“Ein Geschenk ist, wenn du jemandem etwas gibst, was dieser sich wünscht , nicht etwas, von dem du meinst, er sollte es haben, oder etwas , das zu geben du dich verpflichtet fühlst. Nur wenn die betreffende Person es sich wünscht und du in der Lage bist, es zu geben, handelt es sich um ein Geschenk.
Und es ist noch mehr daran. Deine Erfahrung endet mit dem Geben, während die Erfahrung der anderen Person mit dem Empfangen und Annehmen erst beginnt. Wenn du etwas Gefühlsmässiges mit dem verbindest, was du verschenkt hast, wenn du irgendwelche Bedingungen stellst, ist es kein echtes Geschenk. Ein Geschenk gehört dem Empfänger, und er kann damit tun, was immer er will. Siehst du, wenn ein Mensch etwas gibt und vom Empfänger erwartet, dass er sich bedankt oder ihm etwas anderes dafür gibt, dann ist es kein Geschenk. Es sollte dann anders genannt werden..”
Interessante Sichtweise, oder? Fühlt man sich schon ein klein wenig “ertappt”… auch wenn es menschlich ist und die Höflichkeit ein Danke erwartet… der Grundgedanke ist sehr schön.

22. November 2007 um 4:47 vormittags
…wahre liebe ist immer ein geschenk…
( aber bitte nicht diese TV show )
23. November 2007 um 12:58 vormittags
Ich denke auch, daß der Grundgedanke sehr schön und romantisch ist. Ob das aber wirklich in unserem Menschsein entspricht und nicht einem gern gesehen Idol?
23. November 2007 um 12:27 nachmittags
Ich denke, es entspricht dem, was Du glaubst… Es macht zumindestens bewusst, aufmerksam die Motive des Gebens zu überprüfen, gebe ich für den anderen oder gebe ich im grunde nur, um etwas zurückzubekommen. Die australischen Aborigines leben es, d.h. möglich ist es, was wir draus machen… Lgr Andrea