I am what I am

September 5, 2008 by andrea2007

Inspiriert wurde ich von Elisabeth’s Post  und mir fiel ein, dass ich das hier immer schon mal loswerden:-) : (kleiner tipp, schön laut stellen, dann fetzt es so richtig!)

I am what I am
I am my own special creation
So come take a look
Give me the hook or the ovation
It is my world
That I want to have a little pride in
My world
And it is not a place I have to hide in
Life is not worth a damn
Till you can say
I am what I am

I am what I am
I don’t want praise I don’t want pity
I bang my own drum
Some think it’s noise I think it’s pretty
And so what if I love each sparkle and each bangle
Why not try to see things from a different angle
Your life is a sham
Till you can shout out
I am what I am

I am what I am
And what I am needs no excuses
I deal my own deck
Sometimes the aces sometimes the deuces
It is one life and there’s no return and no deposit
One life so it’s time to open up your closet
Life’s not worth a damn till you can shout out
I am what I am

I am what I am
And what I am needs no excuses
I deal my own deck sometimes the aces sometimes the deuces
It’s one life and there’s no return and no deposit
One life so it’s time to open up your closet
Life’s not worth a damn till you can shout out
I am what I am

I am, I am, I am good
I am, I am, I am strong
I am, I am, I am worthy
I am, I am, I belong

I am, I am, I am useful
I am, I am, I am true
I am, I am somebody
I am as good as you.

Ich glaube, Bonafilia wird auch richtig laut mitsingen… :-)

Festlicher Abend anlässlich des Jubiläums

September 4, 2008 by andrea2007

“Als Schule ohne verlässliche Erfahrungswerte einen Festlichen Abend inder Stadthalle zu planen, ist zunächst ein schwer kalkulierbares Unterfangen. Wenn aber die 800 Plätze des grossen Saals Monate im Voraus ausgebucht sind und auch der hinzugemietete kleinere Festsaal mit weiteren 400 Plätzen innerhalb kürzester Zeit über Kartenbestellungen gefüllt wird, dann ich das eine beglückende Resonanz, die Mut macht. Sicher wird auf diese Weise deutlich, dass in Bielefeld gerne gefeiert wird. Doch es zeigt darüber hinaus eine besondere Verbundenheit mit dem Ratsgymnasium, über die ich froh und dankbar bin.
Wenn dann noch das Programm im Wesentlichen durch Ehemalige verschiedener Generationen ausgestaltet wird:
- von Bands der Schulgeschichte, die sich extra für diesen Anlass wieder neu formieren und sogar ins “Trainingslager” gehen,
-von heute als Autoren tätigen ehemaliger Schülern, die Textbeiträge vorbereiten,
und
-von einem inzwischen sehr moderationserfahrenen Absolventen, der die Leitung des Abends übernimmt-
dann verstärkt sich der Eindruck einer echten Verwurzelung der Schule bei den Ehemaligen und in der Stadt.”

So schreibt der -wie bereits erwähnt- äusserst sympathische Direktor im Programmheft als Einleitung zu einem grossartig gelungenen und erlebten Abend. Ich könnte es nicht besser formulieren. War ich doch auch vom grossen Zustrom und den immer ausverkauften Karten beeindruckt.
 
Jede der verschiedenen Bands lockte reichlich Tanzlustige auf die Tanzfläche, sei es mit Walzer, deutschem Liedgut, guter Rockmusik, Udo Lindenberg-Kopie und vielem mehr. Mein persönlicher Favorit war der Sänger einer aktuellen Schulband, eine unglaubliche Stimme und eine Wahnsinns-Interpretation von diesem Lied hier

http://www.youtube.com/watch?v=iul4SBlHIf8

Einer der Textbeiträge wurde von Hans Zippert, EX-Chefredakteur des Satiremagazins “Titanic”, heute Kolumnist “Zippert zappt” bei der Welt,  der äusserst bissig, aber doch liebevoll die Schule durch den Kakao zog und seiner Verwunderung darüber Ausdruck gab, dass er nach der Schulzeit plötzlich ausgerechnet damit Geld verdiente, was sein Deutschlehrer immer mit “nicht ausreichend” bewertet hatte:-)

Mir gefiel ausserordentlich, dass sich  die Gäste aus Lehrern, ehemaligen Lehrern, ehemaligen Schülern (wahlweise mit Partner), Eltern von Schülern UND vor allem Schülern aus der Oberstufe zusammensetzten. Das grosse Interesse bei den Oberstufenschülern fand ich bemerkenswert, vielleicht hatte ich einen besonderen Bezug dazu, weil auch mein eigener Neffe dazu gehörte. Sie waren alle so schön angezogen, viele hatten die Tanzstunde schon hinter sich und tanzten wirklich sehr gut zu jeder Art von Musik, es gab da ein paar total süsse Paare, ich finde diese Generation einfach total klasse.

Zum offiziellen Teil sei noch das Dessert nach Mitternacht erwähnt, da war ein riesiger Turm von Dr. Oetkers (sicher einer der berühmtesten Ehemaligen der Schule) Götterspeise in grün, rot und gelb aufgebaut, die ich damals schon im Schullandheim nicht besonders gern mochte… Die Idee und damit verbundene Erinnerung war aber genial. 

Wie Ihr sicher schon gemerkt habt, schaffe ich es problemlos, über meine Eindrücke des Abends zu schreiben, weniger jedoch über meine persönlichen Kontakte. Da gäbe es viel zu erzählen, ich hatte wirklich ein paar ganz ganz besondere Begegnungen und Gespräche; jemand machte mir ein besonders schönes Kompliment, indem er mir sagte: “Du macht einen sehr ausgeglichenen Eindruck, den Eindruck eines in sich ruhenden Menschen.” Ich konnte das Kompliment übrigens zurückgeben. 

Einige Paare machten mir jedoch Angst, weil entweder der Mann sich zu einem kleinen Diktator entwickelt hatte oder in dem anderen Fall zum grauen Mäuschen. Der ehemalige Klassentrottel hatte zwar einen Doktortitel, und doch war im Grunde niemand auffällig zu jemandem anderen geworden. Charakter und Persönlichkeit waren natürlich weiterentwickelt, aber der Mensch von früher war immer noch zu erkennen. Und daran änderte wunderbarer Weise auch ein Doktortitel bzw. das Nicht-Besitzen eines solchen nichts. Das war eine schöne Erkenntnis.

Ach ja, und für Alex:-)  wie Du siehst, hab ich mich nicht in “Einheits-Schwarz” gekleidet, denn ich mag Farbe; ich war allerdings schon ein wenig ausserirdisch, aber das bin ich für die zuhause eh schon, also hab ich mich einfach rundherum super wohl gefühlt.

Lachen ist die beste Medizin

September 3, 2008 by andrea2007

Gestern hab ich “zufällig” in die Talkrunde von Herrn Markus Lanz auf dem ZDF geschaltet und da sass doch tatsächlich Herr Dr. Hirschhausen den ich hier und hier schon mal ztiert hatte. Er redete wie ein Wasserfall, voll Begeisterung und Schwung und mit dem grössten Humor, faszinierend. Und er ist tatsächlich sowohl Kabarettist wie auch ernstzunehmender Arzt zu gleichen Teilen.

Der  Titel des Gespräches war: “Lachen ist die beste Medizin”, und das konnte er statistisch ganz einfach beweisen:

“Kinder lachen 40mal am Tag
Erwachsene 20mal
Tote gar nicht.” :-)

In dem Sinne mit einem herzlichen Lachen wünsche ich allen einen grossartigen Tag!

450 Jahre Ratsgymnasium

September 3, 2008 by andrea2007

Ja, jetzt sitze ich seit einer Stunde vorm Computer und es drängt mich eigentlich, über das tolle Wochenende zu schreiben, das ich erlebt habe; und ich kriegs nicht hin. Ein unbeschreibliches Wochenende?
Ich hab auch keine Fotos gemacht.  Ein Wochenende, an dem ich definitiv NICHT die Rolle des Beobachters einnahm? Definitiv JA.

Ich könnte jetzt von dem gut besuchten Treffen in der alten Turnhalle schreiben, in der seit eh und je ein so grelles Licht scheint, dass man als schon-etwas-länger-Ehemaliger freiwillig Zuflucht auf dem nur wenig erhellten Schulhof sucht, damit man nicht jede Lachfalte ausgeleuchtet bekommt :-)

Ich könnte davon schreiben, dass ich mich an den Menschen erfolgreich vorbeischlängelte, die ich damals schon nicht besonders mochte oder interessant fand. Bis auf den einen, der eine angeregte Unterhaltung ständig mit dem Satz unterbrach: ” Also da hab ich mal was Interessantes erlebt…” , dann gähn, schnarch, die wirklich un-interessante Geschichte preisgab und dann alle weiterredeten, als hätte er nichts gesagt.
Ich könnte auch erzählen, dass unser Chemielehrer immer noch zwanghaft auf jugendlich macht und sich die Haare ganz fies färbt und gar nicht merkt, wie lächerlich das wirkt oder dass der Turnlehrer (der einzige Lehrer, den ich kenne, der NUR Sport unterrichtet und damit sein Leben lang durchkam) mit seinen mittlerweile weissen Haaren immer noch äusserst attraktiv aussieht und eine echte Persönlichkeit ist.
Erwähnenswert wäre ganz sicher der aufgestellte, super sympathische Direktor, der so ein richtiger Westfale ist, voller Temperament und Begeisterung, ein wenig rauh, aber sehr herzlich und viel am Lachen; ein Direktor, um den ich die heutigen Schüler höchstgradig beneide.

Ich könnte erwähnen, dass der harte Kern unserer Truppe später noch in einer wirklich grauslichen Kneipe gelandet ist, weil wir alle noch nicht nachhause wollten und wir dann leicht angesäuselt erst um 4 Uhr mit dem Taxi nachhause fuhren.

Ich könnte das seltsame “Stufentreffen” am nächsten Tag im Cafe Knigge, in dem wir immer unsere legalen und illegalen “Freistunden” verbracht hatten, beschreiben; es kamen nur 2 Männer und 10 Frauen, von denen ich eine erst überhaupt nicht kannte, die dann mit mir über Leute sprach, die ich auch nicht kannte… War ich auf dem richtigen Treffen? Ja, nachdem ich ihren Namen endlich herausbekommen hatte, wusste ich auch, warum ich sie ausgeblendet hatte ;-) Dort entstand die Idee, bei Xing eine Gruppe “Ratsgymnasium” zu gründen, was - wie sich später herausstellt- schon jemand gemacht hatte, tatsächlich jemand aus UNSERER Stufe.

Wie könnte ich meine unglaublich tolle Stimmung beschreiben, diese unbändige Freude, dort zu sein, liebe Menschen wiederzutreffen, die tollen und die lustigen Gespräche wiedergeben, die alten Erinnerungen, die alten Geschichten und erstaunlich viele neue Ansätze …Ich glaube, wenn ich diesen Beitrag schreiben würde, könnte ich das alles gar nicht wirklich beschreiben…Vielleicht wird der Artikel über die Ball-Nacht dagegen wirklich ein Artikel, der wird aber noch bis morgen warten müssen…oder übermorgen… :-)

Flughafengespräche

September 2, 2008 by andrea2007

Es war unmöglich, folgendes laut geführte Gespräch eines jungen Paares in der Schlange der Handgepäckkontrolle in Zürich mitzubekommen:

Er Deutscher, sie- wie sich im Laufe des Gespräches herausstellte Brasilianerin, ein wenig untersetzt, standen direkt hinter mir, ich hörte am Anfang nur die Stimmen. Sie entschuldigte sich in einer Tour bei ihm, dass sie so aufgeregt sei. Keine Ahnung, ob sie zum ersten Mal flog oder was genau die Aufregung war, das kam einfach sehr seltsam rüber.

Er: “Deine Tante wird sagen, Du bist aber fett geworden.”   ??????
Sie- sichtlich verlegen: “Ach, lass das doch.”
Er insistiert:” Ja, das ist aber so, da musst Du halt was gegen machen, so wie ich.”
Sie leicht verärgert: “Jetzt hör auf.”
Er hat aber noch ein As im Ärmel:” Auf dem Hochzeitsvideo bist Du noch schön schlank.”  !!!!!!!
Das ist ihre Chance:” Deine Mutter hat vielleicht toll getanzt auf der Hochzeit, zu “Über den Wolken von Reinhard Mey.”

Bei der folgenden Diskussion, zu welchem Lied seine Mutter nun wirklich getanzt hat, fängt er an, lauthals einen alten deutschen Schlager zu singen… Die Präsentation seiner Stimme reicht ihm noch nicht: ” Ich bin ja auch ein sehr guter Tänzer.” Da sie nicht reagiert fügt er hinzu:” Wenn ich beim Karaokesingen soo tanze (ich sehe aus den Augenwinkeln eine Super-Star-Pose), dann sieht das doch gut aus, oder?”

Sie kann sich endlich rächen für die Diskussion über ihre Figur und sagt SEHR beiläufig:” Geht so.” (was eher so ausdrückt, ich will keinen Streit, aber ehrlich gesagt als Brasilianerin bin ich anderes gewohnt beim Tanzen)
Das lässt er aber noch nicht gelten:” Wenn ich bei Dir (ich denke, er meinte in Brasilien) so tanzen würde, könnte ich doch sicher mithalten, oder?”

Zum Glück muss er sein Handgepäck in dem Moment aufs Band legen und sie kommt um die Antwort drumrum. Und er erzählt der netten Dame am Gepäckband erst einmal ausführlich und wichtig, dass er das 1. Mal seit einem Jahr ohne Laptop verreise…

Da nun dreh ich mich endlich um und sehe ihn in voller Schönheit, ein kleiner unscheinbarer blasser leicht spiessiger Mann. Da tat er mir um seine Wichtigtuerei schon fast wieder leid. Wie lange diese Ehe wohl hält, ICH hätte ihm schon längst eine gehauen;-)

Es ist September…(Für T.)

September 1, 2008 by andrea2007

Der September wird MEIN Monat und DAS ist mein Monatslied, abgesehen von schönen Erinnerungen macht es einfach tierisch gute Laune:-)

“…chasing the clouds away…remember…in September never was a cloudy day… hei-di-hei-di-hei-di -ho..” :-)

Indiskretes Stöckchen

September 1, 2008 by andrea2007

Dori hat mir ein Stöckchen zugeworfen, dass sie von Ray  bekommen hat, der es wiederum von Luiza aufgefangen hat.

Die Regeln sind wie folgt:

Aussuchen, wen man aushorchen möchte.
Eine Frage überlegen, was man von dem Jeweiligen schon immer wissen wollte, und ist es auch noch so indiskret - also Vorsicht an die Beworfenen
Holz (mit einem Trackback) sorgsam dort ablegen
Ach, ja und natürlich die Frage, die man selbst gestellt bekommen hat, mehr oder weniger ausführlich beantworten, wenn man darüber sprechen mag/kann/darf.

Dori hat mir die Frage gestellt:

Wann und wo hast Du Deinen Toni kennengelernt?

Meine Antwort: Liebe Dori, das ist wirklich eine sehr indiskrete Antwort in unserem Fall und ich befürchte, um die ganze Geschichte lesen zu können, musst auch Du noch warten, bis ich das Buch endlich geschrieben habe:-) Ich verrate nur soviel, es hat genug Romantik und Dramatik in unserer Geschichte für einen dicken Schmöker…

Um aber doch etwas (wahres) zu antworten: Toni war mein 1. Kontakt, als ich mich vor vielen Jahren im Skiservice für eine Wintersaison bewarb. Und dann waren wir erst einmal 2 Jahre sehr gute Arbeitskollegen und Freunde…

Dann haben wir uns verliebt.
1 Jahr später haben wir uns getrennt.
5 Jahre später hat er mich zurückgeholt.
Dies Jahr sind wir 10 Jahre verheiratet.

Meine indiskreten Fragen gehen an:

Mareike: Wieso bist Du aus Deiner geliebten Heimat im Norden Deutschlands weggegangen?

Elisabeth: Wie kamst Du eigentlich zu den Roten Nasen?

Schaps: Wenn Du nur noch Schreiben ODER Fotografieren dürftest, um Deiner Kunst Ausdruck zu verleihen, wofür würdest Du Dich entscheiden und warum?

Herr Schonzeit: Welcher ist Dein Lieblings-Kino-Film aller Zeiten?

Klassentreffen - Schuljubiläum

August 29, 2008 by andrea2007

Meine Schule, das ehrwürdige Ratsgymnasium feiert am Wochenende 450-jähriges Jubiläum und ICH FLIEG HIN. Ich bin ganz aufgeregt. Wie ich hier schon mal erwähnt hatte, gibt es einen Ehemaligenverein, der jährliche Treffen veranstaltet und wenn es meine Zeit erlaubt, gehe ich dort auch immer hin. Diese Treffen sind immer recht überschaubar, dies Jahr werden anlässlich des Jubiläums sicher viel mehr Ehemalige teilnehmen.

Dieses Mal ist es etwas ganz Besonderes, denn ausser dem “normalen” Treffen findet am Samstag ein grosser Ball statt mit 800 Personen. Und typisch Frau- das wichtigste Thema ist natürlich “Was zieh ich an?” Ich hab schon von einem lieben Schulfreund ein Mail bekommen, in dem seine Frau anfragen lässt, was ich denn anziehe:-) (Ja, Herr S. aus B., das war IHR Sohn und IHRE Schwiegertochter:-)

Über Xing und E-Mail sind bereits Verabredungen getroffen, der eine oder andere Ex-Freund wird dort sein, die erste grosse Liebe, die eine oder andere unerfüllte und ungelebte Liebe und auch die eine oder andere abgewiesene Liebe…Da MUSS man doch einfach gut aussehen! Und die Aufregung ist damit wohl auch gerechtfertigt.

Es werden so viele alte Freunde und Bekannte dort sein, da möchte man vor allem die Person “zeigen”, zu der man im Laufe der Jahre geworden ist. Alte Erinnerungen kommen hoch, damit auch alte Gefühle. Die Gefühle eines Teenagers, der noch nicht mit sich selber im Reinen ist; das Gefühl der Unzulänglichkeit, des Nicht-Genügens, das Dazu-Gehören-Wollen; all die Unsicherheiten, die man zur Schulzeit lebt und spürt, die sagen “Guten Tag.”

Und sie werden begrüsst und gleichzeitig liebevoll und vehement verabschiedet von den Erfahrungen, die man im Leben gemacht hat; von der Sicherheit, die man im Laufe erreicht hat, dem Selbstbewusstsein, dass eine klare Antwort gibt: “Du bist grossartig! Und wenn Du das nicht glaubst, dann schau Dir an, was Du alles in Deinem Leben erreicht hast. Niemand ist besser oder schlechter als Du, also wozu die ganze Aufregung?”

Hatte ich schon erwähnt, dass ich ganz aufgeregt bin? Ich freu RIESIG mich auf ein tolles, spannendes, interessantes Wochenende mit vielen lieben Menschen, die ich zum Teil schon sehr lange nicht mehr gesehen habe.

Schöne Gedanken - Deine Ängste haben Angst

August 28, 2008 by andrea2007

Deine Ängste haben Angst
vor meiner Liebe,
weil sie nicht blind ist,
weil sie durch die
Fassaden deines Lebens sieht,
als wären sie aus Glas.

Deine Ängste haben Angst
vor meiner Liebe,
weil sie die Wahrheit liebt
und Deinem Schauspiel
den Applaus verweigert.

Deine Ängste haben Todesangst
vor meiner Liebe,
weil sie Gesetze bricht
wie trockenes Feuer
für ein Freudenfeuer.

Hans Kruppa

Willst du glücklich sein im Leben…

August 27, 2008 by andrea2007

…trage bei zu and’rer Glück,
denn die Freude, die wir geben,
kehrt ins eig’ne Herz zurück.

Dieses altbekannte Gedicht ist eines der wenigen, das ich auswendig aufsagen kann, es steht schon in meinem Poesiealbum. Ich habe es früher gar nicht richtig verstanden und fand es immer ein wenig altklug. Heute sehe ich das natürlich mit ganz anderen Augen. Im Grunde ist es eine weitere Beschreibung des Gesetzes der Anziehung: was ich gebe, bekomme ich zurück; was ich aussende, empfange ich.

Wieso ist mir dies Gedicht grad heute eingefallen? Ich habe meinem Mann etwas Nettes gesagt und als Antwort lachte er fröhlich. Das war so ein Moment, in dem mich sein Lachen richtig glücklich machte und ich dachte, wenn ich IHN zum Lachen bringe, bin ich auch glücklich. Wie in dem Gedicht.

Ich liebe es auch, wenn ich mit einem Kind am Buffet “Dönnekens” mache und sich langsam ein herzliches Kinderlachen oder Kinderlächeln auf dem Gesicht breit macht. Ich bringe die Kinder zum Lachen und ihr Lachen macht mich glücklich. Einfach schön! Und ganz schön einfach!

Da machen sogar meine Pommes Frites grosse Augen :-)

 

Schöne Gedanken - Lieben und Geliebtwerden

August 26, 2008 by andrea2007

Leicht gesagt

Wenn man begriffen hat,
dass Lieben wichtiger ist
als Geliebtwerden,
ergibt sich das Geliebtwerden
ganz von selbst!

Jörg Pfennig- Grundlos zärtlich

Achtung- Ansteckungsgefahr…

August 25, 2008 by andrea2007

Heute (also eigentlich gestern-sprich Sonntag) morgen bin ich mit einer unglaublichen Power und einer gigantisch guten fröhlichen Laune in den Tag gestartet. Es war ein wunderschöner Tag mit knallblauem Himmel, unser von mir heissgeliebtes Stamm-Team hat zusammengearbeitet und ich war einfach unbändig gut drauf- ANSTECKEND gut drauf. Übeschäumende Lebensfreude pur! So ein glückliches Gefühl im Bauch, das einfach aus mir rausprudelte.

Dabei fiel mir mein Ex-Chef in Krefeld ein, der immer provozierend sagte,: “Permanente schlechte Laune ist ein Kündigungsgrund. Die ist nämlich ansteckend.” Sehr provokant, aber recht hat er schon irgendwie.

Zum Glück ist GUTE LAUNE auch ansteckend und im Laufe des Vormittags hatte ich alle infiziert, Kunden, Kollegen, Bekannte und Freunde :-). Wir haben gelacht, gescherzt, uns “angezündet”, zur  Mamma-Mia Musik zwischen Latte Macchiato und Cheeseburger mitgesungen und getanzt. Die Arbeit ging mit links und wir hatten sogar einen halbe Stunde, in der wir alle zusammen (das gibts sonst NIE) in der Sonne Mittagessen konnten. Einfach so schön!!! Und es ging den ganzen Tag so weiter, ein genialer Arbeitstag.

Als wir letztens mal so gut drauf waren - im grössten Stress- und uns die gute Laune im Gesicht stand, sagte eine Kundin ziemlich giftig: “Hauptsache, die HINTERM Buffet haben Spass.” JAAA, das stimmt, denn wenn die HINTERM Buffet- sprich WIR- gute Laune und Spass haben, dann haben unsere Kunden auch mehr Spass, wenn sie denn offen genug sind, sich darauf einzulassen…

Ein kleines I-Tüpfelchen hat es mir den Tag noch ein bisschen mehr versüsst. Nachdem ich meiner Kollegin von dem Desaster am Dienstag mit dem zugegebenermassen äusserst positiven Ergebnis erzählt hatte, erkannte sie den Kunden meiner Erzählung gleich als jenen, mit dem sie folgendes Erlebnis hatte: Er bestellte 2 Softeis Erdbeer. Erdbeer war aber leider aus. Er forderte dann 2 andere Eis- gratis. Worauf sie schlagfertig antwortete: “We don’t have to discuss about this!” Und er lamentierte, in Amerika müsse man etwas anderes gratis geben, wenn etwas ausverkauft sei. Sie konterte: ” Thanks good, we are NOT in America.” :-) Er bezahlte ganz brav sein Eis…

Lasst Euch alle von guter Laune anstecken und verbreitet das Virus rücksichtlos weiter.
Für Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie weiterhin meinen Blog oder fragen Sie die Inhaber der Blogs auf meiner Blogroll:-) und ich sitze auch jetzt hier beim Schreiben mit einem dicken, fetten Grinsen im Gesicht!

Reiselust- Ich bin ein Zugvogel:-)

August 24, 2008 by andrea2007

Ich liebe es, zu reisen! Ich brauche es regelrecht, dass ich reisen kann. Ich geniesse es, ein Ziel auszusuchen, mich drauf vorzubereiten, die Vorfreude, neue Eindrücke, neue Menschen, Abwechslung, einfach herrlich.

Schon als ich noch in Bielefeld zur Schule ging, träumte ich davon, wegzugehen, etwas Neues kennenzulernen, neue Menschen, neue Orte, neue Mentalitäten. Zu meinem “Glück” zog meine engste Freundin bald nach Hamburg, da konnte ich viele Wochenenden in diese wunderbare Stadt reisen.

Es dauerte nach dem Abi noch eine ganze Lehre und einen weiteren Job lang , bis ich das erste Mal wirklich weit reiste, für eine längere Zeit und hier im Engadin landete. Auch wenn ich mich die ersten 2 Wochen ganz schrecklich fremd fühlte, danach hatte ich die Zeit meines Lebens.

Als ich in Krefeld wohnte, fuhr ich des öfteren am Wochenende nach Bielefeld. Einfach raus aus dem Alltag, reisen, egal wohin;-)

Jahre später- wieder zurück in Bielefeld- ich dachte, die Reisezeit wäre vorbei, hatte ich bald einen festen Freund in Italien, alle 3-4 Wochen und in sämtlichen Ferien  war ich also mindestens in Bella Italia. Reisen … nicht mehr so egal wohin:-)

Und dann vor 11 Jahren die grösste Reise: “für immer” ins Engadin…

Reisen zieht sich durch mein Leben; früher dachte ich immer, es läge an Bielefeld. NEIN, es lag IN MIR. Ich hab mir immer eine Möglichkeit geschaffen, aus dem Alltag auszubrechen, zu reisen, wegzufahren. Das bedeutet nicht, dass ich mich an meinen Wohnorten nicht wohlgefühlt habe, jedoch hatte ich einfach immer schon diesen starken Wunsch in mir, diesen Wunsch noch mehr zu sehen von der Welt- auch wenn’s abgedroschen klingt: meinen Horizont zu erweitern im wahrsten Sinne des Wortes. Mit Freude wegzufahren lässt mich auch mit Freude zurückkehren und mit Freude an meinem Wohnort leben. Mein Wohnort ist immer die Basis, zu der ich gern zurückkomme und den ich dann umso mehr zu schätzen und zu geniessen weiss.

Heute (ver)reise ich 2mal im Jahr für längere Zeit und an mehrere Orte, das geniesse ich sehr; der einzige Nachteil daran ist, dass ich so viele Eindrücke auf einmal bekomme, ein Erlebnis das nächste jagt, dass ich sie fast gar nicht richtig auskosten kann, und den Rest des Jahres - vor allem im langen Winter-  bin ich mehr oder weniger “angebunden” an einem - wenn auch wunderschönen und abwechslungsreichen- Ort.

Ich möchte richtig verstanden werden, ich fühle mich hier zuhause, ich BIN hier zuhause, doch manchmal spüre ich es wieder in mir, diesen Wunsch … zu reisen, jetzt und sofort und nicht erst wieder in der Zwischensaison…

Blog-Stöckchen

August 23, 2008 by andrea2007

Der liebe Zentao vom Zentao-Blog hat mir ein Stöckchen zugeworfen und weil ich nicht sofort damit angefangen habe, bekam ich es als Erinnerung von der lieben Dori und dann nochmals von Gaba, also wenn das kein Wink mit dem Stöckchen Zaunpfahl ist …

Hier sind 6 Fragen und Antworten zum Thema Bloggen:

Was war der entscheidende Grund, mit dem Bloggen anzufangen?
Das steht bei “About the autor” ich zitiere:
Ursprünglich habe ich diesen Blog begonnen für die Menschen, die ich nicht so oft sehe und höre. Ich wollte ihnen einen kleinen Einblick in mein Leben hier geben. Zusätzlich war es noch eine gute Möglichkeit, meinen Freunden, Kollegen und Bekannten Zugang zu meinen Fotos zu geben.

Ich merkte dann, wieviel Spass es mir macht, zu schreiben, welche Dynamik sich entwickelt. Ich begann über Kundengeschichten, Erfahrungen, Glaubensmuster, Begegnungen, Reisen usw. zu schreiben. Dann kamen die schönen Gedanken dazu, die ich so gerne mit anderen teile. Plötzlich hatte ich regelmässig Kommentare zu meinen Beiträgen, eine wunderbare Blog-Gemeinschaft entstand und so entwickelt sich meine Schreiberei täglich weiter. Und es macht einfach RIESIG SPASS.

Hast du ein Lieblings-Weblog?
Jeden Tag stöbere ich durch meine ca. 10 Lieblingsblogs (siehe auch meine blogroll), lese mit Freude und Interesse und es sind wunderbare Kommentare dadurch entstanden.

Welches Weblog hälst du für maßlos überschätzt?
Diese Frage stellt sich mir gar nicht, weil ich nur das lese, was mich interessiert und ich mir keine Gedanken mache, wieviele Leser DAS lesen, was mich nicht interessiert.

Wenn du noch mal neu starten würdest, was würdest Du ändern?
Ich würde viel früher anfangen zu bloggen:-)

Würdest Du überhaupt nochmal anfangen?
JA, unbedingt! Es ist noch viel schöner und bereichernder, als ich angenommen hatte…:-)

Was ist der Lieblings-Beitrag in deinem Blog?
Alles, was unter der Rubrik “Meine Lieblingsbeiträge” steht… :-) Vielleicht ist es auch dieser Beitrag über Entscheidungen oder doch eher dieser schöne Gedanke über den gegenwärtigsten Augenblick? Also ganz besonders lustig find ich dies hier über das Hundeleben, ach nein ich weiss jetzt, mein Radiointerview! … Ich bin Waage, ich kann mich doch immer so schwer entscheiden, schaut selbst…


Dieses Stöckchen darf sich natürlich mitnehmen wer will, ich schick es mal an herrn schonzeit, die liebe Mareike, mamü und an bonafilia als Ablenkung:-)

Frauenstimmrecht in der Schweiz

August 22, 2008 by andrea2007

Frauenstimmrecht in der Schweiz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

(Weitergeleitet von Frauenwahlrecht (Schweiz))
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Das Frauenstimmrecht wurde in der Schweiz durch eine eidgenössische Abstimmung am 7. Februar 1971 eingeführt. Formell wurde das Frauenstimmrecht am 16. März 1971 wirksam. Die Schweiz war somit eines der letzten europäischen Länder, welches seiner weiblichen Bevölkerung die vollen Rechte als Bürger zugestand, doch es war das erste Land, in dem dies durch eine Volksabstimmung (des männlichen Teils der Bevölkerung) geschah. Das politisch eng mit der Schweiz verbundene Fürstentum Liechtenstein führte das Frauenstimm- und Wahlrecht erst am 1. Juli 1984 im dritten Anlauf ein. Zum Vergleich: In Neuseeland gilt das Frauenstimmrecht seit 1893, in Deutschland seit 1918, in der Türkei seit 1934, in Afghanistan mit Unterbrechungen seit 1964.

Bis das Frauenstimmrecht auch in allen Kantonen durchgesetzt war, sollte es allerdings noch weitere 20 Jahre dauern: Am 25. März 1990 gab das Bundesgericht einer Klage von Frauen aus Appenzell Innerrhoden Recht und bestätigte damit die Verfassungswidrigkeit der Innerrhoder Kantonsverfassung in diesem Punkt. Am 27. November 1990 führte Appenzell Innerrhoden als letzter Kanton das Stimmrecht für Frauen auf kantonaler Ebene ein, gegen den Willen der Mehrheit der (männlichen) Stimmbürger.

Der Hauptgrund für die lange Verzögerung liegt ohne Zweifel im politischen System der Schweiz. Bei Vorlagen, welche die Verfassung betreffen, entscheidet allein das stimmberechtigte Volk zusammen mit den Kantonen.

Um das Stimmrecht auf den verschiedenen Ebenen einführen zu können, bedurfte es jeweils der Mehrheit der stimmberechtigten Männer. Auf nationaler Ebene war zudem das Ständemehr (Mehrheit der zustimmenden Kantone) nötig. Ein weiteres Hindernis lag in der Tatsache, dass in der Bundesverfassung (BV) von 1848 (Art. 63. Stimmberechtigt ist jeder Schweizer, der das zwanzigste Altersjahr zurückgelegt hat und im Übrigen nach der Gesetzgebung des Kantons, in welchem er seinen Wohnsitz hat, nicht vom Aktivbürgerrecht ausgeschlossen ist) das Wahlrecht vielfach an den aktiven Wehrdienst gekoppelt war (in vielen Kantonen galt: wer Art. 18 BV Jeder Schweizer ist wehrpflichtig nicht erfüllte, war vom Aktivbürgerrecht ausgeschlossen).

Besuch in Deutschland :-)

August 22, 2008 by andrea2007

Gestern war ich eine halbe Stunde zu Besuch in Deutschland:-)

Ja, ich war in der Deutschen Botschaft in Bern wegen der Fingerabdrücke für meinen neuen Reisepass.

Erst musste ich durch eine strenge Kontrolle, wie am Flughafen so ein Teil, durch das man durchlaufen muss, dann schaute der junge sichtlich aufgeregte und neue schweizer (!) Soldat meine Tasche (zum Glück war nichts drin, was ihn hätte rot-anlaufen lassen müssen, grins) und er traute sich auch kaum mit seinem Lazer-Pieps-Such-Metall-Gerät mich abzusuchen…:-)

Dieser ganze Papierkram… und obwohl ich die vorgegebene Liste ganz brav eingehalten habe, war ein Dokument doch falsch, sie brauchten nicht meine Schweizer Heiratsurkunde, sondern die deutsche, weil wir in Deutschland geheiratet haben- was ein Glück ist, denn wenn wir in der Schweiz geheiratet hätten, hätte Toni- wie mir die wirklich nette Dame am Schalter erklärte- MITKOMMEN müssen und alles unterschreiben. Soviel zur Emanzipation in der Schweiz:-)

Ich habe das Recht…

August 20, 2008 by andrea2007

Bei meinem vorigen Beitrag und bei dem sehr schönen Beitrag von Gaba zum Thema Recht und Rechte viel mir etwas ein, das ich vor längerer Zeit in einem Buch (leider vergessen, in welchem, vielleicht kennt es ja jemand?) gelesen hab und es mir in mein “Gedankenbuch” geschrieben habe, weil es mich beeindruckt hat:

1. Ich habe das Recht, alles zu tun, solange es niemandem schadet oder ihn verletzt.

2. Ich habe das Recht auf meine persönliche Würde, indem ich richtiges Selbstbewusstsein zeige- auch wenn es einen anderen verletzt- solange dahinter Selbstbehauptung und nicht Aggressivität steht. (Aggression ist gegen andere gerichtet, Selbstbehauptun ist angemessenes Eintreten für sich selbst)

3. Ich hab immer das Recht, von jemand anderem etwas zu erbitten, solange ich daran denke, dass der andere das Recht hat, meine Bitte abzulehnen.

4. Ich muss mir bewusst sein, dass es in zwischenmenschlichen Beziehungen Grenzfälle gibt, wo die Rechte nicht genau abzugrenzen sind, aber ich habe immer das Recht, das Problem mit dem Betreffenden zu diskutieren und zu klären.

5. Ich habe das Recht, meine Rechte zu verwirklichen.

Kundengeschichten im Surfcenter- aus der Ruhe gebracht

August 20, 2008 by andrea2007

Gestern ist dann tatsächlich mal passiert, ein Kunde hat mich extrem “aus der Ruhe gebracht”. Wie konnte das passieren?

Folgende Situation, schönstes Wetter und Wind, wir zu Zweit, was zu diesem Zeitpunkt der Saison immer reicht. Mittagszeit, ein bisschen Gas geben, unheimliche viele Italiener in grossen Gruppen mit grossen Bestellungen, Toni am Grill, ich am Büffet und noch am Pommes Frites machen.

So weit so gut, ich war mega-konzentriert, kam dann aber nicht vom Büffet weg und hab 4 Portionen PommesFrites unfreiwillig schön verbrennen lassen… Etwas gereizt - auch durch den netten und völlig überflüssigen Kommentar von meinem Göttergatten zu den verbrannten Fritten - drängelt sich ein Kunde nach vorne, quatscht dazwischen und ich werd ihn nicht mehr los. Er will surfen, ich schick ihn zur Surfschule. Er weisst nicht, zu wem, ich zeig es ihm. Das alles, während ich andere Kunden bediene und immer mit einem Auge in die Friteuse schiele.  Er checkt gar nichts. Steht der Typ schon wieder da und fragt nach Bike-Miete. ONE MOMENT! Er labert und labert und lässt sich nicht abschütteln, checkt gar nicht, wie respektlos und dumm er sich benimmt.

Seine Bestellung nachher nimmt Toni auf, der schon das wilde Blitzen in meinen Augen sah. Ich bringe die bestellten Cheeseburger, ER schreit mich an, “Where are my fries?” Lässt mir keine Chance zum Antworten und schiesst gleich nach: ” I NEED FRIES.” Puh, tief Luftholen, “Did you ORDER Fries?” Naja, er dachte, die wären automatisch beim Cheesburger dabei, wäre ja kein Problem, aber deshalb muss er mich nicht ANSCHREIEN, nachdem er mich vorher schon so GENERVT hatte. Ich hab ihm dann ganz ruhig gesagt:”It’s not included, but you want fries? No problem, I bring you fries.” Innerlich bin ich fast ausgerastet. Und dann hab ich die Kommunikation abgebrochen!!!

Ich  habe mir die Freiheit genommen, einen Kunden absichtlich NICHT weiter zu bedienen. Ich habe einfach innerlich mal “Nein” gesagt (und das schon viel zu spät). Es gibt Grenzen und juchu, ich habe eine gesetzt. Wofür das Erlebnis gut war und warum ich es aufschreibe?

Ganz einfach: Die Siutation hat mir gezeigt, dass ich auf gar keinen Fall SO behandelt werden möchte, sondern dass ich mit Respekt und Anstand behandeln werden möchte und dass das MEIN Glaubenssatz ist und wenn etwas von mir will, dann hat er das zu respektieren oder muss halt das Echo abkönnen. Ich DARF so handeln und denken. EIN GROSSARTIGES GEFÜHL.

Und es gab noch eine gute Nebenwirkung: Das Ganze hat mir einen solchen Adrenalinschub gegeben, dass die nachfolgenden Kunden von meiner unglaublichen Energie und Lebensfreude profitieren konnten :-)

 Leg’ Dich lieber nicht mir mit an… ;-)

Schöne Gedanken - Das Wesentliche

August 19, 2008 by andrea2007

Der Reifen eines Rades wird von den Speichen gehalten.
Doch das Leere darin ist das Sinnvolle beim Gebrauch.

Aus nassem Ton werden Gefässe geformt.
Jedoch die Leere darin ermöglicht erst das Füllen der Krüge.

Aus Mauern, durchbrochen mit Türen und Fenstern, baut man ein Haus.
Aber der Leerraum, das Nichts macht es erst bewohnbar.

So ist das Sichtbare zwar von Nutzen, doch das Wesentliche bleibt unsichtbar.

Laotse

Spätsommer…

August 19, 2008 by andrea2007

Gestern war einer dieser wunderschönen Spätsommertage, ich liebe dieses Licht, am Morgen liegt alles in leichten Nebel getaucht, man sieht fast jeden Sonnenstrahl einzeln und dann klärt sich der Himmer und strahlt in seinem wunderschönen Blau.

(Das ist wirklich ein Foto von gestern, auch wenn ich von dieser Perspektive schon hunderte gemacht hab:-) )

Kundengeschichten im Surfcenter - and the winner is…

August 18, 2008 by andrea2007

Für diesen Beitrag komme ich jetzt bestimmt in die Hölle, aber gestern war so ein Tag… Selten soviele unfreundliche, hektische, eigenartige Kunden erlebt, wir haben nachher nur noch gelacht, weil es eigentlich so traurig war… ;-) Ich hätte heute am liebsten 3 Pokale verteilt:

Einen für den unfreundlichsten Kunden (wobei ich mich nur schwer entscheiden konnte, ob der eine Schweizer oder der andere Deutsche gewonnen sollte).

Einen für den ungeduldigsten Kunden
(den sich mit Abstand die italienische Dame verdient hat, die an einer längeren Schlange vorbei fast HINTER dem Buffet stand, mich in der Küche sah und mit einer eindeutigen Bewegung aus der Küche herauszitierte- und ich mich auch noch rauszitieren liess-und dann doch nur erwähnen musste, dass sie normalerweise vom Chef bedient wurde…)

Einen für den “blondesten” Kunden
(auch da fiel heute die Auswahl einfach schwer, viele ernsthafte Anwärter aller Länder, die wirklich schwer von Begriff waren…)

Oder hätte ich UNS heute einfach den Pokal für die-trotz-furchtbar-unfreundlicher-und-ungeduldiger-Kunden-immer-freundlichsten-und-den-Humor-behaltenden-Menschen-mit-den-stärksten-Nerven überreichen sollen? ;-) Der arme Vollmond kann doch nicht immer Schuld haben…

Oder ist es das Gesetz der Anziehung- je komischer das Wetter, desto komischer die Kunden… :-)

Und jetzt mal im Ernst, Worte wie “Service, Dienstleistung, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft” stehen heute an erster Stelle. Für uns im Surfcenter und auch im Skiservice ist das keine Frage, wir leben das und viele Kunden schätzen das auch sehr.
Und doch -  an einem Tag wie gestern frag ich mich: Sind die Menschen keine Freundlichkeit mehr gewohnt? Mit welchen Menschen umgeben sie sich im Leben, dass sie so schlechtgelaunt und unfreundlich durch die Gegend laufen? Dass sie mir auf ein fröhliches “Guten Morgen” nur mit einem hingeblufften ”CAFÈ” antworten können.

Es gibt Schulungen und Weiterbildungen für freundlichen Umgang mit Kunden. Es gibt Wettbewerbe wie “Der freundlichste Verkäufer”, “Der freundlichste St. Moritzer” (das war übrigens ein immer gutgelaunter und lustiger Busfahrer), ich beantrage hiermit die Schulung “Wie behandel ich als Kunde eine freundliche Verkäufern.” und ” Wie bestelle ich richtig: Guten Morgen, ich hätte gerne… Danke.”

Und als Krönung schreib ich den Wettbewerb “Der freundlichste Kunde” aus.

Jobangebote…

August 17, 2008 by andrea2007

Wer möchte die Wintersaison 2008/09 im wunderschönen Engadin verbringen und in einem tollen, lässigen Team arbeiten im besten Sportgeschäft am Platz mit 9 Filialen? (Für Wohnung wird gesorgt)

Der Skiservice-Corvatsch sucht noch

Verkäufer(in) Ski-und Skischuhe
Verkäufer (in) Snowboard / Snowboardbekleidung
Verkäufer(in) hochwertige Skibekleidung (Quereinsteiger möglich/ausführliche Schulungen gewährleistet)

der Link zur Homepage und zum Kontakt hier

CSI: Silvaplana

August 17, 2008 by andrea2007

Als wir am Samstag morgen ins Surfcenter kamen, fanden wir nicht nur ein wenig Schnee auf den Bergen, sondern auch ein heilloses Chaos vor: Vandalen, Einbrecher, Chaoten…?

Unsere “Spurensicherung” und Befragung diverser Zeugen ergab folgendes:

Eine Gruppe junger Camper hatte sich bei dem anhaltenden starken Regen Tische und Bänke von der Terrasse “ausgeliehen” und sie unters Vordach gestellt. Dann bekamen sie wohl Hunger und zapften die Gasleitung von unserem Grill an, um eben jenen in Betrieb zu nehmen…gehört schon ein wenig handwerkliches Geschick dazu und wohl auch ein wenig kriminelle Energie…

Dummerweise hatte “jemand” von uns vergessen, den Kühlschrank abzuschliessen und somit hatten sie dann auch richtig was zu essen…

Nicht die 10 Bratwürste und weiss nicht wieviel Hamburger, die sie sich dort lustig auf unsere Kosten grillierten, haben mich schockiert; obwohl man denen doch noch mal den Unterscheid zwischen “Dein “und “Mein” erklären sollte. Auch nicht das verbrauchte Gas stört mich - mal abgesehen von der Dreistigkeit. Der völlig verdreckte Grill und  der ganze Müll, den sie hinterlassen haben und den wir eine halbe Stunde lang aufräumen und putzen mussten-Schwamm drüber.

Nein, etwas ganz Anderes hat mich geschockt: Ist jemand von Euch schon einmal beraubt worden oder bei jemandem von Euch eingebrochen worden? Ich kann Euch sagen, es ist ein höchst un-gutes Gefühl. Ein Einbruch in die Privatsphäre. Da haben fremde Personen in meinem Hab und Gut gehaust, da ist jemand in meinen (unseren) Bereich eingedrungen. Ich fühlte mich irgendwie persönlich angegriffen. Einen Moment lang ein Gefühl von Unsicherheit und Machtlosigkeit. Ich kann das Gefühl schlecht beschreibe, es verliess mich aber den ganzen Tag nicht und ich schaute zum ersten Mal im Leben unsere Kunden ein wenig misstrauisch an.

Und ausgerechnet an DEM Tag kamen unsere Polisten mal nicht zum Cafè…;-)

Schöne Gedanken - Was sich sagen lässt

August 16, 2008 by andrea2007

Ich liebe dich,
wie du bist,
wollte ich sagen -
aber Leben ist Wandel,
und du bist Leben,
denn du liebst.

Ich liebe dich,
wie du wirst,
sollte ich also sagen -
aber wie kann ich wissen,
was morgen ist?

So sage ich nur:
ich liebe dich  -
das wenigstens
kann ich dir sagen,
wenngleich es schon
zuviel gesagt ist,
weil es zuwenig sagt.

Hans Kruppa

Frauen und Technik

August 16, 2008 by andrea2007

Sunrise Avenue Fairytale Gone Bad Video Clip

naja, als ich das neulich veröffentlichen wollte auf die bekannte Weise, ging’s nicht, heute auf einmal ist es da, da lass ich es mal stehen…:-)

Erklärung

August 15, 2008 by andrea2007

Scheinbar ist mein letzter Beitrag irgendwie falsch rübergekommen. Daher schreib ich mal weiter über “selektive Wahrnehmung”  “subjektive Wahrnehmung” (nach Gaba’s Kommentar verbessert) und somit ist sich auch das hier eine selffullfilling prophecy:-)

Lieber Schaps, das hab ich komplett anders verstanden. Es geht für mich hier nicht um’s Lügen, für mich geht es in diesen Zeilen genau ums Gegenteil, dass man sich gern selber etwas vormacht.

Der Zusammenhang im Buch: “Wie konnte er in die Falle des Meisters tappen? Es gibt nur eine Antwort: Weil er es glauben wollte. Er wollte glauben, dass es stimmt. Und das ist es, Demian, das ist einer der unglaublichsten wahren Beweggründe, die ich in meinem Leben kennengelernt habe. Manche Lügen glauben wir aus den verschiedensten Gründen, aber vor allem, weil wir sie glauben wollen.

Warum Du Dich so sehr darin verbeisst, wer Dich belügt, hast Du ich neuliche gefragt. Du verbeisst Dich so sehr, weil Du glauben willst, dass das, was man Dir sagt, stimmt!”

und nun nochmal

Niemand läuft eher Gefahr,
getäuscht zu werden,
als der, dessen Wünschen
die Lüge zuträglich ist.

Schöne Gedanken- Täuschung

August 15, 2008 by andrea2007

Schaps schrieb einen sehr interessanten Beitrag über “Selektive Wahrnehmung”, da fällt mir dieses Gedicht zu ein:

Niemand läuft eher Gefahr,
getäuscht zu werden,
als der, dessen Wünschen
die Lüge zuträglich ist.

Jorge Bucay

Lachendes Brot

August 14, 2008 by andrea2007

Nachdem ich gestern oft genug “Mr. Blue Sky” gehört und mitgesummt habe, wurde der Himmel dann auch “in echt” blau… sooo schön und dann auf einmal lächelte mich sogar eine Scheibe Brot an…

Mr. Blue Sky

August 13, 2008 by andrea2007

Gestern im Radio hörte ich dieses Lied, ist ein paar Jährchen her:-) Es scheint eine Cover-Version zu geben, die hab ich aber nicht gefunden.

Das Lied macht einfach gute Laune und wenn ich unseren Engadiner Himmel so anschaue, der ein ganz besonderes Blau hat(wenn er denn blau ist), dann bin ich fröhlich… Und da er im Moment nicht nur hier NICHT blau zu sein scheint, sende ich heute all meinen Blog-Lesern einen fröhlichen Blue Sky und ganz viel wärmende Sonnenstrahlen…

Sun is shinin’ in the sky,
There ain’t a cloud in sight
It’s stopped rainin’
Everybody’s in a play
And don’t you know
It’s a beautiful new day.

Runnin’ down the avenue,
See how the sun shines brightly
In the city on the streets
Where once was pity,
Mr. Blue Sky is living here today.

CHORUS
Mr. Blue Sky, please tell us why,
You had to hide away
For so long where did we go wrong.

Hey there Mr. Blue
We’re so pleased to be with you
Look around see what you do,
Everybody smiles at you.

Hey you with the pretty face,
Welcome to the human race
A celebration Mr. Blue Sky’s
Up there waitin’ and today
Is the day we’ve waited for

Wem gehört der neue Bu-sen?

August 12, 2008 by andrea2007

Aus dem Magazin des Sonntagsblicks vom 20.07.08

“Von einem interessanten Fall hören wir jetzt aus Altdorf bei Nürnberg (D): Viktor, 25, will der blonden Svenja, 19, einen Traum erfüllen - einen Silikonbu-sen. Er ist aber pleite. Also überfällt er eine Volksbank. Beute: 20 000 Euro. Die schenkt Viktor ihr, für den Bu-sen. Er selbst wandert in den Knast- und die Justiz steht jetzt vor der Frage: Muss Svenja ihren Bu-sen zurückgeben, muss der Gerichtsvollzieher ihn mit einem Pfandsiegel versehen, ist eine Zwangsfollstreckung sinnvoll? Wie würde Sie entscheiden? Das Gericht jedenfalls hat noch kein Urteil gefällt!

gesehen unter www.referendare.net