresce e si posa verso sera,

Dà luogo al mito della notte.

Oggi invece è già forte

Al nascere del giorno:

Lo vedo come curva gli alberi

E immette nelle cime la sua onda,

Il suo moto oceanico.

Chè anche il vento, in questa valle aperta,

È aperto senza fine:

Spira tra cielo e terra

E viene da lontano e va lontano.

E oggi con la sua segreta

Animazione parla di una cosa

Che chi sa dove accade

Nel vasto mondo: una rivoluzione,

Und gran resveglio, un misterioso evento.

 

Remo Fasani

 

Der Malojawind

 

In der Frühe, am offenen Fenster,

hab ich den Windhauch gespürt. Als Seele

und Botschaft des Hochlands

weht er fast immer.

Frühmorgens ist er noch still, nur allmählich

Erhebt er sich mit den Stunden, um

Gegen Abend zu fallen und sich zu legen-

Und wird Mythos in der Nacht.

Heute hingegen weht er schon kräfig:

Ich seh ihn die Bäume biegen,

in ihren Wipfeln seh ich ihn wogen

im ozeanischem Aufruhr.

Denn endlos in diesem offenen

Tal ist auch der Wind:

Zwischen Himmel und Erde bläst er,

weither gekommen, weithin entschwindend.

Mit geheimer Erregung

Verrät er heut Dinge, die wer weiss

Wo in weiter Ferne geschehen: ein grosses

Erwachen, ein Aufstand, ein Wunder.

aus dem italienischen von Christoph Ferber

Was für eine wunderschöne Beschreibung des Malojawindes …

pragmatisch ausgedrückt ist es der Malojawind, er uns im Sommer ernährt…

Schöne Gedanken – Wahr sein

29. Juni 2008

Alles, was Du sagst, sollte wahr sein,

aber nicht alles, was wahr ist, solltest Du auch sagen.

Voltaire (1694 – 1778 ) frz. Philosoph

Ende der Friseur-Triologie

29. Juni 2008

Diese beiden haben auf JEDEN fall denselben Friseur:

Ein Tipp für die Männer oder Es könnte so einfach sein… ;-)

28. Juni 2008

Heute hab ich mal wieder festgestellt, wie einfach es für Euch Männer sein könnte. Ihr müsst einer Frau nur sagen:” Waoh, warst Du beim Friseur? Es sieht sehr schön aus!” Natürlich muss es überzeugend rüberkommen. Heute hat nämlich jemand, den ich normalerweise eher nervig finde, genau das zu mir gesagt und eigentlich ist er ja doch ein netter Kerl;-)

Und ich kriegte einfach das erfreute dämliche Grinsen nicht aus dem Gesicht… Eine neue Frisur ist wie ein neues Leben, na na na na na na … Mit ihr fängt ein neues Leben an … Meine Frisur ist schuld daran… und es ist so wunderbar, dass man es kaum verstehen kann… (original dazu hier: http://www.youtube.com/watch?v=BMAfXZPyN8A )

Frauen und Friseure

28. Juni 2008

Ein abendfüllendes Thema. Ich hab da auch schon vieles erlebt, zu kurz geschnitten, verschnitten, schief gegangene Farbexperimente, zu “aufgetufft” gefönt, zu glatt gefönt, zu lockig usw. Ich kam jedes Mal nachhause, hab sofort selber nochmal Hand angelegt und geflucht, gejammert, gemeckert- mal mehr, mal weniger. Eine Zeitlang hab ich meine Friseurtermine so gelegt, dass ich – obwohl ich bereits in der Schweiz wohnte- immer in Bielefeld zu meinem gewohnten Friseur gehen konnte, der es einigermassen gut machte.

Einmal hab ich nach einem Friseurbesuch 3 Wochen lang nur Rollkragen getragen, weil die Haare so beschissen kurz waren und einmal war der Pony so schräg und schief verschnitten, dass ich am nächsten Tag nochmal nachschneiden gehen musste. Deshalb wäre ich auch nie vor einem grossen Event zum Friseur gegangen, nach dem Friseur war ich nie ich selbst…und dafür zahlt Frau auch noch einen Haufen Geld. Für meinen armen Mann war es schon ein mittlerer Alptraum;-)

Doch gestern hatte ich DAS Friseurerlebnis. Ich war bei C., die wurde mir von 2 lieben Kolleginen wärmstens empfohlen und sie ist auch eine Kundin von uns im Winter, ich mag sie sehr gern (nicht nur, weil sie 1 oder 2 mal in der Saison sensationellen selbstgebackenen Kuchen mitbringt, grins). Sie ist auch eine richtige Powerfrau. Schon während der Session hatte ich einfach totales Vertrauen und als ich den letzten Blick in den Spiegel warf, war ich einfach nur super zufrieden. Es stimmte alles! Das ist DAS mal sagen würde;-)

Dazu kam, dass wir wieder ein tolles Gespräch hatten und sehr viel gelacht haben. Ein sehr netter Abend (immerhin war es halb 9, als ich rauskam) mit tollem Ergebnis. Wieviel eine schöne Frisur doch ausmacht, ich war dermassen beschwingt, dass ich am liebsten gleich noch gross ausgegangen wäre ;-)

Und Toni hat mich heute morgen sogar mit “Schönheit” geweckt- das geht runter wie Öl- wahrscheinlich war er einfach nur froh, dass ich mal glücklich vom Friseur kam und er sich nicht irgendwelche Meckereien anhören musste:-)

Bisher bin ich nur ca. 4mal im Jahr zum Friseur gegangen, öfter hab ich es nicht ertragen können :-) JETZT könnte es sein, dass ich öfter gehe…

 

Erleichterte Einbürgerung in die Schweiz – Teil 1

27. Juni 2008

Aus der Gruppe “Deutsche in der Schweiz” im Netzwerk Xing hatte ich bereits erfahren, dass es seit August 2007endlich möglich ist, die Doppelbürgerschaft zu bekommen, d.h. ich kann mich jetzt einbürgern lassen und einen Schweizer Pass beantragen, OHNE meinen deutschen Pass abgeben zu müssen. Das war bisher nicht möglich und auch wenn ich hier wirklich richtig zuhause bin, meinen deutschen Pass (auch weil er ein EU-Pass ist) wollte ich auf keinen Fall aufgeben.

Also bin ich zu Fränzi auf die Gemeinde in Silvaplana, um mich zu informieren. Ich bekam von Ihr das Formular “Erleichterte Einbürgerung für ausländische Ehepartner von Schweizerrinen und Schweizern mit Wohnsitz in der Schweiz”. 

Wie ich dann von der auch sehr netten Dame vom BFM, dem Bundesamt für Migration, mitgeteilt bekam – die sich erstaunlich schnell auf mein Email telefonisch bei mir meldete-  muss man die Einbürgerung nicht mehr über den Bürgerort des Ehemannes beantragen, sondern der Bund ist dafür zuständig. Sie erklärte mir vorsichtig, dass SIE zwar die Formulare umgehend abschicken würde (was sie auch tat), das Amt aber im Juli dann Ferien hätte… Daraufhin fragte ich vorsichtig, wie lange denn die ganze Prozedur überhaupt gehen würde  und sie sagte… “Ca. 1 3/4 Jahre”. Ich fing an zu lachen und antwortete: “Wissen Sie, ich wohne jetzt seit 11 Jahren in der Schweiz ohne Einbürgerung, dann kommts da jetzt auch nicht mehr drauf an.”

Da ich für die Einbürgerung teilweise diegleichen Dokumente und auf jeden Fall dieselben Ämter anrufen musste, wie für den neuen deutschen Pass , erspare ich meinen geduldigen Lesern jetzt die Einzelheiten, denn die findet Ihr hier. Ach und dieses Verfahren kostet nur die Kleinigkeit von Fr. 750.– und das ist ohne die Gebühren für all die Dokumente und mir fällt grad ein, dann muss ich ja auch noch einen Schweizer Pass machen lassen…

Fortsetzung folgt…

Beantragung eines neuen deutschen Passes – Teil 1

27. Juni 2008

Mein Reisepass läuft Ende September ab. Kein Problem, dachte ich, einfach in Bern bei der Deutschen Botschaft verlängern lassen. Die sehr nette Dame am Telefon letzte Woche lachte leicht und sagte, Verlängerungen machen wir schon seit fast 20 Jahren nicht mehr…

Also gibt es einen neuen Pass und zwar einen biometrischen. Für den Fingerabdruck muss ich in Bern antraben, denn das Gerät dafür gibt es nur in Bern (die Schweizer müssen auch Fingerabdrücke machen und können das komischerweise auch noch in anderen Städten nahe ihrem Wohnort…) und dafür muss man einen Termin abmachen und der frühsteste mögliche Termin war der … 19.August! Kein Scherz, Wartezeit ca 10 Wochen!

Als ich dann die Papiere durchschaute, die mir die nette Dame zugeschickt hatte, wurde mir klar, ich würde auch einen Teil dieser 10 Wochen brauchen, um alle erforderlichen Dokumente zu besorgen.

So telefonierte ich gestern mit einer Dame der Bürgerberatung in Bielefeld wegen einer Abmeldebescheinigung und mit einer weiteren Dame vom Standesamt in Bielefeld wegen meiner Geburtsturkunde, die ich dann über’s Internet bestellen konnte.

Danach mit Fränzi von der Gemeinde Silvaplana wegen der Wohnsitzbescheinigung, die mich für den Auszug aus dem Famlienbuch wiederum an die Gemeinde des Bürgerortes meines Mannes- nämlich Tschlin- verwies.

Der Herr auf der Gemeinde Tschlin machte mich darauf aufkmerksam, dass das Zivilstandsamt jetzt regionalisiert sei und ich in Ramosch anrufen musste.

Und der Herr von Ramosch sprach dann einfach beinhart Romanisch mit mir – obwohl ich vorher gesagt hatte, ich würde kein Romanisch sprechen, aber verstehen, er nahm mich wörtlich:-) – hab scheinbar immer die richtigen Antworten gegeben und nun schickt er mir die erforderlichen Auszüge aus dem Familienbuch.

Jetzt muss ich noch ein biometrisch taugliches Foto beim Fotografen machen lassen, auf dem man mit geschlossenen Lippen und neutralem Gesichtsausdruck direkt frontal in die Kamera schauen muss- wird sicher ein super Bild…Man muss übrigens KEINEN Termin machen und darf nur kein orange tragen, das verfälscht das Bild… (hab nämlich auch noch beim Fotografen angerufen).

Fortsetzung folgt…

Geh an meiner Seite…

26. Juni 2008

Auszug aus dem Buch ” Komm ich erzähl Dir eine Geschichte” von Jorge Bucay

“Geh nicht vor mir her, denn ich könnte dir nicht folgen.

Geh nicht hinter mir, ich könnte dich verlieren.

Geh nicht unter mir, ich könnte auf dich pinkeln.

Geh nicht über mir, denn ich könnte dich als Last empfinden.

Geh an meiner Seite, dann sind wir einander ebenbürtig.

Man muss erkennen, dass niemand den Weg an Deiner Stelle gehen kann. Und ebenso wichtig zu wissen ist es zu wissen, dass es viel ergiebiger ist, wenn man den Weg zu zweit zurücklegt.

Zu wissen, wer ich bin und mich als einzelnen zu begreifen, von der Welt unteschieden und abgegrenzt, allein durch meine Haut, muss nicht heissen, dass ich isoliert oder verlassen leben müsste, und erst recht nicht, dass ich mir selbst genügen müsste.”

 

Komm, ich erzähl dir eine Geschichte

Die Sprache der Eidgenossen

24. Juni 2008

Der Eidgenosse ist nicht in den Ferien, oh nein..

Der Eidgenosse ist ortsabwesend… :-)

Es ist SOMMER :-)

24. Juni 2008

36 Grad – 2raumwohnung

Sonne, Sonne, Sonne *freu* und ein bisschen Gute-Laune-Musik

Engadin Wind Dot Com 2008

24. Juni 2008

Gestern kam das neue Plakat, bald ist es wieder soweit, der Engadin Wind , dieses Jahr  mal etwas anders, ich freu mich schon drauf.

 

Bestellung ans Universum oder die prompte Lieferung

23. Juni 2008

Wenn ich nicht eh schon an die Lieferung von Bestellungen ans Universum und an das “Gesetz der Anziehung” glauben würde, dann würde ich es spätestens ab heute, denn das ist heute passiert:

Ein normaler Morgen im Surfcenter, Toni und ich machen unser tägliches “mise en place”, jeder weiss, was er zu tun hat, friedliche Stimmung. Mein Blick fällt auf die Liste der Kühlschranktemperatur-Kontrolle und ich denke “Also wenn der Lebensmittelinspektor das nächste Mal kommt, soll er gefälligst mal kommen, wenn Toni da ist.” (Hintergrund dazu, er kam IMMER, wenn ICH allein war und es war schrecklich, weil er mir jedesmal so viele Fragen gestellt hat, fast wie in einer Prüfung und er hatte immer irgendwas zu motzen ).

Eine Minute später (kein Scherz) sehe ich, wie Toni draussen einen Mann mit Köfferchen in der Hand begrüsst, kleiner Alarm im Gesicht und er stellt mir… den neuen Lebensmittelinspektor vor. Ich hab gedacht, ich träume, so eine prompte Lieferung hab ich noch nie bekommen…

Er hat 1 1/2 Stunden (!) bei uns verbracht und alles auseinandergenommen, selbstverständlich nichts wirklich Schlimmes gefunden, sauber ist es bei uns eh’ und ok, den Griff vom Kühlschrank werden wir jetzt endlich mal ersetzen und die Selbstkontrolle werden wir ein wenig aktualisieren. Ich merkte sofort, dass die beiden Männer einen guten Draht zueinander hatten und hab mich dezent im Hintergrund gehalten (war mir sehr recht).

Alles gut gegangen…aber warum hat man solchen “Autoritätspersonen” gegenüber immer so schnell ein schlechtes Gewissen? Hat man denn wirklich immer das Gefühl, etwas falsch zu machen? Oder liegt es daran, dass Menschen in gewissen Positionen (mir fallen grad spontan Türsteher ein), ihre Machtposition ausspielen? Wenn ich einen Polizeiwagen sehe, dann krieg ich auch immer einen Moment “Panik”, bin ich zu schnell? bin ich angeschnallt? usw. Total bescheuert, aber wohl menschlich.

Nur in Silvaplana machen mir Polizisten nichts, die kommen nämlich im Sommer fast täglich zu uns zum Z’nüüni (2. Frühstück um 9 Uhr), die machen mir keine Angst mehr ;-)

 und nachdem ich jetzt weiss, das das mit dem Bestellen so gut funktioniert, wünsche ich mir jetzt mal was Schönes und was Sinnsvolles… :-)

Kalauer des Tages

23. Juni 2008

Lieber Riga-toni

als Luca Toni… (autsch):-)

“Ich hätte gern ein Bier.” “Klein oder gross?” “Calanda…”  Hä?

 

Wettbewerb…

22. Juni 2008

Jetzt haben wir  diese schöne neue… Ecke…und  wissen nicht, wie wir sie nennen sollen. Also “Lounge” und “Chillout-Corner” oder so ähnlich fallen mal sofort weg, “Toni’s Eck”, mmh, klingt wie ein italienischer Grill:-) Also hab ich mir überlegt, vielleicht könnt Ihr uns ja helfen und somit schreib ich jetzt hiereinen Wettbewerb aus:

Wer findet einen tollen Namen für unsere neue Ecke…?

Der Gewinner bekommt ein köstliches Mittagessen (ok, ein bisschen unfair für die, die weiter wegwohnen, wenn nicht ein Anreiz, uns mal zu besuchen…, aber für einen Gewinner weit weg finden wir auch noch einen tollen Gewinn. Zur Auffrischung hier nochmal die Fotos.

“Mono”loge und “Dia”loge im Surfcenter

22. Juni 2008

T. : Woher kommst Du? Aus dem Wallis? Aus ANDERmatt….äh ZERmatt? Und hattest Du einen schönen Sommer… äh Frühling? (verwirrt heute?)

Kunde: ???… ;-)

Süss war der Holländer (ja, ok er sah auch echt süss aus mit seinen blonden Locken), der auf die Frage, woher sie denn kämen, sagte: “Wir waren grad am Comer MEER”… ;-)

Das Gespräch zwischen Sarah, der Surfschul-Chefin und ihrem Kunden, der 2 Tage sein Surfbrett über Nacht untergestellt hatte und die Miete dafür bezahlen wollte, war auch nicht schlecht, zumal seine Frau daneben stand:

Kunde: ” Ich muss noch die 2 Nächte bei Dir bezahlen.” ….!!!!!!! Ich konnte es natürlich nicht lassen und fragte: “Mmmh, was kostet denn eine Nacht bei Dir, Sarah?” und sie grinst über das ganze Gesicht: “10 Franken.” Oh, so billig? Kunde schlagfertig:” Es war aber echt schön.” Seine Frau lachte natürlich mit…

Schöne Gedanken – Unendlichkeit

22. Juni 2008

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum in ich mir noch nicht ganz sicher.

Albert Einstein

Schöne Gedanken – Erwachsen werden und Kind bleiben

21. Juni 2008

Nur wer erwachsen wird

und Kind bleibt,

ist ein Mensch.

Erich Kästner

 

Silvaplanasee – seh ich schon doppelt?

20. Juni 2008

Heute morgen ist mir ein ganz besonderes Foto gelungen, und ich hab erst auf dem Foto “doppelt” gesehen… Ich liebe diese Kamera (sie sieht einfach besser als ich) und “meine” Landschaft natürlich auch und es ist KEINE Fotomontage, wie man meinen könnte…

 

Kindersand

20. Juni 2008

Das Schönste für Kinder ist der Sand.

Ihn gibt es immer reichlich

Er rinnt unvergleichlich

Zärtlich durch die Hand.

Weil man seine Nase behält

Wenn man auf ihn fällt,

Ist er so weich.

Kinderfinger fühlen,

Wenn sie in ihm wühlen,

Nichts und das Himmelreich.

Denn kein Kind lacht

über gemahlene Macht.

Joachim Ringelnatz

 

 

(Dieses lustige Gedicht hing auf der Frisia von Juist nach Norddeich)

 

 

Die Sprache der Eidgenossen

19. Juni 2008

Für mich eines der lustigsten Paradoxe der Schweizer Sprache ist der Ausdruck: “Wart’ schnell”.

Ich meine, wie kann man denn SCHNELL warten? Die Deutschen sagen, “Warte mal grad”  (eigentlich auch komisch, grad oder krumm *grins* ) oder “Warte einen Moment”. Nein die Eidgenossen, denen man sonst -völlig zu Unrecht wie es scheint- Langsamkeit nachsagt die warten schnell… ;-)

 

Das war es wert… ;-)

19. Juni 2008

Erinnert Ihr Euch noch an mein ganz spezielles  Ikea- Erlebnis? Ich kann Euch sagen, es war jede Sekunde wert, seit gestern scheint endlich auch bei uns die Sonne, schaut selbst (hier noch ein paar neue Fotos):

 die Bank

die Stühle (leider mein Finger mit drauf, wie doof)

und nun mal im Stück…

 von vorne in voller Schönheit

 man hat doch einen Traum-Blick, oderrrr?

 und es ist auch schon ein Treffpunkt- voller Erfolg! Meine liebe Kollegin Sonja hat schon gesagt, sie würde jetzt immer anrufen und reservieren… :-)

Beobachtungen am Gate C10 von Phuket nachhause

18. Juni 2008

Womit beschäftigen sich eigentlich die Menschen, die am Gate auf das Einsteigen in den Flieger nachhause warten müssen? Das konnte ich ganz eindrucksvoll erleben:

Der Herr da drüben telefoniert in ziemlicher Lautstärke und ich erfahre, dass Heike heute Geburtstag hat. Er hält sich das freie Ohr die ganze Zeit mit seinem Pass zu.

Das Pärchen da drüben giftet sich darüber an, wo sie sich hinsetzen sollen.

Der Herr im Rollstuhl lächelt überrascht und ruhig zurück, als ich ihn anlächle. Er unterhält sich mit dem Kind im Kinderwagen, das direkt neben ihm steht und somit auf seiner Höhe…

Das Ehepaar, das ich gleich als aus Köln stammend erkenne, beschäftigt sich schon jetzt mit dem Zugfahrplan, wir könnten DEN nehmen oder vielleicht auch DEN (ohne zu wissen, wann das Flugzeug genau ankommt, ist es wohl müssig, darüber nachzudenken…)

Die hübsche Thaifrau mit ihrem europäischen Ehemann kommt sicher gerade von einem Familienbesuch zurück und schaut ein wenig traurig…

Der junge Deutsche schaut sich ganz genau das Flugzeug durch die Scheibe an und macht Fotos aus allen möglichen Perspektiven.

Eine Mutter versucht recht erfolglos, ihr schreiendes Kind zu beruhigen, die ersten Leute werden schon ganz nervös und genervt bei dem durchdringenden Geschrei und werfen Mutter und Kind böse Blicke zu. Was die beiden dann noch hektischer und lauter macht…

Der Herr im dunkelblauen seriösen Anzug, bei dem die hellbrauen Socken das Bild ein wenig stören, liest den Sprachführer “Englische Flirtschule”…

Und tun sie sonst alle noch so?

Ipod hören, in einer Zeitung blättern, sich alleine langweilen, sich zu Zweit langweilen, dumm aus der Wäsche gucken, einnickern, sich nach einer Zigarette sehnen, aber der nächste  Raucherraum ist in C2, Orchideen mitschleppen, das Bodenpersonal nerven, wann es denn endlich losgeht und die Urlaubsbräune vergleichen (!)… oder  dasitzen  und sich  Notizen darüber machen, womit sich Menschen eigentlich beschäftigen, die am Gate aufs Einsteigen in den Flieger nachhause warten, müssen…  ;-)

 

 

 

Für Manu, für die dieses Lied soviel verändert hat:-)

17. Juni 2008

Ich & Ich – So soll es bleiben

Ich warte schon so lange,
auf den einen Moment.
Ich bin auf der Suche,
nach 100 %.
Wann ist es endlich richtig,
wann macht es einen Sinn?!
Ich werde es erst wissen,
wenn ich angekommen bin.

Ich will sagen:
So soll es sein,
so kann es bleiben.
So hab’ ich es mir gewünscht.
Alles passt perfekt zusammen,
weil endlich alles stimmt
und mein Herz Gefallen nimmt.

Wenn es da ist werd ich feiern.
Ich weiß da ist noch mehr.
Es liegt noch soviel vor mir.
Ich lauf noch hinterher.
Bis jetzt fühl ich nur die Hälfte,
von allem was geht.
Ich muss noch weitersuchen,
weil immernoch was fehlt.

Ich will sagen:
So soll es sein,
so kann es bleiben.
So hab’ ich es mir gewünscht.
Alles passt perfekt zusammen,
weil endlich alles stimmt
und mein Herz Gefallen nimmt.

Ich weiß nicht wo du bist
oder wo du wohnst.
Aber eins ist sicher,
dass es sich lohnt.
Ich bete jede Nacht, dass ich dich finde.

Und du sagst:
So soll es sein,
so kann es bleiben.
So hab’ ich es mir gewünscht.
Alles passt perfekt zusammen,
weil endlich alles stimmt.

So soll es sein,
so kann es bleiben.
Genauso ist es gut.
Alles passt perfekt zusammen,
weil endlich alles in mir ruht.

Es kommt eben doch auf die Länge an…

16. Juni 2008

Während Ihr auf meinen Schneckenpost ( :-) ) antwortetet, sass ich im Flugzeug und las in der gratis erhaltenen Ausgabe der Frauenzeitschrift “Myself” auch eine Antwort darauf :

“Es kommt eben doch auf die Länge an…

Amerikanische Psychologen haben jetzt in Zusammenarbeit mit Sexualwissenschaftlern der Pennsylvania State University herausgefunden, dass Sex, der zwischen drei und 13 Minuten dauert, am besten ist. Kürzeren finden die meisten als unbefriedigend, längeren irgendwann unangenehm. Und Millionen Männer atmen auch, wir auch.”

Also kürzer als 3 Minuten hat die Bezeichnung “Sex” wohl auch gar nicht erst verdient… also meiner Meinung nach sogar alles unter … 10 Minuten…, oderrr?

Schöne Gedanken – Der Glaube

16. Juni 2008

Das Bessere

 

Ein Mensch denkt logisch, Schritt für Schritt.

Jedoch, er kommt nicht weit damit.

Ein andrer Mensch ist besser dran:

Er fängt ganz schlicht zu glauben an.

Im Staube bleibt Verstand oft liegen-

Der Glaube aber kann auch fliegen.

 

Überraschungen

 

Ein Mensch dem Sprichwort Glauben schenkt:

S’ kommt alles anders, als man denkt -

Bis er dann die Erfahrung macht:

Genau so kams, wie er gedacht.

Eugen Roth (1895-1976), “Das grosse Eugen Roth Jubiläumsbuch”

Schöne Gedanken – Versicherung

16. Juni 2008

Versicherung

 

Unsicher ists auf dieser Erden,

Drum will der Mensch versichert werden.

Hat er die Zukunft nicht vertraglich,

So wird’s ihm vor ihr unbehaglich.

Das Leben, ständig in Gefahr,

Zahlt er voraus von Jahr zu Jahr,

Dass auch an unverdienter Not

Er was verdient, selbst durch den Tod.

Die Krankheit wird schon halb zum Spasse,

Weiss man: das zahlt ja doch die Kasse!

Und wär das Leben jäh erloschen,

Gäb’s hundert Mark für einen Groschen.

Ja, so ein Bursche spekuliert,

Dass durch Gesundheit er verliert!

Der Teufel aber höhnisch kichert:

„Wie seid ihr gegen mich versichert?“

Ja, stellt der Teufel uns ein Bein,

Springt die Versicherung meist nicht ein.

Der allzu Schlaue wird der Dumme:

Zum Teufel geht die ganze Summe,

Und wirklich wertbeständig bleibe

Auch hier nur: Glaube, Hoffnung, Liebe!

 

Eugen Roth

 

 

 

 

 

Schnecken – Liebesspiele auf Zeit

13. Juni 2008

Da zur Zeit nur über Fussball und das Wetter gesprochen wird, hier zur Abwechslung nochmal ein Auszug von Herrn Dr. Hirschhausen aus dem Buch mit der Leber :

” Wer hat das ausdauerndste Liebesleben auf diesem Planeten? Wer macht das Rennen? Die Weinbergschnecke! Der Akt dauert beim Schimpansen, unseren nächsten Verwandten, drei  Minuten, beim Mensch -  ach lassen wir das, ich will keine Enttäuschungen provozieren, Sie wissen es ja selbst.

Bei der Weinbergschnecke gibt es indes 180 Minuten puren Sex. Nachdem ich das unter “Vermischtes” irgendwo gelesen hatte, versuchte ich es gleich wieder zu vergessen. Aber es gelang mir nicht. Die Schnecke hatte sich in meinem  Hinterkopf – eingeschleimt. Im Lexikon las ich dann, dass Schnecken Zwitter sind, also männliche und weibliche Teile in sich haben. Warum macht die Natur so etwas? Die ist doch sonst nicht verschwenderisch!

Der Grund liegt auf der Hand: Wenn eine Schnecke auf ihrem langsamen Weg durch ihr kurzes Leben vielleicht nur einmal auf eine andere Schnecke trifft, muss es passen. Punkt. Die Natur kann es sich nicht leisten, dass dann erst darüber diskutiert wird:

” Ich bin mir nicht ganz sicher, ob wir wirklich gut zueinanderpassen, ich steh eigentlich nur auf Frauen, und um ehrlich zu sein, bin ich über meine letzte Schnecke noch nicht hinweg. Du kannst dich ja mal melden, ich lass Dir ein bisschen von meiner Schleimspur da.”

Wären Schnecken so kompliziert wie wir – die wären längst ausgestorben. Aber so: Eine Schnecke trifft eine andere, und los geht’s. Die können sich sogar noch aussuchen, wie sie es gern hätten. Auf jeden Fall mit viel Geduld und Spucke. Und viel Fühler. 180 Minuten lang.

Jetzt ist mir klar, warum die Schnecken, wenn ich sie allein treffe, nur noch langsam kriechen können. Schaut man allerdings genau hin, kann man auf ihren Gesichtern ein feines Lächeln erahnen.”

 

 

 

 

Schöne Gedanken- Ratschläge

13. Juni 2008

“Manch einer verdankt seinen Erfolg

den Ratschlägen, die er von anderen

nicht angenommen hat.”

Ferenc Molnar

“Free…” – Lighthouse Famliy

12. Juni 2008

“(I wish, I knew how it would feel to be )Free-” Lighthouse Family

einfach so und weil ich grad an einen “alten” Freund denken musste, der dieses Lied sehr mag… vielleicht liest er es ja … Schöner Text…


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