Selamat Datang… herzlich wilkommen, das ist man auf Bali überall und jederzeit…mit einem strahlenden Lächeln…
ganz gleich, wie die Ausflüge hiessen, die wir da mitgemacht haben und die auch immer äusserst interessant und lohnenswert waren, “Geheimnisvolles Bali”, “Magische Götterwelten” und “Königliches Bali”, auf Bali dreht sich alles um den Glauben und somit auch um die Tempel. Nach Schätzungen gibt es auf Bali, bei einer Fläche von 5600 Qkm und 3,5Mio Einwohnern rund 10.000 tempel. Daher auch die Namen “Insel der Glückseligkeit”, “Insel der 1000 Tempel”, “Insel der Götter”…
Während die restlichen 220 Mio Indonesier (nach China, Indien und USA kommt Indonisien an 4. Stelle der Bekölverungszahl) fast komplett Moslem sind, sind die meisten Balinesen, wie schon erwähnt, Hindus und dieser Glaube bestimmt das ganze Leben. Die Angestellten vom Hotel bekommen sogar frei, wenn sie an einem besonderen Tempelfest teilnehmen möchten. Wunderschön gekleidet und zurechtgemacht bringen die Frauen kunstvolle Opfergaben in die Tempel. Neben Haustempeln und Dorftempeln gibt es die wichtigen Haupttempel, die da so klingende Namen haben wie “Goa Lawah” (Fledermaustempel, weil in der angrenzenden Höhle 1000e von Fledermäusen haust, ein bisschen gruselig), Ulu Watuh, Tanah Lot, Goa Besakik, der Muttertempel. Jeder hat seine eigene Bedeutung und seine baulichen Eigenarten.
Hinduismus ganz zu erfassen oder gar hier zu erklären würde zu weit führen, es gibt doch viele Aspekte, die wirklich interessant sind. Zum Beispiel stehen die 3 Reiskörner, die sie sich am Ende einer Zeremonie auf die Stirn kleben , nicht nur für das “dritte Auge”, sondern bedeuten auch etwas ganz schönes “recht denken, recht sprechen und recht tun”…
Die Opfergaben sind ein Zeichen der Liebe und der Dankbarkeit und man findet sie überall, vor jedem Geschäft, im Hotel, sogar in den Autos auf der Ablage liegt so ein kleines “Paket” und duftet mit einer Räucherkerze ganz wunderbar…Es ist faszinierend, wie Alltag und Glaube miteinander verbunden werden, Tradition und Moderne… und das mit einer ruhigen Fröhlichkeit, mit dem strahlendsten Lächeln und dem grössten Respekt vor den Menschen. Man spürt, dass das echt ist und es tut gut, es verbreitet eine ganz spezielle Energie und eine friedvolle Atmosphäre. Ich bin davon überzeugt, dass kommt aus ihrem gelebten und doch unaufdringelichen Glauben, für sie hat alles einen Sinn…
Interessant fand ich natürlich auch, dass die Frau auf Bali als göttlich angesehen ist und die “göttliche Frau” die Energie des Mannes ist…:-)
Die Tempelteiche sind “Landeplätze für Engel” … was für ein schöner Gedanke und wenn man sich diese liebevoll gestalteten Teiche anschaut, kann man einen kleinen Moment verstehen, dass sich Engel dort willkommen fühlen….
und weitere Fotos im Album oder gleich hier…