Archive for Dezember 2007

Schöne Gedanken zu Silvester

31. Dezember 2007

Silvester- gute Vorsätze; was passiert im Neuen Jahr? Wie geht es weiter? Bin ich auf dem richtigen Weg? Das sind die Fragen, die man sich stellt, “nur” weil das alte Jahr vorübergeht. Ich habe  von der Swisscom ein nettes Schreiben bekommen und ich zitiere hier ein paar Passagen aus diesem wirklich nett geschriebenen Kundenbrief und ich leite diese Worte an meine treuen Blogleser weiter:

“Die letzten Tage des Jahres nahen. Ein Jahr, das Euch hoffentlich viele schöne und unvergessene Momente beschert hat – vielleicht auch Momente, in denen Ihr still und leise über das Erlebte nachgedacht habt und neue Pläne gereift sind.

Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist sie selber zu gestalten.”

Mit diesen aufmunternden und nachdenklichen Worten wünsche ich Euch allen von Herzen einen rassigen Silvesterabend, einen guten Rutsch und ein wundervolles 2008.

Eure Andrea2007

  

Silvester- Pläne

30. Dezember 2007

Weihnachten ist mir nicht so wichtig, bei Silvester jedoch werd ich jedes Jahr ein wenig hektisch. Ich möchte es immer so ganz besonders schön und lustig und harmonisch haben, die Erwartungen sind da recht hoch, das muss ich zugeben. Und da wir immer so extrem im Geschäft eingebunden sind, kann ich diese Pläne nicht umsetzen. Wovon träum ich Silvester?

- Nachtskifahren mit einer grossen Gruppe (das könnte man sogar machen, ich weiss nur nicht, ob meine müden Muskeln das mitmachen würden, smile)…

- mit einer grossen Gruppe auf einer Skihütte richtig Ramba Zamba machen…

- mal dem ganzen Terror hier entfliehen und in der Karibik unter eine Palme die Korken knallen lassen…

Meine beiden Favoriten sind jedoch folgende:

- Mit allen meine Freunden und Kollegen aus allen Ländern eine riesige Party, sozusagen ein Silvester-Partywochenende hier im Engadin, damit sich alle meine Lieben mal untereinander kennenlernen, mit Skifahren, endlos quatschen und lachen und dann am Silvesterabend in einem schönen Ambiente und alle im “kleinen Schwarzen”- so ein bisschen aufgerüscht- abtanzen bis in die Morgenstunden…

oder

- Silvester auf meiner Lieblingsinsel Juist, davon träum ich schon lange und von hier aus wird es sich wohl nicht realisieren lassen… Warm eingemummelt am Winter-Nordseestrand spazieren gehen, die Seeluft schnuppern, abends dann im “Köbes” die Sau rauslassen :-)

-Letztes Jahr haben wir hier bei uns mit 5 Mädels und Toni Käsefondue gemacht, das war superlustig, zumindestens für uns Mädels und dies Jahr sind wir von P. und M. eingeladen mit ein paar Kollegen. Da freu ich mich auch drauf und um halb 1 werden wir wieder das berühmte Feuerwerk am Silvaplana-See anschauen…Ohhhh und Aahhh …

Was sind Eure Gedanken zu Silvester, Eure Pläne, Eure Träume…?

Psssst! Gipfeltreffen…

29. Dezember 2007

Ach ja, laut Schweizer Fernsehen sind folgende Super-Politiker gerade hier in den Ferien:

Vladimir Putin

Angela Merkel

Silvio Berlusconi

Nicolas Sarkaozy

Geheimes Gipfeltreffen??? :-)

Kundengeschichten im Skiservice 3

29. Dezember 2007

Heute ging’s um Skischuhheizungen; für die Unwissenden unter uns, es wird ein Kabel in die Schuhsohle eingebaut, dann kommt ein Gerät hinten an den Schuh, das man entweder per Hand oder per Fernbedienung ein-und ausschalten kann. Das ganze hält einen Tag, über Nacht wird es per Akku aufgeladen.

Die eine Kundin sollte ihren Akku bringen, da sie sagte, der lade nicht mehr auf. Sie brachte den Akku von ihrem I-Pod… Wollte sie etwa die Skischuhheizung mit ihrem I-Pod synchronisieren :-) ?

Die nächste Patientin Kundin, eine Russin, steht mit einem Heizungspaket vor mir und will zahlen. Ich frage, wo der Schuh ist, sie schaut mich verständnislos an, und sage auf Englisch, ach so, der Schuh wird heute Abend hier präpariert und Sie holen den morgen? Verständnislosigkeit…mittlerweile auf beiden Seiten… Ich frage alle Kollegen, wer die Heizung verkauft hat. Niemand, sie hat sich selbst bedient, keine Ahnung, wie sie das Kabel in die Sohle montieren wollte…geht ja alles mit Fernbedienung…

Schweine im Weltall, da sind sie wieder :-)

Kundengeschichten im Skiservice 2

28. Dezember 2007

Heute hab ich ein supernettes Kompliment bekommen:

Die Kundin – eine sehr nette Stammkundin, Schweizerin, fragt: “Ist die Jacke auch wirklich warm?” Ich antworte: “Ja, die ist sehr warm.” Sie: “Sonst komme ich zu Ihnen zurück.” Ich: “Ja, ich wärm sie dann:-)” Und Sie mit einem Zwinkern in den Augen: “Ja, DAS trau ich Ihnen zu. Sie wärmen ja schon mit Ihrer Seele.” Schön, oder?

Lustig heute ein nettes junges Schweizer Pärchen, er will eine Fleecjacke probieren, zieht im Laden seine Jacke aus und überlegt dann, ob er den Pullover auch noch ausziehen soll. Ich sage:” Ja, also eine Schicht möchte ich schon noch mehr…”. Seine Freundin reagiert sofort und super:” Ja, wie bei der Coca-Cola-Light-Werbung” und grinst. Und ich füge grinsend hinzu:”Ja, es sind leider alle Kabinen besetzt.” :-)

Etwas verwirrt der sympathische deutsche Herr, der auf meine Frage, ob ich ihm helfen könne, antwortete:” Nein danke, noch nicht. Freut mich.” Also was genau freut ihn, dass ich helfen wollte, dass ich noch nicht helfen kann, dass ich vielleicht später helfen kann?   :-)

Und dann war da noch der italienische Stammgast, der einen Rückenpanzer kaufte, ihn so bequem fand, dass er vergass, ihn wieder auszuziehen. Worauf ich dann nur trocken meinte, zum Abendessen würde er ihn wohl nicht brauchen. Und er: ” Aber gegen die Schläge von meiner Frau.” Und ich konnte es mir nicht verkneifen, noch einen draufzusetzen und zu sagen: “Dann brauchen Sie aber auch noch einen Helm.” :-)

Fortsetzung folgt

Schöne Gedanken 51 – Wunder

27. Dezember 2007

Warte nicht auf grosse Wunder,

sonst verpasst Du viele kleine…!

Kundengeschichten im Skiservice 1

26. Dezember 2007

Ich kann gar nicht alles schreiben, was an lustigen Dingen passiert oder wie dämlich sich manchmal Kunden benehmen, ups, hab ich dämlich geschrieben? Sorry :-)

Ein Kunde fragte uns, ob wir ihm 200Franken wechseln könnten, da wir heute superknapp mit Wechselgeld waren und morgen die Bank noch geschlossen ist, haben wir das nett abgelehnt. Daraufhin hat er gesagt, Ok, ich kaufe diesen Pullover für 349.- Fr., kann ich dann 2 mal 100 für meinen 200.– Fr-Schein haben?  …

Einem Prinz aus Duabai fiel in unserem Hotelshop im Kempinski seine Dolce und Gabbana-Designer-Sonnenbrille hin, das Glas fiel raus, war aber nicht kaputt, man konnte es wieder reindrücken –  er ging ans Gestell, suchte sich eine teure Brille aus und schenkte die alte unserem Kollegen dort…

Zur Zeit wird einfach unvorstellbar viel Geld ausgegeben und ich kann natürlich nicht über Umsätze hier schreiben, nur soviel: Ich fragte die Kollegin, für wieviel haben denn die Prinzen eingekauft? Sie: Wir konnten noch nicht alles tippen, wir hatten nicht genug Kassenrollen…!

Schöne Gedanken – Geld erzählen

26. Dezember 2007

Ich finde solche, die von ihrem Geld erzählen
und solche, die mit ihrem Geiste protzen
und solche, die erst beten und dann stehlen,
ich finde solche, Sie verzeihn, zum Kotzen.

Heinz Erhardt (na pfui Heinz, so was sagt man doch nicht :-) )

Gedanken einer Kerze

25. Dezember 2007

 «Jetzt habt ihr mich entzündet und schaut in mein Licht. Ihr freut euch an meiner Helligkeit, an der Wärme, die ich spende. Und ich freue mich, dass ich für euch brennen darf. Wäre dem nicht so, läge ich vielleicht irgendwo in einem alten Karton – sinnlos, nutzlos. Sinn bekomme ich erst dadurch, dass ich brenne. Aber je länger ich brenne, desto kürzer werde ich. Ich weiß, es gibt immer beide Möglichkeiten für mich: Entweder bleibe ich im Karton – unangerührt, vergessen, im Dunkeln – oder aber ich brenne, werde kürzer, gebe alles her, was ich habe, zugunsten des Lichtes und der Wärme. Somit führe ich mein eigenes Ende herbei. Und doch, ich finde es schöner und sinnvoller, etwas herzugeben zu dürfen, als kalt zu bleiben und im düsteren Karton zu liegen….

Schaut, so ist es auch mit euch Menschen! Entweder ihr zieht euch zurück, bleibt für euch – und es bleibt kalt und leer-, oder ihr geht auf die Menschen zu und schenkt ihnen von eurer Wärme und Liebe, dann erhält euer Leben Sinn. Aber dafür müsst ihr etwas in euch selbst hergeben, etwas von eurer Freude, von eurer Herzlichkeit, von eurem Lachen, vielleicht auch von eurer Traurigkeit. Ich meine, nur wer sich verschenkt, wird reicher. Nur wer andere froh macht, wird selbst froh. Je mehr ihr für andere brennt, um so heller wird es in euch selbst.

Ich glaube, bei vielen Menschen ist es nur deswegen düster, weil sie sich scheuen, anderen ein Licht zu sein. Ein einziges Licht, das brennt, ist mehr wert als alle Dunkelheit der Welt. Also, lasst euch ein wenig Mut machen von mir, einer winzigen, kleinen Kerze.»

Weihnachten 2007

24. Dezember 2007

Auch wenn wir hier keine besinnliche Weihnacht haben, sondern absolute Hochsaison und St. Moritz statt der 6000 Einheimischen plötzlich 18.000 Gäste beherbergt und der Laden den ganzen Tag voll mit Menschen ist, machen wir es uns so weihnachtlich wie möglich. Seit 3 Wochen brennen die Lichter an unserem Tannenbaum im Garten

und auch in der Wohnung steht ein schöner Weihnachtsbaum. Dieser Baum ist etwas besonderes, weil wir uns den Schmuck in unseren Urlauben und über Deutschland verteilt erworben haben:

   dieser Seestern-Schneemann stammt aus Key West

Die beiden Meeres-Tiere stammen aus Miami

 Diese Weihnachtsengel aus Kempten im Allgäu

 Münchner-Weihnachtsfrosch

 Balinesischer Schneemann, handgeschnitzt

 Salzburger Weihnachts-Edelweiss

 Bielefelder Schneekristalle

 aus dem Coca-Cola-Museum in Atlanta

 da sind wir uns nicht einig, wenn derjenige, der uns das geschenkt hat, es erkennt, bitte melden:-)

 Ein Weihnachts-Rentier aus Chur

und ein Geschenk von meiner lieben Mutter

…vom Christkindlmarkt in Innsbruck

…von meiner lieben Freundin Christina aus Pontresina

 und so sieht er dann in seiner ganzen Schönheit aus.

Ich wünsche allen meinen Bloglesern und Ihren Familien von Herzen fröhliche und besinnliche, harmonische und liebevolle Weihnachten.

Driving home for Christmas

23. Dezember 2007

Chris Rea : Driving Home For Christmas

Nachhause kann ich natürlich leider nicht fahren. Das Lied von Chris Rea find ich so fröhlich, da sieht man richtig vor sich, wie jemand im Auto sitzt und sich freut, nachhause zu fahren und mit der Familie Weihnachten zu feiern…

Einen schönen 4. Advent und viel Spass bei den letzten Weihnachtsvorbereitungen, dem Kaufen der letzten Geschenke und beim … nachhausefahren…

Schöne Gedanken 50 – für (und teilweise von) H.-J. W.

22. Dezember 2007

Live the life you love and

love the life you live.

.

und: Wähle einen Beruf, den Du liebst,

und Du brauchst niemals im Leben zu arbeiten.

Weihnachtsfeier vom Skiservice 2007

22. Dezember 2007

Hallo liebe Kollegen, die salon-feinen Fotos sind hier anzuschauen und die anderen werde ich bei passendem Gebot vernichten:-)

Fröhliche Weihnachten:-)

Benimmregeln, die erste…

21. Dezember 2007

Seit dem Wochenende wohnt der Scheich von Dubai mit seinem Hofstaat im Engadin. 2 komplett gefüllte Umzugs-LKW’s brachten das Gepäck für die ca 50 Personen. Sie haben allein 30 Zimmer in einem der 5  5*Hotels hier gebucht. Und es ist unvorstellbar, wieviel Geld sie hier ausgeben. Unvorstellbar, irreal und völlig verrückt.  Sie halten das ganze Dorf auf Trab. So wollten sie gestern 2 Kamele einfliegen lassen, um ihren Urlaubsfilm interessanter zu gestalten:-) Warum es nicht dazu kam, ist eine andere Geschichte…

Nun gibt es in den Hotels tatsächlich schriftliche Listen mit Benimmregeln und die sind höchst interessant:

Zum Umgang mit arabischen Gästen

Anrede: Titel sind wichtig; es ist ratsam, sich zu erkundigen, ob einem Gast ein solcher zusteht. Ist nichts Besonderes vorgesehen, wird man einer Person “Mr” und Vorname geben. “Mister Ahmed”. Einen reichen, einflussreichen, älteren Herren wird man mit “Scheich” ansprechen, bei einem Minister “Exzellenz”.

Hierarchie und Status: Das Status und Hierarchie- Verständnis ist in der arabischen Gesellschaft ausgeprägt.

Kontakt: Der Araber ist vorwiegend beziehungsorientiert –  offen und direkt; er sucht- nu von Mann zu Mann!- den Blickkontakt. Die Araber stehen und sitzen gerne eng beieinander. Beim Gehen/Begleichten sind mit arabischen Gästen keine Gespräche zu führen, es wird dies auch nicht erwartet.

Gruss: Männer geben sich zum Gruss – wenn sie sich kennen- die Hand; der Händedruck ist weicht und sanft. Man schaut sich dabei in die Augen. Die Hände werden nicht geschüttelt, keine Ruderbewegung.

Achtung: Der Araber ergreift keine Frauenhand zum Gruss (nach Auslegung des Korans sei eine Frauenhand unrein).

Geschäfte: Der Araber vermeidet in geschäftlichen Siuationen den Umgang mit Frauen; für Mitarbeiter im Guest Relation und Front Betrieb ist vorzugsweise eine männliche Person zu beauftragen. Bei jeglicher Gestik ist nur die rechte Hand einzusetzen- beim Umgang mit Speisen und Getränken, zum Überreichen von Dokumenten) Die linke Hand ist ausschliesslich der Pflege der Intimsphäre vorbehalten.

Trinksitten: Araber trinken hauptsächlich Tee und Kaffee. Wird jemandem Tee oder Kaffee angeboten, ist es unsittlich- unter welchem Vorwand auch immer- diese gastfreundschaftliche Geste abzulehnen.

Komplimente: Bewundern Sie den Besitztum eines Arabers nicht, er würde Ihnen den bewunderten Gegenstand möglicherweise schenken wollen.

Also zum letzten Punkt… wo ist das Problem? :-)

Ich fahr nun auch endlich mit Helm

20. Dezember 2007

Und hier ist der Beweis:

Nachdem ich mich 2 Jahre lang gesträubt habe und  seit 3 Wochen bereits einen passenden Helm zuhause liegen hatte, hab ich ihn heute endlich eingeweiht… und – wenn ich gewusst hätte, dass man sich damit wirklich gut fühlt, hätte ich gar nicht so ein Theater gemacht.

Ich hab in den letzten Jahren unzählige Helme verkauft und es fiel mir immer sehr leicht, doch JETZT hab ich auch noch den ultimativen Wissenstand aus eigener Erfahrung:-) Ich hab mich heute wirklich “sicher” gefühlt, ein richtig gutes Gefühl, ich hatte endlich mal keine kalten Ohren (Mützen haben die Angewohnheit über die Ohren nach oben zu rutschen), hab immer noch gut gehört (das war meine grosse Sorge, das ich mit Helm hörtechnisch eingeschränkt bin) und das Aussehen, naja sportlich halt :-)

Ich bin rundum zufrieden und kann es nur jedem weiterempfehlen.

ICH BIN IM RADIO…

19. Dezember 2007

Es ist nicht zu glauben, letzte Woche wurde ich von meiner lieben Freundin Vanessa für’s Radio Engiadina “von Samnaun bis Pontresina”,über meinen Blog interviewt!!!!!!!! Wie cool ist das denn? Mann, war ich erst aufgeregt, dann ging es jedoch ganz locker zu und sie kann das eine oder andere “äh” einfach rausschneiden. Und das kam dabei raus:

(Und weil mich die Technik hier verlässt, muss ich den Text halt hier reinschreiben)

Vanessa: Ein Blog ist eine Wortkreuzung aus dem Englischen World Wide Web und Log wie Logbuch. Es ist ein auf einer Internetseite geführtes und daher öffentlich einsehbares Tagebuch. Und so ein Tagebuch gibt es auch im Engadin. Und zwar von Andrea M. Sie hat den Blog aus ganz einfachen Gründen aufgeschaltet.

Andrea: Urprünglich war meine Idee, dass meine Kollegen zuhause in Deutschland sehen, was für einen Tagesablauf ich hier habe. Sie können sich nicht vorstellen, wie ich hier lebe und was ich hier mache und da hab ich mir überlegt, wenn ich ein bisschen amüsant und lustig schreibe, was hier passiert, dann haben sie einen besseren Einblick in mein Leben.

Vanessa: Die Idee hat sie dann im Februar verwirklicht. In der Anfangszeit haben noch nicht so viele Leute auf den Blog von Andrea geklickt. Darum hat sie dann Eigeninitiative ergriffen.

Andrea: Am Anfang hab ich natürlich mein ganzes Adressbuch angeschrieben und hab allen geschrieben, schaut doch mal vorbei. Das waren dann meine Freunde, Arbeitskollegen usw. Und nach und nach sind irgendwie Leute – keine Ahnung, wie sie drauf gekommen sind- bei mir gelandet und haben angefangen, zu kommentieren, sind interessiert gewesen und so ist irgendwie eine ganz nette Bloggemeinschaft entstanden.

Vanessa: Die Bloggemeinschaft hat sich dann schnell ausgedehnt. Als sie startete, war die Wahl-Engadinerin froh, wenn sie 2 oder 3 Clicks am Tag hatte und  20 Clicks im Monat. Aber wie gesagt, es hat sich schnell verbreitet.

Andrea: Im November hab ich 2500 Clicks gehabt und bald sind es 10.000 und das wird noch vor Weihnachten passieren. (ist es schon seit einer Woche, übrigens)

Vanessa: Die steigenden Zahlen haben auch damit zu tun, dass Andrea M. täglich neue Sachen auf ihrem Blog veröffentlicht. Leicht süchtig sei sie schon danach. Aber es macht auch Spass, wenn man die Geschichten auf ihrem Blog liest.

Andrea: Auf meinem Blog findet man Kundengeschichten – vom Surfcentrum, dort schaff ich im Sommer, und vom Skiservice Corvatsch, dort schaff ich im Winter -, einfach lustige Begebenheiten -ohne Namensnennung natürlich- man findet Fotos vom Engadin; ich hab einen schönen Fotoapparat und wenn ich unterwegs bin, mach ich gerne Fotos; man findet meine Lebensanschauung, wie ich das Leben sehe; man findet Events, die hier stattfinden, kleine Berichte über Party’s usw.

Vanessa: Viele Leute bezeichnen Andrea M. auch schon als “Stimme vom Engadin” und bittet sie um Rat; vor allem wie es ist, als Nicht-Engadiner im Engadin zu wohnen. Aber natürlich ist die Seite für Engadiner auch sehr interessant. Man findet den Blog, wenn man auf Google “Leben und Lieben in St. Moritz” eingibt. Wieso gerade unter “Liebe” der Blog von Andrea auftaucht, ist weil sie soviel schreibe über…

Andrea: Liebe zum Engadin, Liebe zum Skifahren, Liebe zum Schreiben-das ist es ganz sicher bei mir- und Liebe zu den Menschen

Schöne Gedanken 49 – Liebe

19. Dezember 2007

Was Du an Liebe brauchst,

kann ich allein nicht geben.

Was Du an Liebe geben kannst,

ist für Dich allein zuviel.

Für Brittchen

18. Dezember 2007

Christopher Cross- Arthurs Theme –

Da flattert mir doch vorgestern eine ganz ganz  liebe Mail von meiner Kusine in den Posteingang. Wir hatten irgendwie über die letzten Jahre den Kontakt einschlafen lassen. Und nun hat sie mich gegooglet und in meinem Blog wiedergefunden, grossartig!

Da kommen natürlich viele alte Erinnerungen auf, wir standen uns immer sehr nah und die schönste Erinnerung ist die an meine Sommerferien in Fort Knox, in dem mein Onkel als deutscher Verbindungsoffizier stationiert war. (Schon damals fand ich den Mix von Nationen an einem Ort faszinierend, ob meine Affinität dazu da wohl herrührt? Smile)

Dieser Film war sozusagen “unser” Film, verrückt, ein bisschen traurig und voll guter Musik. “Unser” Zitat wird vom Butler gesprochen, einem tollen Charakter in diesem Film: “You feel unloved? Welcome to the world, Arthur, everybody feels unloved”…

Wie schön, dass wir nun Jahre später uns beide nicht mehr ungeliebt fühlen:-) und dass wir uns wiedergefunden haben. 

Ach so, der Film heisst, “Arthur, kein Kind von Traurigkeit” mit Dudley Moore und Liza Minelli, die schrägen 80er…

“Singing my life with his words”

17. Dezember 2007

Roberta Flack – Killing Me Softly with his song

Auf dem Blog von Zauberliebe hat mich ein Satz von ihr sofort an dieses Lied erinnert, “Huch, die schreiben ja über mich”…

Mir geht es auch oft so, dass ich Bücher oder Filme oder Lieder finde, bei denen ich denke, Huch, die schreiben/singen/spielen ja für mich….

Und nebenbei ist das einfach ein wunderschöner Klassiker…

Gregor Reich und das Eiserne Buch

17. Dezember 2007

Toni’s lieber Sqash-und Sauna-Freund Gregor macht in Silvaplana wieder Schlagzeilen mit seiner aussergewöhnlichen Kunst:

  Gregor Reich:
Das Eiserne Buch / Il cudesch da fier
25 x 21 cm, 88 Seiten, Hardcover
ISBN 978-3-907067-34-5 CHF 29.50 / EUR 19.80
Zweisprachiges Bilderbuch mit viel Wissenswertem über das Engadin und den Inn. 26 Illustrationen dazu passende Verse in Romanisch und Deutsch,
8 romanische Volkslieder mit Noten,
14 Grafiken mit wertvollen Zusammenstellungen und aktuellen Zahlen.
Für Schüler, Gäste und Einheimische interessant.

Ein sonntäglicher Familienausflug mit dem Auto war Auslöser für dieses Buch. Die Fahrzeit von Silvaplana nach Scuol nutzte die Familie, um mit den Anfangsbuchstaben der Dorfnamen eine Eselsbrücke zu konstruieren und sich damit die richtige Reihenfolge der Ortschaften einzuprägen. Unterhaltsam, weil witzige Redewendungen Gelächter auslösten. Das Durcheinander mit der doch langen Eselsbrücke bewog den Autor, eine andere Lösung für die Erlernung der Namen der Engadinerdörfer zu finden.
Das Original des vorliegenden “Eisernen Buches”, wurde mit Kreide auf Eisen gemalt, beinhaltet 26 Bilder mit dazu passenden Reimen und ist 150 Kilogramm schwer. (!!!!!)
Das nun weniger gewichtige Buch hingegen soll einerseits Gross und Klein, Romanisch- und Deutschsprechenden mit Text und Bild Freude bereiten, anderseits mit den im Anhang beigefügten Informationen auch Wissenswertes über das Engadin vermitteln.
http://www.reichmetall.ch/kunstreich-einstieg.html das ist der Link für Gregor’s Website.

Auch ich habe ihm bereits einen Auftrag gegeben und er hat für Toni zum Geburtstag unser Haus wunderschön festgehalten (Kreide auf Eisenplatte) Wir sind ganz stolz, einen echten “Reich” zu haben.

Buchvernissage und Ausstellungseröffnung “Das eiserne Buch” am 18.Dezember,2007 um 18.30 im Restaurant Mulets in Silvaplana

Christkindl-Markt in Innsbruck

16. Dezember 2007

An unserem gemeinsamen freien Donnerstag habe ich den Gutschein eingelöst, den ich Toni zum Geburtstag geschenkt habe, einen Tag mit mir auf dem romantischen Christkindl-Markt in Innsbruck.

Warum dieses Geschenk? Weil ich so gern Glühwein trinke? Ja!

Weil ich ab und zu sehr gern Grossstadtluft schnuppere? Ja! Weil ich gern einen schönen Tag mit meinem Mann verbringen möchte? Ja! Weil in St. Moritz der Weihnachtsmarkt an einem Mittwoch stattfindet und der schon vorbei ist? JA. Weil ich den Weihnachtsmann treffen wollte? Ja!

Ja! Weil Toni sich eine ganz bestimmte Jeans in den Kopf gesetzt hatte und ich übers Internet ein Geschäft in Innsbruck gefunden habe, das diese Marke führt? JA!Weil das Wienerschnitzel in Innsbruck nicht nur besser schmeckt, sondern auch grösser ist? JA!

Weil hier im Engadin trotz Schnee und schöner Beleuchtung einfach keine Weihnachtsstimmung herrscht? JA!

Weil uns der nette Glühweinverkäufer erzählte, dass sie unglaublich viele Italiener auf dem Weihnachtsmarkt haben, weil es in Italien so etwas auch nicht gibt? Ja! Weil wir vor dem Weihnachtsstress im Geschäft und der Hektik im Engadin noch mal einen friedlichen und schönen gemeinsamen Tag nur für uns erleben wollten? JA!

Einen schönen, friedlichen, harmonischen, herzlichen, fröhlichen 3. Advent für Euch alle.

Schöne Gedanken – Fehler eingestehen

15. Dezember 2007

Viele Leute glauben, wenn sie erst einen Fehler eingestanden haben, brauchen sie ihn nicht mehr abzulegen.

Marie von Ebner-Eschenbach

Schöne Gedanken 48-das Unmögliche vollbringen

14. Dezember 2007

Beginne mit dem,

was notwendig ist,

dann tue Dein Möglichstes,

und plötzlich wirst du

das Unmögliche vollbringen.

Franz von Assisi

The Notebook mit Nickelback:-)

13. Dezember 2007

The Notebook (Song: Far away, Nickelback)

Ein wundervoller Film über eine aussergewöhnliche Liebe und dazu noch diese Musik – Gänsehaut-gefährdet:-)

mal ehrlich, Mädels, wer will nicht sooo geküsst werden:-)

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Steinbock im Schnee

13. Dezember 2007

Am 30. Oktober lanciert Graubünden Ferien zusammen mit Bündner Partnern die neue “graubünden”-Kampagne. Der “Star” der neuen Kampagne ist das Bündner Wappentier und Markenzeichen, der Steinbock.

Als sympatischer, augenzwinkernder Botschafter tritt das stolze Wildtier in allen Umsetzungen auf. Wie kein anderes Symbol verkörpert der Steinbock Ursprünglichkeit, die einzigartige Bergwelt Graubündens sowie die authentischen Werte der Marke “graubünden”.
Die neue Kampagne wird mit einem TV-Spot auf SF 1 und 2 sowie auf TeleZüri lanciert. Der witzige Spot ist auch online zu sehen. Bei einem Online-Wettbewerb können Internet-Nutzer von zu Hause aus den Steinböcken (eigene) Worte in den Mund legen. Die besten Einsendungen gewinnen attraktive Preise der Kampagnen-Partner.

und hier geht es zum Werbespot, ich könnte mich jedesmal wieder kaputt lachen, viel Spass dabei (Lautsprecher anstellen!)

http://ferien.graubuenden.ch/de.cfm/info/aktuell/news-MediaGR-NewsGR-307326.html

Schöne Gedanken 47

12. Dezember 2007

Nachdem dieser Beitag soviel Feedback bekam, hier noch ein Zusatz

Willst du einen Menschen überzeugen, dass er unrecht tut,dann tue recht!Aber bemühe Dich nicht, ihn zu überzeugen. Menschen glauben, was sie sehen.Lass sie SEHEN!

Henry David Thoreau

Verkäufer oder Gastgeber? König oder Gast?

12. Dezember 2007

Der Beruf des Verkäufers ist ein absolut ehrenwerter Beruf und im Grunde verkaufen wir alle jeden Tag etwas… Und ich möchte hier auch nicht den Begriff “Verkäufer” degradieren, ich fühle mich bei uns im Geschäft jedoch mehr als “Gastgeberin”. So seltsam das klingen mag, der Gedanke an einen Verkauf steht bei mir nicht im Mittelpunkt.

Das Ganze fing damit an, als wir vor ein paar Jahren das neue Geschäft in St. Moritz eröffneten. Die Kunden kamen nicht mit Kaufabsicht herein, weil sie gar nicht wussten, dass man nun auch Skibekleidung hier kaufen konnte. Also haben wir die Leute willkommen geheissen, ihnen einen Cafè angeboten an der Bar, mit ihnen nett geplaudert.

Über das lockere Gespräch an der Bar hab ich schon äusserst viel Verkäufe eingeleitet. Denn was passiert beim netten Plaudern, man baut Vertrauen auf, stellt einen Kontakt zum Kunden her. Wenn er sich wohlfühlt und nicht das Gefühl hat, ich will ihm eh nur etwas aufschwätzen, sind am Ende alle zufrieden, der Gast, ich und der Chef:-)

Früher sagte man immer: ” Der Kunde ist König.” Was ist nun anders, wenn ich den Kunden als Gast betrachte? Richtig, als König stelle ich ihn über mich, mache mich selber klein.  Wenn ich ihn als Gast behandle und selber der beste Gastgeber bin, dann mache ich alles, dass er sich wohlfühlt, ohne unterwürfig zu sein. Unsere Gäste schätzen das sehr, weil wir keine Distanz aufbauen, sondern mit dem gesunden Respekt einem anderen Menschen gegenüber mit ihm auf einer Stufe stehen. Es sind schon sehr nette Bekanntschaften entstanden, weil wir auf diese Weise einen grossen Kreis von Stammkunden aufbauen konnten und es ist immer eine sehr familiäre, freundschaftliche Atmosphäre bei uns im Geschäft.

Und wenn man sich das Bild vom Gastgeber einmal genau anschaut, dann ergibt sich alles andere von selber. Wenn ich Gäste zuhause habe, mache ich ihnen ja auch die Tür auf, begrüsse sie nett, begleite sie in das Wohnzimmer, sorge dafür, dass sie sich wohlfühlen bei mir; wenn sie gehen, begleite ich sie wieder zur Tür, wünsche eine Gute Nacht usw.

Einer Freundin empfehle ich auch den bestimmten Friseur oder das neue tolle Restaurant oder den netten Skilehrer :-) oder mache sie aufmerksam auf ein anstehendes aussergewöhnliches Event. Ich bestelle ein Taxi für die Gäste zuhause und geb ihnen nicht einfach nur die Telefonnummer. Und genauso behandle ich auch den Gast bei uns im Geschäft.   Herzlich willkommen!

Schweizer Adventskerzen – Für Ulf :-)

12. Dezember 2007

Nach folgendem Wortwechsel auf Ulf’s Blog

“Lieber Ulf, hier in der Schweiz sind daher beim Adventskranz alle 4 Kerzen unterschiedlich gross, toll, oderrr? :-)lgr Andrea”

“Liebe Andrea,

da hätte ich dann aber schon gerne mal ein Foto von gesehen.

Ich nehme an, diese Kerzen sind von Almbauern erfunden worden,
da das Bergvieh auf der linken Seite ja auch kürzere Beine hat als auf der rechten.
Oder umgekehrt.
Je nachdem, ob es sich um tallaufenden oder bergsteigenden Rindviehverkehr handelt.
;-)

Liebe Grüße, Ulf”

hier nun die ganz einfache  Antwort :-) Ganz schön klug, die Schweizer !!!

Die Sonne und der Sturm

11. Dezember 2007

Die Sonne und der Sturm wollten feststellen, wer von beiden wohl der Stärkere sei und einem Spaziergänger zuerst den Mantel ausziehen könnte. Der Sturm schickte eine Sturmböe nach der anderen auf den armen Mann. Aber je stärker er blies, umso tiefer hüllte sich der Spaziergänger in seinen Mantel und klammerte sich an ihn.

Als der Sturm schliesslich entkräftet aufgab, liess die Sonne ihre warmen Strahlen auf den Mann scheinen. Diesem wurde es bald zu warm und er zog den Mantel aus.

                                                  

“Was Du tust, spricht so laut, ich kann Deine Worte nicht hören.”

10. Dezember 2007

Eine Frau kam zu Gandhi und bat ihn, sie möge ihren kleinen Sohn davon überzeugen, nicht so viel Zucker zu naschen. Sie glaubte, die Worte des grossen Mannes hätten mehr Gewicht als ihre eigenen. Gandhi antwortete, dass er sich drei Monate lang auf diese Aufgabe vorbereiten müsse.

Als die Frau drei Monate später mit ihrem Sohn erneut zu Gandhi kam, erklärte er dem Kind mit einfachen Worten, dass er besser nicht so viel Zucker essen sollte. Zucker sei nicht gut die Gesundheit. Er würde sicherlich  stärker und grösser, wenn er öfter darauf verzichten würde. Der Junge war sofort einverstanden.

Die Frau zog Gandhi auf die Seite, um zu erfahren, warum er sich auf so eine einfache Erklärung drei Monate vorbereiten musste. Gandhi antwortete:” Um überzeugend zu sein, musst ich zunächst selbst drei Monate auf Zucker verzichten. Nur so konnte ich deinem Sohn das Vertrauen vermitteln, das Gleiche auch zu tun.”

Alles was wir sagen, hat viel mehr Gewicht, wenn wir unseren eigenen Worten entsprechend leben. Was unsere Worte anderen bedeuten, können wir an der Reaktion messen, die wir bekommen. Die Menschen spüren es, wenn sie reine “Lippenbekenntnisse” zu hören bekommen. Und daher liegt es nicht an den anderen, sondern sehr wahrscheinlich viel an uns selbst, wenn die meisten Menschen unseren Worten nicht glauben;  Abraham Lincoln beschrieb es so:

“Was du tust, spricht so laut, ich kann deine Worte nicht hören.”

und ich nenne es so  ” Sei authentisch.”


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