Nachdem ich auf mehreren Blogs und in einigen Foren darüber kommentiert habe, ist es Zeit, selber einen Beitrag über sie zu schreiben:
Die Dankbarkeit… nach der Liebe ist sie das mächtigste Gefühl, das das eigene Leben verändert.
„Das Geheimnis glücklicher Menschen ist die Fähigkeit, den Moment als Wunder zu erkennen und dafür dankbar zu sein„. (Bodo Schäfer in „Die Gesetze der Gewinner“)
Es ist unmöglich, negativ zu sein, wenn man dankbar ist.
Es ist unmöglich, zu jammern, wenn man dankbar ist.
Es ist unmöglich, zu kritisieren- sich selbst und andere- und zu beschuldigen, wenn man dankbar ist.
Es ist unmöglich, traurig zu sein, wenn man dankbar ist.
Dankbarkeit hat die Macht, Leben zu verändern. Sie bringt Freude und Glück in Dein Leben. Dankbarkeit zieht weitere Dinge an, für die Du dankbar sein kannst.
Wie kann ich dankbar sein und worüber?
Ich habe jederzeit die Chance, dankbar zu sein. Ich kann dankbar sein für die Menschen, die ich liebe und von denen ich geliebt werde, für kostbare Momente. Für Gesundheit, ein schönes Zuhause, ein Lächeln von einem fremden Menschen, das Auto, das ich fahre, für einen sonnigen Tag, für die Bücher, die ich lese (und die Blogs), viele Kommentare auf meinem Blog, für ein nettes Wort, ein Lob, ein tolles Erfolgserlebnis im Job, meinen Computer, mein Handy, alles, was ich besitze, ein tolles Gespräch, einen Kuss, ein Kinderlachen,…
Die Liste kann man endlos fortführen. Es ist ein guter Anfang, einfach mal alles aufzuschreiben, was einem in den Sinn kommt, sei es auch noch so „klein“…
Und deshalb hab ich immer meinen „Dankbarkeitsstein“ in meiner Hosentasche, ich nehme mir mehrmals täglich die Zeit, ein paar Dankbarkeits-Gedanken zu fühlen, am besten immer grad ein paar auf’s Mal, ich fühle dann richtig da hinein, spüre wie es sich in mir ausbreitet und spüre innerlich Wärme, das versetzt mich in eine tolle Stimmung / Schwingung und es passieren viele weitere Dinge, für die ich dankbar bin. Einfach genial. Wenn ich mal nicht so gut drauf bin, hilft es mir schnell aus dem „Loch“ wieder heraus; wenn ich eh schon gut drauf bin, bin ich noch mehr voller Freude, Zuversicht und Liebe und stecke andere Menschen damit an.
Auf den Punkt gebracht ist das einfache Umsetzung vom Gesetz der Anziehung: Energie folgt der Aufmerksamkeit und die Aufmerksamkeit folgt der Energie. Ich schenke mit meinem Dankbarkeitsstein meine Aufmerksamkeit den Dingen, für die ich dankbar bin und ziehe somit weitere Dinge an, für die ich dankbar bin. Ist doch ganz einfach, oder?
Für mich hatten übrigens früher Worte wie „Dankbarkeit“ und „dankbar-sein“ immer einen theatralischen Beigeschmack, es war nur mit der Kirche verbunden, ich fand das eher übertrieben und altmodisch. DAS hat sich jetzt komplett verändert und dafür bin ich dankbar.
Über Dankbarkeit findet man auch seine Visionen, seine Träume.
Wenn ich regelmässig die Dinge aufschreibe, ausspreche oder mir selber erzähle, für die ich dankbar bin und die bereits sehr schön sind in meinem Leben, dann merke ich, was mich glücklich macht, dann erkenne ich den roten Faden in meinem Leben, das was mich antreibt und bewegt.
Seit ich mich bewusst damit beschäftige, haben sich sehr viele schöne Dinge in meinem Leben ereignet, vieles hat sich zum Positiven verändert und ich weiss, das ist nur der Anfang

18. Februar 2008 um 8:06
Sehr schön Gedanken! Und: sie stimmen.
19. Februar 2008 um 12:34
Liebe Andrea,
DANKE für diesen Artikel.
Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, wie ich an einen Dankbarkeitsstein herankomme…
Ich bin sehr froh, dass wir uns „zufällig“ über den Blogweg gelaufen sind.
(Hast Du jetzt eigentlich schon über den Zufall geschrieben?
Und je länger das Gesetz der Anziehung auf Dich wirkt, um so schwerer wird es für Dich werden, all diese anziehungsbedingten Zufälle erklären zu müssen, …)
Liebe Grüße und ganz besonderen Dank,
Ulf
19. Februar 2008 um 8:39
Hallo Andrea!
Ich bin auf deine Seite und den sehr guten Artikel, über die Seite von Jürgen (leben-lernen-lieben.de) gestossen, in seinen Link-Verweisen die alphabetisch geordnet sind, ist deine Seite an zweiter Stelle gereiht.
Zu deinem Artikel will ich anmerken oder ergänzen, das ich nun meinen Gebetsstein, (samt zerschliessenen grünen Futeral) den mir mein Augenstern Hildegard im Mai 2005 in Nain (Iran) aus der dortigen Moschee zum Geschenk machte aus einem anderen Blickwinkel betrachten muss. Während Sie die Moschee besichtigt hat, habe ich mich dem dortigen Volkskundemuseum gewidmet.
Seit diesem Tag begleitet mich dieser Stein, obwohl ich ja eigentlich Christ bin, diese deine Geschichte hat etwas für sich, ich werde ab jetzt meinen Stein auch von dieser Seite her betrachten.
lG aus Wien sendet Ernst
PS: Zum Gebetsstein als solches sei erklärt das es sich hiebei um gepresste Erde (Ton) in verschiedenen Formen rund, rechteckig, sechseckig handelt, etwa 3,5 cm im Durchmesser und ca. 0,6 cm dick, wie eine größere Münze und auf der Vorderseite geprägt (manchmal mit den Worten: „der Staub des Ali; Gott möge sein Gesicht verehren“versehen). Dieses Artefakt ist Teil der Religionsausübung bei den Muslimen schiitischer Aussrichtung.
NS: auf der Seite von Jürgen findest Du mehr von mir in den Kommentaren.
21. Februar 2008 um 9:09
Liebe Renate, danke für Deine Worte, schön dass Du es auch so erlebst. Lgr Andrea
21. Februar 2008 um 9:12
Lieber Ulf, jeder Stein kann ein Dankbarkeitsstein sein. Ich hab einige verschenkt an Menschen, die mir lieb sind. Es gibt dazu übrigens eine schöne Geschichte in einem Buch, dass Du bereits hast, aber noch nicht fertiggelesen:-)Der Bericht über den Zufall wird kommen, wenn ich – zufällig- mal wieder mehr Zeit habe…
Danke Dir für Deine Kommentare hier und für Deine Beiträge bei Dir.
Liebe Grüsse Andrea
21. Februar 2008 um 9:15
Lieber Ernst, danke für Deinen Besuch bei mir und dafür, dass Du auch gleich kommentierst. das freut mich sehr. herzlich willkommen auf meinem Blog. Und dank Dir auch für Deine schöne Geschichte; für mich hat Glaube gar nicht mal viel mit Religion zu tun und den Glauben an Glück und Dankbarkeit, den kann jeder in sich spüren- unabhängig von der Konfession. Wünsche Dir noch viele schöne Erlebnisse mit Deinem Stein.
Liebe Grüsse Andrea
22. Februar 2008 um 7:30
Im Wesentlichen stimme ich Dir da vollkommen zu. Nur würde ich noch weiter gehen: Ich kann dankbar sein, dass ich lebe. Egal was kommt, es ist mein Leben, mein Weg. Gut oder schlecht sind leere Wertungen, Illusionen.
http://dogen-zen.de/cgi-bin/zen?content=show_text&nr=21
Das Gesetz der Anziehung? *brr* Dazu bald an anderer Stelle mehr…
http://suicidegirls.com/news/culture/21420/
http://hinsetzen.blogspot.com/
11. Januar 2009 um 8:21
[...] Paulo Coelho Dankbarkeit ist so machtvoll, Dankbarkeit ist wunderbar. (Mehr zu MEINER Dankbarkeit hier: http://andrea2007.wordpress.com/2008/02/18/thank-you/) [...]
11. Januar 2009 um 10:09
hallo und guten morgen,
liebe andrea2007: „Es ist unmöglich, traurig zu sein, wenn man dankbar ist.“ ? ich stelle da ein fragezeichen hin. für mich is tauch die traurigkeit ein gefühl für das man dankbar sein sollte odr auch kann. traurigkeit macht einem bewusst, daß es immer etwas gibt was man vermissen kann. das leben spendet so viele dinge für all die menschen – aber es nimmt auch vieles wieder. menschen die alles haben sind glücklich – denken sie.
das werde ich nicht in frage stellen – nur wären sie auch gklücklich wenn sie nichts hätten ?
machen wir nicht so glück von materiellen dingen oder dem bewusstsein etwas bekommen zu haben abhängig ? viele übersehen dabei diese kleine geschenke, daß ist jedenfalls meine erfahrung.
einen schönen glücklichen tag noch !
11. Januar 2009 um 7:03
hallo und guten abend:-) ich finde, dass ein echt empfundenes Gefühl der Dankbarkeit für Traurigkeit keine Möglichkeit lässt. Für mich geht nicht beides gleichzeitig.
Dass ich auch mal traurig bin, das ist völlig ok, da stimm ich Dir zu.
Und auch das mit den materiellen Dingen, das seh ich ja nun tagtäglich bei unseren Kunden, ICH bin viel oft gut gelaunt und fröhlich, sie nicht so… Liebe Grüsse und Dir einen glücklichen Wochenanfang, Andrea