Archive for November 2007

Schöne Gedanken 42

30. November 2007

Die Kraft des Baumes

liegt in seinen Wurzeln.

Die des Menschen

in einem glücklichen Herzen.

Ich sehe was, das Du nicht siehst…

30. November 2007

Die Überschrift hab ich jetzt mal frech geklaut bei meiner lieben Zauberliebe. Es hatte sich da ein -lustiges- Missverständnis bei meinem Beitrag “Menü des Tages” ergeben, es hat immerhin 17 Kommentare hervorgerufen und alles ist gut :-)

Zauberliebe hat in ihrem Blog dann einen Beitrag mit der Überschrift “Ich sehe was, was Du nicht siehst” gebracht, der einen auch nachdenken lässt…

Oh, hab auch grad gesehen, dass sich auch der Kopfschüttler mit dem Thema auseinandersetzen musste…:-)

Was MIR jedoch spontan einfiel, war das einfache Spiel, dass ich früher auf langen Autofahrten immer mit meinem Vater spielte, zum Zeitvertreib, damit ich nicht noch 20mal mehr fragte:” Ist es noch weit?”:-) Kennt Ihr das noch? Man sucht sich einen Gegenstand aus und sagt dann, “ich sehe was, was Du nicht siehst und das ist …blaue /grün/wasauchimmerfür eine farbe…”. Und der Andere muss dann raten, was es ist. Total simpel und eigentlich gar nicht so aussergewöhnlich, als Kind fand ich es jedoch das Allergrösste; vielleicht weil es mit Ferien zu tun hatte, vielleicht weil es mein Vater mit mir spielte, vielleicht weil wir einen Moment lang die Welt in der gleichen Farbe sahen…

In eigener Sache…

29. November 2007

Heute Abend mal ein Fernsehabend- in der ARD wird die Bambi-Verleihung ausgestrahlt. Stars und Show und wunderschöne Kleider, viel Make-up, viel Lob und … viel “DANKE”.

Da nutze ich doch mal die Gelegenheit –  ohne Makeup und ohne Abendkleid, ich bitte um Verzeihung- meinen treuen Lesern “DANKE” zu sagen, denn heute nachmittag hab ich die für mich unglaubliche Zahl von 8000 clicks überschritten!!!!!!!!!! Seit März und davon ca 2200 allein im November….

Ich danke allen treuen Lesern, allen, die sich nur hierher verirrt haben, allen, die trotzdem wiedergekommen sind, meinen Kommentatoren, meinen Seelenverwandten, denjenigen, die meinen Blog mit ihrem verlinkt haben, denen, die mich weiterempfehlen, denen, die mich immer mit ihrem Zuspruch und Lob unterstützen, denen, die mich zu neuen Beiträgen inspirieren, allen, die nicht in die genannten Kategorien fallen  und meinem Mann, weil er soviel Geduld mit mir hat, wenn ich mal wieder vorm Computer sitze… DANKE!

P.S. ist doch schon recht professionell geworden, diese Dankesrede, oder? eines Tages vielleicht… Und der Bambi für den besten Blog (die Kategorie wirds bestimmt bald geben, smile)… :-) Vorhang auf für…

Das Schönste an St. Moritz…

29. November 2007

…ist der Blick auf den Silvaplanasee… :-)

“Ja, ja”… und “Ja, aber”

29. November 2007

Bei unserem aussergewöhnlichen Seminar vor 2Wochen über NLP-Erfolgsrhetorik, richtiger Fragestellung und vieles mehr, haben wir uns mit den Antworten “Ja ja” und “ja, aber” beschäftigt.

Wie fühlt Ihr Euch, wenn Euch jemand mit “ja, ja” antwortet? Habt Ihr das Gefühl, das ist wirklich ein “ja” oder bleibt so ein komisches Gefühl im Bauch? Falls letzteres, habt Ihr Recht, die doppelte Bejahung ist nämlich ein “nein”. 

Umgekehrt ist es dasselbe, Beispiel: “Schatz, hast Du was?” “Nein, nein…” “Bist Du sicher?” “Ja, ja, alles ok.”  Ist da wirklich alles OK? Achtet mal drauf.

(Für mich  klang “ja ja” immer wie “L m a A” – in Kärnten übrigens hat es dieselbe Bedeutung, gell Claudia…! Was “L m a A” bedeutet? Seit unserem Seminar heisst es für uns nun   “Lächle mehr als Andere” :-) Das nur nebenbei….)

Noch besser ist das hier: “Sie haben ja so recht, ABER ich finde, dass…. ” Sage ich damit wirklich, dass der andere Recht hat? Sicher nicht. Bei einem Kunden ist es sicher nicht angebracht, ihm zu widersprechen und im Privatleben ist es auch keine schöne Angewohnheit.

“Ihr habt wirklich ganz toll gearbeitet, ABER das und das und das finde ich gar nicht gut”. Kommt das Lob des ersten Teiles des Satzes überhaupt noch an? Und vor allem, wird es überhaubt noch als Lob angesehen?

Eines ist klar, alles was vor dem ABER kommt, wird mit dem ABER zunichte gemacht und kann man sich sparen. Es wertet ein Lob total ab.

ABER: dieses Wort negiert alles, was zuvor gesagt wurde. Wenn jemand sagt: “Ich möchte Ihnen helfen, aber …”heisst das, dass er nicht helfen wird.

Es ist verrückt, WIE oft man ABER sagt. Puh, ein hartes Stück Arbeit, es auszumerzen. Immerhin klingelt jedes Mal, wenn ich es doch sage, eine Alarmglocke im Hinterkopf:-)

Ich gehe folgendermassen damit um: Wenn ich ABER gesagt habe, ersetze ich es mit “und” und wenn der Satz dann noch immer Sinn macht, im Sinne einer Aufzählung oder einem Zusatz zum vorher Gesagten, dann ist es ok.

Wenn der Satz dann jedoch KEINEN Sinn mehr macht, dann überdenke ich, was ich wirklich sagen wollte… 

Ich bin gespannt, was Ihr dazu denkt.

Heute hatte ich den Fotoapparat dabei…

28. November 2007

Es ist einfach so wunderschön, da muss ich doch ein paar Fotos ins Netz stellen…

und alle Fotos von meinem freien Tag hier

Schöne Gedanken – Ein Lächeln

28. November 2007

Ein Lächeln

Es kostet nichts und bringt viel ein.
Es bereichert den Empfänger, ohne den Geber ärmer zu machen.
Es ist kurz wie ein Blitz, aber die Erinnerung daran ist oft unvergänglich.
Keiner ist so reich, dass er darauf verzichten könnte, und keiner so arm, dass er es sich nicht leisten könnte.
Es bringt Glück ins Heim, schafft guten Willen im Geschäft und ist das Kennzeichen der Freundschaft.
Es bedeutet für den Müden Erholung, für den Mutlosen Ermunterung, für den Traurigen Aufheiterung und ist das beste Mittel gegen Ärger.
Man kann es weder kaufen noch erbitten, noch leihen oder stehlen, denn es hat erst dann einen Wert, wenn es verschenkt wird.

Menü des Tages

27. November 2007

Sie haben die Wahl

 

L

J

Einstellung

27. November 2007

Wir können uns nicht aussuchen, wie unsere Mitmenschen/Kollegen/Kunden drauf sind, wir können es uns aber aussuchen, wie wir darauf reagieren. (Wähle deine Einstellung.)

Jeden Tag haben wir Herausforderungen, schwierige Kunden, schlechtgelaunte Kollegen, Arbeiten, die wir nicht so gerne tun. Doch das Entscheidende ist, dass wir uns IMMER und JEDERZEIT aussuchen können, mit welcher EINSTELLUNG wir an unsere Arbeit herangehen. Jeder Mensch hat jederzeit die Wahl, WIE er seine Arbeit machen will, WIE er mit Situationen und Menschen umgeht, sogar dann wenn er sich seine Arbeit und seine Mitmenschen nicht aussuchen kann.

Ich  kann schlechtgelaunt zur Arbeit erscheinen und meinen Kollegen, meinen Kunden und mir selbst so richtig schön auf die Nerven gehen, oder ich kann mich dafür entscheiden, gutgelaunt zu sein und die Arbeit geht mir leichter von der Hand, ich habe Spass und erlebe einen tollen Tag.

Ich muss mal eine Arbeit machen, die mir nicht gefällt? Ok, dann kann ich es mir natürlich noch schwerer machen und sie mit einem langen Gesicht und Unlust machen ODER ich sage mir, ich pack das jetzt an und das ist doch schnell erledigt und danach kann ich wieder etwas tun, das mir Spass macht.

Ich hab einen schwierigen Kunden? Ok, ich kann mir die ganze Zeit sagen, wie schwierig der ist und was für ein Idiot und dass der eh nichts kauft- was dann zwangsläufig auch so passieren wird- ODER ich nehme die Herausforderung an, atme tief durch und sage mir, DER nervt heut jemanden anderen, aber nicht mich, setze ein fettes Lächeln auf (schon mal versucht, mit einem fetten Lächeln im Gesicht etwas negatives zu denken?Das geht gar nicht!), was wird wohl dann passieren?

Mein Leben gefällt mir nicht, so wie es ist? Ich kann entscheiden, nichts dagegen zu tun und zu denken, das ist halt so, die anderen sind schuld, die anderen sollen sich verändern usw. ODER ich kann entscheiden zu lernen, zu lesen, neugierig zu sein, zu wachsen, mich selbst zu verändern.

Jeder von uns hat immer und jederzeit die Wahl , OB und WIE er etwas tut. Es ist einfach “nur” eine Sache der Einstellung.

 

Schöne Gedanken Urlaub planen

26. November 2007

Ich finde es faszinierend, dass viele Menschen ihren Urlaub besser planen, als ihr Leben. Vielleicht liegt es daran, dass die Flucht leichter fällt, als die Veränderung.

Jim Rohn

Mein 1. Skitag der Saison, JUCHU…

26. November 2007

Noch heute morgen war der Himmel so verhangen, dass ich mich schon – nach 9 Tagen durcharbeiten- auf einen gemütlichen Sonntag auf der Couch gefreut hatte, Feuer im Kamin und die einzige Bewegung das Umblättern eines guten Buches….

Das Wetter machte mir doch tatsächlich einen Strich durch die Rechnung:-) Der Himmel riss auf, die Sonne kam durch und wir wollten nur schnell 2 Fahrten am Corvatsch machen. Es wurden sehr viele mehr… Es war so fantastisch, super Schnee, knallblauer Himmel, angenehm warm, wir haben sogar an der Hossa-Bar draussen gesessen und gegessen. Herrlich, bin jetzt noch ganz begeistert.

Da kann ich sogar darüber hinwegsehen, dass ich einen Riesen-Sturz gemacht habe -sehr ungewöhnlich für mich, nicht weil ich sonst so gut fahre, sondern weil ich mich normalerweise immer noch irgendwie auf den Beinen halten kann:-) – und mir heute alles, aber wirklich alles weh tut, der Nacken, der Rücken usw. Eines ist klar, morgen kauf ich mir nen Helm, bin nämlich nochmal glimpflich davon gekommen….Aber egal, es war trotzdem traumhaft.

Die Pisten schön leer und jeder kannte jeden;  die Kollegen, die auch frei hatten; die Einheimischen an ihrem freien Sonntag. Was für ein herrlicher Tag. (Semira, gib Gas und komm nachhause, es wird Zeit:-) ) 

Ärgere mich nur, den Fotoapparat nicht dabei gehabt zu haben, der Blick auf den Gipfel 3303 m mit den verschneiten Bäumen, von oben auf die Seen, deren Wasser fast schwarz schimmerte, einfach überwältigend. Daran werd ich mich niemals satt sehen können.

Blick über die Dächer von Silvaplana auf den Corvatsch

Hier der Link zu den Webcams: http://www.silvaplana.ch/home/services/webcams/

Dringend oder Wichtig? – Für C. ;-)

25. November 2007

Ein sehr lieber Freund sagte letztens zu mir: ” Ich frage mich mehr und mehr, warum ich fast nur noch die Dinge tue, die dringend sind, statt der Dinge, die wichtig sind…”

Das hat mich sehr nachdenklich gemacht. Es gibt einen grossen Unterschied zwischen dringend und wichtig. Je länger wir wichtige Dinge aufschieben, desto dringender werden sie. Gleichzeitig fühlen wir uns immer schlechter. Selbst nebensächliche Aufgaben werden mit der Zeit zu Monstern.

Jemand, der sich ständig um die dringenden Dinge kümmern muss, kann sich nicht ausreichend um die wichtigen Dinge kümmern. Je mehr Dringliches unser Leben bestimmt, desto weniger wird es durch Wichtiges bestimmt. Der Preis, den wir für die Dringlichkeit bezahlen, ist der Verlust des Wichtigen in unserem Leben. Die wichtigen Dinge in unserem Leben dürfen nicht zu kurz kommen, weil wir uns um dringend gewordene Dinge kümmern müssen.

Das Geheimnis ist, die wichtigen Dinge des Lebens zu nehmen und sie unglaublich wichtig zu machen. Mach es einfach unglaublich dringend, mit allem Wichtigen so schnell wie möglich zu beginnen.

Wir müssen immer wieder innehalten, um nicht vom Strom des Dringlichen mitgerissen zu werden. Das Dringliche hat die Neigung, so “laut” zu schreien, dass es wichtig wirkt. Aber in ruhigen Momenten, können wir differenzieren und uns auf die Richtung besinnen, die wir als die für uns wichtige erkannt haben.

Und wir brauchen solche Pausen, um uns mehr auf die Menschen zu besinnen, die uns wichtig sind. Nichts kann die Zaubermomente ersetzen, die wir mit diesen Menschen zusammen erleben können. Nichts kann unser Leben auch nur annähernd so bereichern.

P.S. Herr Bodo Schäfer hat mir bei diesem Beitrag wieder etwas geholfen:-)

Im warmen Nest sitzen…

24. November 2007

Zauberliebe’s Beitrag hat mir folgende Geschichte ins Gedächtnis gerufen:

Wie bereiten Adler ihre Jungen auf das Leben vor? Erst beginnen die Adler-Eltern die feinen Daunen zu entfernen, mit denen das Nest gepolstert war. Sie werfen sie einfach über den Nestrand. Dann entfernen sie das Gras.

In dem Nest wird es immer ungemütlicher. Nach und nach werden dann die kleinen Zweige abmontiert. Die kleinen Adlerchen liegen nun recht unsanft auf knochigen Ästen. Bald sind sie es leid und machen ihre ersten Flugversuche. Sollte ein Junges dafür jedoch zu ängstlich sein, werfen ihn die Eltern einfach aus dem Nest.

Sollte ein kleiner Adler seine Flügel nicht öffnen, so fliegen die Eltern im Sturzflug unter ihn und bringen ihn zurück ins Nest. Aber nur, um ihn bald wieder herauszuschmeissen – bis er fliegen lernt…

 

Entscheidungen…

23. November 2007

Zu meinem Beitrag “Wir haben immer und jederzeit die Wahl”  passt dieses Thema sehr gut:

Triff Entscheidungen

Es war einmal ein kleiner Bach, der kam an den Rand einer grossen Wüste. Dort hörte er eine Stimme: “Los gehe ruhig weiter.” Aber der Bach fürchtete sich vor dem Neuen und Unbekannten. Er hatte Angst vor der Veränderung. Er wollte zwar mehr Wasser haben und ein schöneres Leben führen, aber er wollte sich nicht verändern und kein Risiko eingehen.

Doch wieder sprach die Stimme:” Wenn Du den Schritt nicht wagst, dann wirst Du nie erfahren, wozu Du in der Lage bist. Vertraue einfach darauf, dass Du auch in einer neuen Umgebung zurechtkommst. Fliesse ruhig weiter.”

Da entschloss sich der Bach, weiterzugehen. Und es war ihm nicht sehr wohl dabei. In der Wüste wurde es immer heisser und schliesslich verdunstete der Bach. Die aufgestiegenen kleinen Tröpfchen sammelten sich oben in der Luft. Dort bildeten sie dann Wolken, die über die Wüste zogen. Die Wolken reisten viele Tage, bis sie hinter der Wüste zum grossen Meer kamen. Dort regneten sie sich leer.

Das Bächlein führte nun ein viel schöneres Leben, als es jemals zu träumen gewagt hatte. Während es sich sanft von einer Welle tragen liess, überlegte es lächelnd: “Ich habe mehrmals meine Daseinsform verändert – und doch bin ich jetzt mehr ich selbst als je zuvor.”

Entscheidungen zu treffen fällt vielen Menschen schwer. Sie haben Angst, Risiken einzugehen, Angst vor Veränderung, Angst vor innere Veränderung, was denken die anderen.

Mit jeder Ent-Scheidung wählen wir eine Möglichkeit und trennen uns von allen anderen. Wir können uns entscheiden, an dem, was wir haben, festzuhalten. Dann sind wir aber nicht frei für eine neue Chance. Und das heisst gleichzeitig, dass wir uns entschieden haben, uns von unseren Träumen und unserer Vision für eine erfüllendere Zukunft zu trennen. Oder wir können loslassen und haben dann beide Hände frei für unsere Ziele und Träume.

Für viele Menschen scheint die ideale Entscheidung die zu sein, die sich geradezu aufdrängt. Darum neigen sie oft dazu, zu warten, bis nur noch eine Alternative übrig geblieben ist, weil die andere an Attraktivität verloren hat. Wir übersehen dabei, dass es sich dann nicht mehr wirklich um eine Entscheidung handelt. Noch schlimmer ist es für mich, wenn ich so lange mit der Entscheidung warte, bis sie ein anderer für mich trifft.

Erst wenn wir beide Alternativen würdigen, hat die Wahl wirklich Kraft. Je mehr wir die nicht gewählte Alternative würdigen- obwohl wir sie nicht gewählt haben- umso mehr werten wir die Alternative auf, die wir gewählt haben.

Im Grunde ist es gar nicht möglich, sich NICHT zu entscheiden; auch wenn wir uns nicht entscheiden haben, haben wir uns entschieden. Wir haben dann gewählt, dass alles so bleibt, wie bisher. Oder wir haben die Unentschlossenheit gewählt, dieser Zustand kostet enorm viel Energie.

Meine Entscheidungen von heute bestimmen mein Leben von morgen. Der Schlüssel zu der Fähigkeit, eine schnelle Entscheidung zu treffen, ist, sich seiner Werte bewusst zu sein. Wenn ich Klarheit über meine Werte habe, fallen mir Entscheidungen leicht.

Mit Sternzeichen Waage gehöre ich sicher nicht zu den entscheidungsfreudigen Menschen unter der Sonne:-) In den wichtigen Situationen meines Lebens kam mir immer mein Aszendent Steinbock zur Hilfe, wenn ich mich endlich für etwas entschieden hatte, dann hab ich es durchgezogen und dann stand die Entscheidung felsenfest. (Waren immerhin 5 Ortswechsel dabei) Rückblickend hab ich immer gute Entscheidungen getroffen und mit dem Vertrauen im Bauch weiss ich, dass ich fähig bin, auch weiterhin gute Entscheidungen zu treffen.

Mein Motto: “Lieber ein gemachter Fehler, als eine verpasste Chance.”

 Wer nichts tut, kann auch keine Fehler machen. Wer viel tut, macht vielleicht auch mal einen Fehler, aber auch viel Richtiges.

Einen guten Beitrag dazu findet Ihr auf Berend’s Blog (“Welche Richtung”). Ich wünsche Euch immer gute und schnelle Entscheidungen.

Liebe …

22. November 2007

Es gibt unzählige Definitionen und Erklärungen von Liebe. Ich habe in dem Buch…

100 Geheimnisse der Liebe” von Chuck Spezzano …- Dieses Buch ist ein Lebensbegleiter. Er gibt Inspiration, macht Mut und spendet Trost. Jeden Tag. Und das auf ganz einfache Weise: Man kann eine Zahl zwischen 1 und 100 wählen und das betreffende Kapitel lesen. Oder man schlägt das Buch an irgendeiner Stelle auf. (ich mache letzteres und lasse mich überraschen, was für mich gerade wichtig ist)

… eine Definition gefunden, die mich berührt.

Liebe, die ihren Ursprung im Frieden hat, ist der Kern aller positiven Gefühle und die Äusserung des universellen Geistes in allen Dingen. Sie steht im Zentrum all dessen, was heilt, und macht das Leben erst lebenswert. Liebe hat ihren Ursprung im Geben, Empfangen und in der Hinwendung zu anderen Menschen. Liebe erzeugt Freude, Glück und erfüllt das Leben mit Sinn.

Sie nährt, rettet, erlöst, gewährt und vereint. Liebe sorgt dafür, dass Sie sich selbst und andere besser verstehen, und segnet alles, womit sie in Berührung kommt.

Sie erzeugt Wachstum und Erfolg. Nur wenn wir unsere Bedürfnisse als Liebe tarnen, unser Nehmen als Geben oder unser Opfer als späteren Gewinn, bleibt die segensreiche Wirkung aus. Da wir die Geschöpfe des universellen Geistes der Liebe sind, sind wir im Kern gleichfalls Liebe.

Je mehr wir uns entwickeln, desto deutlicher wird uns, dass unsere Wahrheit die Liebe ist, dass wir eine Erweiterung der Liebe selbst sind. Liebe ist die Antwort auf jede Frage, auf jede beliebige Situation. Wenn wir uns aus Freude am Geben schenken, dann öffnen wir uns der Grosszügigkeit der Liebe. Liebe verlangt nichts und stellt keine Bedingungen. Liebe verzagt nicht und kann, anders als Träume und Illusionen, nicht zerstört werden.

Übung: Liebe ist Ihre Antwort. Lieben Sie so, als sei es das letzte Mal. Verschenken Sie sich so, als sei Ihr letzter Tag auf Erden angebrochen. Seien Sie glücklich und fühlen Sie sich durch die Fülle der Liebe gesegnet.

Buchtipps -Traumreisende 3. und letzter Teil

21. November 2007

“Ein Geschenk ist, wenn du jemandem etwas gibst, was dieser sich wünscht , nicht etwas, von dem du meinst, er sollte es haben, oder etwas , das zu geben du dich verpflichtet fühlst. Nur wenn die betreffende Person es sich wünscht und du in der Lage bist, es zu geben, handelt es sich um ein Geschenk.

Und es ist noch mehr daran. Deine Erfahrung endet mit dem Geben, während die Erfahrung der anderen Person mit dem Empfangen und Annehmen erst beginnt. Wenn du etwas Gefühlsmässiges mit dem verbindest, was du verschenkt hast, wenn du irgendwelche Bedingungen stellst, ist es kein echtes Geschenk. Ein Geschenk gehört dem Empfänger, und er kann damit tun, was immer er will. Siehst du, wenn ein Mensch etwas gibt und vom Empfänger  erwartet, dass er sich bedankt oder ihm etwas anderes dafür gibt, dann ist es kein Geschenk. Es sollte dann anders genannt werden..”

Interessante Sichtweise, oder? Fühlt man sich schon ein klein wenig “ertappt”… auch wenn es menschlich ist und die Höflichkeit ein Danke erwartet… der Grundgedanke ist sehr schön. 

Noch ein Geburtstaggeschenk!

20. November 2007

Ja, dieses Bild hat meine liebe Freundin Pia für mich gemalt, VIELEN DANK. Wenn Ihr noch mehr von Ihr sehen möchtet, hier der Link und kleiner Geheimtip, sie malt auch auf Bestellung…

Schöne Gedanken 41

20. November 2007

Die beste Definition für “Konzentration”, die ich je gehört habe, ist:

“Wo immer Du auch bist, sei da.”

Jim Rohn 

Wir haben immer und jederzeit die Wahl…

18. November 2007

Eines der Themen, mit dem ich mich schon länger beschäftige und das mir immer wieder begegnet- ich habe sogar schon mal eine Schulung darüber gemacht-, wird auch bei meinem bereits vielzitierten Sepp Bögle in seinem Buch “einfach-sein” beschrieben:

Wir dürfen und sollen uns immer entscheiden. Wenn wir dieses Gesetz in seiner Einfachheit verstanden haben, wissen wir auch, dass wir alles zu 100% selber in der Hand haben. Das heisst, dass wir zu 100% für alles selber Verantwortung tragen. Davor haben viele Menschen Angst.

Verantwortung hat 2 Seiten: Verantwortung für andere kann Belastung sein. Verantwortung für sich selbst ist die absolute Freiheit. Wir können endlich aufhören, mit dem Finger auf andere zu zeigen, um sie für unser Leben verantwortlich zu machen. Wir holen die Macht zurück, die wir bisher anderen eingeräumt haben. Zu 100% Selbstverantwortung bedeutet, das wir zwar sehr viel Beeinflussungen unterliegen, die Entscheidung, was wir schlussendlich denken und wie wir handeln, jedoch immer selbst treffen.”

Die Schamanen der Ur-Hawaiianer nennen es “Mana” und das bedeutet soviel wie: alle Kraft und Macht liegt in Dir, nicht im Aussen. Also Schluss mit der Opferrolle: Wenn Dir eine Situation nicht passt, ändere sie, ändere Dich oder geht auf Distanz zum Thema.

Bodo Schäfer zeigt in seinen “Die Gesetze der Gewinner” (hier schon mal zitiert) folgendes Beispiel:

“Der Meister hatte seinen Schüler in die Stadt geschickt, um Orangen zu verkaufen. Der Schüler kam am Abend zurück und klagte: ” Man hat mich schlecht behandelt. Die Leute in der Stadt sagen, die Früchte seien überteuert. Unter diesen Umständen konnte ich nichts verkaufen.” Der Meister sagte:” Leider bist Du nicht so klug und weise wie die Orangen.” Der Schüler kniff die Lippen zusammen. Daraufhin nahm der Meister eine Orange in die Hand und fragte:” Wenn ich diese Orange auspresse, was wird dann herauskommen?” “Natürlich Orangensaft”, antwortete der Schüler. “Richtig”, sprach der Meister, ” wenn ich aber mit dem Hammer draufschlage, was wird dann herauskommen?” “Ebenfalls Orangensaft”, knurrte der Schüler. “Und wenn ein Maulesel drauftritt, was wird dann herauskommen?”, fragte der Meister weiter. “Es wird immer Orangensaft herauskommen”, erwiderte der Schüler ungeduldig. Darauf der Meister: “Die Orange antwortet immer mit dem, was in ihr ist- ganz gleich, was ihr zugefügt wird. Sie lehrt uns, dass es in unserer Macht liegt, wie wir auf eine Situation reagieren. Du aber hast anderen die Schuld gegeben und ihnen somit die Macht gegeben.” 

und das ist seine Interpretation, die ich genial finde:

“Wenn die Dinge schlecht laufen, dann suchen wir gewöhnlich nach anderen Umständen oder Personen, die wir für unsere negativen Resultate verantwortlich machen können. Wir schieben die Schuld auf die Wirtschaftslage, unsere Eltern, unseren Partner, das Wetter, die Politiker, unseren Chef… (…)

Sie können erst wie ein Gewinner leben, wenn Sie die volle Verantwortung übernehmen. Sie mögen ja nicht verantwortlich sein für alle Umstände, in denen sie sich befinden (darüber könnte man übrigens noch diskutieren, anmerk.von mir). Aber Sie sind alleine verantwortlich, wie Sie auf diese Umstände reagieren und wie Sie die Umstände interpretieren.

George Bernard Shaw hat es auf den Punkt gebracht: >Man gibt immer den Verhältnissen dei Schuld für das, was man hat. Ich glaube nicht an Verhältnisse. Diejenigen, die in der Welt vorankommen, gehen hin und suchen sich die Verhältnisse, die sie wollen. Und wenn sie sie nicht finden können, schaffen sie sie selbst<.

Wir haben jeden Tag die Wahl. Jeder Tag macht uns ein kostbares Geschenk: Er schenkt uns einen Augenblick, in dem es möglich ist, alles zu ändern, was uns unglücklich macht. Wir neigen dazu, diese Geschenke nicht anerkennen zu wollen. Denn wenn wir zugeben würden, dass wir die Wahl haben, dann hätten wir keine Entschuldigung mehr. Dann würde es ja allein an uns liegen. Also geben wir den Umständen , die ausserhalb von uns liegen, viel mehr Macht, als ihnen gebührt.

Akzeptieren Sie, dass Ihr Leben heute ist, wie es ist, weil Sie in der Vergangenheit die Weichen dazu gestellt haben. Erst dann können Sie nämlich die bewusste Entscheidung treffen, heute die Weichen für eine bessere Zukunft stellen. Erst dann haben Sie die Macht über Ihr Leben.

Die letzte aller menschlichen Freiheiten ist die, seine Einstellung in jeder gegebenen Situation selbst zu wählen.

Ein Meister wusste auf jede Frage eine Antwort. Darbüer ärgerten sich zwei seiner Schüler so sehr, dass sie beschlossen, ihn hereinzulegen. Sie wollten einen kleinen Vogel hinter ihrem Rücken halten und den Meister fragen, ob das Tier lebendig oder tot sei. Würde der Meister antworten:”Der Vogel lebt”, so wollten sie dem Vogel schnell die Kehle zudrücken. Der Meister hätte dann etwas Falsches gesagt. Würde der Meister hingegen sagen: “Er ist tot”, so würden sie den Vogel einfach fliegen lassen. Auch in diesem Fall hätte sich der Meister geirrt. Also traten sie vor den Meister und fragten:” Sag uns, lebt der kleine Vogel hinter unserem Rücken, oder ist er tot?” Der Meister schaute die beiden eine Weile ruhig an und antwortete: “Was immer ich sage – es liegt in Eurer Hand.

Schöne Gedanken 40

17. November 2007

Wenn es sich nicht vermeiden lässt,

lassen Sie eine Mahlzeit ausfallen,

aber niemals ein Buch.

Jim Rohn

Zuhause…Heimat…

16. November 2007

Durch einen Artikel von Gokuhi bin ich daran erinnert worden, dass ich darüber auch schon mal etwas schreiben wollte. Zuhause –  Heimat…wo ist das? Was bedeutet es für mich? Ist es dort, wo ich wohne? Ist es dort, wo ich herkomme? Ist es dort, wo ich mich wohlfühle? Kann es an verschiedenen Orten gleichzeitig sein?

Wenn ich von Silvaplana nach Bielefeld fahre, dann sage ich, ich fahre nachhause. Wenn ich von Bielefeld zurück nach Silvaplana fahre, dann sage ich, ich fahre nachhause. Ja, beide Orte sind für mich zuhause.

Der Ort, an dem ich fast 30 Jahre gelebt habe, der ist und bleibt Heimat, Zuhause; dort fühl ich mich nach kürzester Zeit heimisch. Ich habe noch meine Familie, meine Mädels und Freunde und Bekannte dort. Durch meinen Jahresrythmus mit langer Zwischensaison hab ich das Glück, jedes Jahr längere Zeit dort zu verbringen und meine Freundschaften pflegen zu können. Das bedeutet mir sehr viel und dafür bin ich auch sehr dankbar.

Der Ort, an dem ich mittlerweile seit über 10 Jahren wohne, der ist auch Heimat und Zuhause, hier hab ich mich eingelebt, hier habe ich neue Freunde und Kollegen gefunden, hier habe ich eine “neue Familie” gegründet, hier fühle ich mich wohl und hier möchte ich bleiben.

Und dann gibt es noch Ferienorte, an denen man sich daheim fühlt. Orte, an die man immer wieder zurückkehrt, für mich ist und bleibt das die Insel Juist. Sobald ich die Insel betrete, habe ich ein ganz starkes Gefühl von “nachhause- kommen”, es ist nicht genau  zu beschreiben, es ist ienfach ein sehr sehr gutes Gefühl. Juist ist der einzige Ort, nach dem ich manchmal richtig doll Heimweh habe…Umso schöner, dass ich es mindestens 1mal im Jahr schaffe, dort hinzufahren…

Bei Wikipedia hab ich eine gute Beschreibung für Heimat gefunden:

“Das deutsche Wort Heimat verweist auf eine Beziehung zwischen Menschen und Raum. Allerdings ist die geographisch-historische Eingrenzung der Bezugsräume keine feststehende, sondern situationsbedingt verschiebbar. Heimat kann eine Gegend oder Landschaft meinen, aber auch sich auf Dorf, Stadt, Land, Nation oder Vaterland beziehen. Heimat bezeichnet somit keinen konkreten Ort (Heimstätte), sondern Identifikation. Es ist die Gesamtheit der Lebensumstände, in denen ein Mensch aufwächst. Auf sie wird seine Psyche geprägt, ihnen “ist er gewachsen”. “

Schöne Gedanken 39

15. November 2007

Heirate unbedingt;

wenn Du eine gute Frau bekommst,

wirst Du glücklich werden;

wenn Du eine schlechte bekommst,

wirst Du ein Philosoph werden.

Sokrates, griechischer Philosoph (469 – 399 v. Chr.)

Nachrichten schauen?

14. November 2007

In seinem Buch “Einfach-sein” schreibt Sepp Bögle (meine Begegnung mit ihm nochmal hier)  folgende interessante Zeilen:

“Den Grad unserer Beeinflussung können wir selbst bestimmen. Niemand kann uns zwingen, Nachrichten zu lesen, zu hören oder zu sehen. Das Argument, ich muss doch wissen, was in der Welt geschieht, oder ich kann sonst gar nicht mitreden, ist zu billig. Wie viele Bilder und Berichte über Kriege, Katastrophen und Unfälle muss man sich noch anschauen, um zu wissen, dass es das alles gibt.”

Das ist sicher auf der einen Seite ein wenig provokant. Doch wenn ich ehrlich bin, stimme ich zum grossen Teil zu. Wenn ich Nachrichten schaue, sehe ich fast ausschliesslich Krieg, Katastrophen, schreckliche Unfälle, Verschuldung, Hass usw. Ist es das, worauf ich meine Aufmerksamkeit richten möchte? Ist es das, in das ich noch mehr Energie geben möchte? In das ich MEINE Energie geben möchte? Wenn niemand mehr hinschauen würde, wären die Nachrichten dann noch immer derart gestaltet? Das sind die Fragen, die mich beschäftigen.

Gedankenhygiene – das Wort geistert mir sehr oft durch den Kopf. Womit fülle ich meinen Geist? Und was für Auswirkungen hat es auf meinen Zustand? Welche Wirkung hat mein Zustand auf meine Mitmenschen? Wer “The Secret” bereits gelesen hat, weiss, worauf ich hinauswill. Gleiches zieht Gleiches an,  Aufmerksamkeit folgt der Energie und Energie folgt der Aufmerksamkeit.

Sepp beschreibt es so:

“Ursache und Wirkung. Es gibt keine Ursache ohne Wirkung. Es gibt aber auch keine Wirkung ohne Ursache. Das heisst, es gibt keinen Zufall.

Wenn ich Weizen säe, werde ich auch immer Weizen ernten. Gedanken werden zu Worten, Worte werden zu Handlungen, Handlungen werden zu Gewohnheiten, Gewohnheiten werden zum Charakter. Der Charakter bestimmt unser Leben. Unser Leben wird bestimmt von unseren Gedanken.”

Buchtipps – Traumreisende 2. Teil. Schliesse die Kreise in Deinem Leben

13. November 2007

Was jetzt kommt, das hat mir schon sehr weitergeholfen, ich hab es – abgeändert wie es auf mich passt- schon häufig angewendet und seitdem lebe ich viel friedlicher und mit immer weniger altem Ballast….

“Die Zeit ist ein Kreis und unsere Beziehungen sind ebenfalls Kreis. Als Kinder der Aborigines haben wir früh im Leben gelernt, wie wichtig es ist, jeden Kreis, jede Beziehung zu schliessen. Wenn es eine Meinungsverschiedenheit gibt, dann bleiben wir wach, bis sie gelöst ist. Den sonst würde es bedeuten, einen Kreis offen zu lassen, mit losen Enden. “

“Aber”, fragte Beatrice, “was ist, wenn du jemanden gebeten hast, etwas zu tun? Zum Beispiel hast du jemanden drei- oder viermal um etwas gebeten, und er hat es nicht getan. Gewiss wärest du doch von ihm enttäuscht. Es wäre nicht leicht, einfach zu sagen, vergiss es, und den Kreis mit einem positiven Ton zu schliessen, wie du gesagt hast. “

“Nun, die Alternative ist die, das Gefühl der Enttäuschung weiterhin mit dieser Person in Verbindung zu bringen. Zehn Jahre später würde der blosse Gedanke an diesen Namen wieder dieses Gefühl hervorrufen, und das wiederum würde eine physische Verzerrung deines Körpers bedingen. Du musst zugeben, dass das nicht sehr weise ist.”

“Wie also würdest du damit umgehen?”

“Persönlich würde ich zu der anderen Person sagen: ‘Soll ich dir was verraten? Ich war enttäuscht, als du meine Bitte, mir einen Gefallen zu tun, ignoriert hast. Und ich habe wieder und wieder gebeten und mich immer mehr enttäuscht gefühlt. ‘ Und ich würde lachen  und hinzufügen ‘ Offenbar lerne ich langsam. Ich hätte schon nach deiner ersten Reaktion erkennen sollen, dass du dies nicht tun würdest. Es war etwas, was du nicht tun wolltest. DU hast es vermutlich ziemlich töricht gefunden, als ich dich immer weider darum gebeten habe. Du hast recht. Es war töricht. Es tut mir leid, dass ich so lange gebraucht habe, um zu merken, dass du nicht daran interessiert warst.’ Am Ende würden wir zusammen über mein Verhalten lachen und die Begegnung  hätte uns weiser gemacht. Damit wäre mein Kreis geschlossen.”

“Aber was ist, wenn es wirklich eine schwerwiegende Angelegenheit gewesen wäre? Nimm beispielsweise an, ein Verwandter von dir würde Dinge tun oder sagen, die dich sehr verletzen, die dich wirklich aufbringen. Was würdest du in solch einer Beziehung mit dem Kreis machen?”

“Ich würde sehr entschieden zu dem Verwandten sagen: ‘ Ich hab dich lieb, aber ich mag nicht, wie du handelst. Ich merke, dass das kein Irrtum von dir ist. Ich weiss, es ist richtig für dich, so zu sein, weil du dich entschieden hast, dich auf diese Weise auszudrücken. Aber ich habe es versucht, und ich kann das, was du sagst und tust, nicht als richtig für mich akzeptieren, also muss ich unsere Beziehung nun loslassen. Ich kann keine weitere Energie mehr hineinstecken. Ich hab dich lieb, aber ich mag das nicht, was du tust. Und deswegen wünsche ich dir das Beste und sage dir Lebewohl’.”

“Donnerwetter”, sagte Beatrice, “du meinst also, wenn ich den Kreis auf einer höheren Ebene schliesse, dann ist die Sache für mich beendet. Wenn der andere das akzeptiert, ist der Kreis auch für ihn geschlossen. Wenn er es nicht akzeptiert, was ich sage, spielt das keine Rolle, denn jeder nicht geschlossene Kreis ist nur noch dessen Sache, dessen Herausforderung, denn er ist es ja, der den Kreis offen hält.”

” Ganz recht. Du musst nicht jeden Menschen mögen. Nicht jeder ist liebenswert. Liebe das Ewige in allen Menschen, und stecke deine Energie in jene, die von ähnlichem Bewusstsein sind wie du. Die einzige Art, wie du jemanden beeinflussen kannst, ist die durch dein Beispiel. Der andere wird sich erst verändern, wenn er dazu bereit ist. Und vergiss nicht, das ist richtig so.”

Wunderschöne Liebeserklärung

12. November 2007

Harry und Sally Liebesszene

Ich liebe Dich dafür, dass Dir kalt ist, wenn draussen 25 Grad sind. Ich liebe Dich dafür, dass Du anderthalb Stunden brauchst, um ein Sandwich zu bestellen. Ich liebe Dich dafür, dass Du eine Falte über der Nase kriegst, wenn Du mich so ansiehst. Ich liebe Dich dafür, dass ich nach einem Tag mit Dir Dein Parfum immer noch an meinen Sachen riechen kann. Und ich liebe Dich auch dafür, dass Du der letzte Mensch bist, mit dem ich reden will, bevor ich abends einschlafe. Und das liegt nicht daran, dass ich einsam bin. Und das liegt nicht daran, dass Silvester ist. Ich verrate Dir, warum ich heute Abend hierher gekommen bin. Wenn man begriffen hat, dass man den Rest des Lebens zusammen verbringen will, dann will man, dass der Rest des Lebens so schnell wie möglich beginnt. 

Winteranfang…

11. November 2007

Juchu, es hat geschneit, nicht soviel wie an anderen Orten, aber es ist alles schön weiss und sauber und friedlich und alle sind glücklich und seit früh morgens am Schnee schaufeln, Schnee schleudern, durch den Schnee stapfen, Schneebälle werfen und sich auf’s Skifahren freuen… Nur fröhliche Gesichter, schööööönnnnn…. -)

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Winter Wonderland Girls

Ich liebe es, wenn alles weiss ist, der See aber noch nicht gefroren…

und der Rest hier

Schöne Gedanken 38

11. November 2007

Eleganz heisst,

nicht ins Auge zu fallen,

sondern im Gedächtnis zu bleiben.

Giorgio Armani

Buchtipp – Traumreisende 1. Teil

10. November 2007

Ein sehr beeindruckendes Buch über Australien und die Aborigines, “Traumreisende” von Marlo Morgan, die Geschichte von Beatrice, die fernab ihres Aborigines-Stammes aufwächst und als junge Frau ihre Wurzeln sucht. Ich zitiere hier meine Lieblingsstellen, die ich immer und immer wieder lese.

Beatrice unterhält sich mit Benala, die auch nicht bei ihrem Stamm aufwuchs, mittlerweile aber bei ihm lebt und diese sagt:

“Da ich in der Stadtwelt aufgewachsen bin, hat man mich gelehrt, alles zu beurteilen: die Menschen nach ihrem Aussehen, den Besitz nach seinem Wert, den Tag nach dem Wetter, die Gesundheit nach dem jeweiligen Grad eventuell vorhandener Schmerzen. Die Welt ist voll von kundigen Richtern, dei sich nie ganz einigen können. Jeder Mensch ist schliesslich irgendwie ein einzelner in den wichtigsten Überzeugungen, die sein Handeln bestimmen (…)

Hier in der Wüste habe ich das Beobachten gelernt, Urteilen bedeutet, über Richtiges oder Falsche oder Abstufungen davon zu entscheiden. Wenn du urteilst, machst du dich automatisch zur anderen Hälfte der Gleichung. Du musst also auch Vergebung erfahren und erlernen. Wenn du urteilst, musst du letztlich dieselbe Zeitspanne – Augenblick für Augenblick- mit Verzeihen ausfüllen. Falls du das nicht tust, wirst du es zu einem anderen Zeitpunkt tun.

Das Beobachten ist eine völlig andere innere Einstellung. Sie erfodert den Schritt des Verzeihens nicht. Du erkennst alle Menschen als Ewige Seelen an, erkennst an, dass sie sich alle auf ihrer Reise druch die Schule menschlicher Erfahrung befinden, und du erkennst an, dass alle Seelen die Gabe des freien Willens und der Wahlfreiheit besitzen, die der Schöpfer ihnen geschenkt hat. Mit anderen Worten, Menschen, die anders sind als du, haben nicht unrecht. Sie treffen einfach andere Entscheidungen.(…)

Stellt Euch vor, alle Menschen würden das beherzigen…

Ratsgymnasium

9. November 2007

Am 26.10.07 war ich auf dem Ehemaligentreffen an meiner alten Schule in Bielefeld, dem ehrwürdigen humnanistischen Ratsgymnasium. Ob ich ein Jubiläum hatte? Nein, ich bin einfach nur Mitglied im Ehemaligenverein und da gibt es jedes Jahr ein gemütliches Beisammensein mit Lehrern, ehemaligen Schülern, Lehrern, die ehemalige Schüler sind, Lehrern, deren Eltern bereits Lehrer waren, ehemaligen Schüler, deren Kinder heute Schüler sind…

Und deshalb kennt man auf den Ehemaligentreffen immer sehr viele Menschen, Menschen jeder Altersstufe, ob es der Apotheker vom “Alten Markt”  ist, die Immobilienmaklerin (smile), der Jurist, der Zahnarzt oder halt der Lehrer.

Ja, Tradition, die wird gross geschrieben am Rats, die bekommt man gleich von der Sexta an mit…

Tradition, etwas das heute nicht mehr selbstverständlich gepflegt wird. Etwas dass sich nicht so genau “fassen” und erklären lässt. Woher kommt nun diese Zuneigung zu dieser Schule? Diese Zuneigung, die auch die derzeitigen Schüler verspüren, eine Mutter verriet mir, ” mein  (15jähriger) Sohn geht nicht gern zur Schule, aber das Rats liebt er über alles.”

So geht es vielen, und viele Ehemalige, die nicht einmal besonders gern zur Schule gingen, bekommen heute noch glänzende Augen, wenn sie von ihrer Schule erzählen. Was macht diesen besonderen Zauber aus?

Ich hab mal rumgefragt, was denn diese Zuneigung ausmacht und die unterschiedlichsten Antworten bekommen.

- das Schullandheim auf Langeoog, das verbindet einen so, (man fährt in den ersten 4 Schuljahren 3mal im Klassenverband hin, dann noch Ferienkurse usw)

- das Niveau der Schule 

- das Niveau der Schüler

- dass die alten eingesessenen Bielefelder Familien ihre Kinder schon seit eh und je auf’s Rats schickten

- der Beginn mit Latein als erster Fremdsprache

- die vielen Partnerschaftsschulen in europäischen Ländern

- die aussergewöhnlichen Klassenfahrten in der Mittel- und Oberstufe

- dass man im schönen Kunstpark Händchen- haltend die ersten Runden drehen konnte

- dass man samstags noch Unterricht hat

- dass wir noch soviele Lehrer “vom alten Schlag” hatten

- die Tradition

- der Ehemaligenverein (1924 gegründet!) der in seiner Form wirklich einzigartig ist, es gibt keine Schule, die so einen Verein in der Perfektion und Grösse führt.

Für den Aussenstehenden sind das alles wahrscheinlich keine wirklichen Argumente für die besondere Verbundenheit, für den Stolz, auf dieser Schule gewesen zu sein, für das Zusammengehörigkeitsgefühl.

Wahrscheinlich ist es die Summe von all dem und noch viel mehr, dass nicht erklärt werden kann; ich werde weiterhin zu den Ehemaligentreffen gehen, wenn es mir zeitlich und räumlich möglich ist, vielleicht zum Jubiläum nächstes Jahr?

Ich erinnere mich noch sehr gut an das 425 jährige, da war ich im Schulchor und wir fuhren 1 Woche alle zusammen nach Langeoog ins Schullandheim zur Probe, Mozarts Krönungsmesse; ein unvergesslicher Aufenthalt, wir haben stunden lang gesungen, zum üben, am Strand, beim Essen, es hat soviel Spass gemacht. Und dann das grosse Konzert in der Oetkerhalle, waoh, wo sonst nur die ganz grossen Konzerte stattfanden und dann wurde auch noch eine Schallplatte augenommen davon… ach, wenn ihr jetzt mein glänzenden Augen sehen könntet…:-)

Schöne Gedanken 37

8. November 2007

Und wenn sich dann

viele verschiedene Wege vor Dir auftun,

und Du nicht weisst,

welchen Du einschlagen sollst,

dann überlasse es nicht dem Zufall,

sondern setze Dich hin und warte,

atme so tief und vertrauensvoll,

wie Du an dem Tag geatmet hast,

als Du auf die Welt kamst.

lass Dich von nichts ablenken,

warte, warte noch ein wenig,

lausche still und schweigend auf Dein Herz.

Und wenn es dann zu Dir spricht,

dann steh auf und geh,

geh, wohin Dein Herz Dich trägt.


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